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Einführung der 'Fabel'
Datum: 07. Februar 2009 Kommentare: 1
Zusätzliche Informationen:
Beschreibung:
In der Unterrichtsstunde "Einführung der Fabel" sollen die SchülerInnen die kennzeichnenden Merkmale einer Fabel eigenständig erarbeiten, die Wesensmerkmale dieser Textgattung an verschiedenen Beispielen herausarbeiten und die Gemeinsamkeiten und Unterschiede anhand von zwei, respektive drei Fabeltexten herausfinden. Durchgeführt in einer 6. Klasse.

Einführung der 'Fabel'
Einführung der "Fabel"
1. Sachanalyse
1.1 Zusammenhang mit dem Lehrplan
1.2 Analyse zum Thema Fabel
1.3 Behandelte Fabeln dieser Unterrichtssequenz
2. Kompetenzanalyse
3.Bedingungsanalyse
3.1 Beschreibung der Zielgruppe
3.2 Festlegen der Vorkenntnisse
3.3 Differenzierungsmaßnahmen
3.4 Sozialform
3.5 Legitimierung des Lernstoffes
4. Methodenanalyse
4.1 Abfolge der einzelnen Unterrichtsschritte
5.Plan der Unterrichtssequenz
6. Quellenangabe
1. Sachanalyse
1.1 Zusammenhang mit dem Lehrplan
Das zu behandelnde Thema dieser Unterrichtseinheit ist das Erarbeiten der Merkmale der Textgattung Fabel. Laut Lehrplan sollen die Kinder die verschiedensten Arten von Texten kennenlernen, sich mit ihnen auseinandersetzen, sie identifizieren und kreativ daran weiterarbeiten. Unter dem Gesichtspunkt der stilistischen Perspektive ist es wichtig, dass die Kinder sich mit Texten aus unterschiedlichen literarischen Gattungen befassen. Auch der mündliche Sprachunterricht wird bedient, in dem es gemäß Lehrplan wichtig ist, dass der Schüler sich mit der gesprochenen Sprache befasst. Er soll lernen das Gesprochene zu verstehen und die Fähigkeit erwerben sich sachangemessen und verständlich auszudrücken.
1.2 Analyse zum Thema Fabel
Die Fabel ist eine rund zweieinhalbtausend Jahre alte Literaturgattung. Als Begründer der europäischen Fabeldichtung gilt Äsop, der um 600 v.Chr. als Sklave in Griechenland lebte. Der Begriff „Fabel" geht auf das lateinische Wort „Fabula" zurück, was Geschichte, Erzählung oder Gespräch bedeutet. Die Fabel bezeichnet eine in Vers oder Prosa verfasste, kurze Erzählung mit belehrender Absicht, d.h. sie beinhaltet einen moralischen Lehrsatz, eine allgemein anerkannte Wahrheit oder eine praktische Lebensweisheit. Diese Lehre, bzw. Moral ist auf das Leben der Menschen übertragbar, sie wird aber nicht immer explizit genannt. Der Begriff steht für eine Gattung, in der meist Tiere, aber auch Pflanzen und andere Dinge oder fabelhafte Wesen eine führende Rolle spielen. Die Handlungsträger stehen stellvertretend für Menschen und sie handeln und reden wie sie. Dabei sind ihnen ganz bestimmte Eigenschaften zugewiesen, die sie typisiert darstellen. Sie besitzen meist gegensätzliche Eigenschaften, wie z.B. Stärke, Schwäche, Dummheit, Schlauheit und Überheblichkeit. Durch das Handeln der typisierten Hauptdarsteller konnten die Autoren Kritik üben, ohne diese direkt auszusprechen und sich damit in Gefahr zu begeben. Fabeln sind in der Regel nach einem bestimmten Schema aufgebaut. Nach einer kurzen Schilderung, der Ausgangssituation der Handlung, folgt eine Handlung (actio) oder Rede, darauf eine Gegenhandlung (reactio) oder eine Gegenrede, die zu einem Ergebnis der Handlung (eventus) führt. Dies wird manchmal in einer Lehre oder Moral zusammengefasst, die, wenn sie genannt wird, am Anfang (Promythion) oder am Ende (Epimythion) stehen kann. Tierfabeln sind Fabeln, in denen Tiere wie Menschen handeln und menschliche Eigenschaften haben. Dabei kommen manche Tiere recht häufig vor, wie beispielsweise der Löwe, der Wolf, die Eule und der Fuchs. Diese Tiere haben meist Eigenschaften, die sich in fast allen Fabeln gleichen. Der Fuchs ist dort der Schlaue, der nur auf seinen Vorteil bedacht ist. Die Eule ist die Weise und Kluge. Die Gans gilt als dumm, der Löwe als mutig, die Schlange als hinterhältig und die Maus als klein und schwach. Fabeltiere stellen bestimmte Charakterzüge von Menschen dar, der personifizierte Charakter des Fabeltieres wird durch einen charakteristischen Fabelnamen unterstrichen.
Charakteristische Merkmale einer Fabel
- Im Mittelpunkt der Handlung stehen oft Tiere, Pflanzen oder andere Dinge, denen menschliche Eigenschaften zugeordnet sind.
- Die Tiere handeln, denken und sprechen wie Menschen.
- Die Fabel will belehren und unterhalten.
- Nach Lessing soll die Fabel einen allgemeinen moralischen Satz auf einen besonderen Fall zurückführen und an diesem dann in Form einer Geschichte darstellen.
- Die Personifikation der Tiere dient dem Autor häufig als Schutz vor Bestrafung, denn er übt keine direkte Kritik.
- Häufiges Fabelthema, vor allem im Zeitalter der Aufklärung, ist die Ständeordnumg und die Kritik an ihr.
Gotthold Ephraim Lessing
Der Esel und der Wolf
Ein Esel begegnete einem hungrigen Wolfe.
„Habe Mitleiden mit mir", sagte der zitternde Esel, „ich bin nur ein armes, krankes Tier; sieh nur, was für einen Dorn ich mir in den Fuß getreten habe!"
„Wahrhaftig, du dauerst mich", versetzte der Wolf, „und ich finde mich mit meinem Gewissen verbunden, dich von diesen Schmerzen zu befreien."
Kaum war das Wort gesagt, so ward der Esel zerrissen.
Udo Klingers prägnante Zusammenstellung charakteristischer Strukturelemente und Gestaltungsprinzipien einer typischen Fabel, anhand eines Beispiels dargestellt.
• Tiere als Akteure
• die Typisierung der Fabelfiguren (der böse, hinterlistige Wolf < > der einfältige Esel)
• das Prinzip der polaren Gegensetzung
• die Zeit- und Ortlosigkeit
• der pointierte Schluß
• die sprachliche Kürze und Prägnanz
• die Dreigliedrigkeit
• den geringstmöglichen Umfang
• die Verbindung von erzählerischen und dramatischen Elementen
• der Wirklichkeitsbezug
• die versteckte Aussageabsicht
• die Existenz- und Gesellschaftskritik?
1.3 Behandelte Fabeln dieser Unterrichtssequenz
Der Löwe und das Mäuschen (Äop)
Der Rabe und der Fuchs (Äop)
Der Hase und die Frösche (La Fontaine)
Das Pferd und der Esel (Äsop)
Eiche und Schilfrohr (Leon Battista Alberti nach Äop)
Von der Stadtmaus und der Feldmaus (Martin Luther).
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- http://www.ud oklinger.de/Deutsch/Fabeln/Einf.htm
Weitere Quellen: http://de.wik ipedia.org/wiki/Fabel http://www.ham burgerbildungsserver.de/welcome.phtml?unten=/faecher/deutsch/gattungen/fabeln.htm
2. Kompetenzanalyse
Die Schüler und Schülerinnen sollen
o die kennzeichnenden Merkmale einer Fabel eigenständig erarbeiten
o die Wesensmerkmale dieser Textgattung an verschiedenen Beispielen herausarbeiten
o die Gemeinsamkeiten und Unterschiede anhand von zwei, respektive drei Fabeltexten herausfinden
o die Zeitbegrenzung für die Arbeitsaufträge beachten
o In Klassenverband ein Merkblatt an der Tafel erstellen
o Die Lückentexte ausfüllen.
o die Gesprächsregeln, sowie die sozialen und kommunikativen Verhaltensweisen, die für einen guten Gesprächsverlauf und gute Zusammenarbeit sehr wichtig sind, einhalten.
3.Bedingungsanalyse
3.1 Beschreibung der Zielgruppe
Es handelt sich um eine 6. Team-Teaching Klasse mit 16 Mädchen und 14 Jungen. Es stehen den Schülern zwei Klassenräume mit Verbindungsraum zur Verfügung.
Die Kinder sind daran gewöhnt selbstständig zu arbeiten und ihnen sind die verschiedenen Sozialformen, wie beispielsweise das stille Arbeiten, die Partnerarbeit, die Gruppenarbeit, die Freiarbeit und der Frontalunterricht bekannt.
Nach Rücksprache mit einem der drei Klassenlehrer, kann ich die Klasse für diese Unterrichtssequenz in vier Leistungsgruppen aufteilen. Die einzelnen Gruppen sollen Texte und Aufgaben mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden, in Partnerarbeit, bearbeiten.
3.2 Festlegen der Vorkenntnisse
Die Kinder sind schon an die verschiedenen Textsorten herangeführt worden und können sich damit auseinandersetzen. Sie sind in der Lage die Texte in Einzelarbeit und still zu lesen, sowie sich in deutscher Sprache auszudrücken und ihre Gedanken und Erkenntnisse zu formulieren. Auch ist ihnen die Partnerarbeit bestens bekannt.
3.3 Differenzierungsmaßnahmen
Die Differenzierungsmaßnahmen bestehen einmal in der Partnerarbeit, sowie in dem unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad der Texte und den zu erledigenden Aufgaben. Ich werde in vier Leistungsstufen differenzieren, wobei die Lernziele dieselben sind, diese Ziele allerdings mit unterschiedlichen Mittel, sprich Texten, erarbeitet werden. Auch die am Ende der Stunde ausgeteilten Merkblätter sind auf die einzelnen Leistungsgruppen zugeschnitten.
3.4 Sozialform
Ich habe mich für diese Unterrichtseinheit für die Partnerarbeit entschieden. Ich ziehe die homogene Aufstellung der Zweiergruppen der heterogenen vor, weil ich somit gewährleisten will, dass auch die leistungsschwächeren Schüler den Denkprozess durchlaufen und die Charakteristika der Fabel eigenständig erarbeiten. Bei einer heterogenen Gruppe bestünde die Gefahr, dass der stärkere Schüler dem schwächeren diese Arbeit abnimmt und ihm nur das Ergebnis mitteilt. Ich werde die Aufteilung der Partnergruppen, nach Rücksprache mit den Klassenlehrern, selber festlegen, um somit die bestmögliche Ausgangsbasis für ein ruhiges und effektives Zusammenarbeiten zu schaffen. Nur zwei Gruppen werden zu dritt arbeiten, da wegen der Anzahl der Schüler der jeweiligen Leistungsgruppe eine Aufteilung in Zweiergruppen nicht möglich ist.
Eine Alternative wäre das Arbeiten in größeren Gruppen. Ich habe mich aber dagegen entschieden, weil ich sicherstellen will, dass jedes einzelne Kind sich mit den vorgegebenen Texten befasst. Ich will vermeiden, dass die lernschwächeren Schüler sich auf der Arbeit der lernstarken Schüler ausruhen und nicht aktiv am Erarbeiten der Fabelmerkmale teilnehmen. Die Einzelarbeit wäre eine weitere Möglichkeit gewesen. In diesem Falle, könnten die lernschwächeren Schüler allerdings überfordert sein.
3.5 Legitimierung des Lernstoffes
Die Fabel ist eine Literaturgattung, die sehr gut zur genaueren Textanalyse geeignet ist. Eine Voraussetzung für die Weiterarbeit mit Fabeln ist, das Herausarbeiten und schriftliche Fixieren der Wesensmerkmale eines solchen Textes. Auch heutzutage ist der Wirklichkeitsbezug der Fabeln nicht unerheblich und die Schüler können die Lehren auf ihr eigenes Leben übertragen. Ich habe mich, bei den behandelten Fabeltexten, meistens für Tierfabeln entschieden, weil sich Kinder, meiner Erfahrung nach, leicht für Tiergeschichten begeistern lassen.
4. Methodenanalyse
4.1 Abfolge der einzelnen Unterrichtsschritte
a)Einleitungsphase
Nachdem ich die Kinder alle in einem Klassensaal versammelt und kurz begrüßt habe, bitte ich sie mir die ihnen bekannten Textarten zu nennen. Falls sie die Fabel nicht erwähnen, erkläre ich, dass wir uns in dieser Unterrichtsstunde mit einer anderen, für sie eventuell neuen Literaturgattung, der „Fabel" befassen.
b)Erarbeitungsphase
1. Teil Ich erkläre den Schülern, dass sie vier verschiedene Arbeitsaufträge mit unterschiedlichen Texten bearbeiten sollen und dass sie diese Arbeitsaufträge in Zweier- oder Dreiergruppen erledigen können. Danach werden die einzelnen Partnergruppen aufgerufen und bekommen Fabeltexte, mit der dazugehörigen Aufgabenstellung. Sie werden beauftragt die Texte still zu lesen und anschließend in Zusammenarbeit die Arbeitsblätter auszufüllen. Ich weise sie an auf die Zeit zu achten, da ihnen nur eine beschränkte Arbeitszeit zur Verfügung steht. Außerdem erkläre ich, dass ich für mögliche Probleme gerne Hilfestellung gebe, allerdings erst nachdem sich die einzelnen Partner einer Zweiergruppe beraten haben.
2. Teil Die Ergebnisse der Partnerarbeiten werden zusammengetragen und die Merkmale einer Fabel, im Klassenverband, erarbeitet. Die Aufgabe einer jeden Gruppe ist das Herausfinden von Gemeinsamkeiten der verschiedenen Fabeltexte. Alle Partnergruppen tragen ihr Arbeitsergebnis vor und belegen es mit einem Beispiel, wobei ich mit den schwächeren Gruppen 1 und 2 beginne, damit diese mindestens eine Gemeinsamkeit nennen können. Die von den Schülern erarbeiteten Kennzeichen der Fabel werden in eine, von mir auf der Tafelinnenseite vorbereitete Tabelle, eingetragen. Falls nötig, unterstütze ich die Schüler indem ich sie, durch meine Fragestellung, zu den Wesensmerkmalen einer Fabel hinführe.
3. Teil Nachdem die Charakteristika dieser Literaturgattung an der Tafel festgehalten worden sind, sollen die Schüler einen Lückentext mit den Kennzeichen einer Fabel ausfüllen. Sie arbeiten weiterhin in den gleichen Partnergruppen, wobei allerdings die zwei leistungsschwächeren Gruppen einen einfacheren Lückentext mit nur den wichtigsten Merkmalen der Fabel behandeln. Für den Eventualität, dass einige der Kinder früher mit ihren Arbeitsblättern fertig sein sollten, habe ich zwei weitere leistungsgruppenabhängige Aufgaben vorbereitet. Während dieser gesamten Erarbeitungsphase werde ich die Gruppen beobachten und bei eventuell auftretenden Problemen behilflich sein.
c) Ausstiegsphase
Als Abschluss dieser Unterrichtssequenz trägt ein Schüler der leistungsstärkeren Gruppen sein Arbeitsergebnis, welches von mir überprüft wurde, vor. Währenddessen sollen die anderen ihre Arbeiten eigenständig verbessern. Die Arbeitsblätter der Schüler werden eingesammelt und von mir überprüft, um mir somit einen Überblick über das Ergebnis zu verschaffen. Das an der Tafel herausgearbeitete Schema habe ich als Merkblatt verfasst und wird den Schülern ausgeteilt. Die Schüler der leistungsschwächeren Gruppen 1 und 2 bekommen ein Merkblatt mit sieben Merkmalen und die der leistungsstärkeren Gruppen 3 und 4 eines mit zehn Merkmalen.
Im Anschluss an diese Deutschstunde ist es sinnvoll, das erarbeitete Wissen weiterhin anzuwenden und zu verinnerlichen, wobei auch hier je nach Vorliebe und Kompetenz des einzelnen Schülers differenziert werden sollte. Dazu gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten, beispielsweise:
• Bearbeiten der Aufgaben des Sprach-, Lese- und Selbstlernbuches „deutsch.punkt 2".
• zwei vermischte Fabeln trennen
• einen Comic zu einer behandelten Fabel herstellen
• eine Fabel in einem Rollenspiel darstellen
• einen Fabeltext in einen Dialog umwandeln
• selber eine Fabel schreiben und illustrieren
• die Lehren aus den verschiedenen Fabeln herausarbeiten
• ...
Unterrichtsmethoden, Sozialformen
Nach einer kurzen Phase, in der alle Schüler in einem Klassenraum versammelt sind, arbeiten die Schüler in Partnerarbeit, um dann das Arbeitsergebnis im Klassenverband an der Tafel festzuhalten. Anschließend wird wieder in Zweier- oder Dreiergruppen gearbeitet.
5.Plan der Unterrichtssequenz
| Phase | Lehrerverhalten | Schülerverhalten | Sozialform, Material | Zeit |
Einstieg | Ich begrüße die Schüler und frage sie welche Textsorten sie kennen. | Die Schüler nennen einige Textarten, z. B. Gedichte, Zeitungsartikel, Märchen,… Eventuell auch die Fabel. | Die Schüler sitzen alle in einem Klassensaal. | 2 Min. |
Erarbeitungsphase 1. Teil | Ich informiere die Schüler, dass sie verschiedene Fabeln still und aufmerksam lesen und anschließend die dazugehörigen Arbeitsblätter, in Partnerarbeit, ausfüllen sollen. | Sie achten auf meine Anweisungen. | 18 Min. | |
| Ich weise sie an, auf die begrenzte Arbeitszeit zu achten und sich mit dem Partner auszutauschen und zu beraten. | Sie hören mit wem sie zusammenarbeiten und nehmen die zu behandelnden Arbeitsblätter. | Partnerarbeit, Zweiergruppen AB1/1 bis AB 4/1 | ||
| Ich erkläre, dass sie vier verschiedene Arbeitsaufträge und Texte zu bearbeiten haben, dieses aber in Zweier- oder Dreiergruppen erledigen können. Ich rufe die Schüler der Leistungsgruppe 1 auf, teile sie in eine Zweier- und eine Dreiergruppe ein und gebe ihnen die Arbeitsaufträge der Gruppe 1. Das gleiche Vorgehen für die Leistungsgruppen 2 bis 4. Ich fordere sie auf, sich zusammensetzen und mit der Arbeit zu beginnen. | Sie setzen sich mit dem Partner an ihre Tische. | |||
2. Teil | Nach Ablauf der vorgegebenen Zeit, fordere ich alle Schüler auf sich in einem Klassensaal zu versammeln. Ich frage zuerst die Schüler der Leistungsgruppe 1, welche Gemeinsamkeiten sie festgestellt haben. Sie sollen sie benennen und erklären, beziehungsweise ein Beispiel geben. | Sie nennen die herausgearbeiteten Gemeinsamkeiten der beiden Fabeln und geben ein Beispiel. | Erarbeiten im Klassenverband, alle Schüler sind in einem Klassensaal. | 25 Min. |
| Ich trage die Antworten in eine Tabelle, die ich im Vorfeld vorbereitet habe, ein. Wobei jede Kolonne eine passende Überschrift bekommt, z.B. Hauptfiguren: Tiere. | Die Schüler hören zu und registrieren die Tabelle an der Tafel. | |||
Danach das gleiche Prozedere mit den Kindern der Leistungsgruppen 2 bis 4. | Sie sehen wie die Tabelle immer vollständiger wird und dass viele die gleichen Dinge herausgefunden haben. | |||
Schlussendlich sind die meisten Kennzeichen einer Fabel gefunden. Sollten noch welche fehlen, stelle ich gezielte Fragen um die Tabelle zu vervollständigen. Ich bitte die Schüler kurz alle Merkmale, die wir gefunden haben, zusammenfassen. Ich erkläre, dass dies die Charakteristika einer Fabel sind, aber nicht immer in jeder Fabel vorkommen. | Sie zählen die Merkmale auf. | |||
3. Teil | Ich gebe den Gruppen neue Arbeitsblätter, wobei es darum geht einen Lückentext zum Thema „die wichtigsten Merkmale“ (Gruppe 1 hat sechs Merkmale und Gruppe 2 sieben Merkmale)) und „Merkmale einer Fabel (Gruppen 3 und 4 haben 10 Merkmale) auszufüllen. | Die Kinder arbeiten weiterhin in den gleichen Gruppen. | AB 1 /2 bis AB 4/2 | 5 Min. |
Ausstieg | Im Anschluss an diese Arbeit bitte ich einen Schüler der Leistungsgruppe 4 sein Ergebnis, das ich überprüft habe, vorzutragen. Währenddessen sollen die anderen Schüler ihr Arbeitsblatt verbessern. | Ein Schüler der Gruppe 4 liest sein Ergebnis vor, die übrigen Schüler verbessern ihre Lückentexte. | 5 Min. | |
Ich sammele die Arbeitsblätter ein, um sie zu überprüfen. | ||||
Ich teile die Merkblätter aus und fordere die Schüler auf, sich diese gut einzuprägen. | Sie lesen die Merkblätter. | |||
| Ich habe zwei verschiedene Merkblätter vorbereitet. Sieben Merkmale für die Gruppen 1 und 2, und zehn Merkmale für die Gruppen 3 und 4. |
6. Quellenangabe
- plan d'études du ministère de l'éducation nationale
- http://www.4 teachers.de
- http://www.hamb urgerbildungsserver.de/welcome.phtml?unten=/faecher/deutsch/gattungen/fabeln.htm
- http://gutenberg.spiegel.de/aesop/fuchtrau.htm
Kommentare (1)
gibt einen guten überblick über die möglichkeit der einführung von fabeln. schade, dass die materialien fehlen.











