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Sterntaler

Sterntaler
Unterrichtsentwurf
Datum: 14. Januar 2009 Autor: Claudia Kachel Kommentare: 0

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Beschreibung:

Diese Doppelstunde befasst sich inhaltlich passend zur Weihnachtszeit mit dem Märchen „Sterntaler". Die SchülerInnen sollen auch beim Puppenspiel ihre Empathiefähigkeit schulen, indem sie die Situation des Sterntalers nachempfinden. Mit Arbeitsmaterial im Anhang. Durchgeführt in einer 2. Klasse.


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Sterntaler


Unterrichtsentwurf zum Thema Sterntaler

Inhaltsverzeichnis:
1 Lerninhalt
1.1 Themenzentrierung/Sequenzplanung
1.2 Lehrplanbezug
1.3 Sachanalyse
1.4. Sprachliche Analys
2 Didaktische Analyse
2.1 Aufbereitung und Anpassung des Lerninhalts
2.2 Lernvoraussetzungen und individuelle Fördermaßnahmen
3 Ziele
4 Diskussion der Entscheidung
4.1 Methodende
4.2 Medien
4.3 Sozialformen
5. Artikulationsschema zum Thema Sterntaler/Puppenspiel

1 Lerninhalt

1.1 Themenzentrierung/Sequenzplanung

Diese Doppelstunde befasst sich inhaltlich passend zur Weihnachtszeit mit dem Märchen „Sterntaler". Es handelt sich um eine isolierte Unterrichtssequenz.
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1.2 Lehrplanbezug

Der bayerische Lehrplan für Grundschulen beinhaltet das soziale Lernen als eine fächerübergreifende Bildungs- und Erziehungsaufgabe. „Im Sinne einer politischen Grundbildung werden in der Grundschule soziale Lernprozesse initiiert und unverzichtbare Werte menschlichen Zusammenlebens erfahrbar gemacht." Das vorliegende Märchen thematisiert Werte wie Mitgefühl und Selbstlosigkeit und kann deshalb als ein Aspekt des sozialen Lernens verstanden werden.
Die Thematik lässt sich außerdem verschiedenen Fachlehrplänen zuordnen.
Im Fachlehrplan Deutsch wird unter dem Punkt „Sprechen und Gespräche führen" auf den spielerischen Umgang mit Sprache verwiesen: „In spielerischer Form sollen die Schüler ausdrucksvolles, natürliches Sprechen erproben, auf nichtsprachliche Kommunikationsmittel aufmerksam werden und deutliches Sprechen üben". Die vorliegende Unterrichtssequenz wird diesem Aspekt durch das Nachspielen des Märchens mit Stockpuppen gerecht.
Aufgrund der Gestaltung der Stockpuppen als Handlungsträger des Märchens werden in die Stunde fächerübergreifend Inhalte aus dem Fach Kunst integriert. Zu dem Punkt „Räumliches Gestalten - Formen/Bauen" gehört das „Gestalten prägnanter Formen und Figuren". Der Punkt „Szenisches Gestalten - Spiel/Aktion" beinhaltet das „Nachspielen von Handlungen, Typen und Situationen" sowie das „Auswählen und gezielte Einsetzen von Requisiten".
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1.3 Sachanalyse

„Der Sterntaler" von den Gebrüdern Grimm thematisiert die Selbstlosigkeit und Nächstenliebe eines armen Mädchens, welches soviel Mitgefühl für andere Menschen aufbringt, dass es sein letztes Hemd weggibt.
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1.4. Sprachliche Analyse

Phonetische und phonologische Ebene
Ich habe mich bemüht, als Sprechvorbild zu dienen, indem ich auf bewusste Artikulation, Sprechgeschwindigkeit und - lautstärke geachtet habe. Zur Förderung der phonologischen Bewusstheit wurden schwierige und neue Wörter durch Silbenklatschen in ihre Silben zerlegt und die einzelnen Laute im Wort lokalisiert. Durch das Pusten der Sterne und die damit verbundene Stärkung der Mundmotorik soll der verwaschenen Aussprache einiger Kinder entgegengewirkt werden. Zur Festigung und Sicherung der korrekten Aussprache neuer Begriffe sprechen die Kinder diese mehrmals im Chor nach.

Syntaktisch - morphologische Ebene
Die Vorgabe von klaren Satzstrukturen beim Puppenspiel und die mehrfache Wiederholung dieser Sätze durch das Üben in der Gruppe fördern die Kinder auf der syntaktisch - morphologischen Ebene. Beim Nacherzählen der Geschichte werden die Schüler dazu angehalten, in ganzen Sätzen zu sprechen. Bei fehlerhaften kindlichen Äußerungen bietet sich die Modellierung durch die Anwendung von korrektivem Feedback an, welches ich nach Möglichkeit umgesetzt habe.

Semantisch - lexikalische Ebene
Unbekannte Wörter wie zum Beispiel „Taler" werden gemeinsam mit den Schülern erarbeitet und so ihr Wortschatz erweitert. Sie sollen die Bedeutung des Wortes beschreiben und die einzelnen Silben und Laute bestimmen, um sich den Begriff erschließen zu können. Die zusätzliche Veranschaulichung und Visualisierung durch Gegenstände ermöglicht das Erfassen der Inhalte mit allen Sinnen, erhöht dadurch die Merkfähigkeit und erleichtert den Kindern das Nacherzählen. Um die neu erarbeiteten Begriffe effizient abzuspeichern, werden sie in der Stunde wiederholt verwendet und abgerufen.

Pragmatisch - kommunikative Ebene
Gezielte Sprachanlässe ergeben sich durch das Nacherzählen und Nachspielen des Märchens. Die Kommunikation der Kinder untereinander wird durch die Gruppenarbeit sowie das Puppenspiel gefördert und verstärkt. Die durch das Märchen erzeugte entspannte und ruhige Atmosphäre befreit die Kinder von ihren Hemmungen und ermöglicht das laute und deutliche Sprechen vor der Klasse. Im Puppenspiel wird außerdem ein Dialog im Frage-Antwort-Schema eingeübt. Durch die Vorführung des Puppenspiels erfahren die Schüler eine Aufwertung ihrer sprachlichen Fähigkeiten.

Sprachverständnis
Um das Textverständnis zu sichern, wurden einige schwierige Wörter im vorliegenden Märchen, zum Beispiel „Leibchen", durch bekannte Wörter, hier „Hemdchen" ersetzt.
Zudem habe mich darum bemüht, Arbeitsaufträge verständlich zu formulieren.
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2 Didaktische Analyse

2.1 Aufbereitung und Anpassung des Lerninhalts

Märchen sind in dem Leben der Kinder einer zweiten Klasse allgegenwärtig. Das Thema knüpft dementsprechend an den altersbedingten Interessen und Erfahrungen der Kinder an.
Zur Weihnachtszeit besinnen sich die Menschen auf das Miteinander und die Stille. Deshalb ist diese besonders geeignet, Werte wie Selbstlosigkeit und Mitgefühl zu thematisieren. Märchen bieten außerdem die Möglichkeit, den Unterrichtsalltag zu durchbrechen, um für kurze Zeit eine zur Weihnachtszeit passende besinnliche Stimmung zu erzeugen.
Auch die Tatsache, dass das Sterntalermädchen friert, spricht für den Einsatz des Märchens in der entsprechenden Jahreszeit. Den Schülern gelingt es dadurch besser, sich in die Situation des Mädchens hineinzuversetzen und diese nachzuempfinden. Zudem bietet die Hauptfigur aufgrund ihres Alters Identifikationsmöglichkeiten. Inhaltlich werden die Kinder mit für dieses Alter typischen Trennungs- und Verlassensängsten konfrontiert. Auch Armut, als zentrales Thema der Geschichte, ist für einige Kinder lebensbedeutsam. Durch das positive Ende wird den Lesern und Zuhörern ein beruhigendes Gefühl vermittelt.
Der klar strukturierte überschaubare Erzählinhalt erleichtert die Verständlichkeit und erhöht die Merkfähigkeit. Dadurch wird das Märchen für die Kinder greifbarer.
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2.2 Lernvoraussetzungen und individuelle Fördermaßnahmen

Für Julia ist die Förderung der Merkfähigkeit besonders wichtig. Das Nacherzählen des Märchens kann nur gelingen, wenn sie sich die zuvor gehörten Inhalte merken kann. Auch beim Puppenspiel muss sie die ihrer Figur entsprechenden Sätze auswendig wissen.
Das Sternepusten bietet sowohl Fabian als auch Julia die Möglichkeit, spielerisch ihre mundmotorischen Fertigkeiten zu verbessern. Durch die Koordination der Puppen im Puppenspiel schulen sie ihre gesamte Motorik.
Die Vorführung des Puppenspiels vor Publikum erfordert sowohl lautes als auch deutliches Sprechen, insbesondere da der Vorhang den Blick auf das Mundbild der Puppenspieler nicht zulässt, sind diese hinsichtlich ihrer Artikulation besonders gefordert.
Speziell Julia profitiert von der Publikumssituation insofern, dass ihr Auftritt durch den anschließenden Applaus eine Aufwertung erfährt und ihr Selbstbewusstsein stärkt. Ich achte darauf, ihr auf richtige Antworten positive Rückmeldungen zu geben und sie in ihren Tätigkeiten zu bestärken.
Durch die Gruppenarbeit werden beide Kinder zusätzlich im sozial - emotionalen Bereich gefördert. Fabian lernt im Puppenspiel, mit den anderen Kindern zusammenzuarbeiten, Rücksicht zu nehmen und sich gegebenenfalls auch einmal unterzuordnen.
Für beide Kinder ist auch die Satzstrukturvorgabe sinnvoll, um grammatikalisch vollständige und richtige Sätze zu bilden.
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3 Ziele

Sachkompetenz
Die Schüler sollen den Begriff Taler beschreiben und im richtigen Kontext anwenden können.
Die Schüler sollen ein neues Märchen kennenlernen und inhaltlich verstehen.
Die Schüler sollen zu der Erkenntnis gelangen, dass man mit einfachen Materialien Puppen herstellen kann, indem sie Stockpuppen aus Kochlöffeln basteln.

Ich - Kompetenz
Die Schüler sollen das gehörte Märchen nacherzählen können.
Die Schüler sollen die Ergebnisse ihrer Gruppenarbeit laut vor der Klasse vortragen und vorspielen können.
Sie sollen die Wirkung von Sprache im Puppenspiel erproben.
Die Schüler sollen ihre Handlungen mit Sprache verbinden, indem sie gleichzeitig die Puppen bewegen und sprechen.
Mithilfe der zur Verfügung stehenden Materialien wie Wolle, Kochlöffel, Kleber und Stift und unter Anleitung des Lehrers sollen die Schüler eine für das Puppenspiel geeignete Stockpuppe anfertigen.

Sozialkompetenz
Die Schüler sollen lernen, in der gemeinsamen Arbeit mit anderen zu diskutieren, eigene Meinungen zu vertreten und Kompromisse einzugehen, indem sie sich über den genauen Handlungsverlauf und die Rollenverteilungen im Puppenspiel einigen. Sie sollen im Unterrichtsgespräch die Gesprächsregeln und Umgangsformen einhalten.

Wertekompetenz
Die Schüler sollen die Leistungen ihrer Mitschüler anerkennen.
Die Schüler sollen ihre Empathiefähigkeit schulen, indem sie die Situation des Sterntalers nachempfinden. Zudem sollen sie die im Märchen vermittelten Werte wie Selbstlosigkeit und Mitgefühl als erstrebenswert für sich annehmen.
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4 Diskussion der Entscheidung

4.1 Methoden

Puppenspiel
Das Phantasie- und Rollenspiel ermöglicht es laut Bahr, das Kind „auf seinem jeweiligen Entwicklungsniveau anzusprechen bzw. es dort zu fördern" (2004, 113).
Die Kopplung des Märchens mit dem szenischen Spiel ermöglicht den Kindern das aktive Nacherleben der Geschichte. Das Puppenspiel wiederholt den Inhalt des Märchens und führt durch die Gestaltung der Dialoge zu einem tieferen Textverständnis. Der Zusammenhang von Sprache und Handlung schafft einen Sprachhandlungszusammenhang.
Der Rollenwechsel in- und außerhalb des Puppenspiels bietet dem Kind Identifikationsmöglichkeiten, schult die Empathiefähigkeit, ermöglicht das Einüben von alltäglichen kommunikativen Situationen sowie Dialogen und erleichtert das ungehemmte Sprechen. Der Sichtschutz in Form eines Vorhangs bietet den Kindern einerseits zusätzlich Sicherheit, weil sie sich den Blicken der Mitschüler und des Lehrers weniger ausgesetzt fühlen, erfordert andererseits deutliches und lautes Sprechen.

Visualisierung
Durch die Visualisierung des Märchens anhand von Figuren werden mehrere Sinne angesprochen. Den Kindern fällt es leichter, das Märchen inhaltlich zu erfassen und sich zu merken. Die Visualisierung dient ihnen zusätzlich als Stütze beim Nacherzählen. Zudem erhöht die Veranschaulichung die Motivation und das Interesse der Schüler.

Chorisches Sprechen
Um neue Begriffe einzuüben und zu festigen, eignet sich das Sprechen im Klassenverband. Es lockert das Unterrichtsgeschehen auf und fördert durch die gemeinschaftliche Kommunikation das Zusammengehörigkeitsgefühl der Klasse. Sonst zurückhaltende und unsichere Schüler verlieren ihre Hemmungen und trauen sich, lauter zu sprechen.

Stimme und Stimmführung
Die Tonlage und Lautstärke werden an die jeweilige Unterrichtssituation und - phase angepasst. Während ich beim Märchenerzählen leise spreche, um die Aufmerksamkeit der Kinder auf mich zu ziehen und eine ruhige und entspannte Atmosphäre zu erzeugen, verändere ich die Sprechstimmlage und erhöhe die Lautstärke in anderen Unterrichtssituationen. Verstärkt durch eine offene Körperhaltung und den Einsatz von Mimik und Gestik, trägt die Variation in der Lehrersprache zu einem lebendigeren Unterricht bei.

Arbeiten mit Symbolen
Die Symbole erleichtern den Kindern die Zuordnung der Arbeitsmaterialien zu ihrer Figur und bestimmen die Gruppenaufteilung. Der Arbeitsauftrag wird dadurch verständlicher und kann leichter umgesetzt werden. Der Lehrer erspart sich zusätzliche Erklärungen.

Rhythmisieren des Unterrichts
In der vorliegenden Unterrichtseinheit findet ein Wechsel zwischen aktiven produktiven Phasen und den eher ruhigen rezeptiven Phasen statt. Beim Märchenerzählen können sich die Kinder auf das Zuhören konzentrieren, um das Märchen danach spielerisch und produktiv umzusetzen.
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4.2 Medien

Pappfiguren
Um das Märchen besser zu veranschaulichen, werden vorgefertigte Pappfiguren parallel zur Erzählung aufgestellt.

Bastelmaterialien
Als Bastelmaterialien für eine Stockpuppe dienen Kochlöffel in unterschiedlichen Größen entsprechend den Spielfiguren, farbige Wolle und Pfeifenputzer sowie Stift, Kleber und Schere.

Vorgefertigte Stockpuppe
Anhand der fertigen Stockpuppe werden den Kindern die einzelnen Handlungsschritte beim Basteln vorgeführt.

Lose
Die Symbole auf den Losen entscheiden darüber, welche Puppe das jeweilige Kind bastelt und welche Rolle es spielen muss. Ein Stern steht beispielsweise für den Sterntaler. Gleichzeitig entscheidet die Farbe des Loses darüber, welcher Gruppe das Kind zugeteilt wird. Es gibt eine rote, eine blaue und eine grüne Gruppe. Die Symbole sind mit der entsprechenden Farbe gekennzeichnet. Diskussionen und Streit können auf diese Weise von vornherein vermieden werden.

Tafel und Körbchen
An der Tafel sind die auf den Losen abgebildeten Symbole angezeichnet. Sie kennzeichnen, an welcher Stelle die Kinder ihre benötigten Arbeitsmaterialien für ihre Figur finden. Die Arbeitsmaterialien liegen an der entsprechenden Stelle in Körbchen unter der Tafel.

Gebastelte Stockpuppen
Entsprechend ihrem Alter benötigen die Kinder noch Identifikationshilfen zum Nachvollziehen und Verstehen einer Handlung. Mithilfe der Puppen können sie sich in eine andere Rolle hineinversetzen und sich mit dem Märcheninhalt auseinandersetzen.

Requisiten
Sterne, den jeweiligen Rollen zugeschnittene Kleider und drei Brote aus Filz ermöglichen die Ausgestaltung der Spielhandlung.

Pappsterne
Die großen farbigen Pappsterne kennzeichnen die Gruppenzugehörigkeit. Mithilfe dieser Sterne können sich die einzelnen Gruppenmitglieder am dafür vorgesehenen Ort zusammenfinden.

Arbeitsblätter
Die Arbeitsblätter mit dem abgedruckten Sterntalermärchen dienen den anderen Studenten als Orientierungshilfe, wenn sie das Märchen mit den Gruppen einüben.
Holzstab und Vorhang
Diese beiden Materialien bilden die Bühne für das Puppenspiel.
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4.3 Sozialformen

Der Wechsel in den Sozialformen kommt den unterschiedlichen Interessen und Fähigkeiten der Kinder entgegen und ist von den Lerninhalten abhängig. Die Inhalte des Märchens werden im Unterrichtsgespräch im Sitzkreis erarbeitet, das Puppenspiel dagegen in der Gruppe. Beim Basteln der Stockpuppen arbeitet jedes Kind für sich.
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5. Artikulationsschema zum Thema Sterntaler/Puppenspiel

ZeitPhaseUnterrichtsverlaufSozialformArbeitsmittelSonderpädagogische Maßnahme
8.10BegrüßungL begrüßt SS und stellt sich noch einmal vor
8.11HinführungL fordert SS auf, sich in einen Sitzkreis zu setzen
L erzählt Märchen vom Sterntaler
L erklärt unbekannte Begriffe und erarbeitet sie mit den SS
SS tragen den Inhalt des Märchens zusammen
L unterstützt SS mit gezielten Fragen und reicht ihnen einzelne Gegenstände, um das Erzählte visualisieren zu können
SS dürfen am Ende Sterne pusten
L achtet dabei auf Verwendung vollständiger und richtiger Sätze
L fordert einen S auf, den Weg mit der Sterntalerfigur noch einmal abzugehen und die komplette Geschichte nachzuerzählen
L: „Lasst uns einmal überlegen, was die einzelnen Personen zueinander sagen würden! Was sagt der Mann – was sagt das arme Mädchen? …“
L fordert SS auf, über mögliche Dialoge nachzudenken und Vorschläge zu unterbreiten


Unterrichtsgespräch


Seil (Weg des Sterntalers); Figuren aus Pappe; Brot, Mütze, Schal, Hemd und Kleid aus Pappe;
silberne und goldene Dekosterne


Wortschatzerweiterung

Überprüfung der auditiven Merkfähigkeit (Fragen an J.)

Visualisierung durch Gegenstände – Einbezug mehrerer Sinne/Förderung der Merkfähigkeit (bes. für J.)

Stärkung der Mundmotorik durch Sternepusten (F. und J. pusten)
Korrektives Feedback

Überprüfung auditiver Merkfähigkeit, gestützt durch Visualisierung (J. wiederholt Märchen)

Sprachanlass schaffen
8.30Benennung des Stundenthemas/ ZielangabeL benennt das Stundenthema Puppenspiel und fordert SS auf, sich auf ihren Platz zurückzusetzen
8.32Erarbeitungsphase 1L erklärt anhand einer vorgefertigten Stockpuppe Schritt für Schritt die Materialien und Arbeitsschritte zum Bau einer Stockpuppe
L teilt SS Lose aus: „Wir öffnen die Lose erst, wenn ich es sage!“
L erklärt, dass Symbole auf den Losen den Symbolen an der Tafel entsprechen und fordert SS auf, die Lose zu öffnen und sich die Materialien aus den Körben unter den entsprechenden Symbolen herauszunehmen
SS basteln Stockpuppen
Lehrervortrag

Einzelarbeit
vorgefertigte Stockpuppe

Lose mit verschiedenen Symbolen

Tafel, Lose, Körbe Pfeifenputzer, Kochlöffel in verschiedenen Größen, Wolle, Stifte, Kleber
Visualisierung (Sprachverständnis)

Visualisierung

Visualisierung

8.45Erarbeitungsphase 2L weist SS auf die unterschiedlichen Farben ihrer Symbole hin und fordert sie auf, sich ihrer Farbe entsprechend zu Gruppen zusammenzufinden. Die anderen Praktikanten halten große farbige Sterne in die Luft, bei denen sich die SS sammeln.
SS spielen Märchen in ihren Gruppen nach und üben für die Aufführung vor der Klasse.


Gruppenarbeit
Lose

große farbige Sterne

Stockpuppen, Requisiten: Sterne; Brot, Schal und Hut aus Filz; Kleidung für Puppen aus Filz


Visualisierung Sprachanlass schaffen

Sprachhandlungsverknüpfung
Stärkung der Mundmotorik durch Sternepusten
9.00Repräsentation/
Aufführung
SS führen Puppenspiel vor der Klasse aufGruppenarbeitVorhang, Puppen, RequisitenSprachanlass
9.15Auswertung der ErgebnisseL fordert SS auf, die Präsentationen mündlich auszuwertenUnterrichtsgesprächSprachanlass
9.23VerabschiedungL bedankt sich für die Mitarbeit und verabschiedet sich

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