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Einführung des Buchstaben D, d

Einführung des Buchstaben D, d
Unterrichtsentwurf
Datum: 25. September 2008 Autor: hoop8 Kommentare: 0

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Beschreibung:

In dieser Unterrichtstunde sollen die SchülerInnen den Buchstaben D, d kennen lernen und ihn akustisch und optisch erfassen. Sie sollen den Buchstaben sowohl als Anlaut, als auch Inlaut und Endlaut akustisch erkennen und schreibmotorisch erlernen. Hierdurch soll ihre sinnliche Wahrnehmungsfähigkeit erweitert werden. Durchgeführt in einer 1. Klasse.


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Einführung des Buchstaben D, d


Einführung des Buchstaben D, d

Thema der Unterrichtseinheit:

Einführung und Festigung des Graphems/Phonems D unter Beteiligung mehrerer Sinne

Thema der Stunde:

Einführung des Buchstaben D, d

Bedingungsanalyse

Die Klasse 1b setzt sich aus 13 Mädchen und 10 Jungen zusammen und wird von Frau XXX und mir seit Anfang des Schuljahres in einer Doppelsteckung im Fach Deutsch unterrichtet. Nur ein Kind (XXX) ist ausländischer Herkunft. Sie wiederholt das erste Schuljahr und ist nach den Herbstferien in die Klasse 1b reibungslos integriert worden.
Das Klassenklima der 1b kann im Allgemeinen als sehr ausgeglichen bezeichnet werden. Die SchülerInnen lassen sich sehr leicht für den Unterrichtsgegenstand motivieren, beteiligen sich gerne an Unterrichtsgesprächen und können auch schon erste Arbeitsergebnisse gut reflektieren. Die Klasse arbeitet während der Arbeitphase ruhig und konzentriert. Klassenregeln werden von den meisten Kindern gut eingehalten.
Zu den leistungsstärksten Schülern im Fach Deutsch zählen XXX, XXX, XXX, XXX, XXX, XXX, XXX, XXX und XXX. Sie treiben den Unterricht mit ihren Beiträgen besonders gut voran. Zu erwähnen ist, dass XXX, XXX und XXX schon gut lesen und schreiben können. Sie übernehmen oftmals Helferfunktionen in der Klasse. Im Mittelfeld befinden sich die Zwillingsschwestern XXX und XXX, XXX, XXX, XXX und XXX. Zu den leistungsschwächeren Schülern gehören XXX, XXX, XXX, XXX und XXX.
XXX Leistungen sind aufgrund der Jahrgangswiederholung und dem daraus resultieren Vorsprung für mich nur sehr schwer einzuschätzen. Sie ist äußerst engagiert und arbeitet mit viel Freude im Unterricht.
XXX, XXX, XXX und vor allem XXX gehören zu den auffälligsten Schülern der Klasse. Ihnen ist die Wichtigkeit der Einhaltung der Klassenregeln noch nicht be-wusst. Sie reden häufig dazwischen, lenken sich und ihre Mitschüler ab und initiieren oftmals Streitigkeiten. Gerade XXX sollte man während des Unterrichtsgeschehen immer im Auge behalten um eventuelle Störungen zu vermeiden.
Gelegentlich fällt es einigen Kindern noch schwer, vereinbarte Gesprächs- und Ver-haltensregeln einzuhalten, so dass es zu Zwischenrufen kommen kann. Immer wieder wird daher versucht, die Schüler durch Rituale an gewisse Verhaltens- und Umgangsregeln zu gewöhnen.
Die Schüler dieser Klasse erlernen, dem Ansatz „Lesen durch Schreiben" folgend, das Schreiben mit Hilfe einer Anlauttabelle. Im Gegensatz zu der klassischen Methode nach Reichen, haben wir uns aber dafür entschieden jeden Buchstaben zusätzlich noch einmal einzeln einzuführen. Das Erlernen des ABC soll unter Einbezug aller Sinne stattfinden. Die Schüler haben bereits die Buchstaben L, l, A, a, T, t, O, o, P, p, M, m, E, e, S, s, I, i gelernt. Jede Woche wird ein neuer Buchstabe eingeführt, so dass pro Buchstabe eine Schulwoche mit Übungen zu ihm möglich sind.

Das Klassenzimmer der Klasse 1b befindet sich im ersten Stock. Zur Ausstattung gehören eine aufklappbare Tafel, ein fester Sitzkreis aus Bänken, sowie ein Radio mit CD und Kassettendeck. Außerdem gibt es einen Nebenraum, der aber nur zur Materialaufbewahrung genutzt wird. Im hinteren Teil und an der Seite des Klassen-zimmers befinden sich Regale mit Gesellschaftsspielen und Kinderliteratur. In Schränken, die sich ebenfalls an der hinteren Wand des Klassenzimmers befinden, sind die Malblöcke und Wassermalfarben untergebracht. Auf den beiden Fenster-bänken befinden sich die Ordner der einzelnen Schüler. Außerdem verfügt die Klasse über eine Spielecke mit Bauernhof. Die Schüler sitzen an Gruppentischen mit 5 oder 6 Kindern.
Die Schüler haben schon einige Sozial- und Arbeitsformen kennen gelernt. Sie kommen zügig auf ein Zeichen in den Sitzkreis und wissen um erarbeitete Gesprächsregeln und Vorgehensweisen. Hier ist die Redekette zu erwähnen, die dafür sorgt, dass der Lehrer seinen Gesprächsanteil minimiert und die Verantwortung des Auswählens auf die Schüler überträgt. Die Schüler kennen die Arbeit an Stationen. Nach Beendigung einer Station liefern sie ihre Arbeitsergebnisse beim Lehrer ab. Dies ist wichtig, damit der Lehrer sehen kann wo ggf. noch gearbeitet werden muss bzw. wo der Schüler noch gefördert werden muss. Ebenso haben sie gelernt, mit Laufzetteln, auf denen sie selbst die erledigen Arbeiten abhaken können, umzugehen.
Insgesamt handelt es sich um aktive und gut mitarbeitende Schüler, denen der Un-terricht erkennbar viel Spaß bereitet. Die Schüler besitzen die für Erstklässler typi-sche Begeisterung für die Schule und sind daher in der Regel sehr leicht zu motivieren. Hinsichtlich des Arbeitstempos, der Auffassungsgabe und der sprachlichen und motorischen Voraussetzungen gibt es in der Klasse, wie schon erwähnt, deutliche Leistungsunterschiede. Auch zeigen sich Differenzen im Arbeitsverhalten. Aus diesem Grund ist es wichtig, auf die individuellen Lernvoraussetzungen der Schüler einzugehen. Darum werden die während einer Stationsarbeit bearbeiteten Arbeitsblätter auch durch den Lehrer kontrolliert, damit eventuell auftretende Schwachstellen sichtbar werden und behoben werden können.

Sachanalyse

In dieser Stunde sollen die Schüler den Buchstabe D, d des Alphabets kennen ler-nen.
Das Alphabet bezeichnet die festgelegte Reihenfolge der Schriftzeichen einer Spra-che. Der Begriff kommt von den ersten beiden Buchstaben des griechischen Alpha-bets Alpha und Beta. Aus dem griechischen Alphabet haben sich sämtliche europäische Alfabete entwickelt. Das deutsche Alphabet besteht aus 26 Buchstaben: A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N, O, P, Q, R, S, T, U, V, W, X, Y und Z. Diese Buchstaben werden in Vokale (Selbstlaute: A, E, I, O, U) und Konsonanten unterschieden.
Unsere Schrift stellt eine Lautschrift dar. Deshalb sollte in den Mittelpunkt der Einführung eines Buchstabens zunächst die Beziehung zwischen Grundelementen der geschriebenen Sprache (Buchstaben = Grapheme) und denen der gesprochenen Sprache (Buchstaben = Phoneme) treten.
Schrift dient dazu, die Sprache festzuhalten. Das heißt, eine Information wird in ab-strakten Zeichen festgehalten. Graphische Zeichen dienen dazu, Sprachgebilde zu vertreten.
Die Buchstaben sind aber nicht gleichzusetzen mit den einzelnen Lauten.
Im Deutschen gibt es über 60 Laute, die zum Teil durch einen Buchstaben bezeich-net werden können, zum Teil aber aus einer Kombination von zwei oder mehreren Buchstaben gebildet werden. Das sieht man am /ks/ Laut: Für den ks-Laut gibt es sogar vier verschiedenen Kombinationen: ks, chs, cks und x. (Keks, Fuchs, Glücks-griff, Hexe) Ein Buchstabe kann jedoch auch mehrere verschiedene Laute bezeich-nen. Doch trotz dieser Probleme in der Phonem-Graphem-Beziehung müssen die Buchstaben als Repräsentanten von Einzellauten gelernt werden. Die Schüler sol-len die Laute hören, identifizieren und unterscheiden können, sowie die Wörter in denen sie vorkommen schreiben können. Als Hilfe fungieren die Lautgebärden des Kieler Leseaufbaus. Jedem Laut wird bei seiner Einführung durch den Buchstaben auch eine Gebärde bzw. ein Handzeichen zugeordnet. So können Laut und Buchstabe durch diese motorische Merkhilfe miteinander verbunden werden. Die ähnlich klingenden Buchstaben D und T (T, t wurden bereits eingeführt) können durch die Gebärden sehr gut unterschieden werden.
Der Buchstabe D, d weist einige Besonderheiten auf. D, d ist am Wort- und Silbenanfang als weiches /d/ zu hören und zu sprechen. Der Buchstabe D, d ist ein Explosivlaut. Diese kommen relativ häufig in Worten vor, sind gut zu sprechen, können aber nicht gedehnt werden, da sie sofort verklingen.
Ein ähnlich klingender Explosivlaut ist das T, t. (Weitere ähnlich klingende Paare sind B-P, G-K) Sie müssen getrennt eingeführt werden, damit die Schüler nicht verwirrt werden.
Beim Buchstaben D, d kommt es zu einer Auslautverhärtung.
Im Deutschen werden Plosive (b, p, d, t, g, k) am Wortende stimmlos gesprochen. Auch wenn am Wortende b, d oder g steht (dies sind die stimmhaften Plosive), wird trotzdem der entsprechende stimmlose Plosiv gesprochen (p, t oder k). Diese Er-scheinung bezeichnet man als Auslautverhärtung. Beispielsweise wird Kind am Ende mit /t/ gesprochen und daher von Anfängerinnen und Anfängern meist Kint geschrieben.
Das große D weist keine optischen Besonderheiten auf. Beim kleinen d kann es jedoch zu Schwierigkeiten kommen, da der Bogen in die entgegen gesetzte Richtung zeigt als beim großen D. Auch kann aus dem kleinen d schnell ein anderer Buchstabe werden, wenn die Schüler beim Schreiben die Raumlage ändern; z.B. b, p. Deshalb sollte beim Einführen des Buchstabens darauf geachtet werden, dass man die optische Analyse und die Diskriminierung nicht vernachlässigt. Das Schreiben des Buchstabens sollte demnach erst in eine Folgestunde eingebaut werden, wenn die Schüler die optischen Besonderheiten des Buchstabens kennen gelernt haben.

Begründungszusammenhang

Rahmenplan Grundschule

Die Lernziele der Unterrichtseinheit begründen sich im Teilbereich B (Pläne der Fächer) des hessischen Rahmenplans. Laut Rahmenplan ist es Ziel und Aufgabe des Anfangsunterrichts im Fach Deutsch (B2) die Schüler zur Schriftkultur hinzuführen. Inhalte und Methoden des Schriftspracherwerbs sind diesem An-spruch verpflichtet. Der Rahmenplan sieht folgende Aufgaben im Bereich des Schreibens und Lesens im Anfangsunterricht:

- Sprache untersuchen und richtig schreiben
- Erzählen und Geschichten schreiben
- Sich informieren und sachbezogen verständigen
- Lesen und mit Literatur umgehen

Schwerpunktmäßig kann die Unterrichtseinheit dem Bereich „Sprache untersuchen und richtig schreiben" zugeordnet werden. Sie ist Bestandteil des Lernbereichs der Jahrgangsstufen 1/2, der im anfänglichen Schriftspracherwerb folgende Lernziele vorschreibt:

- Sprache als vereinbarte Zeichen kennen lernen
- Über die Wirkung von Sprache Nachdenken
- In der Sprache eine Systematik erkennen
- Systematische Aspekte für das Verfassen von Texten und für die Rechtschreibung nutzbar machen
- Fehlersensibilität entwickeln

Gegenwärtige, zukünftige und exemplarische Bedeutung

Der Schreiblernprozess dient neben dem Lesenlernen zum Aneignen einer der we-sentlichen Kulturtechniken. „Lesen" und „Schreiben" sind Schlüsselqualifikationen und werden in allen Lebensbereichen benötigt. Täglich werden die Kinder mit ge-schriebener Sprache konfrontiert. Bücher, Zeitungen und Anleitungen können von ihnen nur erschlossen werden, wenn sie über die Fähigkeit verfügen, systematische Schriftsprache zu deuten.
Genauso wie das Lesen ist auch das Schreiben im späteren Leben notwendig. Dies beginnt bei einfachen Dingen wie dem Ausfüllen von Formularen, dem Schreiben von Briefen, beim Verfassen von Bewerbungsunterlagen und endet schließlich in der Notwendigkeit des Schreibens im beruflichen Bereich oder zur Beschaffung von (privaten oder beruflichen) Informationen, bei dem die modernen Medien zwar helfen, das Lesen und Schreiben jedoch nicht völlig ersetzen können.
Das Beherrschen dieser Kulturtechniken ist ein wesentlicher Schritt zur selbständi-gen und verantwortungsbewussten Lebensgestaltung. Daneben können beim Schreiben der Phantasie und Kreativität der Schüler Beachtung geschenkt und diese gefördert werden.
Die Einführung nur eines neuen Buchstabens ist so gesehen zwar nur ein kleiner aber doch sehr bedeutender Schritt beim Erwerb der Schriftsprache. Die Schüler können mit dem eingeführten Buchstaben D, d neue, bis dahin noch unbekannte, Wörter zusammensetzen, lesen und schreiben. Mit jedem Buchstaben wird der Um-fang der von ihnen les- und schreibbaren Wörter größer.

Lernziele der Stunde

Groblernziele der Unterrichtseinheit

Die Schüler sollen:

- den Buchstaben D/d akustisch von anderen Buchstaben unterscheiden können.
- den Buchstaben D/d optisch erkennen.
- den Buchstaben D/d als Anlaut, Inlaut und Endlaut akustisch erkennen.
- den Buchstaben D/d schreibmotorisch erlernen.
- ihre sinnliche Wahrnehmungsfähigkeit erweitern.

Stundenziel

Die Schüler lernen den Buchstaben D, d kennen und erfassen ihn akustisch und optisch.

Teillernziele

Die Schüler:

- üben das konzentrierte Zuhören, indem in dem sie der Handpuppe Dieb Didi aufmerksam zuhören
- Die Schüler sollen verschiedene Aufgaben zur optischen und akustischen Analyse bearbeiten
- Die Schüler sollen die optischen Besonderheiten des Buchstaben D, d kennen lernen indem sie ihn kneten, erfühlen und mit Seilen nachlegen
- Die Schüler sollen einfache Syntheseübungen durchführen
- Den Buchstaben D als Anlaut und Inlaut akustisch erkennen

Stundenverlaufsplanung

 

ZeitPhase /
Sozialform
Schüler- und
Lehrer-
aktivitäten
Didaktisch-
methodischer
Kommentar
Medien
ca. 3 Minuten

(08:20-08:23 Uhr)
Begrüßung /
Frontal
L. begrüßt die Schüler Vorstellung des Fahrplans durch die Schüler

L. bittet Schüler in den Sitzkreis
Verlaufs-
transparenz
- Tafel
ca.15 Minuten

(08:23 Uhr-8:38 Uhr)

Einstieg,

Hinführung / Sitzkreis
Lehrervortrag
Unterrichts-
gespräch

- Sch. werden auf das Thema der Stunde eingestimmt, indem L. einen Ausblick auf die Stunde gibt

- Handpuppe Dieb Didi stellt sich vor und erzählt von seiner letzten Diebestour

- Sch. hören zu und folgen der Geschichte des Diebes

- L. lässt die beiden Diebessäcke von einem Schüler aus dem Nebenraum holen

- L. legt die beiden Säcke in die Mitte des Kreises

- L. fordert Sch. auf die Gegenstände aus beiden Säcken zu nehmen (zuerst /d/-Anlaut Sack, dann /d/-Mittellaut-Sack)

- Sch. benennen die Gegenstände

- Sch. erkennen, dass die Gegenstände des ersten Sacks mit dem Anlaut /d/ beginnen und im zweiten Sack ein /d/-Mitlaut besitzen

- alternative L-Frage falls /d/-Mitlaut nicht erkannt wird: „Dieb Didi stibitzt doch nur Dinge mit D. Wieso hat er denn dann diese Dinge in seinen Sack gepackt?“

- Schüler wiederholt das Lernziel der Stunde: Wir lernen das D, d

- Lehrer verweist auf Fahrplan

- L. bittet Sch. auf die Sitzplätze
- Stuhlkreis als ideale Form für Gespräche in einer Gruppe

- motivierende Visualisierung durch Handpuppe

- Schüler üben das konzentrierte Zuhören, indem sie der Geschichte aufmerksam folgen

- Schülereinbindung

- Überraschungseffekt wenn Säcke entdeckt werden

- Sch. entdecken selbständig den Lerngegenstand der Unterrichtstunde

- Sch. nehmen den Laut /d/ am Anfang und in der Mitte des Wortes war

- Hilfestellung

- Zieltransparenz

- Verlaufstransparenz
- Handpuppe Dieb Didi
- 2 Säcke
- Verschiedene Gegenstände mit /d/ im Anlaut und /d/ im Mittellaut
ca. 17 Minuten

(08:38 Uhr-08:55 Uhr)
Arbeitsphase/ Stationen- L. schreibt das D, d an die Tafel

- L. weist kurz auf die unterschiedliche Ausrichtung der beiden Bögen beim Groß- und Kleinbuchstaben hin

- L. zeigt Sch. die Stationen, gibt wichtige Arbeitsanweisungen und stellt einen Bezug zu Dieb Didi her Stationen:
1. Hörblatt
2. Buchstaben mit Seil legen
3. Buchstaben kneten
4. Fühlkarton
5. Buchstabenpuzzle
6. Bilderrahmen *
7. D, d- Sätze *

- L. gibt Arbeitszeit bekannt Sch. arbeiten an den einzelnen Stationen zum D, d

- L. gibt Tipps und Hilfestellung

- L. beendet die Arbeitsphase und bittet die Schüler in den Sitzkreis
- optische Wahrnehmung des D, d

- Sch. haben Zeit die verschiedenen Stationen in ihrem individuellen Lerntempo zu bearbeiten

- als Differenzierung für Schüler die bereits gut lesen können liegen an mit Sternchen gekennzeichneten Stationen schwierigere Arbeitsblätter bereit

- Einteilung der Arbeitszeit
- Arbeitsblätter
- Knete
- Springseile
- Scheren
- Kleber
- Stationszettel
ca. 10 Minuten

(08:55 Uhr-09.05 Uhr)
Abschlussreflexion / Sicherung und Auswertung Unterrichtsgespräch Lernzielsicherung- L. fragt Sch. wie es ihnen beim Arbeiten ergangen ist und ob es Schwierigkeiten gab

- Sch. äußern sich zu denen von ihnen bearbeiteten Stationen

- spiegelverkehrt geknetete d-Buchstaben, also b-Buchstaben, werden in die Mitte des Kreises gelegt Spiel: „Dieb Didi packt in seinen Sack…“ Alternativ: „Würde Didi diese Sachen einpacken?

- L. gibt Ausblick auf nächste Stunde
- Würdigung der Arbeitsergebnisse

- Fehlerkorrektur u. gleichzeitige Überprüfung des optisches Erkennen des Graphems d

- Variation eines bekannten Spiels zur Überprüfung des akustischen Erkennens des Lautes /d/ im Anfang- und Mitlaut
- geknetete b-Buchstaben
- Gegenstände mit /d/ im Anfang- und Mitlaut
- Gegenstände ohne /d/ Laut

 

Lernstruktur der Einheit

Thema der Unterrichtseinheit:
Einführung und Festigung des Graphems/Phonems D unter Beteiligung mehrerer Sinne

 

ZeitSequenzInhaltLernzieleDidaktisch-
methodischer
Kommentar
Material, Medien
1. und 2. StundeEinführung des Buchstaben D, d- Dieb Diddi erzählt seine Geschichte

- Erarbeitung des Lerngegenstandes mithilfe von Gegenständen mit /d/ im An- und Mittellaut

- Stationen zum optischen u. akustischen Erkennen des Graphems, bzw. Phonems

- Spiel: „Dieb Diddi packt seinen Sack“
Die Schüler:
- lernen den Buchstaben D, d kennen und erfassen ihn akustisch und optisch

- üben das konzentrierte Zuhören, indem sie dem Handpuppe Dieb Didi aufmerksam folgen

- können das D, d im Anlaut u. Mittellaut erkennen
- erster Zugang zum neuen Buchstaben D, d (ausführlich siehe Verlaufsplan)- Handpuppe Dieb Didi

- zwei Säcke mit /d/ als An- und Mittellaut

- Arbeitsblätter

- Springseil

- Knete

- Tafel
3. StundeThematisierung des Buchstaben D, d im EndlautDie Schüler:
- lernen das der Buchstabe D, d im Endlaut auch wie ein /t/ klingen kann

- lernen, dass durch Bildung des Plurals, der /d/-Laut hörbar wird
- um richtig zu schreiben, müssen die Schüler erfahren, dass oftmals Nomen am Ende mit d geschrieben werden, obwohl sie im Endlaut wie ein t klingen- Hörblatt D, d
- Buchstaben-
krokodile

- Handpuppe Dieb Didi

- Wörterblatt
4. StundeDruckschrift-
lehrgang zum Buchstaben D, d
Schreibübungen:
- an der Tafel
- im Buchstabenheft
- im Linienheft
- Bearbeitung des D, d-Schreibblatts
Die Schüler sollen den Buchstaben D, d:
- orthographisch richtig zu schreiben
- motorisch günstig zu schreiben
- in erhöhtem Schreibthema schreiben können
- Automatisierung der Schreibweise des Buchstaben D, d- Schreiblatt D, d

- Tafel

- Linienheft
5. StundeAktionen zum D, dBastelarbeit:
- Dame aus Dosen
- dünner Dackel
- Dagobert der Dosendrache
- Bewegungsspiel „Durch dick und dünn“
- Spaß und Freude am Buchstabenlernen wecken

- Förderung der Kreativität der Schüler

- Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten, vor allem Rhytmusfähigkeit
- durch handlungsorientierte Aktionen werden Lerninhalte gefestigt- Dosen

- Pappkarton

- Schnurr

- CD-Spieler

- Musik
6. StundeKreatives Schreiben- Schreiben mit Hilfe der Anlauttabelle zum Bild: „Drache Dino in seiner Höhle“- Wörter lautgetreu schreiben üben

- Inhaltliche Kriterien berücksichtigen

- Gedanken schriftlich fixieren

- die Ergebnisse andere würdigen
- kreatives Arbeiten mit anregendem Schreibimpuls

- Motivation durch erste eigene Schreibprodukte
- Diaprojektor

- Bild

- Anlauttabelle

- Ideenkärtchen

 

 



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