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Einführung des Buchstabens H/h

Einführung des Buchstabens H/h
Unterrichtsentwurf
Datum: 16. Juni 2009 Autor: lok1414 Kommentare: 0

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Beschreibung:

In dieser Unterrichtsstunde sollen die SchülerInnen den Buchstaben H/h als Anlaut kennenlernen und diesen aus verschiedenen Wörtern heraushören. Zudem sollen sie die Schreibweise des Buchstaben H/h kennenlernen und üben. Durchgeführt in einer 1. Klasse.


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Einführung des Buchstabens H/h


Einführung des Buchstabens H/h

1. Bedingungsanalyse

1.1. Zur Klassensituation

nicht abgedruckt

1.2. Institutionelle Voraussetzungen

nicht abgedruckt

2. Sachanalyse

Das H/h ist der achte Buchstabe des Alphabets. Er zählt zu den Konsonanten (Mitlauten).
Der Laut H/h ist nur im Anlaut oder am Silbenanfang deutlich zu hören. Es wird dabei durch schnelles Ein- und Ausatmen gebildet, während die Zunge bereits die Stellung des folgenden Vokals einnimmt. Gut wahrzunehmen ist das H/h, wenn man den Buchstaben in die Hand oder noch besser auf einen Spiegel haucht.
Im In- oder Auslaut ist das h nicht zu hören und dient der Dehnung von Vokalen. Dieser Sachverhalt soll in der vorliegenden Stunde noch zurückgestellt werden.
Bei einigen Wörtern folgt das h einem t und wird auch dann nicht gesprochen (Theater). Bei einigen Namen kommt ein ph vor, das als f gesprochen wird (so auch bei Stephanie, einer Schülerin).

3. Didaktische Überlegungen

3.1. Lehrplanbezug

Buchstabeneinführungen finden ihren Schwerpunkt im Arbeitsbereich 2 (Lesen und Verstehen) des Faches Deutsch im Bildungsplan für die Grundschule in Baden-Württemberg. Nur durch gründliche und anschauliche Buchstabeneinführungen werden die Voraussetzungen für das Lesen-Können und das Lesen-Wollen geschaffen. „Kinder lernen in konkreten Handlungssituationen Schrift als eine besondere Form der Mitteilung in Sinnzusammenhängen kennen. Davon ausgehend ist die Laut-Buchstaben-Beziehung und das Erlesen von Wörtern und Sätzen zu erarbeiten.“[1]
In der Regel ist die Druckschrift die erste Leseschrift. Das Schreiben in Druckschrift unterstützt den Leselehrgang. Als Ziel am Ende von Klasse 1 steht die Fähigkeit, einfache, kurze, geübte Texte lesen zu können.
Unterschiedliche Inhalte des Arbeitsbereichs 2 werden bei der Buchstabeneinführung tangiert:
• Schrift als vereinbarte Form der Mitteilung erfahren,
• Erweiterung und Differenzierung der Wahrnehmung (akustisch und optisch),
• Lesen lernen: Erarbeitung und Sicherung der Laut-Buchstaben-Beziehung und einer begrenzten Anzahl von Wörtern.[2]
Der Bildungsplan empfiehlt, die Lernstoffe im Anfangsunterricht in spielerischer Form anzubieten und zu üben, um die Lesemotivation der Kinder zu wecken und zu unterstützen.

3.2. Die Bedeutung des Lesenlernens für das Kind

Lesen und Schreiben sind Kulturtechniken, die in unserer heutigen Gesellschaft Grundvoraussetzungen sind, um als vollwertiges Mitglied anerkannt zu werden. Durch die Schrift wird es uns ermöglicht, Informationen zu erhalten und weiterzugeben, die nicht verbal übermittelt werden können.
Durch fundierte Lese- und Schreibkenntnisse leben Menschen in Industrienationen unabhängiger, selbständiger und somit auch zufriedener. Analphabeten sind in vielen Lebensbereichen eingeschränkt und leiden sehr unter diesem „Defizit“.
Der Lese- und Schreiblehrgang bildet daher ein zentrales Element im Anfangs-unterricht.

3.3. Einbettung der Stunde in den Unterricht

Die Klasse wird nach der Fibel „Leseschule“ unterrichtet. Dieser Fibel liegt eine methodenintegrierte Leselehrmethode zugrunde. Durch die Synthese der Buchstaben sollen Wörter gebildet werden und aus synthetisierten Wörtern sollen Buchstaben analysiert werden. Gleichzeitig werden zusätzlich einige Ganzwörter eingeführt.,[3]
Das H/h ist der 21. Buchstabe, den die Schüler lernen. Aufgrund der großen Zahl der bereits eingeführten Buchstaben und Laute ist die Anzahl der Wörter, die von den Kindern erlesen werden können, inzwischen sehr hoch.

Die vorliegende Stunde ist für die Kinder die erste an diesem Tag. Zum Beginn eines Tages gibt es in der Klasse mehrere Rituale, die ich auch in der vorliegenden Stunde nicht ausfallen lassen möchte, obwohl sie den Beginn des eigentlichen Stundenthemas ein wenig hinauszögern.
Zur Einführung eines Buchstabens wird in der Klasse immer ein „Buchstabentag“ veranstaltet. Dadurch ist die vorliegende Stunde keine Einzelstunde, die mit dem Klingeln endet. Vielmehr setzt sich die Stunde im Laufe des Vormittags fort. Deshalb ist es auch nicht das Ziel, dass alle Kinder am Ende der Stunde alle Aufgaben erledigt haben.

3.4. Prinzipien des Anfangsunterrichts bezüglich dieser Stunde

Bei der Einschulung bringen die Kinder sehr unterschiedliche Voraussetzungen mit, die bei der Gestaltung des Anfangsunterrichts beachtet werden müssen. Daher sind auch in dieser Stunde Differenzierung und Individualisierung nötig.
Mit problemhaltigen Situationen und ansprechenden (emotional bedeutsamen) Themen soll das Interesse und die Neugierde, die die Kinder bereits in die Schule mitbringen, erhalten und gefördert werden.
Da die Kinder recht unterschiedliche Zugangsweisen zu einem Thema haben, muss auf alle „Lerntypen“ Rücksicht genommen werden. So werden auch in dieser Stunde haptische, auditive und visuelle Übungen durchgeführt.

3.5. Lernziele

3.5.1. Kognitive Lernziele:

Die Schüler sollen
• den Buchstaben H/h als Anlaut kennenlernen,
• den Buchstaben H/h aus verschiedenen Wörtern heraushören (auditiv),
• die Schreibweise des Buchstaben H/h kennenlernen und üben (visuell/ graphomotorisch),
• das H/h optisch erfassen und von anderen Buchstaben unterscheiden können.

3.5.2. Soziale Lernziele:

Die Schüler sollen
• die Lernstraße eigenständig durchlaufen,
• leise arbeiten,
• bei der Arbeit an den Stationen aufeinander Rücksicht nehmen.

3.5.3. Emotionale Lernziele:

Die Schüler sollen
• durch die Figur des Hasen Hoppel einen emotionalen Bezug zum Buchstaben H/h bekommen,
• Freude am Üben des Buchstabens H/h mit verschieden Materialien (auch bei der Gestaltung des H-Buches) haben.

4. Methodischer Kommentar

4.1. Allgemeine Vorüberlegungen

Die vorliegende Stunde ist für die Kinder die erste. Einige Kinder werden bereits früher im Klassenzimmer sein, da ein offener Unterrichtsbeginn stattfindet.

Die Kinder wissen bereits, dass heute Gäste zu Besuch sind und die Unterrichtsstunde auf Video aufgezeichnet wird. In vorangegangen Stunden hat sich gezeigt, dass die Kinder, wenn Besuch anwesend ist, nicht etwa schüchtern werden, sondern im Gegenteil ausgesprochen unruhig und „aufgedreht“ reagieren. So ist auch in der vorliegenden Stunde mit einer erhöhten Unruhe und mit einer Ablenkung durch die Kamera zu rechnen. Ich hoffe jedoch, dass sich die Kinder im Laufe des Unterrichts zunehmend auf ihre Arbeit konzentrieren.

In der vorliegenden Stunde soll das H/h nur im Anlaut thematisiert werden. Das Dehnungs-h wird erst Thema der nächsten Woche sein, wenn sich die Bildung und Schreibung des H/h gefestigt hat.

4.2. Geplanter Stundenverlauf

4.2.1. Einstieg

Zu Beginn der Stunde begrüße ich die Schüler und die Gäste.
Der Tagesbeginn ist bei den Kindern ritualisiert: Nach der Begrüßung und dem Lied werden die bisher gelernten Buchstaben „geweckt“, indem zu jedem Buchstaben eine passende Bewegung (die bei jeder Buchstabeneinführung mit gelernt wird) gemacht wird. Das Wecken der Buchstaben dient dem mehrkanaligen Lernen und der täglichen Wiederholung und Benennung der Buchstaben.
Ich beginne den Unterricht mit der Information, dass in dieser Stunde ein neuer Buchstabe gelernt wird.
Ich entschied mich in dieser Stunde für die Ankündigung, einen neuen Buchstaben zu lernen, da dies den weiteren Verlauf der Stunde begünstigt und gleichzeitig eine Beobachtungsaufgabe an die Kinder stellt, die in der folgenden Erzählung herausfinden sollen, um welchen Buchstaben es sich handelt.

4.2.2. Hinführung

Im Stuhlkreis stelle ich den Schülern einen weiteren „Gast“ der heutigen Stunde vor: den Hase Hoppel.
Es ist zu erwarten, dass bereits bei der Namensnennung „Hase Hoppel“ einige Kinder die Vermutung äußern werden, dass es sich bei dem neuen Buchstaben um das H/h handelt.
Der Hase Hoppel hoppelt holt nach und nach Gegenstände (Honig, Hosen ...), andere Gegenstände dagegen lässt er liegen (Marmelade, Rock, ...). Aufgabe der Kinder ist es nun, die Gesetzmäßigkeit heraus zu finden.
Da bereits mehrere Buchstaben nach diesem Prinzip eingeführt wurden, ist zu erwarten, dass die Kinder sehr schnell die Gesetzmäßigkeit heraus finden.
Sobald die Kinder erkannt haben, um welchen Buchstaben es sich handelt, wird die Bildung des H/h erarbeitet. Dazu halten die Kinder eine Hand vor den Mund.
Besonders für ausländische Kinder und auch Kinder mit Sprachproblemen ist es wichtig, dass sie die neuen Laute bewusst aufnehmen um ein Sprachdefizit zu verringern.
Zur Festigung werden weitere Dinge überlegt, welche der Hase holt oder nicht.
Dieses Thema wird später nochmals am Anfang der Lernstraße aufgegriffen: Ein vorbereitetes Arbeitsblatt dient dabei als Ergebnissicherung.

Zur Hinführung zu dem neuen Buchstaben H/h hätten sich auch einige Alternativen geboten:
• Einführung über die Namen der Kinder. Dies ist im Falle des H/h aber sehr schwierig, da es bei Namen auch in Sonderkonstellationen (ph) auftritt.
• Einführung über die Figur eines Hundes oder eines Hauses.
Letztendlich entschloss ich mich für die beschriebene Möglichkeit des Hasen Hoppel, da mir dieser Einstieg am konkretesten erschien. Der Stoffhase ist emotional besetzt. Zudem bedeutet die heutige Hinführung eine Anknüpfung an vorherige Buchstabeneinführungen. Durch diese Verbindung wird ein Wiedererkennen der Methode möglich.

4.2.3. Erarbeitung

Das Hinaufschieben der Tafel dient als stummer Impuls. Auf der Tafel ist ein Hase zu sehen, in dessen Bauch der Name „Hoppel“ zu lesen ist, wodurch erkennbar wird, dass es nun um die Schreibung des H/h geht.
Unter dem Bild ist der Satz „Hase Hoppel holt Honig“ zu lesen.
Da die Kinder bereits alle Buchstaben außer dem H kennen, ist es zu erwarten, dass sie das H/h rasch herausfinden können.
Einige Kinder haben ein H/h in ihrem Namen. Allerdings ist es nur bei einem Kind (Hartmut) zu hören. Es ist möglich, dass die Kinder dies an dieser Stelle zur Sprache bringen.

Mit dem Nachfahren des H wird gleich die Schreibung des Großbuchstabens eingeführt.
Verbunden mit dem Schreiben ist der Spruch:
(1) Hase Hoppel
(2) komm herbei
(3) 1,2,3.
Die Kinder dürfen diese Schreibung gleich nachvollziehen, indem sie den Großbuchstaben in die Luft, in die Hand oder mit dem Fuß auf den Boden schreiben.
Die Schreibung des kleinen h wird mit dem Spruch eingeführt:
(1) Hoppel
(2) hüpf!
Die Übung „Die Maler kommen“ ist ein ganzkörperlicher Einsatz. Die Kinder kennen sie bereits von anderen Buchstabeneinführungen.

Da Hasen aus der Erfahrungswelt der Kinder stammen, ist es durchaus möglich, dass einige Kinder sich spontan zu eigenen Erfahrungen mit Hasen äußern (einige Kinder haben Hasen als Haustiere). Diesen Äußerungen soll in der Hinführung oder der Erarbeitung Raum gelassen werden.

4.2.4. Lernstraße

Anschließend betreten die Kinder das Reich des Hasen Hoppel. Dabei werden folgende Stationen durchlaufen:

Arbeitsblatt zu akustischen Analyse
Wie zuvor mündlich geübt, kennzeichnen die Kinder auf einem Arbeitsblatt die Gegenstände, die ein H am Anfang haben
Das Arbeitsblatt dient zur Organisation der Lernstraße. Das Kind, das mit dem Arbeitsblatt fertig ist, wird von mir angestupst und kann mit der Lernstraße beginnen.

1. Tafel
An der Tafel wird das H/h mit Kreide nachgefahren.

2. Sandkasten
Im Sand wird das H/h frei geschrieben.

3. Spiegel-Schreiben
Die Kinder hauchen in den Spiegel bis dieser beschlägt und schreiben anschließend das H/h hinein.
Diese Station ist für die Kinder neu und muss kurz vorgestellt werden.

4. Buchstaben herstellen
H aus Holzstäben legen, h aus Pfeifenputzern biegen.

5. Fühlsäckchen
Die Kinder müssen aus mehreren Säckchen diejenigen herausfinden, in dem sich das große und kleine H/h aus Holz befinden.

6. Stempeln
In eine große Abbildung mit Hase und Hut werden die passenden Wörter gestempelt.

7. Gestalten eines Hasen-Heftes
Auf der Vorderseite des Heftes ist ein Hase abgebildet. Die Hohlbuchstaben in ihm sollen nachgeschrieben werden.
In dem Buch gibt es verschiedene Übungsformen zum H/h:
- Schreibübung: H/h und Wörter mit H/h schreiben
- Visuelle Differenzierung des H/h: Felder mit H/h ausmalen, so dass am Ende ein Hase zu sehen ist
- Leseübung: Wörter und Bilder zuordnen
- Freies Gestalten: Zur Ausgestaltung des Hasen-Heftes kann mit unterschiedlichen Verfahren gearbeitet werden: Stempeln, Ausschneiden von Wörtern oder Bildern mit H/h, Schreiben, Malen, ...
Die Übungen in dem Hasen-Heft entsprechen denen von normalen Arbeitsblättern. Die gebundene Form motiviert jedoch stärker zum sauberen Arbeiten und regt die Kinder zum freien Schreiben an.
Die Reihenfolge der Buchbearbeitung ist nicht festgelegt, wichtig ist jedoch, dass die Kinder alle Aufgaben erledigen. Dies sprengt jedoch den Rahmen dieser Stunde und wird sich in der folgenden Stunde fortsetzen.
Das Gestalten eines solchen Buches bietet eine gute Differenzierungs-möglichkeit. Jedes Kind kann nach seinem Wissen und Vermögen und entsprechend seiner Zugangsmöglichkeiten zu einem Buchstaben mit dem neu gelernten Buchstaben umgehen. In den letzen Wochen hat sich gezeigt, wie die Kinder durch freies Schreiben zunehmend die Sprache entdeckten, und mit welcher Freude sie eigene Texte schreiben und anschließend vorlesen. Mit dem Schreiben ist eine erhöhte Lautstärke verbunden, da die Kinder laut die Wörter formen, um die Buchstabenfolgen herauszufinden.

Die Schreibung des H/h ist mit der vorliegenden Stunde noch nicht ausreichend gefestigt. Es werden sich in den kommenden Stunden noch weitere Schreibübungen anschließen: Schreiben des Buchstabens in ein Buchstaben-Übungsheft, Schreiben kleiner Sätze,...

Anstatt eines Lernzirkels wäre auch eine Stationenarbeit denkbar gewesen. Ich halte Lernzirkel jedoch im Bereich der Buchstabeneinführung für sinnvoller, da durch die vorgegebene Reihenfolge didaktische Prinzipien wie etwa die Buchstabenschreibung vom Groben zum Feinen (Tafel – Sand – Spiegel – Heft) verfolgt werden können. Zudem haben die Kinder nach dem Beenden des Lernzirkels die Möglichkeit, das Hasenbuch an ihrem eigenen Platz zu gestalten. Da das Arbeiten an diesem Buch viel Zeit in Anspruch nimmt, wäre diese Station bei einer offenen Stationenarbeit schnell überlaufen gewesen.
Zudem ist es mir wichtig, dass die Kinder alle Stationen durchlaufen, damit das mehrkanalige Lernen gewährleistet ist. Dies widerspricht jedoch dem Prinzip der offenen Stationenarbeit.

Es ist möglich, dass Moritz und Stephanie bereits vorzeitig mit dem Heft fertig werden, da sie sehr schnell arbeiten. Für diesen Fall liegt im hinteren Teil des Raumes immer Freiarbeitsmaterial bereit.

4.2.5. Reflexion

In einer kurzen Reflexionsphase berichten die Kinder, was sie in ihrem Hasen-Heft gearbeitet haben und ob sie bereits Geschichten dazu erfunden haben. Eventuell lesen sie Teile ihres Buches vor.
Im Klassenzimmer gibt es einen Vorlesestuhl, auf den sich das Kind setzen darf, das gerade vorliest.
Vermutlich werden viele Kinder das Heft noch nicht beendet haben, so dass sich eine Fortsetzung des freien Schreibens in der kommenden Stunde anschließt.

5. Verlaufsplanung

ZeitPhaseUnterrichtsgeschehenSozialformMedien
5‘
8.35 – 8.40
EinstiegBegrüßung der Kinder und der Gäste
Singen des Begrüßungsliedes
„Aufwecken“ der Buchstaben

Informativer Einstieg: Wir lernen heute einen neuen Buchstaben. Ihr werdet sicher gleich selber herausfinden, welcher das ist.
Frontal
Stehkreis
7‘
8.40 – 8.47
HinführungL. stellt den Hasen Hoppel und seine Eigenheiten vor (Hoppel holt Honig, aber keine Marmelade, ....)
Ziele: S. erkennen, welcher Buchstabe heute gelernt wird.
S erkennen das Prinzip, was Hoppel holt und was nicht
Klärung der Lautbildung
Akustische Wahrnehmung des H/h
StuhlkreisStoffhase, verschiedene Gegenstände
10‘
8.47 – 9.57
ErarbeitungL. öffnet die Tafel => der Hase Hoppel kommt zum Vorschein
S. können die H/h im Wort Hoppel und im darunter stehenden Text suchen, L hebt sie farbig hervor.

L. erklärt die Schreibung des großen H (verbunden mit dem Spruch „Hase Hoppel / komm herbei / 1,2,3!“)
ganzkörperliche Übung: der Maler kommt

Gleiche Vorgehensweise beim kleinen m (Spruch: Hoppel hüpf!)
frontalTafelbild

Kreide
18‘
9.57 – 9.15
ÜbungLernstaße:
• Arbeitsblatt: Heraushören des H/h in Wörtern
• H/h an der Tafel nachfahren
• H/h in den Sand schreiben
• H/h in einen beschlagenen Spiegel schreiben
• H aus Holzstäben legen, h aus Pfeifenputzern biegen
• H/h ertasten
• H-Wörter stempeln
• H/h-Heft gestalten
LernstraßeSandkasten, Spiegel, Zahnstocher, Pfeifenputzer, Holzbuch-staben in Beuteln, Stempel, Hasen-Hefte
5‘
9.15 – 9.20
ReflexionWie wurde das Buch gestaltet?
Vorlesen einiger Beispiele
frontalHasen-Hefte

6. Literatur

• Franz, Marianne / Regelein, Silvia: Leseschule, München 1996.
• Franz, Marianne / Regelein, Silvia: Leseschule; Lehrerband, München 1995.
• Heitmann, Peter u.a.: Bücherwurm; Lehrerband, Leipzig/Stuttgart/Düsseldorf 1998.
• Ministerium für Kultus und Sport Baden-Württemberg: Bildungsplan für die Grundschule, Stuttgart 1994.

Fußnoten:
[1] Bildungsplan 1994, S. 66.
[2] vgl. Bildungsplan 1994, S. 66f.
[3] vgl. Handbuch, S. 4.

 

 



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