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Die Zahlenkette

Die Zahlenkette
Unterrichtsentwurf
Datum: 08. Januar 2008 Autor: Anonym Kommentare: 0

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Beschreibung:

'Die Zahlenkette bis 20' ist ein Punkt in den Rahmenrichtlinien im Fach Mathematik in der 1. Klasse. Die Zahlenkette soll den Kindern die Beziehung der Zahlen untereinander veranschaulichen. Anhand dieses didaktischen Hilfsmittels können die SchülerInnen Zahlen ordnen, den 'Nachfolger/Vorgänger' bestimmten und die richtige Zahlenabfolge verstehen lernen.


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Die Zahlenkette


Die Zahlenkette

Inhalt:

1. Unterrichtszusammenhang

2. Lernziele

3. Sachanalyse

4. Didaktische Vorüberlegungen

5. Methodische Vorüberlegungen

6. Verlaufsplanung

7. Literatur

1. Unterrichtszusammenhang

Thema der Unterrichseinheit: Die Zahlenkette bis 20

Didaktische Schwerpunkte:
1. Die Zahlenkette (1 Std.)
2. Vorgänger und Nachfolger (3 Std.)
3. Ordnungszahlen (2 Std.)
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2. Lernziele

Grobziel:
Die Schüler sollen mit Hilfe der Zahlenkette den Zahlraum bis 20 beherrschen lernen.

Feinziele:
Die Schüler sollen...
LZ 1 die Zahlen bis 20 der Größe nach richtig ordnen können, indem sie die Rolle einer Zahl übernehmen und sich entsprechend einordnen
LZ 2 ihre Kenntnisse auf die benachbarten Zahlen erweitern, indem sie ein „Vorgänger/ Nachfolger" - Spiel spielen
LZ 3 die Position der Zahlen bis 20 üben, indem sie eine lückenhafte Zahlenkette vervollständigen
LZ 4 die Zahlen von 1 - 20 in der richtigen Reihenfolge zu einem Bild verbinden können
LZ 5 die richtige Zahlenabfolge bis 20 nachvollziehen, indem sie ihre Zahl, deren Rolle sie im Einstieg hatten, entsprechend einordnen und an der Tafel befestigen

Langfristige Lernziele:
Die Schüler sollen ein gefestigtes Bild der Zahlen bis 20 bekommen.
Die Schüler sollen Arbeitsaufträge selbständig durchführen können.
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3. Sachanalyse

Ich habe als Thema für diese Unterrichtsstunde die Einführung in die Reihenfolge der Zahlen von 1 bis 20 gewählt. Darauf aufbauend folgen weitere Stunden, worin die Begriffe „Vorgänger" und „Nachfolger" erlernt und Stellungen der einzelnen Zahlen in der Zahlenkette geübt werden sollen. Außerdem lernen die Schüler den Umgang mit Ordnungszahlen von 1.- 20.

Die Zahlenkette ist eine Darstellung der Reihenfolge aller Zahlen von 1 bis 20 (in diesem Fall) , wobei neun Zahlen einstellig sind (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9) und elf zweistellig (10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20). Doch nicht nur die Reihenfolge der Zahlen ist bei diesem Thema wichtig, sondern auch die Schreibweise. So soll die Zehnerzahl immer vorne stehen und die Einer dahinter. Genauso sollte die Zahl auch in der Reihenfolge aufgeschrieben werden und nicht der Einer zuerst (so wie man es spricht).
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4. Didaktische Vorüberlegungen

Das von mir gewählte Thema „Die Zahlenkette bis 20" ist ein Punkt in den Rahmenrichtlinien im Fach Mathematik in der 1. Klasse. Die Schüler sollen am Ende dieser Klassenstufe die natürlichen Zahlen von 1 bis 20 kennen und Rechenadditionen wie Addition und Subtraktion mit ihnen durchführen können.
Da die Schüler in ihrem täglichen Leben ständig mit Zahlen zu tun haben, eröffnet sich ihnen so der Zugang zu diesem Thema. Sie spielen Zahlspiele, zählen Gegenstände, etc.. Viele Dinge in ihrer Umwelt können zum Zählen motivieren. Häufig geht die Anzahl der Dinge über 10 hinaus, so dass die Schüler von sich aus schon häufig bis 20 zählen können, einige sogar noch weiter. Aus dieser Tatsache heraus ergibt sich die Gegenwartsbedeutung des Themas für die Kinder.
Die Erarbeitung der Zahlen 1 bis 20 stellt eine Voraussetzung für die weitere mathematische Arbeit mit Zahlen in der Schule dar. Die Schüler brauchen diese Grundlage, um zukünftig in höheren Klassenstufen auch mit größeren Zahlen arbeiten zu können. So stehen die Zahlen von 1 bis 20 exemplarisch für die Erarbeitung weiterer Zahlenräume und erleichtert die Erweiterung des Zahlenraums bis 100 (2. Klasse).
Die Zahlenkette soll weiterhin die Beziehung der Zahlen zueinander veranschaulichen.
Welche Zahl ist größer/ kleiner?
Vorgänger-/ Nachfolgerbeziehungen
Reihenfolge der Zahlen und Stellung der einzelnen Zahl in der Kette.
(Beispiel: 3 kleiner 4 ; 13 kleiner 14).
Die Zahl 21 habe ich aus methodischen Gründen miteinbezogen, da in der Klasse 21 Schüler sind, die alle zu der Zahlenkette gehören sollten.
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5. Methodische Vorüberlegungen

Die Schüler schlüpfen in der Einstiegsphase in eine Zahlrolle, d. h., jeder Schüler bekommt eine Zahlkarte am Band um den Hals gehängt (von 1 bis 21), die er bis zum Ende der Stunde trägt und somit die Rolle dieser Zahl einnimmt. Hiefür lasse ich alle Schüler in einen Stuhlkreis vor die Tafel kommen. Sie sind den Stuhlkreis und das damit verbundene Gruppengespräch als Einstieg oder Erarbeitung gewöhnt.
In der Phase der Erarbeitung werfe ich ein Problem auf: alle Zahlen sind durcheinander und die Schüler sollen sich auf diesen Impuls hin in die richtige Reihenfolge bringen, indem sie die Plätze tauschen. Sie Bilden eine „lebendige" Zahlenkette. Die Zahl 1 bekommt einer der leistungsstärkeren Schüler, der somit eventuell eine Art Vorbildrolle übernimmt.
Danach lasse ich alle Schüler noch einmal durchzählen, wobei die Kinder nur ihre eigene Zahl nennen und dabei aufstehen. So verinnerlichen sie ihre eigene Zahl und sehen die Zahlen der anderen. Anschließend wird eine Art Vorgänger/ Nachfolger- Spiel gespielt, bei dem ich nach einer Zahl vor oder nach der Zahl X frage und damit eine Beispielaufgabe vorgebe, die ein Schüler beantwortet, seinerseits eine Aufgabe stellt und jemanden aufruft. Es wird eine Schülerkette gebildet. Hier ziehe ich mich etwas aus dem Unterrichtsgeschehen zurück und lasse die Schüler selbständig arbeiten.
In der Anwendungsphase wird ein Arbeitsblatt verteilt, dass ich im Sitzkreis bespreche. Danach setzen sich die Kinder auf ihre Plätze.
Ich stelle eine Eieruhr auf 10 Minuten, so dass den Schülern ein zeitlicher Rahmen gegeben ist, innerhalb dessen sie arbeiten können.
Auf dem Arbeitsblatt ist eine lückenhafte Zahlenkette abgebildet, die vervollständigt werden soll. Weiterhin sollen Zahlen von 1-20 zu einem Zahlbild verbunden werden. Die Ergebnissicherung stellt in diesem Fall das entstehende Bild dar. Als Differenzierung für schnelle Schüler dient ein weiteres Arbeitsblatt, das ähnlich aufgebaut ist.
In der Phase der Festigung kommen die Schüler in den Sitzkreis und dürfen ihre Rolle als Zahl nun wieder ablegen. Sie befestigen die Zahlkarten mit meiner Hilfe nacheinander in der richtigen Reihenfolge an der Tafel.

Als Alternativen zum Stuhlkreiskreis hätte ich einfach Teppichfliesen nehmen können, die man auf der Erde verteilt. Die Handhabung wäre einfacher und es würde nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen.
Als Veranschaulichung hätte ich das Arbeitsblatt vergrößert an die Tafel hängen können, um den Schülern den Arbeitsauftrag besser erklären zu können und es gleichzeitig als Ergebnissicherung gedient hätte.
In der Phase der Festigung hätten die Schüler noch einmal durchzählen können, um die Zahlenkette noch mal verbal zu verinnerlichen.
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ZeitPhase / Lernzielgeplantes
Lehrer­verhalten
geplantes
Schüler­verhalten
Sozial­form /­ MedienDidakt. /­ method. ­Kommentar
min
5BegrüßungL. begrüßt S., gibt stummen Impuls für Sitzkreis.S. kommen in den Sitzkreis begrüßen L. und Besuch.KU / Sitzkreis,
Symbol für Sitzkreis
Das Zeichen für den Sitzkreis ist den Schülern bekannt.
3EinstiegL. verteilt Zahlkarten durcheinander, sagt, dass S. nun eine Zahl-„Rolle“ spielen.S. hängen sich die Zahlkarten um den Hals, übernehmen somit die Rolle der Zahl.KU / Sitz­kreis, Zahlkarten zum Umhängen
(1-21)
Ich beziehe die Zahl 21 mit ein, da die Klasse aus 21 S. besteht und alle gleichberechtigt mitmachen sollen.
19Erarbeitung

LZ 1

LZ 2
L. bemerkt, dass alle Zahlen durcheinander sind.

L. fragt nach der richtigen Reihenfolge, zählt mit S. durch.

L. beginnt mit dem „Vorgänger / Nachfolger“-Spiel, gibt dann an den S. ab, der die Lösung gesagt hat.
S. ordnen sich nach ihren Zahlen der Größe nach.
Tauschen gegebenenfalls die Plätze mit anderen.

S. zählen Zahlen von 1-21 durch, die jeweils genannte „Zahl“ steht dazu auf.

S. spielen das Spiel, indem einer fragt: Welche Zahl kommt vor / nach der Zahl x?
Der S., der die Lösung sagt, bildet die nächste Aufgabe.

S. nehmen sich gegenseitig dran.
KU / Sitz­kreis, Zahlkarten zum Umhängen
(1-21)
Die Zahlkarten von 1-21 ergeben eine „lebendige“ Zahlenkette.
Durch das Aufstehen sehen die S., wer welche Zahl ist.
Zum Lösen der Aufgaben können S. die umgehängten
Zahlkarten benutzen.
10Anwendung
LZ 3

LZ 4
L. erklärt das zu bearbeitende AB, gibt eine Zeit von 10 min. vor und fordert S. auf, an die Tische zu gehen.Ein S. verteilt das AB, S. gehen an ihre Plätze.
S. bearbeiten das AB: vervollständigen einer lückenhaften Zahlenkette, verbinden der Zahlen von 1-20 zu einem Bild.
Einzel­arbeit, ArbeitsblattEieruhr zeigt den Arbeitszeitraum an.
Didaktische Reserve:
Schnellere S. können sich noch ein weiteres AB abholen oder das entstandene Zahlbild farbig anmalen.
8Festigung

LZ 5
L. bemerkt, dass S. bzw. Zahlen schon wieder ganz durcheinander sind und dass S. nun wieder ihre Rolle als Zahl ablegen können.

L. hilft beim Befestigen der Zahlkarten an der Tafel.
S. kommen in den Sitzkreis.

S. legen ihre Rolle als Zahl wieder ab, indem sie die Zahlkarten abnehmen und an der Tafel befestigen.

S. zählen erneut von 1-21.
KU / Sitz­kreis, ZahlkartenDie befestigten Zahlkarten ergeben eine Zahlenkette von 1-21.
Ende der StundeL. beendet die Stunde.S. heften das AB in ihre rote Mappe.

6. Verlaufsplanung

 

7. Literatur

Hoof, D., Didaktisches Denken und Handeln, Band 1. Braunschweig 1992.
Nieders. Kultusminister, Rahmenrichtlinien für die Grundschule- Mathematik. Hannover 1984.
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