'Die Militärreformen des Augustus' oder 'Die Gewährleistung der Macht'
Geschrieben von: spowi Montag, 17. August 2009 um 23:11 Uhr
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Diese Hausarbeit handelt von den Militärreformen des Augustus.
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1. Einleitung
Im Rückblick auf die großen Männer der Geschichte muss man auch immer die dazugehörigen Armeen als Garanten für die Sicherstellung und Behauptung der Macht betrachten. So hatte das Militär unter Augustus zur Klärung der Machtfrage eine ebenfalls bedeutsame Position. Aber erst die Instrumentalisierung durch die Militärreformen und die übergreifenden gesellschaftlichen und politischen Neuerungen brachten den ausschlaggebenden und lange anhaltenden Erfolg. Nicht ohne Grund konnten die Strukturen des augusteischen Prinzipats mit nur wenigen Veränderungen über zweihundert Jahre erhalten bleiben.[1]
In dieser Arbeit werden die Reformen unter den Gesichtspunkten Notwendigkeit, Umsetzung und Auswirkung untersucht. Dabei möchte ich speziell auf die Quellenlage eingehen und in diesem Zusammenhang die Frage klären, wo die Besonderheiten bei der Überlieferung liegen. Betrachtet man die erhaltenen Quellen aus der Zeit des Augustus, dann ist er es selbst, der mit seinem Rechenschaftsbericht seine Dienste am Volk und Staat inszenierte. Die Werke zeitgenössischer Autoren spiegeln zum größten Teil eine eher zurückhaltende Art wider. Neben dem Tatenbericht des Augustus beziehe ich mich auch auf die Römische Geschichte Cassius Dios als Quellen. Im Mittelpunkt der verwendeten Forschungsliteratur steht der Beitrag Kurt Raaflaubs über die Militärreformen des Augustus.
Die siegreiche Schlacht bei Actium 31.v.Chr. von Oktavian über M. Antonius stellt in meiner Betrachtung die Ausgangslage dar. Zum Einen ruft das Ende der Bürgerkriege beim Volk die Hoffnung nach dem lang ersehnten Frieden hervor und zum Anderen steht der Sieger vor der Aufgabe, die von den Legionen ausgehende Gefahr zu bannen.[2] Im weiteren Verlauf der Arbeit werden daher die Reformen mit den damit zusammenhängenden Veränderungen aufgeführt und erläutert. Detailliert möchte ich dabei auf die Reduzierung der Truppenstärke, die Verteilung der Truppen auf die Provinzen, die Veteranenversorgung und die notwendige Gründung der Militärkasse eingehen. Im weiteren Verlauf werden dann alle nötigen Maßnahmen aufgezeigt, die für die Schaffung der einzigen gewollten Klientelbildung, nämlich die von allen Soldaten zu Augustus, nötig waren.[3] Abschließend zeige ich, wie sich der Hauptgedanke bzgl. der Trennung des Militärs von der Politik über alle getätigten Neuerungen stellt.
2. Ausgangssituation nach dem Sieg bei Actium
Als gewonnenen Entscheidungskampf gegen die ägyptische Königin, stellt Augustus seinen Sieg bei Actium gegen M. Antonius in seinem Tatenbericht dar.[4] Gleichzeitig war es der Höhepunkt der Schlacht gegen seine Rivalen, weil der Sieg ab diesem Zeitpunkt endgültig war. Nachdem M. Antonius von eigener Hand starb, entschied sich auch Kleopatra, in hoffnungsloser Lage, für den Freitod. Es folgte zwangsläufig die Einnahme Alexandrias und somit war das Ende der Bürgerkriegszeit besiegelt. Die kriegsmüde Bevölkerung hoffte auf den lang ersehnten Frieden und setzte ihre Hoffnung in Augustus. Als Zeichen der reichsweiten inneren und äußeren Sicherheit wurde das Tor des Ianus -Tempels geschlossen. Jetzt lag es an Augustus die letzte aber zugleich größte Gefahr für die innere Ordnung zu bannen. Und die ging ausgerechnet von denen aus, denen er alles zu verdanken hatte, den Legionen.[5] Voraussetzung dafür aber war die alleinige militärische und politische Macht. Diese wurde am 13. Januar 27.v.Chr. durch den Senat legalisiert, war aber schon seit dem Sieg über M. Antonius allgegenwärtig. Durch die mehrjährigen praenomen imperatoris in den, aus militärischer Sicht bedeutendsten Provinzen Spaniens, Galliens und Syriens, erlangte Augustus ganz offiziell den Oberbefehl über die Masse des römischen Heeres.[6] Durch den Senat wurde er zum ersten Mann im Staat princips. Man verlieh ihm den Titel Augustus und er monopolisierte die Bezeichnung Imperator auf seine Person.[7] Der nun in seiner Form vollendete Name Imperator Caesar Divi filius Augustus reflektierte nun die Basis seiner Politik. Dabei zeigt speziell der Vorname Imperator das nahe Verhältnis zu seiner wichtigsten Stütze der Macht, dem Militär.[8]
3. Die Militärreformen
Die Reformierung des Heeres war kein schlagartiger Vorgang, der in einem Guss ein neues System schaffte. Vielmehr waren die Neuerungen durch ein allmähliches Überlagern der Kompetenzen des Senats und des princeps gekennzeichnet.[9]
3.1. Reduzierung der Truppenstärke
Der Zusammenschluss der Truppen M. Antonius und Augustus führte dazu, dass die Zahl der Legionen auf über 70 anschwoll. Einerseits waren die Legionen für den Erhalt der Macht unverzichtbar, aber andererseits musste der finanzielle Aspekt unbedingt berücksichtigt werden. Der Unterhalt für geschätzte 230.000 Soldaten konnte auf Dauer nicht gewährleistet werden, zumal sie bis zum Jahre 2 v.Chr. aus der Privatkasse des Prinzeps bezahlt wurden. Bei ihm lag es jetzt auch, ein gesundes Mittelmaß aus Erforderlichkeit und Tragbarkeit in
Bezug auf die Anzahl der Soldaten zu finden. Resultierend aus dieser Berechnung wurden einige Legionen aufgelöst und es begann die langjährige Abmusterung. So wurden bereits bis zum Jahre 29 v.Chr. 120.000 Soldaten aus dem Dienst entlassen. Letztendlich wurde die Zahl der Legionen auf 28 festgesetzt und die Stärke der Legionstruppen betrug etwa 160.000 Soldaten.[10]
Hinzu kamen die Hilfstruppen, auxilia als zweite tragende Stütze der Armee. Bestehend aus 200 Cohorten und 50 Alen, erreichten sie eine Mindeststärke von etwa 125.000 Soldaten. Die Auxiliarkräfte gab es auch schon vor Augustus. Aber er war es, der sie durch eine gewisse Romanisierung nachhaltig regulierte. Geführt durch Römer, ausgerüstet und aufgebaut wie Römer konnten sie dennoch flexibler agieren als die riesigen Legionen. Zudem trugen die Rekrutierungen von Hilfstruppen dazu bei, die Krisengebiete zu entkernen und die Provinzen stärker am Kriegsdienst zu beteiligen.[11]
Eine wichtige Rolle nahmen die Prätorianer ein. Sie zählten unter Augustus 9 Cohorten mit etwa 4500 Mann und sorgten für die unmittelbare Sicherheit des Prinzeps in Rom. Die nötigen Qualifikationen dieser Eliteeinheiten und die Nähe zu Augustus schafften ein sehr enges Treueverhältnis. Gesondert zu nennen ist dabei die germanische Leibwache, Germani corporis custodes. Bestehend aus etwa 500 Bataviern und Ubiern, war diese Truppe ein Überbleibsel aus Bürgerkriegszeiten.[12] Dazu kamen noch 4 Stadtcohorten, cohortes urbanae, die polizeiähnliche Aufträge übernahmen.[13]
Um die Schifffahrts- und Handelswege zu schützen, wurden in der Adria und im Tyrrhenischen Meer zwei Flotten unterhalten. Zu den weiteren Aufgaben zählten Truppentransporte und Nachrichtenübermittlungen, wodurch eine gewisse Mobilität gewährleistet wurde. Die Besatzungen bestanden meistens aus freien Peregrinen mit nautischer Erfahrung.[14]
3.2. Verteilung der Truppen
Um die potentielle Gefahr, die von der immer noch riesigen Armee ausging, zu bannen, war es unumgänglich die Truppen zu verteilen. Ziel dieser Maßnahme war es, nur so viel militärische Macht wie nötig, an einem Ort zu konzentrieren. Die Tatsache, dass Einheiten keine direkte Verbindung zueinander hatten und dass militärische Aktionen aus der Zentrale Roms gesteuert wurden, erstickte jegliche Art der Zusammenrottung im Keim. Für einen Armeekommandanten wurde es so beinahe unmöglich, eine Anhängerschaft außerhalb seines Verantwortungsbereiches zu finden.[15]
Zugleich wurde das italische Inland durch die Verteilung der Truppen auf die Grenzregionen nahezu entmilitarisiert. Auch bei den Praetorianer Cohorten wurde darauf Wert gelegt, dass sich immer nur drei Einheiten gleichzeitig in Rom befinden, während die Masse der Soldaten außerhalb der Stadt untergebracht wurden.[16] Die fast vollständige Abstinenz des Militärs, sorgte auch dafür, dass die inländische Bevölkerung diesen Vorgang mit dem lange ersehnten Frieden gleichsetzte. Ganz nach dem Motto: Wo kein Soldat ist, kann auch kein Krieg sein. So kam es dem Prinzeps zugute, dass das Volk sich in Sicherheit wog und alle militärischen Aktionen im Zuge der Grenzen künftig als friedenserhaltene Maßnahmen deklariert werden konnten. Es erfolgte eine konsequente Abgrenzung zu den Bürgerkriegszeiten.[17]
3.3. Festsetzung der Dienstzeiten und Entschädigung der Soldaten für geleistete Dienste
Die genauen Regelungen der Dienstzeiten durch einen Senatsbeschluss erfolgten erst 13 v.Chr., obwohl sie in den Jahren zuvor schon gängige Praxis waren. Demnach sollten Praetorianer zwölf und die Legionäre sechzehn Jahre dienen. Diese Zahlen wurden dann 6 n.Chr. aufgrund der Außenpolitik des Prinzeps nach oben korrigiert. Ab da wurden die Praetorianer nach sechzehn und die Legionäre nach zwanzig Dienstjahren entlassen. Der
aktiven Dienstzeit, sub aquila konnte durchaus noch ein ungeliebter Reservedienst, sub vexillo folgen. Soldaten der Hilfstruppen erreichten ihr militärisches Ausscheiden nicht vor 25 Dienstjahren. [18]
Jetzt galt es das wichtigste Problem in dem Verhältnis zwischen Patron und Klient, bei dem Sulla und Caesar versagten, zu lösen. Wie schon seine Vorgänger, griff Augustus vorerst zur Landverteilung, um die ehrenhaft entlassenen Veteranen ausreichend abzufinden. Mit dem Geld aus der ägyptischen Kriegsbeute und seiner Privatkasse war es ihm möglich, Veteranen freies bzw. angekauftes Land zu überlassen.[19] So rühmte er sich selbst in seinem Tatenbericht mit den Worten: „Den Munizipien zahlte ich Geld für die Ländereien, die ich [...] den Soldaten zuwies.".[20] In den Jahren bis 14 v.Chr. wurden so etwa 860 Mio. Sesterzen dafür verwendet, um ausreichend Land für bis zu 85.000 Veteranen zu kaufen.[21] Neben Landzuweisungen in Italien war die Schaffung von Veteranenkolonien, coloniae Iuliae oder Augustae, in den Grenzregionen eine wesentliche Leistung des Prinzeps. Sie waren es, die neben den Legionen für die nötige Stabilität sorgten.
So gibt sich Augustus in seinem Tatenbericht als Ansiedler, deductor:
„Militärkolonien habe ich in Africa, Sizilien, Makedonien, in beiden spanischen Provinzen, in Achaia, Asia, Syria, in der Gallia Narbonensis und in Pisidien gegründet. In Italien aber sind 28 Kolonien, die zu meinen Lebzeiten in Blüte standen und stark bevölkert waren, auf meine Veranlassung hin angelegt worden."[22]
Nachdem die Soldaten der Bürgerkriegszeit allmählich den neu rekrutierten weichen mussten, war es in den Jahren 7 - 2 v.Chr. erstmals möglich von den eingefahrenen Methoden der Landzuweisungen abzuweichen. Nach der Neuregelung erfolgte die Altersversorgung jetzt durch eine einmalige Zahlung zum Ende der Dienstzeit, die aber eine ehrenvolle Entlassung, bonesta missio voraussetzte. Dadurch wurde den Soldaten eine freiere Zukunftsgestaltung ermöglicht und trug somit zur wesentlichen Zufriedenstellung dieser bei.[23]
Die Legionäre wurden seitdem mit dreizehn, die Praetorianer mit elf Jahresgehältern abgefunden. Zunächst wurden so aus der Privatkasse des Prinzeps für jeden Soldaten einer Legion nach zwanzig Jahren Dienstzeit 12.000 Sesterzen, für jeden Praetorianer nach sechzehn Jahren 20.000 Sesterzen gezahlt.[24] Die Angehörigen der Hilfstruppen erhielten keine Abfindung. Ihnen wurde zum Ende der Dienstzeit das römische Bürgerrecht, conubium übertragen, welches einem sozialen Aufstieg gleich kam.[25]
Die extremen Unterschiede in der Bezahlung zeigten sich auch während der Dienstzeit in der Höhe des Soldes. Die einfachen Legionäre kamen so auf 225 Denare im Jahr, während die Praetorianer den Anspruch auf den fast dreifachen Lohn hatten und bis zu 750 Denare verdienten.[26] Die Bezahlung innerhalb der Auxiliartruppen, war abhängig von der ausgeübten Tätigkeit. So verdienten die einfachen Abgesessenen weniger, als die Soldaten der Kavallerie.
Allerdings war auch ihr Sold überschaubar und lag deutlich unter dem eines Legionärs.[27]
3.4. Schaffung einer Militärkasse
Die Neuregelung der Veteranenversorgung erforderte die Erschließung neuer Geldquellen. Verstärkt wurde diese Notwendigkeit durch eine Finanzkrise und dem wieder erhöhten Bedarf an Soldaten. Die Lösung des Problems fand Augustus in der Gründung einer Militärkasse, aerarium militare im Jahre 6 n.Chr, die ausschließlich für die Veteranenversorgung vorgesehen war. [28]
„[...] übergab ich die Militärpensionskasse, die auf meinen Rat hin errichtet worden ist, damit von ihr den Soldaten , die 20 Jahre oder länger gedient hatten, die Abfindungen gezahlt würden, aus meinem Privatvermögen 170 Mio. Sesterzen." [29]
Zu dem Startkapital aus privaten Mitteln summierten sich Beiträge von Gemeinden und auswärtigen Vasallenfürsten. Jetzt war es wichtig, eine Möglichkeit zu finden, die Kasse kontinuierlich zu speisen. Zu diesem Zweck erhob Augustus Steuern auf Lasten der Bevölkerung. Vermögende bezahlten ab diesem Zeitpunkt fünf Prozent Erbschaftssteuer, vicesima hereditatium und trugen somit einen wesentlichen Teil zur Finanzierung bei. Desweiteren wurde eine einprozentige Verkaufssteuer erhoben.[30] Die Verwaltung der Kasse übertrug Augustus drei Praetoren. Die wurden durch Los bestimmt und führten das Amt für die Dauer von drei Jahren.[31] Die gesamte Administration rund um die Kriegskasse versachlichte augenscheinlich die Beziehung zu den Soldaten, obwohl die Anzeichen einer Privatarmee blieben.[32]
4. Steuerung des Klientelverhalten
Die Heeresreformen des Marius läuteten den Untergang der Republik ein. Durch sie war es zwar möglich, Rekruten aus einem ganz neuen Reservoir zu schöpfen, aber die entstehenden Probleme erdrückten die Republik. Besitz- und berufslosen Proletariern wurden echte berufliche Alternativen geboten. Die Frage nach der finanziellen Absicherung über den Dienst hinaus, blieb indes ungeklärt. Existenzängste machten sich breit. Verschlimmert wurde der Zustand ausgerechnet durch den Senat, der gegenüber einer Lösung dieses Problems eher verschlossen blieb. So lag die Verantwortlichkeit für die Soldaten bei ihrem Heerführer, dem Patron. Das Resultat aus der geballten Kraft der zu versorgenden Armee und einer herrschaftsorientierten, politischen Intention eines Feldherrn zeigt sich in den Machtergreifungen Sullas und Caesars. Die anfallenden Massenversorgungen, hervorgerufen durch den Charakter einer Milizarmee, konnten jedoch beide nicht gewährleisten. Die Wende sollte erst durch die Machtübernahme Augustus, mit dem Sieg über M. Antonius, erfolgen. Das Ergebnis war eine im republikanischen Anschein verschleierte Militärdiktatur, die es dem Prinzeps ermöglichte, eine stabile Ordnung zu schaffen.[33]
Bei ihm lag es jetzt, den Zustand des Klientelmonopols um jeden Preis zu behaupten. Jede militärische Aktion und jeder administrative Vorgang im Bereich des Militärs war jetzt vollständig auf Augustus zurückzuführen und allerhöchstens durch Agenten auszuführen. Die Entstehung alternativer Abhängigkeitsverhältnisse hätte zu einem Rückfall in alte Strukturen führen können und musste daher um jeden Preis unterbunden werden. Spenden und Geldgeschenke von Privatleuten wurden so, auch in Krisenzeiten konsequent abgewiesen.[34] Neben der materiellen und sozialen Abhängigkeit waren es ebenso herausragende Persönlichkeitsmerkmale, Führungsverhalten und Erfolge der jeweiligen Feldherren, die die Soldaten anhänglich machten. Auch dort strebte Augustus ein Monopol, erweitert auf engste Familienangehörige und vertrauenswürdige Personen, an. Das zeigte sich vor allem in der Führung der Armeen. Legati Augusti kennzeichnete sich dadurch aus, dass die Generäle, zum größten Teil Angehörige des engsten Umfelds, sorgfältig ausgesucht wurden und lediglich über einen sehr eingeschränkten Handlungsrahmen verfügten. Darüber hinaus erkannte Augustus die hohe Bedeutung von Triumphen, welche in Bezug auf die Bindung zu den
Soldaten enorm wichtig waren. Der Anspruch auf Ehre und Erfolg wurde zum Privileg des Prinzeps und machten ihn „[...] zum einzigen Sieger und permanenten Triumphator."[35].
Kam doch mal ein General in den Genuss des Erfolges, so war seine Karriere faktisch beendet und er spielte politisch zukünftig keine Rolle mehr. Aus diesen Tatsachen heraus musste Augustus streng darauf achten, dass alle wichtigen Militäroperationen von ihm selbst oder zumindest von engen Verwandten geführt worden, um den nötigen Ruhm zu erlangen.[36]
Im Zuge der Entpolitarisierung der Armeen erkannte Augustus die allgegenwärtige Gefahr, die dennoch von den Generälen ausging.
„[...] so konnten Bürgerkriege in Zukunft nur verhindert werden, wenn die Möglichkeit und das Interesse von Soldaten und Generälen, ihre militärische Macht für politische Ziele einzusetzen, auf ein Minimum reduziert zu werden vermochten."[37]
Es mussten Bedingungen geschaffen werden, die eine politische Intention im Idealfall überflüssig machte. Für die Glaubwürdigkeit und somit für den inneren Frieden der res publica restituta war es unbedingt notwendig, dass sich der Prinzeps den Beistand und die Unterstützung der republikanischen nobiles sicherte. Hierbei musste die Vergabe von Ämtern und Posten genau überdacht werden, da nicht jeder potentiell geeignet war und somit der Machtstellung Augustus gefährlich werden konnte. Auf der Grundlage seines Prokonsulats war es ihm aber möglich, die wichtigsten Kommandostellen direkt zu besetzen und somit zu kontrollieren. Bevorzugte Personen mit einer bestimmten Garantie der Sicherheit waren in erster Linie „Mitglieder aus dem weitverzweigten Familienverband des Prinzeps, enge Freunde, vertraute Kampfgenossen aus den früheren Jahren und wiederrum deren Verwandte[...]."[38]. Dem strengen Auswahlverfahren folgten Sicherheitsmaßnahmen, die eine lückenlose Überwachung der Generäle möglich machten. Ausschlusskriterien für weitere Berufungen waren dabei zu große Erfolge, zu viel Ehrgeiz, zu viel Stolz und der Hang zur Selbstständigkeit. Typische Merkmale dieser meist kurzen Laufbahnen waren zeitlich sehr kurze Kommanden an verschiedenen Örtlichkeiten und die häufigen Unterbrechungen mit zivilen Ämtern. Den Legionslegaten und den Statthaltern war es so kaum möglich, eine Basis des Vertrauens und der Treue aufzubauen.
Ein weiterer entscheidender Faktor war der zukünftige Umgang mit der ritterlichen und senatorischen Oberschicht. Die Krise der späten Republik war durch Machthaber gekennzeichnet, die mit der Stoßkraft ihrer untergebenen Soldaten politische Ziele verfolgten. Die Größe der persönlichen Armee und die Anzahl der Provinzen galten als Indikatoren der Macht und trieben den Konkurrenzkampf voran. Augustus beendete das Wetteifern, indem er neue Ideale schaffte. Die Stellung des Prinzeps blieb unerreicht und es wurde erstrebenswert, etwas für ihn zu leisten. Um das umsetzen zu können, war es nötig, neue Karrieren hervorzubringen und die vorhandenen attraktiver zu gestalten.[39] Also war gerade „die bewußte Betonung der ständischen Werte und Privilegien" ausschlaggebend, um die politischen Ambitionen „der Führungsschicht" zu mäßigen."[40]
Die aktive Steuerung des Klientelverhaltens erforderte diverse Maßnahmen. Augustus verankerte sich fest in den Köpfen seiner Untertanen. So mussten alle Einheiten das Gelübde, sacramentum auf ihn persönlich ablegen und jährlich erneuern. Desweiteren sorgten Medaillons, Statuen und Büsten mit dem Abbild des Prinzeps für eine permanente Allgegenwertigkeit. In die gleiche Richtung ging die Verleihung von Ehrennamen an ausgewählte Einheiten, die sich außerordentlich bewährt hatten. Auf materieller Basis kam es durchaus vor, dass die Soldaten durch Geldgeschenke, donativa gesondert vergütet wurden. Diese Zahlungen erfolgten aus der Privatkasse Augustus', setzten keine Siege und Triumphe voraus und hatten eher einen Bestechungscharakter.[41] Einen Grundstein für eine Verbesserung des Klientelverhaltens zugunsten des Prinzeps legte dieser bereits im Jahre 29 v.Chr. selbst. Den notwendigen Massenentlassungen folgten zeitgleich Rekrutierungen neuer unbefangener Soldaten. Diese neue Generation zeigte eine intensivere Loyalität gegenüber Augustus, als die kriegsmüden Veteranen der Bürgerkriegszeit. [42]
Die Centurionen waren in Hinblick auf den Einfluss auf die Legionäre besonders bedeutsam. Im Gegensatz zu den Generälen blieben sie der Legion über viele Jahre erhalten. Verantwortlich für den Alltagsdienst, die Ausbildung und die Disziplin innerhalb der centuria, standen sie in einem sehr nahen Verhältnis zu den Soldaten.[43] Als verlängerter Arm der Legionäre konnten sie deshalb auch politisch sehr einflussreich sein. Das Ziel von Augustus musste es sein, den eigenen Nutzen aus der Machtstellung der Centurionen zu ziehen. Wie so oft wechselten hohe Geldsummen den Besitzer. Dazu wurde der Status dieser Soldatengruppe durch Kompetenzerweiterungen und durch den möglichen Aufstieg in den Ritterstand enorm angehoben. Für so viele Leistungen konnte sich Augustus der unbedingten Ergebenheit der Centurionen sicher sein. In dieser Wechselbeziehung bildeten diese somit eine bedeutsame Stütze der Stabilität. [44]
5. Quelleneinordnung
Augustus ermöglichte durch die Fertigstellung seines Rechenschaftsberichts einen Einblick in sein persönliches Selbstverständnis.[45] Die römische Literatur erreichte in vielen Abschnitten ihren Höhepunkt im Laufe des 1. Jahrhunderts vor Christus. So konnte Augustus durchaus von der geistigen Vielfalt seiner Zeit profitieren.[46] Die Überlieferungen der Schriftsteller in späterer Zeit zeugen eher von einem inhomogenen „Augustus-Bild".[47]
5.1. Monumentum Ancyranum
„Mit neunzehn Jahren habe ich aus privater Initiative und aus eigenen Mitteln ein Heer aufgestellt, mit dem ich dem Staatswesen, das durch die Gewaltherrschaft einer politischen Machtgruppe unterdrückt wurde, die Freiheit wiedergab. Um dessentwillen hat mich der Senat im Konsulatsjahr des Gaius Pansa und Aulus Hirtius mit ehrenden Beschlüssen in seine Körperschaft aufgenommen, mir den Rang eines Konsuls bei den Abstimmungen zuerkannt sowie die militärische Befehlsgewalt übertragen.[...] " [48]
Bereits die ersten Sätze aus Augustus selbst verfasstem Rechenschaftsbericht, machen deutlich, wie dieser aus heutiger Sicht einzuordnen ist. Gespickt mit Inszenierungen und Rechtfertigungsversuchen ist es eine Selbstdarstellung, die seine Verdienste am Volk und Staat hervorhebt und seine erhaltenen Ehrungen aufzeigt.[49] Aber wer hätte bereits in damaliger Zeit die Unwahrheiten durchschauen können? Wie Augustus im Kapitel 38 in den Res gestae festhält, war er bereits 76 Jahre alt, als er den Tatenbericht beendete.[50] Die Schilderungen in dem ersten Kapitel beziehen sich allerdings auf die Ereignisse ab 44/43 v.Chr.. Zwischen den Anfängen der Machtergreifung Augustus und der Fertigstellung seines Tatenberichts lag mehr als ein halbes Jahrhundert. Zeitgenossen die beide Begebenheiten aktiv und bewusst erlebt hatten, waren sehr rar geworden. Aber selbst die, die noch etwas zur Richtigstellung hätten beitragen können, taten dies nicht und das nicht aus Ehrfurcht vorm Prinzeps. Die Gegenwart wog sehr viel schwerer als die Vergangenheit. 40 Jahre Frieden schafften eine Zustimmung, die alle Diskrepanzen rund um die politischen Anfänge Augustus vergessen ließ. Der Tatenbericht war somit kein auferlegter Zwang, sondern wurde von der Bevölkerung wohlwollend aufgenommen und dessen konnte er sich sicher sein. So war es ihm möglich, Tatsachen von der Wahrheit zu entfremden, Dinge zu retuschieren und Meinungen zu lenken. Die Gruppe die er im ersten Kapitel meint, waren M. Antonius und seine Gefolgschaft. Augustus spricht davon, dass er den Staat von diesen Leuten befreite. Keine Beachtung in den Ausführungen findet die Faktizität, dass M. Antonius rechtmäßiger Statthalter war und dass die Machtergreifung Augustus auf „einem Gründungsakt revolutionärer Willkür"[51] ruhte. Schließlich war es nur dem Senat vorbehalten, Truppen auszuheben und für den Krieg zu mobilisieren.[52] Im weiteren Verlauf spricht er von einer ehrenvollen Aufnahme in den Senat, der Zuerkennung des konsularischen Rangs und der Verleihung der militärischen Befehlsgewalt. Heute wie damals bleibt dem Leser vorenthalten, dass die Grundlage dieser Akte die Präsenz von Waffen und Soldaten war.[53]
5.2. Literatur der Augusteer
Ähnlich wie das Klientelverhalten der Soldaten definiert war, gab es so ein Abhängigkeitsverhältnis auch bei den Dichtern. Für die vielen mittellosen, hoffnungsvollen Talente aus dem gesamten italischen Reich gab es nur eine Möglichkeit, sich zu entfalten und so Ruhm und Ehre zu erlangen. Sie mussten raus aus der unendlichen Weite des literarischen Nichts und sich in das Zentrum der Möglichkeiten begeben. In Rom angelangt, sollte es das Ziel sein, sich die Obhut eines Patronats zu sichern. Im Gegenzug verpflichteten sich die Klienten „den Patron poetisch zu verherrlichen"[54]. In Augustus Zeit sammelten sich die dichterischen Talente hauptsächlich um zwei Gleichgesinnte des Prinzeps. Maecenas führte und förderte unter anderem Schriftsteller wie Vergil, Horaz und Properz. Zu dem Kreis von Messalla gehörten Tibull und wahrscheinlich auch der junge Ovid. Offenherzige negative Schreibweise gegenüber Augustus hätte wahrscheinlich zum sofortigen Ausschluss aus diesem Kreis geführt. So gab es Werke mit einer Haltung, die Augustus wohl gesonnen waren. Das spiegelte sich vor allem bei Vergil, Horaz und Livius wider, die dem Prinzeps viel zu verdanken hatten und somit im Einklang mit ihm waren. Dichter wie Tibull, Properz und Ovid, die die republikanischen Zeiten noch nicht bewusst erleben konnten und somit die friedlichen Verhältnisse gewohnt waren, standen dem Prinzeps mit Zurückhaltung gegenüber.[55] Um negativen Äußerungen entgegenzuwirken, gab es eine Zensur, die den Prinzeps schützte. Bei Verstößen folgten erziehende Maßnahmen, wie die Entfernung der betroffenen Werke aus den Bibliotheken, die Verbrennung von Büchern, die Verbannung von Schriftstellern, bis hin zu deren Verfolgung.[56]
5.3. spätere Überlieferungen
Die bedeutsamsten Werke, die Inhalte aus dem Leben des Prinzeps wiedergeben, stammen von Tacitus, Sueton und Cassius Dio. Da alle drei Schriftsteller keine Zeitgenossen von Augustus waren, mussten sie selbst auf die Quellenarbeit zurückgreifen. Bewiesen scheint die Tatsache, dass sich die Quellenlage und die Arbeitsmethoden in damaliger Zeit sehr viel mehr Schwierigkeiten bereiteten, als man heutzutage annimmt.[57]
6. Schlussbemerkung
Diese Arbeit hat gezeigt, mit welchen Problemen sich Augustus 31 v.Chr. konfrontiert sah. Einerseits hatte er mit den Soldaten die gesamte Legitimation der neuen Machtfülle hinter sich, aber andererseits bedurfte es einem genauen Kalkül, dass ihm dieser Umstand nicht zum Verhängnis wurde.
Durch die nach und nach greifenden Militärreformen schaffte er, mit einer sozialen Absicherung der Soldaten, die Grundlage für die nötige Stabilität. Der Schwerpunkt musste vorerst unbedingt die Veteranenversorgung sein, weil von diesen ausstehenden Forderungen die größte Gefahr ausging. Für die langfristige Sicherstellung war die Erschließung neuer Geldquellen mittels der Militärpensionskasse unumgänglich. Die Festsetzungen der Dienstzeiten und der Jahressolden waren wichtige Schritte des Wandels von der Milizarmee zum angestrebten stehenden Heer.
Bedeutsam ist es, diese Neuerungen im gesamtheitlichen Kontext zu betrachten. Neben den klar definierbaren Militärreformen waren weitere Maßnahmen nötig, um die Machtzustände der Republik endgültig vergessen zu machen. Die politische Bühne musste den Soldaten vollends entzogen werden. Für die große Masse bedeutete das eine Monopolarisierung des Abhängigkeitsverhältnisses zugunsten des Prinzeps. Manipulierende Charakterzüge hatte die Isolierung der einzelnen Truppen voneinander und der egoistische Umgang mit der Generalität, der sogar Langzeitdefizite in Kauf nahm.[58] Der politischen Oberschicht wurden durch Schaffung moderner Karrieremöglichkeiten neue Werte auferlegt, die den Konsens zu Augustus ungemein stärkten.
Die Quellenlage gestaltet sich als schwierig. Zwar liefert Augustus durch den Tatenbericht selbst ein Zeugnis seiner Erlebnisse, aber diesem muss man, wie wir heute wissen, mit Skepsis gegenüberstehen. Sein Werk ist gespickt mit Lobhymnen, Unwahrheiten und Inszenierungen unter dem Deckmantel der Verdienste für Volk und Staat. Zeitgenössische Quellen, so fern sie noch erhalten sind, stehen unter dem Verdacht, teilweise Auftragsdichtung zu sein. Offene Kritik war undenkbar und so übten sich die Schriftsteller in Zurückhaltung und suchten die Flucht in politikfreie Sphären. Autoren späterer Zeit mussten auf ihre Quellen vertrauen. Zudem machten verschiedene Arbeitsweisen, Quelleninter-pretationen und die Art der Verwendung ein unterschiedliches Augustusbild möglich.
7.Literaturverzeichnis:
Quellen
Dio, Cassius: Übers. von Otto Veh, Zürich [u. a.]1986, Epitome der Bücher 51 - 60.
Giebel, Marion (Hrsg.):Res gestae divi Augusti: Monumentum Ancyranum.Stuttgart 1980.
Forschungsliteratur
Bleicken, Jochen: Augustus - Eine Biographie, Berlin 1998.
Bringmann, Klaus / Schäfer, Thomas: Augustus und die Begründung des römischen Kaisertums, Berlin 2002.
Bringmann, Klaus / Wiegandt Dirk : Augustus - Schriften, Reden und Aussprüche, Darmstadt 2008, (TZF 91).
Christ, Karl: Geschichte der römischen Kaiserzeit, Von Augustus bis zu Konstantin, München 1995.
Dahlheim, Werner: Augustus, In: Clauss, Manfred ( Hrsg.), Die Römischen Kaiser, München 1997.
Fuhrmann, Manfred: Literatur unter Augustus, In: Antikenmuseum Berlin ( Hrsg.), Kaiser Augustus und die verlorene Republik, Berlin 1988.
Gall, Dorothee: Die Literatur in der Zeit des Augustus, In: Hose, Martin ( Hrsg.), Klassische Philologie kompakt, Darmstadt 2006.
Junkelmann, Marcus: Die Legionen des Augustus, Mainz 1986.
Kienast, Dietmar: Augustus - Prinzeps und Monarch, Darmstadt 1992.
Mehl,Andreas: Bemerkungen zu Dios und Tacitus' Arbeitsweise und zur Quellenlage im „Totengericht" über Augustus,in: Gymnasium 88 (1981).
Raaflaub, Kurt: Die Militärreformen des Augustus und die politische Problematik des frühen Principats, In: Binder, Gerhard ( Hrsg.), Saeculum Augustum I.Herrschaft und Gesellschaft, Darmstadt 1987.
[1] Vgl. Raaflaub, Kurt: Die Militärreformen des Augustus und die politische Problematik des frühen Principats, In: Binder, Gerhard ( Hrsg.), Saeculum Augustum I.Herrschaft und Gesellschaft, Darmstadt 1987, S.307.
[2] Vgl. Dahlheim, Werner: Augustus, In: Clauss Manfred ( Hrsg.), Die Römischen Kaiser, München 1997, S.35.
[3] Vgl. Raaflaub:Die Militärreformen des Augustus und die politische Problematik des frühen Principats, S.266.
[4] Vgl. Bringmann, Klaus / Wiegandt Dirk: Augustus - Schriften, Reden und Aussprüche, Darmstadt 2008, S. 265 (TZF 91).
[5] Vgl. Dahlheim, Werner: Augustus, In: Clauss Manfred ( Hrsg.), Die Römischen Kaiser, München 1997, S.35.
[6] Vgl. Christ, Karl: Geschichte der römischen Kaiserzeit, Von Augustus bis zu Konstantin, München 1995, S.88.
[7] Vgl. Rosenberg, Arthur: s.v. Imperator (17), RE II 1, Stuttgart 1914, Sp. 1146
[8] Vgl. Dahlheim: Augustus, S.39.
[9] Vgl. Christ: Geschichte der römischen Kaiserzeit, S.104f.
[10] Vgl. Kienast, Dietmar: Augustus - Prinzeps und Monarch, Darmstadt 1992, S.264f.
[11] Vgl. Junkelmann, Marcus: Die Legionen des Augustus, Mainz 1986, S.91.
[12] Vgl. Christ: Geschichte der römischen Kaiserzeit, S.115.
[13] Ebenda.
[14] Vgl. Kienast: Augustus - Prinzeps und Monarch, S.261f.
[15] Vgl. Raaflaub:Die Militärreformen des Augustus und die politische Problematik des frühen Principats, S.263f.
[16] Vgl. Christ: Geschichte der römischen Kaiserzeit, S.113.
[17] Vgl. Bleicken, Jochen: Augustus - Eine Biographie, Berlin 1998, S.513.
[18] Ebenda, S.549ff.
[19] Vgl. Bringmann / Wiegandt: Augustus - Schriften, Reden und Aussprüche, S. 273.
[20] Ebenda, S.255.
[21] Ebenda, S.273.
[22] Res gestae divi Augusti, 28.
[23] Vgl. Kienast: Augustus - Prinzeps und Monarch, S.266.
[24] Vgl. Bleicken: Augustus - Eine Biographie, S.550.
[25] Vgl. Junkelmann: Die Legionen des Augustus, S.102.
[26] Vgl. Bleicken: Augustus - Eine Biographie, S.548.
[27] Vgl. Junkelmann: Die Legionen des Augustus, S.122.
[28] Vgl. Bringmann, Klaus / Schäfer, Thomas: Augustus und die Begründung des römischen Kaisertums, Berlin 2002, S. 72.
[29] Res gestae divi Augusti, 17.
[30] Vgl. Bringmann / Schäfer: Augustus und die Begründung des römischen Kaisertums, S. 72
[31] Dio, Cassius: 55, 25, 2.
[32] Vgl. Raaflaub:Die Militärreformen des Augustus und die politische Problematik des frühen Principats, S.276.
[33] Vgl. Junkelmann: Die Legionen des Augustus, S.88f.
[34] Dio, Cassius: 55,25,1-6.
[35] Vgl. Raaflaub:Die Militärreformen des Augustus und die politische Problematik des frühen Principats, S.269ff.
[36] Vgl. Raaflaub:Die Militärreformen des Augustus und die politische Problematik des frühen Principats, S.271.
[37] Ebenda, S.288.
[38] Ebenda, S.293.
[39] Ebenda, S.301ff.
[40] Ebenda, S.301.
[41] Vgl. Raaflaub:Die Militärreformen des Augustus und die politische Problematik des frühen Principats, S.266.
[42] Vgl. Kienast: Augustus - Prinzeps und Monarch, S.266.
[43] Vgl. Junkelmann: Die Legionen des Augustus, S.94.
[44] Vgl. Raaflaub:Die Militärreformen des Augustus und die politische Problematik des frühen Principats, S.269.
[45] Vgl.Gall, Dorothee: Die Literatur in der Zeit des Augustus, In: Hose, Martin ( Hrsg.), Klassische Philologie kompakt, Darmstadt 2006, S.8.
[46] Vgl. Christ: Geschichte der römischen Kaiserzeit, S.134.
[47] Vgl.Gall: Die Literatur in der Zeit des Augustus, S.9.
[48] Res gestae divi Augusti, 1.
[49] Vgl. Bringmann / Wiegandt: Augustus - Schriften, Reden und Aussprüche, S. 264.
[50] Res gestae divi Augusti, 38.
[51] Vgl. Dahlheim: Augustus, S.29.
[52] Vgl. Bleicken: Augustus - Eine Biographie, S.509ff.
[53] Vgl. Dahlheim: Augustus, S.30.
[54] Vgl. Fuhrmann, Manfred: Literatur unter Augustus, In: Antikenmuseum Berlin ( Hrsg.), Kaiser Augustus und die verlorene Republik, Berlin 1988, S.607.
[55] Vgl. Gall: Die Literatur in der Zeit des Augustus, S.17-21.
[56] Vgl. Bleicken: Augustus - Eine Biographie, S.537f.
[57] Vgl. Mehl,Andreas: Bemerkungen zu Dios und Tacitus' Arbeitsweise und zur Quellenlage im „Totengericht" über Augustus,in: Gymnasium 88 (1981), S. 58.
[58] Vgl. Raaflaub:Die Militärreformen des Augustus und die politische Problematik des frühen Principats, S.299.






