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Erarbeitung einer Choreographie II

Erarbeitung einer Choreographie II
Unterrichtsentwurf Arbeitsmaterial enthalten
Datum: 22. September 2009 Autor: katiwi2112 Kommentare: 0

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Beschreibung:

Die Schülerinnen und Schüler entwickeln die tänzerischen Bewegungen in ihrer Choreographie weiter und überwinden die Scheu vor dem Darstellen mit dem Körper. Durchgeführt in einer 5. Klasse.


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Erarbeitung einer Choreographie II


Erarbeitung einer Choreographie II

 

1. Thema der Unterrichtseinheit:

Tänzerische Bewegungsgestaltung

 

2. Thema der Stunde:

Erarbeitung einer Choreographie II

 

3. Ziele der Stunde

3.1 Schwerpunktziel der Stunde

Die Schülerinnen und Schüler entwickeln die tänzerischen Bewegungen in ihrer Choreographie weiter und überwinden die Scheu vor dem Darstellen mit dem Körper.

 

In dieser Stunde wird durch das Schwerpunktziel folgende inhaltsbezogene Kompetenz aus dem Erfahrungs- und Lernfeld „Gymnastisches und tänzerisches Bewegen" angebahnt:

Die Schülerinnen und Schüler prägen das Bewegen rhythmisch aus und setzen Rhythmus in Bewegung um.

 

3.2 Prozessbezogene Kompetenzen

Beziehungen entwickeln:

Die Schülerinnen und Schüler erkennen und erfüllen Anforderungen kooperierender Bewegungsbeziehungen, stellen sich durch Bewegungen dar und drücken sich dadurch aus.

 

Lernen lernen:

Die Schülerinnen und Schüler regulieren das Lernen durch Beobachten und Nachahmen selbst und gestalten Lernsituationen eigenständig.

 

4. Stellung der Stunde innerhalb der Einheit

Thema

Intention

Einführung in die tänzerische Bewegungsgestaltung

Die Schülerinnen und Schüler werden mit grundlegenden Tanzschritten vertraut gemacht und entwickeln erste individuelle Bewegungsformen.

Erarbeitung einer Choreographie I

Die Schülerinnen und Schüler setzen die grundlegenden Tanzschritte in einer Gruppenchoreographie um und verwirklichen eigene Bewegungsideen.

Erarbeitung einer Choreographie II

Die Schülerinnen und Schüler entwickeln die tänzerischen Bewegungen in ihrer Choreographie weiter und überwinden die Scheu vor dem Darstellen mit dem Körper.

Übung und Präsentation der Choreographien

Die Schülerinnen und Schüler vollenden und festigen ihre Gruppenchoreographien, um sie anschließend zu präsentieren.

 

5. Lernvoraussetzungen

Bezogen auf das Thema „Tanzen" bestehen bei den Schülerinnen und Schülern ganz unterschiedliche Voraussetzungen. Noch keiner hat je Tanz im Unterricht gehabt.

Einige Schülerinnen und Schüler haben in diesem Schuljahr bereits Erfahrungen zu diesem Thema sammeln können, denn vier Mädchen und zwei Jungen aus der Klasse haben sich für die Einschulungsfeier der 5. Klasse selbst einen Tanz ausgedacht und aufgeführt.

Dieses große Interesse an tänzerischer Bewegungsgestaltung zeigt sich auch im Unterricht, da die Lernenden sehr motiviert bei der Sache sind und mit dem Tanzen gar nicht mehr aufhören möchten.

 

Die Grundschritte (vgl. 6. Bemerkungen zur Sache), die die Lernenden für ihre Choreographie nutzen können, sind ihnen aus den vorhergehenden Stunden bekannt. Durch Nachahmung konnte eine bewegungstechnische Basis - zumindest für die schwächeren Schülerinnen und Schüler - geschaffen werden, die Voraussetzung jedes tänzerischen Schaffens ist (vgl. Klinge 2004, S. 5).

 

Die Sozialform Partner-/Gruppenarbeit ist den Schülerinnen und Schülern bekannt, jedoch gestaltet sich die Gruppenfindung noch sehr schwierig, was manchmal auch zu Arbeitsverweigerungen einzelner Schülerinnen und Schüler führen kann.

Aus diesem Grund haben sich die Schülerinnen und Schüler bereits in - meist leistungshomogene - Gruppen eingeteilt, die sich hauptsächlich durch Freundschaften auszeichnen. Dennoch sind Streitigkeiten innerhalb der Gruppen nicht auszuschließen. Sollte daher in einer Gruppe kein gemeinsames Tanzen stattfinden können, wird die Lehreranwärterin betreuend und gegebenenfalls auch lenkend zur Seite stehen.

Bezogen auf die Choreographien haben die Schülerinnen und Schüler in Gruppen erste Tanzschritte erarbeitet und in eine individuelle Schrittabfolge umgesetzt. Zwei Gruppen arbeiten hier eher imitativ, indem sie die Basisschritte gemeinsam ausführen, die anderen zwei Gruppen improvisieren und ergänzen ihre Choreographie durch eigene Bewegungsideen.

6. Bemerkungen zur Sache

Unter Rhythmus wird die Aneinanderreihung unterschiedlich langer und kurzer Schlageinheiten bzw. Notenwerte verstanden. Der Takt „ordnet die Grundschläge in Gruppen von zwei, drei oder mehr Einheiten (Taktteile oder Zählzeiten); die Ordnung entsteht durch die Betonung des ersten Grundschlags einer Einheit" (Klinge/Freytag 2007, S. 10); hier der 8/8 Takt, das heißt die einzelnen Tanzschritte werden auf acht Zählzeiten ausgeführt (1 2 3 4 5 6 7 8 1 2 3 4 5 6 7 8). Das Tempo „wird durch die zeitlichen Abstände von Grundschlägen bestimmt" (ebenda); das Tempo ist für diese Unterrichtseinheit meist konstant und nicht veränderlich gewählt.

Beliebte Methoden und Aufgabenstellungen der Tanzdidaktik sind die Imitation (Vor- und Nachmachen von Bewegungsvorgaben), die Improvisation (Spontangestaltung) sowie die Übung mit verschiedenen Gestaltungsprinzipien. Alle drei Ansätze sind Bestandteil der Unterrichtseinheit und der vorliegenden Stunde. „Bei der Imitation geht es darum, die Bewegungen eines anderen zu übernehmen und sich zu eigen zu machen; die Improvisation ist eine freie oder an ein bestimmtes Kriterium (Thema, Musik [...], Partner) gebundene Erkundung eigener Bewegungs- und Gestaltungspotenziale; bei der Übung mit Gestaltungsprinzipien steht die produzierende Tätigkeit, das Erkunden individueller Bewegungsideen und Ausdrucksabsichten im Vordergrund - dies kann über den Weg der Imitation wie auch der Improvisation erfolgen" (ebenda, S. 5; vgl. 7. Didaktische Begründungen).

Folgende Grundschritte aus dem Bereich Aerobic (jeweils auf acht Zählzeiten) dienen als Basis der vorliegenden Unterrichtsstunde:

Walk: Marschieren im Raum (vorwärts und rückwärts).

(Double) Step Touch: Schritt zur Seite und anderes Bein ransetzten (einfach, doppelt).

V-Step: Füße führen ein V-förmiges Muster auf dem Boden aus.

Die ersten beiden Schritte werden weiter auseinander und nach

vorne gesetzt, die letzten beiden Schritte werden wieder eng

zusammen und nach hinten gesetzt.

Pivot Turn: Rechter Fuß nach vorn, 1/2 Drehung linksherum (auf zwei

Zählzeiten), rechten Fuß an den Linken setzen (das Ganze noch

einmal, bis zur Ausgangsposition).

(vgl. Nagel 2001, S. 22 / Paul 1996, S. 55)

„Aerobic ist ein effektives Ganzkörpertraining, bei dem das Ausdauertraining im Mittelpunkt steht und wesentliche Fitnesskomponenten wie Kraft, Flexibilität und Koordination in enger Verbindung mit der Musik in einem logisch aufgebauten Trainingsprogramm zusammengeführt werden" (Nagel 2001, S. 5, zitiert nach Paul 1996).

Den „Tanzbegriff" fasse ich für diese Unterrichtseinheit allgemein als „Bewegen zur Musik" auf, um eine schülerorientierte Improvisation und Übung mit verschiedenen Gestaltungsprinzipien zu ermöglichen.

 

7. Didaktische Begründungen

„Rhythmik in Bewegungen, Spiel, Tanz und Musik begegnet uns überall im Leben" (Wulff 2007, S. 46). Wird das Gefühl für Rhythmik geschult, können sensorische und auditive Wahrnehmung, emotionale Ausdrucksfähigkeit und soziale Fähigkeiten gefördert werden. Rhythmische Übungen können sich demzufolge positiv auf das tägliche Leben und die sportliche Leistungsfähigkeit auswirken. Rhythmus reizt und fordert unsere Sinne und kann unter anderem durch Bewegung und Musik weitergegeben werden. Zudem ist Rhythmus immer wieder etwas Faszinierendes (vgl. ebenda). „Durch die Kombination von Musik, Rhythmus und Bewegung kann sowohl die Fein- und Grobmotorik als auch die neuronale Verschaltung unseres Gehirns verbessert werden" (ebenda, S. 47).

Im Unterricht von Tanzen, Darstellen und Gestalten geht es um „die Aktivierung individueller Fähigkeiten und die Mobilisierung kreativer Potenziale, die in jedem von uns stecken" (Klinge/Freytag 2007, S. 5). Dabei ist „die didaktische Idee des Findens, Ausprobierens und Gestaltens von (Bewegungs-)Ideen" (ebenda, S. 4) kennzeichnend. Die Lernenden sollen sich entdeckend-gestalterisch mit dem eigenen Körper und der Bewegung damit auseinandersetzen (vgl. ebenda, S. 4). Bei der Imitation, der Improvisation und der Übung mit verschiedenen Gestaltungsprinzipien (vgl. 6. Bemerkungen zur Sache) geht es um die „Auseinandersetzung mit vorgegebenen oder selbstbestimmten (Bewegungs-)Problemen, um das Finden und Erfinden von Bewegungs-, Darstellungs- und Ausdrucksmöglichkeiten" (ebenda, S. 5). Dabei ist es wichtig, imitative und kreative Verfahren zu mischen, um die Schülerinnen und Schüler weder zu sehr einzuengen noch durch zuviel Freiraum zu überfordern.

Die Lernenden können selbst den Wunsch entwickeln, „die eigenen koordinativen, rhythmischen oder auch konditionellen Voraussetzungen zu verbessern" (ebenda), weil sie zum Beispiel so tanzen können wollen wie andere. Sie können neue Bewegungsmöglichkeiten und Körpererfahrungen im Umgang mit Musik und anderen Menschen erleben oder auch die Scheu vor der Selbstdarstellung überwinden. Die gemachten Erlebnisse, Eindrücke und Erfahrungen können so verarbeitet und auf ganz eigene Weise ausgedrückt werden.

Zudem ist das Thema „Tanzen" deshalb motivierend, weil es durch TV-Formate und Video-Clips in den Medien präsent und bei den Schülerinnen und Schülern beliebt ist. Dadurch wächst das Interesse am Tanz fortwährend. (vgl. ebenda, S. 4ff.)

Die vorliegende Unterrichtseinheit „Tänzerische Bewegungsgestaltung" soll einen ersten Zugang zum Bewegen zur Musik ermöglichen und die Freude daran wecken, denn bisher haben die Schülerinnen und Schüler keine Erfahrungen mit dem Tanz im Unterricht sammeln können. Ziel der ersten Stunden ist es, den Lernenden eine bewegungstechnische Basis zu schaffen, sie für eine kreative Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper und Bewegungsrepertoire anzuregen, um schließlich zu einer individuell gestalteten Gruppenchoreographie zu gelangen. Dabei erweist sich eine „Mischung aus Nachmachen und Selbermachen [...] als erfolgreiche Vorgehensweise" (Gerth 2007, S. 26).

In der vorliegenden Unterrichtsstunde „Erarbeitung einer Choreographie II" steht die Umsetzung und Übung von imitativ gelernten Tanzbewegungen in einer Choreographie, sowie deren individuelle Gestaltung und Ergänzung durch eigene Ideen im Mittelpunkt. Es ist wichtig, „Raum für die Selbständigkeit der Schüler und Schülerinnen [...]" (Klinge 2004, S. 8) zu lassen.

Durch den Einstieg mit einer Wiederholung der bekannten Tanzschritte werden die Lernenden für das Stundenthema sensibilisiert und motiviert. Darüber hinaus ist dieses Vorgehen besonders für die schwächeren Kinder wichtig, um die Schrittfolgen in ihr eigenes Bewegungsrepertoire integrieren zu können. Des Weiteren steht ihnen somit eine Basis an Grundschritten zur Verfügung, auf die sie bei ihrer eigenen Gestalten der Choreographie zurückgreifen können.

Indem die Schülerinnen und Schüler über die Umsetzung ihrer Tanzschritte in einer Choreographie in Kommunikation und Kooperation miteinander treten müssen, festigen sie ihre Sach-, Sozial- und Sprachkompetenz. Das erfolgt durch die Arbeit in der Gruppe, der Präsentation des Tanzes vor einer anderen Gruppe und der Austausch darüber.

8. Methodische Begründungen

Die Unterrichtsstunde beginnt mit einer freien Spielzeit, die den Schülerinnen und Schülern als Ritual bekannt ist. Diese Phase dient einerseits einer ersten Erwärmung und der Zeitüberbrückung, bis alle Kinder umgezogen in der Halle sind, andererseits können die Lernenden ihrem Bewegungsdrang nachkommen. Nach der anschließenden Begrüßung im Sitzkreis in der Mitte der Halle und dem Ablegen von Schmuck und Kappes etc. informiert die Lehreranwärterin aus Gründen der Transparenz für die Schülerinnen und Schüler über den Ablauf der Stunde.

Zum Einstieg in das Thema „Tanzen" werden die für diese Stunde wichtigen Grundschritte wiederholt, um die Vorkenntnisse zu den Bewegungsabläufen der Kinder zu aktivieren und die Muskulatur zu erwärmen. Dies geschieht durch eine Lehrer- oder Schüler/Innen-Demonstration in Blockaufstellung (Imitation). Darauf folgt mittels Demonstration der Lehreranwärterin das gemeinsame Erlernen eines neuen Tanzschrittes (Imitation), der für die anschließende Gruppenarbeit genutzt werden kann.

Für die anschließende Arbeitsphase wird aufgrund des Themas der Unterrichtseinheit bewusst die Methode Partner-/Gruppenarbeit gewählt. Die Arbeit in Gruppen ermöglicht es den Kindern, gemeinsam eine Choreographie zu entwickeln. Dabei sollen sie erfahren, wie wichtig es ist, dass sie miteinander kooperieren, um die Bewegungsaufgabe zu bewältigen. Jede Gruppe soll daher gemeinsam überlegen und entscheiden, welche erlernten Grundschritte sie in ihre Choreographie übernehmen, wie sie sie gegebenenfalls abwandeln, sich neue Bewegungen ausdenken und wie sie diese anordnen und ausführen. Dadurch soll eine schülerorientierte tänzerische Bewegungsgestaltung ermöglicht werden.

Für das Üben der Bewegungsabläufe in den Gruppen wurde gemeinsam mit der Lerngruppe eine mittelschnelle Musik ausgewählt, um möglichst alle Lernenden motivieren und in ihrem Rhythmus unterstützen zu können. In der Musikwahl erfolgt aus organisatorischen Gründen keine weitere Differenzierung.

Die Hilfe- bzw. Ideenkarten bieten Tipps für Bewegungen an, die die schwächeren Schülerinnen und Schüler für ihre Choreographie nutzen können´.

Dieses Material ist als Differenzierung für die Gruppen gedacht, die keine eigenen Ideen für Tanzbewegungen finden können.

Für die stärkeren Schülerinnen und Schüler, die schon über ein großes Bewegungsrepertoire verfügen, stehen Zusatzkarten zur Verfügung, um sie für die Umsetzung neuer Tanzbewegungen zu fordern.

Nach der Gruppenarbeitsphase erfolgt - wenn notwendig - eine Zwischenreflexion im Sitzkreis, um den Stand der Choreographien und die Teamarbeit den Gruppen bezüglich Gelingen und/oder Schwierigkeiten anzusprechen.

In der darauf folgenden Phase der weiteren Erarbeitung beziehungsweise Ergebnissicherung finden sich jeweils zwei Gruppen zusammen und führen sich gegenseitig ihre Tänze vor. Die SuS versuchen, selbständig Tipps, Anregungen und Verbesserungsvorschläge für die jeweils andere Gruppe zu finden und sie dadurch zu unterstützen beziehungsweise ihre Bewegungsabläufe zu verbessern.

Im abschließenden Reflexionsgespräch im Sitzkreis sollen die Schülerinnen und Schüler über den Stand ihrer Choreographien berichten und die Teamarbeit in und zwischen den Gruppen bezüglich Gelingen und/oder Schwierigkeiten ansprechen. Die Schülerinnen und Schüler nehmen sich dabei in Form einer Schülerkette gegenseitig dran.

Bei Zeitmangel wird die Zwischenreflexion ausgelassen und/oder die Bewegungsphasen verkürzt, bei Zeitplus werden die Bewegungsphasen verlängert.

9. Geplanter Stundenverlauf

Phase / Zeit

Unterrichtsgeschehen

Sozialform / Medien

 

Begrüßung

ca. 7.50 Uhr

Freie Spielzeit

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Die LA begrüßt die SuS und stellt den Besuch vor. Die SuS legen ihren Schmuck, Kappes etc. in das „Schmuckkästchen".

M: div. Spielgeräte

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S: Sitzkreis, Frontal

Einstieg

ca. 7.52 Uhr

 

Die LA informiert über den Ablauf der Stunde. Die bereits erlernten Grundschritte werden gemeinsam wiederholt und ein neuer Tanzschritt ergänzt (Imitation)

S: Frontal

M: CD-Player, Musik

Erarbeitung ca. 7.58 Uhr

 

Die SuS arbeiten/üben an ihren Choreographien weiter. Die LA gibt ggf. Hilfestellung und Tipps und unterstützt die Gruppen bei der Umsetzung ihrer tänzerischen Bewegungen.

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Differenzierung:

Die schwächeren SuS, die in ihrer Gruppe keine Ideen für Tanzschritte und/oder deren Umsetzung in einer Choreographie finden, bekommen Hilfekarten mit Bewegungsideen. Die stärkeren SuS, die schon viele eigene Ideen in ihrer Choreographie umgesetzt haben, bekommen Zusatzkarten mit Bewegungen, die sie in ihre Choreographie einbringen versuchen.

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• Es erfolgt ggf. eine Zwischenreflexion über den Stand der Choreographien/Teamarbeit in den Gruppen.

S: Partner-/

Gruppenarbeit

M: CD-Player, Musik, Hilfe-/Ideenkarten, Zusatzkarten mit Tanz-Vorgaben

Ergebnis-sicherung

8.15 Uhr

Jeweils zwei Gruppen finden sich zusammen und führen sich gegenseitig ihre Tänze vor. Die SuS versuchen, selbständig Tipps, Anregungen und Verbesserungsvorschläge für die jeweilige Gruppe zu finden und sie zu unterstützen. ------------------------------------------------------------------------ Zeitplus: Die Bewegungsphasen werden verlängert. Zeitminus: Die Zwischenreflexion wird ausgelassen und/oder die Bewegungsphasen werden verkürzt.

S: Gruppenarbeit

M: CD-Player, Musik

 

Abschluss

ca. 8.30 Uhr

Es erfolgt ein Reflexionsgespräch über die Choreographien und die Teamarbeit in den Gruppen. Die LA beendet die Stunde und verabschiedet die SuS.

S: Sitzkreis, Unterrichtsgespräch

(Verwendete Abkürzungen: SuS = Schülerinnen und Schüler; LA = Lehreranwärterin; AB = Arbeitsblatt)

10. Literatur- und Quellenangaben

Gerth, Florian (2007): Hip und Hop: Top oder Flop? In: sportpädagogik 4/2007, S. 26-29.

• Klinge, Antje (2004): Nachmachen und Tanzen - Tanzen und Nachmachen. In: sportpädagogik

5/2004, S. 4-9.

• Klinge, Antje / Freytag, Verena (2007): Gute Aufgaben zum Tanzen (er-)finden. In: sportpädagogik

4/2007, S. 4-11.

Nagel, Natalie (2001): Tänzerische Gestaltung einer Unterrichtseinheit mit Grundelementen aus

Aerobic, Jazztanz und Hip-Hop (geeignet für Klasse 7 - 11). Im Internet: www.lehrer.uni-k {http://ww.lehrer.uni-k/}arlsruhe.de/~za343/osa/material/download/Sportarten/Gymnastik/Taenzerische%20Gestaltung%20-%20Nagel.pdf (Aufruf: 14.01.2008).

• Niedersächsisches Kultusministerium (Hrsg.) (2006): Kerncurriculum für die Schulformen des

Sekundarbereichs I. Schuljahrgänge 5-10 - Sport. Hannover.

Paul, Gudrun (1996): Aerobic Training - Wo Sport Spaß macht (DTB). Meyer & Meyer: Aachen. Wulff, Hagen (2007): Der Rhythmus, wo man mit muss. In: SportPraxis 5/2007, S. 46-52.


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