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Der Löwe und die Maus - eine Fabel kennenlernen

Der Löwe und die Maus - eine Fabel kennenlernen
Unterrichtsentwurf
Datum: 16. November 2009 Autor: lars Kommentare: 1

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Beschreibung:

Fabeln - erste Charakterisierungen von Fabeltieren anhand der Fabel vom Löwen und der Maus. Durchgeführt in einer 6. Klasse.


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Der Löwe und die Maus - eine Fabel kennenlernen


Der Löwe und die Maus - eine Fabel kennenlernen

Stellung der Stunde innerhalb der Unterrichtseinheit

Die SchülerInnen ...

... machen erste Überlegungen zur Textsorte Fabeln. (1.Std.)

... lernen die Fabel vom Löwen und der Maus kennen und nehmen erste Charakterisierungen der Fabeltiere vor. (2. Std.)

... erweitern ihre Kenntnisse über typische Charaktereigenschaften der Fabeltiere. (3 Std.)

... lernen den Aufbau einer Fabel kennen (4. Std.)

... sollen eine Fabel in Form eines Comics herstellen (5-6.Std)

... sollen in Fabelbüchern schmökern, sich gegenseitig Fabeln vorlesen und nacherzählen. (7. Std.)

... eine Reise zu den Fabeldichtern unternehmen (8. Std.)

... sollen Fabeln anderer Völker kennen lernen. (9.Std.)

... lernen Kennzeichen einer Fabel kennen. (10. Std.)

... beschäftigen sich mit dem Lehrsatz in Fabeln (11. Std.)

... dialogisieren eine Fabel, entwerfen und gestalten die Rollen. (12.Std.)

... stellen die Fabel vom „ Hahn und dem Fuchs" nach vorher erarbeiteten Kriterien szenisch dar.

(13. Std.)

... schreiben eine Fabel (Schreibwerkstatt) (13. und 14. Std.)

... tauschen sich über ihre Texte aus und überarbeiten sie (Schreibkonverenz) (15. Stunde)

...Aufsatz: Fabelanfang weiterschreiben (16. Std.)

 

1. Darstellung der Lernausgangslage

1.1 Allgemeine Lernvoraussetzungen

Seit Beginn des Schulhalbjahres 2009/2010 unterrichte ich im Rahmen meines eigenverantwortlichen Unterrichts vier Stunden pro Woche Deutsch in der Jahrgangsstufe 6. Die Lerngruppe besteht aus 23 Schülern[1] {#_ftn1}, 12 Mädchen und 11 Jungen im Alter von 11 bis 13 Jahren.

Die Lernatmosphäre lässt sich als angenehm und recht lebhaft beschreiben. Die Schüler arbeiten vorwiegend angemessen, sowie konzentriert und zeigen sich im Großen und Ganzen interessiert an den Inhalten des Faches.

Die allgemeinen Fähigkeiten und Sprachkompetenzen schätze ich als altersentsprechend ein. Die Unterrichtsinhalte werden von den Schülern schnell erfasst, Aufgabenstellungen relativ zügig umgesetzt.

Beim allgemeinen Leistungsstand zeichnen sich jedoch Unterschiede ab. Bei den Jungen zeigen ----------------------eine aktive mündliche Beteiligung und bringen damit den Unterricht voran, bei den Mädchen sind es-----. Viele der Mädchen sind sehr still und beteiligen sich selten aktiv am Unterrichtsgeschehen. Zu den stillen Schülerinnen zählen..... Sie arbeiten jedoch schriftlich insgesamt gewissenhaft.

Das Sozialverhalten in der Klasse ist als sehr positiv zu bezeichnen. Die Schüler helfen und motivieren sich im Unterricht in der Regel gegenseitig. Dennoch arbeiten bei Gruppenarbeiten in der Regel leistungsstarke und leistungsschwächere Schüler zusammen. Demnach ist es mir besonders wichtig durch Gruppenarbeit und die Festlegung der Gruppenkonstellationen zur Integration und besseren Zusammenarbeit aller Schüler beizutragen.

Das Arbeitsverhalten ist heterogen. In Phasen der Einzel- und Partnerarbeit zeigt die Lerngruppe überwiegend ein diszipliniertes Arbeitsverhalten. Hierbei erweisen sich besonders Laura, Christoph, und Stina als eigenständig in ihrer Arbeitsweise. Sie können sich sprachlich sehr gut ausdrücken und verfügen über eine schnelle Auffassungsgabe. ___ und ___lassen sich jedoch schneller ablenken und arbeiten nicht immer konzentriert. Grade ______ bracht öfters Hilfe um seine Arbeit sinnvoll einzuteilen und sich zu organisieren.

 

1.2 Fach- und inhaltsspezifische Lernvoraussetzungen

In der geplanten Unterrichtsstunde sollen die Schüler die Fabel vom Löwen und der Maus (Äsop) kennenlernen und sich mit den Charaktereigenschaften der Tiere in Fabeln auseinandersetzen. Da die vorliegende Unterrichtsstunde die zweite Stunde in dieser Einheit ist, besitzen die Schüler noch kein explizit erarbeitetes Vorwissen zum Thema Fabeln auf das alle zurückgreifen können.

 

Diese Methode ist den Schülern meines Wissens unbekannt. Ich gehe aber davon aus, dass es den Schülern keine Schwierigkeiten bereiten wird, da sie die Sozialformen der Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit lediglich bündelt und diese den Schülern bereits bekannt sind. Sie können kooperativ arbeiten und sich Hilfestellungen geben.

 

Bei der Präsentation der Gruppenergebnisse im Plenum könnte ich mir vorstellen, dass einige Schüler nicht konzentriert genug bei der Sache bleiben. Hier wird es vermutlich den leistungsstärkeren Schülern besser gelingen, zu sortieren und treffende Überschriften zu formulieren.

 

2. Didaktische Analyse

2.1 Analyse der Vorgaben

Das Thema der vorliegenden Stunde lässt sich laut Stoffverteilungsplan Deutsch für den 6. Jahrgang der Realschule Camper Höhe, der Unterrichtseinheit Fabeln zuordnen[2] {#_ftn2}. Zudem wurde auf der Fachkonferenz Deutsch festgehalten, dass das Thema Fabeln in Klasse 6 zu bearbeiten ist[3] {#_ftn3}. Auch im Kerncurriculum Deutsch, lässt sich diese Unterrichtssequenz einordnen. Sie berücksichtigt beispielsweise inhaltsbezogene Kompetenzen im Bereich Lesen, mit Texten umgehen, als auch den Bereich sprechen und zuhören. Die Schüler vertiefen textsortenspezifisches Vorwissen und lernen weitere Testsortenspezifische Merkmale kennen. Weiter entnehmen die Schüler Texten Informationen, erkennen und untersuchen wichtige Textpassagen und Verhaltensweisen in einfachen literarischen Texten. Sie setzen sich mit formalen Textmerkmalen auseinander.

Auch auf der prozessbezogene Seite lässt sie sich einordnen, da sie beispielsweise die Dialogkompetenz oder Kooperationsfähigkeit berücksichtigt.3

 

2.2 Auswahl der Thematik

Im Mittelpunkt dieser Unterrichtsstunde stehen die Fabel von dem Löwen und der Maus und die jeweiligen Eigenschaften der Tiere.

Diese Fabel zeichnen sich durch Kürze, leichte Erschließbarkeit und alltagsweltliche Orientierung aus. Dies macht die Fabel zu einem klassischen Unterrichtsgegenstand der Sekundarstufe 1.

Da sich die Fabel auch durch ihre Gradlinigkeit und ihre bildhafte Anschauung auszeichnet, können diese literarischen Texte den Schülern Einblicke in Grundmuster menschlicher Erfahrungen eröffnen.

Vorraussetzung für die Erschließung der Grundmuster ist die nähere Betrachtung und somit die Erfassung der Eigenschaften der Tiere in Fabeln. Daher ist diese Stunde von zentraler Bedeutung für das Verständnis der Aussage von Fabeln und somit auch für die anschließende Weiterarbeit.

Die Schülerinnen und Schüler können sich differenzierte ästhetische Vorstellungen erschließen,

Einblicke in die literarische Tradition gewinnen und erkennen das Literatur einen Spielraum von

Deutungsmöglichkeiten eröffnet.5

Überdies haben die Schüler in der Regel erste Erfahrungen mit der Textgattung Fabeln (Primarstufe). Dieses erworbene Wissen gilt es in der Sekundarstufe zu vertiefen und auszubauen.

 

2.3 Analyse der Thematik und didaktische Reduktion

Die Fabel ist primär eine erzählende Textsorte, sie kann aber auch in dramatisierender Form auftreten oder in Versen geschrieben sein.

Bei der Fabel handelt es sich um eine literarische Kurzform, in der es nicht um die wirklichkeitsgetreue Darstellung und Wiedergabe der Verhaltensweisen von Tieren geht, sondern um eine bildhafte Deutung von Wirklichkeit. Darsteller sind meistens Tiere, selten Pflanzen oder Gegenstände. In den Tierfabeln sprechen und handeln Tiere wie Menschen. Diese Figuren sind jedoch nicht individualisiert, sondern stereotype Kontrasttypen: So gilt der Fuchs fast immer als der Schlaue, der Esel fast immer als der Dumme. Die Typen haben meist bloße Gattungsnamen: ein Fuchs, eine Maus, ein Löwe.

Sie agieren miteinander vor einer kurz umrissenen Kulisse, meist in Dialogform.

 

Dieser Vielfalt, die die Fabel beinhaltet, sollen sich die Schüler erfahrungsbezogen nähern. Die erste Aufgabenstellung, die an das Thema heranführen soll, ist so gestellt, dass jeder Schüler an sein eigenes Vorwissen und seine individuellen Vorerfahrungen anknüpfen kann und ggf. auf Vorkenntnisse zurückgreifen kann. Nach der gemeinsamen Erarbeitung des „ersten" Teils der Fabel, sollen die Schüler in schülerzentrierter Form den zweiten Fabeltext lesen und Eigenschaften für die beiden Tiere bestimmen.

Im Anschluss sollen die Schüler in schülerzentrierter Form ihre Erfahrungen und Ideen anhand von Fabeltexten überprüfen, fixieren und anschließend präsentieren.

Bewusst wurde die Fabel vom Löwe und der Maus ausgewählt, da sie sich durch ihren leichten Zugang gut für den Einstieg ins Thema eignet. Die leichte Verständlichkeit lässt die Schüler gut in die Thematik der Stunde eintauchen, da Eigenschaften der Tiere deutlich werden. Der Text ist leicht zugänglich, da die Geschichte in einer einfachen Sprache geschrieben ist und die Handlung, wie bei allen Fabeln direkt einsetzt. Die darin vorkommenden Figuren sind auf ein Minimum beschränkt und

bedürfen aufgrund dessen, dass die ihnen zugeschriebenen Eigenschaften (groß -klein, stark - schwach) nicht nur äußerlich erkennbar sondern auch hinlänglich bekannt sein dürften, kaum einer Einführung. Dies ist ausschlaggebend für das Textverständnis. Die Tiere erleichtern es den Kindern sich die Situation vorzustellen und wecken bestimmt das Interesse der Klasse, die sich trotz ihres Alters für derartige Geschichten begeistern lässt.

 

3. Methodische Analyse

Der geplanten Stunde liegt eine Mischform zwischen einem direktiven und einem offenen Unterrichtskonzept zu Grunde. Direktiv, da das Lernen von der Lehrkraft geplant und gelenkt ist. Die offenen Elemente beziehen sich auf die Lehr-/ Lernmethode, die den Schülern Raum zum Arbeiten in der Gruppe lässt.

Die vorliegende Unterrichtsstunde gliedert sich in fünf Phasen. Zunächst wird die Stunde mit der Begrüßung eröffnet.

Darauf folgt der Einstieg mit Hilfe einer Tafelkarte „Tiere in Fabeln". Die Schüler sollen erste Assoziationen äußern und stellen Überlegungen an, welche Tiere sie in Fabeln bereits kennen. Ich hoffe so die Neugierde der Schüler für die heutige Stunde zu wecken und ggf. Vorwissen der Schüler zu reaktivieren. Es gibt in diesem Fall keine Richtig-Falsch-Kategorisierung.

Die Hinführung leistet die Konzentration auf zwei Tiere als Bilder an der Außenseite der Tafel, die Tiere der heutigen Stunde (großer Löwe, kleine Maus). Sie sollen dem besseren Verständnis der Geschichte dienen und den visuellen Lernkanal ansprechen. Es folgt die Geschichte vom Löwen und der Maus, die die Lehrkraft bis zum Wendepunkt vorträgt. Anschließend sollen sie SuS den Tieren an der Tafel Eigenschaften mit Hilfe von Eigenschaftskärtchen zuordnen (siehe Tafelbild, Anhang). Da die Lehrkraft auch Eigenschaften anbietet, die nicht auf die Handlungsträger Löwe und Maus anwendbar sind, lernen die Schüler andere Begriffe kennen und auftretende Verständnisschwierigkeiten können geklärt werden.

Im Kontext der im Plenum bearbeiteten Eigenschaften, sollen nun die Eigenschaften der Fabeltiere für den zweiten Teil herausgearbeitet werden. Die Hinführung im Plenum hat die Schüler bereits auf die nun folgende Gruppenarbeitsphase vorbereitet, in dem sie die Schüler auf die Eigenschaften der Tiere des ersten Fabelabschnittes sensibilisiert hat.

In Einzel- und Gruppenarbeit soll nun rausgearbeitet werden, welche Eigenschaften die Tiere im zweiten Teil der Fabel aufweisen. (Arbeitsphase) Die Schüler finden sich in vierer und einer Dreiergruppe zusammen.

Die Gruppengröße wurde so gewählt, damit alle individuellen Beiträge der Gruppenmitglieder in der Gruppe vorgestellt und diskutiert werden können.

Die Gruppenkonstellation gebe ich vor (siehe 1.1). Durch die Sozialform der Gruppenarbeit können sich die Schüler austauschen und diskutieren, sowie gegenseitig helfen und unterstützen. Außerdem wird die Fähigkeit und Bereitschaft zum solidarischen Handeln gefördert[4] {#_ftn4} Gearbeitet wird mit der „Ich- Wir"- Methode (Place-Mate). Jeder Schüler setzt sich zunächst in Einzelarbeit mit dem Fabeltext und der Aufgabe auseinander und bearbeitet die Aufgabenstellung eigenständig. Anschließend findet der Austausch in der Kleingruppe statt, in der die Einzelergebnisse vorgestellt und diskutiert werden. Jeder Schüler hat durch die vorangegangene Arbeit Ergebnisse, sowie Ideen und kann sich nun in den Arbeitsprozess einbringen. Die Gruppe einigt sich nun auf ein gemeinsames Gruppenergebnis, welches auf dem Gruppenergebnisbogen festgehalten wird.

Sollten die Schüler Schwierigkeiten bei der Ermittlung der Eigenschaften haben, steht ihnen jederzeit eine Wörterkiste zur Verfügung um die Findung von Eigenschaftsbegriffen zu unterstützen. .

Generell nutze ich während der Gruppenphasen die Zeit, um auf das soziale Miteinander zu achten und die Schüler in erforderlichem Maße zu unterstützen und zu motivieren.

In der anschließenden Präsentationsphase, die wieder im Plenum stattfindet, stellt eine Gruppe ihre Ergebnisse vor und visualisiert die herausgefundenen Eigenschaften mittels erneut zur Verfügung gestellten Eigenschaftskärtchen an der Tafel (siehe Tafelbild). Da es sich um die Ergebnisse der ganzen Gruppe handelt, die alle zu verantworten haben, erleichtert es auch ängstlichen Kindern den Auftritt vor der Lerngruppe. Das so bestärkte Gefühl der eigenen Sicherheit ist eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung eines gesunden Selbstwertgefühls. Im Anschluss an die Präsentation der Ergebnisse einer Gruppe, haben die anderen Gruppen die Möglichkeit das Ergebnis zu ergänzen oder ggf. zu verändern.

An der Tafel befinden sich nun Fabeleigenschaften von Löwe und Maus aus dem ersten und zweiten Abschnitt der Fabel.

Abschließend hängt der Lehrer eine große Maus und einen kleinen Löwen unter die erarbeiteten Fabeltiereigenschaften des zweiten Abschnittes. Die Schüler werden aufgefordert darüber nachzudenken, warum der Löwe nun klein und die Maus groß dargestellt werden. (Dieser Schritt dient als Vorbereitung für die kommende Stunde, in der das Thema Wendepunkt und Aufbau einer Fabel behandelt werden soll.) Lehrer gibt einen Ausblick auf die folgende Stunde, sowie die Hausaufgabe (AB: Der Löwe und die Maus), um die Ergebnisse der heutigen Stunde zu festigen.

Den Abschluss der Stunde bildet die Reflexionsphase mit Hilfe von Smilies. Die Schüler können sich so äußern, was sie gelernt haben oder was ihnen heute Probleme bereitet hat. Ich halte mir vor, die Präsentationsphase bei erhöhtem Diskussionsbedarf, auf Kosten der Reflexionsphase auszudehnen.

Übersicht über die Verlaufsstruktur

 

Zeit

Phase

Lernschritte

Die Schülerinnen und Schüler sollen...

 

Unterrichtsgeschehen

(Lehreraktivität/

Erwartetes Schülerverhalten)

Sozial- und

Organisationsformen/

Medien

15 Min.

Begrüßung

Einstieg

 

11.50. -12.05. Uhr

 

Hinführung

 

 

 

...an das Thema der heutigen Stunde herangeführt werden und ggf. Vorwissen aktivieren.

 

...eine Vorstellung über Stundenvorhaben bekommen.

 

...aufmerksam zuhören

 

 

 

 

... Zuordnungsaufgabe lösen.

LAn begrüßt SuS und stellt den Besuch vor.

 

LAn hängt Tafelkarte an die Tafel. SuS äußern Assoziationen.

 

LAn gibt einen Einblick in den Stundenverlauf LAn hängt nun die Fabeltiere Löwe und Maus an die Tafel. LAn liest die Geschichte vom Löwen und der Maus vor bis zum Wendepunkt vor. (LAn hat vor der Stunde Eigenschaftskärtchen an die Innenseite der Tafel gehängt.) LAn klappt Tafel auf. SuS ordnen Eigenschaften den Tieren zu.

Lehrervortrag

 

Frontal, Meldekette

Tafelkarte

 

 

 

Unterrichtsgespräch

Fabeltiere auf Karton (großer Löwe, kleine Maus), Geschichte Löwe und Maus,

Eigenschaftskarten

15 Min.

 

Arbeitsphase

 

 

 

 

12.05 - 12..20 Uhr

... evtl. Fragen zum Arbeitsauftrag formulieren.

 

... den zweiten Teil der Fabel lesen und anhand des Textes die Eigenschaften der Tiere erarbeiten.

... anschließend Ergebnisse der Einzelarbeit in der Gruppe diskutieren und auf Gruppenergebnisbogen fixieren.

 

LAn verteilt das Material, erläutert die Aufgabenstellung und macht eine Zeitangabe. SuS finden sich in der Gruppe zusammen. LAn steht bei Fragen unterstützend zur Seite. Wörterkiste mit Eigenschaftswörtern steht als Hilfsangebot jederzeit zur Verfügung.

Frontal

Gruppenauftragskarten, Fabeltexte, Einzelergebnisbögen,

Gruppenergebnisbogen

Gruppenarbeit (5x4, 1x3 SuS)

Wörterkiste

 

 

10 Min.

 

Präsentation/ Ergebnis sichern

 

 

12.20- 12.30 Uhr

 

 

 

 

5. Min

*Reflektionsphase

 

 

 

12.30 - 12.35 Uhr

 

 

... die Ergebnisse präsentieren.

... aufmerksam zuhören und Visualisierung folgen.

 

... .ggf. Ergebnisse kritisch, anhand ihrer eigenen Ergebnisse prüfen und vervollständigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*...ihre Empfindungen im Bezug auf die Stunde anhand der Smileys mitteilen.

 

 

 

SuS erzählen die Geschichte nach. Eine Gruppe stellt ihre Ergebnisse vor und ordnet Eigenschaftskarten den Tieren zu. SuS der anderen Gruppen ergänzen Ergebnisse LAn hängt abschließend Bildkarten vom kleinen Löwen und großer Maus an die Tafel. SuS beschreiben warum der Löwe nun klein und die Maus groß dargestellt werden.

 

LAn gibt die Hausaufgabe und den Ausblick auf die nächste Stunde.

 

*SuS äußern sich anhand der Reflexions- smileys zu der Stunde. LAn verabschiedet die SuS.

 

 

Frontal

Plenum

Ergebnisbögen

Eigenschaftskarten

HA: AB Löwe und die Maus

*Reflexionskarten

* Didaktische Reserve: Die Ergebnissicherung kann auf Kosten der Reflexionsphase bei erhöhtem Diskussionsbedarf ausgedehnt werden.

Anhang

Literatur

Greving, Johannes/ Paradies, Vanessa: Unterrichts-Einstiege - Ein Studien- und Praxisbuch, Berlin, 1996 Klippert, Heinz: Methodentraining - Übungsbausteine für den Unterricht, Weinheim, Basel, 2000 Meyer, Hilbert: Handbuch Gruppenunterricht, Weinheim, Basel, Berlin, 2003 Niedersächsiches Kultusministerium: Kerncurriculum für die Realschule, Schuljahrgänge 5-10, Deutsch Realschule Camper Höhe: Stoffverteilungsplan für das Fach Deutsch, Klasse 6, Stade 2007

Internetquelle

www. kooperatives-lernen.de:

http://www.kooperatives-lernen.de/dc/netautor/napro4/


[1] {#_ftnref1} Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwende ich im Folgenden die Bezeichnung „Schüler" für Jungen und Mädchen.

[2] {#_ftnref2} vgl. Stoffverteilungsplan Deutsch, 6. Klasse, RS Camper Höhe

[3] {#_ftnref3} vgl. Kerncurriculum Realschule, Deutsch, Niedersachsen

 

{#_ftnref4}



Kommentare (1)


von geissbock123 am 22. September 2010 1

Hallo Autor oder Hallo Lars?ich finde Deine Stunde sehr gut aufgebaut.Nur leider fehlt mir der Anhang, welches das Tafelbild und den Arbeitsauftrag nochmal aufzeigen sollte.Könntest Du diese Blätter evtl. noch dazu ins Netz stellen oder mit zukommen lassen?Gruß geissbock123

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