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Lied 'Kleine Taschenlampe brenn' (Markus)

Lied 'Kleine Taschenlampe brenn' (Markus)
Unterrichtsentwurf
Datum: 20. April 2010 Autor: lucywilbers Kommentare: 0

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Beschreibung:

Im Anschluss an die Objekterkundung Taschenlampe lernten die Kinder den Refrain zum Lied kleine Taschenlampe brenn. Dazu wurde ein Rollenspiel eingeübt und mit wechselnden Rollen gespielt. Diese Unterrichtsstunde wurde in einer Förderschule unterrichtet. Durchgeführt in einer 5. Klasse.


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Lied 'Kleine Taschenlampe brenn' (Markus)


Lied 'Kleine Taschenlampe brenn' (Markus)

1. Inhalt der Stunde

Nachdem die Schüler in der vorangehenden Stunde die Teile der Taschenlampe kennen gelernt haben, indem sie in Gruppen eine solche zusammengebaut haben, wird die Taschenlampe nun „Begleitinstrument" im Lied „Kleine Taschenlampe brenn". Ein Ausschnitt aus diesem Lied wird eingeführt, so dass die Schüler diesen am Ende selbst singen bzw. mit Gesten und Taschenlampen begleiten können.

1.1 Pädagogische Sachanalyse und Reduktion zum Thema

Ein Liedausschnitt wird in dieser Musikstunde eingeführt. Hierfür ist es notwendig, dass zunächst Körper-, Stimm- und Atemübungen gemacht werden. Die Lehrerin verwendet hierfür eine Geschichte. Die Hauptfigur darin ist ein Mitschüler, um die Schüler zu motivieren.

Einstieg in die eigentliche Musikstunde bildet das Anhören des Originals. Da jedoch Ziel ist, selbst zu singen, wird im weiteren auf dieses elektronische Mittel verzichtet und Wert darauf gelegt, das Singen selbst zu erproben (der Lehrerin zuhören, zusammen singen unterstützt mit Gesten, summen und klatschen).

Bei der Einführung eines Liedes geht es zum einen um die Erarbeitung der Melodie, zum anderen um die Erarbeitung des Textes. Ausgehend vom Text, der mit Hilfe von Bild- und Wortkarten passend zu den einzelnen Fähigkeiten erarbeitet wird, wird die Melodie erarbeitet. Durch rhythmisiertes Sprechen, durch Summen und Klatschen und durch die Unterstützung von Bildkarten wie Gebärden während des wiederholten gemeinsamen Singens wird die Melodie erarbeitet.

1.2 Begründung für das Lernvorhaben

An erster Stelle begründet sich dieses Lernvorhaben aus der vorangehenden Stunde. Die Schüler sollen einen Anwendungsbereich für die zusammengebaute Taschenlampe finden, der ihnen Freude bereitet.

Der Lehrplan betont, dass Musikunterricht das Handeln und Verhalten auf vielfältige Weise beeinflusst. In diesem Lernvorhaben wird Musik durch passende Gebärden mit Bewegungen verknüpft. Bedeutsame kinästhetische Erfahrungen werden ermöglicht. Raumbegriffe werden also angebahnt.

Durch das Musizieren in der Klassengemeinschaft sowie durch die Erfahrung anderen vorzusingen bzw. Zuschauer zu sein, können soziale Kompetenzen ausgebaut werden.

Musik und Bewegung bedeutet stets auch Entspannung und Lockerung nach anstrengenden Arbeitsphasen und Tagesabschnitten.

1.3 Einordnung in den Trimesterplan

Die Stunde zur Liedeinführung „Kleine Taschenlampe brenn" ist eine Vernetzung zur Sachunterrichtsstunde „Die Taschenlampe".

Da ich selbst durch Stundenplanänderungen keinen regulären Musikunterricht halte, kann sie nicht in eine Sequenz eingeordnet werden. Diese Stunde steht als Einzelstunde zur besonderen Unterrichtsvorbereitung im Stundenplan.

1.4 Einordnung in den amtlichen Lehrplan

1.4.1 Lehrplan für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung

Das Lernvorhaben ist im Lehrplan dem Lernbereich Musik zuzuordnen. Insbesondere der Lernbereich Musik mit der eigenen Stimme, also Erleben der eigenen Stimme, Stimmpflege sowie Lieder singen werden in dieser Stunde aufgegriffen. Für die nichtsprechenden Schüler spielen die Lernbereiche Musik erleben und hören und Musik und Bewegung eine tragende Rolle. Den Song „Kleine Taschenlampe brenn" zu hören, dazu zu summen, zu klatschen und als Impuls für Gesten zu erleben, erfüllt auch für nichtsprechende Schüler die wesentlichen Ziele des Musikunterrichts:

„ Hilfen für den täglichen Umgang mit Musik anzubieten und individuelle Formen musikalischen Handelns und Erlebens zu ermöglichen, die Fähigkeit zu Bewegung, Ausdruck, Wahrnehmung und Kommunikation zu wecken,

zu freudvollem Erleben des Lebensraums Schule beizutragen." (Lehrplan, S. 312)

1.5 Materialien

Zunächst finden sich in dieser Stunde verschiedene akustische Materialien. Zu Beginn hören die Schüler eine Geschichte, um die Stimme aufzuwärmen. Diese ist ihnen bereits bekannt.

Als nächstes Material verwendet die Lehrerin ein DinA3 Plakat mit einem Bild vom kleinen Prinzen und einem kleinen Mädchen, das zum kleinen Prinzen hinaufstrahlt. Verbunden sind die beiden durch einen Reigen roter Herzen. Dieses Bild ist Impuls für die sprechenden Schüler, sich zunächst selbst eine Geschichte zum Gesehenen auszudenken und diese den Mitschülern und der Lehrerin zu erzählen.

Nun führt die Lehrerin einen Song ein, der zu diesem Bild passt: „Kleine Taschenlampe brenn" von Markus. Es ist kein aktueller Song, aber sein Refrain ist sehr eingängig. Diese Tatsache und vor allem die darin verwendete Taschenlampe sind der Grund für die Auswahl. So kann an die vorangehende Stunde angeknüpft werden. Der Ausschnitt des Liedes, der für die Musikstunde von Bedeutung ist, wird zweimal vorgespielt.

Um den Teil, den die Schüler in dieser Stunde singen lernen, einzuführen, wird der Text an der Tafel von den lesenden Schülern J., G., R. und H. erlesen. Die nichtsprechenden Schüler D., D., M., aber auch A., A., M. und M. ordnen Bildkarten zu. Durch die Stufe des Bilderlesens soll Textverstehen für diese Schüler ermöglicht werden. Wortkarten werden nun ebenfalls angebracht. Da es sich hierbei um einzelne Worte bzw. kurze Sätze handelt, können auch Schüler wie M. ihre Kompetenzen einbringen.

Nach der Texterarbeitung ist das Hauptmaterial der Musikstunde natürlich die Stimme. Abwechselnd eingesetzt (rhythmisch gesprochen, der Stimme der Lehrerin zuhören, gemeinsam singen, summen, klatschen, mit Gesten und der Taschenlampe begleiten) wird mit ihr die Melodie erarbeitet.

Unterstützt wird dieser Lernprozess durch den Einsatz von Gesten sowie realen Taschenlampen. Die nichtsprechenden Schüler erhalten verschiedene Rhythmusinstrumente (Rasseln, Schellenkranz, Klanghölzer, etc.), um sich am Rhythmus zu beteiligen.

Wenn sowohl Text als auch Melodie ausreichend erarbeitet sind, kommt es zur Aufführung. In wechselnden Rollen trägt jeweils eine Schülergruppe der anderen Schülergruppe das Lied vor. Zwei der Schüler nehmen die Hauptrollen ein. Der Prinz bekommt einen erhöhten Sitzplatz, um seine Füße baumeln lassen zu können. Beide erhalten Taschenlampen.

Zum Abschluss der Stunde steht die Aufnahme des gemeinsam gesungenen Liedes auf dem Kassettenrekorder. Die Klasse hört sich diese an und würdigt ihr Ergebnis gemeinsam.

2. Schüler

2.1 Lernvoraussetzungen hinsichtlich des Themas

2.1.1 Inhaltliche Dimension

Voraussetzungen für die Inhalte:

 

Nach der vorangehenden Stunde sollen alle Schüler über die Kenntnis des An- und Ausschaltens der Taschenlampe verfügen. Dies ist Voraussetzung dafür, dass die Taschenlampe nun „Begleitinstrument" im Song „Kleine Taschenlampe brenn" werden kann.

Der Text des Liedes wird orientiert an den jeweiligen Lesefähigkeiten mit Bild- und Wortmaterial erarbeitet. Um sich den Text einprägen zu können, wird dieser auf verschiedene Weisen wiedergegeben (Kassette, gesungen durch Lehrerin, gemeinsam gesungen, unterstützt durch Gesten und Taschenlampen). Die nichtsprechenden Schüler D., M., D. und A. geben den Rhythmus durch Schlaginstrumente (Klanghölzer) vor.

2.1.2 Methodische Dimension

Organisation und Lernvoraussetzungen :

Die Stunde findet überwiegend im Halbkreis vor der Tafel statt, da diese einbezogen wird, um den Text zu erarbeiten. D., D. und M. werden von ihren Schulbegleitern bzw. einer Kinderpflegerin unterstützt. Da sich diese Schüler, aber auch A., in der Leseentwicklung auf der Stufe des Bilderlesens befinden, wird die Texterarbeitung von Bildkarten unterstützt.

Zur Erarbeitung der Melodie steht die Lehrerin stets auf, wenn sie einen Teil alleine vorträgt. Während die Lehrerin einzelne Teile rhythmisch vorspricht, klatscht, summt und auch singt, steht sie alleine auf. Die Klasse bleibt sitzen. Wenn die Schüler singen, stehen diese auf. Die Lehrerin unterstützt die Klasse jedoch beim Gesang und steht deshalb mit ihren Schülern auf. Da diese Form der Melodieerarbeitung noch nicht oft geübt wurde, kann eine mehrmalige Erklärung notwendig sein.

Beim Rollenspiel wird der Halbkreis vor der Tafel aufgelöst. Ein Zuschauer- und ein Bühnenbereich entstehen. Im Bühnenbereich befindet sich eine Trittleiter für den Prinzen, darauf seine Krone. Dies soll das Verständnis von der Geschichte zwischen dem Prinzen und dem Mädchen visuell und handelnd unterstützen.

Da die Aufnahme eines Liedes noch nicht eingeübt ist, übernimmt diesen Part die Lehrerin.

2.2 Lernziele

Grobziel: Den Refrain des Liedes „Kleine Taschenlampe brenn" singen bzw. mit Gesten

begleiten

Feinziele:/Differenzierung:

- LZ1: Schüler sollen den Text des Refrains kennen

- LZ2: Melodie klatschen, summen, singen, mit Gesten und Klangstäben begleiten

- LZ3: Schüler sollen gemeinsam ein Lied singen

- LZ4: Schüler sollen in einer Gruppe ein Lied singen

2.3 Differenzierungen

H., G., R. und J. können synthetisierend lesen und erlesen demnach den Text.

D., M., D. und A. befinden sich, wie oben beschrieben, auf der Stufe des Bilderlesens. Deshalb werden entscheidende Stellen des Textes (brenn, ich lieb dich, Himmel, weiß ich es, trennen) zusätzlich mit Bildkarten erarbeitet.

An erster Stelle steht in dieser Stunde die Differenzierung der Versprachlichung. D. spricht nicht. M. und D. befinden sich auf der Stufe der Ein-Wort-Sätze, wobei dies bei M. vermutlich türkische sind. Auch A. spricht selten mehr als ein Wort.

Die Erarbeitung der Melodie durch rhythmisiertes Vorsprechen, Klatschen, Summen und wiederholtes Singen begleitet durch Gesten hat deshalb eine besondere Bedeutung für diese Schüler, soll aber auch allen anderen Schülern die Möglichkeit geben, den Refrain am Ende singen zu können. Um sich musikalisch einbringen zu können, bekommen D., M., D. und A. verschiedene Rhythmusinstrumente (Rasseln, Schellenkranz, Klanghölzer, etc.).

3. Methode

3.1 Geplanter Stundenverlauf Kleine Taschenlampe brenn

Zeit

 

Artikulation

 

 

Stundenverlauf

 

 

Medien/Sozialform

9.00

Einstieg

Stimme aufwärmen

Halbkreis

Geschichte

9.05

Hinführung

Lehrerin schiebt die Tafel nach oben:

 

 

Ein DINA3 Bild erscheint:

Darauf ein Prinz und ein kleines Mädchen verbunden durch viele Herzen.

 

Lehrerin schaut fragend.

Schüler erzählen zum Bild

Ein Prinz, der auf einem Stern lebt, liebt ein kleines Mädchen.

 

Zu dieser Geschichte habe ich dir heute ein Lied mitgebracht.

Schüler sitzen im Halbkreis vor der Tafel

 

DinA3 Bild vom Prinzen und dem kleinen Mädchen an der Tafel

9.08

Hinführung

Liedausschnitt im Original anhören, zweimal

Ich singe ihn euch vor.

Ich sitze hier auf meinem Stern und laß im All die Füße baumeln.

Oh, ich warte auf die Nacht, denn da kannst du mich gut sehen. Ich hab so Sehnsucht bin allein, bitte komm doch heut noch! Ja wir lieben uns nur von der Fern, das kleine Mädchen und der Prinz vom Stern. Kleine Taschenlampe brenn'

schreib "Ich lieb' dich" in den Himmel.

Oh

dann weiß ich es genau

keine Macht kann uns mehr trennen!

Ich schalt mich ein

ich schalt mich aus

ich glüh' in hundert

schicken Farben.

 

Kassettenaufnahme des Originals (Ausschnitt)

 

9.11

Zielangabe

Heute lernst du, einen Teil dieses Liedes selbst zu singen.

 

9.11

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9.15

 

 

 

 

9.18

 

 

 

 

 

9.20

 

 

 

 

 

 

 

9.23

 

 

 

 

 

9.26

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erarbeitung

 

 

 

Tafel wird frei gemacht: Text erscheint

 

„Einige können ihn sicher schon lesen."

Kleine Taschenlampe brenn'

schreib "Ich lieb' dich" in den Himmel.

Oh, dann weiß ich es genau,

keine Macht kann uns mehr trennen!

Ich schalt mich ein, ich schalt mich aus

ich glüh' in hundert schicken Farben.

 

Kleine Taschenlampe brenn'
schreib "Ich lieb' dich" in den Himmel.

Oh, dann weiß ich es genau
keine Macht kann uns mehr trennen!

Ein Schüler liest den Text, ein anderer wiederholt.

 

Schüler ordnen Bild- und Wortkarten dem Text zu

 

 

Lehrerin spricht einzelne Textteile des Liedes rhythmisch und unterstützt durch Bildkarten vor, Schüler sprechen Text nach.

 

Lehrerin singt Liedteil einmal vor. Ersten Teil begleitet sie mit Gesten. Im zweiten Teil benutzt sie die Taschenlampe.

Klasse singt gemeinsam.

 

Lehrerin summt die Melodie und klatscht dazu. Im Anschluss summen und klatschen alle gemeinsam.

 

Lehrerin verteilt Taschenlampen und Rhythmusinstrumente an die Schüler

 

 

Lehrerin und Schüler singen Melodie und Text begleitet durch Gesten und Taschenlampen. Metin, Dardan, Daniel und Anamarija begleiten mit Rhythmusinstrumenten.

 

„Das klappt schon sehr/recht gut. Da können wir doch eine kleine Aufführung machen."

Lehrerin verteilt die Rollen des Prinzen und des Mädchens sowie Taschenlampen.

 

 

 

 

Refrain ist an die Tafel geschrieben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wortkarten, Bildkarten (Taschenlampe, brenn, ich lieb dich, Himmel, weiß ich, trennen)

 

 

 

 

 

 

 

Taschenlampe

 

 

 

 

 

 

 

Taschenlampen und Rhythmusinstrumente

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rollenspiel

Halbkreis wird umgebaut in Zuschauerplätze und Vorführbühne.

Prinz sitzt auf Trittleiter erhöht. Er bekommt eine Papierkrone.

Mädchen steht darunter.

 

 

 

 

9.30

 

 

 

 

 

 

 

9.36

 

 

 

 

 

Schüler dunkeln den Raum ab.

Schüler tragen vor.

 

Nun wechseln die Rollen. Zweite Vorführung beginnt.

Eventuell ein drittes Mal, Zeit und Motivation der Klasse entscheidet.

 

„Zum Abschluss singen wir alle gemeinsam. Ich nehme es auf."

Die Klasse singt das Lied gemeinsam, begleitet von Gebärden und Taschenlampen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kassettenrecorder, Kassette

 

9.40

Abschluss

Die Schüler hören sich ihr Ergebnis an.

Sie würdigen ihr Ergebnis.

 

Würdigung

 

3.2 Methodischer Kommentar

3.3 Erzieherische Maßnahmen

3.3.1 Permanentziele im Unterricht

Die Klassenregeln (Thema des Sachkundeunterrichts) einhalten:

- Ich schaue zur Lehrerin.

- Ich melde mich.

- Ich höre zu.

- Ich bin freundlich.

- Ich bin leise.

Besonderes Augenmerk auf das Wochenziel, visualisiert an der Tafel. Erreicht die Klasse dieses, wird sie mit der am Wochenanfang gemeinsam erarbeiteten Belohnung belohnt (Extra-Hofgang, Vorlesen, mitgebrachte Musik)

3.3.2 Umgang mit Störungen

Störungen sind in der Klasse 5b auf mehreren Ebenen möglich.

Ein weitverbreitetes Problem ist, dass die Schüler sehr viel Redebedarf haben. Die Strukturierung in Arbeits- und Redephasen, aber auch angemessenes Reden zu den jeweiligen Situationen im Schulalltag (Erzählen im Morgenkreis nacheinander, Ruhe während Arbeitsphasen, leises Unterhalten während der Brotzeit, ausgiebiges Reden nach eigenem Geschmack in der Hofpause) sind wichtige Förderziele für viele der Schüler. M., G., A., H. und M. sind hier besonders zu nennen.

 

Die Lehrerin versucht diesem Problem mit nonverbalen Signalen zu begegnen. Mimik und vor allem Gebärden wie die erhobene Hand (fünf Finger ausgestreckt - Erinnerung an die fünf Klassenregeln) sollen in solchen Situationen die Aufmerksamkeit der Schüler bündeln und auf die jeweilige Arbeitsphase zurückführen. Wichtig ist, dass die Lehrerin in diesen Situationen nicht spricht. Oftmals kommt die Erklärung von einem der Schüler.

 

Eine weitere mögliche Störung des Schulalltags liegt in der Erethie Ds. Diese motorische Unruhe kann sich auch in Affektausbrüchen und Erregungszuständen äußern, die den Unterrichtsablauf massiv stören (auf den Boden werfen, andere anspucken, mit Dingen werfen). Ein solches Verhalten wird nicht geduldet. Sofortige Reaktionen sind der Lehrerin sehr wichtig. Wenn D. andere anspuckt oder bewirft, muss er sofort mit der Sanduhr auf einem Stuhl vor den Klassenregeln sitzen. Die Begleitung durch seinen Schulbegleiter ist sehr wichtig.

In Absprache mit der Schulpsychologin und der behandelnden Ärztin der Klinik muss darauf geachtet werden, D. nicht zu überfordern. Permanente soziale und schulische Anforderungen können auch eine Überanstrengung für ihn darstellen und solche Erregungszustände erklären.

Sein Schulbegleiter soll deshalb bei Bedarf auch während des Unterrichts mit D. das Klassenzimmer verlassen und einzeln arbeiten. Sie gehen ins Bällebad, holen seinen Freund V. ab, gehen Dreirad fahren, machen neue Fotos für Ds Gebärdenbuch.

 

Bei M. ist darauf zu achten, dass keine zu lauten Geräuschquellen auftreten. Einzelne laute Geräusche verunsichern M. derart, dass er sich nur schwer beruhigen kann. Es kann zu Aggressionen gegenüber Mitschülern und sich selbst kommen. Die Lehrerstimme zu erheben, kann deshalb höchst problematische Auswirkungen haben.

 

4. Anhang

4.1 Literatur

Dr. Dietmut Köhler: Proseminar Lieddidaktik: Thema: Aspekte zur Lied-Didaktik. Eine

Mitschrift.

Material/Seminararbeiten/Musikunterricht%20in%20der%20Schule-2.sem.pdf http://www.musikfach.de/Moglichkeiten_der_Liedeinfuhrung_in_der_Grundschule_unter_weitgehendem_Verzicht_auf_Vor.pdf- http://just4fun.schule.at/barbara/VS-

 

 



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