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Das Nomen

Das Nomen
Unterrichtsentwurf Arbeitsmaterial enthalten
Datum: 22. Februar 2009 Autor: marinapoll Kommentare: 0

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Beschreibung:

In dieser Unterrichtsstunde sollen die SchülerInnen ihr Wissen zum Thema "Das Nomen" wiederholen und festigen. Zudem sollen sie den praktischen Umgang mit der Wortart anhand von Stationen üben. Durchgeführt in einer 3. Klasse.


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Das Nomen


Das Nomen

Inhaltsverzeichnis

Stellung der Stunde im Rahmen der Einheit:[1]

StundenthemaDidaktischer SchwerpunktStunden-anzahl
Die WortartenWörter sammeln und ordnen, Merkmale einiger Wortarten kennen[2]1
Das NomenErste orthografische Regelmäßigkeiten anwenden[3], Merkmale einiger Wortarten kennen, Wörter strukturieren und Möglichkeiten der Wortbildung kennen[4]2
Das VerbErste orthografische Regelmäßigkeiten anwenden[5], Merkmale einiger Wortarten kennen, Wörter strukturieren und Möglichkeiten der Wortbildung kennen[6]2
Das AdjektivErste orthografische Regelmäßigkeiten anwenden[7], Merkmale einiger Wortarten kennen, Wörter strukturieren und Möglichkeiten der Wortbildung kennen[8]2
Lernzielkontrolleeigene Texte schreiben und orthografische Regelmäßigkeiten anwenden [9]1

1. Lernziele und Kompetenzen

1.1 Anzubahnende Kompetenzen der Unterrichtseinheit

Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre Kompetenzen im Bereich „Sprache und Sprachgebrauch" untersuchen.[10] Sie verfügen über erste Einsichten in Wort- und einfache Satzstrukturen.[11] Sie kennen die Merkmale der Wortart „Nomen" (Großschreibung, Begleiter, Einzahl, Mehrzahl) und können diese identifizieren.[12]

1.2 Groblernziel der Stunde

Die Schülerinnen und Schüler wiederholen, üben und festigen ihr Wissen und den praktischen Umgang mit der Wortart „Nomen".

1.3 Feinlernziele der Stunde

Die Schülerinnen und Schüler
- kennen Kriterien, an denen man ein Nomen erkennt und zeigen dies, indem sie die Wortkarten an der Tafel zusammensortieren (FLZ 1).
- können Singular und Plural eines Nomens erkennen und zeigen dies, indem sie das Memoryspiel an Station 1 spielen (FLZ 2).
- können zusammengesetzte Nomen bilden und zeigen dies, indem sie die vorgegebenen Komposita an Station 2 zu Nomen zusammensetzen und mit Artikel aufschreiben (FLZ 3).
- kennen Konkreta und Abstrakta und zeigen dies, indem sie an Station 3 die Wortkarten in die Tabelle einsortieren (FLZ 4).
- erkennen Nomen in einem unbekannten Text und in gehörten Sätzen und zeigen dies, indem sie diese an Station 4, 6 und 7 unterstreichen und mit dem Artikel aufschreiben (FLZ 5).
- kennen den Artikel eines Nomens und zeigen dies, indem sie die Nomen mit Artikel an Station 2, 4, 5, 6 und 7 aufschreiben (FLZ 6).
- können das Gelernte anwenden und verbalisieren und zeigen dies, indem sie im Schlussspiel die Nomen nennen und ihre Wahl begründen (FLZ 7).

2. Medien/Material

- Tafel (Tafelbilder s. Anhang S. 9)
- Wortkarten (selbst erstellt, s. Anhang S. 9)
- Materialien für das Lernbuffet (s. 4b)
- Signalkarte (entnommen aus: Hund 1999)
- Übungsheft (Buck: Übungsheft 2003, S. 24)

3. Lernvoraussetzungen

Allgemeine Lehr- und Lernvoraussetzungen
Ich unterrichte die Klasse 3b seit Anfang Februar 2008 eigenverantwortlich mit vier Unterrichtsstunden Deutsch in der Woche. Die Lerngruppe setzt sich aus 11 Mädchen und 11 Jungen zusammen.
Hinsichtlich des Faches Deutsch ist das Leistungsvermögen der Schüler als durchschnittlich zu bezeichnen. Es gibt sowohl langsame Lerner, als auch schnelle Lerner, die aus der großen Gruppe der mittleren Lerner herauszuheben sind. Deshalb sind die Arbeitsblätter der verschiedenen Lernangebote in dreifacher Differenzierung vorhanden. Zu den langsamen Lernern zählen N., L., J., S., E. und C. L. hat sein Leistungsvermögen im vergangenen Schuljahr durch eine Therapie und Medikamente erheblich verbessert. Trotzdem fällt er manchmal noch in seine alten Verhaltensmuster zurück und braucht dann die individuelle Hilfestellung der Lehrkraft und vor allem viel Zeit. Als schnelle Lerner sind E., H., J. und A. zu nennen. Sie arbeiten besonders zielstrebig und effizient und erhalten deshalb entsprechend differenzierte Arbeitsblätter.
Die Klasse lässt sich als sehr motiviert beschreiben und zeigt reges Interesse an neuen Unterrichtsinhalten. Sie arbeitet im Unterricht aktiv und meist konzentriert mit. Unterrichtsstörungen treten nur gelegentlich auf. In diesem Fall fordere ich die Schüler mittels Anzeichnen des Geduldsfadens zur Ruhe auf.
Zur Selbstständigkeit lässt sich sagen, dass viele Schüler schon relativ selbstständig arbeiten. Einzelne Schüler - hier sind vor allem C., L., S. und E. zu nennen - sind oft noch unsicher und fragen nach, bevor sie mit der Arbeit beginnen. Dem wirke ich mit besonders kurzen und einfach formulierten Arbeitsaufträgen entgegen. Außerdem setze ich auf die Hilfsbereitschaft der Schüler untereinander.
Hinsichtlich des Arbeitstempos herrscht in der Klasse große Heterogenität. Besonders N. und S. arbeiten sehr langsam, wobei N. auch die Genauigkeit nicht beachtet. Er muss des Öfteren zum Weitermachen aufgefordert werden und verfällt in Träumereien. E. und H. fallen hingegen besonders durch hohes Tempo auf und sind stets um Genauigkeit bemüht.
In der Klasse gibt es trotz der relativ großen Gruppe keine Probleme im Sozialverhalten. Die Schüler halten zusammen und sind untereinander sehr hilfsbereit.
Die eingesetzten Arbeits- und Sozialformen (Stuhlhalbkreis, Gruppenarbeit) sowie die Rituale (Signalkarte, Klangstab, Geduldsfaden) sind den Schülern bekannt.

Fachspezifische Lernvoraussetzungen
In den vorangegangenen Stunden der Einheit haben die Schüler die Wortarten Nomen, Verb und Adjektiv noch einmal wiederholt.

4. Geplanter Unterrichtsverlauf

Name der Station/
wesentliche Inhalte
Materialien
und Medien
Aktivität der SchülerZiel(e)Lern
-bedeutsamkeit
OrganisationHilfen
Station 1
Memory

Arbeits
-auftrag

Memory-
karten

Die Schüler spielen Memory.Die Schüler setzen sich mit Nomen im Singular und Plural auseinander.Die Schüler erkennen Singular und Plural als ein Erkennungsmerkmal der Wortart „Nomen“. Hier sind die Schüler auch motorisch gefordert.Partner
-arbeit am Sitzplatz
Differenzier
-ung:
rot: Bilder als Hilfe
grün: eigene Memorykarten erstellen
Station 2
Zusammen
-gesetzte Nomen

Arbeitsauftrag

Wortkarten

Lösungshilfe (rot)

Lösungsblatt

Die Schüler setzen die Komposita zusammen und schreiben das entstandene Nomen sowie seine Bestandteile mit Begleiter auf.Die Schüler können Komposita zu einem Nomen zusammen-setzen.Die Schüler wissen, dass man zwei Komposita zu einem Nomen zusammen-setzen kann. Hier sind die Schüler auch motorisch gefordert.Einzel
-arbeit am Sitzplatz
Differenzier
-ung:
rot: Lösung als Hilfe
grün: Die Sch. suchen zusätzliche Nomen mit den Komposita.
Station 3
Nomen zuordnen

Arbeitsauftrag

Tabelle

Wortkarten

Lösungsblatt

Die Schüler ordnen die Wortkarten an die richtige Stelle der Tabelle ein.Die Schüler wissen, dass es unterschiedliche Arten von Nomen gibt (Konkreta und Abstrakta).Den Schülern wird bewusst, dass man Nomen nicht immer anfassen oder malen kann.Partner
-arbeit am Sitzplatz
Differenzierung:
Hilfe durch den Partner
Station 4
Nomen suchen

Arbeitsauftrag

Arbeitsblatt (selbst erstellt in Anlehnung an Buck 2004, S. 43)

Schreibheft

Lösungsblatt

Die Schüler such im Text Nomen, unterstreichen sie und schreiben sie mit dem Artikel in ihr Heft.Die Schüler erkennen die Wortart Nomen im Text und setzen sich mit der Zugehörigkeit von Nomen und deren passenden Artikeln auseinander.Die Schüler wenden Erkennungsmerkmale der Wortart „Nomen“ an und üben so für das freie Schreiben.Einzel
-arbeit am Sitzplatz
Differenzier
-ung:
rot: kurzer Text (61 Wörter); Nomen durch Groß-
schreibung hervorgehoben
gelb: mittlerer Text (66 Wörter); nur Satzanfänge groß
grün: langer Text (78 Wörter), nur Satzanfänge groß
Station 5
Bild-
Wort-
Zuordnung

Arbeitsauftrag

Text mit Lücken für Bilder (selbst erstellt, in Anlehnung an Buck 2004, S. 43)

Bildkarten (selbst erstellt, in Anlehnung an Buck 2004, S. 43)

Die Schüler legen die Bilder an die richtige Stelle im Text. Anschließend schreiben sie die Nomen mit Artikel in ihr Heft.Die Schüler setzen sich mit der Zugehörigkeit von Nomen und deren passenden Artikeln auseinander.Die Schüler erkennen den Artikel als ein Erkennungsmerkmal von Nomen.Partner
-arbeit am Sitzplatz
Differenzier
-ung:
rot: kurzer Text
gelb: mittlerer Text
grün: langer Text;
zusätzlich Hilfe durch den Partner.
Station 6
Was ist falsch?

Arbeitsauftrag

Arbeitsblatt

Die Schüler suchen das falsche Wort, unterstreichen es und bilden aus den Anfangsbuchstaben das Lösungswort.Die Schüler erkennen die Wortart Nomen und setzen sich mit der Zugehörigkeit von Nomen und deren passenden Artikeln auseinander.Die Schüler wenden Erkennungsmerkmale der Wortart „Nomen“ an und üben so für das freie Schreiben.Einzel
-arbeit am Sitzplatz

Differenzier
-ung:
rot: Groß- und Kleinschreibung
grün: Die Sch. erstellen eigene Reihen.

Station 7
Nomen hören

Arbeitsauftrag

Satzstreifen

Lösungsblatt

Ein Schüler nimmt einen Satzstreifen und liest den Satz vor. Gemeinsam suchen die Sch. das Nomen im Satz, unterstreichen es und schreiben es in ihr Heft.Die Schüler erkennen die Wortart Nomen im Satz und setzen sich mit der Zugehörigkeit von Nomen und deren passenden Artikeln auseinander.Die Schüler wenden Erkennungsmerkmale der Wortart „Nomen“ an und üben so für das freie Schreiben. Hier wird besonders der auditive Kanal angesprochen.Partner
-arbeit am Sitzplatz
Differenzier
-ung:
rot: einfache Sätze; Nomen = Subjekt
grün: schwierige Sätze mit zusätzlichen Wortarten
Station 8
Nomen fühlen

Arbeitsauftrag

Fühlboxen

Tippkarte

Lösungsblatt

Die Schüler erfühlen Gegenstände in den Boxen (Nomen) und schreiben diese mit Artikel in ihr Heft.Die Schüler setzen sich mit der Zugehörigkeit von Nomen und deren passenden Artikeln auseinander.Die Schüler kennen Konkreta. Hier wird besonders der taktile Kanal angesprochen.Einzel
-arbeit an der Station
Differenzier
-ung:
rot: Tippkarten
grün: Die Sch. schreiben zusätzlich die Mehrzahl mit Artikel in ihr Heft.

 

Zeit/PhaseUnterrichtsgeschehenmeth./did. KommentarArbeits-/ SozialformMedien/
Materialien
Einstieg
9.00-9.01 Uhr
(1 min)
Begrüßung
Erarbeitung
9.01-9.10 Uhr
(9 min)
LA klappt Tafel auf und präsentiert Wortkarten mit Nomen in Singular und Plural und Begleitern. Sch äußern sich dazu und sortieren Karten an der Tafel (Vermutung: Sch. sagen, dass man Artikel und Nomen, sowie Pluralform zusammensortieren kann.). LA entfernt Artikel und Mehrzahl. Impuls: Mit diesen Wörter kann ich noch mehr machen.
(Vermutung: Sch. sagen, dass man zusammengesetzte Nomen bilden kann.) Sch. bilden zusammengesetzte Nomen. LA erklärt weiteren Stundverlauf und präsentiert Laufzettel. Sch. wiederholen Regeln für das Lernbuffet.
Stummer Impuls Sch. erkennen, dass es in der Stunde um Nomen gehen soll. Regeln werden Sch. noch einmal ins Gedächtnis gerufen. LSG Tafel Wortkarten
Arbeitsphase
9.10-9.35 Uhr
(25 min)
Sch arbeiten am Lernbuffet. LA gibt ggf. Hilfestellung. LA kündigt baldiges Ende der Arbeitsphase an. LA beendet Arbeitsphase durch Schlagen des Klangstabs. Differenzierung s. 4b EA / PA Materialien für das Lernbuffet (s. 4b)
Abschluss
9.35-9.45 Uhr
(10 min)
LA heftet Signalkarte an. Sch. bilden Stuhlkreis. LA fordert Sch. auf, sich hinzustellen. LA erklärt Kreisspiel. LA liest Sätze vor. Sch. nennen Nomen; wer Nomen richtig nennt, begründet seine Wahl und darf sich setzen. LA erklärt Hausaufgabe. Sch. wiederholen Aufgabe und stellen ggf. Fragen. Da das Lernbuffet über zwei Stunden geht, findet hier noch keine Reflexion statt. Das Abschlussspiel spricht die Schüler kognitiv und motorisch an. Dies fördert den Übungserfolg.[16] LSG Stuhlkreis Tafel Signalkarte Sätze AB

5. Literatur

- Bartnitzky, Horst: Grammatikunterricht in der Grundschule. Für die Klassen 1-4. Berlin: Cornelsen Scriptor. 2005.
- Bartnitzky, Horst: Richtig üben. Methoden und Tipps. In: Valtin, Renate (Hrsg.): Rechtschreiben lernen in den Klassen 1-6. Grundlagen und didaktische Hilfen. Frankfurt am Main: Grundschulverband Arbeitskreis Grundschule e.V. 2000. S. 64-69.
- Bauer, Roland: Lernen an Stationen in der Grundschule. Ein Weg zum kindgerechten Lernen. Berlin: Cornelsen. 2005.
- Hund, Wolfgang: Es geht auch ohne Worte - Signalkarten für den Unterricht. Verlag an der Ruhr: Mühlheim. 1999.
- Niedersächsisches Kultusministerium (Hrsg.): Kerncurriculum für die Grundschule. Schuljahrgänge 1-4. Deutsch. Hannover 2006.

Eingeführte Schulbücher
- Buck, Siegfried: Bausteine Sprachbuch 2. Diesterweg: Frankfurt a.M. 2003.
- Buck, Siegfried: Bausteine Übungsheft 3. Diesterweg: Frankfurt a.M. 2003.
- Buck, Siegfried: Bausteine Lesebuch 2. Diesterweg: Frankfurt a. M. 2003.

Internetquellen
- http://www.google.de
- http://www.4teachers.de

Fußnoten:
[1] Zur Planung der Einheit wurden als Grundlage Bartnitzky, Horst 2007, S. 86-144 und Bauer, Roland 2005 genutzt.
[2] Vgl. Niedersächsisches Kultusministerium (Hrsg., 2006): Kerncurriculum für die GS. Schuljahrgänge 1-4. Deutsch. S.27.
[3] Vgl. ebd. S.16.
[4] Vgl. ebd. S.27.
[5] Vgl. ebd. S.16.
[6] Vgl. ebd. S.27.
[7] Vgl. ebd. S.16.
[8] Vgl. ebd. S.27.
[9] Vgl. ebd. S. 28.
[10] Vgl. Niedersächsisches Kultusministerium 2006, S. 27-28.
[11] Vgl. ebd. S. 27.
[12] Vgl. ebd. S. 28.
[16] Vgl. Bartnitzky 2000, S. 67.



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