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Hundertwasser-Häuser
Datum: 21. Februar 2009 Kommentare: 0
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Beschreibung:
Die SchülerInnen sollen in der heutigen Stunde eine Sw-Kopie ihres eigenen Hauses, im Stil Hundertwassers umgestalten, um den Prozess der intensiven Wahrnehmung des Hauses vor und nach der Umgestaltung auf die Wirkung hin zu untersuchen. Durchgeführt in einer 3. Klasse.

Hundertwasser-Häuser
Hundertwasser-Häuser
Inhaltsverzeichnis
1. Thema und Ziel der Unterrichtsreihe
2. Aufbau der Unterrichtsreihe
3. Darstellung des didaktischen Schwerpunkts der Unterrichtsstunde
4. Übergeordnete Aufgabe
4.1 Arbeitsauftrag
5. Verlaufsplanung der Unterrichtsstunde
6. Anhang
6.1 Literatur
6.2 Medien
6.3 Arbeitsmaterialien
1. Thema und Ziel der Unterrichtsreihe:
„Hundertwasserhäuser" - Rezeptive Auseinandersetzung mit dem Künstler Hundertwasser und seiner Architektur mit dem Ziel, die wesentlichen Gestaltungsmerkmale und Intentionen des Künstlers zu erkennen, um vor allem die Wahrnehmung und die Ästhetik der Kinder für Häuser zu sensibilisieren und die ästhetisch, künstlerische Ausdrucksfähigkeit der SuS zu erweitern.
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2. Aufbau der Unterrichtsreihe:
2.1. „Wir lernen verschiedene Häuser kennen" - Einführung in die Thematik mit der Intention, das Vorwissen der Schüler bezüglich allgemeiner Bezeichnungen und ihnen bekannter Häuser zu aktivieren und durch das Erstellen eines Clusters zu fixieren. Skizzierung einer frei gewählten Hausabbildung als erste thematische Annäherung.
2.2 „Wir verschönern Fenster, Türen...eines Hauses"
Gestalterische Umgestaltung von Häuserelementen mit dem Ziel ästhetische Wahrnehmung der Kinder bzgl. Häuserdarstellungen zu sensibilisieren und das Erproben des neunen Materiales, der Ölpastellkreide.
2.3. „Wir lernen den Künstler und Architekten Hundertwasser und seine besonderen Häuser kennen" Bildbetrachtung und Auseinandersetzung der Architektur Hundertwassers zur Erarbeitung der typischen Merkmale des Künstlers und zur Bewusstmachung ästhetischer Hausdarstellungen.
2.4. „Wir gestalten unser eigenes Haus um"
Produktive Umgestaltung des eigenen Hauses unter Berücksichtigung der erarbeiteten Kriterien und Gestaltungsweisen Hundertwassers, um den Prozess der intensiven Wahrnehmung des Hauses vor und nach der Umgestaltung auf die Wirkung hin zu untersuchen.
2.5 „Wir besuchen einen Architekten und stellen unsere Häuser in einem Architekturbüro aus"
Besuch eines Architekturbüros als Einbezug außerschulischer Lernorte, um den Beruf des Architekten kennen zu lernen und die eigene Hausdarstellung zu präsentieren , als Würdigung der entstandenen Arbeit.
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3. Darstellung des didaktischen Schwerpunkts der Unterrichtsstunde
Der didaktische Schwerpunkt der heutigen Stunde liegt auf der ästhetisch-praktischen Tätigkeit der farblichen Umgestaltung einer sw-Kopie des eigenen Hauses der Schüler im Stil Hundertwassers, um dabei die Wirkung der umgestalteten Häuserabbildungen zu untersuchen und die Beweggründe Hundertwassers auf die Spur zu kommen.
Die Unterrichtsreihe wird in Anlehnung an den österreichischen Künstler Friedensreich Hundertwasser und seiner Architektur der Häusermodelle ausgelegt. Er war einer der berühmtesten Künstler der Gegenwartskunst, der sich intensiv mit der städtischen Wohnkultur beschäftigte. Er arbeitete zunächst als Maler, ab 1980 begann er Häuser zu entwerfen und war als Architekt bzw. als Architekturdoktor tätig, indem er "kranke Häuser", so wie er sie nannte, umgestaltete. Er beschrieb die Häuser wie folgt, „diese vielen Häuser, die wir alle tausendfach erdulden, sind gefühls- und emotionslos, diktatorisch, herzlos, aggressiv, gottlos, glatt, steril, schmucklos, kalt und unromantisch, anonym und haben gähnende Leere.(.) Sie deprimieren derart, dass sowohl die Bewohner als auch vorbeigehende Menschen krank werden." (Hundertwasser in:Rand,1991, S.169). Aus diesem Grund gestaltete Hundertwasser seine Häuser mit kräftigen Farben und verschiedenen Formen, die im Besonderen für Kinder sehr ansprechend sind. Uhlig betont, dass die Auswahl an Kunstwerken den kindliche Zugriffsmöglichkeiten entsprechen sollen und nach Gisbertz sollte "immer die kindliche Lebenswelt Berücksichtigung finden", um die individuelle Ausdrucks- und Erfahrungsfähigkeiten der Schülerinnen und Schüler zu fördern (Gisbertz, S.22). Demnach sollte der Unterrichtsgegenstand für die Kinder persönlich bedeutsam sein, um die Motivation zur bildnerischen Produktion und Rezeption ermöglichen (vgl. Kirchner S.11). Aus diesem Grund wurde die Auswahl der Hundertwasser-Architektur gewählt und insbesondere das Umgestalten des eigenen Hauses als mögliche Herangehensweise in Betracht gezogen. Sie arbeiten genauso wie der Künstler, indem sie das Haus umgestalten.
Bezug zur Fachdidaktik
In der Unterrichtsstunde wird die farbige Umgestaltung und das Bemalen des eigenen Hauses bzw. der Hausfassade nach Hundertwasser aufgegriffen und auf die Wirkung hin untersucht. Gerade der Künstler eignet sich besonders für die Thematik. Die mit der freien Hand gezogenen Linien Hundertwassers kommen einer kindlichen Schaffensweise ebenso entgegen wie seine kräftigen, leuchtenden Farben. Die Auswahl des eigenen Hauses wird somit begründet, dass das Haus bzw. die Wohnung eine vertraute Umgebung der SuS darstellt und somit auch die Motivation an der Gestaltungsaufgabe gefördert wird. Durch die Umgestaltung des Hauses nach Hundertwasser sollen die SuS ihre eigene Wohngegebenheit überdenken, um die ästhetische Wahrnehmung und Sensibilisierung von Häusern angeregt zu werden. Gerade durch die Begegnung mit Werken Hundertwassers werden den Kindern Möglichkeiten aufgezeigt, das Stadtbild zu verschönern und eine Nähe zur Natur herzustellen. Hierdurch „können Lernprozesse initiiert werden, die (...) ökologische und ethische Position (...) thematisieren" (Uhlig, S.18). Sowohl seine ökologische Position als auch seine ethische Forderung nach individueller Gestaltungsfreiheit des Wohnraumes werden in Hundertwassers Werken sehr deutlich.
Die Umgestaltung des eigenen Hauses fordert die Kinder kreativ und fantasievoll zu arbeiten, da sie sich eine Sache anders vorstellen müssen, was dazu beiträgt, originelle Lösungen zu finden (vgl. Kirchner S.17).
Es wurden Sw-Kopien der Häuserdarstellungen der Kinder herangezogen, weil die Konturen eines Hauses in einer Sw-Kopie besser zu erkennen sind und beim Gegenüberstellen der beiden Häuserabbildungen die Veränderung sehr stark zum Vorschein tritt.
Die farbige Gestaltung der Häuser erfolgt mit Ölpastellkreiden, sie eignen sich sowohl um zarte Linien zu ziehen, als auch Flächen mit Kraft zu bearbeiten (vgl. Kirchner S.51). Zudem sind sie sehr deckend und dadurch kann die Sw-Kopie besser überarbeitet werden, außerdem besitzen sie eine intensive Leuchtkraft, die vor allem ein wesentliches Kriterium für Hundertwassers Häuser darstellt.
Bezug zum Lehrplan
Der Bezug zum Lehrplan lässt sich im Bereich „Auseinandersetzung mit Bildern und Objekten" mit dem Schwerpunkt „Wahrnehmen und Deuten" zuordnen. Die Kinder „lassen sich auf ein (...) vertieftes Betrachten, Beschreiben und Deuten von Bildern (...) ein"(LP, S.109), indem sie in der Erarbeitungsphase die zwei Kirchendarstellungen vor und nach der Umgestaltung Hundertwassers gegenüberstellen und sie dabei näher beschreiben und deuten. „Sie präzisieren eigene Wahrnehmungen und äußern Assoziationen"(ebd.) im Reflexionsgespräch, indem die bearbeiteten Bilder der Kinder gegenübergestellt und auf die Wirkung hin untersucht werden.
Da die Kinder bei der Umgestaltung mit Ölpastellkreide arbeiten findet ebenfalls der Bereich „Farbiges Gestalten" mit dem Schwerpunkten „Zielgerichtetes Gestalten" Bebachtung (vgl. LP, S.104). Sie wenden im Gestaltungsprozess, bei der Umgestaltung ihres Hauses, unterschiedliche Farben an. Dabei setzen sie die Farbe zum Ausgestalten und Akzentuieren gezielt ein (ebd.), zum Beispiel anhand bewusst eingesetzter Kontraste zwischen farbigen Bereichen und schwarzen Umrandungen. Des Weiteren fordert die Aufgabenstellung auch „grafisches Gestalten", die SuS „setzen bei der Gestaltung von Flächen, Oberflächen und Bildern grafische Mittel gezielt ein", wenn sie beispielsweise bewusst Wände, Dächer etc. ihres Hauses umgestalten (LP S.105).
Viele Kinder in dieser Klasse wohnen zwar in einer relativ schönen Wohngegend, dennoch wurde die Auswahl getroffen ihr eigenes Haus umzugestalten und keine „kranken" Häuserabbildungen zu wählen. Die zuvor beschriebene Weltauffassung von Hundertwasser von „kranken Häuser" wird insofern reduziert, dass der Begriff „kranke Häuser" nicht angewandt wird, stattdessen werden andere Begrifflichkeiten herangezogen. Bei der Umgestaltung ihres eigenen Hauses sollen die Schüler nicht vermittelt bekommen, dass ihr Haus krank sei. Es geht vielmehr dabei um die schönere und ästhetische Umgestaltung und um das ästhetische Wahrnehmen ihrer eigenen Wohngegebenheiten. Hundertwasser gestaltete ebenfalls die Sankt-Barbara-Kirche und das Martin-Luther-Gymnasium um, die kein krankes Haus indem Sinne darstellten, sondern der Verschönerung des Stadtbildes dienten.
Lernvoraussetzungen der Kinder
Die Klasse 3b wird von 24 Kindern besucht, 13 Jungen und 11 Mädchen. Die Kinder stehen neuen Gestaltungsmöglichkeiten sehr offen gegenüber und bringen viele Ideen in den Kunstunterricht mit ein. Aus diesem Grund gehe ich davon aus, dass sie mit der Umgestaltung bzw. Bemalung ihres eigenen Hauses auch offen umgehen werden. Die Begrifflichkeiten Architekt bzw. Architekturbüro wurde mit den Kindern im Vorfeld schon geklärt, die meisten SuS besitzen einen umfangreichen Wortschatz und bewegen sich sprachlich auf einem hohem Niveau. In der Klasse herrscht normalerweise ein angenehmes Klassenklima, jedoch kommt es gelegentlich unter den Kindern zu Vergleichssituationen und Konkurrenzdenken. Sollten die Kinder ihre Häuser miteinander vergleichen und dabei wird das Haus eines Kindes missbilligt oder verhöhnt, wird die LAA sofort eingreifen und den Konflikt gemeinsam mit den SuS lösen. In der vorausgegangenen Stunde haben die SuS Ausschnitte eines Hauses erhalten, wie z.B. Türen, Fenster, und diese nach ihren Vorstellungen verschönert. Dabei wurden sw-Kopien herangezogen und übermalt, damit sie diese neuen Gestaltungsformen kennen lernen. Im Anschluss daran wurde der Künstler Hundertwasser und seine Häusermodelle kennen gelernt und ein Plakat erstellt, auf welchem die erarbeiteten Merkmalen festgehalten wurden. Die Intention des Künstlers und die Wirkung der Häusermodelle wurden mit den SuS noch nicht thematisiert, die den Inhalt dieser Unterrichtsstunde darstellt.
Die Einführungsphase dieser Stunde soll den SuS die Veränderung eines Hauses (Kirche) in ein Hundertwasser-Haus veranschaulichen und auf die Wirkung hin untersucht werden. Im Anschluss wird ein fiktiver Brief eines Architekturbüros vorgelesen, die die Motivation an der Gestaltungsarbeit anregt und gleichzeitig eine Verknüpfung der nächsten Unterrichtssequenz transparent macht. Die Häuserabbildungen der SuS wurde den Kindern aus organisatorischen Gründen im Vorfeld ausgeteilt. In der Arbeitsphase steht das Machen im Vordergrund, wobei es um die konkrete, zielgerichtete Umgestaltung ihres Hauses in ein Hunderwasser-Haus geht. In der Reflexionsphase werden einige Häuser vor und nach der Umgestaltung betrachtet, die Veränderung und die Wirkung hin untersucht. Als Abschluss soll der Frage nachgegangen werden, warum Hundertwasser Häuser umgestaltet hat.
Differenzierung
Bereits die Erarbeitungsphase bietet eine Hilfestellung für die SuS, indem im Klassengespräch vor der Arbeit die Umgestaltung eines Hundertwasser-Hauses analysiert wird und die wichtigsten Merkmale noch mal erläutert werden.
Als Ideenkiste stehen den Kindern verschiedene Abbildungen der Hundertwasserhäuser zur Verfügung, die sie an ihren Patz mitnehmen können. Als explizite Hilfestellung dienen die im Klassenraum aushängende, gemeinsam erarbeiteten Merkmale der Hundertwasser-Häuser, Plakate die zur Verschönerungen der einzelnen Hausteile, wie Fenster, Türen und Hausfassaden angefertigt worden sind, und weitere Plakate zu Hundertwasser-Häusern.
Die Kinder, die mit der Gestaltungsaufgabe schon vorher fertig werden, erhalten die Möglichkeit den Umriss des Hauses auszuschneiden und auf ein großes Zeichenblockblatt zu kleben, um dann weitere Häuser, Türme etc. in ihrem Bild anzufertigen.
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4. Übergeordnete Aufgabe
Die Schülerinnen und Schüler sollen in der heutigen Stunde eine Sw-Kopie ihres eigenen Hauses, im Stil Hundertwassers umgestalten, um den Prozess der intensiven Wahrnehmung des Hauses vor und nach der Umgestaltung auf die Wirkung hin zu untersuchen.
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4.1 Arbeitsauftrag:
1. Gestalte dein Haus wie Hundertwasser um.
2. Benutze dazu Ölpastellkreide
3. Schneide den Umriss des Hauses aus.
4. Klebe es auf ein großes Zeichenblockblatt.
5. Male weitere Häuser, Türme dazu.
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4.2 Reflexionsauftrag:
1. Was hat sich an meinem Haus verändert?
2. Wie wirkt das Haus vor der Umgestaltung und nach der Umgestaltung auf dich? Versuche es mit Adjektiven zu beschreiben.
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5. Verlaufsplanung der Unterrichtsstunde
1. Phase der Hinführung
| Lehrerinnen- und SchülerInnenhandlungen | Fachbezogene Teilaufgaben |
| Begrüßung, Reihentransparenz durch Schüler Ein Schüler informiert über Ablauf der Stunde. Die Sch. kommen in den Sitzhalbkreis. Stummer Impuls: Ein Plakat wird durch ein Tuch verdeckt. LAA deckt das Tuch auf. Ein Bild mit zwei Kirchendarstellungen mit der Aufschrift vorher und nachher. Die Sch. äußern sich zu den Bildern. Mögliche Impulse: - „Was siehst du? Was hat sich verändert? Wie wirkt es auf dich?“ Die Sch. beschreiben die Veränderung und die Wirkung. LAA liest im Anschluss den Brief des Architekturbüros vor, indem die Sch. aufgefordert werden ihr eigenes Haus in ein Hundertwasser-Haus umzugestalten. Sollen hier vielleicht noch mal die Merkmale zusammen getragen werden? LAA formuliert den Arbeits- und Reflexionsauftrag, visualisiert ihn an der Tafel, verdeutlicht das Ziel der Stunde, und verweist auf die benötigten Materialien. LAA löst den Sitzhalbkreis auf, gibt den Arbeitszeitraum vor u. entlässt die Sch. in die Arbeitsphase. | Die Sch. sind über Reihenverlauf und Inhalt der Stunde informiert, können sich anhand der Transparenzen im Stundenverlauf orientieren und wissen, welche Arbeiten auf sie zukommen. Die Sch. betrachten, beschreiben und deuten die beiden gegenübergestellten Bilder. Die Sch. hören aufmerksam zu und erfahren, dass sie ihr Haus in ein Hundertwasser-Haus umgestalten sollen. Die Sch. sind über den Arbeits- und Reflexionsauftrag informiert und wissen, worauf es heute ankommt. Die Sch. kennen zeitlichen Rahmen, ohne unter Zeitdruck zu stehen. |
2. Ausführungsphase
| Lehrerinnen- und SchülerInnenhandlungen | Fachbezogene Teilaufgaben |
| Die Sch. beginnen in Einzelarbeit mit der Umgestaltung ihres Hauses in ein Hundertwasser-Haus und setzen ihre Ideen um. Die Sch. wählen dabei aus den erarbeiteten Merkmale die aus, die für ihr Haus geeignet erscheinen. Evtl. nehmen die Sch. die aushängenden Tipp-Plakate in Anspruch. Die Sch., die mit der Umgestaltung fertig werden, schneiden den Umriss aus und kleben es auf ein Zeichenblockblatt und erweitern ihr Haus. 2.4 Die LAA erinnert 2 Min. vor Arbeitsende an die Forscherfrage und erwähnt beim zweiten akustischen Signal in den Sitzhalbkreis zu kommen. | Die Sch. verinnerlichen gestalterische Merkmale Hundertwassers und nutzen sie selbständig zur Umgestaltung ihres Hauses. Die Sch. überprüfen, welche Merkmale sich für ihr Haus eignet und versuchen diese in ihrem Haus umzusetzen. Die Sch. erweitern ihre feinmotorischen Fähigkeiten und ihr künstlerisch-ästhetisches Ausdrucksrepertoire, indem sie ihr Haus auf ein Zeichenblockblatt kleben und weitere Elemente anfertigen. Die Sch. betrachten ihr Haus vor und nach der Umgestaltung und untersuchen es auf die Wirkung hin. |
| Lehrerinnen- und SchülerInnenhandlungen | Fachbezogene Teilaufgaben |
| Die Sch. kommen mit ihren beiden Häuserbildern in den Sitzkreis. LAA fragt die Sch. wer seine Bilder, den anderen Kindern vorstellen möchte. Ein Sch. kommt nach vorne und hängt seine Bilder auf ein schwarzes Tonpapier mit der Aufschrift Vorher und Nachher auf und wiederholt den Forscherauftrag: „Was hat sich an meinem Haus verändert? Wie wirkt es vor der Umgestaltung und nach der Umgestaltung auf dich?“ Sch. äußern sich zu den Fragen und äußern sich über die Veränderung und die Wirkung der Bilder. Evtl. stellt noch ein anderes Kind vor. Zum Abschluss wird der Frage nachgegangen, warum Hundertwasser Häuser umgestaltet hat. Die LAA gibt einen Ausblick auf die nächste Stunde und entlässt die Sch. aus dem Sitzkreis. | Die Sch. analysieren die Arbeiten hinsichtlich der gestellten Aufgabe. Die Sch. setzen sich mit den Ergebnissen ihrer Mitschüler auseinander, indem sie die Arbeiten auf die Veränderung und Wirkung analysieren und verbalisieren. Die Sch. übertragen ihr Wissen der Wirkung der Häuser auf die gestellte Frage und stellen die Beweggründe Hundertwassers heraus. Die Stunde wird für die Sch. abgeschlossen. Die Sch. haben Transparenz für die nächste Kunststunde erhalten. |
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6. Anhang
6.1 Literatur
• Aissen-Crewett, M.: Kunstunterricht in der Grundschule. Westermann Verlag Braunschweig,2007.
• Gisbertz, J.: Grundwissen Kunstdidaktik. Auer Verlag Donauwörth, 2004.
• Ministerium für Schule und Weiterbildung Nordrhein-Westfalen: Lehrplan Kunst für die Grundschulen des Landes NW. Frechen: Ritterbach Verlag 2008.
• Kirchner, C.: Kunstunterricht in der Grundschule. Berlin: Cornelsen Verlag 2007.
• Rand, H.: Hundertwasser. Köln 1991
• Uhlig, Bettina: Kunstrezeption mit Kindern. In: Kunst + Unterricht 288/2004, S. 4-13.
• Taschen, A., Fürst, A.C.: Hundertwasser-Architektur- Für ein natur- und menschengerechtes Bauen. Taschen Verlag Köln, 2006.
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6.2 Medien
• Reihen- und Stundentransparenz
• visualisierte Arbeits- und Reflexionsauftrag
• Plakat mit Gestaltungsmerkmalen Hundertwassers
• Plakate (Cluster zum Thema Häuser, Häuserabbildungen, Verschönerungen der Hausteile
• Portraitfoto Hundertwassers
• Beispiele der Hundertwasser Architektur
• verschiedene Bücher zum Thema Häuser und Hundertwasser
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6.3 Arbeitsmaterialien
• Sw-Kopien der Hausabbildungen der Kinder
• Jaxon Ölpastellkreide
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