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Die Adverbialen Bestimmungen I
Datum: 15. November 2009 Kommentare: 1
Zusätzliche Informationen:
Beschreibung:
Es handelt sich bei dieser Datei um einen Unterrichtsentwurf zu den Adverbialen Bestimmungen, den ich während meines Referendariats durchgeführt habe. Die Stunde ist gut gelungen. Durchgeführt in einer 6. Klasse.

Die Adverbialen Bestimmungen I
Die Adverbialen Bestimmungen I
Thema der Unterrichtseinheit: | Satzglieder erkennen und bestimmen |
Lernziel der Unterrichtseinheit: | Die Schüler/innen kennen unterschiedliche Satzglieder (Subjekt, Prädikat, Objekt und Adverbiale Bestimmungen) und ihre Funktionen. Sie kennen die Umstell- und Erweiterungsprobe und wenden diese in unterschiedlichen thematischen Zusammenhängen an. Sie überarbeiten verschiedene Texte und verbessern den Textstil, indem sie Sätze durch Adverbiale Bestimmungen erweiten und vorhandene Satzglieder umstellen. |
Die Unterrichtsstunde |
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Thema: | Die Adverbialen Bestimmungen I |
Stundenziel: | Die Schüler/innen erkennen, was Adverbiale sind und welche verschiedenen Adverbiale (Der Zeit, des Ortes, des Grundes und der Art und Weise) es gibt. Sie erweitern eigene Sätze mit vorgegebenen Adverbiale und wenden passende Fragestellungen (Wie lange? Seit wann? Bis wann?; Wohin? Woher? Wie weit?; Wozu Weshalb? Wofür?; Womit? Auf welche Weise?) an, um die verschiedenen Adverbiale zu ermitteln. Zudem erkennen sie, dass Adverbiale die genauen Umstände eines Geschehens angeben.
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Teilziele: | - Die Schüler/innen nennen aufgrund des Betrachtens eines Bilderpuzzles verschiedene Angaben zu der Zeit, des Ortes, des Grundes und der Art und Weise eines Geschehens. - Die Schüler/innen ordnen vorgegebene Adverbiale in eine sinnvolle Reihenfolge und kombinieren diese mit den fehlenden Satzgliedern zu einer Geschichte. - Die Schüler/innen ermitteln mithilfe der passenden Fragewörter, die unterschiedlichen Adverbiale. - Die Schüler/innen äußern, dass Adverbiale wichtige Informationen zu einem Geschehen geben. |
Aufbau der Unterrichtseinheit
Stunde | Stundenthema | Ziele und Inhalte | Kompetenzbereiche | Medien/Material |
1-2 | Satzglieder erkennen - Die Umstell- und Ersatzprobe | Die SuS[1] {#_ftn1} bearbeiten verschiedene Aufgaben aus dem Bereich Satzglieder, mit denen sie ihre erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten wiederholen, vertiefen und erweitern können. Sie erkennen mit Hilfe der Umstell- und Ersatzprobe, was ein Satzglied ist und bestimmen Subjekt und Prädikat selbstständig. Sie präsentieren ihre Gruppenergebnisse auf einem Plakat und reflektieren gemeinsam mit der Klasse kriterienbezogen über diese. Des Weiteren erkennen sie, dass sie durch das sinnvolle Umstellen der Satzglieder den Stil eines Textes verbessern.
| Ø Sprechen und Zuhören Ø Schreiben - richtig schreiben Ø Sprache und Sprachgebrauch untersuchen Ø Lesen | Text mit gleich bleibenden Satzanfängen, Briefumschlag mit verschiedenen Satzgliedern, Briefumschlag mit Ersatzwörtern, Plakat, Filzstifte, Arbeitsblatt |
3-4 | Das Prädikat - Ein- oder zweiteilig und seine Stelle im Satz | Die SuS kennen mehrteilige Prädikate sowie die verschiedenen Stellungen des Prädikats im Aussage-, Frage- und Nebensatz und bestimmen es in verschiedenen Aufgaben zum Thema „Sagen". Anschließend stellen einige SuS ihre Ergebnisse der Klasse vor.
| Ø Sprechen und Zuhören Ø Lesen Ø Schreiben - richtig schreiben Ø Sprache und Sprachgebrauch untersuchen | Tafel, Arbeitsheft, Kopie, DIN A4-Blatt |
5 | Die Objekte (Genitiv-, Dativ- und Akkusativobjekt) | Die SuS kennen die verschiedenen Fragen (Wessen?, Wer oder was? und Wem?), die sie gebrauchen, um die verschiedenen Objekte (Genitiv-, Dativ- und Akkusativobjekt) zu bestimmen. Sie erkennen die Objekte in verschiedenen Aufgaben. Anschließend überprüfen und reflektieren sie in Kleingruppen ihre Ergebnisse. Einige Schülerergebnisse werden der Klasse vorgestellt.
| Ø Sprechen und Zuhören Ø Lesen Ø Schreiben - richtig schreiben Ø Sprache und Sprachgebrauch untersuchen | Arbeitsblatt, Tafel, Farbstifte, Tabelle mit Satzgliedern, den dazu passenden Fragewörtern und einem Beispiel |
6 | Die Adverbialen Bestimmungen I (der Zeit, des Ortes, des Grundes und der Art und Weise)
| Siehe Stundenentwurf | Ø Sprechen und Zuhören Ø Schreiben - richtig schreiben Ø Sprache und Sprachgebrauch untersuchen | Tafel, Kreide, Bildpuzzle, Fragewort-Karten, Satzglieder auf Papierstreifen, Klebegummi, Arbeitsauftrag, Filzmarker |
7 | Die Adverbialen Bestimmungen II (der Zeit, des Ortes, des Grundes und der Art und Weise) | Das Arbeitsblatt der letzten Stunde wird kontrolliert und die SuS ordnen den Fragewörtern das passende Adverbiale zu. Die SuS finden Bildunterschriften zu verschiedenen Zeitungsbildern. Sie wenden hierbei die Erweiterungsprobe an, um die Fragen Wann?, Wo?, Warum? und Auf welche Art und Weise? durch adverbiale Bestimmungen zu beantworten. Sie markieren die Adverbiale und kontrollieren ihre Ergebnisse in Partnerarbeit. | Ø Sprechen und Zuhören Ø Lesen Ø Schreiben - richtig schreiben Ø Sprache und Sprachgebrauch untersuchen | Arbeitsblatt, Fragewortkarten, Adverbiale auf Karten, Tafel, Zeitungsbilder, DIN A4-Blatt, Farbstifte |
8 | Wiederholen und üben | Die Schüler/innen bearbeiten verschiedene Aufgaben mit denen sie ihre erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten wiederholen und vertiefen können. Hierfür wird ihnen eine Lerntheke angeboten, aus der sie sich eine bestimmte Anzahl von Aufgaben, mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad, auswählen dürfen. | Ø Sprechen und Zuhören Ø Lesen Ø Schreiben - richtig schreiben Ø Sprache und Sprachgebrauch untersuchen | Arbeitsblätter, Lösungsblätter, Laufzettel, Farbstifte |
9 | Grammatiktest | Die Schüler/innen schreiben einen zu der Unterrichtseinheit passenden Grammatiktest. |
| Test |
Geplanter Unterrichtsverlauf
Zeit | Phase | Geplantes Unterrichtsgeschehen | Arbeits-, Sozial- u. Organisationsform | Medien/Material |
10.30 |
Einstieg
| Begrüßung der SuS und des Besuches. LA[2] {#_ftn2} heftet ein Puzzleteil an die Tafel. SuS äußern sich zu der Abbildung und berichten, dass sie einen Kriminellen sehen, der eine Waffe trägt. Sie spekulieren weiter, dass dieser Kriminelle einen Überfall plant und dabei seine Waffe benutzen wird. |
Klassenunterricht
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M1 Bilderpuzzle, Klebefix, M2 Fragewortkarten |
| Hinführung
| LA heftet die passende Fragewortkarte (Womit? Auf welche Weise?) neben die Zeichnung und ein weiteres Puzzleteil an die Tafel. SuS: Der Überfall findet um 2 Uhr in der Nacht statt. Oder vielleicht ist es ja auch 2 Uhr mittags... LA verweist auf die letzte Fragewortkarte, worauf die SuS die passende Karte (Wann? Wie lange? Wie oft?) für das dazugekommene Puzzleteil finden. LA bringt die Karte neben dem beschriebenen Puzzleteil an. Dieses wiederholt sich bis alle vier vorhandenen Puzzleteile mit den jeweiligen Fragekarten an der Tafel hängen. |
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10.38 | Erarbeitung I
| LA: Ihr habt erzählt, worum es in dieser Gangstergeschichte gehen könnte. Was hat eure Geschichte denn so spannend und informativ gemacht? SuS: Die Angaben über die Waffe. Das der Raub um 2Uhr in der Nacht passiert... LA nimmt das Puzzleteil mit der Ortsangabe von der Tafel. SuS: Jetzt weiß man gar nicht mehr wo der Überfall stattgefunden hat. Jetzt kann der Gangster alles Mögliche überfallen haben... LA bestätigt die SuS und erklärt wie wichtig diese Informationen sind und dass diese nicht fehlen dürfen. LA erklärt den Arbeitsauftrag und teilt anschließend das Arbeitsblatt aus. Der Arbeitsauftrag wird nochmals gemeinsam mit den SuS gelesen. Evtl. auftauchende Fragen werden geklärt. | Ggf. gelenktes Unterrichtsgespräch
Lehrervortrag |
M3 Arbeitsblatt |
10.42 | Erarbeitung II | Die SuS schreiben die Gangstergeschichte vollständig auf ein DIN A4-Blatt. Sie beachten dabei die richtige Reihenfolge der vorgegebenen Angaben und bauen die vorgegebenen Satzglieder in ihre eigenen Sätze ein. | Einzelarbeit | M3 Arbeitsblatt, DIN A4-Blatt, Stift |
11.00 | Sicherung | SuS erzählen Satz für Satz ihre Geschichte. Die einzelnen Sätze werden an der Tafel fixiert. LA: Erinnert euch an die Fragen vom Anfang der Stunde. Welche Satzglieder beantworten diese Fragen? LA bringt die erste Karte mit den Fragewörtern Wo? Woher? Wie weit? an der Tafel an. SuS: In der Bank..., ...aus einem schlechten Stadtviertel... LA lässt die SuS in ganzen Sätzen nach den Adverbialen fragen und befestigt die Fragewortkarte neben diesen. Anschließend sollen die SuS weitere Fragewörter nennen, mit denen man einzelne Informationen aus der Geschichte erfragen kann. Die Fragewortkarten werden wiederum neben die gefundenen Adverbialen geheftet. LA erklärt, dass die gefundenen Satzglieder Adverbiale sind und schreibt „Adverbiale" als Überschrift an die Tafel. | Klassenunterricht
Gelenktes Unterrichtsgespräch
| Tafel, Kreide, M5 Adverbiale auf Papierstreifen, Klebefix, Fragewortkarten |
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| HA: Die SuS unterstreichen die verschiedenen Adverbialen in ihren Geschichten mit unterschiedlichen Farben. |
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| Binnendifferen zierung | Qualitative: Leistungsschwächere SuS können das Arbeitsblatt (M4) verwenden, auf dem die Adverbiale in einer sinnvollen Reihenfolge aufgeführt sind. Quantitative: Leistungsstärkere SuS sollen weitere Adverbiale finden, die Auskunft über den Ort, die Zeit, den Grund und die Art und Weise geben. (Arbeitsauftrag M6) | Einzelarbeit | M4 Arbeitsblatt
M6 Arbeitsblatt |
Didaktische Reserve: Die SuS ordnen den Adverbialen des Arbeitsblattes die passenden Fragewörter zu.
Literaturangaben
- Schuleigener Stoffverteilungsplan Deutsch der GHR Amselstieg für die Realschule, Klassenstufe 5, April 2005.
- Niedersächsisches Kultusministerium (Hrsg.): Kerncurriculum für die Realschule. Jahrgänge 5-10. Deutsch. Hannover, 2006.
- Essner, R.: Arbeitsblätter Satzbau für die Sek. l. Satzglieder, Satzarten, Satzgefüge. Verlag an der Ruhr, Mülheim an der Ruhr 2007.
- Menzel, W.: Mäuse fressen Katzen besonders gern. Von der Reihenfolge der Wörter im Satz. In: Praxis Deutsch, Heft 172/02. Seite 29 - 35.
- Menzel, W.: Im Süden fern die Feige reift. Die Wortstellung in Sprüchen und Reimen -Unterrichtsanregungen zu Versen von Busch und Brecht. In: Praxis Deutsch, Heft 172/02. Seite 36 - 38.
- Eisenberg, P./ Menzel, W.: Die Stellung der Wörter im Satz. In: Praxis Deutsch, Heft 172/02. Seite 6 - 13.
- Baurmann, J./Menzel, J.: Satzglieder. In: Praxis Deutsch, Heft 94/89. Seite 17 -23.
- Menzel, W.: Spiele, Experimente und Übungen mit Satzgliedern. In: Praxis Deutsch, Heft 94/89. Seite 52 - 56.
- Eisenberg, P./Menzel, W.: Grammatik - Werkstatt. In: Praxis Deutsch, Heft 129/94, Seite 14 - 23.
- Grunow, C./ Schurf, B.: Deutschbuch Arbeitsheft 5. Neue Ausgabe, 2. Auflage. Cornelsen Verlag, Berlin 2006.
Eingesetzte Medien:
1. M1 Bilderpuzzle (eigener Entwurf)
2. Erwartetes Tafelbild I (eigener Entwurf)
3. M2 Fragewortkarten (eigener Entwurf)
4. M3 Arbeitsblatt (eigener Entwurf)
5. M4 Qualitative Differenzierung (eigener Entwurf)
6. M5 Adverbiale auf Papierstreifen (eigener Entwurf)
7. Erwartetes Tafelbild II (eigener Entwurf)
8. M6 Quantitative Differenzierung (eigener Entwurf)
9. Erwartetes Schülerergebnis (eigener Entwurf)
[1] {#_ftnref1} SuS = Schüler und Schülerinnen
[2] {#_ftnref2} LA = Lehramtsanwärterin
Kommentare (1)
Hallo
habe gerade deine Planung gelesen und finde die Idee mit der Geschichte sehr gut.
Hättest du vielleicht das Material ???
Liebe Grüße
Katharina











