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Aggregatzustände

Aggregatzustände
Unterrichtsentwurf
Datum: 16. September 2009 Autor: libelle95 Kommentare: 0

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Beschreibung:

Aggregatzustände' im Kontext 'Sonne - Temperatur - Jahreszeiten'. Durchgeführt in einer 6. Klasse.


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Aggregatzustände


Aggregatzustände

I Ziele der Stunde

1. Hauptintention der Stunde

Die SuS sollen den Zusammenhang zwischen Temperatur und Veränderung der Zustandsformen untersuchen und diese als Aggregatzustände definieren.

2. Feinziele:

- Die SuS sollen die Versuche durchführen, sie auswerten, deuten und präsentieren

- Die SuS sollen in Phasen des selbständigen Arbeitens Gelegenheit bekommen, ihre Kompetenzen im Bereich Argumentieren/Kommu-nizien zu erweitern

- Die soziale Kompetenz wird durch Gruppenarbeit unterstützt und aufgebaut

- Erfahrung mit Experimentaufbau und Schlussfolgerungen nach dem Experiment wird gefördert.

II Pre-implementation

1. Stundenrelevante Voraussetzungen und Konsequenzen

In der Klasse 6c unterrichte ich seit 11.08.08 (BdU). Die Lerngruppe besteht aus 28 Schülerinnen und Schülern und ist ziemlich heterogen. Die meisten SuS erledigen ihre Hausaufgaben regelmäßig und gewissenhaft. Die Lern- und Leistungsbereitschaft, sowie die mündliche Beteiligung sind unterschiedlich. Es gibt auch die Schüler, die manchmal die Unterricht stören. Aus diesem Grund werden regelmäßige Gruppenarbeitsphasen durchgeführt, in denen die einzelnen SuS durch funktionale Rollenverteilungen stärker in die Pflicht genommen werden. Einige SuS benötigen in selbständigen Arbeitsphasen intensive Hilfestellungen und weisen beim selbständigen Problemlösen eine niedrige Frustrationstoleranz auf. Die intensive Hilfestellung durch den Lehrer soll in Phasen des selbständigen Arbeitens reduziert werden.

Die SuS können aus dem bisherigen Unterricht auf die folgenden Inhalte zurückgreifen:

Sonne - Jahreszeiten Temperatur (Thermometer) „Was bewirkt die Temperatur" I - Volumenänderung der Stoffen

2. Didaktische Funktion der Stunde im Kontext der Unterrichtsreihe

Im Verlauf der Unterrichtsreihe „Sonne - Temperatur - Jahreszeiten" werden sich SuS u. a. mit der Fragen „Entstehung von Jahreszeiten" - „Was ist warm, was ist kalt?" - „Wie wird Temperatur gemessen?" - „Was bewirkt die Temperatur?" beschäftigen.

3. Methodisch-didaktische Begründungszusammenhänge

Zur Auswahl des Stundenthemas

Kennenlernen von Aggregatzuständen im Kontext dieser Reihe ist unverzichtbar und sehr wichtig für die weitere Entwicklung und Einbindung in ein curriculares, modularisiertes Gesamtkonzept der Lehrplänen und Richtlinien für Sekundarstufe 1.

Die SuS haben schon mit Sicherheit alle drei Aggregatzustände des Wassers im Alltag kennengelernt. Allerdings werden diese Aggregatzustände nicht immer und nicht unbedingt mit dem Stoff Wasser zusammengebracht. Die sprachliche Trennung (Eis, Wasser, Dampf) trägt sicherlich auch was dazu bei. Diese Versuche sollen den Zusammenhang zwischen einzelnen Zuständen verdeutlichen und diese mit der Temperatur verbinden.

 

Zum geplanten Stundenverlauf

Um die Neugier der SuS zu wecken und Aufmerksamkeit auf die Problematik zu lenken, wird den SuS als Einstieg ein Bild presentiert.

Hypothesenbildung : "Was passiert mit dem Schneemann?"

Auftragsübergabe an die SuS ermöglicht eine gemeinsame Erarbeitung in den einzelnen Gruppen und so die Anregung von Diskussionen der SuS untereinander. Sofern die zeitliche Planung es zulässt, wird eine Gruppe von jedem Aufgabentyp ihre Ergebnisse im Plenum präsentieren und durch zweite Gruppe gesichert. Zu diesem Zweck werden alle Gruppen gebeten, ihre Ergebnisse auf einer OHP-Folie festzuhalten.

Die Sus bekommen drei unterschiedliche Aufgaben. Erste Aufgabe bezeiht sich auf die Aggregatzustände des Wassers.

Zweite Gruppe experimentiert mit der Kerzenwachs, was zeigen soll, dass nicht nur Wasser in unterschiedlichen Formen auftreten kann.

Dritte Art von Aufgaben hat einen weiterführenden Charakter (Aufgabe mit dem Sand) und wird erst in der Folgestunde angesprochen, um eine Modellbildung zu animieren.

Nach beiden Berichten wird zusammen ein Tafelbild der Aggregatzuständen in verbindung mit der Temperatur hergestellt. Weil das Wort „Aggregatzustand" SuS unbekannt ist, wird die Überschrift später eingetragen.

Als Erweiterung („Puffer") ist die Benennung von Übergangsprozessen eingeplant.

 

Als Hausaufgabe zur Folgestunde erhalten die SuS den Auftrag, je drei Beispiele für alle drei Aggregatzuständen zu finden.

III Verlaufsplan

Phase

Unterrichts-form /Medien

Lerninhalt / Teilschritt

Kommentar

Eröffnung 5'/

Einstieg

 

UG

 

OHP

Lehrer begrüßt SuS und Gäste und führt in das Thema der Stunde ein.

L präsentiert das Bild

- Einstieg durch ungewöhnliches Utensil und Ich-Botschaft zur Kanalisierung der Aufmerksamkeit

- Was passiert mit dem Schneemann?

- Hypothesenbildung

Uberleitung

5'

15'

LV / UG

Tafel

 

Erklärung zur geplanten GA.

Einteilung in die Gruppen, Austeilung des Materials

Jedes Experiment wird zur Sicherheit von 2 Gruppen durchgeführt.

Erarbeitung

2'

GA

Arbeitsblät

ter

Auftragsübergabe an die SuS

Die SuS bearbeiten die Aufgaben in Gruppenarbeit

 

 

- Versuche werden durchgeführt:

- Kurzbeschreibungen von Versuchen auf OHP Folie

Sicherung

15'

SV

OHP-Folie

Tafel

Die Gruppen stellen ihre Ergebnisse vor

Die Zustände werden als Aggnegatzustände definiert, an die Tafel neben dem Thermometer eingetragen.

 

- Die Versuche werden von SuS präsentiert

- Mögliche Diskussion

- Erstellung des Tafelbildes

 

Evtl.

Weiterführung

5'

LV

Tafel

Evtl. die Übergangsprozesse zwischen Aggregatzuständen definieren.

 

 

 

Stellung der Hausaufgabe

3'

 

L stellt die Hausaufgabe zur Folgestunde

Je drei Beispiele für alle drei Aggregatzustände finden.



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