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Der Herbst kommt

Der Herbst kommt
Unterrichtsentwurf Arbeitsmaterial enthalten
Datum: 26. Oktober 2008 Autor: Sandra Garbe Kommentare: 0

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Beschreibung:

In dieser Unterrichtsstunde sollen die SchülerInnen anhand verschiedener Musikinstrumente die Wettergeräusche des Herbsts nachahmen. Durchgeführt in einer 2. Klasse.


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Der Herbst kommt


Der Herbst kommt

Klangreise / Wettermusik

Lerninhalte

- unterschiedliche Handtrommelgeräte bzw. -spielweisen hören und beschreiben und diese verschiedenen Wettersituationen zuordnen
- Mit Finger- und Handgeräuschen sowie mit verschiedenen Handtrommelklängen unterschiedliche Wettersituationen zum Klingen bringen
- In Kleingruppen einzelne Wetterszenen zu einem Wetterklangspiel zusammenfügen und diese mit wechselnden Dirigenten auf Fellinstrumenten erklingen lassen

Lehrplanbezug

1.1. Musik machen
1.1.2. Mit Instrumenten spielen

1.2. Musik erfinden
1.2.1. Experimentieren - mit Instrumenten
1.2.2. Improvisieren und Gestalten - Klangspiele mit elementaren Schlaginstrumenten

1.3. Musik hören
1.3.1. Instrumente erkunden
-> entsprechend in der 2. Klasse

Material und Medien

- für die Lehrkraft: Handtrommel sowie Fingerzimbel oder Triangel
- je Kind: ein Fellinstrument (Handtrommel, große Trommel, Bongos, Conga, o.Ä.)

Hinweise für den Unterricht

Bevor mit Medien gearbeitet wird, empfiehlt es sich, mit den Kindern verschiedene Höraufgaben / Klangreisen auszuführen:

Handtrommelspiel ohne Themanvorgabe für die Kinder

Die Kinder suchen sich einen bequemen Platz zum Hören im Raum. Jedes Kind sollte für sich sitzen, evtl. im Schneidersitz mit geöffneten Handflächen auf den Knien (Hörhaltung). Die Augen werden geschlossen.
Die Lehrerin beginnt ohne Themenvorgabe für die Kinder auf einer Handtromel verschiedene (Wetter-)Geräusche zu spielen. Durch differenzierte Spielweisen deutet die Lehrerin oder der Lehrer Regen und Wind mit unterschiedlicher Intensität an:

leichtes Windrauschen -> leichtes Wischen des Fells mit der Handfläche
Nieselregen -> langsames Spiel mit einzelnen Fingerkuppen flach in die Fellmitte
leichtes Tröpfeln -> etwas schnelleres Spiel mit allen Fingerkuppen flach in die Fellmitte
Regenschauer -> schnelles Spiel mit allen Fingerkuppen in der Fellmitte und am Fellrand
Regenprasseln -> schnelles Spiel mit aufgestellten Fingerkuppen, sodass auch die Fingernägel mit anschlagen

Später können auch Blitz, Donner und Hagel erklingen.

Ein Fingerzimbel- oder Triangelschlag beendet die Reise. Die Kinder öffnen die Augen und recken und strecken sich an ihrem Hörplatz. Sie sprechen über ihre Höreindrücke und benennnen Gegensätze des Spiels wie laut und leise, schnell und langsam, viel und wenig ...

Handtrommelspiel unter der Vorgabe einer Wetterklangreise

Unter der expliziten Vorgabe einer Wetterklangreise wiederholt die Lehrerin das Spiel auf der Handtrommel. Die Kinder charakterisieren die unterschiedlichen Regen- und Windklänge und imitieren das Spiel der Handtrommel mit den Fingern und Händen auf ihren Oberschenkeln oder am Boden.

Spielen einer eigenen Wetterklanreise mit den Fingern

Alle Kinder sitzen oder stehen in einem engen Kreis. Sie drehen sich um eine Vierteldrehung, sodass sie auf den Rücken des Vorderkindes blicken.
Bei der folgenden Wetterklangreise sind die Kinder selbst die Ausführenden, indem sie jede genannte Wettersituation mit den Fingern auf den Rücken des Vorderkindes übertragen:
Zuerst war da nur ein leichter Wind.
Leise strich er über die Felder und Wiesen.
Doch schon bald wurde der Wind stärker und trieb dunkle Regenwolken herbei.
Es begann zu tröpfeln.
Immer mehr Regentropfen fielen hinab,
bis es richtig prasselte.
Es dauerte eine Weile, ehe der Regen wieder schwächer wurde.
Bald konnte man ihn kaum noch spüren.
Die letzten Regenwolken wurden durch einen zarten Wind vertrieben.
Am Ende war es ganz still, so als wäre nichts gewesen.

Das Spiel kann wiederholt werden, wenn alle Kinder eine halbe Drehung machen und somit einen neuen Vordermann erhalten.

„Stille-Post-Spiel" mit Wetterklängen

Einzelne Kinder im Kreis erhalten eine Handtrommel. Hinter diesen Kindern werden gleichmäßige Reihen gebildet. Das letzte Kind der Reihe gibt eine Wettersituation vor, die wie bei dem Spiel „Stille Post" von Rücken zu Rücken weitergetragen wird. Das vorderste Kind mit der Handtrommel macht das auf dem Rücken gespürte Wetterphänomen auf dem Instrument hörbar. Die Positionen der Kinder in der Reihe sollten mehrfach verändert werden, indem der „Schlangenkopf" an das Schlangenende wechselt.

- Nach der spielerischen Arbeit kommt nun die Arbeit mit Medienverschiedene Spielweisen (Wortkarten) werden ausprobiert
- auf den folgenden Fotos werden alle Wettersituationen optisch wiedergegeben; die dazu passenden Spielweisen werden nochmal besprochen, differenziert ausprobiert und Wortkarten, die die Spielweisen beschreiben, werden zu den entsprechenden Bildern gelegt
- einige Wettersituationen haben noch keine Spielweise zugeordnet. Die Kinder sollen überlegen, welche Spielweise zu der Wettersituation passt. Gemeinsam wird entschieden, die Kinder tragen die Spielanleitung in ihr AB ein, der Lehrer notiert auf einer Wortkarte, die der Wettersituation zugeordnet wird

- gemeinsam wird zu einer dargestellten Wettersituation ein Klang auf der Handtrommel gespielt (oder andre Instrumente)
- Gruppenarbeit: jede Gruppe wählt einen Dirigenten aus, während alle anderen Kinder als Instrumentalisten fungieren. Das dirigierende Kind sagt eine bestimmte Wettersituation an (jedes Kind erhält ein Arbeitsblatt mit den Symbolen der Bildkarten und der Spielentsprechung), dass auf dem Fellinstrument gespielt werden soll. Die Rollen werden getauscht
Zum Schluss werden die Kinder aufgefordert, die Wetterklänge in eine feste Abfolge zu bringen. Nach Absprache der Aufgabenverteilung sowie einer Durchlaufprobe tragen die einzelnen Gruppen ihre Ergebnisse vor

 

 



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