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Der Selbstlautfresser und der dicke Mitlautfresser
Datum: 19. Januar 2009 Kommentare: 0
Zusätzliche Informationen:
Beschreibung:
Dies ist eine besonderer Unterrichtsentwurf zur Deutschstunde: Das Selbstlautmonster und das große Mitlautmonster. Dabei werden vor allem die Begriffe der Selbst- und Mitlaute behandelt, wobei der Schwerpunkt auf den Selbstlauten liegt. Durchgeführt in einer 2. Klasse.

Der Selbstlautfresser und der dicke Mitlautfresser
Der Selbstlautfresser und der dicke Mitlautfresser
Inhaltsverzeichnis
1. Zielsetzung
1.1 Allgemein
1.2 Übergeordnete Bildungsziele
1.3 Lehrplanbezug
1.4 Darstellung der Lehrsequenz
1.5 Grob- und Feinziele
1.5.1 Grobziel
1.5.2 Feinziele
2. Begründung der Zielsetzung
2.1 Begründung von der Sachstruktur (didaktisch reduziert)
2.2 Begründung von der Individuallage der Klasse
3. Plan der Durchführung
4. Begründung der methodischen Entscheidungen
4.1 Unterrichtsaufbau
4.2 Einsatz von Unterrichtsformen
4.3 Einsatz von Unterrichtsmitteln
4.4 Einsatz von Unterrichtstechniken
5. Verzeichnis der verwendeten Literatur
6. Anhang
1. Zielsetzung
1.1 Übergeordnete Bildungsziele
Die Behandlung der Selbst- und Mitlaute soll die Schüler in einer Weiterentwicklung ihres Sprachgefühls unterstützen. Sie nehmen den Aufbau von Wörtern bewusst wahr und reflektieren ihn. Dies zu verdeutlichen ist, vor allem für Schüler nichtdeutscher Muttersprache genauso wie für Lernschwache, wichtig. Vermittelt wird somit Wissen über die Sprache und erfordert die Selbsttätigkeit der Kinder, Experimentieren und einen spielerischen Umgang.
Zentral ist die Hinführung zur Sprachhandlungsfähigkeit. Das bedeutet, dass Kinder zum Denker, Sprecher, Leser und Schreiber erzogen werden sollen. Die Untersuchung der Sprache steht also immer im Zusammenhang mit dem Schreiben von Texten, Lesen von Literatur und dem Führen von Gesprächen.
Ziel des Deutschunterrichts es, den Schülern eine grundlegenden sprachlichen Bildung zu vermitteln, so dass gegenwärtige und künftige Lebenssituationen erfolgreich bewältigt werden können.
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1.2 Lehrplanbezug
Das Thema „Der Selbstlautfresser und der dicke Mitlautfresser" ist dem Punkt 1/2.4 Sprache untersuchen und 1/2.4.4 Fachbegriffe und Arbeitstechniken kennen lernen und gebrauchen zuzuordnen.
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1.3 Darstellung der Lehrsequenz
1. UZE: Der Selbstlaufresser und der dicke Mitlautfresser
2. UZE: Zaubereien mit Selbst- und Mitlauten (+ Freiarbeit)
3. UZE: Wir üben mit den Selbstlaut- und Mitlautfressern (Freiarbeit)
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1.4 Grob- und Feinziele
Grobziel:
Die Schüler sollen lernen die Selbstlaute und Mitlaute zu unterscheiden.
Feinziele:
Die Schüler sollen:
- sich bewusst werden, dass ein Wort ohne Selbstlaute nicht klingen kann
- die Fachbegriffe Selbstlaut und Mitlaut kennen und unterscheiden lernen
- die fünf Selbstlaute a, e, i, o, u wissen
- erkennen, dass es mehr Mitlaute als Selbstlaute gibt
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2. Begründung der Zielsetzung
2.1 Begründung von der Sachstruktur (didaktische Reduktion)
nicht abgedruckt
Didaktische Reduktion:
Den Schülern müssen im Laufe der Unterrichtssequenz nur die Fachbegriffe Selbstlaut und Mitlaut wissen, es wird nicht von Vokalen oder Konsonanten gesprochen. Detaillierte grammatische Unterscheidungen wie die doppelte Schreibweise von Konsonanten nach einem kurzen Vokal oder die Veränderung des s- Lautes nach den Vokalen sind nicht vorgesehen. Diese Regeln finden erst in höheren Jahrgangsstufen ihre Anwendung.
Entscheidend ist jedoch, dass die Schüler in der 2. Klasse wissen, dass Mitlaute immer nur mit den Selbstlauten klingen können und Selbstlaute von selbst klingen.
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2.2 von der Individuallage der Schüler
a) Statistische Zusammenstellung
nicht abgedruckt
b) Lernvoraussetzungen im Bezug auf das Fach Deutsch
nicht abgedruckt
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3. Plan der Durchführung
Thema: Der Selbstlautrfresser und der dicke Mitlautfresser Medien: DIN A3 Figuren (Selbstlaut-, Mitlautfresser), Wortkarten Selbstlaute, Wortkarten Mitlaute, Folie, Overheadprojektor, AB, rote Kreide und Folienstift L. = Lehrer; S. = ein Schüler; Sch. = alle Schüler SÄ = Schüler äußern sich
| Zeit in Min. | Artikulation | Unterrichtsverlauf | Organisation |
| 9:45 | Gemeinsames Singen des Liedes „Ach wie bin ich müde“ L: Komme bitte zu einem Sitzkreis vor die Tafel | Sitzkreis | |
| 9:50 | I. Sprachbegegnung Hinführung | Stummer Impuls: Aufdecken der Tafel -> Selbstlautfresser und Namen ohne Selbstlaute kommt zum Vorschein: Lr, Ls, Pl, Flx SÄ: da fehlen Buchstaben, ohne a, e, i, o, u klingen die Namen nicht, sind keine richtigen Wörter | Tafelbild: Selbstlautfresser, lückenhafte Namen der Kinder Hilfsimpuls: auf Selbstlaut A in der Hand des Monsters deuten! |
| 9:55 | Sprachhandeln Zielangabe | L: Diese Laute, ohne die dein Name gar nicht klingen kann, haben einen Namen! SÄ: die Selbstlaute L: Auf die Namen deuten -> Welche Selbstlaute hat unser Fresserchen gegessen? SÄ: a, e, i, o, u L: fixiert Selbstlautkarten im Bauch des Monsters L: Jetzt wo du weißt welche Laute unser Fresserchen gerne isst, kannst du die Namen mit den passenden Selbstlauten ergänzen. SÄ: ergänzen mit roter Kreide die Lücken an der Tafel L: Unser Fresserchen hat auch einen Namen -> Selbstlautfresser an die Tafel schreiben Sch. lesen vor | Gelenktes Unterrichtsgespräch Hilfsimpuls: Vorlesen der Namen ohne Selbstlaute! Rote Selbstlautkarten Rote Kreide TA |
| 10:00 | II. Spracherarbeitung | L: setze dich bitte wieder leise auf deinen Platz. Folie wird aufgelegt (Selbstlautmonster) S. liest Überschrift vor: „Der Selbstlautfresser frisst nur Selbstlaute“ Lehrerauftrag: Füttere den Selbstlautfresser richtig! Sch. ordnen die richtigen Laute in den Bauch des Monsters! | OHP, Folie Roter Folienstift |
| 10:05 | Arbeitsauftrag | L: Ich habe dir unter deine Bank ein Arbeitsblatt gelegt. Hole es bitte jetzt nach oben. Sch. legen AB auf die Bank L: Leg es bitte so, dass du den Selbstlaufresser vor dir liegen hast L: legt Folie auf -> Les mir bitte die Aufgabe Nr. 1 vor S. liest vor L: Hier ist wieder unser Selbstlautmonster. Setze in die Kästchen die Selbstlaute ein, die es gerne isst.……Aufgabe Nr. 2. S. liest vor L: Aufgabe Nr. 3 ist eine Sternchenaufgabe. Diejenigen die fertig sind, machen noch diese Aufgabe und legen das Blatt dann unter das Federmäppchen. Sch. wiederholen den Arbeitsauftrag L: Beginne bitte jetzt! | AB geknickt unter der Bank Einzelarbeit Overheadprojektor + Folie |
| 10:10 | Sicherung | L: Lege deinen Stift zur Seite! L: Sage mir, welche Selbstlaute isst unser Selbstlautfresser? SÄ L: Wortkarte hochhalten: Wir können uns also merken: A,E,I,O,U jeder hört uns zu! Sch. wiederholen | Klangschale Wortkarte |
| 10:12 | III. Sprachbegegnung (Mitlaute) | L: „Unser Selbstlautfresser hat noch einen Freund“ -> Mitlautfresser neben den Selbstlautfresser hängen SÄ: viel größer und dicker L: Auch er hat einen Namen -> Namen an die Tafel schreiben Sch. lesen vor L: Du kannst dir bestimmt denken warum er viel größer und dicker ist? SÄ: er frisst nur Mitlaute, es gibt im Alphabet viel mehr Mitlaute | Mitlautfresser Hilfsimpulse: - auf Buchstaben in der Hand des Monsters deuten - auf Namenskarte deuten! - denk mal an das Alphabet! - Alphabet aufzählen! |
| 10:15 | Sprachreflexion Arbeitsauftrag | L: Ich blinzle nun die leisen Kinder in den Sitzkreis (ohne Stuhl)! L: legt Mitlautmonster und Mitlautkarten in die Mitte -> Füttere das Mitlautmonster richtig! Sch.: ordnen Mitlaute zu und nennen fehlende Mitlaute L: Setze dich bitte wieder leise zurück an deinen Platz. L: Du brauchst jetzt nochmal dein Arbeitsblatt -> auflegen der Folie Sch. liest die Aufgabe Nr. 4 und 5 vor L: Für die ganz Schnellen: gibt es eine Sternchenaufgabe. Bist du fertig, dann lege mir das Arbeitsblatt vorne auf meinen Tisch -> Beginne bitte jetzt! | Sitzkreis Mitlaumonster, blaue Mitlautkarten OHP Folie |
| 10:22 | IV. Sprachanwendung Mündliche Zusammenfassung | (während Schüler arbeiten Mit- und Selbstlaukarten an der Tafel umordnen !!!) L: Wir haben heute gelernt, ohne Laute können unsere Namen nicht klingen. Wie heißen diese Laute? SÄ: Selbstlaute L: deutet auf die Mitlaute SÄ: Mitlaute | |
| 10:25 | V. Reflexion Auflockerungsphase | L: Unsere Fresserchen haben alle Selbstlaute und Mitlaute durcheinander gebracht. Wer kann mir beim Sortieren helfen? Sch. ordnen richtig zu L: Stell dich jetzt bitte hinter deinen Stuhl und mache zehn Hampelmänner! |
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4. Begründung der methodischen Entscheidung
4.1 Unterrichtsaufbau
Sprachbegegnung mit den Selbstlauten
• Bild des Selbstlautfressers
• Namen ohne Selbstlaute
Als Einstieg in die Stunde wird die Tafel aufgeklappt und es erscheint der Selbstlautfresser.
Unter ihm sind vier Namen von Schülern, ohne Selbstlaute, abgebildet. Mit dem Bild des Selbstlautfresser werden die Kinder hingeführt zu erkennen, dass es er gewesen sein muss, der die Selbstlaute aus den Namen herausgeknabbert hat und ohne die Selbstlaute die Namen nicht klingen.
Sprachhandeln und Zielangabe
• Bezeichnung und Benennung der Selbstlaute a, e, i, o, u
• Namen Selbstlautfresser
• TA: Selbstlautfresser
Nach einem verbalen Hinwies auf das selbst klingen der Namen, nennen die Schüler die Bezeichnung für den Laut.
Sollte nach dem verbalen Hinweis keine Ideen kommen, können die Namen der Schüler nochmals vorgelesen werden, um so festzustellen, ein Name ohne bestimmte Laute nicht klingen kann. Nun werden von den Schülern die einzelnen Selbstlaute genannt und im Bauch des Selbstlautfressers fixiert. Die Fixierung hebt nochmals die Vorlieben des Selbstlautfressers hervor, so dass die Schüler auch die Lücken in den Namen ergänzen können und der Namen des Fressers verständlicher wird.
Spracherarbeitung
• Folie Selbstlautfresser
• Arbeitsblatt Selbstlautfresser
Die Schüler setzen sich nach der Betrachtung an der Tafel wieder zurück an den Platz.
Es wird eine Folie mit dem Selbstlautfresser aufgelegt und die Schüler sollen mit dem Folienstift, auf den Satz „Füttere den Selbstlaufresser richtig", die passenden Selbstlaute in den Bauch des Fressers zuordnen.
Eine Alternative zum Folienstift wäre natürlich einzelne Lautschnipsel in den Bauch einordnen zu lassen. Dagegen spricht jedoch, dass dies dann dasselbe Verfahren wie zuvor an der Tafel wäre und die Gefahr besteht, dass die kleinen Lautschnipsel während des Auflegens herunterfallen oder verloren gehen und so unnötig Unruhe entstehen würde.
Nach der Folienarbeit bearbeiten die Schüler die erste Hälfte des Arbeitsblattes, das von mir zuvor unter der Bank verstaut wurde.
Das Verstauen unter der Bank, hat den Grund, dass die Schüler schnell Zugriff auf das Blatt haben, so dass das Arbeiten gleich beginnen kann und keine unnötige Zeit beim Austeilen verloren geht. Das Arbeitsblatt ist außerdem in der Hälfte gefaltet. Es muss also dann für die Mitlaute kein zweites Blatt ausgeteilt werden.
Sicherung mittels Merksatz
• Wortkarte Merksatz
Nach der Einzelarbeit werden die Schüler nochmals an die Selbstlaute erinnert und eine Wortkarte mit einem Merksatz hochgehalten. Der Merksatz wird von den Schülern laut vorgelesen und an die Tafel gehängt. Zweck dieser Karte ist es, dass sich die Schüler nochmals die Selbstlaute ins Gedächtnis rufen und merken.
Sprachbegegnung mit den Mitlauten
• Tafelbild Mitlautfresser
• TA: Mitlautfresser
• Anzahl der Mitlaute
Nach dem Merksatz, wird der Freund des Selbstlaufressers vorgestellt und an der Tafel fixiert. Den Schülern fällt auf, dass er viel größer und dicker als sein Freund ist, so dass auch gleich der Name des Mitlautfressers an die Tafel notiert und von den Schülern vorgelesen wird. Mit der darauffolgenden Frage: „Du kannst dir bestimmt denken warum er viel größer und dicker ist?", wird die Aufmerksamkeit auf die Mehrzahl der Mitlaute im Alphabet und nochmals die Bezeichnung Mitlaut gelenkt.
Sprachreflexion
• Sitzkreis
• Mitlautfresser
• Mitlautkarten
• Oberheadprojektor
• Arbeitsauftrag
Die Schüler kommen in einem Sitzkreis um den Mitlautresser zusammen und sortieren die richtigen Laute in den Bauch des Fressers. Die Mitlautkarten sind mit den fünf Selbstlautkarten, welche in der selben Farbe unterlegt sind, vermischt und erfordern das Differenzieren in die Gruppe der Mitlaute und der Selbstlaute.
Das mündliche Ergänzen der restlichen Mitlaute verdeutlicht schließlich die Überzahl der Mitlaute.
Im Anschluss führen die Schüler nochmals eine Anwendungsübung zu den Mitlauten aus, damit jeder wenigsten alleine für sich die Mitlaute nachvollzogen hat.
Sprachanwendung
• Mündliche Zusammenfassung
Schüler werden nochmals an die Begriffe Selbstlaut und Mitlaut daran erinnert und müssen sie nochmals nennen. Eine schriftliche Sicherung soll erst in der nächsten Stunde erfolgen.
Reflexion
Während der Einzelarbeit (Mitlaute) wurden die Laute umsortiert und von den Schülern wieder geordnet, so dass nachvollzogen werden kann, ob ein Lernzuwachs stattgefunden hat oder nicht.
Als Übergang zum Kunstunterricht, sollen die Schüler kurz aufstehen und zehn Hampelmänner machen, um wieder konzentrierter in die nächste Stunde starten zu können.
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4.2 Einsatz von Unterrichtsformen
Die Stunde wird mit einem Sitzkreis vor der Tafel eröffnet. Der Sitzkreis hat den Zweck, dass einerseits das Bild an der Tafel und die lückenhaften Namen besser gesehen werden können und andererseits in einer entspannten Atmosphäre das Vorwissen der Schüler aktiviert wird.
Als nächstes wird dann am Overheadprojektor sowohl eine Übung mit der gesamten Klasse durchgeführt, als auch der darauffolgende Arbeitsauftrag erläutert. Eine Übung mit der gesamten Klasse, hilft auch den schwachen Lernern beim Verständnis. In der Einzelarbeit soll dann jeder in seinem Arbeitstempo arbeiten.
Nach der Einzelarbeit erfolgt dann mit der Klasse die Festigung in Form eines Merkplakats „A, E, I, O, U jeder hört uns zu", bevor dann wieder mit der Klasse zur Sprachbegegnung mit den Mitlauten übergegangen wird.
Zur Einübung der Mitlaute wird wieder ein Sitzkreis, dieses Mal aber in der Mitte des Klassenzimmers, gebildet. Der Sitzkreis dient der Rhythmisierung, denn die Schüle sind während der Selbstlauterarbeitung und der Sprachbegegnung der Mitlauten die gesamte Zeit über auf ihren Plätzen gesessen. Der Sitzkreis wird dann für die Einzelarbeit wieder aufgelöst. Der Schluss der Stunde erfolgt dann wieder frontal, weil dieses sich für die Reflexion, am besten eignet. Die Reflexion könnte alternativ nochmals im Sitzkreis erfolgen. Doch wegen des im Anschluss folgenden Kunstunterrichts sollten die Tafelbilder möglichst bestehen bleiben, weil inhaltlich an die Figuren angeschlossen. Es wird also eine fächerübergreifende Brücke zur Deutschstunde geschlagen.
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4.3. Einsatz von Unterrichtsmitteln
Tafelbilder: Selbstlautfresser und Mitlautfresser
Mit dem Bild des Selbstlaut- und Mitlautfressers werden die Kinder hingeführt zu erkennen, dass ohne Selbstlaute, genauso wie ohne Mitlaute, ein Wort keinen Sinn ergeben kann und nicht ausgesprochen werden können. Wobei die Größe des Mitlautfressers die Mehrzahl der Mitlaute und damit den Unterschied zu den Selbstlauten betont. Der Mitlautfresser wird nicht nur an der Tafel, sondern auch zur Übung im Sitzkreis eingesetzt.
Das Bild motiviert die Schüler also nicht nur in visueller Hinsicht, sondern regt sie auch kognitiv an.
Rote Selbstlautwortkarten und blaue Mitlautwortkarten
Die Laute werden zum besseren einprägen in zwei Farben dargestellt. Die Selbstlaute in roter Farbe und die Mitlaute in blau. Welche Farbe man wählt ist unwesentlich.
Zur schnelleren Fixierung an der Tafel eignen sich die Herstellung von Wortkarten. Diese können dann auch in den Folgestunden eingesetzt werden, so dass hier keinerlei Bedenken besteht unnötiges Material hergestellt zu haben.
Eine alternative Idee wäre auch, die Buchstaben im Bauch der Fresser einzuzeichnen und nacheinander aufzudecken. Nachteil wäre jedoch, dass die Größe der Buchstaben für die Schüler schlechter sichtbar wäre und die Laute nicht isoliert eingesetzt werden könnten.
Folie Selbstlautfresser und Arbeitsblatt
Die Folie mit dem Selbstlautfresser dient der Übung im Klassenverband. Auf der Folie dürfen die Schüler die richtigen Laute dem Fresser zuordnen, werden so auch zwischenzeitlich zur Bewegung aktiviert und das Engagement aufzupassen bleibt erhalten.
Das Arbeitsblatt gibt Schüler die Möglichkeit sich nochmals alleine mit dem Thema auseinanderzusetzen und in seinem Arbeitstempo zu arbeiten. Als Differenzierung für schnelle Arbeiter sind Sternchenaufgaben enthalten.
Aufgebaut ist das Arbeitsblatt aus zwei Thementeilen, nämlich mit Aufgaben zu den Selbstlauten, als auch Aufgaben zu den Mitlauten. Um zu vermeiden, dass die Schüler aber alle Aufgaben auf einmal bearbeiten, wird es in der Mitte gefaltet, so dass der Augenmerk auf das erste Thema gelenkt ist. Gefaltet wird es dann jedem Schüler unter die Bank gelegt.
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4.4. Einsatz von Unterrichtstechniken
In dieser Unterrichtsstunde wird zunächst über die Bilder viel auf der visuellen Eben gearbeitet und dann über die Wortkarten. Erst dann werden die Laute versprachlicht und schließlich auf dem Arbeitsblatt kognitiv erarbeitet werden müssen.
Es ist also eine stufenweise Annäherung an die Fachbegriffe der Selbst- und Mitlaute.
Wobei der Schwerpunkt mehr auf der Selbstlauerarbeitung, als auf der der Mitlaute. Vertieft eingegangen wird auf die Mitlaute dann erst in weiteren Unterrichtseinheiten.
Gerade weil das Fach Deutsch sehr viel kognitive Leistung abverlangt, versuche ich den Unterricht so gut wie möglich zu rhythmisieren. Abwechselnd müssen die Schüler entweder im Sitzkreis (vor der Tafel, in der Mitte), im Unterrichtsgespräch oder in Einzelarbeit verschiedene Aufgaben bewältigen. Auch der Übergang zum Kunstunterricht enthält eine kurze Bewegungsphase, damit es konzentriert weiter gehen kann.
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5. Verzeichnis der verwendeten Litratur
Grundlagenliteratur:
- LP 2000, 4.Auflg., München 2004
- Rainer Maras/Josef Ametsbichler/ Beate Eckert- Kalthoff: Handbuch für die Unterrichtsgestaltung in der Grundschule. 3.Auflg., Donauwörth 2007
Fachliteratur:
- Dieter Davidson, Hans Joachim Jenchen: Das Praktikum. Arbeitshilfen und Arbeitsbögen zur Unterrichtbeobachtung und Unterrichtsanalyse. 1. Auflg., München 1980
- Stuckert, Gisela: Deutsch 1/2, Band II Lesen und Sprachlehre. 1. Auflg., Puchheim 1995
- Gerhard Schoebe: Elementargrammatik. 3.Auflg., München 2006
- http://www.schulbuchzentrum-online.de/pdf/978-3-507-22286-1-1-l.pdf
Anregungen:
- Monika Gorbahn/ Gabriele Jäger: Unterrichtsstunden: Deutsch für das 2. Schuljahr Teil 2. 1. Auflg., München 1991
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