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Löwenzahn

Löwenzahn
Unterrichtsentwurf
Datum: 07. Januar 2008 Autor: Anonym Kommentare: 2

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Beschreibung:

Der Löwenzahl bestimmt das Bild unserer Landschaft. Die gelben Blüten des Löwenzahns leuchten auf vielen Wiesen. Löwenzahn ist eine sehr anpassungsfähige Pflanze und daher weit verbreitet. Die SchülerInnen kennen den Löwenzahn meist aus ihrer Umwelt. In dieser Unterrichtsstunde sollen weitere Informationen zum Thema Löwenzahn selbständig und eigenverantwortlich erarbeitet werden. Durchgeführt in einer 1. Klasse.


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Löwenzahn


Löwenzahn - Stationenlernen

Inhalt:

1. Thema der Reihe

2. Thema der Einheit

3. Aufbau der Reihe

4. Didaktische Strukturierung/Didaktische Schwerpunktsetzung

5. Zielorientierung der Einheit

6. Verlaufsplanung

7. Literatur

1. Thema der Reihe

„Rund um den Löwenzahn" - eine handlungsorientierte Unterrichtsreihe zur Auseinandersetzung mit dem Erscheinungsbild und den Lebensbedingungen des Löwenzahns.
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2. Thema der Einheit

„Löwenzahn und Pusteblume" - handelnde und fächerverbindende Auseinandersetzung mit verschiedenen Aspekten der Thematik Löwenzahn, durch die Arbeit an Stationen im Hinblick auf die Vertiefung und Erweiterung der Kenntnisse über diese Pflanze sowie zur Förderung des eigenverantwortlichen Lernens.
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3. Aufbau der Reihe

 

 

 

 

 

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4. Didaktische Strukturierung / Didaktische Schwerpunktsetzung

In der heutigen Unterrichtsstunde setzen sich die Schüler im Rahmen eines Stationslaufes selbstständig mit verschiedenen Aufgaben zur Thematik Löwenzahn auseinander, indem sie die Teile und Entwicklung kennen lernen, eine Zeichnung anfertigen, den Löwenzahn probieren, verschiedener Standorte der Pflanze kennen lernen, Löwenzahn säen, mehr über die verschiedenen Namen erfahren oder die Zeilen eines Gedichtes ordnen. Das Kernanliegen besteht in der selbstständigen Auseinandersetzung mit der Thematik Löwenzahn, zur Vertiefung und Erweiterung der Kenntnisse in Bezug auf das Erscheinungsbild und die Lebensbedingungen des Löwenzahns an Hand eines Stationslaufes.

Nach dem Lehrplan Sachunterricht gehört es zu den Aufgabenschwerpunkten der Klassen 1 und 2, die Kinder mit den Erscheinungsbildern von Pflanzen und Tieren der Heimat vertraut zu machen und ihnen Einblicke in die Lebensbedingungen zu ermöglichen.[1]
Bereits im April entdeckten die Kinder im Rahmen unseres gemeinsamen Frühlingsspazierganges erste Löwenzahnpflanzen und stellten die Frage, ob Löwenzahn und Pusteblume unterschiedliche Pflanzen seien.
Dies war für mich Anlass, Löwenzahn mit in den Unterricht zu bringen. Die Kinder tauschten ihr Wissen über ihnen Bekanntes aus und formulierten weitere Fragen.

Wie keine andere Pflanze bestimmt der Löwenzahn zur Zeit das Bild unserer Landschaft. Überall leuchten seine gelben Blüten. Durch sein häufiges Auftreten, sowohl in ländlichen Gegenden als auch unmittelbar in der Stadt ist der Löwenzahn und seine Blüte jedem Kind bekannt. Auch unmittelbar vor und hinter unserem Schulgebäude befindet sich eine Wiese mit zahlreichen Löwenzahnpflanzen, so dass diese Pflanze den Kindern fortwährend in ihrer Lebenswirklichkeit begegnet. Der Löwenzahn ist bei den Kindern zumeist äußerst beliebt, da sich aus seinen langen Stielen z.B. Ketten herstellen lassen und es den Kindern Freude bereitet, die reifen Fruchtstände mit ihren Fallschirmen leer zu pusten. Jedes Kind verfügt über seine persönlichen Vorerfahrungen in Bezug auf den Löwenzahn. Und mehr oder weniger bewusst nehmen sie das Erscheinungsbild des Löwenzahns in ihrer Umwelt wahr. Denn der Löwenzahn ist an vielen verschiedenen Standorten zu finden.
Dennoch ist die Pflanze den Kinder zumeist nur nach ihrem äußeren Erscheinungsbild bekannt.[2] Deshalb bietet sich der Löwenzahn zur exemplarischen Behandlung der Thematik Frühlingsblumen im Unterricht an[3] .
Im Sachunterricht der Grundschule gilt es, diese Vorerfahrungen der Kinder aufzugreifen, sie zu vertiefen und zu erweitern sowie den Kindern einen intensiven handlungsorientierten Zugang zum Thema Löwenzahn zu eröffnen. An dieser Stelle setzt die Stationsarbeit an, die den Kindern über die primären Erfahrungen hinaus das Erscheinungsbild des Löwenzahns unter neuen biologischen Gesichtspunkten nahe bringt. Auf diese Weise erhalten die Schüler Gelegenheit, Löwenzahn selbstständig neu zu entdecken, genau zu erkunden und schätzen zu lernen.

Löwenzahn (taraxaeum officinale) findet man auf Grund seiner enormen Anpassungsfähigkeit auf der gesamten nördlichen Erdhalbkugel. Es gibt kaum einen Standort, an dem Löwenzahn nicht zu finden ist.
Direkt an der Erdoberfläche, bildet die Pflanze ein Rhizom mit Blattknospen. Seine Wurzel reicht als starke, fleischige Pfahlwurzel bis zu 40 cm tief in den Boden. Die Blätter des Löwenzahns bilden eine Rosette. Je nach Standort zeigen die Blätter in ihrer Farbe, Form und Stellung unterschiedliche Anpassungen an ihren Lebensraum.
Der Löwenzahn gehört zu der Gruppe der Korbblütler. Der Korb wird gebildet aus drei Reihen sich dachziegelartig deckender Blättchen. Der Löwenzahn verfügt über bis zu 200 einzelner Blütenblätter. Die Früchte des Löwenzahns entwickeln sich ohne Befruchtung.
Schon bald nach der Blüte beginnt die Reifung der Früchte. Die meisten Blütenteile vertrocknen und werden abgeworfen. Der Boden des Blütenstandes wölbt sich nach oben und die Hüllblätter klappen nach unten. Sobald die Früchte reif sind, spreizen sich die Haare auseinander und es bildet sich der Fruchtstand, der als Pusteblume bekannt ist. Die Sonne trocknet die einzelnen Samenschirmchen aus, so dass der Wind diese packen und wegtragen kann.
Da der Löwenzahn reichlich Nektar erzeugt, gilt er besonders im Frühjahr als gute Bienenweide. Sein Honig hat jedoch einen Eigengeschmack, der die Beliebtheit dieses Erzeugnisses etwas schmählert. Als Heilpflanze war der Löwenzahn bereits im Mittelalter bekannt. Man kannte seine wassertreibende Wirkung und auch heute wird die gesundheitsfördernde Wirkung des Löwenzahns zunehmend wieder entdeckt.

Wenn das zentrale Stundenanliegen und der intendierte Lernzuwachs erreicht werden sollen, müssen die Kinder die Arbeitsweise an den einzelnen Stationen und die richtige Handhabung der Materialien kennen. Die Kinder haben sich aus diesem Grund bereits mit den verschiedenen Angeboten vertraut gemacht, und kennen die Symbole für die Sozialform, Differenzierungsangebote usw. Die Lernform des Stationslaufes ist den Kindern bereits aus dem Sprachunterricht vertraut. Im Allgemeinen sind den Kindern dementsprechend Ablauf und Regeln einer solchen Lernweise bekannt.
Die Schüler müssen weiterhin in der Lage sein, ihren Lernprozess zunehmend eigenverantwortlich zu organisieren, mit einem Partner zusammen zu arbeiten und sich an die vereinbarten Regeln zu halten. Die zur Verfügung stehenden Kontrollmöglichkeiten sind den Kindern bekannt und ihre Handhabung geläufig. Das Lernen an Stationen ermöglicht ein handelndes Vorgehen, so dass sich eine natürliche /primäre Motivation bei den Kindern entwickelt. Außerdem haben die Kinder die Gelegenheit, die Aufgaben nach ihren Interessen auszuwählen und ihrem individuellen Niveau entsprechend zu bearbeiten. Nur durch die Sicherstellung dieser grundlegenden Voraussetzungen im Vorfeld der Unterrichtsstunde, kann ein problemfreies und erfolgreiches Arbeiten gewährleistet werden.

Zukünftig sollen die Kinder ihre Fähigkeiten im Bereich des selbstständigen Arbeitens ausbauen. Mehr und mehr werden die Schüler in der Lage sein, ihr Leistungsvermögen selbst einzuschätzen und ihren Lernweg eigenverantwortlich zu gestalten. Zunehmend werden sie lernen, ihre exemplarisch gewonnenen Kenntnisse auf andere Pflanzen zu übertragen und die Pflanzen in ihrer unmittelbaren Lebenswelt bewusster wahrzunehmen. Sie erweitern ihre Kenntnisse, indem sie Einblick in das Erscheinungsbild und die Lebensbedingungen des Löwenzahnes erhalten (siehe auch S. 10). Weiterhin entwickeln die Schüler Spass und Freude an naturwissenschaftlichen Fragestellungen und üben den Umgang mit offenen Arbeitsformen.
Am Ende der Stunde haben die Kinder ihre Kenntnisse über die Erscheinungsform und die Lebensbedingungen des Löwenzahns, je nach Auswahl der Aufgabenstellung selbstständig vertieft und erweitert.

Aus dem oben genannten Schwerpunkt der Stunde und dem daraus resultierenden Kernanliegen, ergibt sich die methodische Grundidee des Stationslaufes.

Es ist wichtig, dass die Schüler neben den gelenkten Unterrichtsformen auch offene Formen kennen lernen. Die Kinder werden zu einer aktiven Selbsteinschätzung und zur Übernahme von Verantwortung für ihren eigenen Lernweg herausgefordert. Dazu bietet sich das Arbeiten an Stationen an. An Hand von verschiedenen frei wählbaren Arbeitsaufträgen vertiefen die Kinder weitgehend selbstständig ihre bisher erworbenen Erfahrungen.
Die Bearbeitung der Aufgaben sowie die zum Teil geforderte Verschriftlichung stellen einen hohen Anspruch an die Kinder dar, da sie Transferleistungen zwischen den drei Ebenen (enaktiv, ikonisch, symbolisch) bewältigen müssen. Dafür stehen ihnen differenzierte Angebote und die Beratung seitens des Lernpartners oder der Lehrerin zur Verfügung.

Das Lernen an Stationen ist eine spezifische Form des differenzierenden Unterrichts, welche den Kindern selbstbestimmtes und selbstständiges Handeln ermöglicht. Aus diesem Grund erfolgt eine Differenzierung auf natürlichem Weg.[4] Die Kinder können selbst entscheiden, welche Angebote sie auswählen, in welchem Tempo und mit welcher Intensität sie diese bearbeiten. Zusätzlich können die Kinder zumeist zwischen zwei gestuften Lernniveaus wählen. Für besonders schnell arbeitende Kinder steht die Zusatzstation zur Verfügung. Zum größten Teil ist es den Kinder möglich, ihre Arbeitsergebnisse selbstständig zu überprüfen, da entweder die Möglichkeit der Selbstkontrolle durch Lösungsblätter besteht oder die Lernaufgabe selbst eine Kontrolle in sich birgt.

Die Handlungserfahrungen in der Arbeitsphase, in der die Schüler sich mit den unterschiedlichen Aufgaben auseinandersetzen, bildet den Schwerpunkt der Stunde. Dementsprechend nimmt diese Arbeitsphase auch zeitlich den größten Teil ein.
Diese Phase wird durch die Anknüpfung an die vorangegangene Stunde, in welcher die Kinder bereits an den Stationen gearbeitet haben vorbereitet.
Damit die Kinder eine Vorstellung davon bekommen, wie ihr Lernweg aussieht und wo er hinführt, gibt die Lehrerin eine kurze Verlaufs- und Zieltransparenz. Anschließend beginnen die Schüler mit der Bearbeitung der Aufgaben. Die Schüler arbeiten in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit an den Stationen, wählen je nach Selbsteinschätzung die leichtere oder schwerere Aufgabenvariante und kontrollieren ihre Ergebnisse selbstständig. Um einen Überblick über bereits bearbeitete Angebote zu behalten, markieren die Schüler erledigte Aufgaben auf ihrem Laufzettel.
Durch ein den Kindern bekanntes akustisches Signal wird die Arbeitsphase beendet und die Kinder bilden einen Gesprächskreis. Den Abschluss der heutigen Stunde bildet eine Reflexionsphase, die eine Weiterführung sowie Vernetzung des an den Stationen erworbenen Wissens beinhaltet. Um allen Schülern den Einstieg in die Reflexionsphase zu erleichtern, dienen Fotos als Anregung zur Versprachlichung.
In der nachfolgenden Lerneinheit erhalten die Kinder noch einmal die Gelegenheit an den Stationen zu arbeiten.

Beim erstmaligen Arbeiten an den Stationen zeigte sich, dass es einigen Kindern noch schwer fällt, sich an Regeln und Vereinbarungen zu halten und sich selbständig Lernaufgaben auszusuchen. Insbesondere leise zu arbeiten und sich in etwa gleichmäßig an den Stationen zu verteilen ist für die Schüler schwierig. Zudem war zu beobachten, dass drei Kinder ohne die unmittelbare Erklärung und Hilfe seitens der Lehrerin Schwierigkeiten hatten, eine Arbeit auszuwählen und diese durchzuführen. Offensichtlich waren diese Kinder durch die frei wählbare Reihenfolge der Stationen überfordert. Aus diesem Grund wird die Lehrerin diesen Kindern die Bearbeitung einer bestimmten Station anraten, um ihnen die Orientierung zu erleichtern. Bei der Einführung der Stationen waren S1, S2 und S3 krank. S2 und S3 verfügen über eine schnelle Auffassungsgabe. Aus diesem Grund wird es ihnen leicht fallen, sich die Arbeitsweisen an den Stationen selbstständig zu erschließen. S1 wird voraussichtlich eher Probleme haben, mit den Angeboten zurecht zu kommen. Ihm wird angeraten, mit einem Partner zusammen zu arbeiten.
Aufgrund der in der Lernform implizierten Differenzierung und der zusätzlichen qualtitativen Differenzierung in leichtere und schwierigere Aufgaben werden die Kinder in der Lage sein, die an sie gestellte Lernaufgabe zu bewältigen. Außerdem können die Kinder je nach Lerntyp in Einzel- oder Partnerarbeit zusammen arbeiten, so dass alle Kinder erfolgreich zu einem Arbeitsergebnis gelangen können.
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5. Zielorientierung der Einheit

Das Kernanliegen besteht in der handelnden Auseinandersetzung mit der Thematik Löwenzahn, zur selbständigen Vertiefung und Erweiterung der Kenntnisse in Bezug auf das Erscheinungsbild und die Lebensbedingungen des Löwenzahns an Hand eines Stationslaufes.

Die Kinder sollen...

kognitiv:
- erweitern ihre Kenntnisse über das Erscheinungsbild und die Lebensweise des Löwenzahns, indem sie sich mit den einzelnen Aufgaben auseinander setzen.
- bewältigen den Übergang von der enaktiven zur ikonischen und symbolischen Ebene, indem sie die schriftlich formulierten Arbeitsaufträge in konkrete Handlungen umsetzen und umgekehrt.
- üben sinnentnehmendes Lesen, indem sie Texten Informationen entnehmen und Arbeitsaufträge ausführen.
- entwickeln ihr Interesse an naturwissenschaftlichen Inhalten weiter und steigern ihre Freude an eigenverantwortlichen Lernprozessen.

sozial / affektiv:
- steigern ihre Selbstkompetenz, indem sie ihren Lernprozess durch Auswahl der Aufgaben, der Sozialform sowie das Arbeitstempo eigenverantwortlich organisieren.
- üben in Partner- oder Gruppenarbeit zusammenzuarbeiten und stärken ihr soziales Verhalten, indem sie aufeinander Rücksicht nehmen und sich gegenseitig helfen.
- erfahren, dass sie etwas können und gewinnen dadurch Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten.
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6. Verlaufsplanung

StationAktionIntention
1. Löwenzahn probierenLöwezahnhonig, -sirup oder Tee probieren.Die Schüler bekommen einen geschmacklichen Eindruck von der Pflanze und erleben diese als nützlich zur Herstellung von Lebensmitteln.
2. Löwenzahn malenGenaues Betrachten des Löwenzahns, auch unter Zuhilfenahme von Becherlupen und Zeichnen der Pflanze.Diese Station dient der genauen optischen Wahrnehmung des spezifischen Erscheinungsbildes der Pflanze. Die Kinder üben, eine Zeichnung nicht aus der Vorstellung, sondern durch Umsetzung der konkreten Beobachtungen anzufertigen. Weiterhin üben die Schüler den Umgang mit Becherlupen.
3. Der Löwenzahn hat viele NamenZuordnen der verschiedenen Namen des Löwenzahnes zu den Erklärungen, bzw. zu den entsprechenden Bildern. Die Schüler können zwischen zwei Schwierigkeitsgraden wählen und überprüfen ihre Ergebnisse mit Hilfe des Lösungsblattes. Weiterhin denken sich die Schüler selbst einen Namen für den Löwenzahn aus.Die Schüler gewinnen Kenntnisse über verschiedene Nahmen des Löwenzahns sowie über die Bedeutung und Herkunft der Namen.
4. Die Teile des LöwenzahnsDie Schüler ordnen dem Löwenzahn die verschiedenen Bezeichnungen der Teile mit Hilfe von Wort-Bild-Kombinationen zu oder erpuzzeln diese. Anschließend schreiben sie die Teile selber auf ein Arbeitsblatt. Die Kinder können zwischen zwei unterschiedlich schweren Angeboten wählen und ihre Ergebnisse selbständig kontrollieren.Die Schüler übertragen die in Bezug auf die Tulpe gewonnen Kenntnisse über die Teile einer Pflanze auf den Löwenzahn und erweitern ihre Kenntnisse durch die Zuordnung neuer Begriffe.
5. Vom Löwenzahn zur PusteblumeDie Schüler lesen das „Buch“ Vom Löwenzahn zur Pusteblume, schauen sich die Bilder an und ordnen selber Abbildungen mit den verschiedenen Entwicklungsstadien des Löwenzahns. Durch das Umdrehen der Bildkarten wird eine Selbstkontrolle ermöglicht.Die Schüler vertiefen bzw. erweitern ihre Kenntnisse über die verschiedenen Entwicklungsstadien des Löwenzahns von der Knospe bis zur Samenreife.
6. Wo man Löwenzahn finden kannDurch das Betrachten einiger Fotos erkennen die Schüler beispielhaft, wo Löwenzahn wachsen kann. Sie schreiben auf, an welchen Stellen der Löwenzahn auf den Bildern zu sehen ist. Mit Hilfe des Lösungsblattes kontrollieren die Kinder ihre Ergebnisse.Die Kinder lernen mögliche Standorte der Pflanze kennen und werden angeregt, darüber zu reflektieren, wo sie die Pflanze schon gesehen haben. Mit der Verschriftlichung leisten die Schüler einen Transfer von der ikonischen zur enaktiven Ebene.
7. Mein eigener LöwenzahnDie Schüler säen eigenen Löwenzahn anhand einer Anleitung.Jedes Kind kann eine eigene Pflanze säen und eine persönliche Beziehung durch Pflege, Beobachtungen usw. zu ihr aufbauen. Die Schüler erlangen Kenntnisse über die Verbreitung des Löwenzahns durch dessen Samen und erhalten die Möglichkeit, das Wachstum des Keimlings zu beobachten.
8. ZusatzstationDie Schüler legen die Satzstreifen eines Gedichtes in die richtige Reihenfolge und gestalten es durch Abschreiben.Die Kinder üben das sinnentnehmende Lesen und Auffinden von Reimwörtern.


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7. Literatur

- BAUSTEINE GRUNDSCHULE (1988): Löwenzahn überall. Bergmoser +Höller, Aachen.
- GROßE-JÖGER, H. [ HRSG] (2000): Unterrichtsideen Frühling. Schülerarbeitsheft Klett Leipzig.
- GROßE-JÖGER, H. [ HRSG] (2000): Unterrichtsideen Frühling. Lehrerband Klett Leipzig.
- KULTURSMINISTERIUM DES LANDES NRW [HRSG.] (1985): Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule, Sachunterricht. Düsseldorf.
- SCHUMANN, S. (2000): Der Löwenzahn - ein Frühlingsbote, in: Praxis Grundschule Heft 3/00 Westermann Braunschweig.
- WREDE, U. (1996): Lernen an Stationen im Sachunterricht, Heft 43 Grundschulunterricht.
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Fußnoten:
[1] vgl. Lehrplan Sachunterricht, S.28.
[2] vgl. Helmut Topf „Der Löwenzahn" in Bausteine Sachunterricht, S. 1.
[3] vgl. Unterrichtsideen Frühling, S.18.
[4] vgl. Wrede, U.: Lernen an Stationen im Sachunterricht. Grundschulzeitschrift 43, 1996, S. 3.

 



Kommentare (2)


von da.ne am 18. April 2010 0

Hallo Warwuschels!Herzlich willkommen bei der ersten Recherche auf www.schule-ratgeber.de!Die Arbeitsblätter wurden leider nicht zur Verfügung gestellt. Sie wären sicher topp gewesen. Es könnte daran liegen, dass Bild- oder Textmaterial, das dem Copyright unterliegt, auf den Blättern zu finden war und es daher gar nicht hochgeladen wurde.Beim Gedicht könnte es sich um "Verblühter Löwenzahn" von Josef Guggenmos handeln (nachzulesen unter http://www.schulzens.de/Grundschule/Allgemeines/Gedichte_1/gedichte_1.html#g1-11).Das erwähnte Buch "Felix und die Pusteblume" von Judith Steinbacher und Antonia Nork aus dem VErlag Pattloch (2000),ISBN-13: 978-3629003461 ist nur mehr antiquarisch erhältlich.Gruß :-) da.ne

von dieWarwuschels am 17. April 2010 0

Dieser Unterrichtsentwurf ist wunderbar, nur fehlen mir die Anlagen wie Arbeitsblätter. Ist das nicht vorgesehen? (Ist mein erste Recherche auf dieser Internetseite?FG dieWarwuschels

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