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Mit Adjektiven können wir Dinge vergleichen

Mit Adjektiven können wir Dinge vergleichen
Unterrichtsentwurf
Datum: 27. September 2008 Autor: meikemickymaus Kommentare: 0

Zusätzliche Informationen:

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Beschreibung:

In dieser Unterrichtsstunde sollen Die SchülerInnen die 1. Vergleichsstufe der Adjektive kennen lernen. Sie sollen den Umgang mit ihnen üben und Dinge treffend mit Hilfe von Adjektiven beschreiben und vergleichen können. Durchgeführt in einer 3. Klasse.


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Mit Adjektiven können wir Dinge vergleichen


Mit Adjektiven können wir Dinge vergleichen

Thema der Reihe:

„Einführung in die Wortart Adjektive" - Eine Unterrichtsreihe mit dem Ziel, dass die Kinder die Wortart Adjektive kennen und sinnvoll nutzen lernen, um ihren adjektivischen Wortschatz zu erweitern, sowie erstes grammatisches Wissen und Verständnis anzubahnen.

Aufbau der Reihe:

1. Unterrichtsstunde: „Wir lernen die Wortart Adjektive kennen" - Kennen lernen der Wortart Adjektiv durch eine Fühlkiste, indem die Kinder versuchen ihre Wahrnehmung zu versprachlichen und die Frage „Wie fühlt es sich an?" versuchen zu beantworten.

2. Unterrichtsstunde: „Wir beschreiben Tiere mithilfe von Adjektiven" - Die Kinder erweitern ihren Wortschatz um die Wortart Adjektiv, indem sie Tiere und ihr Aussehen näher beschreiben und so die Bedeutung dieser Wortart angebahnt wird.

3. Unterrichtsstunde: „Adjektive haben oft Gegensätze" - Erarbeiten und Festigen der charakteristischen Merkmale von Adjektiven, indem die Kinder zu Adjektiven das Gegenteil finden.

4. Unterrichtsstunde: „Wir spielen Karten und vergleichen Tiere mit Adjektiven" - Die Kinder spielen ein Tierquartett, in welchem sie Tiere vergleichen und werden so herausgefordert unbewusst bereits die Vergleichsformen von Adjektiven anzuwenden.

5. Unterrichtsstunde: „Mit Adjektiven können wir Dinge vergleichen" - Anbahnung der Vergleichsstufen von Adjektiven, indem die Kinder Tiere und ihre charakteristischen Merkmale vergleichen und durch ein Satzmuster die Steigerungsform der Adjektive anwenden und verinnerlichen.

6. Unterrichtsstunde: „Wie verändern sich Adjektive und wie können wir sie erkennen?" - Entwickeln eines Begriffes und einer Definition zur Erweiterung des Adjektiv-Plakates.

Thema der Stunde:

„Mit Adjektiven können wir Dinge vergleichen" - Anbahnung der Vergleichsstufen von Adjektiven, indem die Kinder Tiere und ihre charakteristischen Merkmale vergleichen und durch ein Satzmuster die Steigerungsform der Adjektive anwenden und verinnerlichen.

Ziele der Stunde:

Die Kinder sollen die 1. Vergleichsstufe der Adjektive kennen lernen, den Umgang mit ihnen üben und Dinge treffend mit Hilfe von Adjektiven beschreiben und vergleichen können.

Teilziele:

Die Kinder sollen ...

im Bereich der schriftlichen Sprachhandelns:
• Adjektive zur Unterscheidung und Beschreibung von Dingen gebrauchen,

im Bereich des mündlichen Sprachhandelns:
• spielerisch mit passenden Adjektiven Vergleiche anstellen,
• ihren Sprach- und Schreibwortschatz erweitern.
• im Bereich Sprache reflektieren:
• die Vergleichsstufen der Adjektive kennen lernen
• Erkennen, dass sich die Adjektive beim Vergleichen verändern, im Bereich Umgang mit Texten:
• die Arbeitsanweisung verstehen und umsetzen
• die vorgegebene Satzstruktur erkennen und übernehmen

Fachwissenschaftliche Analyse des Unterrichtsgegenstandes

Adjektiv

Das „Adjektiv" (lat. Hinzugefügtes) gehört neben dem Nomen und dem Verb zu den Hauptwortarten der deutschen Sprache. Es handelt sich um „beigefügte Wörter, die zusätzliche qualitative Aussagen machen."[1] Das Adjektiv charakterisiert Lebewesen, Gegenstände, Vorgänge oder Zustände näher und grenzt sie von anderen ab. Die Klassifizierung der Wortart kann nach semantischen oder syntaktischen Parametern erfolgen.
In der Schulgrammatik findet man zahlreiche Konzepte zur Wortarten-Bestimmung von recht hohem Leistungsanspruch. In Anlehnung an die Sechs-Wortarten-Theorie von Glinz hat Horst Bartnitzky speziell für die Grundschule ein Modell entwickelt, das sich an der Maßgabe der Flektierbarkeit orientiert und auf das Leistungsvermögen der Kinder im Grundschulalter zugeschnitten ist. Es gliedert sich wie folgt:[2]

Verb, Nomen mit Begleiter, Adjektiv, Pronomen (als Stellvertreter)Sie sind veränderbar.
Andere WörterSie sind nicht veränderbar.

Adjektive können flektiert werden und sind damit veränderbar. Unter den Gesichtspunkten von Qualität und Quantität können Eigenschaften miteinander verglichen werden. Je nach Ausprägung des Grades einer Eigenschaft unterscheidet man drei Vergleichsstufen: Positiv-Stufe, Komparativ-Stufe, Superlativ-Stufe.
Mit der Wortart Adjektiv können die Eigenschaften von Dingen, Lebewesen und Vorgängen angegeben werden. Im Deutschen werden sie auch als Eigenschaftswörter oder Wiewörter bezeichnet. Neben primären Adjektiven gibt es auch eine immer größer werdende Anzahl von Ableitungen und Zusammensetzungen.
Nach Menzel sind Adjektive Wörter, die zwischen Artikel und Nomen stehen können, dort flektiert werden und steigerbar sind. Sie übernehmen in dieser Position Numerus, Genus und Kasus des Nomens. Der Flektierbarkeit entziehen sich nur wenige, zumeist aus fremden Sprachen übernommene Wörter (z.B. lila, orange) und die Kardinalzahlwörter. Erfragt werden können Adjektive in attributiver Stellung stets mit der Frage „was für ein?" (z.B. ein großes Haus) - mit Ausnahme der Zahladjektive. In adverbialer und prädikativer Stellung erfragt man Adjektive meistens mit „wie?" (sie ist/singt schön). Die Flektierbarkeit zählt nach Menzel zu den konstitutiven Bedingungen des Adjektivs, die Komparierbarkeit zu seinen prinzipiellen Gegebenheiten.Adjektive werden „beim Nomen nach eigenen Regeln mitdekliniert."[3]. Sie haben einen Wortstamm und verfügen in vielen Fällen über typische Präfixe und / oder Suffixe.Adjektive haben weit reichende stilistische Funktionen. Sie können präzisieren, differenzieren, bewerten, veranschaulichen, charakterisieren und individualisieren.

Syntax

Das Tierquartett beschreibt verschiedene Tiere und ihre Eigenschaften Größe, Gewicht, Alter und Geschwindigkeit. Durch Satzbildung werden die Adjektive groß, klein, schwer, leicht, alt, jung, schnell und langsam automatisch genutzt. Über das Vergleichen der Tiere kann die Flektierbarkeit von Adjektiven erkannt und verstanden werden.

Pragmatik

Die Funktion des Quartettspiels ist das Erkennen der Flektierbarkeit von Adjektiven. Ein Quartett-Spiel leitet dazu an Dinge, in diesem Fall Tiere zu vergleichen. Beim Vergleichen von zwei Tieren wird die 1. Vergleichsstufe genutzt, beim Vergleichen von drei Tieren braucht man die 1. und 2. Vergleichsstufe. Werden die Tiere vertauscht, muss das Gegenteil-Adjektiv genutzt werden.

Semantik

Das Vergleichen der Tiere bedeutet Spracharbeit. Eine vorgegebene Satzstruktur wird verinnerlicht und die 1. Vergleichsstufe wird genutzt. Die Satzstruktur wird übernommen und auf andere Tier-Sätze übertragen.

 

Didaktische Schwerpunktsetzung

Im Mittelpunkt der heutigen Stunde steht der Umgang und das Probehandeln mit unterschiedlichen Adjektivformen um Tiere und ihre Merkmale bzw. ihr Aussehen zu vergleichen, mit dem Ziel, dass die Kinder erkennen, dass sich die Adjektive beim Vergleichen verändern.
Lehrplan
Der Lehrplan des Faches Deutsch legitimiert die Unterrichtseinheit, da bei den Kindern die Fertigkeiten und Fähigkeiten des schriftlichen und mündlichen Sprachgebrauchs weiterentwickelt werden. Die Unterrichtseinheit ist schwerpunktmäßig dem Bereich „Sprache reflektieren" zu zuordnen. Denn die Kinder „gewinnen Einsicht in den Bau der Sprache und ein Arbeitswissen für die begriffliche Arbeit mit Sprache"[4] Ein Unterpunkt in diesem Bereich, ist der Bereich „Reflexion des schriftlichen Sprachgebrauchs" bei dem die Kinder erste Einsichten in die Wortart Adjektiv und ihre Formmerkmale gewinnen.[5]
Ein weiterer Punkt in dieser Stunde, der wichtige Angaben aus der Lehrplan aufgreift, ist die Nutzung der Fachbegriffe Adjektiv und Vergleichsstufe, die durch den permanenten Umgang und das immer wiederkehrende Sprachspiel im Unterricht in den Wortschatz der Kinder übergehen und auch angewandt wird.
Des Weiteren wird dem Punkt Wörter angeleitet sammeln und ordnen Rechnung getragen, denn einige Kinder ordnen die gesteigerten Adjektive, je nach fortschreiten der Zeit, in die zwei Vergleichsstufen ein.

Gegenwartsbezug

Der Gegenwartsbezug liegt in dieser Stunde auf dem Vergleichen ausgewählter Tiere und der Erkenntnis, wie Adjektive sich auf den unterschiedlichen Vergleichsstufen verändern. Ebenso wird der Umgang mit Sprache geübt. Durch dieses spielerische Erarbeiten und Anbahnen wird den Kindern eine Struktur zugänglich gemacht, wie sie Adjektive in der 1. und 2. Vergleichsstufe richtig verändern können. In der nächsten Stunde wird darauf eingegangen, dass es auch nicht flektierbare Adjektive gibt, die sich nicht mit den Endungen -er und -sten „steigern" lassen. Außerdem werden die Kinder indirekt dazu aufgefordert, neue Wortschöpfungen zu erproben und zu bilden. Die zuvor erarbeiteten Gegensatzpaare werden von den Kindern angewendet und verändert, was auch für die Zukunft von Bedeutung sein wird.

Zukunftsbedeutung

Die Zukunftsbedeutung liegt auf der Erweiterung der Wortschatzes und der Einsicht in grammatische Phänomene der deutschen Sprache. Die Kinder festigen sich im Umgang mit Sprache, trainieren ihr Sprachgefühl und sind durch die spielerische Herangehensweise in Form eines Tierquartetts nicht negativ eingestellt, weil sie ein grammatisches Thema erarbeiten. Des Weiteren wird der Wortschatz der Kinder durch Wortbildungsprinzipien erweitert, indem die Kinder erkennen, dass die Adjektive durch die Endung -er verändert werden. Durch die Anwendung bereits bekannter Gegensatzpaare und deren Veränderung sind die Kinder in Zukunft in der Lage selbstständig Adjektive zu verändern. In diesem Moment findet echte Spracharbeit bei den Kindern statt.

Didaktischer Schwerpunkt

Der didaktische Schwerpunkt liegt laut Bartnitzky auf der Einführung der 1. Vergleichsstufe der Adjektive und der Anbahnung der Funktion der 1. Vergleichsstufe. Um den Schwerpunkt der Stunde zu fokussieren, werden nur vier Adjektive plus deren Gegenteil-Adjektive zum Vergleichen genutzt, um die Veränderung der Adjektive klar und deutlich zu zeigen. Anhand dessen sollen die Kinder erkennen, was sich an den Adjektiven verändert und den Übertrag auf andere Adjektive anbahnen.
Der Lernzuwachs der Stunde liegt demnach im sicheren Umgang mit Sprache und dessen grammatischer Struktur. Um den Schwerpunkt der Stunde zu fokussieren, werden nur vier Adjektive plus deren Gegenteil-Adjektive zum Vergleichen genutzt, um die Veränderung der Adjektive klar und deutlich zu zeigen. Diese Beispiel-Adjektive stehen exemplarisch für die flektierbaren Adjektive. Aus dem Grund sollen die Kinder erkennen, was sich an den Adjektiven verändert und den Übertrag auf andere Adjektive soll angebahnt werden.

Differenzierungsmaßnahmen

Die unterschiedlichen Voraussetzungen der Kinder werden durch Maßnahmen der Differenzierung berücksichtigt. Durch die im Sitzkreis zusammen erarbeitete Struktur der Vergleichssätze bekommen alle Kinder das Handwerkszeug, um in der Arbeitsphase ihre Tiere zu vergleichen. Sollten einzelne Kinder nach der gemeinsamen Erarbeitung noch nicht in der Lage sein selbstständig die Aufgabe auszuführen, biete ich den Kindern in kleinem Kreis Probehandeln an.
Einige Kinder der Klasse 2b bekommen aber von Beginn an ein verändertes Aufgabenblatt zur Bearbeitung. So bekommen die Schülerinnen Nalin und Sarah ein Blatt, auf dem die Satzstruktur schon vorgegeben ist und sie nur noch die veränderten Adjektive eintragen müssen. Die Schüler Michael, Aylin, Cheyenne und Sevval bekommen nach Bedarf das vereinfachte Blatt. Das werde ich während der Arbeitsphase entscheiden, wenn deutlich wird, dass sie mit dem ersten Blatt überfordert sind.
Die Kinder, die vor dem Ende der regulären Arbeitszeit mit dem ersten Blatt fertig sind, bekommen die Aufgabe ihre Sätze umzudrehen, d.h. statt „... ist größer als..."sollen sie „...ist kleiner als...." schreiben. Dabei wird noch einmal ein Aspekt der Adjektive aufgegriffen, den die Schüler bereits im Vorfeld kennen gelernt haben. In einer vorangegangenen Stunde haben sich die Schüler mit Gegensätzen von Adjektiven beschäftigt und dort erfahren, dass viele Adjektive immer ein Gegenteil-Adjektiv besitzen.
Besonders leistungsstarke Kinder bekommen von mir die Aufgabe eine Tabelle zu erstellen bzw. auszufüllen, in die sie die Vergleichsstufen und die passenden Endungen eintragen.

Lernausgangslage

Die Klasse 2b wird von 22 Kindern besucht, davon 13 Mädchen und 9 Jungen. Davon besuchen fünf Schüler die Klasse im 3. Schulbesuchsjahr und kennen aus diesem Grund bereits die Fachtermini (Adjektiv/Wiewort). 9 Kinder der Klasse (XXX, XXX, XXX, XXX, XXX, XXX, XXX, XXX und XXX) nehmen an Maßnahmen zur Förderung Deutsch als Zweitsprache teil. Die Schülerin XXX nimmt am GU teil.
Die Klasse ist sehr heterogen, weshalb immer eine Differenzierung stattfinden muss. Dennoch sind die Kinder sehr geübt darin über Sprache nachzudenken.
Die Kinder sind durch klare Regeln und Rituale in der Klasse an ein strukturiertes Arbeiten gewöhnt. Da ich erst seit kurzer Zeit in der Klasse unterrichte, sind für sie Reihen- und Stundentransparenzen noch nicht so geläufig.
In den letzten Wochen haben sich die Schüler mit den Wortarten Nomen, Verb und jetzt Adjektiv beschäftigt. Ich habe in der Klasse zu allen Wortarten Stunden gehalten, so dass die Kinder auf das Arbeiten in meinem Unterricht eingestellt .
Durch das Thema „Afrika" während der Projektwoche vom 2.6.-4.6.08 und dem aktuellen Thema in SU, in der sich die Kinder mit den Tieren Afrikas beschäftigten, sind sie auf das Tierquartett mit den Tieren Afrikas eingestimmt und ist nicht aus dem Zusammenhang gegriffen, sondern hat einen Bezugspunkt zum aktuellen Klassengeschehen.
Durch die zuvor gehaltenen Stunden zum Thema Adjektive sind die Kinder auf die aktuelle Stunde vorbereitet und können ihr zuvor erarbeitetes Wissen anwenden.

 

1. Handlungssituation: Einstieg im SitzkreisDidaktischer KommentarMethodischer Kommentar/Medien
1.1 Begrüßung und Vorstellen des Besuches• Ritual
1.2 Reihen- und Stundentransparenz wird durch die Schüler vorgestellt und sind an der Wand bzw. an der Tafel visualisiert• Rückschau auf die bisherige Unterrichtsreihe
• Durch das Betrachten und Erläutern der Reihentransparenz wird den Kindern das Lernen und Verstehen in Zusammenhängen erleichtert. Sie erhalten am Beginn der Stunde einen Zugang zur Unterrichtsreihe
• Informationen über den heutigen Stundenverlauf mit seinen Inhalten sowie Arbeits- und Sozialformen
• Piktogramme zur Reihen- und Stundentransparenz zur Visualisierung und Verdeutlichung des weiteren Vorgehens
1.3 Die Kinder erzählen von ihrem Tierquartett-Spiel.• Das Spiel wird den Kindern ins Gedächtnis gerufen.• Tierquartett-Karten zur Veranschaulichung
1.4 Einige Tierkarten werden beispielhaft verglichen. Die LAA legt passende Satzmuster in die Mitte.• Wiederholung der bereits genutzten Adjektive zur Rückbesinnung
• Satzmuster werden genutzt um den Kindern den Aufbau der Vergleichssätze zu verdeutlichen.
• Tierkarten um die Tiere zu vergleichen
• Satzmuster zum Verdeutlichen des Aufbaus der Sätze zur Nutzung in der Arbeitsphase
1.5 Der Arbeitsauftrag wird genannt und mögliche Fragen werden geklärt.• Arbeitsauftrag wird bewusst gemacht und Probleme und Schwierigkeiten können vor Beginn der Arbeitsphase geklärt werden.

 

Vermutetes Handlungsergebnis:

Die Schüler sind auf den Unterricht eingestimmt. Sie sind sich sowohl des Themas als auch des Ziels der Stunde bewusst und können sie in die Unterrichtsreihe einordnen. Über den geplanten Verlauf der Stunde sind sie informiert. Sie wiederholen die genutzten Adjektive, um sie in der anschließenden Arbeitsphase zu nutzen.

 

2. Handlungssituation: Arbeitsphase in PartnerarbeitDidaktischer KommentarMethodischer Kommentar/Medien
2.1 Die LAA verteilt das Arbeitsmaterial und bietet im kleinen Kreis Probehandeln an und verteilt bei Bedarf an schwächere Kinder eine Differenzierung.• qualitative Differenzierung, damit auch die schwächeren Kinder die Aufgabe bewältigen können.• Adjektive als Hilfestellung um die sprachlichen Muster zu entdecken
2.2 Die Kinder nutzen das Tierquartett zum Vergleichen ihrer Tiere. Sie schreiben die Sätze mit den gesteigerten Adjektiven auf ein eigenes Blatt.• Zur Sicherung des Wortmaterials werden die Sätze von den Kindern aufgeschrieben.
• PA zur gegenseitigen Hilfestellung und Spracharbeit.
• Tierquartett-Karten zum Vergleichen der Tiere
• Blatt zum Aufschreiben der Sätze
2.3 Kinder, die bereits schnell mit dem Spiel und dem Verschriftlichen fertig sind, kontrollieren ihr Blatt selbstständig und bekommen im Anschluss von der LAA den Auftrag ihre Sätze einmal „verkehrt herum“ aufzuschreiben.• Das Wortmaterial der Kinder wird genutzt. Durch intensive Auseinandersetzung mit den Adjektiven entwickeln die Kindern ein Sprachgefühl. • Durch das Tauschen der Bezugspunkte müssen die Kinder das Gegenteil-Adjektiv finden und formulieren.• Blatt um die Sätze zu tauschen
• Kontrollblatt zur Förderung der Selbstkontrolle durch die Schüler
2.4 Sehr schnelle und leistungsstarke Kinder bekommen von der LAA den Auftrag zu ihren Adjektiven die Grundform aufzuschreiben.• Die Kinder werden zu Experten und gleichzeitig überprüfen sie ihr Wissen zu Adjektiven• Formblatt mit einer Vergleichsstufen-Tabelle zum Eintragen der Adjektive
2.5 Die LAA beendet durch ein Klingelzeichen die Arbeitsphase und bittet die Kinder Tischweise in den Stuhlkreis zu gehen.

 

Vermutetes Handlungsergebnis:

Die Kinder haben Sätze mit Adjektiven gefunden und aufgeschrieben. Je nach Arbeitstempo sind sie unterschiedlich weit fortgeschritten. Sie sind auf die anschließende Präsentations- und Reflexionsphase vorbereitet.

 

3. Handlungssituation: Präsentations- und Reflexionsphase im StuhlkreisDidaktischer KommentarMethodischer Kommentar/Medien
3.1 Die LAA legt als stummen Impuls zwei große Tierkarten in die Mitte.• Die Kinder werden dazu angehalten sich zu äußern• Tierkarten um die Kinder anzuregen, dazu etwas zu sagen.
3.2 Einzelne Kinder beginnen die Tiere zu vergleichen. Die LAA schreibt die Sätze der Kinder auf.• Das mitschreiben der Ergebnisse der Kinder dient zum einen der Konservierung und zum anderen als Ergebnissicherung für die weitere Arbeit.• Zettel um die Sätze der Kinder mitzuschreiben.
3.3 Die LAA legt die Sätze der Kinder in die Mitte und nennt die Frage „Was hat sich an den Adjektiven verändert?“ in die Mitte.• Alle Kinder werden dazu angeregt sich zu beteiligen. Auch Kinder die in der Arbeitsphase noch Schwierigkeiten hatten, können mitarbeiten.• Sätze der Kinder zur Visualisierung
• Frage „Was hat sich an den Adjektiven verändert?“ zur Verdeutlichung der Bedeutsamkeit der Frage
3.4 Die Kinder äußern sich zu der Frage. Die genannten Adjektive der Kinder werden in eine große Tabelle übertragen, die im Anschluss der Stunde zu dem Adjektiv-Plakat hinzugefügt wird.• Die Ergebnisse werden mitgeschrieben. Die Tabelle macht die Veränderung der Adjektive deutlich und wird so den meisten Kindern bewusst. Zur weiteren Nutzung wird es an das vorhandene Plakat angehängt.• Tabellen-Blatt zur Veranschaulichung und Verinnerlichung der Ergebnisse.
3.5 Die LAA legt je nach Zeit noch ein drittes Tier als stummen Impuls in die Mitte.• Die Kinder werden dazu angehalten sich zu äußern. Durch das dritte Tier soll die 2. Vergleichsstufe angebahnt werden.• Gepard-Karte um die Kinder zum Vergleichen anzuregen.
3.6 Die LAA bedankt sich bei den Kindern und gibt noch einen Ausblick auf den weiteren Verlauf der Reihe.• Die Kinder sind auf den weiteren Verlauf eingestimmt

 

Vermutetes Handlungsergebnis:

Die 1. Vergleichsstufe der Adjektive wurde bei den Kindern angebahnt und ist zur weiteren Arbeit sichtbar in der Klasse aufgehängt. Die Kinder sind über den weiteren Verlauf der Reihe informiert.

Literaturverzeichnis:

• Bartnitzky, Horst: Sprachunterricht heute - Sprachdidaktik, Unterrichtsbeispiele, Planungsmodelle. Berlin: Cornelsen 2000.
• Menzel, W.: Das Adjektiv. In: Babbe, K. (Hrsg.): Grammatik - "spielend" leicht. Eine Text- und Materialsammlung. Berlin 1991
• Das Ministerium für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen: Richtlinien und Lehrpläne zur Erprobung für die Grundschule in NRW. Frechen: Ritterbach 2003.

• www.naturlexikon-online.de
• www.zoologie.de
• www.wikipedia.de

Fußnoten:

[1] Vgl. Bartnitzky, H.: Grammatikunterricht in der Grundschule, Berlin 2005, S. 121
[2] Vgl. Bartnitzky, H.: Grammatikunterricht in Grundschulen, Berlin 2005, S. 89
[3] Vgl. Bartnitzky, H.: Grammatikunterricht in Grundschulen, Berlin 2005, S. 122
[4] Vgl. Lehrplan für das Fach Deutsch, S. 41
[5] Vgl. Vgl. Lehrplan für das Fach Deutsch, S. 42



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