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Bilderbuch - Text weiterschreiben
Datum: 19. August 2009 Kommentare: 0
Zusätzliche Informationen:
Beschreibung:
In dieser Unterrichtsstunde sollen die SchülerInnen einen Text zum weiteren Fortgang des Bilderbuchs verfassen können. Durchgeführt in einer 2. Klasse.

Bilderbuch - Text weiterschreiben
Bilderbuch - Text weiterschreiben
1. Institutionelle Rahmenbedingungen
Die Waldschule in E. ist ausschließlich eine Grundschule. Die Schuler/Innen dieser Schule wohnen fast alle in dem Dorf und haben deshalb keinen weiten Weg zur Schule.
Die Schule ist sehr klein. Es gibt vier Klassenzimmer, jeweils nur eine Klasse in jeder Stufe. Insgesamt sind es 72 Schüler/Innen in der Schule, wobei die Zahl der Schüler/Innen öfters variiert.
Das Lehrerkollegium besteht daher nur aus sechs Lehrkräften, sowie zwei zusätzlichen Religionslehrern, die allerdings nicht in Vollzeit an der Schule tätig sind.
Der Klassenraum weist eine klare Struktur aus. Die Tische der Schüler/Innen sind in Gruppen gestellt.
Der Schulalltag ist so gegliedert, dass die Schüler/Innen eine Frühstückspause haben und zusätzlich noch zwei 15-Minuten-Pausen, die die Schüler/Innen meist auf dem Schulhof verbringen.
Unsere Praktikumsgruppe nimmt in der fünften und sechsten Stunde am Unterrichtsgeschehen teil. Zwischen diesen beiden Stunden liegt eine 15-minütige Pause.
Erwähnen will ich noch, dass zwischen den Stunden generell keine Pausenklingel ertönt.
2. Anthropologische und soziale Rahmenbedingungen
Die 2.Klasse, in der ich meine Stunde halten werde, besteht aus insgesamt 18 Schüler/Innen. Hierbei handelt es sich um 10 Mädchen und 8 Jungen.
Die Schüler/Innen haben alle keinen Migrationshintergrund.
Die meisten der Schüler/Innen kennen sich schon seit dem Kindergarten, daher haben sie ein sehr gutes Grundvertrauen und einen starken Klassenzusammenhalt. Die drei Schüler und eine Schülerin, die nicht schon seit dem Kindergarten mit den anderen zusammen sind, kommen aus umliegenden Gemeinden. Diese Vier sind ebenfalls in der Klasse integriert.
Zu erwähnen wäre noch, dass der Schüler D. die erste Klasse übersprungen hat, aber sein Niveau auf dem eines Zweitklässlers ist.
Die Atmosphäre in der Klasse ist sehr angenehm und ich empfinde die Schüler/Innen größtenteils als sehr respektvoll.
Bemerkenswert sind die aktive Mitarbeit und das ruhige Arbeitsklima.
3. Fachwissenschaftliche Analyse
Bilderbücher gehören zur Gattung der Kinder- und Jugendliteratur für etwa zwei- bis zehnjährige Kinder. In Bilderbüchern überwiegt die Illustration gegenüber dem Text und die handlungsbezogenen Inhalte werden vorwiegend visuell vermittelt (Schaub/Zenke 2002, S. 94).
Aus diesem Grund bildet es eine eigene Gattung der Literatur.
Die enge Wechselwirkung von Text und Bild ist charakterisierend für ein Bilderbuch. Dadurch lässt es sich in eine spezielle Gattung einordnen, die Gattung der Wort-Bild-Beziehungen. Durch sie entsteht eine klare Abgrenzung zum illustrierenden Buch, in dem die Bilder nur eine erläuternde und kommentierende Funktion zum Text haben. Das Bilderbuch bildet, da Bild und Text zusammen ein komplexes symbolisches Gebilde darstellen, in dem meist Stoffe fiktionalen Charakters erzählt werden, ein primär narratives Medium. Bilderbücher erzählen in relativ wenigen Bild-Text-Einheiten die Geschichte, wobei sich das zahlenmäßige Verhältnis zwischen Bild und Text nicht verallgemeinern lässt.
Das Bilderbuch wird in seiner pädagogischen Funktion und Wirkung meist unterschätzt, was daran liegen könnte, dass es von der Literatur- und Kunstwissenschaft kaum wahrgenommen wird.
Mein ausgewähltes Buch „das Monster vom blauen Planeten" von Cornelia Funke und Barbara Scholz erschien erstmals im Juni 2008 im Fischer Schatzinsel Verlag. Es ist eine fantastische Geschichte von einem Jungen namens Gobo, der auf dem Planeten Galabrazolus lebt und sich auch ein Haustier von einem anderen Planeten wünscht. Gobo macht sich auf den Weg zum blauen Planeten und fängt ein Erdenmonster um es als Haustier zuhalten. Die Autorin, Cornelia Funke, wirft einen ganz neuen Blick auf unsere Welt. Sie ist 1958 geboren und gilt heutzutage als die erfolgreichste und beliebteste Kinderbuchautorin Deutschlands. Nach einer Ausbildung zur Diplompädagogin und einem Graphikstudium arbeitete sie zuerst nur als Illustratorin. Sie begann bald aber auch eigene Bücher für Kinder und Jugendliche zu schreiben, da ihr die Geschichten, zu denen sie Bilder zeichnete, nicht gefielen. Sie merkte spät, dass sie eine „Geschichtenerzählerin" (http://www.corneliafunke.de/cornelia-funke/biografie.html) ist. Sie schrieb mehr als 50 Kinder-und Jugendbücher, beispielsweise bekannte Geschichten wie „der geheimnisvolle Ritter namenlos"(2001) und „das Piratenschwein"(1999).
Die Illustratorin Barbara Scholz, geboren 1969 in Herford, machte zunächst eine Ausbildung zur Druckvorlagenherstellerin. Im Anschluss studierte sie Graphik an der Fachhochschule Münster. Seit 1999 ist sie freiberuflich als Illustratorin für verschiedene Kinderbuchverlage tätig.
Mein Thema der Stunde heißt „Bilderbuch- Text weiterschreiben". „Text weiterschreiben" bedeutet, das Bilderbuch bietet einen Schreibanlass. Heutzutage wird immer mehr von den traditionellen Aufsatzthemen abgesehen und Schreibaufgaben treten in den Fokus des Deutschunterrichts. Das Schreiben im Rahmen der Unterrichtstunde ist in den Bereich des kreativen Schreibens einzuordnen.
Die wichtigste Funktion, die das kreative Schreiben in sich trägt, ist die, dass sie im Gegensatz zu anderen Zugängen zum Schreiben, die ganze Person erfasst. (Spinner 1993,S.21)
Kreatives Schreiben fördert, die in der Regel vorhandene Schreibfreude. SPINNER spricht in seinem Aufsatz in Praxis Deutsch (1993), von der „Aktivierung der Imaginationskraft" als bedeutsames „Charakteristikum" des kreativen Schreibens. Desweiteren sollte kreatives Schreiben ohne konkrete Planung sein, sich in gewissem Maße von der Sprache einfach forttragen lassen (Spinner 1993, S.21).
In tiefenpsychologischer Hinsicht ist die die Aufgabe des Kreativen Schreibens, Schreibangebote zu entwickeln, durch die „latente psychische Inhalte aktiviert, Vorstellungsbilder verwandelt und so als Teil des eigenen selbst erfasst werden können"(Spinner 1993,S.19).
Im Rahmen meiner Unterrichtsstunde halte ich das Konzept des handlungs-und produktionsorientierten Unterricht für angemessen. Handlungs-und produktionsorientierter Unterricht geht davon aus, dass „eigenes Tun intensivere Lernprozesse ermöglicht als die bloße Instruktion und das Unterrichtsgespräch" (Spinner 2002, S.252). Zudem ist die „Förderung der Imaginationskraft"(Spinner 2002, S.253) eine wesentliche Voraussetzung literarischen Verstehens. Diese Unterrichtsform zielt nicht auf ein einheitliches Ergebnis ab, sondern fordert individuelle Verarbeitungsweisen der Schüler/Innen.
„Literatur-und schreibdidaktische Unterrichtsziele"(Spinner 2002, S.253) werden verbunden. Wenn Schreibziele überwiegen, spricht man von kreativem Schreiben. Eine Klare Grenze ist nach SPINNER weder möglich, noch sinnvoll.
4. Fachdidaktische Analyse
Gegenwartsbedeutung:
Kinder profitieren vom Ansehen oder Lesen von Büchern. Bilderbücher sind die ersten Begleiter in die Welt der Literatur. Die genaue Betrachtung der Bilder erhöht den Anreiz zum Sprechen. Die Neugier wächst und regt zu weiteren Fragen an. Der Umgang mit Büchern fördert daher die Sprachentwicklung.
Lesen ist unterhaltend und entspannend, im Unterricht wie zuhause.
Gerade die Bereiche Natur und Tiere, das Leben anderer Menschen und auch technische Dinge können anhand von Bilderbüchern den Kindern gut nahegebracht werden, da die visuelle Komponente, die Bilder, das Verstehen vereinfachen.
Bilderbücher „unterstützen und erweitern die sprachlichen und kognitiven Fähigkeiten des Kindes, öffnen einen Zugang zur Welt und regen die kindliche Fantasie an." ( Hollstein 2002,S.130)
Sie sind eine Hilfe bei der Lebensbewältigung, da sich Kinder mit Protagonisten identifizieren können und somit eine Identifikationsfigur finden.
Die Kinder werden in ihrer ästhetischen Wahrnehmung durch Illustrationen geschult.
Zukunftsbedeutung:
Der frühe Zugang zu Bilderbüchern bietet für Kinder große Vorteile. Bilderbücher fördern die Sprach-und Denkfähigkeit der Kinder und regen sie an weiter zu fabulieren.
Bilderbücher eröffnen Zugänge zu den verschiedenen literarischen Gattungen der Kinder-und Jugendliteratur. Sie sind sozusagen die „Eingangstür" in die literarische Welt.
Kinder erfahren durch Bücher die Vielfalt des Lebens. Die meisten Bücher befassen sich mit speziellen Themen, beispielsweise mit Liebe, Tot, und Toleranz.
Unser Gehirn arbeitet im Wechselspiel zwischen beiden Gehirnhälften. Bei Rechtshändern ist die linke Gehirnhälfte für das logische Denken zuständig und die rechte Seite für die Emotionen. Die Gehirnforschung hat herausgefunden, dass es zu einer einseitigen Ausbildung der linken Gehirnhälfte kommt. Durch das kreative Schreiben wird die rechte Seite trainiert, da sie auf „Imagination"(Spinner 1993, S.19) angewiesen ist. Durch das Kreative Schreiben ist daher die Möglichkeit gegeben „Schreibblockaden"(Spinner 1993, S.19) abzubauen. Es wirkt sich auch positiv auf das Verfassen von Sachtexten aus.
Exemplarische Bedeutung:
Die Kinder sehen die Erde aus einer anderen Perspektive. Sie sehen, dass Urbanisierung großen Raum einnimmt und Grünflächen schwer zu finden sind. Zeitlich wird es mir leider nicht möglich sein auf diese inhaltlichen, m.E. wichtigen Aspekte einzugehen, da das Themengebiet Verstädterung und Umwelt den Zeitrahmen sprengen würde.
In Bezug zum Schreibanlass ermöglicht das kreative Schreiben seine Gedanken in Worte zu fassen und Emotionen, sowie Probleme zu verarbeiten.
Durch kreatives Schreiben wird den Kindern die Angst vor traditionellen Aufsatzthemen genommen.
Unterrichtliche Zugänglichkeit:
Bei der Auswahl des Bilderbuchs habe ich mir sehr viele Gedanken gemacht. Mir war wichtig, dass die Illustrationen farblich ansprechend für Kinder gestaltet sind, da dies Kinder sehr motiviert. Desweiteren vergrößerte ich das Bild des Protagonisten „Gobo", um dies in der Einstiegsphase an die Tafel zu heften. Der Grund für dieses Vorgehen ist das Vorhaben, den Kindern den schnellen Zugang in die „fantastische Welt" zu ermöglichen. Diesbezügliche Fragen werden sein: „Wie sieht Gobo aus?", „wer könnte er sein?". Anschließend erkläre ich den Schüler/Innen, dass es zu dem Protagonisten eine Geschichte gibt, die ich ihnen vorlesen und zeigen will. Ich denke durch das Bild an der Tafel ist genügend Spannung aufgebaut. Ich bitte die Schüler/Innen nun in den „Kinositz". Ich habe die Sozialform gewählt, da beim Vorlesen des Bilderbuchs die Illustrationen den Schüler/Innen gezeigt werden und jeder bzw. jede diese „gut sehen" sollte.
5. Lernziele
Hauptziel:
Die Schüler/Innen können einen Text zum weiteren Fortgang des Bilderbuchs verfassen.
Feinziele:
- Die Schüler/Innen können sich auf das Bilderbuch einlassen und ihre Meinungen zum weiteren Fortgang der Geschichte äußern.
- Die Schüler/Innen können die Geschichte kreativ weitergestalten und ihre eigenen Vorstellungen aufschreiben.
- Die Schüler/Innen können ihren Text vor der Klasse laut und deutlich vortragen.
- Die Schüler/Innen kennen ein neues Bilderbuch.
6. Einordnung des Themas in Kompetenzfelder
Mein Thema der Stunde lässt sich in folgende Kompetenzbereiche einordnen:
1.Sprechen
Die Schüler und Schülerinnen können -verständlich sprechen und anderen verstehend zuhören.
2. Lesen/Umgang mit Texten und Medien
Die Schüler und Schülerinnen können - einfache Fragen zum Text beantworten; - beim Vorlesen aus Büchern zuhören.
3. Schreiben
Die Schüler und Schülerinnen können - eigene Schreibideen entwickeln; - selbstständig zu vorgegebenen Schreibanlässen kurze Texte verfassen.
4. Sprachbewusstsein entwickeln
Die Schüler und Schülerinnen können - zunehmend über die Sprache, insbesondere die Schriftsprache, nachdenken; - Satzschlusszeichen setzen.
7. Unterrichtsvorbereitung
Während der Erarbeitung öffnete sich für mich eine ganz „neue Sichtweise" auf die Deutschdidaktik. Mein Thema:"Bilderbuch-weiterschreiben" führte mich zu etlichen Themen quer durch die Deutschdidaktik. Umso mehr ich mich in das Themengebiet hineinarbeitete, desto interessanter wurde es. Ich suchte Bücher zum Thema in der Landesbibliothek, sowie in der Bibliothek der Hochschule. Ein Hindernis, welches mich bei der Vorbereitung leider stets begleitete, war die Tatsache, dass Bücher von Jens Thiele komplett verliehen waren. Dieser Autor wird in vielen Aufsätzen anderer Literaturdidaktikern zitiert, vor allem in Bezug zum Bilderbuch.
8. Unterrichtverlauf
Einstieg: Ich hefte ein Bild des Protagonisten an die Tafel. Dabei werde ich Fragen zum Aussehen und möglichen Charaktereigenschaften machen. Die Kinder haben sich mit „Gobo" vertraut gemacht und ich erkläre, dass es zu diesem Jungen eine Geschichte gibt, die ich den Schüler/Innen vorstellen will. Ich fordere die Schüler/Innen auf in den Kinositz zu kommen und beginne das Bilderbuch „das Monster vom blauen Planeten" vorzulesen. Ich werde nach jeder Buchseite die Illustrationen der Klasse zeigen und werde mir Zeit lassen, damit jedes Kind den Verlauf der Geschichte visuell verfolgen kann. Wörter wie „Raumschiff-Tarnsystem" werde ich mit den Schüler/Innen kurz erläutern. Anschließend werde ich mit den Schüler/Innen auf den Inhalt der Geschichte eingehen und Ideen über den Fortgang der Geschichte sammeln. Bevor die Schüler/Innen an ihren Platz geschickt werden, weise ich sie noch auf das „Schatzkistchen" hin, welches sich während der Erarbeitungsphase auf dem Lehrerpult befinden wird. Ich erkläre, dass sich darin Satzanfänge und Wörter befinden, die ihnen helfen, wenn sie keine Ideen für die Fortsetzung der Geschichte haben.
Erarbeitung: Die Schüler/Innen befinden sich an ihrem Sitzplatz und ich teile ihnen ihr Linienpapier aus. Nebenbei frage ich die Schüler/innen, was denn am Ende eines Satzes kommt. Dabei will ich auf das Satzzeichen (Punkt) eingehen. Die SuS beginnen ihre Fortsetzung zu schreiben. In Einzelarbeit schreiben sie die Geschichte weiter.
Ergebnissicherung: Die Schüler/Innen werden aufgefordert ihre Fortsetzung der Geschichte vor der Klasse vorzutragen. Dabei ist mir wichtig, dass die Schüler/Innen laut und deutlich sprechen. Die verbleibende Zeit entscheidet darüber, wie viele Texte der Schüler/Innen vorgelesen werden, da ich es für wichtig betrachte, dass Schüler/Innen den Fortgang des Bilderbuchs „Das Monster vom blauen Planeten" kennenlernen. Ich frage die Schüler/Innen, ob Interesse an dem weiteren Vorlesen des Bilderbuchs besteht und fordere die Schüler/Innen dahingehend auf, sich in den Kinositz zu begeben. Wenn alle Schüler/Innen im Halbkreis sitzen, werde ich mit dem Vorlesen beginnen und die Illustrationen zeigen.
Anschließend erkläre ich, dass die Schüler/Innen ihre Fortsetzung als Hausaufgabe fertig schreiben sollen und nächste Woche eingesammelt werden.
Ich beende die Stunde, indem ich mich verabschiede und die Schüler/Innen wieder zurück an ihren Platz schicke.
9. Strukturskizze
Name: Lena D. Datum: 16.6.09 | Thema d. Stunde: Bilderbuch-Text weiterschreiben | Hausaufgaben: keine |
Schule: Waldschule E. Klasse: 2 Fach: Deutsch Dozentin: Frau H. Mentorin: Frau K. | Ziele der Stunde/ zu entwickelnde Kompetenzen: Die SuS lernen ein Bilderbuch kennen, können sich Gedanken über den weiteren Verlauf der Geschichte machen und diesen aufschreiben. |
|
Zeit: | Unterrichsphase: | Lehreraktivität | Schüleraktivität | Sozialform | Medien |
2min | Begrüßung: | L. begrüßt SuS .
| SuS begrüßen L. | Plenum |
|
13min | Einstieg: | L. heftet den Protagonisten „Gobo" an die Tafel und fragt SuS, wie dieser aussieht und wer er sein könnte.
L erklärt, dass es eine schöne Geschichte über Gobo gibt und fordert die SuS auf in den Kinositz zu kommen.
L beginnt vorzulesen und zeigt nach jeder Seite die Illustrationen.
L fragt SuS, was sie auf dem ersten Bild sehen.
L liest weiter und zeigt Illustrationen.
L fragt SuS beim Zeigen der Illustration, was denn ein Raumschiff-Tarnsystem ist. L gibt evtl. Hilfestellung.
L liest weiter.
L. fordert SuS auf, zu erzählen, was bisher passiert ist. L fragt, ob die SuS eine Idee haben, was nun passieren könnte.
L. erklärt, dass jeder SuS nun ein Blatt erhält auf dem er seine eigene Idee von einer Fortsetzung festhalten soll. Zudem erklärt L , dass sich auf dem Lehrerpult ein Schatzkistchen befindet mit Ideen, falls SuS keine Einfälle haben.
L fordert SuS auf an ihren Platz zu gehen und mit der Fortsetzung zu beginnen.
| SuS melden sich und teilen ihre Meinungen mit.
SuS kommen in den Kinositz.
SuS hören aufmerksam zu.
SuS äußern ihre Ideen.
SuS hören gespannt zu.
SuS teilen L ihre Meinungen mit.
Sus hören zu.
SuS äußern ihre Meinungen.
SuS äußern sich über den Fortgang der Geschichte.
SuS gehen leise an ihren Platz zurück. | Plenum
Kinositz | Bild „Gobo" Tafel
Bilderbuch „das Monster vom blauen Planeten"
Bild „Monster"
Linienpapier „Schatzkistchen" mit Satzanfängen, Wörtern |
16min | Erarbeitung: | L teilt Linienpapier aus und gibt evtl. Hilfestellung.
| SuS erhalten das Papier und beginnen die Fortsetzung zu schreiben.
| Einzelarbeit |
Papier Schatzkiste |
7min | Ergebnissicherung: | L bittet um die Aufmerksamkeit der SuS.
L fragt, wer nun den anderen SuS vorlesen will, was er sich ausgedacht hat.
L fragt SuS, ob jemand wissen will, wie die Geschichte im Buch weitergeht.
L fordert SuS auf in den Kinositz zu kommen.
| SuS werden leise und hören zu.
SuS lesen vor.
SuS antworten.
SuS kommen in den Kinositz. | Plenum
|
|
7min | Schluss: | L liest den Schluss des Buchs vor und erklärt die Hausaufgabe. L verabschiedet sich von den SuS | SuS hören zu.
SuS verabschieden sich von L | Kinositz | Bilderbuch |
10. Literatur
Funke, Cornelia/ Scholz, Barbara: Das Monster vom blauen Planeten. Frankfurt am Main (S. Fischer Verlag GmbH), 2008
Hollstein, Gudrun: Bilderbücher als Schreibanlass. In: Hegele, Irmintraut (Hrsg.):Lernziel: Texte schreiben, überarbeiten und gestalten. Weinheim und Basel (Beltz Verlag),2000
Schaub, Horst/ Zenke, Karl G.: Wörterbuch der Pädagogik. 5.Auflage. München (Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co.KG),2002
Spinner, Kaspar H.: Kreatives Schreiben. Praxis Deutsch,119/93
Spinner, Kaspar H.: Handlungs-und produktionsorientierter Unterricht. In: Bogdal, Klaus-Michael & Korte, Hermann (Hrsg.): Grundzüge der Literaturdidaktik.München,2002
http://www.corneliafunke.de/cornelia-funke/biografie.html
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