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Einführung der schriftlichen Division mit einer Zahl
Datum: 06. August 2010 Kommentare: 0
Zusätzliche Informationen:
Beschreibung:
Es handelt sich um eine Einführungsstunde zum Thema schriftliche Division. Unterrichtet an einer Grundschule, 4. Klasse.

Einführung der schriftlichen Division mit einer Zahl
Einführung der schriftlichen Division mit einer Zahl
1. Gliederung der Unterrichtseinheit (Einordnung der Stunde)
Im Folgenden wird für „Schülerinnen" und „Schüler" die Bezeichnung „Schüler" verwendet.
Stunde | Thema | Prozessbezogene mathematische Kompetenzbereiche | Inhaltsbezogene mathematische Kompetenzbereiche |
1 | Wiederholung: Großes Einmaleins schriftliche Multiplikation mit einer Zahl
| - Kommunizieren und Argumentieren | - Zahlen und Operationen |
2 | Multiplizieren mit Zehnerzahlen
| - Kommunizieren und Argumentieren | - Zahlen und Operationen |
3 | Einführung schriftliche Multiplikation mit zweistelligen Zahlen
| - Kommunizieren und Argumentieren | - Zahlen und Operationen |
4 | Überschlagsrechnung und Übung schriftlicher Multiplikation mit zweistelligen Zahlen
| - Problemlösen - Kommunizieren und Argumentieren | - Zahlen und Operationen |
5 | Üben schriftlicher Multiplikation mit zweistelligen Zahlen
| - Kommunizieren und Argumentieren | - Zahlen und Operationen |
6 | Sachrechnen und schriftliche Multiplikation mit zweistelligen Zahlen
| - Problemlösen - Kommunizieren und Argumentieren | - Zahlen und Operationen |
7 | Verfahren der halbschriftliche Division mit einstelligem Divisor
| - Kommunizieren und Argumentieren | - Zahlen und Operationen |
8 | Einführung der schriftlichen Division mit einer Zahl | - Problemlösen - Kommunizieren und Argumentieren | - Zahlen und Operationen |
9 |
Überschlagsrechnung und Üben schriftlicher Division
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- Problemlösen - Argumentieren und Kommunizieren |
- Zahlen und Operationen |
10 | Üben schriftlicher Division
| - Argumentieren und Kommunizieren | - Zahlen und Operationen |
11 | Sachrechen und schriftliche Division
| - Problemlösen - Kommunizieren und Argumentieren
| - Zahlen und Operationen |
12 | Übung und Wiederholung
| - Argumentieren und Kommunizieren | - Zahlen und Operationen |
13 | Test zur Division
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2. Kompetenzen und Standards der Stunde
2.1 Standards des Rahmenlehrplans | 2.2 Stand der Kompetenzentwicklung | 2.4 Standard für diese Stunde und Konkretisierung |
Prozessbezogene Standards Problemlösen Die Schüler
... übersetzen Sachprobleme in die Sprache der Mathematik, lösen sie innermathematisch und prüfen diese Lösungen in der Lebenswelt. Kommunizieren und Argumentieren Die Schüler
... stellen Lösungsprozesse dar, kommentieren und reflektieren diese und überprüfen Lösungen. Inhaltsbezogene Standards Zahlen und Operationen Die Schüler
... verstehen und beherrschen schriftliche Verfahren der Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division mit einstelligem Divisor..
| Prozessbezogene Standards
Problemlösen Die Schüler ... sind größtenteils in der Lage, Sachprobleme in die Sprache der Mathematik zu übersetzen und sie innermathematisch zu lösen Kommunizieren und Argumentieren Die Schüler
... können ihre Lösungswege darzustellen, sie zu kommentieren und reflektieren und andere Lösungen nachzuvollziehen. Inhaltsbezogene Standards
Zahlen und Operationen Die Schüler
... kennen schriftliche Verfahren der Addition, Subtraktion und Multiplikation.
| Die Schüler
... kennen das Verfahren der schriftlichen Division mit einstelligem Divisor, indem sie problemlösend am Beispiel der Rechengeschichte „Panzerknacker" herangeführt werden und anschließend mit Hilfe eines Arbeitsblatts eine Übersicht erstellen. Minimalstandard Die Schüler
... kennen das Verfahren der schriftlichen Division mit einstelligem Divisor.
Regelstandard Die Schüler
... kennen das Verfahren der schriftlichen Division mit einstelligem Divisor und können dieses nachvollziehen.
Maximalstandard Die Schüler
... kennen das Verfahren der schriftlichen Division mit einstelligem Divisor und können dieses nachvollziehen und anwenden. |
3. Fachlich-inhaltlicher Schwerpunkt
Division
„Der Begriff Dividieren beschreibt viele Handlungen in Sachsituationen, wie z.B. aufteilen, verteilen" (Duden - Basiswissen Grundschule Mathematik 2006 : 94).
4. Didaktische Überlegungen
4.1 Lernvoraussetzungen
4.1.1 Allgemeine Lernvoraussetzungen
Die Klasse setzt sich aus 8 Mädchen und 11 Jungen zusammen. 4 der Kinder sind 5 Klässler und die restlichen 14 Kinder sind aus der 4 Klasse.
Die Schüler weisen große Leistungsunterschiede auf. Insgesamt ist die Klasse als durchschnittlich einzuschätzen. Es gibt sehr selbständige, schnell und logisch agierende Kinder, aber auch mehrere Schüler, die sehr langsam oder unkonzentriert arbeiten. Dabei liegt es nach meiner Einschätzung nicht immer unbedingt an einem Defizit des mathematischen Verständnisses, sondern eher an einem Mangel an Konzentration und angemessener Zeiteinteilung.
In der Klasse gibt es einen lernbehindert Schüler der nach einem anderen Rahmenplan unterrichtet wird und demzufolge auch den minimalsten "normalen" Anforderungen einer 4. Klasse kaum gerecht werden kann.
Es gibt mindestens vier konzentrationsschwache Kinder in der Klasse.
Dazu kommt ein Integrationskind mit dem em/soz. Status.
Ein weiteres Kind ist im laufenden Schuljahr von Kl.5 in Kl. 4 zurückgestuft worden.
Bezogen auf das Arbeits- und Sozialverhalten zeigt sich die Klasse meist diszipliniert und interessiert am Mathematikunterricht. Die Mehrheit der Schüler beteiligt sich rege am Unterrichtsgeschehen. Weiterhin ist die Klasse offen für neue Methoden.
4.1.2 Sachstrukturelle Voraussetzungen
Sowohl ich, als auch meine Anleitende Lehrerin haben die Klasse erst seit kurzem übernommen. Daher ist es noch nicht möglich den genauen Stand der Fähigkeiten, und Erfahrungen der Kinder mit der schriftlichen Division einzuschätzen.
Erforderliche Vorkenntnisse für die Stunde:
- Sinnerfassendes Lesen von Arbeitsanweisungen
- Arbeiten in Gruppen
- Präsentieren von Gruppenergebnissen
4.2 Individuelle Kompetenzentwicklung, exemplarisch
Minimalstandard:
T. ist meist aufmerksam und sehr engagiert möchte Aufgaben gut erfüllen und schaut dafür gern vom Nachbar ab, verwendet dabei gefundenen Lösungen ohne die Aufgabe zu verstehen. Trotz viel Fleiß und vielen Stärken braucht T. eigene Klassenarbeiten, weil sein Niveau im Klassenvergleich unterdurchschnittlich ist. T. ist lernbehindert und wird nach einem anderen Rahmenplan unterrichtet, kann demzufolge auch den minimalsten, normalen" Anforderungen einer 4. Klasse kaum gerecht werden.
Regelstand:
J. zeigt sich aufmerksam und interessiert am Unterrichtsgeschehen und kommt gut mit den Anforderungen zurecht. Er erledigt Aufgaben gewissenhaft und in der dafür vorgesehenen Zeit. Zudem beteiligt er sich kontinuierlich am Unterricht. Seine Leistungen liegen im guten Bereich.
Maximalstandard:
L. erfasst schnell das wesentliche, kann logisch denken und schlussfolgern. Sie ist sehr interessiert selbständig und ausdauernd. Bei dem letzten Geometrie Test holte sie alle zu erreichenden Punkte.
5. Literatur
Duden - Basiswissen Grundschule Mathematik: Müller-Wolfangel, U./ Schreiber, B. (Hg.): Duden - Basiswissen Grundschule Mathematik. Mannheim 2006
Rahmenlehrplan Grundschule Mathematik: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport Berlin, Senator für Bildung und Wissenschaft Bremen, Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern (Hg.): Rahmenlehrplan Grundschule Mathematik. Deutschland 2004.
6. Material und Medien
Tafel, Tafelgeld, Spielgeld, Arbeitsauftrag „Die Panzerknacker", Arbeitsblatt „Schriftliche Division", Schatzkisten, Geldsäcke
9. Verlaufsplan
Phasen Uhrzeit | Lehrerreaktion | Schülerreaktion | Medien/ Sozialformen |
Begrüßung
10:10 -10:13 | - L. begrüßt S. und stellt Gäste vor. - L. erläutert kurz Stundenablauf. |
| Tafelbild 1 - Stundenverlauf
Frontalunterricht
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Einführung
10.13 -10:15
| - L. lässt die Rechensituation „Die Panzerknacker" von einem Schüler vorlesen. - L. teilt die Gruppen ein und gibt organisatorische Tipps | - S. versuchen, sich in die Rechensituation hineinzudenken. | Tafelbild 1 - Die Panzerknacker
Frontalunterricht
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Erarbeitung I
10:15 - 10:25 | - L. erläutert Arbeitsauftrag und verteilt das Arbeitsblatt „Die Panzerknacker" und die Geldsäcke.
| - S. bearbeiten Arbeitsauftrag in Gruppen. | AB „Die Panzer- knacker
Geldsack, Spielgeld
Gruppenarbeit in 3er oder 4er Gruppen |
- L. klärt die Problematik und verteilt für jede Gruppe eine Schatzkisten | - S. kommen selbständig zu der Erkenntnis, dass sich der Betrag so nicht aufteilen lässt | Schatzkisten | |
Auswertung
10:25 -10.30 | - L. lässt S. ihre Ergebnisse an der Tafel präsentieren. | - S. präsentieren ihre Ergebnisse an der Tafel und nutzen dabei das Tafelgeld. | Tafelbild 2 - Die Panzerknacker, AB „Die Panzer- knacker"
Frontalunterricht
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Erarbeitung II
10.30-10:40
| - L. verweist auf die weiteren Aufgaben.
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- S. Wählen in der Gruppe eine der 4 Aufgaben und bearbeiten sie. | Gruppenarbeit in 3er oder 4er Gruppen |
Auswertung II
10.40 - 10:50 | - L. lässt S. ihre Ergebnisse an der Tafel präsentieren. | S. präsentieren ihre Ergebnisse an der Tafel und nutzen dabei das Tafelgeld.
| Tafelbild 2 - Die Panzerknacker, AB „Die Panzer- knacker"
Frontalunterricht
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Schluss
10.50-10.55 | - L.: Was haben wir heut zusammen in der Stunde erarbeitet? - L. verweißt darauf, dass es jetzt mit Frau M: weiter geht, und die Kinder das Spielgeld zurück in die Schatzkisten legen sollen. - L. sammelt die Schatzkisten ein. | - S. geben eine kurze Zusammenfassung des Stundeninhalts.
- S. räumen das Material ein. |
Frontalunterricht |
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