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Einführung - Geborgen in Gottes Hand (Psalm 139)
Datum: 17. August 2009 Kommentare: 1
Zusätzliche Informationen:
Beschreibung:
In dieser Unterrichtsstunde sollen die SchülerInnen Psalmen als eine weitere Form des Gebets erfahren. Sie sollen sich die wichtigsten Informationen über die Entstehung und die Kategorisierung (Lob, Dank, Klage) aneignen. Durchgeführt in einer 4. Klasse.

Einführung - Geborgen in Gottes Hand (Psalm 139)
Einführung - Geborgen in Gottes Hand (Psalm 139)
1. Planung der Unterrichtseinheit
Thema der Unterrichtseinheit:
Psalmen - Worte des Vertrauens
Ziel der Unterrichtseinheit:
Die Schülerinnen und Schüler sollen Psalmen als eine weitere Form des Gebets erfahren. Sie sollen sich die wichtigsten Informationen über die Entstehung und die Kategorisierung (Lob, Dank, Klage) aneignen. Die Schülerinnen und Schüler sollen verschiedene Psalmworte kennen lernen und für das eigene Leben beschreibend und gestaltend deuten, sowie ihre Gefühle ausdrücken können.
Struktur der Unterrichtseinheit
| Inhaltlicher Schwerpunkt der Sequenz: | Angestrebte fachliche Intention: Die Schülerinnen und Schüler sollen... |
| Einführung - Geborgen in Gottes Hand (Psalm 139) (45 min.) | ...anhand eines Plakats („Bleib sein Kind“) und damit in Verbindung stehender Psalmenworte des Psalms 139 verstehen, dass es Menschen gibt, die für einen da sind, denen man vertrauen kann, indem sie in gestalterischer Arbeit einen Umriss der eigenen Hand zeichnen, sich darin verorten, diesem Bild dann ein passendes Psalmwort zuordnen und darüber reflektieren. |
| Was sind Psalmen? (45 min.) | ...die wichtigsten Informationen über Psalmen erfahren, indem sie einen kindgerechten Sachtext bearbeiten. |
| Psalmen kann man ordnen (45 min.) | ...sollen die Kategorien Loben, Danken und Klagen aus der Unterrichtseinheit „Beten“ auf verschiedene Psalmworte übertragen, indem sie die Worte hören/ sich erlesen, die Gefühlsempfindung zum Ausdruck bringen und das entsprechende Psalmwort einer Kategorie zuordnen. |
| Gefühle ausdrücken (90 min.) | ...an Hand von Gefühlsfiguren deren Gemütszustände nachempfinden, indem sie in einer ersten Stunde die Emotionen wahrnehmen, benennen und zuordnen und sie selbst nachahmen und in einer zweiten Stunde unter zu Hilfenahme verschiedener Psalmworte gestalterisch dazu arbeiten. |
| Psalm 23 - ein Vertrauenspsalm (90 min.) | ...sollen Psalm 23 kennen lernen und seine Worte für das eigene Leben deuten, indem sie den Psalm hören, inhaltliche Fragen klären, den Psalm in Abschnitte unterteilen und gestalterisch bearbeiten. In einer zweiten Stunde wird der Psalm kreativ umgesetzt, indem gemeinsam ein Bodenbild gestaltet wird. |
Anmerkung: Dieser Einheit ging die Einheit „Beten“ voraus. Die Schülerinnen und Schüler wissen um die Bedeutung des Betens, warum Menschen beten und können Gebete in Klagen, Loben, Danken und Bitten unterscheiden.
2. Planung der Unterrichtsstunde
Thema der Unterrichtsstunde:
Einführung - Geborgen in Gottes Hand (Psalm 139)
Ziel der Unterrichtsstunde:
Die Schülerinnen und Schüler sollen anhand eines Plakats („Bleib sein Kind“) und damit in Verbindung stehender Psalmenworte des Psalms 139 verstehen, dass es Menschen gibt, die für einen da sind, denen man vertrauen kann, indem sie in gestalterischer Arbeit einen Umriss der eigenen Hand zeichnen, sich darin verorten, diesem Bild dann ein passendes Psalmwort zuordnen und darüber reflektieren.
Teilziele der Stunde:
Die Schülerinnen und Schüler sollen…
TZ 1: ...an die vorangegangene Unterrichtseinheit „Beten“ anknüpfen, indem sie durch ein Pantomimen - Spiel wiederholen, was Hände tun können und dies auf einem Arbeitsblatt an der Tafel festhalten.
TZ 2: ...an Hand des Plakates das Gefühl von Vertrauen nachempfinden, indem sie sich zu dem Bild äußern und ihre Ideen wiederum auf den Händen festhalten.
TZ 3: ...die Erfahrung des Vertrauens auf ihr eigenes Leben anwenden, indem sie in gestalterischer Arbeit einen Umriss der eigenen Hand zeichnen, sich darin verorten und diesem Bild dann ein passendes Psalmwort aus Psalm 139 zuordnen.
1TZ 4: ...über ihre gestalterische Arbeit reflektieren, indem sie ihre Ergebnisse vorstellen.
1Teilziel 4 wird wahrscheinlich nicht von jeder Schülerin/ jedem Schüler erreicht. Das Reden über eigene Gefühle ist etwas sehr Persönliches, deshalb bleibt es den Schülerinnen und Schülern freigestellt, über die Arbeit zu reflektieren.
3. Beschreibung der Lerngruppe
Allgemeines:
Die Klasse 4d setzt sich im Religionsunterricht aus 3 Mädchen und 5 Jungen im Alter von 11 Jahren zusammen. Vier Schülerinnen und Schüler werden nach den Kerncurricula der vierten Klasse Grundschule unterrichtet, zwei Schülerinnen und Schüler nach den Richtlinien der Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen für die vierte Klasse, ein Schüler nach den Kerncurricula der dritten Klasse Grundschule und eine Schülerin nach den Richtlinien der Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen für die dritte Klasse.
Die Klasse setzte sich zu Beginn des Schuljahres 2007/ 08 komplett neu zusammen.
Ich unterrichte seit Februar 2008 zweimal wöchentlich eigenverantwortlich jeweils eine Stunde evangelische Religion in der Klasse.
Sozialverhalten:
Zwischen den Schülerinnen und Schüler bestehen Spielkontakte und Freundschaften. Auch die Schülerinnen und Schüler, die zu Beginn des Schuljahres aus anderen Schulen hinzukamen, sind fest in der Klasse integriert.
T. hat es nicht immer leicht, von ihren Mitschülern angenommen zu werden, da sie deutlich schwächere Leistungen erbringt als die anderen und dies häufig Diskussionspunkt innerhalb des Unterrichtsgeschehens wird.
E. spricht während des Unterrichts unaufgefordert nur selten, was manchmal ebenfalls einen Angriffspunkt für die anderen bietet.
Im Allgemeinen gelingt es den Schülerinnen und Schülern nicht immer, den anderen den notwendigen Entfaltungsraum zu lassen. Dies wird besonders in den Montagsgeschichten vom Wochenende deutlich, wenn es ihnen schwer fällt, einander ausreden zu lassen oder bis zum letzten Schüler oder bis zur letzten Schülerin aufmerksam zu bleiben.
R. zeigt manchmal erhebliche Aggressivität, welche sich sowohl gegen Mitschüler als auch gegen erwachsene Bezugspersonen richtet. K. wird von Rs Verhalten oft verleitet, wodurch dann ein Streit zwischen den Beiden entsteht.
Durch das Einführen eines Punktesystems, welches das Sozial- und Arbeitsverhalten bewertet, gelingt es ihnen jedoch immer häufiger, Klassen- und Gesprächsregeln einzuhalten.
Durch die Auseinandersetzung mit dem Thema Psalmen sollen die Schülerinnen und Schüler für eigene Gefühlsempfindungen und die des anderen sensibilisiert werden.
Lern - und Arbeitsverhalten:
Die Schülerinnen und Schüler nehmen meist motiviert am Religionsunterricht teil und können sich gut in Gefühlslagen von Menschen auf Bildern oder Akteuren in biblischen Geschichten hineinversetzen. Häufig kommt jedoch von einzelnen Schülerinnen und Schüler die Frage nach der Sinnhaftigkeit des Religionsunterrichts und die Aussage: „Ich will daran nicht glauben!“, was das Arbeiten erschwert.
Die Schülerinnen und Schüler machen außerhalb des Unterrichts nur wenig religiöse Erfahrungen. Dennoch können sie ihre Gedanken und Gemütszustände oft detailliert wieder geben.
Kreative Aufgaben bereiten den Schülerinnen und Schülern große Freude.
4. Sachstrukturanalyse
Inhaltsbezogene Analyse
Psalmen sind eine Sammlung von Gebeten und Liedern. Die Gefühle von Lob, Dank und Klage kommen darin zusammen. Die Psalmen sind aus der Erfahrung des realen Lebens erwachsen. Sie spiegeln unterschiedliche Situationen, mit denen Menschen umgehen müssen, wider.
Die Psalmen sprechen die Grunderfahrungen wie Angst, Wut, Trauer, Vertrauen und Freude an.
Psalmen helfen, einen unmittelbaren Zugang zur Bibel zu finden. Für Kinder und Jungendliche hängt alles daran, dass sie selbst einen direkten Zugang finden, denn nur so gelangen sie zu einem selbstständigen Verstehen.
Psalm 139 hat ein breites Echo. Der Dichter (David?) spricht in einer Ich - Du - Beziehung, was den Leser, in diesem Fall die Schülerinnen und Schüler direkt anspricht. Es wird nicht über Gott, sondern mit Gott gesprochen. Psalm 139 gleitet nicht ab in philosophisches Denken, was Kindern wiederum die Auseinandersetzung erleichtert.
Der Psalm gliedert sich in sechs Abschnitte. Für die Stunde relevant ist Vers 1 - 6: Ps 139,2 „Wenn ich gehe oder liege, bist du um mich herum“; Ps 139,5 „Von allen Seiten umgibst du mich“; Ps 139,6 „Du hältst deine Hand schützend über mir“. Vor allem Gottes Allwissenheit wird hier thematisiert. Obwohl Metaphern für Kinder sonst schwer zu deuten sind, können sie die ausgewählten Psalmworte gut verstehen und interpretieren. Die Sprache ist für die Schülerinnen und Schüler unmittelbar verständlich.
Der Dichter redet aus eigener Erfahrung. So werden Gefühle sehr intensiv nachempfunden und somit verwandeln sie sich zu einem Impuls für das eigene Leben.
Dieser Psalm bietet Argumente, die zeigen wollen, woran sich ein Mensch halten kann und wie begründet und verlässlich dieser Halt ist. In den ausgewählten Psalmworten wird schnell klar: „Ich bin da!“ Das Symbol der Hand macht dies im Besonderen deutlich. Sie gehört zum Menschen, ist also etwas Menschliches. Das Umarmen einer Mutter oder das liebevolle Streicheln gehört zu einer Urerfahrung, die die Grundlage jeglichen Vertrauens bildet. Deshalb ist die Symbolhaftigkeit der Hand so stark.
Die Schülerinnen und Schüler interpretieren die Worte für sich selbst, „hangeln“ sich an ausgewählten Worten entlang, der Inhalt jedoch sollte nicht zerredet werden.
Verfahrensbezogene Analyse
Die inhaltsbezogene Analyse macht deutlich, dass das Gefühl des Vertrauens den Schwerpunkt der Stunde bildet. Folgende Ziele lassen sich ableiten:
- Die Schülerinnen und Schüler empfinden das Gefühl von Vertrauen nach, vor allem in der Stärke des „Ich bin da“.
- Sie können dieses Gefühl für ihr eigenes Leben umdeuten und nachvollziehen.
Durch das Mitteilen eigener Erfahrungen lässt sich dieses Gefühl intensiv nachempfinden und ein ummittelbares Erleben wird so eröffnet. Auch das kreative Gestalten eines Bildes ist eine weitere Möglichkeit, Gefühle nachzuempfinden (vgl. 7. Methodische Überlegungen).
5. Didaktische Überlegungen
Bezug zu den Kerncurricula:
In der Unterrichtseinheit Psalmen steht das Gefühl des Vertrauens im Mittelpunkt. Dies lässt sich besonders der 2. Leitfrage, „Nach Gott fragen“, zuordnen. Damit ist das Kennenlernen besonderer Sprachformen verbunden, die die vertrauensvolle Beziehung zu Gott (zu seinen Mitmenschen) ausdrücken und die Fähigkeit, eigene Vorstellungen der Bedeutung der Psalmen in Beziehung zu setzen. Die Schülerinnen und Schüler sollen die religiöse Sprache in geprägten Formen kennen und sie gestalten können.
Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung:
Die Schülerinnen und Schüler machen im alltäglichen Leben Erfahrungen von Geborgenheit und Verlassenheit. Klassen- und Schulwechsel sind für die Schülerinnen und Schüler nicht selten. Auch ist ihr Leben von vermehrten Krankenhaus- oder Kuraufenthalten geprägt. Die sozialen Hintergründe der Schülerinnen und Schüler spiegeln sich dann auch im Unterrichtsalltag wider. Das Gefühl, dass man jemandem vertrauen kann, dass man sich bei diesem Menschen geborgen fühlt, geht dann oft verloren.
Auch im Rahmen des Unterrichts im Klassenverband fällt es ihnen nicht immer leicht, sich auf Mitschüler/ innen oder erwachsene Bezugspersonen einzulassen (vgl. Sozial-verhalten).
In Zukunft müssen sich die Schülerinnen und Schüler immer wieder auf neue Vertrauenspersonen einlassen. Vertrauen bilden und Vertrauen können müssen also immer wieder neu entwickelt werden.
Didaktische Reduktion:
Die Einteilungsmöglichkeiten der Psalmen sind vielfältig. Für den Unterricht werden die Kategorien Loben, Danken, Klagen hervorgehoben. Die biblische Sprache kann für die Kinder sehr abstrakt sein, deshalb wird auf eine kindgerechte Sprache und auf eine Reduktion auf die Kernaussagen des jeweiligen Psalms geachtet. Psalm 139 wird nicht im Ganzen besprochen. Der Psalm hat einen Doppelsinn, zum einen den des Vertrauenkönnes, zum anderen den des Sich - Eingeengt, Sich - Erdrückt - Fühlens. Auf die zweite Sichtweise wird bewusst verzichtet (vgl. 3 Lern- und Arbeitsverhalten). Die Schülerinnen und Schüler machen zunächst die Erfahrung, einen Freund zu haben, der mein Freund ist. Sie finden Geborgenheit in Mitten von Angst oder Unsicherheit. Es ist nicht nötig, die Schülerinnen und Schüler auf dem Weg des Redens über Gott, sie von Gott zu überzeugen. Viel wichtiger ist es, die Worte der Psalme auf eigene Erlebnisse zu übertragen. Es wird nicht von mir angestrebt, dass die Schüler/innen darauf stoßen, dass es Gott ist, dem man vertrauen kann. Wichtiger ist es, dass sie erkennen, dass es Menschen in ihrem Leben gibt, die diese Aufgabe erüllen.
6. Lernvoraussetzungen und pädagogische Konsequenzen
Dem angestrebten Unterrichtsziel und dem damit verbundenen Unterrichtsgeschehen liegen folgende Voraussetzungen zu Grunde:
Auf den Inhalt bezogen müssen die Schülerinnen und Schüler…
LV 1: ...ihr Vorwissen über die vorangegangene Einheit „Beten“ aktivieren.
LV 2: ...sich empathisch in das Gefühl des Kindes in der Hand hineinversetzen können.
LV 3: ...ein Gespür dafür haben, was „Jemandem vertrauen“ für sich selbst bedeutet.
Auf das Verfahren bezogen müssen die Schülerinnen und Schüler…
LV 4: ...Klassenregeln kennen und einhalten können.
LV 5: ...Pantomimische Bewegungen deuten können.
LV 6: ...Gefühle und Eindrücke verbalisieren können.
LV 7: ...eine Figur erkennbar zeichnen können
7. Methodische Überlegungen
Pantomime:
Die Schülerinnen und Schüler stellen in einem Gebärdenspiel, eine Szene/ einen Begriff nur unter Verwendung von Gebärden und Mimik dar.
Gestaltung eines Gefühlsbildes:
Das Gestalten eines Bildes macht innere Eindrücke sichtbar und eröffnet den Schülerinnen und Schülern eine metakommunikative Ebene, auf denen nicht mehr nur die anderen im Mittelpunkt stehen, sondern ein konkreter Bezug zur eigenen Person und ihrer Lebenswirklichkeit hergestellt wird. Schülerinnen und Schüler, die sich im Unterrichtsgeschehen verbal eher selten beteiligen (E.), können so den anderen ihre Gefühle mitteilen.
Verlaufskarten:
Die Verlaufskarten wurden in der vorhergehenden Stunde eingeführt. Sie sollen die Schülerinnen und Schülern eine Einsicht in den Verlauf der Stunde ermöglichen.
Wandplakat:
Die Gestaltung des Wandplakates schafft eine Zusammenarbeit, obwohl jeder Schüler/ jede Schülerin zunächst allein arbeitet (vgl. 9. Soziaformen).
8. Medien
- Pantomimenkarten
Die Verwendung der Pantomimenkarten im Religionsunterricht ist neu. Sie kennen das Pantomimespiel aber bereits aus anderen Fächern oder Spielen. Da jeder Schüler/ jede Schülerin einmal spielen darf, werden Streitereien vermieden.
- Plakat
Bilder oder Folien kommen im Religionsunterricht des Öfteren zum Einsatz. Immer besser gelingt es den Schülerinnen und Schüler zu beschreiben, was sie auf dem Bild sehen und wie das Gesehene zu interpretieren ist.
9. Sozialformen
Auf Partner- oder Gruppenarbeit lässt sich die Klasse nur selten ein. Berührungen ihrer Mitschüler nehmen sie nicht gern an. Die jeweilige Sozialform muss ich bewusst auswählen. Die Schülerinnen und Schüler gestalten zunächst jeder für sich ein Handbild. Das Wandbild wird dann aber wieder von allen gemeinsam gestaltet, wodurch sich das Zusammengehörigkeitsgefühl verstärkt.
10. Literatur
- GAUER, C./ GRÜNSCHLÄGER - BRENNECKE S./ RÖSE M. (2007, 2. Aufl.). Bergedorfer Grundschulpraxis. Religion. 3 Klasse. Persen Verlag GmbH. Buxtehude. S. 110 ff.
- GAUER, C./ GRÜNSCHLÄGER - BRENNECKE S./ RÖSE M./ STRUWE G. (2007, 3. Aufl.). Bergedorfer Grundschulpraxis. Religion. 1. Klasse. Persen Verlag GmbH. Buxtehude. S. 156 ff.
- Bausteine Religion (0/ 2004). Grundschule. Bibel, Zeugen des Glaubens, Kirchenjahr, Lebensfragen/ Weltreligionen. Bergmöller und Höller Verlag AG.. B1 Psalmen.
- HENNIG, K. (1998, 4. Aufl.). Jerusalemer Bibellexikon. Hänssler Verlag. Neuhausen - Stuttgart. S. 713f.
- Niedersächsisches Kultusministerium (2006). Kerncurriculum für die Grundschule, Evangelische Religion. Hannover. S 17ff.
- BÜHLMANN,W. (1986, Heft 4). Impulse und Hilfen zum Bibel- und Religionsunterricht. Psalmen. Vreni Merz Verlag. Luzern. S. 15f.
- Hoffnung für alle. Das Neue Testament und die Psalmen. (1998). International Bible Society. Ps 139.
- LACHMANN, R. / ADAM, G. (Hrsg.) (2001). Theologie für Lehrerinnen und Lehrer (TLL). Elementare Bibeltexte: exegetisch, systematisch, didaktisch. Vandenhoeck & Ruprecht Verlag. Göttingen. S. 135 - 142, 152ff.
- Kaiser, O./ Perlitt, L. (Hrsg., 10. unveränderte Auflage) (1987). Neues Göttinger Bibelwerk. Zweiter Teil: Psalm 61 - 150. Vandenhoeck und Ruprecht Verlag. Göttingen und Zürich. S. 552ff.
11. Verlaufsplanung
| Phase | Geplanter Unterrichtsverlauf | Did. - method. Verlauf | Sozialform / Medien |
| Einstieg | - LAA begrüßt die SuS und den Besuch - SuS erläutern mittels der Verlaufskarten den Verlauf der Stunde | Verlaufstransparenz | Stuhlhalbkreis Verlaufskarten |
| Erarbeitung | - SuS spielen das Pantomimenspiel - LAA erklärt, dass die Ergebnisse der Stunde heute auf einem Wandplakat festgehalten werden - Ergebnisse werden von SuS auf den Arbeitsblättern notiert und auf dem Wandplakat befestigt - SuS fassen zusammen, was Hände alles können - LAA formuliert, dass die SuS heut von ganz besonderen Worten erfahren werden, wie diese heißen, erfahren sie erst am Ende der Stunde - SuS sehen das Plakat „Bleib sein Kind“ - SuS sehen sich zuerst nur das Kind an und äußern sich spontan - Danach stellt LAA konkrete Fragen: a. Wie sieht das Mädchen aus? b. Wie fühlt es sich? c. Was tut die Hand? d. Wie sieht sie aus? e. Wessen Hand könnte es sein? - Die Ergebnisse werden wieder auf den Arbeitsblättern festgehalten - LAA liest die Äußerungen der SuS nochmals vor - LAA befestigt 4 ausgewählte Psalmworte aus Psalm 139 - SuS lesen diese vor | TZ 1 Zieltransparenz TZ 2; DM 2; DM 3 | Stuhlhalbkreis Pantomimenkarten, Wandplakat,Arbeitsblätter mit Hand, schwarze Fasermaler, Pattafix, Plakat, Arbeitsblätter mit Hand, schwarze Fasermaler, Pattafix Laminierte Psalmworte |
| Vertiefung | - SuS begeben sich zum Arbeitsplatz - Die PM hilft Kimberly beim Wechseln von Rolli auf Stuhl und wieder zurück - SuS erhalten den Arbeitsauftrag und gestalten das Bild | TZ 3 | Arbeitsplatz Arbeitsauftrag, Bildvorlagen, Psalmworte an Tafel |
| Reflexion | - Die SuS befestigen ihre Ergebnisse als Rahmen um das Wandplakat - Freiwillige SuS stellen ihre Ergebnisse vor und reflektieren sie - SuS stellen einen Zusammenhang zwischen den Worten und dem Symbol der Hand her; gegebenenfalls erinnert LAA an das Auffangspiel aus der UE „Beten“ - LAA erklärt kurz, dass die ausgewählten Worte aus einem Psalm stammen, was Psalmen sind erfahren die SuS in den nächsten Stunden - LAA verteilt die Punkte für die Stunde | TZ 4 | Stuhlhalbkreis Wandplakat |
| Didaktische Reserve | - SuS und LAA suchen gemeinsam nach einem passenden Platz für das Wandplakat und bringen es dort an |
Kommentare (1)
Ich finde es mutig, sich diesem Psalmwort zu nähern. Viele Kinder kennen wenig Geborgenheit oder fast gar keine mehr. Gerade das in den Arm nehmen, umarmen kann vielen gut tun.











