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'Im Anfang...' - Gott bringt durch seine Schöpfung Ordnung in das Chaos

'Im Anfang...' - Gott bringt durch seine Schöpfung Ordnung in das Chaos
Unterrichtsentwurf
Datum: 13. September 2009 Autor: Sabgreite Kommentare: 0

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Beschreibung:

Die SchülerInnen erkennen anhand der Schöpfungsgeschichte, wie die Bibel von der Welt als Schöpfung Gottes erzählt. Sie bringen ihnen wichtig gewordene Aspekte der Schöpfung Gottes gestalterisch zum Ausdruck. Durchgeführt in einer 2. Klasse.


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'Im Anfang...' - Gott bringt durch seine Schöpfung Ordnung in das Chaos


'Im Anfang...' - Gott bringt durch seine Schöpfung Ordnung in das Chaos

Thema der Unterrichtsreihe:

Schöpfung - Die Welt als Schöpfung Gottes erkennen, über die „Schätze" der Schöpfung staunen und Gott dafür danken und loben.

 

Thema der Unterrichtsstunde:

„Im Anfang..." - Gott bringt durch seine Schöpfung Ordnung in das Chaos.

Die Schüler lernen die Schöpfungsgeschichte nach Genesis 1,1-2,4a kennen.

 

Ziel der Stunde:

Die Schüler erkennen anhand der Schöpfungsgeschichte, wie die Bibel von der Welt als Schöpfung Gottes erzählt.

Sie bringen ihnen wichtig gewordene Aspekte der Schöpfung Gottes gestalterisch zum Ausdruck.

 

Aufbau der Unterrichtsreihe:

1. Einheit:

„Schätze der Natur" - Die Welt sensibel wahrnehmen und bestaunen.

Die Schüler nehmen Schätze aus der Natur mit allen Sinnen wahr und erfahren so, dass sie staunenswert sind.

 

2. Einheit:

„Im Anfang..." - Gott bringt durch seine Schöpfung Ordnung in das Chaos.

Die Schüler lernen die Schöpfungsgeschichte nach Genesis 1,1-2,4a kennen.

 

3. Einheit:

„Lob und Dankbarkeit" - Gott für die Schöpfung loben und danken.

Die Schüler lernen den Lobpsalm (Ps 104) kennen, entdecken in seinen Worten menschliches Loben und Danken und bringen durch eigene Lob- und Dankverse Freude, Lob und Dankbarkeit über die Schöpfung zum Ausdruck.

 

4. Einheit:

„Du hast uns deine Welt geschenkt" - Vertiefende Auseinandersetzung mit den Aspekten von Gottes Schöpfung und dem Dank an Gott.

 

Verlaufsplanung

Phase

Lehr- und Lernaktivität

Sozialform / Medien

 

 

Begrüßung

 

Ritual:

Es wird gemeinsam das Lied

„Guter Gott, dankeschön" gesungen. Danach gibt die LAA eine Zieltransparenz.

 

Stehkreis

 

Einstieg /

Erarbeitungsphase

 

Die Schüler bilden einen Sitzkreis.

In der Mitte liegt eine runde Decke, die als Weltkugel gestaltet ist. In deren Mitte liegt die Schatzkiste, die schon aus der 1. UE bekannt ist.

Kurzer Rückblick über Gelerntes in der letzen UE.

Die Schüler äußern sich über die heutige Gestaltung der Mitte und versuchen diese zu deuten.

 

Die LAA nimmt die Bibel aus der Schatzkiste heraus. Die Schüler stellen Vermutungen darüber an was es mit der Bibel in der Schatzkiste auf sich hat.

 

Anschließend liest die LAA die Schöpfungsgeschichte vor. Während des Lesens legt sie zu den genannten Schöpfungswerken passende Gegenstände aus der Schatzkiste in einem Kreis um die Schatzkiste herum.

Nach dem Vorlesen der Geschichte sollen sie im Sinne eines stummen Impulses die Schüler zum Nacherzählen und Vergegenwärtigen des Gehörten anregen. Die von den Schülern genannten Schöpfungselemente und einzelnen wichtigen Aussagen des Bibeltextes werden durch Begriffskarten nochmals visualisiert.

 

Die LAA erklärt den Schülern den Arbeitsauftrag: Suche dir einen Aspekt der Schöpfung aus, der dir besonders wichtig ist. Gestalte dazu dein Puzzleteil der Weltkugel mit Buntstiften.

 

Sitzkreis

Bodenfliesen, Decke als Erdkugel gestaltet,

 

 

 

 

 

 

 

Schatzkiste, in der sich Schätze aus der Natur bzw. Bilder dazu und die Bibel befinden

 

 

Begriffskarten

 

 

 

Puzzleteile einer Weltkugel aus Pappe

Arbeitsphase

 

Die Schüler gehen mit ihrem Puzzleteil an ihren Platz zurück und gestalten es.

Einzelarbeit am Platz

Puzzleteile

Reflexionsphase

 

Die Schüler kommen einzeln nach vorne an die Tafel, stellen vor, für welchen Aspekt der Schöpfung sie sich entschieden haben und warum. Anschließend kleben sie ihr Puzzleteil auf eine große Pappe.

 

 

frontal

Pappkarton an der Tafel

Abschluss

 

 

Lied:

„Du hast uns deine Welt geschenkt" bzw.

„Guter Gott, dankeschön" wird zum Abschluss gesungen.

 

 

 

Unterrichtsreihe zum Thema: Schöpfung

3.1 Ich, die Anderen, die Welt und Gott

 

Die Welt als Schöpfung Gottes deuten

● die Welt um sich herum bewusst wahrnehmen

● staunen über die Schöpfung

● Freude, Lob und Dankbarkeit über die Schöpfung zum Ausdruck bringen

 

3.2 Religionen und Glauben im Leben der Menschen

Den Glauben an Gott zum Ausdruck bringen
● entdecken eigene Gebete und Gebete der Bibel als Möglichkeit, sich Gott anzuvertrauen (Psalmworte)

 

3.3 Das Wort Gottes und das Heilshandeln Jesu Christ in den biblischen Überlieferungen

Aus dem Buch Genesis

Aus den Psalmen

● Die Schülerinnen und Schüler erfahren an ausgewählten Beispielen, wie die Bibel von der Welt als Schöpfung Gottes erzählt

● entdecken in ausgewählten Psalmenworten menschliches Loben und Danken vor Gott

 

3.4 Leben und Glauben in Gemeinde und Kirche

 

3.5 Maßstäbe christlichen Lebens

Schuld erkennen - Vergebung erfahren
● Die Schüler beschreiben Fehler und Versagen im menschlichen Leben (In Bezug auf den verantwortlichen Umgang mit der Schöpfung)

Sachaspekte

Lernausgangslage

Lernziel / Lernchance
(LP / fachdidaktische Besonderheiten / Literaturverweise)

Konsequenzen (Methoden/Medien/Differenzierung)

Die Schöpfungsgeschichte bzw. „Das Gedicht von der Schöpfung"[i] {#_edn1} nach der Priesterschrift (Genesis 1,1-2,4a)

Gott kommt hier als Schöpfer zum Ausdruck.

Die wesentlichen Aussagen der Schöpfungsgeschichte, die die Schüler hier kennen lernen sollen, sind aufgrund des Schwerpunkts der UR auf die 8 Schöpfungswerke begrenzt: das Licht, das Gewölbe, die Erde und das Meer, die Pflanzen, die Gestirne (Sonne, Mond, Sterne), die Vögel und Fische, die Tiere des Landes, den Menschen.

Des Weiteren kann auf Äußerungen der Schüler zum sich stetig wiederholenden Aufbau bzw. Sprachstil des Textes eingegangen werden, besonders auf die sich wiederholende Beurteilung Gottes seiner Schöpfungswerke: „Gott sah, dass es gut war."[ii] {#_edn2}(Band 3 S. 156/157)

Das Thema Schöpfung wurde im Unterricht angesprochen aber nicht weiter vertieft. Die Schöpfungsgeschichte ist den Schülern noch nicht bekannt.

Die Schüler hören gerne Geschichten aus der Bibel, einzelnen Schülern fällt es jedoch schwer, über einen längeren Zeitraum aufmerksam zuzuhören und sich im anschließenden Gespräch an den Inhalt zu erinnern. Durch visuelle Unterstützung während und nach dem Hören der Geschichte fällt es ihnen jedoch leichter.

Jannik fällt in Gesprächs- und Arbeitsphasen durch störendes Verhalten oder provozierende Kommentare auf.

Die Schüler sollen wesentliche Aussagen der Schöpfungsgeschichte kennenlernen[iii] {#_edn3}

Sie sollen lernen, dass wir Christen glauben dass die Welt von Gott kommt.1

Den Schülern soll bewusst werden, dass ihre Umwelt, vor allem die Natur, Geschenk Gottes / Gabe Gottes an uns ist [iv] {#_edn4} und über die Schöpfung staunen.[v] {#_edn5}

 

Durch visuelle Unterstützung mithilfe von Naturgegenständen zu den Schöpfungselementen während des Vorlesens wird die Aufmerksamkeit schon auf die einzelnen Schöpfungswerke und den Ablauf der Schöpfung gelenkt.

Wenn während des Lesens Fragen bezüglich einzelner Worte gestellt werden, werden diese den Schülern kurz erläutert.

Im sich anschließenden Gespräch können sich die Schüler an den visuellen Hilfen (Gedankenstützen) orientieren. Die einzelnen Schöpfungswerke werden hier jeweils, nachdem die Schüler sie benannt haben, noch mal durch Begriffskarten betont.

Aufgrund eines aktuellen, schweren Schicksalsschlags in Janniks Familie werde ich, nach Absprache mit seiner Klassenlehrerin, momentan nicht näher auf sein störendes Verhalten im Unterricht eingehen.

 

Die Schüler sind bereits darin geübt, ihre Gedanken gestalterisch auszudrücken.

 

Einzelne Schüler könnten Schwierigkeiten damit haben sich zu entscheiden bzw. sich zu erinnern und auszuwählen, was sie malen sollen.

Die Schüler sollen lernen, das auszudrücken, was für sie im Leben bzw. hier an der Schöpfung und den Schöpfungswerken Gottes, wichtig bzw. bedeutungsvoll ist.3

Betonung der Aufgabenstellung darauf, dass die Schüler gestalterisch das zum Ausdruck bringen sollen, was ihnen hier speziell wichtig bzw. für sie von Bedeutung ist.

Die Begriffskarten der Schöpfungswerke sowie ergänzende Bilder oder Fotos werden als Erinnerungshilfe oder Anregung während der Arbeitsphase nochmals an die Tafel geheftet.

 

 

Literatur:

[i] {#_ednref1} Oberthür, Rainer: Die Bibel für Kinder und alle im Haus. 5.Aufl. München 2007. S. 20-26

[ii] {#_ednref2} Halbfas, Hubertus: Religionsunterricht in der Grundschule. Lehrerhandbuch 2 und 3. 7. Aufl. Düsseldorf 2001

[iii] {#_ednref3} Die deutschen Bischöfe: Kirchliche Richtlinien zu Bildungsstandards für den katholischen Religionsunterricht in der Grundschule/Primarstufe, Bonn 2006. Nr. 85

[iv] {#_ednref4} Hilger, Georg u.a.: Religionsdidaktik. Ein Leitfaden für Studium Ausbildung und Beruf. 2. Aufl. München 2003. S. 452/453

[v] {#_ednref5} Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW: Lehrplan katholische Religionslehre an Grundschulen des Landes NRW. Entwurf MSW 19.03.2008

6 Gauer, Christoph u.a.: Bergedorfer Grundschulpraxis: Religion 1. Klasse / 2. Klasse. Buxtehude 2006 S.113-123/11-25

 




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