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Innenwinkelsumme im Dreieck
Datum: 21. April 2010 Kommentare: 0
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Beschreibung:
In dieser Unterrichtsstunde sollen die SchülerInnen erkennen, dass die Innenwinkelsumme im Dreieck 180 Grad beträgt, dies begründen und fehlende Winkel durch die Anwendung des Innenwinkelsummensatzes bestimmen können. Durchgeführt in einer 6. Klasse.

Innenwinkelsumme im Dreieck
Innenwinkelsumme im Dreieck (Mathematik)
1. Begründung der Unterrichtseinheit
Das Thema: „Umgang mit Winkeln, Berechnung an räumlichen Körpern" des 6. Schuljahres ist im Lehrplan des Bildungsganges Realschule mit einem Stundenumfang von 36 Stunden angesetzt.[1] {#_ftn1} Begründet wird es wie folgt: „Mit der Vorstellung von Winkeln und dem Umgang mit Zeichengeräten muss wegen der Schulung des räumlichen Vorstellungsvermögens frühzeitig begonnen werden. Die Drehung ist ein Vorgang, an dem die Winkelkonstruktion eine altersgemäße Anwendung findet."[2] {#_ftn2} Da diese Unterrichtseinheit geteilt ist, wird in dieser ersten Phase der Unterrichtseinheit auf die Berechnung an räumlichen Körpern vorerst verzichtet und der Umgang mit Winkeln wird mit 18 Stunden angesetzt.
Die Inhalte dieses Themenbereichs bilden eine Grundlage für die Prozentrechnung (Kreisdiagramme), für Flächenkonstruktionen und für die Trigonometrie. SuS können Kompetenzen in einem angemessenen Umgang mit Hilfswerkzeugen, wie dem Zirkel und dem Geodreieck erwerben und trainieren. Durch die alltägliche Gebräuchlichkeit des Begriffs Winkel erhält das Thema einen hohen Alltagsbezug. Winkel kommen im täglichen Leben in vielen Bereichen vor, z. B. in der Natur (Drehsymmetrien, rechter Winkel), in der Kunst (Ästhetik), im Bau - Handwerk, in der Vermessungstechnik und in der Navigation. Die Fähigkeit, Winkelgrößen einschätzen zu können, wird vor allem bei Bewegungen benötigt (Verkehr, Sport, Ballistik usw.) Der Winkelsummensatz für Dreiecke ist dabei von grundlegender Bedeutung für den Aufbau der Geometrie. Er bildet die Grundlage für den Beweis der Winkelsummensätze für Vielecke. Bei der Behandlung der Kongruenzsätze wird er angewandt um die fehlenden Winkelmaße zu bestimmen. Die Anwendungen des Winkelsummensatzes sind vielfältig. Im Alltag findet er vor allem in der Architektur oder bei der Land- / Gebäudevermessung große Verwendung.
Stunde | Thema | Groblernziel |
1 | Geometrie und Kunst | SuS sollen mathematische Objekte in der Lebenswelt entdecken. |
2,3 | Kreis | SuS sollen den Kreis kennen lernen und Begriffe wie: Radius, Mittelpunkt, Durchmesser und Umfang benutzen und verwenden können. |
4,5 | Winkel | Die SuS sollen Winkel definieren, messen und zeichnen können. Darüber hinaus sollen sie die verschiedenen Winkelarten kennen, benennen und beschreiben können. |
6 | Winkel | SuS stellen eine Winkelscheibe her. Sie schätzen Winkel und festigen die Winkelbegriffe.
|
7,8 | Dreiecke | SuS sollen die verschiedenen Dreiecksarten kennen und benennen und sie im Koordinatensystem darstellen können. |
9 | Dreiecke | SuS sollen erkennen, dass die Innenwinkelsumme im Dreieck 180° beträgt, dies begründen und fehlende Winkel durch die Anwendung des Innenwinkelsummensatzes bestimmen können. |
10 | Dreiecke: Übungsstunde | Die SuS sollen fehlende Winkel im Dreieck mit Hilfe des Innenwinkelsummensatzes bestimmen. |
11,12,13 | Dreiecke | SuS sollen die verschiedenen Dreieckskonstruktionen beherrschen und sie angemessen beschreiben können. |
14 | Vierecke | SuS sollen die Innenwinkelsummen im Vier- und n-Eck bestimmen und fehlende Winkel berechnen können.
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15, 16 | Haus der Vierecke | Die SuS sollen Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Vierecken kennen und sie im Koordinatensystem darstellen. |
17,18 | Bewegungen | Die SuS lernen die Bewegungen: Drehungen, Verschiebungen und Spiegelungen kennen, und sollen die Bewegungen anhand von Figuren durchführen können |
Zu Beginn dieses Schuljahres wurden die Gewöhnlichen Brüche im Unterricht behandelt, hierzu wurden auch geometrische Figuren, wie bspw. Dreiecke, zur Veranschaulichung des Bruchbegriffs verwendet. Vor zwei Wochen wurde mit der Thematik der Geometrie in der Ebene begonnen. Am Anfang der Unterrichtseinheit haben die SuS Winkel, Winkelmaße sowie die Begriffe Scheitelpunkt, Schenkel und Kreisbogen kennen gelernt. Anschließend wurden die Winkelarten eingeführt und der Umgang mit ihnen geübt. Erste Übungen zum schätzen und messen von Winkeln, wurden bereits anhand einer selbstgebastelten Winkelscheibe durchgeführt. Nach dem kennen Lernen der verschiedenen Dreiecksarten sollen sich die SuS den Innenwinkelsummensatz in Dreiecken selbsttätig erarbeiten und ihn schließlich begründen und anwenden können.
2. Sachanalyse
„Ein Dreieck ist eine Figur, die entsteht, wenn man drei nicht auf einer Geraden gelegene Punkte A, B, C (die Eckpunkte) durch Strecken (die Seiten) verbindet. Mit a, b, c werden die den Ecken A, B, C gegenüberliegenden Seiten bezeichnet, mit die Innenwinkel an den Ecken A, B, C."[3] {#_ftn3} Ein Winkel wird durch zwei Strahlen begrenzt, die vom selben Anfangspunkt ausgehen. Somit existieren in einem Dreieck drei Winkel. Es gelten stets die Dreiecksungleichungen und der Satz von der Winkelsumme:
Bei den Winkelarten unterscheidet man folgende: Nullwinkel (=0°), Spitzer Winkel (0°<<90°), rechter Winkel (= 90°), stumpfer Winkel (90°<<180°), gestreckter Winkel (=180°), überstumpfer Winkel (180°<<360°) und Vollwinkel (=360°). Bei den Dreiecksarten unterscheidet man zum Einen nach Winkeln und zum Anderen nach Seiten:
Abbildung[4] {#_ftn4}
„Um die Innenwinkelsumme im Dreieck zu bestimmen, zeichnet man zur Seite die Parallele durch den Punkt C. ´, und ´ bilden einen gestreckten Winkel. Es gilt: ´+´+ = 180°. und ´ sowie und ´ sind Wechselwinkel. Damit gilt: =´ sowie = ´. Somit erhält man = 180°." [5] {#_ftn5}
Abbildung[6] {#_ftn6}
3. Lernbedingungen
3.1 Spezielle Lernbedingungen
Die SuS lernten die verschiedenen Dreiecksarten mit ihren Eigenschaften kennen und übten das Messen von Winkeln in Dreiecken. Dies dient der Grundlage und ist Vorraussetzung für diese Stunde. Die SuS müssen ihre Fähigkeiten weiter ausbauen und sich mit Hilfswerkzeugen, wie Geodreieck oder Winkelmesser zu helfen wissen um die Winkelsumme im Dreieck bestimmen zu können.
4. Didaktisch-methodische Überlegungen
Das Thema „Die Innenwinkelsumme im Dreieck" eignet sich sehr gut für eine entdeckende Lernphase, in der die Eigentätigkeit der SuS gefördert wird und das Annsprechen mehrerer Sinne den Lernzuwachs der SuS positiv beeinflusst.
4.1 Didaktische Überlegung
Der Einstieg soll motivierend wirken, ggf. das Gruppengefühl stärken, oder ein Gruppengefühl entwickeln und schließlich der Wiederholung von Dreiecksarten und wichtiger Winkelbezeichnungen dienen.
Die Gruppenarbeit als Sozialform wurde aus mehreren Gründen gewählt. Während der Erarbeitungsphase in Gruppenarbeit können sich die SuS gegenseitig helfen, knüpfen und festigen soziale Kontakte. SuS können Aufgaben übernehmen, die ihren Interessen besonders entgegenkommen. SuS können innerhalb der Gruppe ein höheres Maß an Selbstvertrauen entwickeln. Weil sie sozial eingebunden sind, trauen sie sich mehr zu und haben weniger Angst vor Fehlern. Die SuS arbeiten in ihren Gruppen eigenverantwortlich. Nach den Möglichkeiten Gruppen zu bilden, wurde das Helfersystem zur inneren Differenzierung gewählt. Die Leistungsstärkeren SuS einer Klasse üben zusammen mit schwächeren SuS und übernehmen dabei Lehreraufgaben. In der Gruppe ist die heterogene Zusammensetzung der Lerngruppen ein Vorteil. Hier können die Leistungsstarken als Teamteacher argieren. Die Leistungsschwächeren erhalten Hilfen von Gleichaltrigen in einer Art und Weise, wie der Lehrer sie ihnen nicht bieten kann.[7] {#_ftn7}
Um den leistungsstärkeren SuS gerecht zu werden, wurde innerhalb der Gruppenarbeitsaufträge eine Differenzierung berücksichtigt. Die ersten drei Aufgaben müssen von allen SuS bearbeitet werden. Die übrigen zwei Aufgaben bilden ein Zusatzangebot für „Schnelle", dass von den SuS nach individuellem Interesse bearbeitet werden kann.
Die SuS wurden in drei verschiedene Leistungsstufen unterteilt. Das Zeichen: ++ steht für die Leistungsstärksten der Gruppe, ein + steht für SuS, die dem MU stets zugewandt sind und die Lerninhalte verstehen. Das ~ steht für SuS die dem Unterrichtsgeschehen zwar folgen, aber oftmals etwas länger Zeit benötigen als andere Schüler. Nicht nur die Gruppenzusammensetzung, sondern auch die Sitzordnung wurde bewusst so gewählt. Durch die abwechselnde Sitzordnung von +, ~, ++ usw. erhoffe ich mir innerhalb der Gruppen gegenseitige Unterstützung, die Entstehung von Diskussionen, und das Stellen und Klären von Fragen. (siehe Abb.)
Die Gruppe 1 arbeitet am rechtwinkligen Dreieck, Gruppe 2 am spitzwinkligen Dreieck, Gruppe 3 am stumpfwinkligen Dreieck, Gruppe 4 am gleichschenkligen Dreieck und Gruppe 5 am gleichseitigen Dreieck.
Durch das entdeckende Handeln können sich die SuS die erworbenen Kenntnisse besser verinnerlichen. Darüber hinaus spricht diese Vorgehensweise sowohl den visuellen, als auch den haptischen Lerntypen an und kann in Verbindung mit der Gruppenarbeit und der späteren Verbalisierung des Lernprozesses, auch auf auditiver Ebene Lernhilfen bieten.
Didaktisch reduziert wird der Inhalt, indem auf den Beweis des Winkelsummensatzes für Dreiecke verzichtet wird. Dieser ist Inhalt im 7. Schuljahr.
4.2 Methodische Überlegungen
Begrüßung und Einstieg
Nach der Begrüßung werden in einer Einstiegsrunde Begriffe und Dreiecksarten wiederholt. Dazu werden den SuS verschiedene Dreiecke mit dazugehörigen vorgegebenen Winkeln hochgehalten. Der Schüler der Gruppe, der die richtige Antwort genannt hat, bekommt für seine Gruppe einen Punkt gut geschrieben. Die Punkte werden an der Tafel notiert.
Hinführung zum Thema
Als letztes Dreieck des Einstiegs wird den SuS ein gleichseitiges Dreieck gezeigt. Herzu bekommen die SuS zunächst keine Eigenschaft genannt. Nach gemeinsamer Erarbeitung und Wiederholung der Eigenschaften eines Gleichseitigen Dreiecks. Wird der Begriff der Innenwinkelsumme genannt und dessen Bedeutung mit den SuS gemeinsam erarbeitet. (Alle Winkel gleich groß à Jeder Winkel 60° à Innenwinkelsummeà drei mal 60° = 180°).
Dies soll die weiterführende Fragestellung: „Wie verhält es sich mit der Innenwinkelsumme in anderen Dreiecken"? aufwerfen und die SuS zu Entdeckungen motivieren.
Erarbeitungsphase
Die Erarbeitungsphase gliedert sich in mehrere einzelne Phasen, bestehend aus Gruppenarbeits- und Einzelarbeitsaktivitäten.
In den Phasen der Gruppenarbeiten erarbeiten die SuS in Gruppengrößen zwischen 4 und 5 Mitgliedern die Aufgabenstellungen eigenverantwortlich und kooperativ.
Die Erarbeitungsphase beginnt mit einer GA, in der die SuS gemeinsam die Winkel ihres Dreiecks messen, sie in ihrem Dreieck und in der Tabelle notieren und die Dreiecksart bestimmen. Durch die indirekte Aufforderung, die gemessenen Winkelgrößen mit einander zu vergleichen, werden die SuS auf die Messproblematik stoßen. Mit dem Hinweis: „Eure Ergebnisse sind sicher nicht alle gleich, wie könnten die Unterschiede entstanden sein."? Kann kurz auf die Erklärung von Messfehler und auf die Problematik der Messgenauigkeit eingegangen werden. Der zweite Auftrag besteht darin, die Ecken des Dreiecks in GA abzureißen und aneinander zu legen.
Die SuS ollen entdecken, dass die Winkel richtig aneinander gelegt einen gestreckten
Winkel von 180° ergeben.
Hieraus sollen die SuS schlussfolgern und eine Vermutung aufstellen, dass die Innenwinkel zusammen im Dreieck 180° ergeben. In einer weiteren Phase sollen die SuS in EA auf einem Arbeitsblatt alle Winkel von verschiedenen Dreiecken messen und die Dreiecksarten bestimmen. Die Einzelarbeit bietet sich hier an, damit auch wirklich jeder Schüler aktiv wird. Dass einige Schüler im Messen der Winkel schneller sein werden als andere, bereitet hier keine Schwierigkeiten. Die Einzelarbeit kann jederzeit beendet werden, da es für den weiteren Verlauf nicht zwingend erforderlich ist alle Winkel der Dreiecke gemessen zuhaben. In GA sollen die Ergebnisse vergleichen und die Vermutung überprüft werden. Anschließend sollen sie das Gelernte verbalisieren, indem sie einen Merksatz formulieren.Falls eine Gruppe schneller als erwartet fertig werden sollte, befindet sich auf jedem Gruppenarbeitsauftrag ein Zusatz für „Schnelle". Hierbei geht es darum, das Gelernte anzuwenden und zu mathematisieren. Die SuS sollen einen fehlenden Winkel berechnen und den Vorgang beschreiben.
Für die gesamte Erarbeitungsphase haben die SuS 20 min. Zeit, diese etwas längere Zeitspanne lässt sich mit der entdeckenden Selbsttätigkeit der SuS begründen.
Gruppenpräsentation/ Ergebnissicherung
Die Ergebnissicherung geschieht anhand der Gruppenpräsentationen in einem LSG an der Tafel. Hierzu reicht es, wenn ein Schüler aus jeder Gruppe die Ergebnisse vorstellt. Um den SuS eine Hilfestellung zu geben und sie nicht unnötig mit dem Abschreiben des Tafelbildes aufzuhalten, bekommen sie ein Blatt, auf dem das Tafelbild abgebildet ist. Die SuS müssen lediglich die Lücken durch die Gruppenergebnisse auf dem Blatt ergänzen und es abheften.
Das Tafelbild soll die Erkenntnisse aus den Gruppenarbeitsphasen auf der ikonischen Ebene unterbreiten. Der gemeinsam aufgestellte Merksatz wird gut leserlich an der Tafel festgehalten. Als Hausaufgabe, sollen die SuS die letzte Spalte des Arbeitsblattes, bzw. des Tafelbildes füllen, dazu wiederholen sie das Messen von Winkeln und teilen einen gestreckten Winkel in vorgegebene Winkel ein.
Reflexionsphase /HA Vergabe/ Abschluss
Zum Abschluss der Stunde soll eine kurze Reflexionsphase stattfinden, in der die SuS sagen sollen, was sie gelernt haben und wie sie die Stunde empfunden haben. Dies fördert die Reflexions- und Meinungskompetenz der SuS und gibt ein Feedback, aus dem Schlüsse für weitere Stunden geschlossen werden können.
Didaktische Reserve
Als didaktische Reserve dient ein Arbeitsblatt, auf dem es darum geht fehlende Winkel mit Hilfe des Winkelsummensatzes zu berechnen. Hierbei hätte jeder einzelne Schüler die Möglichkeit sich die Zentralen Inhalte der Stunde ganz für sich zu verinnerlichen und das Gelernte anzuwenden.
5. Lernziele
Das zentrale Lernziel der Unterrichtsstunde ist, dass die SuS den Innenwinkelsummensatz im Dreieck entdecken und begründen können, indem sie Gelerntes verbalisieren (eine Vermutung und einen Merksatz eigenständig aufstellen) und fehlende Winkel berechnen, indem sie den Innenwinkelsummensatz zur Rechnung verwenden.
Darüber hinaus sollen die SuS...
Inhaltsbezogene Kompetenzen
Im kognitiven Bereich:... Dreiecksarten benennen und bestimmen.
... Winkel unterscheiden, messen und zeichnen.
... mit dem Geodreieck arbeiten.
... die Art eines Winkels benennen (spitzer, rechter, stumpfer, gestreckter, überstumpfer
Winkel, Vollwinkel)
... den Innenwinkelsummensatz entdecken.
... Winkelsummen bestimmen, angeben und begründen können.
Im affektiven Bereich:... soziale Fähigkeiten wie Teamgeist, Rücksichtsnahme und Toleranz trainieren.
... die Unterrichtsstunde und ihren Lernweg reflektieren, Gefühle und Meinungen äußern.
Im kommunikativen Bereich:... einen Merksatz formulieren.
... das Gelernte kommunikativ anwenden
... kommunikativen Kompetenzen trainieren, wie beispielsweise einander zu zuhören
... mathematische Vermutungen anstellen.
...Ursachen von Messfehlern erklären.
6. Verlaufsplanung
Zeit/ Phase | Unterrichtsgeschehen | Didaktischer Kommentar | Medien, Methoden, Sozialformen |
| Unterrichtsbeginn mit Begrüßung (2 min.) | Die SuS werden begrüßt und der Gast wird vorgestellt. | Ritualisierte Begrüßung | Frontalunterricht |
| Einstieg (Wiederholende Übung) (3 min.) | L hält verschiedene Dreiecke hoch, SuS müssen die Dreiecksart benennen. | Der Einstieg soll motivierend wirken und das Gruppengefühl für die Stunde stärken. | Verschiedene Dreiecke aus Pappkarton, Spiel, LSG,
|
| Hinführung zum Thema
(2 min.) | Als letztes Dreieck wird ein gleichseitiges Dreieck hoch gehalten à Übergang alle Winkel 60°, d.h. Innenwinkel 180°. Im Folgenden, Schauen, wie es sich mit Winkeln in anderen Dreiecken verhält. | Das sich selbst erklärende Beispiel, des gleichseitigen Dreiecks zur Einführung des Begriffs der Winkelsumme soll Schüler ermutigen und Entdeckerlust anregen. | Gleichseitiges Pappdreieck, LSG |
| Erarbeitungsphase
(20 min.) | SuS bearbeiten in Gruppen einen Arbeitsauftrag. | Die Gruppenarbeit ist nach dem Prinzip der inneren Differenzierung gestaltet. Stärkere sollen eine Lehrerrolle übernehmen und Schwächeren helfen. | Umschlag mit Arbeitsauftrag, Dreiecke aus Pappkarton, Arbeitsblätter |
5. Ergebnispräsentation/ -sicherung (10 min.) | Ergebnisse der GA werden gesammelt und an einem systematisierten Tafelbild zusammengetragen. SuS ergänzen auf AB | Die Festhaltung an der Tafel soll die Ergebnisse und den zentralen Merksatz noch mal visuell unterbreiten. | Tafel, LSG |
6. HA Vergabe
(2 min.) | L erklärt den SuS die Hausaufgaben. . | SuS sollen sich mit dem Lerngegenstand der Stunde noch einmal für sich ganz allein verinnerlichen. | Frontalunterricht |
7. Reflexion
(6 min.) | Die SuS sollen ihre Gedanken und Meinungen über ihren Lernweg und die Unterrichtstunde äußern | die SuS sollen ihre Tätigkeiten der Stunde reflektieren, diese Form der Reflexion dient des Feedbacks. | LSG
|
8. Pädagogische Reserve I
Pädagogische Reserve II
| Zusatz für „Schnelle" aus GA gemeinsam bearbeiten: Berechnung eines fehlenden Winkels im Dreieck durch Anwendung des Innenwinkelsummensatzes.
AB: Berechnung fehlender Winkel |
Die SuS sollen Gelerntes anwenden. Durch die große Menge an dem bereitgestellten Material, kommt es zu keiner Unterforderung der Schüler. | LSG |
7. Literatur
Hessisches Kultusministerium (2003): Lehrplan Klassenstufe 5-10. Bildungsgang Realschule. Mattes, Wolfgang (2004): Methoden für den Unterricht. 75 kompakte Übersichten für Lehrende und Lernende. Schöningh Verlag Braunschweig, Paderborn, Darmstadt, S.32. Pies, Anja, Borneleit, Peter, Winter, Martin (Hrsg.) (2008): Interaktiv Mathematik 6 Hessen. Cornelsen Verlag, Berlin S.115. Weiß, Dr. Joachim (1996): Meyers Taschen Lexikon. In 12 Bänden. Band 3. B.I.- Taschenbuchverlag. Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich, S.796 f.
[1] {#_ftnref1} Hessisches Kultusministerium (2003): Lehrplan. Bildungsgang Realschule. Schulstufen 5-10, S. 11.
[2] {#_ftnref2} Ebd., S.11.
[3] {#_ftnref3} Weiß, Dr. Joachim (1996): Meyers Taschen Lexikon. In 12 Bänden. Band 3. B.I.-Taschenbuchverlag.
Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich, S.796 f.
[4] {#_ftnref4} Pies, Anja, Borneleit, Peter, Winter, Martin (Hrsg.) (2008): Interaktiv Mathematik 6 Hessen. Cornelsen Verlag,
Berlin S.115.
[5] {#_ftnref5} Böttner, Joachim et al. (Hrsg.) (2006): Schnittpunkt Mathematik 7. Niedersachsen. Klett Verlag Stuttgart,
Leipzig, S. 56.
[6] {#_ftnref6} Ebd, S.56.
[7] {#_ftnref7} Vgl. Mattes, Wolfgang (2004): Methoden für den Unterricht. 75 kompakte Übersichten für Lehrende und
Lernende. Schöningh Verlag Braunschweig, Paderborn, Darmstadt, S.32
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