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Global City - Beispiel New York
Datum: 07. Juni 2008 Kommentare: 0
Zusätzliche Informationen:
Beschreibung:
In dieser Unterrichtstunde sollen die SchülerInnen New York City als Beispiel einer Global City kennen lernen. Die SchülerInnen können z.B. ihre Assoziationen zum Thema „Global City“ aufschreiben, nennen und erläutern, die Beispielkarten von New York, an der Tafel, richtig zuordnen (Merkmalen einer Global City) oder mithilfe der Tabukarten die Begriffe zur Thematik richtig beschreiben. Durchgeführt in einer 9. Klasse.

Global City - Beispiel New York
Global City – Beispiel New York
Inhalt:
1. Allgemeine Angaben
2. Klassenstruktur
3. Sachanalyse
4. Didaktische Analyse
4.1 Gegenwartsbedeutung
4.2 Zukunftsbedeutung
4.3 Exemplarität
4.4 Struktur des Inhalts
4.5 Vorausgehende/ Nachfolgende Stunden
4.6 Bezug zum Bildungsplan
5. Unterrichtsziele
5.1 Stundenziel
5.2 Kognitive Lernziele
5.3 Soziale Lernziele
5.4 Psychisch - motorische Lernziele
6. Verlaufsplanung
7. Methodenbegründung
8. Strukturskizze
9. Reflexion
10. Literaturverzeichnis
11. Anhang
1. Allgemeine Angaben
nicht abgedruckt
2. Klassenstruktur
Die Klasse 9b der XXX setzt sich aus 11 Schülerinnen und 18 Schülern zusammen. Die Klassengröße liegt damit bei 29 Schülern/innen. Jedoch ist mir aufgefallen, dass meisten ein bis zwei Schüler/innen gefehlt haben. Gründe waren z. B. Krankheit und Schüleraustausch. Der Klassenlehrer Herr X meinte aber, dass die Klasse im Gegensatz zu anderen Klassen sehr oft vollzählig ist. Die Schüler/innen sitzen teilweise gemischt an Vierer-Gruppentischen oder an Einzelsitzplätzen. Soweit ich das beurteilen kann, kommen die Mitschüler untereinander gut klar. Eine Schülerin wird jedoch von den anderen Mitschülern abgegrenzt oder grenzt sich selber ab. Dies liegt vermutlich an ihrem erhöhten Wissensdrang, was bei den Schülern als Strebertum abgetan wird. Sie arbeitet häufig alleine und sitzt deshalb auch freiwillig an einem der Einzeltische.
Durch den Klassenlehrer Herr X habe ich erfahren, dass die Schüler an Partnerarbeit und Gruppenarbeit gewöhnt sind und wir diese Sozialformen bei der Unterrichtsplanung mit einbeziehen können.
3. Sachanalyse
Mit Aufkommen des Globalisierungsdiskussion entwickelte sich auch ein breit gefächertes Forschungsfeld. Diese Vielfalt findet u. a. Ausdruck in der Namensfülle, die Städte mit hohem weltweitem Rang kennzeichnen.
Somit gibt es keine, von allen Wissenschaftlern in der Geographie, eindeutig anerkannte Definition für eine „Global City“. Fast jeder Forschungsansatz hat eine eigene Definition dieses Begriffes. Zu nennen sind u. a. Ausdrücke wie „World City“ (vgl. HALL 1966), „International City“ (vgl. ABBOTT 1997) und auch „Cosmopolis“ (vgl. ISIN 2002).
Die Unterschiede der Begriffe kommen je nach Betrachtungsweise der Wissenschaftler zustande. Die einen legen mehr Wert auf die ökonomischen Aspekte, während andere zudem ihre Aufmerksamkeit auf die sozialen Disparitäten innerhalb von Millionenstädten richten.
Festzustellen ist, dass die Ausdrücke „Weltstadt“ und „Global City“ in den meisten Fällen synonym verwendet werden. (vgl. GERHARD 2004, S. 5)
Die Stadt New York City wird in den meisten Hierarchischen Rängen ganz weit oben geführt und ist als Global City anzusehen.
New York City befindet sich an der Ostküste der USA, direkt an der Mündung des Hudson Rivers. Die geographischen Koordinaten sind 40, 42 Grad nördliche Breite und 74, 00 Grad westliche Länge. Im Jahr 2006 zählte die Stadt ungefähr 8,21 Mio. Einwohner, womit sie die größte Stadt der Vereinigten Staaten ist. Die Ausbreitung beträgt 1214,4 km², davon befinden sich ca. 785,6 km² auf dem Land.
Gegliedert wird New York City in fünf Gemeinden: Bronx, Brooklyn, Queens, Manhattan und Staten Island (siehe Abb.1). Das Stadtzentrum befindet sich direkt in Manhattan.
New York zählt zu den wichtigsten Wirtschaftsräumen der Erde und gilt neben Tokio und London zu den größten Finanzplätzen. Von großer Bedeutung sind der Handel und der Dienstleistungssektor. Die meisten Buchverlage und Dienstleistungsunternehmen der USA haben ihren Sitz in New York. Zu dem hat auch die Werbebranche eine große Rolle eingenommen, was besonders am Times Square anhand der großen Werbetafeln und der Leuchtreklame ersichtlich wird.
Bedeutsam im industriellen Sektor ist überwiegend die Textilverarbeitung.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Tourismus. Im Jahr 2006 wurden etwa 44 Mio. Gäste gezählt, wobei sieben Millionen aus dem Ausland stammten. Durch die Besucher profitierte die Stadt mit Einnahmen in Höhe von 24 Milliarden US-Dollar.
4. Didaktische Analyse
4.1 Gegenwartsbedeutung
Die Stunde „Global City – Beispiel New York“ ist neuer Gesichtspunkt zu dem Themenkomplex „Lebensbedingungen in Ballungsräumen“. Die Schüler besitzen bereits Kenntnisse zur Thematik, da vorab schon vier Stunden dazu gehalten wurden. Deswegen sind den Kinder Begriffe wie Metropole, Bevölkerungsverteilung, Push- und Pullfaktoren und Großstadtprobleme (Luftverschmutzung, Müllentsorgung,…) bekannt.
Die Stadt New York ist meiner Meinung nach allen Schülern ein Begriff, da diese in den Medien häufiger behandelt und gezeigt (Nachrichten, MTV, Viva, Filme) wird. Einige Schüler hatten eventuell auch schon die Möglichkeit, die Stadt zu besuchen und von anderen weiß ich, dass sie laut einer Umfrage später gern in New York leben würden. Ihnen werden v. a. die Sehenswürdigkeiten wie Empire State Building und die Freiheitsstatur ein Begriff sein. Durch den Terroranschlag im Jahr 2001 war New York City und Amerika Gesprächsthema in allen TV-Sendungen, Zeitungen und Zeitschriften und wird aufgrund dessen auch jedes Jahr wieder in den Medien behandelt.
Fragen die die Kinder möglicherweise interessieren
1.) Was ist eine Global City
2.) Was macht New York City zur Global City
4.2 Zukunftsbedeutung
Die Stunde soll den Schüler/innen zeigen welche Merkmale eine Global City hat und warum gerade New York City als Global City gesehen wird. Sie sollen verstehen, warum New York City so häufig in den Medien auftaucht. Sie sollen lernen Dinge zu hinterfragen und Sachen von mehreren Seiten zu betrachten.
Möglicherweise hilft ihnen diese Stunde auch, zu entscheiden, ob sie in der Zukunft New York City oder einer andere Global City zu besuchen wollen.
4.3 Exemplarität
Die Unterrichtsstunde ist ein weiteres Thema zum Themenkomplex „Lebensbedingungen in Ballungsräumen“. New York City an sich, wird exemplarisch für eine Global City behandelt.
4.4 Struktur des Inhalts
Der Einstieg erfolgt anhand eines Brainstormings (Global City). Die Schüler schreiben alle Assoziationen auf, die ihnen dazu einfallen, nennen diese und können sie kurz erläutern. Die Begriffe werden an der Tafel festgehalten. Anschließend wird Global City von dem Lehrer genau erklärt und die sechs Merkmale an die Tafel geheftet. Schüler ordnen New York City Beispiele zu. Danach übertragen die Schüler das Tafelbild in ihr Heft und wiederholen Begrifflichkeiten rund um das Thema New York City und Global City anhand eines Tabuspieles.
4.5 Vorausgehende/ Nachfolgende Stunden
Das Themengebiet, in das diese Unterrichtsstunde eingeordnet wird heißt „Lebensbedingungen in Ballungsräumen“. Hierzu haben die Schüler/innen schon vorab allgemeine Kenntnisse zu den Stundeninhalten „Verteilung der Weltbevölkerung“, „Verstädterung der Erde“ und „Große Städte – große Probleme“ erhalten. Es folgte zu dem eine Stunde zu Mexico City. Besonderer Gesichtspunkt war hierbei die Verstädterung.
Die Stadt New York soll als Beispiel dafür gesehen werden, welchen weltweiten Einfluss eine Stadt haben kann. Die folgende Stunde wird dann Megastädten in Asien zum Thema haben und daran anschließend spielt das Thema Straßenkinder eine Rolle.
4.6 Bezug zum Bildungsplan
In den „Leitgedanken zum Kompetenzerwerb“ (Bildungsplan 2004, S. 116, Realschule) steht, dass die Schüler/innen u. a. Kenntnisse zur Globalisierung hinsichtlich wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Vorgänge erlangen sollen. Am Beispiel New York City wird ihnen verdeutlich welchen Einfluss New York City global hat (Medien, Börse, Auswanderung, Mode, politisch - Terroranschlag,…) und v. a. welchen Einfluss die Stadt auf die Schüler selbst ausübt (Musik, Sport, Urlaub, Stars,…). Sie erlangen einen Überblick, über das Leben in einer amerikanischen Großstadt, welches im Bildungsplan als ein Beispiel für das „ganzheitliche Verständnis von Lebensräumen“ angesehen werden kann (Bildungsplan 2004, S. 116, Realschule).
Bei Kompetenzen und Inhalten der Klasse 10 heißt es: „Lebensbedingungen in Ballungsräumen im Vergleich“. Anhand von Mexico City haben die Schüler/innen einen Einblick auf die Probleme einer Weltstadt erhalten. New York City soll als Vergleich dazu stehen, welchen weltweiten Einfluss eine Weltstadt haben kann (Bildungsplan 2004, S. 124, Realschule).
5. Unterrichtsziele
5.1 Stundenziel
Die Schüler/innen sollen New York City als Beispiel einer Global City kennen lernen.
5.2 Kognitive Lernziele
Die Schüler/innen können...
...ihre Assoziationen zum Thema „Global City“ aufschreiben, nennen und erläutern.
...die Beispielkarten von New York, an der Tafel, richtig zuordnen (Merkmalen einer Global City).
...mithilfe der Tabukarten die Begriffe zur Thematik richtig beschreiben.
...Begriffe zur Stundenthematik anhand mündlicher Beschreibung erkennen und laut sagen.
5.3 Soziale Lernziele
Die Schüler/innen können...
...gemeinsam ein Spiel ausführen.
5.4 Psychisch – motorische Lernziele
Die Schüler/innen können...
...die Tabubegriffe mündlich beschreiben
...das Tafelbild sauber und ordentlich in ihren Hefter übertragen
6. Verlaufsplanung
Vor Unterrichtsbeginn schreibe ich meinen Namen an die Tafel. Nachdem es zum Unterricht geläutet hat, bitte ich die Schüler auf zu stehen und begrüße sie. Die Schüler grüßen zurück. Danach nenne ich den Begriff „Global City“ und klappe die Tafel auf, wo der Begriff im mittleren Teil, oben links angeschrieben ist. Dann fordere ich die Schüler auf, dass jeder für sich kurz eins, zwei Notizen auf einen Schmierzettel, zu den zwei Begriffen macht. Im Anschluss, lasse ich mir die Begriffe von einigen Schülern nennen, ohne sie zu kommentieren. Es werden Begriffe fallen, wie global, Stadt, weltweit, Push- und Pullfaktor, hohe Bevölkerungsanzahl.
Diese schreibe ich an die Tafel (linke Seite).
Falls jedoch niemand Assoziationen zu dem Begriff „Global City“ hat oder diese nicht äußern will lass ich den Begriff auseinander nehmen und frage welche Bedeutung denn das „Global“ oder das „City“ haben könnte.
Danach erläutere ich ihnen mündlich, was eine allgemein Global City ist und beziehe ihre genannten Begriffe mit ein.
Anschließend hefte ich die sechs Merkmale einer Global City an die Tafel (unter die Überschrift). Danach werde ich sagen, dass man genau mit diesen Merkmalen klären kann, ob eine Stadt eine Global City ist oder nicht. Ich werde sie dann auf das Beispiel New York hinführen. Für die Bearbeitung des Beispiels hängen an der rechten Tafelseite. Beispielbegriffe. Diese sind unsortiert und die Schüler sollen sich überlegen welches Beispiel zu welchem Merkmal der Global City gehört. Wenn sie ein Beispiel gefunden haben sollen sie sich melden, dies nennen und dann zur Tafel kommen und es richtig zuordnen. Nachdem alle Begriffe zugeordnet sind werden die Schüler das Tafelbild in ihr EWG-Hefter übertragen. Wenn dies geschehen ist, werden wir die Begriffe festigen, in dem wir sie anhand eines Tabuspiels noch mal näher betrachten. Hierzu erläutere ich kurz die Spielregeln und teile die Klasse in zwei Gruppen ein. Die Mädchen werden gegen die Jungen spielen. Am Stundenende, teile ich die Urkunden aus.
7. Methodenbegründung
Meinen Namen schreibe ich vorab an die Tafel, denn das letzte Mal, als ich unterrichtet habe liegt schon über fünf Wochen zurück und es könnte sein, dass der ein oder andere Schüler sich nicht mehr genau an den Namen erinnern kann. Zur Begrüßung lasse ich die Schüler aufstehen. Zum Einen dient es zur Verdeutlichung des Stundenbeginns und zum Anderen ist dies schon eine Tradition, die der Klassenlehrer Herr Weltermann eingeführt hat und ich deswegen weiterführe. Außerdem habe ich so die Möglichkeit, die Konzentration der Schüler und Schülerinnen auf mich zu lenken und eventuelle Störungen zu beseitigen[1] .
Den Begriff Global City habe ich vorab an die Tafel geschrieben, um Zeit zu sparen und die gewonnene Unterrichtskonzentration nicht wider zu verlieren, wenn ich mich mit den Rücken zu der Klasse stelle und die Begriffe „Global City“ anschreibe.
Anschließend sollen die Schüler eigenständig, innerhalb von drei Minuten, auf einem Schmierzettel alles auf schreiben, was ihnen dazu einfällt. Die Zeit nenne ich vorab, damit allen Schülern und Schülerinnen klar ist, dass diese Phase nur sehr kurz ist und sie somit verstehen, dass sie gleich mit dem Arbeiten anfangen sollen.
Durch die Einzelarbeit wird die ruhige Unterrichtsatmosphäre beibehalten und jeder Schüler ist dazu gezwungen selbstständig, zu dem Begriff „Global City“ was aufzuschreiben. Die Begriffsfindung an sich hilft mir, zusehen auf welchem Stand die Schüler/innen mit dieser Thematik sind. Die genannten Begriffe schreibe ich an die Tafel[2] , weil es zeitlich schneller geht, als wenn es die Schüler aufschreiben würden und außerdem, werden die Schüler im späteren Verlauf des Unterrichts, die Möglichkeit bekommen, Begriffe an der Tafel zuzuordnen.
Anschreiben der Begriffe selber finde jedoch sehr wichtig, damit man sich im Verlauf des Unterrichtes immer mal wieder darauf beziehen kann und so auch die Ideen der Schüler/innen in den Unterricht mit einbeziehen kann.
Durch diese Art des Lehrer - Schüler Gespräches habe ich auch die Kontrolle darüber, jeden Schüler bzw. jede Schülerin mit in den Unterricht einzubeziehen (Melden, Aufrufen oder jemanden Aufrufen, der sich nicht gemeldet hat). Keiner kann sich ganz aus dem Unterricht komplett ausklingen, wie mir das zum Teil schon beim Durchführen von Partner- oder Gruppenarbeit passiert ist. Ich werde die genannten Begriffe nicht kommentieren, da es bei der Ideenfindung kein richtig oder falsch in dem Sinne gibt. Alle Begriffe die gefunden werden, sind die momentanen Assoziationen der Schüler/innen zu der Thematik.
Nachdem einige Begriffe genannt und aufgeschrieben wurden, werde ich die Begriffe „Global City“ näher beschreiben und dabei die genannten Begriffe soweit es geht mit einbeziehen. Somit verknüpfe ich die Ideen der Schüler/innen wieder mit dem Unterricht. Das folgende Anheften der Merkmale, ist dann die Visualisierung und die prägnante Zusammenfassung des vorher Gesagten.
Das Zuordnen der Beispiele von New York City verfestigt dann die Thematik und zeigt, ob die Schüler/innen die Merkmale einer Global City verstanden haben.
Das Übernehmen des Tafelbilds in den EWG-Hefter ist wichtig, denn so haben die Schüler/innen die wichtigsten Informationen parat. Durch das Abschreiben an sich, prägen sich die Inhalte noch besser ein, als wenn ich ein Blatt mit der Zusammenfassung kopiert hätte.
Das abschließende Tabuspiel ist dafür gedacht, dass die Begriffe verfestigt werden. Es geschieht in einer spielerischen Art, so dass die Schüler/innen weiterhin motiviert sind. Sie müssen die Begriffe genau beschreiben und die Mitspieler müssen diese erraten. Ich finde die Methode ist sehr geeignet, um zu überprüfen ob die einzelnen Begriffe verstanden worden sind. Außerdem werden einige Tabukarten auch Sehenswürdigkeiten oder andere typische Begriffe, die New York näher beschreiben, vermischt. Dadurch bekommen die Schüler/innen noch einen erweiterten Einblick in die Stadt. Das Tabuspiel ist außerdem noch gut, denn man kann es als Lehrer jeder Zeit erweitern, unterteilen in verschiedene Themenkomplexe und es somit auch in verschiedenen Fächern anwenden. Zu dem sind die Karten sehr handlich und die Spielregeln können jederzeit auf die Klasse und die vorhandene Zeit abgestimmt werden (Karten hinzufügen, weglassen oder Schwierigkeitsgrade ändern).
8. Strukturskizze
| Zeit / Phase / Sozialform | Lernziele kogn.-affekt.-soz.-psy.-motor. Kompetenzen | Lehrerinnen - SchülerInnen - Interaktion | Medien / Tafelbild | |
| Die Schüler können … | geplantes Lehrerverhalten | erwartetes Schülerverhalten | ||
| Begrüßung 2 min | - L. begrüßt die Klasse ? Tradition ? verdeutlichen des Stundenbeginns | - Begrüßung durch die Schüler | ||
| Hinführung Frontalunterricht 2 min | - L. stellt ein Teil des Stundenthemas vor (Global City) - L. gibt Anweisung zum Brainstorming | - S. interessieren sich für das Thema - S. verstehen die Anweisungen | Tafel | |
| Erarbeitungsphase 1 Einzelarbeitt L - S Gespräch 7 min | ...kogn.: ihre Assoziationen zum Thema "Global City" aufschreiben, nennen und erläutern | - L. schreibt genannten Begriffe an die Tafel | - S. finden Begriffe zur Global City (3 min) - S. nennen und erläutern Begriffe | Hefter Tafel |
| Erarbeitungsphase 2 L - S Gesprächh 10 min | ...kogn.: die Beispielkarten von NY, an der Tafel, richtig zuordnen (Merkmale einer Global City) | - L. beschreibt, was eine Global City ist und heftet die Merkmale an die Tafel - L. nennt den zweiten Teil des Stundenthemas (New York) | - S. hören dem Lehrer zu und ordnen NYC-Begriffe zu | Tafel Zettel mit Begriffen |
| Ergebnissicherung Einzelarbeitt 8 min | ...psy.-motor.: das Tafelbild sauber und ordentlich in ihren Hefter über- tragen | - L. gibt Anweisung, dass die S. das Tafelbild in ihren Hefter übertragen (Zeitangabe, Sauberkeit) | - S. übertragen das Tafelbild in ihren Hefter | Tafel Hefter |
| Ergebnissicherung L - S Gesprächh Spiel 15 min | ...soz.: gemeinsam ein Spiel ausführen ...psy.-motor.: die Tabubegriffe mündlich beschreiben ...kogn.: Begriffe zur Stundenthematik anhand mdl. Beschreibung erkennen und laut sagen kogn.: mit Hilfe der Tabukarten die Begriffe zur Thematik richtig beschreiben | - L. erklärt kurz die Spielregeln - L. teilt Schüler in zwei Gruppen ein (Mädchen/ Jungen) - L. lässt die Schüler das Spiel spielen und greift nur ein, wenn es z. B. Unstimmigkeiten gibt (Klärung von Begriffen,…) | - S. verstehen die Spielregeln - S. spielen das Tabuspiel | Tabuspiel |
| Verabschiedung 1 min | - L. beendet die Stunde, in dem er die Urkunden überreicht und die Schüler in die Pause entlässt | - S. freuen sich über die Urkunden | Urkunden |
9. Reflexion
Ich fand die Begrüßung mit dem Aufstehen genau richtig, denn so hatte ich die Möglichkeit ein bisschen Ordnung und Ruhe in die Klasse zu bekommen. Der eine oder andere sollte dann auf Grund meiner Anweisungen seine persönlichen Sachen wegräumen oder sich an seinen Platz setzen, was auch gut geklappt hat.
Das Vorstellen des Stundenthemas mit dem anschließenden Brainstorming würde ich auch wieder so machen. Jedoch sollten bei der Einzelarbeit mehr Ergebnisse rauskommen. Die vier Antworten für die gesamte Klasse waren zu wenig. Ich hätte noch mal bestimmter aufrufen sollen, so dass die gesamte linke Tafelseite zugeschrieben ist. Danach würde ich auch wieder die Definition der Global City sagen, aber diese zusätzlich an die Tafel schreiben, um den Begriff noch mal genau zu klären. Bei dieser Klärung der Definition, würde ich beim nächsten Mal auch genauer auf die genannten Begriffe der Schüler/innen eingehen. Und diese mir genau erklären lassen (Zusammenhang des Begriffs mit dem Thema Global City) und auch sagen wenn ein Begriff nicht zum Themengebiet passt.
Die Nennung der sechs Merkmale mit dem anheften an die Tafel fand ich auch in Ordnung. Leider ist dann die Klärung der einzelnen Begriffe nicht so gut gelaufen wie ich das vorhatte. Das nächste Mal hätte ich mehr darauf geachtet, dass die Begriffe Firma, Institution, Dienstleistung und Industrie besser erklärt und prägnant auf einen Punkt, von mir, gebracht würden. Bei der Phase ist mir auch aufgefallen, dass ich mich noch sehr von einzelnen Schülerkommentaren ablenken lasse. D. h. ich muss vermehrt üben nicht immer auf Zwischenrufe zu reagieren oder sie nebenbei zu unterbinden. Zum Beispiel hat mich das Quatschen von Alex und Tamara sehr abgelenkt. Würde das wieder passieren, würde ich zu den beiden gehen und mich ohne Kommentar zwischen die beiden stellen.
Danach folgte das Anheften der Beispiele zu den Merkmalen. Hier bei habe ich bemerkt, dass die Klasse sehr unruhig war und das die Schüler/innen die Zuordnung zum Teil ohne Überlegung an die Tafel geheftet haben und mir auch beim Nachfragen keine Erläuterung gegeben konnten. Bei einer Wiederholung dieser Stunde würde ich entweder noch mal spezifisch nachhaken oder sagen, dass der Begriff nicht angeheftet wird, wenn der Schüler keine Begründung abgeben kann, d. h. der nächste Schüler hätte den Begriff dann erneut zuordnen müssen.
Eventuell hätte ich beim nächsten Mal auch einen Sozialformwechsel an dieser Stelle vorgesehen. Ich hätte anstelle der Tafelarbeit ein Arbeitsblatt erstellt, auf dem die Schüler, in Einzelarbeit, diese Zuordnung hätten vornehmen können. In dieser intensiven Arbeitsphase hätten alle das Ganze besser durchdenken können und sich nicht durch Mitschüler ablenken lassen. Danach hätte ich die Zuordnungen vorlesen und begründen lassen. Durch das Arbeitsblatt wäre dann auch der Tafelabschrieb nicht mehr nötig gewesen.
Anschließend war dann das Tabuspiel. Hier würde ich das nächste Mal etwas konsequenter Durchgreifen. Ich würde eine Sanduhr mitbringen, um die Zeit hundertprozentig messen zu können. Außerdem wären in der gleichen Zeit mehr Begriffe behandelt wurden, hätte ich nicht jeden Schüler nur ein Begriff erklären lassen, sondern so viele wie er in einer vorgegeben Zeit schafft. Dies hätte den Ansporn der Schüler/innen vielleicht etwas mehr geweckt, denn der war am Ende weg. Es war einem Teil der Schüler eigentlich egal, ob sie gewinnen oder nicht.
Im Ganzen habe ich festgestellt, dass Frontalunterricht sehr schwierig zu handhaben ist, da man die ganze Zeit sehr konzentriert sein und Inhalte prägnant und verständlich erklären muss. Gleichzeitig muss man aber noch aufpassen, dass man die Schüler im Blick hat und sich nicht durch Störungen ablenken lässt.
10. Literaturverzeichnis
Internetseiten:
-> http://www.bildung-staerkt-menschen.de/unterstuetzung/schularten/Rs/faecher/EWG/listing_bildungsstandards
-> http://de.wikipedia.org/wiki/New_York_City
-> http://www.newyork.de/index.cfm?PID=1859
-> Google Earth
Fachwissenschaftliche Bücher/ Artikel
- GERHARD, U. (2004): Global City – Anmerkungen zu einem aktuellen Forschungsfeld. In: Geographische Rundschau, 56 (4), 4 – 10.
- KNOX, P./ MARSTON, S. (2001): Humangeographie. Heidelberg, Berlin: Spektrum Akademischer Verlag.
Schulbücher (Realschule)
- Erdkunde, Wirtschaftskunde, Gemeinschaftskunde (Baden Württemberg): New York eine Stadt der Gegensätze. 114-117.
- Menschen, Märkte, Räume 3: New York – eine Global City. 230-231.
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