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Wer hat das Zeug zur Trefferkönigin / zum Trefferkönig?

Wer hat das Zeug zur Trefferkönigin / zum Trefferkönig?
Unterrichtsentwurf
Datum: 17. Juni 2009 Autor: jamesbond007 Kommentare: 0

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Beschreibung:

In dieser Unterrichtsstunde sollen die SchülerInnen die erlernten Wurf- und Schlagfähigkeiten anwenden können, um in einem offenen Stationsbetrieb die individuell bestmögliche Leistung zu erbringen, diese einzuschätzen und so die/den Trefferkönig/in zu ermitteln. Durchgeführt in einer 1. Klasse.


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Wer hat das Zeug zur Trefferkönigin / zum Trefferkönig?


Wer hat das Zeug zur Trefferkönigin / zum Trefferkönig?

1 Thema der Reihe:

„Wir wollen Trefferkönig/in werden!“ – Erarbeitung der Fähigkeit mit verschiedenen Wurfmaterialien auf bewegliche und feste Ziele zu werfen sowie mit unterschiedlichen Schlägern diverse Materialien in vorgegebene bzw. auf selbst gestaltete Ziele zu treffen, um im Anschluss in einem offenen Stationsbetrieb die eigene Leistung einzuschätzen sowie die bestmögliche Leistung zu erbringen, damit die/der Trefferkönig/in ermittelt werden kann.

2 Thema der Einheit:

„Wer hat das Zeug zur Trefferkönigin/ zum Trefferkönig?“ – Anwenden der erlernten Wurf- und Schlagfähigkeiten, um in einem offenen Stationsbetrieb die individuell bestmögliche Leistung zu erbringen, diese einzuschätzen und so die/den Trefferkönig/in zu ermitteln.

3 Aufbau der Reihe:

Thema der 1. Einheit: „Wir werfen mit Bällen auf bewegliche und feste Ziele“ – Sammeln erster Erfahrungen bezüglich des Werfens und Zielens, indem die Schüler in Kleingruppen entsprechend des Zieles ihre Wurfkraft dosieren und in der Grobform der Standwurf- bzw. Schlagwurfstellung auf bewegliche und feste Ziele werfen.

Thema der 2. Einheit: „Wir werfen mit verschiedenen Gegenständen auf Ziele“ – Kennenlernen der unterschiedlichen Materialeigenschaften und deren Auswirkungen auf die Flugbahn, indem die Schüler mit ausgewählten, stabilen und instabilen Wurfmaterialien auf ein vorgegebenes, festes Ziel werfen.

Thema der 3. Einheit: „Wir zielen mit Schlägern“ – Kennenlernen und Anwenden mit unterschiedlichen Schlägern ausgewählte Materialien in bzw. auf ein vorgegebenes Ziel zu treffen, indem die Schüler die Unterschiede der Schläger wahrnehmen, das Ziel anvisieren und ihre Schlagbewegungen den Materialien anpassen.

Thema der 4. Einheit: „Wer hat das Zeug zur Trefferkönigin/ zum Trefferkönig?“ – Anwenden der erlernten Wurf- und Schlagfähigkeiten, um in einem offenen Stationsbetrieb die individuell bestmögliche Leistung zu erbringen, diese einzuschätzen und so die/den Trefferkönig/in zu ermitteln.

4 Kernanliegen

4.1 Kernanliegen der Einheit

Das Kernanliegen der heutigen Stunde besteht darin, dass die SuS versuchen sollen ihre erbrachte Leistung an Wurf- und Schlagstationen einzuschätzen, indem sie ihre Einschätzungen auf dem Laufzettel eintragen sowie in der Reflexion verbalisieren, um ein Bewusstsein für die eigene Leistung zu entwickeln.

4.2 Arbeitsauftrag

Versucht möglichst oft die jeweiligen Ziele an den Stationen zu treffen und tragt die erreichte Punktzahl auf dem Laufzettel ein. Achtet dabei darauf, ob ihr eure Leistung an der jeweiligen Station gut oder mittelmäßig fandet oder ob ihr noch üben müsst. Setzt nach jeder Station ein Kreuz unter das richtige Männchen mit dem Gewicht.

4.3 Leitimpuls für die 3. Phase

An welchen Stationen fandet ihr eure Leistung bereits gut oder mittelmäßig? An welchen Stationen meint ihr, müsst ihr noch üben? Warum?

5. Inhaltlicher Schwerpunkt und fachliche Konkretisierung

Die Unterrichtsreihe „Wir wollen Trefferkönig/in werden“ dient dem Kennenlernen und Sammeln erster Wurf- und Schlagerfahrungen auf bewegliche und feste Ziele.
Den Schwerpunkt meiner heutigen Einheit bildet die eigene Leistungseinschätzung der SuS. Dafür tragen sie ihre Selbsteinschätzungen auf dem ausgeteilten Laufzettel ein. Dies soll zu einer Entwicklung eines individuellen Leistungsbewusstseins beitragen. Hierbei „hat die Erfahrung des individuellen Leistungsfortschritts pädagogisch Vorrang vor dem Vergleich mit anderen.“[1] Gerade in der 1. Klasse schließe ich mich der Meinung Herrn Stobrawes an und verzichte darauf, Ergebnisse in Tabellen o.Ä. auf großen Plakaten zu veröffentlichen, da das Kind zum einen für seine Leistung und die Veröffentlichung seiner Leistung verantwortlich bleiben soll und ich zum anderen meinen Schwerpunkt hierbei auf eine erste Einführung in die Dokumentation der eigenen Leistung lege, um so ein Bewusstsein für die eigene Leistung zu fördern.[2] In der Reflexion sollen die SuS dann versuchen ihre Einschätzungen kurz zu verbalisieren und zu begründen.
Natürlich soll durch arrangierte Lernprozesse eine möglichst hohe Leistungsbereitschaft der SuS in dieser Einheit erreicht werden. Laut den Richtlinien Sport muss die Grundschule „bei allen Kindern die Bereitschaft und die Fähigkeit entwickeln, Leistungen zu erbringen.“[3] Man kann davon ausgehen, dass die SuS der Klasse 1a in der Regel etwas leisten wollen. „Lernen und leisten kann ein Kind nur selbst. [Der LAA] hat die Aufgabe, dieses zu ermöglichen und zu fördern.“[4] Um diesem Anspruch gerecht zu werden, habe ich den Kindern in dieser Einheit als Ansporn den Leistungshintergrund inszeniert, Trefferkönig/in werden zu können. Dafür tragen sie ihre erreichten Treffer der jeweiligen Stationen ebenfalls auf dem Laufzettel ein.
Das Werfen und das Schlagen mit Schlägern stellen in dieser Einheit nicht den Schwerpunkt dar, jedoch sollte erwähnt werden, dass eine Förderung der sportlichen Motorik als positiver Nebeneffekt eintritt.

6. Lernvoraussetzungen

6.1 Lernstand
nicht abgedruckt

6.2 Konsequenzen für den geplanten Lernprozess

Die Unterrichtsreihe „Wir wollen Trefferkönig/in werden“ wurde ausgewählt, um einen Rahmen zu schaffen, der die SuS motiviert, möglichst gute Leistungen beim Zielen auf verschiedene Gegenstände zu erbringen und der es ermöglicht, dass die SuS ihre Leistungen selbst einschätzen können.
Ich habe mich zu Beginn der Stunde für einen Sitzhalbkreis mit Blickrichtung auf die Reihentransparenz und den Laufzettel als Organisationsform entschieden, damit die Konzentration der SuS von Beginn an auf mich als Lehrperson und die wesentlichen Unterrichtsgegenstände gerichtet ist.
Beim Auf- und Abbau kommt es auf Zusammenarbeit an, so machen die Kinder wichtige Sozialerfahrungen.
Die ausgewählten Stationen stellen eine gemischte Auswahl an Stationen aus den vorangegangenen Einheiten dar, die den Kindern einen hohen Aufforderungscharakter bieten, das Ziel möglichst oft zu treffen. Ein offener Stationsbetrieb dient der Förderung des eigenverantwortlichen und selbstständigen Erprobens und der individuellen Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand.[5] Die Stationen sind bezüglich der Aufbaukomplexität und des Schwierigkeitsgrades bewusst nicht zu anspruchsvoll gewählt, da die Kinder der Klasse 1a keine bis wenige Vorerfahrungen zum Zielen besitzen und sie selbstständig in der Lage sein sollen, die Stationen aufzubauen.
Zur Unterstützung der eigenen Leistungseinschätzung in der Arbeits- und Reflexionsphase dient ein Laufzettel (siehe Anhang), der so konzipiert ist, dass es den SuS nach kurzer Einführung möglich sein sollte, diesen richtig auszufüllen. Der Laufzettel ist angelehnt an das Wurfbuch aus dem Aufsatz „Die Elemente des Leistens“ von Markus Stobrawe.[6]
Wegen der gewünschten individuellen Leistungseinschätzung -denn Lernen und Leisten kann ein Kind nur selbst und der LAA hat die Aufgabe dies zu ermöglichen und zu fördern [7] - wird der offene Stationsbetrieb in Einzel- und nicht in Partnerarbeit durchlaufen.
Die Stationskarten sind zum besseren Aufgabenverständnis für die Kinder mit eindeutigen Bildern zur Bewegungsausführung versehen. Weitere Erklärungen der Stationskarten sind nicht nötig, da diese aus den vorangegangenen Stunden bekannt sind, jedoch nicht unter der heutigen Perspektive behandelt wurden.
In der Reflexionsphase werde ich die fünf Stations- und die drei Reflexionskarten für die SuS zur Unterstützung der Gedächtnispräsenz und als Hilfe für die eigene Leistungseinschätzung in die Mitte des Sitzhalbkreises legen.

7 Planungsquadrat

8 Verlaufsplanung

 


9 Literatur

- Bracke, Julia (2007): Lernzirkel Sport. BVK Buch Verlag: Kempen
- Busch, F., Matuschewski, A. & Rips, D. (2007): Bergedorfer Grundschulpraxis Sport 3./4. Klasse. Band 1.
- Hildebrandt-Stramann, Reiner; Laging, Ralf & Beckmann, Heike (2007): Ästhetische Bildung: Sport und Bewegung. 2007 Grundschulverband – Arbeitskreis Grundschule e.V.: Frankfurt am Main.
- Klupsch-Sahlmann, Rüdiger (2005): Bewegungslernen an Stationen. In: Sportpädagogik 1/2005
- MINISTERIUM FÜR SCHULE UND WEITERENTWICKLUNG, WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG (1999): Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule in Nordrhein-Westfalen. Sport. Frechen: Ritterbach
- Stobrawe, Markus (2003): Die Elemente des Leistens. In: Sportpädagogik 5/2003

Fußnoten:
[1] Ministerium für Schule, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen (2001): Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule in NRW Sport. Frechen: Ritterbach Verlag. S. XXX
[2] vgl. Stobrawe, Markus (2003): Die Elemente des Leistens. In: Sportpädagogik 5/2003. S. 13
[3] Ministerium für Schule, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen (2001): Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule in NRW Sport. Frechen: Ritterbach Verlag. S. XIV
[4] Hildebrandt-Stramann, Reiner; Laging, Ralf & Beckmann, Heike (2007): Ästhetische Bildung: Sport und Bewegung. S.15.
[5] vgl. Klupsch-Sahlmann, R.: Bewegungslernen an Stationen. In: Sportpädagogik 1/2005. S. 7
[6] vgl. Stobrawe, M.: Die Elemente des Leistens. In: Sportpädagogik 5/2003. S. 15
[7] vgl. Hildebrandt-Stramann, Reiner; Laging, Ralf & Beckmann, Heike (2007): Ästhetische Bildung: Sport und Bewegung. S.15.

 

 



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