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Spielformen zum Erlernen und Üben des unteren Zuspiels/Baggern beim Volleyball
Datum: 12. März 2010 Kommentare: 0
Zusätzliche Informationen:
Beschreibung:
In dieser Unterrichtsstunde sollen die SchülerInnen spielgemäß und durch gezielte Übungen das Zuspiel von unten/Baggern erfahren und festigen. Durchgeführt in einer 9. Klasse.

Spielformen zum Erlernen und Üben des unteren Zuspiels/Baggern beim Volleyball
Spielformen zum Erlernen und Üben des unteren Zuspiels/Baggern beim Volleyball (Sport)
1.1 Thema der Unterrichtsreihe
SuS sollen verschiedene Elemente des Volleyballs erfahren und festigen.
1.2 Einordnung der Stunde in Unterrichtsreihe
Std. | Themen der Unterrichtsstunden | Inhalte der jeweiligen Stunden |
1/2 Std. | Konfrontation der SuS mit dem Volleyballspiel | SuS sollen ihre Ballerfahrungen beim Volleyballspielen erweitern. |
3/4 Std. | Spielformen zum Erlernen und Üben des oberen Zuspiels/Pritschen beim Volleyball | SuS sollen durch gezielte Spielformen das obere Zuspiel erfahren und verinnerlichen. |
5/6 Std.
| Spielformen zum Erlernen und Üben des unteren Zuspiels/Baggern beim Volleyball | SuS sollen spielgemäß und durch gezielte Übungen das Zuspiel von unten erfahren und festigen. |
7/8 Std.
| Festigung des oberen und unteren Zuspiels durch Spiele in kleinen Gruppen. | Spielgemäß sollen SuS ihre Erfahrungen aus dem unteren und oberen Zuspiel erweitern. |
9/10 Std. | Volleyballturnier auf einem genormten Volleyballfeld | SuS sollen erlernte Inhalte aus den vorherigen Unterrichtsstunden bei einem Volleyballturnier umsetzen. |
1. Lernausgangslage
Merkmal | Ausprägung | Konsequenzen |
Statistische Angaben | Die Klasse 9b setzt sich aus 23 Schülerinnen und Schülern [SuS] zusammen. Diese sind zwischen 14 und 15 Jahre alt. Die Klasse teilt sich in 12 Jungen und 11 Mädchen auf.
Ich unterrichte die Klasse innerhalb des Ausbildungsunterrichts seit Ende Februar 2010. | Beim abschließenden Spiel 3 gegen 3 müssen gleich große Mannschaften gebildet werden. Dabei sollte ein gleiches Geschlechterverhältnis angestrebt werden. Aufgrund der ungeraden SuS-Zahl muss hier etwas freier gearbeitet werden, sodass einige Mannschaften entstehen, die in Überzahl sind. Die SuS kennen mich ausschließlich als unterrichtende Person. |
Leistungsfähigkeit/ Motivation | Die SuS haben ein gutes Verhältnis zueinander und zeigen stets großes Interesse im Fach Sport, was sich in hoher Leistungsbereitschaft widerspiegelt. Weiterhin sind SuS in den von mir gehaltenen Unterrichtsstunden leicht zur Mitarbeit zu motivieren. In den letzten Wochen stellte ich fest, dass die SuS in der Lage sind neue Bewegungsformen schnell zu erfassen, setzen diese jedoch mit einigen Problemen um. Unabhängig vom Geschlecht sind einige SuS besonders leistungsfähig bei Kraft -und Ausdauerübungen, andere sind wiederum in diesen Bereichen wenig trainiert. | Die hohe Lernbereitschaft der Klasse führt zu einer angenehmen Arbeitsatmosphäre. Die SuS werden voraussichtlich sowohl durch den Unterrichtsinhalt, als auch durch die methodische Form stark motiviert sein. Damit alle SuS Erfolgserlebnisse im Unterricht sammeln können, werde ich leistungshomogene Gruppen bildet. |
Vorkenntnisse | Bezüglich ihrer sportlichen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Neigungen sind die Schüler der Klasse 9 b als heterogen einzustufen. Sieben SuS sind in einer Volleyball-AG angemeldet, sie haben also ein größeres Erfahrungsfeld als andere SuS in der Klasse. Es gibt des Weiteren drei Schüler (Dennis, Jouvan, Sami), die ich als sportlich einschätze. Andere verfügen über wenig technisches und taktisches Wissen bei Ballspielen. Die grundlegenden Regeln des Volleyballspiels sind den Schülern zwar aus der 7 und 8 Klasse bekannt, jedoch sind bei einigen SuS Wissenslücken festzustellen. In den letzten vier Unterrichtsstunden wurden SuS mit dem Volleyballspiel konfrontiert und das Zuspiel von oben (Pritschen) wurde eingeführt. Dennoch sind innerhalb der Klasse relativ große Unterschiede bei der technischen Umsetzung des Gelernten festzustellen. | SuS aus der Volleyball-AG bieten sich gerne freiwillig für Demonstrationen von Übungen an und werden dann auch für diese herangezogen.
Grundsätzlich werden elementare Regeln von mir in kurzen Gesprächsphasen je nach Bedarf thematisiert.
Ich lege den Schwerpunkt der Unterrichtsstunde auf grundlegende Elemente des Volleyballspiels. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Klasse mit der Thematik überfordert wird.
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Arbeits -und Sozialverhalten | Die in der heutigen Stunde angewendete Arbeits- und Sozialformen sind den SuS bekannt. Sie finden sich in diesen Formen zurecht und halten sich an die Regeln. Die Partnerarbeit findet große positive Resonanz. Die Arbeitsatmosphäre ist hierbei häufig lebhaft aber auch produktiv.
Das Sozialverhalten in der Klasse kann man als gut und harmonisch bezeichnen. Die Schüler sind daran gewöhnt, miteinander zu arbeiten und sich gegenseitig zu helfen. Sie sprechen über ihre Arbeit und können die Leistung der anderen würdigen und sind in der Regel bereit, voneinander zu lernen. | Durch bekannte Zeichen und Signale werde ich die SuS gegebenenfalls auf das Einhalten von Partner -und Gruppenregeln aufmerksam machen. Werden nonverbale Zeichen nicht die gewünschte Wirkung erzielen, versuche ich, sie durch ein klärendes Gespräch wieder zur konzentrierten Mitarbeit zu motivieren.
Sollten Probleme zwischen den Partnern auftreten, werde ich zunächst abwarten, ob die Schüler sie ohne meine Hilfe beseitigen können. Hilfestellung gebe ich in Form eines klärenden Gespräches, falls die Schüler nicht alleine weiterkommen. |
2. Legitimation
nicht abgedruckt
1. Lernziele
4.1 Lernziele der Unterrichtsreihe
Die SuS sollen...
lernen die Hände zur Pritschhaltung bzw. Baggerhaltung zusammenzuführen. lernen die Ballannahme und das Abspiel in der Bewegung ausführen zu können. lernen die Technikmerkmale des oberen Zuspiels/pritschen und unteren Zuspiels/Baggern zu nennen und praktisch umzusetzen. lernen ihre Antizipationsfähigkeit im Bezug auf die Ballwege zu schulen. lernen mit drei Ballkontakten im Spiel „drei mit drei" zu spielen. lernen die vorgegebenen Regeln in Spielen und Übungen einzuhalten. lernen miteinander zu spielen um lange Ballwechsel zu ermöglichen. lernen eigene Ideen in die Übungen einzubringen. lernen ihre Spielfähigkeit und ihre Kreativität zu erweitern. lernen sich innerhalb der Übungen zu verständigen und gegenseitig zu unterstützen. erfahren und akzeptieren das Siegen und Verlieren im fairen Miteinander erfolgt.4.2 Lernziel der Unterrichtsstunde
SuS sollen spielgemäß und durch gezielte Übungen das Zuspiel von unten/Baggern erfahren und festigen.
4.2.1 Teilziele der Unterrichtsstunde
Die SuS sollen...
lernen in Kleingruppen miteinander zu kooperieren. lernen in Kleingruppen wettkamporientiert zu spielen. lernen die Unterrichtsstunde zu reflektieren. lernen Mitschülern zu zuhören, um ein Spiel umsetzen zu können. tiefe Ausgangslage und Körperstreckung zu erfahren und umzusetzen. das untere Zuspiel/Baggern als geeignetes Mittel zur Annahme eines Balles zu erkennen und dessen Einsatz in spielnahen Übungen bzw. Spielen umzusetzen. Ballgefühl und Timing schulen.
2. Didaktisch-methodischer Kommentar
Der Einstieg der heutigen Unterrichtsstunde beginnt ritualisiert mit einem „offenen Einstieg", welcher den SuS ermöglicht, sich ausschließlich nur mit den Volleybällen selbstständig aufzuwärmen und zu bewegen. Sobald die SuS sich umgezogen haben, dürfen sie sich in die Halle begeben und mit Volleybällen verschiedene Übungen der letzten Unterrichtsstunden wiederholen, sowohl einzeln als auch mit Partnern. Werden die bekannten Regeln im „offenen Einstieg" von einzelnen SuS nicht beachtet, so spreche ich die jeweiligen SuS persönlich oder später im Sitzkreis an und weise sie auf das richtige Verhalten explizit hin. Diese Form des Einstiegs hat sich in dieser Lerngruppe als sehr sinnvoll erwiesen und bringt weiterhin einige Vorteile mit sich. So wird beispielsweise ein „rumsitzen" und warten auf Mitschüler durch Spielen und Üben mit den Volleybällen überbrückt. Weiterhin besteht für mich die Möglichkeit die Anwesenheit zu überprüfen und auf individuelle Fragen der SuS einzugehen.
Mit einem Pfiff signalisiere ich, dass der „offene Einstieg" beendet ist und das SuS die Materialien bzw. Volleybälle wegräumen müssen. Unmittelbar nach dem Pfiff treffe ich mich mit allen SuS in die Mitte der Halle, wo die Unterrichtstunde in Form eines Sitzkreises begonnen wird. Der Sitzkreis bietet mir die Möglichkeit bei der Begrüßung und Vorstellung der Unterrichtsstunde alle SuS anzusehen. Somit versuche ich schon am Anfang der Unterrichtstunde alle SuS zu erreichen. Außerdem wird diese Form des Treffens auch bei Klassengesprächen und Reflexionsphasen gewählt.
In der Regel erfolgt nach der Begrüßung und Transparenz der Unterrichtsstunde eine kurze Wiederholung der letzten Unterrichtsstunde. Somit biete ich den aus der letzen Woche erkrankten SuS die Möglichkeit über die Inhalte der letzten Stunde informiert zu werden. Zur Verdeutlichung im Sitzkreis angesprochener Aspekte soll ein Schüler die Inhalte noch mal in einem „Livebild" umsetAnschließend werden SuS mithilfe von Nummern in Gruppen (drei 6er-und eine 5er Gruppen) aufgeteilt. Diese Methode der Gruppenbildung ist der Klasse bekannt, da ich sie in den letzten Unterrichtsstunden praktiziert habe. Bei Gruppeneinteilung werde ich insbesondere drauf achten, dass die spielstarken Schüler nicht zusammen in einer Gruppe spielen. Daher werden diese zu Beginn auf die fünf Gruppen verteilt. Bevor die Gruppen sich zusammenfinden, werde ich eine Erklärung zum Spiel geben und an einige bekannte Aspekte erinnern.
Die SuS haben nun ca. 10 Minuten Zeit das Spiel (Rundlauf) in Gruppen umzusetzen. Jedoch ist davon auszugehen, dass bei den meisten Gruppen kein fließender Spielverlauf zu erwarten ist. Daraus resultierend werde ich auf zu übende Schwerpunkte eingehen und die SuS auffordern gezielte Übungen mit Partner durchzuführen. Dadurch werden SuS in dieser Phase intrinsisch motiviert. Anschließend sollen die SuS versuchen das Spiel (Rundlauf) erneut umzusetzen.
Das Spiel und die dabei auftretenden Probleme werden von mir nach der Trinkpause reflektiert. SuS bekommen dabei die Möglichkeit durch „Livebilder", sowohl richtige als auch falsche Bewegungsabläufe der Klasse zu zeigen. Nach der Reflexion werde ich SuS erneut anfordern mit Partner bestimmte Übungen auszuführen.
Nach einer Wiederholung der wichtigsten Beobachtungsmerkmale und Durchführung unterschiedlicher Übungen sollen SuS abschließend das Gelernte im „Spiel 3:3" anwenden. Jede Mannschaft hat bei dem Spiel durchgehend fünf Aufschläge, damit jeder SuS bei der gegnerischen Mannschaft mit dem Baggern konfrontiert werden kann. Die Gruppeneinteilung erfolgt nach den oben genannten Kriterien.
Alle kranken und inaktiven SuS werden in das Unterrichtgeschehen eingebunden und bekommen verschieden Aufgaben, wie z.B. Materialbeschaffung, Beobachtungs- und Schiedsrichteraufgaben und aktive Einbindung in die Gruppenarbeit.
3. Literatur
Richtlinie und Lehrpläne für das Fach Sport, Sekundarstufe I für Realschule, Ritterbach Verlag: Frechen 2004 www.4teachers.de
5 Verlaufsplan 5&6 Unterrichtsstunde in der Volleyballreihe
Klasse: 9 b) Datum: 09.03.10 Thema: Spielformen zum Erlernen und Üben des unteren Zuspiels/Baggern beim Volleyball
Ziel: SuS sollen spielgemäß und durch gezielte Übungen das Zuspiel von unten/Baggern erfahren und festigen.
Phase / Zeit | geplantes Unterrichtsgeschehen | Erwartetes Schülerverhalten | Medien | Kommentar |
ca.11:40 - 11:50 |
- Die SuS wärmen sich selbstständig auf.
| - SuS beschäftigen sich selbstständig oder in Gruppen. |
- Volleybälle
| Die Zauberschnur wurde vorher vom L. in der Halle angebracht. à Sicherheitsaspekt |
ca.11:50- 11:55 Begrüßung | - Begrüßung der SuS. - Vorstellung der Unterrichtsstunde. - Mündliche Wiederholung der erlernten Inhalte aus der letzten Unterrichtsstunde. |
- SuS sitzen im Sitzkreis. |
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ca.11:55 - 12:05 1.Erarbeitungs- phase | - L. erklärt richtige Körperstellung und Haltung der Hände beim Baggern. - L. bildet Gruppen. - Die SuS spielen das Spiel „Rundlauf". à ein S. pritscht den Ball über die Schnur und der andere S. baggert den Ball über die Schnur. | - SuS spielen das Spiel in Gruppen. | - Volleybälle |
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ca.12:05-12:20 | - L. reflektiert das Spiel. - Die SuS bilden Partnergruppen. 1. Ein S. wirft den Ball von oben und der andere S. spielt von unten 2. Auf einem Bein 3. Bein wechseln 4. Einer in der Hocke à L. und SuS reflektieren die Übungen | - SuS führen Übungen durch und können eigene Improvisationen einbinden. | - Volleybälle |
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ca.12:20 - 12:30 2.Erarbeitungs- phase | - Die SuS spielen das Spiel „Rundlauf". à Ein S. pritscht den Ball und der andere S. baggert den Ball. |
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ca.12:30-12:35 Trinkpause | - Trinkpause. | - SuS machen Trinkpause. |
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ca.12:35 - 12:45 3.Erarbeitungs- phase | - L. reflektiert das Spiel anhand von „Livebilder". - Übung: Ein Schüler sitzt auf der Bank, sein Mitspieler steht ca. zwei bis drei Meter mit dem Ball vor ihm. Dieser wirft den Ball direkt zu, wobei der sitzende Schüler im Aufstehen den Ball im unteren Zuspiel zu seinem Mitschüler zurückspielt. - L. erklärt nach der Übung die Problematik des unteren Zuspiels. | - Die SuS bilden Partnergruppen und führen die Übungen durch.
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- Volleybälle - Bänke | Innere Differenzierung: der Ball wird an eine Seite von baggernden Spieler geworfen. à Baggern seitlich
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ca.12:45-13:00 3.Erarbeitungs- phase | - Spielform 3 gegen 3 1. S. bringt den Ball mit Unterhandwurf ins andere Feld. 2. Der S. in der Mitte versucht den Ball durch unteres Zuspiel/Baggern zum eigenen Mitspieler zu spielen. 3. Dieser spielt den Ball durchs Pritschen weiter zum dritten eigenen Mitspieler S. à S. kann den Ball vorher auffangen 4. Der letzte S. versucht den Ball übers Netz zu spielen. 5. Die SuS rotieren im Uhrzeigersinn. 6. 5 Aufschläge Mannschaft A und dann Wechsel zu Mannschaft B. - L. thematisiert die Aufstellungsform | - SuS führen die Spielzüge durch und wechseln Positionen im Spielfeld. - SuS zählen die Punkte. | - Volleybälle |
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ca.13:00-13:02 Abbau | - Materialien werden in den Geräteraum gebracht.
| - SuS bringen die Materialien in den Geräteraum. |
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ca.13:02-13:05 Reflexion | - L. reflektiert die Unterrichtsstunde. - SuS sollen die Unterrichtsstunde selbst reflektieren. | - Sitzkreis |
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