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Auseinandersetzung mit kombinatorischen Problemstellungen

Auseinandersetzung mit kombinatorischen Problemstellungen
Unterrichtsentwurf Arbeitsmaterial enthalten
Datum: 17. August 2009 Autor: verenawes Kommentare: 0

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Beschreibung:

In dieser Unterrichtsstunde sollen die SchülerInnen erste kombinatorische Problemstellungen kennen lernen und verschiedene Strategien zu deren Lösung entwickeln und anwenden. Durchgeführt in einer 2. Klasse.


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Auseinandersetzung mit kombinatorischen Problemstellungen


Auseinandersetzung mit kombinatorischen Problemstellungen

Thema der Unterrichtsreihe

Erste Auseinandersetzung mit kombinatorischen Problemstellungen zur Förderung des problemstrukturierten Denkens.

Ziele der Unterrichtsreihe

Die Schüler [1] sollen erste kombinatorische Problemstellungen kennen lernen und verschiedene Strategien zu deren Lösung entwickeln und anwenden.

Thema der Stunde

Erste entdeckende Auseinandersetzung mit einer kombinatorischen Fragestellung und Entwicklung einer Strategie zu deren Lösung.

Ziele der Stunde

Die Schüler sollen entsprechend ihrer individuellen Fähigkeiten eine Strategie entwickeln, um möglichst viele verschiedene Kombinationen für zwei Elemente (Eissorten) zu finden und die gefundenen Kombinationen übersichtlich darstellen.

Einbettung der Stunde in die Unterrichtsreihe

1. Erste entdeckende Auseinandersetzung mit einer kombinatorischen Fragestellung und Entwicklung einer Strategie zu deren Lösung.
2. Vertiefende Auseinandersetzung mit verschiedenen Strategien zur Bestimmung von Kombinationsmöglichkeiten.
3. Anwendung der erarbeiteten Strategien auf weitere kombinatorische Problemstellungen.

Bedingungen durch die Lerngruppe

Bei der Klasse 2a der Schule handelt es sich um eine integrative Klasse. Hier lernen Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Gemeinsamen Unterricht zusammen mit Kindern ohne sonderpädagogischem Förderbedarf.
Unter den insgesamt 20 Schülern (12 Jungen und 8 Mädchen) befinden sich 7 Kinder, die innerhalb der integrativen Maßnahmen eine besondere Betreuung erhalten. Von diesen Kindern besitzen drei eine Hörschädigung. Damit diese das Unterrichtsgeschehen mitverfolgen können, wird bei längeren Unterrichtsgesprächen von der Lehrkraft ein Mikrofon benutzt. Zwei weitere Schüler haben eine Lern- und einer eine Sprachbeeinträchtigung. Bei einem Schüler wurde ein sonderpädagogischer Förderbedarf im Bereich der emotionalen und sozialen Entwicklung festgestellt.
Um diese Kinder entsprechend zu fördern, erhält die Klassenlehrerin Unterstützung durch eine Lehrkraft für Sonderpädagogik und eine Erzieherin.

Geplanter Unterrichtsverlauf

Geplanter Unterrichtsverlaufa) Phasenziele
b) methodische Begründung
c) Medien
EINSTIEG & BEGRÜßUNG
- Die LAA begrüßt die Schüler und stellt ihnen den Besuch vor.
- LAA bittet die Sch. in den Theaterkreis.
a) Die Schüler sollen auf das Unterrichtsgeschehen eingestimmt werden.
b) Der Theaterkreis bietet allen Schülern eine gute Sicht auf die Tafel.
HINFÜHRUNG
- LAA zeigt eine Eistüte aus Pappe und erörtert kurz die kombinatorische Problemstellung.
- Die Kinder äußern erste Vermutungen und Ideen, wie sie die Anzahl der Kombinationsmöglichkeiten ermitteln könnten.
- LAA erteilt den Arbeitsauftrag, heftet diesen an die Tafel und teilt die Schüler in zuvor festgelegte Zweiergruppen ein.
a) Die Schüler sollen eine erste kombinatorische Problemstellung kennen lernen und Vermutungen und Ideen zur Ermittlung der verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten von zwei Elementen äußern.
b) Ausgehend von einer für die Kinder bekannten Situation wird ihnen ein konkreter und motivierender Einstieg in die Kombinatorik geboten.
c) große Eistüte aus Pappe, Styroporhalbkugeln, Plakat mit Arbeitsauftrag
ERARBEITUNG
- Die Schüler bearbeiten in Partnerarbeit und unter Zuhilfenahme verschiedener Materialien des Materialtisches die Aufgabe. Die Lösung wird von den Schülern übersichtlich auf Papierbögen dargestellt.
- LAA gibt gegebenenfalls Hilfestellungen.
- Ist eine Schülergruppe schnell fertig, so erhält sie einen weiteren Arbeitsauftrag.
a) Die Schüler sollen in Partnerarbeit gemeinsam entsprechend ihrer individuellen Fähigkeiten eine Strategie zur Anzahlbestimmung der Möglichkeiten entwickeln und die verschiedenen Kombinationen übersichtlich darstellen.
b) Die Partnerarbeit soll den Schülern dazu dienen, über verschiedene Lösungsmöglichkeiten und Notationsweisen miteinander ins Gespräch zu kommen.
c) weiße Papierbögen, Einstüten und farbige Kreise aus Pappe, Bundstifte, schwarze Filzstifte, zusätzlicher Arbeitsauftrag zur Differenzierung
REFLEXION
- Zur Präsentation ihrer Ergebnisse treffen sich alle Schüler im Theaterkreis.
- Einige Schülergruppen stellen ihre Lösung vor und berichten, wie sie zur Lösung gelangt sind. Anschließend wird die Frage des Arbeitsauftrags wieder aufgegriffen.
- Eventuell wird im Anschluss über die Effektivität der einzelnen Lösungswege gesprochen.
- Zum Abschluss wird ein Ausblick auf die nächste Stunde gegeben.
a) Einzelne Schüler sollen ihre Lösungen vorstellen und erläutern, wie sie dazu gelangt sind.
b) Im gemeinsamen Gespräch werden einzelne Ergebnisse vorgestellt und diskutiert, so dass die Schüler weitgehend selbständig verschiedene Lösungen und Lösungswege kennen lernen.
c) Arbeitsergebnisse der Schüler, Magnete, Tafel zum anheften der Arbeitsergebnisse

Verwendete Literatur

- EIDT, H. / LACK, C. / LAMMEL, R. / VOß, E. / WICHMANN, M.: Denken und Rechnen 2. Westermann. Braun-schweig 2005.
- FRANKE, M.: Didaktik des Sachrechnens in der Grundschule. Spektrum Akademischer Verlag GmbH. Hei-delberg, Berlin 2003.
- GRASSMANN, M.: Kombinatorische Aufgaben. Herausforderungen für mathematisch begabte und interes-sierte Kinder. In: Praxis Grundschule, 2002, Heft 6, S. 18 – 25.
- MINISTERIUM FÜR SCHULE, JUGEND UND KINDER DES LANDES NRW: Richtlinien und Lehrpläne zur Erprobung für die Grundschule in Nordrhein-Westfalen. Ritterbach Verlag GmbH. Frechen 2003.
- RADATZ, H. / SHIPPER, W.: Handbuch für den Mathematikunterricht 3. Schuljahr. Schroedel. Hannover 1999.
- WORMLAND, D.: Die Gedanken des kleinen Nikolaus. Kombinatorische Aufgaben in der Grundschule. In Praxis Grundschule, 2002, Heft 6, S. 50 – 59.

 



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