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Der Winter-Erlebnispark: Springen, Werfen und Klettern an Stationen üben

Der Winter-Erlebnispark: Springen, Werfen und Klettern an Stationen üben
Unterrichtsentwurf
Datum: 08. März 2009 Autor: suse3 Kommentare: 0

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Beschreibung:

Im Mittelpunkt der Unterrichtsreihe steht die Schulung der Bewegungserfahrung und Koordination. Durch hohen Computer- und Fernsehkonsum und wenig Bewegung fehlt es den Kindern an Bewegungserfahrungen. Dies gilt es im Sportunterricht mit ansprechenden Bewegungsaufgaben auszugleichen. Durchgeführt in einer 2. Klasse.


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Der Winter-Erlebnispark: Springen, Werfen und Klettern an Stationen üben


Der Winter-Erlebnispark: Springen, Werfen und Klettern an Stationen üben

Inhaltsverzeichnis

1. Eingliederung in die Unterrichtseinheit

2. Lehr- und Lernvoraussetzungen

2.1 Berücksichtigung der Gruppensituation

2.2 Berücksichtigung der organisatorischen Voraussetzungen

2.3 Motorischer und konditioneller Leistungsstand

3. Sachanalyse

3.1 Begründungszusammenhang

3.2 Lehrplanbezug

4. Lernziele

5. Methodische Überlegungen

6. Verlaufsplan

7. Literatur

1. Eingliederung in die Unterrichtseinheit

Thema der Unterrichtsreihe: „Motorische Grundtätigkeiten sowie die Bewegungskoordination spielerisch verbessern"

1. Stunde: „Der Winter-Erlebnispark: Springen, Werfen und Klettern an Stationen üben"
2. Stunde: „Erfahrungen sammeln auf dem Balancierspielplatz"
3. Stunde: „Eigene Balancierstationen aus vorgegebenen Materialien entwerfen"
4. Stunde: „Kommissar Schlaufuchs helfen: Ausdauernd laufen "
5. Stunde: „Einfache Tanzformen üben"

2. Lehr- und Lernvoraussetzungen

2.1 Berücksichtigung der Gruppensituation

Nicht abgedruckt

2.2 Berücksichtigung der organisatorischen Voraussetzungen

Nicht abgedruckt

2.3 Motorischer und konditioneller Leistungsstand

Alle SchülerInnen der Klasse haben sich durch die Einheit Basketball und Handball im Umgang mit dem Ball verbessert. Ein Mädchen sieht schlecht und kann dadurch nur langsam auf einen herannahenden Ball reagieren. Bei der Station Biathlon dürfte es somit erfolgreiche „Schützen" (Werfer) geben.

Auch bei den älteren SchülerInnen haben einige Schwierigkeiten mit Bewegungen, für deren Ausführung man Mut aufbringen muss. Dies zeigt sich beim Klettern und Rutschen wie bei Station „Skispringen" und „Bobfahren".

3. Sachanalyse

Unter Klettern versteht man das Überwinden einer unwegsamen Strecke, eines Hindernisses oder eines Geländes, bei welchem der aufrechte Gang zur Bewältigung der Strecke nicht mehr ausreichend ist. Demzufolge werden weitere Körperteile eingesetzt.

Die benötigten Zugbewegungen werden primär von der Arm-, in Verbindung mit der Rumpf-muskulatur, ausgeführt. Die Beinmuskulatur übernimmt die Schubbewegungen. Klettern zählt somit zu den Ganzkörperbewegungen. Geklettert werden kann sowohl in der horizontalen, dia-gonalen als auch in der vertikalen Ebene. Um eine entsprechende Höhen- und/oder Weitenge-winnung zu erzielen, werden primär wechselseitig die Füße und Hände vom Gerät gelöst.[1] Die Fortbewegung mit Armen und Beinen in unterschiedlichen Bewegungsarrangements stellt für Kinder eine reizvolle Aufgabe dar. Das Meistern der Aufgabe verlangt Konzentration, Mut und Selbstvertrauen. Beim Klettern werden viele Körpererfahrungen gemacht, es wird eine po-sitive Beziehung zum eigenen Körper hergestellt. Auch die koordinativen Fähigkeiten wie Gleichgewichtsfähigkeit, kinästhetische Differenzierungsfähigkeit und die räumliche Orientie-rungsfähigkeit werden gefördert. Die Gleichgewichtsfähigkeit beschreibt die Fähigkeit den Körper im Gleichgewicht zu halten bzw. das Gleichgewicht wieder herzustellen. Die kinästethi-sche Differenzierungsfähigkeit bezeichnet die Fähigkeit einen Bewegungsablauf sicher, öko-nomisch und genau durchzuführen, wobei die Dosierung des Krafteinsatzes eine wichtige Rolle spielt.
Die Orientierungsfähigkeit beschreibt die Fähigkeit, bei gewollten und ungewollten Bewegun-gen die Orientierung im Raum nicht zu verlieren.[2]
Geklettert wird in der horizontalen Ebene an der Station „Skispringen". Bei der Station „Bob-fahren"
wird ein Gerät in vertikaler Richtung überquert. An der eingehängten Bank angekommen setzen sich die SchülerInnen auf eine Teppichfliese und rutschen auf einer der Bänke hinunter. Das Springen wird an der Station „Skispringen" geübt. Die SchülerInnen sollen von einem hohen Reck auf eine Weichbodenmatte springen und dort auf zwei Füßen landen. Als Übungsstation für das Werfen steht die Station „Biathlon". Hier sollen die SchülerInnen Hütchen mit unter-schiedlichen Bällen abwerfen. Vor und nach dem „Schießen" müssen die SchülerInnen auf Schiern aus Teppichfliesen zur Markierung fahren. Das Führen eines Ringes an einem Holzstab wird an der Station „Eishockey" geübt. Wahlweise kann auch ein Hockeyschläger mit einem kleinen Ball geführt werden. Am Ende der Slalomstrecke, die durchlaufen wird, soll auf ein Tor aus zwei Hütchen geschossen werden. Die Bauch- und Rückenmuskulatur wird durch das Zie-hen eines Kindes auf einer Teppichfliese trainiert. Hier gilt es, das Kind auf der Fliese durch die Hindernisse aus „Eis" zu ziehen. Schwächere Kinder können auch zu zweit ziehen.

In dieser Stunde wird das Stationenlernen angewendet. Stationslernen ist gekennzeichnet durch die im Kreis/ Zirkel aufgebauten Stationen, die den SchülerInnen selbstständiges Arbeiten an jeder Station ermöglichen.
Das Stationslernen ist in seiner Entwicklung eng mit der Idee des traditionellen Zirkeltrainings verbunden. Vorteilhaft ist das sehr intensive Einüben des Lernstoffs. Stationenlernen bietet die Chance, eine individuelle Auseinandersetzung der SchülerInnen mit dem jeweiligen Lernge-genstand zu ermöglichen, Selbsttätigkeit und Selbstständigkeit zu fördern, den unterschiedli-chen Arbeitstempi der SchülerInnen gerecht zu werden und mehr Möglichkeiten zur Beobach-tung der Lernenden zu erhalten.[3]

Alle Stunden dieser Unterrichtseinheit sind erlebnisorientiert gestaltet. Im erlebnisorientierten Sportunterricht ist es Ziel, den SchülerInnen den Inhalt nahe zu bringen, indem man sie etwas fühlen und erleben lässt. Die SchülerInnen sollen zum Handeln animiert werden, es soll ein Ausgleich geschaffen werden zur Erlebnisarmut der Lebenswelt. Es gelten folgende Kriterien und Prinzipien des erlebnisorientierten Sportunterrichts:
Ein erlebnisorientierter Unterricht ist lebenswelt- bzw. phantasieweltorientiert. Nicht nur die reale Lebenswelt liefert den Stoff für Erlebnisse, sondern auch die fiktive Lebenswelt (z.B. Märchen und Abenteuer). Der Unterricht wird damit auch dem Abenteuer- und Risikobedürfnis der SchülerInnen gerecht. Über das Empfinden, über Fühlen und Spüren werden Erlebnisse vermittelt. Abenteuer und Risiko kann als Element moderner Lebensstile aufgefasst werden. Hier spielt auch die Angst oder vielmehr die Angstüberwindung und -kontrolle eine Rolle. Es bedarf dem geschickten Arrangieren, d.h. die Umwelt soll so gestaltet werden, dass Erlebnisse garantiert sind. Ein Gerätearrangement wird zum Erlebnisarrangement. Der Lehrer muss ani-mieren und die SchülerInnen anregen, Sachen und Themen zu erkunden.
Ein Erlebnisorientierter Unterricht ist schülerorientiert, d.h. die Bedürfnisse, Interessen und Wünsche der SchülerInnen sollen berücksichtigt und angesprochen werden.[4]

3.1 Begründungszusammenhang

Im Mittelpunkt der Unterrichtsreihe steht die Schulung der Bewegungserfahrung und Koordination. Obwohl die SchülerInnen im ländlichen Raum wohnen, gibt es Defizite hinsichtlich einer bewegungsintensiven Freizeitgestaltung. Eine Ursache ist sicherlich die Veränderung der kindlichen Lebensweise. Durch hohen Computer- und Fernsehkonsum und wenig Bewegung fehlt es den Kindern an Bewegungserfahrungen. Dies gilt es im Sportunterricht mit ansprechenden Bewegungsaufgaben auszugleichen. Gerade weil es sich bei dieser Klasse um eine kombinierte Klasse handelt, gibt es besonders in der 2. Klasse Kinder mit Schwächen bei den Grundfertigkeiten wie Werfen und Klettern. Bei den SchülerInnen der 3. Klasse sind die Grundfertigkeiten bereits entwickelt, trotzdem ist es sinnvoll, diese zu vertiefen. Dies geschieht an den Stationen „Skispringen", „Bobfahren" und „Biathlon".

Kosel betont, dass durch die Schulung der koordinativen Fähigkeiten eine Bewegungssicherheit erlangt wird, die dazu dient, unfallträchtige Lebenssituationen bewältigen zu können. Weiter spricht er davon, dass Kinder in der Zeit vom 6. bis zum 12. Lebensjahr bezüglich der Verbes-serung der koordinativen Leistungen besonders lernfähig sind und ihre im Grundschulalter er-worbenen Fähigkeiten von großer Bedeutung für Bewegungshandlungen im gesamten späteren Leben sind. „Je umfangreicher, stabiler und abwechslungsreicher die Bewegungserfahrungen aus den ersten Jahren der Schulzeit sind, umso höher ist die Bewegungssicherheit im Erwach-senenalter."[5] Balster betont, dass jedes Kind für eine harmonische Persönlichkeitsentwick-lung ganzheitliche, d.h. wechselseitige sensorische, motorische, kognitive, motivationale, emo-tionale und soziale Anregungen benötigt. Die Ausprägung der sensomotorischen (koordinati-ven) Fähigkeiten bilden die Grundlage für geistige, emotionale und soziale Entwicklungspro-zesse. Er sieht in dem lückenlosen und stabilen Aufbau sensorischer und motorischer Leistungen ein Fundament für eine spätere Spezialisierung von Fertigkeiten, was nur durch ausreichendes Üben erreicht werden kann.[6] Das unterschiedliche Angebot der Grundtätigkeiten wie Laufen, Springen, Werfen und Klettern oder das Training von Kraft und Geschicklichkeit (wie unter Punkt 3. beschrieben) macht die Kinder vertraut mit unterschiedlichen Bewegungsformen. Über dieseBewegungsformen gelangen die SchülerInnen zu Sportarten, die ihnen Spaß machen und Erfolg vermitteln. Durch das Training im Verein können die SchülerInnen die Sportart vertiefen und sie ggf. ein ganzes Leben betreiben. Dies sind ausreichende Gründe, auch noch in einem 3. Schuljahr eine Unterrichtsreihe zum Thema motorische Grundtätigkeiten und Koordination durchzuführen.

3.2 Lehrplanbezug

Der rheinland-pfälzische Lehrplan Sport für die Grundschule sieht die Erfahrung von vielfälti-gen Bewegungs- und Körpererfahrungen der SchülerInnen vor. Der Sportunterricht soll grund-legende sportliche und spielerische Fähigkeiten und Fertigkeiten vermitteln, die Koordination soll gesteigert werden. In der 2. Klassenstufe sollen die Gewandtheit und die Kraft trainiert werden. Die motorischen Grundtätigkeiten wie Springen und Werfen sollen durch kindgemäße Bewegungsarrangements vermittelt werden. Es sollen Situationen geschaffen werden, die Schü-lerInnen vielseitige Bewegungsausführungen und neue Erfahrungen ermöglichen. Die Schüle-rInnen sollen Freude an der Bewegung haben. In der 3. Klassenstufe sollen die SchülerInnen ihre Kraft, Geschicklichkeit, Gewandtheit und sportspezifische Fertigkeiten erlernen bzw. ver-bessern.[7]

4. Lernziele

Kognitiv:
Die SchülerInnen sollen durch Bilder die Übungen verstehen können.
Die SchülerInnen sollen bewusst an den Stationen arbeiten und ihre Eindrücke benennen können.
Die SchülerInnen sollen die vereinbarten Regeln (Abstand am Gerät beachten; dem anderen helfen) einhalten.

Sozial:
Die SchülerInnen sollen in der Gruppe rücksichtsvoll miteinander umgehen.
Die SchülerInnen sollen Tipps und Hilfen von anderen SchülerInnen annehmen lernen.

Emotional:
Die SchülerInnen sollen ihr Selbstvertrauen stärken, indem sie auch schwierige Stationen meistern.

Psychomotorisch:
Die SchülerInnen sollen spielerisch motorische Grundtätigkeiten wie Springen, Werfen und Klettern festigen.
Die SchülerInnen sollen ihre Bewegungskoordination schulen, indem sie auf einem Barren klettern, auf „Schiern" fahren und einen Ball/Ring im Slalom mit dem Stab/Schläger führen.
Die SchülerInnen sollen ihre Angst überwinden, indem sie von der schrägen Bank rutschen, auf allen vieren auf einen schrägen Barren klettern und von diesem hinunter springen.
Die SchülerInnen sollen das Klettern üben, indem sie an einer Sprossenwand hinauf und über einen schrägen Barren klettern.
Die SchülerInnen sollen ihre Bauch- und Rückenmuskulatur trainieren, indem sie andere SchülerInnen auf einer Teppichfliese ziehen.

5. Methodische Überlegungen

Ich erzähle den SchülerInnen, dass wir heute in einem Winter-Erlebnispark viele Arten von Bewegung ausprobieren werden. Zuerst müssen wir uns aufwärmen, um uns beim Wintersport nicht zu verletzen. Die typischen Übungen wie Wedeln, Armkreisen und die Abfahrtshocke werden von mir gezeigt. Einige Kinder dürfen auch Gymnastik vormachen. Danach werden verschiedene Wintersportarten ausprobiert. Wir üben Biathlon, Eishockey, Bobfahren, Ski-springen. Außerdem werden die Kinder mit einem Hundeschlitten fahren. Weil das Skispringen einer besonderen Anleitung bedarf gehen wir zuerst alle zu dieser Station. Die SchülerInnen setzen sich im Halbkreis um die Station. Ein Schüler demonstriert die Übung nach meiner An-leitung. Es gibt, wie auf dem Bild an der Station zu sehen, verschiedene Möglichkeiten über den Barren zu kommen. Entweder man klettert oder zieht sich im Spreizsitz nach oben. Dort angekommen kann aus dem Stand oder aus dem Spreizsitz abgesprungen werden Die anderen Stationen erklären sich durch die Bilder von selbst. Ich erkläre den SchülerInnen, in welche Richtung und zu welchem Zeitpunkt gewechselt wird. Jede Station ist vor dem Wechsel so auf-zuräumen, wie sie zu Beginn vorgefunden wurde. Die Stationen sind durch verschiedene Farb-karten gekennzeichnet um ein schnelles Zuordnen zu gewährleisten. Die SchülerInnen ziehen Farbkarten und ordnen sich der jeweiligen Station zu.
Die Differenzierungsmaßnahmen ergeben sich durch unterschiedliches Leistungsvermögen der Kinder. An den Stationen üben die SchülerInnen entsprechend ihrem Können. Bei der Station „Bobfahren" wählen die SchülerInnen selbst aus, auf welcher Bank sie nach unten rutschen. Bei der Station „Biathlon" wählen die Kinder die Art des Balles aus, mit dem sie werfen, außerdem den Abstand zu den abzutreffenden Hütchen. Beim „Hundeschlittenrennen" können ein oder zwei Kinder den „Schlitten" ziehen, oder aber zwei SchülerInnen sitzen auf dem Schlitten. An der Station „Skispringen" können die Kinder aus den oben genannten Techniken wählen, wie sie sich über den Barren bewegen. Beim Abspringen ergibt sich ähnliches. Da diese Station die höchste Verletzungsgefahr birgt werde ich dort zur Hilfestellung bereitstehen. Beim „Eisho-ckey" ist der Punkt an dem der Reifen abgeschossen wird, von den Kindern selbst auszuwählen. Wer zielsicher ist und fest schießen kann, wählt eine weitere Entfernung. Die SchülerInnen dürfen zwischen einem Stab und einem Hockeyschläger sowie zwischen einem Ball oder Ring wählen. Für jeden Schüler besteht immer die Möglichkeit, innerhalb seiner Gruppe Hilfe von ein oder zwei Kindern anzunehmen.
Ich habe mich für fünf Stationen entschieden. Somit üben an jeder Station 3-4 Kinder. Es ergibt sich eine Belastungszeit von 4 Minuten an jeder Station. Weil einige Stationen mit weniger Geschwindigkeit absolviert werden können halte ich diese Zeit für angemessen. Eine Erho-lungszeit von 30 sek, die gleichzeitig als Aufräum- und Wechselzeit genutzt wird, reicht aus um an die Nachbarstation zu wechseln.
Methodischer Schwerpunkt dieser Unterrichtsstunde ist das Arbeiten an Stationen. Der Vorteil des Stationsunterrichts liegt darin begründet, dass möglichst viele SchülerInnen in kleinen Gruppen gleichzeitig an verschiedenen Stationen arbeiten können und dadurch eine recht hohe Übungsintensität erreichen.[8]
Nachdem jede Gruppe an jeder Station geübt hat rufe ich die SchülerInnen im Kreis zusammen. Jede Gruppe baut nun ihre Anfangsstation, entsprechend der Farbe aus dem Beutel, ab. Sobald eine Gruppe ihre Station abgebaut hat, hilft sie einer anderen. Wer mit dem Abbau fertig ist setzt sich in den Kreis. Nun folgt die Reflexion. Den Kindern sind die beiden Impuls-Karten schon bekannt. Auf die Impulse „Was hast du heute gelernt" und „Was ist dir leicht/schwer gefallen" sollen die SchülerInnen nun antworten. Zur Belohnung für den gemeisterten Winter-sport bekommen die SchülerInnen eine Medaille. Nach der Reflexion ziehen sich die Schüle-rInnen zügig um, da die meisten von ihnen mit dem Bus nach Hause fahren müssen.

6. Verlaufsplan

 

Zeit/PhaseLehr-/LernsituationOrganisation/Medien
Freie Bewegungszeit
5’
Ss springen SeilSeile
Einstieg
8’
L erzählt den Ss in einer Rahmenhandlung vom Winter-Erlebnispark, den sie heute ausprobieren werden.
Das „Skispringen“ wird von mir an der Station erklärt und von einem Ss vorgemacht.
Aufwärmen mit Skigymnastik Ss ziehen eine Farbkarte und gehen zu ihrer Station.
Sitzkreis Sitzhalbkreis neben dem Barren
Stehkreis in der Hallenmitte 1 Matte, 3 Pezzi-Bälle, 4 kleine Reifen, 6 Medizinbälle, 10 Schlagbälle, 8 kleine Bälle, 6 Hütchen, 4 Stäbe, 4 Teppichfliesen, 2 Seile, Sprossenwand, 2 Bänke, 14 kleine Matten, 5 kleine Kästen, 1 Weichbodenmatte, 1 Barren, 4 Hockeyschläger, Bettlaken, Farbkarten für die Stationen
Hauptphase
23’
Ss üben an den Stationen.
Bei Unterbrechung der Musik wird die Station in vorgegebener Richtung gewechselt.
5 Stationen
CD-Player, CD
Kleingruppen
Abbau
5’
Die Ss bauen entsprechend ihrer Farbkarten die Stationen ab.Kleingruppen
Reflexion
5’
Die Ss reflektieren mit Hilfe der Karten „Heute habe ich … gelernt“ bzw. „Mir ist leicht/schwer gefallen“ die Stunde.Ss-L-Gespräch
Sitzkreis

 

7. Literatur

- Balster, K.: Kinder mit mangelnden Bewegungserfahrungen. Praktische Hilfen zur Förderung der Wahrnehmung und Bewegungsentwicklung. Teil 2. Duisburg 1998
- Bracke, J.: Lernzirkel Sport I: Erlebnisorientiertes Bewegen an Stationen. Kempen 20023
- Klupsch-Sahlmann, R.: Bewegungslernen an Stationen. In: Sportpädagogik, Heft 1, S. 4-7. Seelze 2005
- Kultusministerium Rheinland-Pfalz Lehrplan Sport Grundschule. Grünstadt 1984
- Meyers kleines Lexikon Sport. Mannheim 1987
- Rusch, H./Weineck, J.: Sportförderunterricht: Lehr- und Übungsbuch zur Förderung der Ge-sundheit durch Bewegung. Schorndorf 19985
- Söll, W.: Sportunterricht. Sport unterrichten. Ein Handbuch für Sportlehrer. Schorndorf 1996
- Kosel, A.: Schulung der Bewegungskoordination. Schorndorf 2001
- Kuhn, P.: Vorlesungsunterlagen „Didaktische und pädagogische Aspekte des Sportunter-richts". Institut für Sportwissenschaft, Universität Bayreuth 2005
- Weimann, R./Liebisch, R./Breithecker, D.:Tips und Tops - für eine ganzheitliche Bewe-gungsförderung im Grundschulalter.(Hrsg.: Bundesarbeitsgemeinschaft zur Förderung Hal-tungs- und Bewegungsauffälliger Kinder und Jugendlicher e.V.).Wiesbaden. 1995

Internet
http://www.sportpaedagogik-online.de/offenersportunterrichtgebken.pdf
(Zugriff am 05.01.2008)

Fußnoten:
[1] vgl. Meyers Lexikon Sport S. 246
[2] vgl. Rusch, S. 296
[3] Vgl. Klupsch/Sahlmann, S.4/5
[4] Vgl. Kuhn o.S.
[5] vgl. Kosel, S. 10
[6] vgl. Balster, S. 9
[7] vgl. Lehrplan Sport Grundschule, S. 5-7
[8] Vgl. Söll, S. 78

 

 

 



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