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Die Höhenstufen der Vegetation in den Alpen

Die Höhenstufen der Vegetation in den Alpen
Unterrichtsentwurf
Datum: 28. Oktober 2008 Autor: Lily Kommentare: 2

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Beschreibung:

In dieser Unterrichtsstunde sollen die SchülerInnen die Merkmale der Höhenstufen der Vegatation in den Alpen kennenlernen und diese auf einem Foto benennen können. Durchgeführt in einer 5. Klasse.


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Die Höhenstufen der Vegetation in den Alpen


Die Höhenstufen der Vegetation in den Alpen

1. Planungszusammenhang

1.1 Das Thema der Unterrichtsstunde:

Die Höhenstufen der Vegetation in den Alpen

1.2 Stellung der Stunde in der Unterrichtseinheit

1) Unser Bild der Alpen
2) Hochgebirge in Europa- Der Alpenraum: Topographie, Deutschland und Europa, wichtige Berge und Städte
3) Die Höhenstufen der Vegetation in den Alpen
4) Die Alpen - Klimascheide zwischen Mittel- und Südeuropa
5) Entstehung der Alpen
6) Gletscher
7) Gletscher und Lawinen
8) Tourismus in den Alpen
9) Tourismus in den Alpen

1.2.3 Nachfolgende Unterrichtseinheit: Gesprächsführung und Diskussion

2. Der fachlich inhaltliche Schwerpunkt

2.1 Sachdarstellung

Deutschlands Alpenanteil beträgt 2,2%. Er liegt in den nördlichen Ostalpen und erreicht eine Nord-Süd-Ausdehnung von 20-30 km. In diesem Abschnitt der Alpen findet man alle Phänomen, Formen und Prozesse, die ein Hochgebirge kennzeichnen.
Mit zunehmender Höhe nimmt die Temperatur auf 200m um ein Grad Celsius ab. Diese Gesetzlichkeit prägt den Naturraum und seine Ausstattung mit Pflanzen und Vegetation. Für die Hochgebirge Mitteleuropas werden folgende Höhenstufen unterschieden (vgl. Meurer, 1984):

Planare Stufe
- bis ca. 300 m ü.M.)

Kolline Stufe
- bis ca. 500 m ü. M.
An den meisten Standworten wurde wärmeliebende Eichen- und Kieferwälder durch Kulturland, bestehend aus Acker-, Weinanbau- und Obstanbauflächen, verdrängt.

Montane Stufe
- von 700 m ü. M.
Sie liegt zwischen Baum- und klimatischer Schneegrenze. Mit zunehmender Höhe wird zwischen Krummholz-, Zwergstrauch-, Matten- und Polsterpflanzenregion unterschieden. Hier schmiegen sich Pflanzen, die den Naturbedingungen entsprechen, eng an den Boden an, um dem starken Wind wenige Angriffsfläche zu bieten. Derbe und oftmals behaarte Blätter (Verdunstungsschutz) schützen vor dem wachstumshemmenden ultravioletten Licht und den niedrigen Temperaturen. Die kurze Vegetationsperiode kann durch unterirdische Speicherorgane, wie Knollen, Zwibeln und Rhizome, optimal ausgenutzt werden.

Nivale Stufe
- zwischen 2700 m ü. M. und 3100 m ü. M.
Die oberste Höhenstufe liegt oberhalb der klimatischen Schneegrenze. Moose und Flechten treten nicht mehr in Gesellschaften, sondern nur noch vereinzelt an schneearmen Standorten auf. Wenige Blütenpflanzen setzen sich über 4000 m ü. M. durch.
Die Höhenstufen sind an dem jeweiligen Regionalklima gebunden und bezeichnen keine absolute Höhenverbreitung. So treten sie in Abhängigkeit von kontinentaler und ozeanischer Lage sowie Größe und Form der Gebirge auf. Ausgedehnte Gebirge mit hoher Masseneerhebung kennzeichnen eine Ausdehnung und einen Anstieg der Höhengürtel zum Zentrum des Gebirges. Beispielweise setzen die hochmontanen Fichtenwälder im Harz zwischen 800-900 m ü. M. ein, im Bayrischen Wald bei 1150 m ü. M. und in den Bayrischen Alpen erst bei 1400 m ü. M.. Klimaunterschiede zwischen Luv- und Leeseiten wirken sich erheblich auf die Vegetation aus. Besonders deutlich wird dieser Lee-Effekt in inneralpinen Tälern. Die feine Gliederung in standortbedingte Pflanzengemeinschaften begründet sich v.a. in der Nährstoffversorgung und im örtlichen Wasserhaushalt der Böden. Zudem wirken bei starkem Relief Geländeklimate, die an verschieden geneigten und ausgerichteten Hängen und zwischen Kuppen und Tallagen klimatische Unterschiede erzeugen. So sind die Grenzen zwischen den einzelnen Höhenstufen nicht klar abgrenzbar, ihr Verlauf ändert sich z.B. von einem schattigen Nordhang zu einem Südhang mit häufiger Sonneneinstrahlung.

2.2. Didaktische Reduktion zur Unterrichtstunde

Die vorliegende Stunde beschränkt sich auf nachfolgend genannten Höhenstufen mit ihren einfachen Bezeichnungen. Dabei wird die Ausprägung der Höhenstufen auf die Temperaturabnahme mit Zunahme der Höhe reduziert: Neben dieser Gesetzmäßigkeit soll der unterschiedliche Verlauf der Höhenstufen auf der Nord- und Südseite des östlichen Alpengebietes thematisiert und im Hinblicke auf die nachfolgende Stunde problematisiert werden.
Nach der Gesetzmäßigkeit der Temperaturabnahme um 1° Celsius je 200 m wird es in den Bergen mit zunehmender Höhe kälter. Umso schwieriger werden die Lebensbedingungen für Pflanzen. Die Vegetation wird immer spärlicher, denn die Vegetationszeit, die Zeit in der die Pflanzen wachsen können, wird kürzer. Da jede Pflanze eine individuelle Wachstumszeit mit bestimmten Temperaturen benötigt, kann sie von einer bestimmten Höhe an nicht mehr gedeihen. Ihre Wachstumsbedingungen haben eine natürliche Grenze erreicht. In diesem Sinne spricht man von „Höhenstufen der Vegetation". Auf einer Wanderung oder einer Seilbahnfahrt vom Tal zum Gipfel eines Berges kann man die jeweiligen Höhenstufen sehr gut erkennen.
In dem tiefgelegenen Tal an der Nordflanke der östlichen Alpen, dem Ausgangspunkt des Ausfluges, können die Bauern in der Laubwaldstufe bis zu einer Höhe von ca. 700 m Ackerbau betreiben. Die Laub- und Mischwaldstufe verläuft bis ca. 1300m. Dann wird es spürbar kühler und oberhalb der Laubbaumgrenze finden Laubbäume keine Lebensbedingungen mehr. Sie werden von Nadelbäumen abgelöst. Die Nadelwaldstufe reicht bis zur Nadelwaldgrenze bei ca. 1800 m. Bis zur Baumgrenze - nordseitig bei ca. 2000 m - treten nur vereinzelt krüppelige Nadelbäume auf. Oberhalb der Baumgrenzen in der Matten- und Almstufe befinden sich Almen, auf denen im Sommer Kühe und Schafe weiden. Matten mit Gräsern und Kräutern schließen im Norden der Ost-Alpen bis ca. 2500 m an. In höheren Bergregionen geht es über Fels- und Schutthänge in die ersten Schneefelder (Fels- und Schneestufe). Oberhalb der Schneegrenze bei ca. 2500 m bleibt der Schnee ganzjährig liegen.

3. Standards des Rahmenlehrplans

3.1 Rahmenlehrplanbezug

Der aktuelle Rahmenlehrplan Grundschule Geografie sieht die Behandlung des Lerninhalts „Die Alpen - ein Magnet für Touristen" vor. Ziel ist es den Schülern einen Überblicke über diese Region in Deutschland und Europa zu verschaffen, in Bezug auf den Naturraum und der touristischen Nutzung. Die Alpen werden als schützenswertes Hochgebirge und als Tourismusregion mit den sich daraus ergebenen Vor- und Nachteilen thematisiert. So ist die zentrale Intention der Unterrichtseinheit die Vereinbarkeit von Naturbelassung und wirtschaftlichem Handeln zu erarbeiten. Innerhalb dieser Unterrichtseinheit sollen die Schüler auf nachfolgende allgemein entwickelte Standards zu arbeiten, die sie am Ende der Grundschulzeit erworben haben sollen; „um ein erfolgreiches Weiterlernen zu sicher" (RLP, S.20).

Die Schüler...
• wenden Kenntnisse über ausgewählte natürliche Ordnungssysteme der Erde für Naturräume und Naturraumkomponenten an;
• nutzen Kenntnisse der Topografie von Deutschland und Europa;
• wenden Lernstrategien zum selbstständigen Aneignen topografischen Wissens an;
• charakterisieren Grundzüge der Komponenten des Naturraums (Klima, Relief, Bau, Boden, Vegetation, Wasser) und beschreiben deren Differenziertheit in ausgewählten Räumen;
• beschreiben formende Kräfte der Erde (exogene und endogene Reliefgenese und -dynamik);
• beschreiben den Lebensraum als Verflechtung von Natur-, Wirtschafts- und Sozialraum;
• erklären ausgewählte Wechselwirkungen von ökologischen und ökonomischen Faktoren bei der Gestaltung von Lebensräumen;
• beschreiben den natürlichen und menschlichen Einfluss auf Landschaftsentwicklungen an ausgewählten Beispielen;
• wenden grundlegende fachspezifische und fachübergreifende Arbeitstechniken an, wie Lesen und Auswerten von Karten, Sachtexten, Diagrammen, Arbeiten mit dem Atlas sowie mit Computer und Internet;
• stellen geografische Sachverhalte unter Verwendung geografischer Fachtermini und unter Einbeziehung fachspezifischer Medien dar;
• benennen geografisch relevante Probleme und Konflikte ihrer Umwelt (Mensch - Natur, Ökonomie - Ökologie);
• erkennen und formulieren Chancen und Probleme der Staaten beim Zusammenwachsen Europas;

In dieser Stunde benennen die Schüler unter physisch-geografischen Aspekten die Vegetation als eine der „Grundstrukturen der Komponenten des Naturraumes" (RLP, S.18) und stellen sie im Zusammenhang mit der Abnahme der Temperatur bei Höhenzunahme (vgl. RLP, S.18).

3.2 Lernziel der Unterrichtsstunde

Die Schüler lernen die Merkmale der Höhenstufen der Vegetation in den Alpen und erkennen und benennen diese auf ein Foto

Übungsziele:
Die Schüler üben...
• sinnerfassendes Lesen eines Filmtextes;
• die Grundzüge der Komponenten des Naturraums (Vegetation, Temperatur) zu deuten;
• das Zusammenwirken von Naturkomponenten beispielhaft zu erklären;
• das Lesen, deuten und vervollständigen eines Kausalprofils;
• erworbene Kenntnisse über ausgewählte natürliche Ordnungssysteme der Erde für Naturräume und Naturraumkomponenten anzuwenden;

5. Allgemeine und spezielle Lern- und Lehrbedingungen der Klasse 5a

Insgesamt sind die 16 Mädchen und 4 Jungen der Klasse 5a eine gute Lerngruppen. Zwei Schüler, XXX und XXX, engagieren sich stetig im Geografieunterricht. Das Mittelfeld der Schülergruppe ist groß und die Leistungen dieser Schüler sind gestreut.
XXX und XXX haben einen allgemeinen Förderbedarf „Lernen" und sie benötigen z.T. vorstrukturierte Lernhilfen bzw. andere Lernmaterialien. Vor allem XXX fehlt es an Raumverständnis und sie braucht gesonderte Unterstützung bei der Erarbeitung von topografischen Sachverhalten. Im allgemeinen lösen (physische) Karten Verunsicherungen in ihr aus. Mit Hilfe von Symbolen oder kleinschrittiger Anleitung soll ihr Lernen auch in diesem Sachzusammenhang unterstützt werden. Durch die derzeitige Doppelsteckung im Geografieunterricht wird für sie weitgehend eine individuelle Unterstützung gewährleistet.
In der heutigen Unterrichtstunde wird vor allem qualitativ differenziert.
Die Lerngruppe erarbeitet zum Teil problemlos neue Unterrichtsinhalte, die Schüler bewältigen Aufgabenstellungen teilweise selbstständig, teilweise mit Unterstützung. Zum Teil müssen Blockaden gegenüber unterschiedlich gestellten Aufgaben gelöst werden.
Die Planungsstunde zu Beginn der Unterrichtseinheit machte deutlich, dass die Schüler z.T. über Vorwissen bezüglich des Alpenraumes verfügen. Zum Beispiel kennt XXX die Alpen aus eigenen (eher negativen) Urlaubserlebnissen. Deutlich wurde, dass die Schüler ihnen unbekannte Methoden nicht immer als Lernzeit deuten.
Das Sozialverhalten der Schüler innerhalb der Klasse ist gut. Allerdings entziehen sich einige Schüler, wie XXX, XXX, XXX und XXX, eher passiv dem Unterrichtsgeschehen.
Um gerade diese Schüler zu aktivieren habe ich die „Geo-Frage der Woche" eingeführt, die von den Schülern der Klasse z.T. selbst vorgeschlagen und innerhalb einer Woche freiwillig beantwortet werden. Da die „Geo-Frage der Woche" großen Anklang bei den Schülern gefunden hat und nicht immer alle Schüler ihre Antworten vortragen konnten (was zu Frustrationen führte), wurden bestimmte Kriterien zur Beantwortung der Frage angelegt, die das qualitative Niveau der Ausarbeitungen in Form eines Kurzvortrages heben soll. Insgesamt ist die „Geo-Frage der Woche" für die Schüler eine Möglichkeit um zusätzliche Punkte „einzuheimsen".
In der heutigen Unterrichtstunde steht die Erarbeitung der Höhenstufen der Vegetation im Mittelpunkt. Nachdem die Schüler mit einem Filmtext gearbeitet haben, sollen sie anhand von Fragen ein Kausalprofil beschriften. Durch diese Arbeit vertiefen sie ihre zuvor erworbenen Kenntnisse. Nachdem das Tafelbild als Kontrollinstanz gemeinsam vervollständigt wurde, wenden die Schüler ihre Kenntnisse an, indem sie ein Foto auf einer OH-Folie richtig beschriften. Wenn noch Zeit bleibt soll anschließend das Problem der nachfolgenden Stunde der Unterrichtseinheit durch Erweiterung des Tafelbildes von den Schülern erkannt und formuliert werden.

6. Didaktische Entscheidungen und methodische Umsetzungen (vgl. auch Didaktischer Kommentar in Kap. 7)

Zunächst wird die heutige „Geo-Frage der Woche" von einem Schüler beantwortet und ausgewertet. Ein neue „Geo-Frage der Woche" wird formuliert.
Einstieg: Nachdem die Schüler ein OH-Bild beschrieben, die Frage der heutigen Unterrichtstunde formuliert und diesbezüglich Vermutungen zur Beantwortung der Frage angestellt haben, wird ein ca. 4 minütigen Film über eine Bergtour an den Nordflanken der östlichen Alpen gezeigt. Diese Region ist den Schüler durch die letzte Unterrichtstunde topografisch bekannt, Nachdem die Schüler den Film erstmalig gesehen haben und im Film Begriffe wie „Höhenstufen der Vegetation", „Matten" etc. genannt wurden, können Fragen zum allgemeinen Verständnis gestellt werden. Die betreffende Region und z.T. die genannten Berge werden auf der physischen Karte von den Schülern verortet und so wird ein Teil der letzen Unterrichtsstunde wiederholt bzw. angewendet. Danach wird der Film erneut gezeigt und die Schüler beantworten einige Arbeitsaufträge in dieser ersten Phase der Erarbeitung.
Bevor die Erarbeitung in Einzel- und Partnerarbeit fortgesetzt wird, werden die Aufgabenstellungen gemeinsam gelesen und geklärt. Nachdem die Schüler die Aufgaben bearbeitet haben, findet ein erste Zusammenführung und Auswertung der Schülerarbeiten mit Hilfe eines vorstrukturierten Tafelbildes statt (Sicherung). Danach sollen die Schüler im Rückgriff auf die OH-Folie (am Anfang der U-Stunde) ihre Kenntnisse transferieren und die unterschiedlichen Höhenstufen der Vegetation kennzeichnen und beschriften. Wenn hier noch Zeit bleibt wird das Tafelbild erweitert, um die Problemstellung der nachfolgenden Stunde anzubahnen. Dies kann aber auch in der nachfolgenden Unterrichtstunde passieren.

7. Konkretisierung der geplanten Lern und Lehrprozesse

 

Phase / ZeitLehr- und LernprozessAktionsform- SozialformMedien
1. Phase
Einstieg
10:50:-8:53
Die Geo-Frage der Woche wird durch einen Schülervortrag beantwortet und von Schülern und Lehrer ausgewertetSchülervortrag
Frontal
Vom Schüler gestellt

Didaktischer Kommentar: Die didaktisch-pädagogische Begründung der Geo-Frage der Woche liegt in folgenden Punkten: Die Schüler gewinnen Einsicht, wie alltäglich Geografie ist und welche interessanten Fragestellungen die Geografie enthält (Sinn- und Spaßfaktor). Die Schüler lernen, sich selbständig Informationen zu beschaffen und sie tauschen sich innerhalb und außerhalb des Unterrichts darüber aus (Arbeitseinteilung und Übung zur Informationsbeschaffung und Aufarbeitung der Informationen).
Teillernziel: Die Schüler üben eine kurze Präsentation zu halten. Sie reflektieren und korrigieren das Ergebnis.

 

Phase / ZeitLehr- und LernprozessAktionsform- SozialformMedien
2. Phase
Einstieg
10:53-10:58
Lehrer deckt Bild auf und sagt, dass dieser Berg in den östlichen Alpen liegt und Zugspitze heißt und bittet Sch. Berg zu verorten.
Die Schüler verorten den Berg auf der physischen Karte.
Stummer Impuls
Die Schüler beschreiben das Bild, ggf. Lehrer Impulsgebung.
Der Lehrer notiert an der Tafel.
Die Schüler entwickeln und formulieren eine Fragestellung für die Unterrichtstunde.
Der Lehrer gibt zielorientierte Impulse.
Frontal
Unterrichtsgespräch
OH-Projektor, physische Karte, Bild Zugspitze, Tafel

Didaktischer Kommentar: Die Schüler aktivieren ihre Kenntnisse aus der letzten Unterrichtstunde und wenden diese an. Durch die Verortung an der physischen Karte und durch die Beschreibung des Bildes üben sie diese geografischen Arbeitsmethoden. Durch die Beschreibung der Pflanzenbedeckung sollen die Schüler zu der Erkenntnis gelangen, dass in unterschiedlichen Regionen unterschiedliche Pflanzen wachsen. Problemanbahnung: Warum verändert sich die Pflanzendecke/Vegetation (mit zunehmender Höhe)? Eventuell werden hier im Unterrichtsgespräch zielführende Lehrerimpulse gegeben, so dass das Problem der Stunde deutlich wird. Impulse können sein: Beschreibt genau welche Pflanzen ihr seht. Vergleicht den Fuß des Berges mit der mittleren und den hohen Regionen. Formuliert eine Fragestellung.
Teillernziel: Die Schüler aktivieren ihre Kenntnisse und bringen sie ein. Sie beschreiben ein Bild, formulieren Fragestellungen und äußern erste Vermutungen im Hinblick auf Antworten.

 

Phase / ZeitLehr- und LernprozessAktionsform- SozialformMedien
3. Phase
Erarbeitung I
10:58- 11:05
Schüler schauen den Film; notieren ihnen unbekannte Begriffe und beantworten Fragen zum Film Lehrer ergänzt StandbildEinzelarbeit, FrontalTV, DVD-Gerät, Film, Fragebogen

Didaktischer Kommentar: Die zuvor vorgelesenen und ggf. verständliche gemachten Fragen werden von den Schülern während der Filmsichtung beantwortet. Zum Schluss des Films wird ein Schaubild gezeigt. Hier möchte ich ein Standbild projizieren, das Schaubild mit den Namen der Höhenstufen zu ergänzen. Nach dem Film erhalten die Schüler 3 min. Zeit die Fragen weiter zu beantworten. Den Schülern unbekannte Begriffe könnten Begriffe, wie Grünlandwirtschaft sein.
Der Film bezieht sich nicht nur auf die deutschen Alpen, sondern auch auf das österreichische Gebiet. Dies dürfte für die Schüler unproblematisch sein, da die Alpenländer und die wichtigsten höchsten Berge der Alpenregion zuvor bearbeitet wurden.
Teillernziel: Die Schüler rezepieren den Film, arbeiten mit dem Filmtext und beantworten die ihnen gestellten Fragen.

 

Phase / ZeitLehr- und LernprozessAktionsform- SozialformMedien
4. Phase
Erarbeitung II
11:05-11:25
Die Schüler bearbeiten die Aufgaben des Arbeitsblattes.
Der Lehrer unterstützt die Schüler bei ihrer Arbeit
Einzel- oder Partnerarbeit.Arbeitsblatt

Didaktischer Kommentar: Die Arbeitsblätter sind quantitativ differenziert. Bevor die Schüler mit der Erarbeitung beginnen, werden die Aufgaben besprochen und ggf. geklärt. Eventuell muss besonders auf das Kausalprofil eingegangen werden. Die Schüler haben jedoch bereits mit einem synoptischen Profil im Zusammenhang mit der Erarbeitung der glazialen Serien gearbeitet. Zum Teil muss das Verständnis von Aufgabenstellungen sicherlich „auf den Weg gebracht" und Blockaden gegenüber Aufgaben gelöst werden.
Eventuell fällt einigen Schülern ein Widerspruch in der Profilzeichnung auf. So erreicht der Berg nicht 3000 m, wie die Zugspitze, sondern 3500 m.
Die ikonische und sprachliche Ebene des Filmtextes wird auf die symbolische Ebene gebracht.
Wenn einige Schüler schon frühzeitig fertig sind, können sie das Schaubild farblich anlegen.
Teillernziel: Die Schüler übertagen ihre Kenntnisse auf eine zeichensprachliche Ebene und wenden die zuvor erworbenen Kenntnisse an.

 

Phase / ZeitLehr- und LernprozessAktionsform- SozialformMedien
5. Phase
Sicherung
11:25-11:33
Die Ergebnisse der Schüler werden am vorstrukturierten Tafelbild zusammengetragen und ausgewertet.Frontal, UnterrichtsgesprächTafel, Arbeitsblatt

Didaktischer Kommentar: Die Schüler vervollständigen das Tafelbild und vergleichen ihre Ergebnisse. Der Lehrer zieht sich so weit es geht aus dem Geschehen zurück.
Teillernziel: Die Schüler vergleichen ihre Lösungen, überprüfen, ergänzen und korrigieren sie.

 

Phase / ZeitLehr- und LernprozessAktionsform- SozialformMedien
6. Phase
Sicherung
11:33-11:35
Die Schüler wenden ihre Kenntnisse am OH-Bild an und beschriften dies.Frontal, UnterrichtsgesprächOH-Folie

Didaktischer Kommentar: Die Schüler wenden ihre Kenntnisse und festigen sie. Eventuell notieren sie diese auf der OH-Folie. Sie nennen den Grund für die Veränderungen der Pflanzendecke und belegen ihre Antwort. Teillernziel: Die Schüler übertragen ihre Kenntnisse auf ein Beispiel..

Literatur:

Institut für Weltkunde in Bildung und Forschung: Die Alpen. Klima - Vegetation - Höhenstufen. Hamburg.
Liedtke, H./Marcinek, J. (Hg.), (1995): Physische Geografie Deutschlands. Gotha: Justus Perthes Verlag.
Meurer, M., (1984): Höhenstufung von Klima und Vegetation. In Geografische Rundschau. H8, S. 395-403.
Seydlitz: Geografie Berlin Brandenburg 5/6. Braunschweig: Westermann Schroedel Diesterweg Schöningh Winklers GmbH.

 

 

 



Kommentare (2)


von da.ne am 04. Juli 2010 0

Hallo CaMa!Kannst du bitte erklären, warum der Unterrichtsentwurf [b]für dich nicht optimal [/b]war?Eine [b]erklärende Begründung[/b] kann anderen Benutzen hilfreich sein!Was hast du dir denn erwartet?Gruß :-) da.ne

von CaMa am 04. Juli 2010 0

Hat mich nicht viel weiter gebracht!Schade

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