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Gewaltdarstellungen im Fernsehen
Datum: 22. August 2010 Kommentare: 0
Zusätzliche Informationen:
Beschreibung:
In der Stunde analysieren die SchülerInnen Fernsehsendungen auf Gewalttaten und erstellen eine Wandzeitung. Danach vergleichen sie die Gewalttaten der einzelnen Fernsehsender.

Gewaltdarstellungen im Fernsehen
Gewaltdarstellungen im Fernsehen
1. Rahmenbedingungen
1.1 Die Schule
Die ... ist eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule, sie gehört zur .... Derzeit besuchen die einzügige Hauptschule ca. 85 Schülerinnen und Schüler.
Die Schule hat ein monatlich wechselndes Motto, das gerade von der überarbeitet und neu gestaltet wurde. Im Monat Dezember lautet das Motto des Monats: „Wir halten als Team zusammen!"
1.2 Die Klasse 7
Rahmenbedingungen
Die Klasse 7 der ... besteht aus 18 Schülerinnen und Schüler (SuS). Das Geschlechterverhältnis ist mit acht Mädchen und zehn Jungen nahezu ausgeglichen. Seit Beginn des Schuljahres unterrichte ich in der Klasse den Fächerverbunde „Welt - Zeit - Gesellschaft" mit drei Wochenstunden.
Sozialkompetenz der SuS
Das Sozialverhalten der Klasse ist weitgehend positiv zu beurteilen. Lediglich zwei Schüler ... zeigen Schwierigkeiten, sich in die Klasse zu integrieren und Anschluss zu finden. Um für beide die Gruppenfindung zu erleichtern habe ich mich entschieden, bei Gruppenarbeit die Einteilung per Zufall vorzunehmen oder gezielt hetero- oder homogene Gruppen zu bilden.
Die Klasse akzeptiert diese Form von Gruppeneinteilung, da sie gemeinsam mit den SuS besprochen und somit transparent gemacht wurde. Durch diese Akzeptanz funktioniert die Zusammenarbeit innerhalb den einzelnen Gruppen zunehmend besser. Außerdem wissen die SuS, dass jede/r einzelne SuS der Gruppe das Gruppenergebnis präsentieren können muss. Dies fördert das kooperative Verhalten während der Arbeitsphase. Lediglich ... haben teilweise Schwierigkeiten, sich in die Gruppe einzubringen. ... ist oft abgelenkt und überlässt die Arbeit den anderen Gruppenmitgliedern. Diese Gruppe wird daher von mir zusätzlich auf die Zusammenarbeit hingewiesen. Vor allem ... muss zeitweise an die eigentliche Aufgabenstellung erinnert werden. In letzter Zeit findet er sich immer häufiger in seine Gruppenrolle ein und akzeptiert die Arbeitsteilung.
Bei ... ist es schwieriger. Er kam erst in diesem Schuljahr - Mitte Oktober - in die Klasse und hat Schwierigkeiten sich in die Gemeinschaft einzugliedern. Er arbeitet am liebsten alleine und möchte nicht mit einem Partner oder in Gruppen arbeiten. Wenn er sich in einer Gruppe arbeiten soll, zieht er sich vollkommen zurück und arbeitet entweder alleine oder gar nicht. Er muss regelmäßig daran erinnert werden, weiterzuarbeiten. Die Partner- oder Gruppenarbeit an sich funktioniert gut. Die SuS halten sich an die Regeln und versuchen weitgehend ihre Aufgaben zu erfüllen.
Arbeitsverhalten
Die Klasse ist sehr aufgeschlossen und motiviert, was zu einer angenehmen Arbeitsatmosphäre beiträgt. Besonders bei neuen Unterrichtsinhalten und Inhalten, die ihre Lebenswelt betreffen, zeigen sich die SuS neugierig und interessiert.
Wie oben erwähnt, zählen ... zu den SuS, die sich leicht ablenken lassen. Dies führt dazu, dass sie Arbeitsaufträge nicht richtig wahrnehmen und diese im Folgenden nicht bearbeiten können. Beide müssen daher immer wieder ins Unterrichtsgeschehen zurückgeholt werden.
... wirkt zeitweise verträumt und ist dadurch auch nicht bei der „Sache". Jedoch bringt er sich auch gelegentlich mit außergewöhnlich positiven Beiträgen ein. In der Klasse übernimmt er die Rolle des „Klassenclowns".
Methodische Kompetenz der SuS
Wie schon erwähnt sind die SuS Partner- und Gruppenarbeit gewohnt und akzeptieren beides als Sozialform. Zudem verhalten sich die meisten SuS relativ selbstsicher im Präsentieren von Ergebnissen. Oft können sie auf Nachfrage ihre Lösungswege und Strategien der Klasse verständlich vermitteln und entsprechend argumentieren. Diese Kompetenz wird im Hinblick auf die Projektprüfung in der 9. Klasse immer wieder aufgegriffen, geübt und im Anschluss daran von den SuS reflektiert.
Bisher konnte ich beobachten, dass die SuS sehr offen und interessiert mit problemorientierten Arbeitsaufträgen umgehen und sich kreativ in der Umsetzung zeigen. Besonders schwächere SuS trauen sich bei diesen Aufgabenarten ihre Ideen zu äußern, da zumeist nicht das „Richtig oder Falsch" im Vordergrund steht. Starke SuS sehen diese Aufgaben als Herausforderung und sind daher entsprechend motiviert.
Die Methode der Wandzeitung ist noch recht neu für die SuS. Bisher haben sie eher mit Plakaten gearbeitet. Sie akzeptierten die Methode aber recht schnell und setzen sie passend um.
2. Überlegungen zur Sache
Fernsehen ist das „Fenster zur Welt". Im Fernsehen werden Auge und Ohr angesprochen. Dieser Umstand macht das Medium Fernsehen attraktiv und glaubwürdig; es ist ein Vorteil, den die meisten anderen Medien nicht bieten können.
Kinder und Jugendliche lieben es genauso wie Erwachsene unterhalten zu werden. Junge Menschen orientieren sich an Fernsehinformationen, die ihre Fantasie anregen und helfen, komplexe Geschehnisse leichter zu erfassen. Das Fernsehen gibt den Kindern Gesprächsstoff; es wird als Informations- und Unterhaltungsmedium sehr glaubwürdig eingeschätzt und bietet Identifikationsmöglichkeiten.
Gefahren
Fernsehen kann jedoch zum Problem werden, wenn es die einzige Freizeitaktivität des Kindes ist. Kinder und Jugendliche können dann unter Isolation (bspw. keine Aktivitäten mit Freunden o. Vereinsmitgliedschaften) leiden und verzerrte Vorstellungen der Realität entwickeln. Oftmals bestimmt dann auch Einseitigkeit (insbesondere mangelnde Bewegung) ihren Tagesablauf. Mögliche Folgen sind auch die Verkümmerung bzw. der Verlust ihrer sozialen Fähigkeiten oder eines ausgewogenen Sozialverhaltens.1
2.1 Gewalt in den Medien
„Menschen, die häufig Gewaltdarstellungen im Fernsehen anschauen, können dazu neigen, auch eigene Konflikte mit Gewalt zu lösen."2 Allerdings kann die Vorstellung von einer simplen, direkten Ansteckungswirkung von Mediengewalt als widerlegt angesehen werden. Dies schließt die Möglichkeit von Imitationseffekten nicht aus, diese sind jedoch von komplexerer Natur. Die Untersuchungen zu solchen Nachahmungseffekten lassen sich in Studien zu Morden, zu fremdenfeindlichen Straftaten sowie zu Selbstmorden unterteilen. Für die beiden ersten Kategorien weisen Studien auf die Möglichkeit eines Imitationshandelns hin, sie gelten allerdings (höchstens) als Auslöser und nicht als Ursache. Dies ist allerdings nur der Fall, wenn bereits ein „Nährboden" vorhanden ist. Die meisten anerkannten Studien liegen zur Imitationswirkung von medial berichteten bzw. gezeigten Selbstmorden vor. Darin konnten Nachahmungseffekte gefunden werden. Allerdings deuten die Befunde darauf hin, dass die Medien hier nur eine von vielen, vermutlich bedeutenderen Ursachen bzw. wieder nur den Auslöser für einen schon länger beabsichtigten Selbstmord darstellen. In jedem Fall müssen diverse mit dem jeweiligen Medieninhalt und der Person des Rezipienten zusammenhängende Faktoren berücksichtigt werden.3
2.2 Die Wandzeitung
In Wandzeitungen wird Wissenswertes, Aktuelles, Interessantes, Kontroverses und Ungewöhnliches in Texten, Bildern, Skizzen, Fotos und Karikaturen arrangiert. Betrachterinnen und Betrachter sollen einen Überblick zu einem Thema erhalten. Zuerst muss Recherche betrieben werden, d.h. untersucht, gefragt und notiert, aufarbeitet und diskutiert werden.
Bei einer Wandzeitung ist günstig, wenn die Arbeit auf mehrere Personen verteilt werden kann. Das gesamte Material muss gesichtet werden. Es wird entschieden, was nun als Quintessenz in der Wandzeitung verwendet wird. Daraus wird die Wandzeitung gestaltet. Überschriften werden formuliert.
Eine gute Wandzeitung lädt zum Verweilen und Lesen ein, also muss neben der inhaltlichen Komponente auch die grafische Gestaltung ansprechend sein.
Das Erstellen einer Wandzeitung ist sehr geeignet für projektartiges Arbeiten in Gruppen. Da das Ergebnis von allen vertreten werden muss, ist auch die Fähigkeit zur Entscheidungsfindung gefragt.
Wo es erforderlich ist, einen komplexen Sachverhalt mit vielen Leuten zu kommunizieren, ist die Wandzeitung ein geeignetes Mittel. Sie muss sich an einem Platz befinden, der von der Zielgruppe stark frequentiert ist und der leicht zu entdecken ist.4
3. Didaktische Überlegungen
Didaktischer Ausgangspunkt im Fächerverbund ist eine Betrachtungsweise gesellschaftlicher Fragen aus verschiedenen Perspektiven. Dies trägt dazu bei, dass die SuS erkennen, dass Wahrnehmungen und Interessen je nach kultureller, räumlicher, wirtschaftlicher oder politischer Ausgangslage variieren.
3.1 Bedeutung des Themas für die SuS
Anfangs des Schuljahres habe ich den SuS einen Überblick über die Themenbereiche unseres WZG-Buches gegeben. Sie durften Interessensschwerpunkte festlegen. Dabei stand das Thema „Umgang mit Konflikten und Gewalt" neben dem Themenblock „Freizeit und Konsum" ganz oben. Das ist nachvollziehbar, da das Thema für sie einen realen Alltagsbezug hat. Sie kennen den Umgang mit Konflikten aus ihren Familien, ihrem Freundeskreis, der Schule und anderen Bereichen in ihrem Leben. Auch in der Klasse kommt es immer wieder zu Konfliktsituationen, die die SuS aber mit Hilfe des Streitschlichter-Prinzips, das in unserer Schule seit der GS angebahnt und ab der 5. Klasse umgesetzt wird, in vielen Fällen selbstständig lösen können.
Die SuS haben innerhalb des Themenblocks „Umgang mit Konflikten und Gewalt" darüber abgestimmt, dass der Unterbereich „Gewalt in den Medien" vertiefend behandelt wird. Dabei ist wichtig, dass das subjektive Empfinden im Bezug auf Gewalt berücksichtigt wird. Die SuS haben ganz unterschiedliche „Gewaltempfindungen" und Grenzen, wo Gewalt für sie beginnt. Wir haben im Unterricht anhand von Zeitungsartikeln oder Filmbeispielen über Gewalt an Schulen oder im Alltag gesprochen, dabei provozierten manchen SuS durch ihre Äußerungen. Ich versuche in der heutigen Stunde bei Äußerungen „pro-Gewalt" mit realen Beispielen die Äußerung zu „entlasten". Doch möchte ich nicht das Hauptaugenmerk der Stunde darauf richten, da solche Diskussionen in den vergangen Stunden schon mehrmals aufgekommen sind und ohne (einheitliches) Ergebnis beendet wurden.
3.2 Bezug zum Bildungsplan
Der Bildungsplan für die Hauptschule gibt didaktische Hinweise und Prinzipien für den Unterricht in WZG vor. Ausgangspunkt der Entscheidung für Themen, Methoden und Medien sind der Erfahrungs- und Interessenhorizont der SuS. In einem entdeckenden und problemorientierten Unterricht werden gesellschaftliche Fragen und Probleme an lebensnahen Fallbeispielen betrachtet. Die SuS erwerben Handlungsperspektiven und Handlungsmöglichkeiten zur Lebensbewältigung. Der Unterricht fördert die Verantwortungsbereitschaft sowie die moralische Urteilsfähigkeit der SuS. Die SuS gewinnen Informationen aus kontinuierlichen und nicht-kontinuierlichen Texten. Elektronische Medien (z.B. Fernsehen und Internet) werden als Beitrag zur informationstechnischen Grundbildung und Medienerziehung genutzt.5 Dabei geht es auch darum, die „Gefahren" der Medien wahrzunehmen und verantwortlich damit umzugehen. Der Bildungsplan besagt, dass die SuS lernen sollen, Medien für Präsentationen herzustellen; in der heutigen Stunde soll eine Wandzeitung entstehen.
Der heutigen Stunde sind folgende Kompetenzbereiche des Bildungsplans zuzuordnen:
Zusammenleben in sozialen Gruppen
Die Schülerinnen und Schüler...
- können verantwortlich mit Medienangeboten umgehen und kennen die grundlegenden rechtlichen Aspekte bei veröffentlichten Daten
- können mit Konflikten umgehen und kennen Lösungsmöglichkeiten
Demokratische Gesellschaft
Die Schülerinnen und Schüler...
- reflektieren die Rolle der gedruckten und elektronischen Medien in einer demokratischen Gesellschaft
- erkennen die grundlegenden Strukturen globaler Informationsnetze und reflektieren Chancen und Risiken
3.3 Zielsetzungen
Anhand der Kompetenzbereiche der Bildungsstandards leite ich nachstehendes Stundenziel und die folgenden Teilziele ab:
Stundenziel: Ich arbeite so, dass die SuS Fernsehsendungen im Bezug auf das Thema „Gewalt in Film und Fernsehen" überprüfen.
Fachliche Lernziele:
Ich arbeite so dass, die Schülerinnen und Schüler...
- Gewaltdarstellungen im Fernsehen kritisch bewerten.
- Gewaltdarstellungen in verschiedenen Fernsehsendern miteinander vergleichen.
Soziale Lernziele:
Ich arbeite so, dass die Schülerinnen und Schüler...
- ihre Sozialkompetenz im Bereich der Partner- und Gruppenarbeit ausbauen.
- selbstständiges und selbststrukturiertes Arbeiten üben.
- über die Ergebnisse ihrer Gruppenarbeit sprechen.
Methodische Lernziele:
Ich arbeite so, dass die Schülerinnen und Schüler...
- gemeinsam eine Wandzeitung zum Thema „Gewaltdarstellungen im Fernsehen" erstellen.
- die Arbeitsphase und Präsentation reflektieren.
4. Didaktische und methodische Überlegungen zum Stundenverlauf
Einstieg
In der Klasse habe ich eine Ankommensphase eingeführt, in dieser holen die SuS Zeit ihre WZG-Materialien und richten alles Nötige hin. Ich gehe in dieser Zeit bei allen SuS vorbei und begrüße sie und frage nach dem Beobachtungsbogen zur Auswertung der Fernsehsendungen. Danach begrüßen wir gemeinsam die Gäste.
Als Einstiegsimpuls lege ich eine Folie mit einer Karikatur zum Thema „Gewaltdarstellung im Fernsehen". Diese soll die SuS zum Nachdenken anregen - zuerst für sich alleine, danach kurz mit dem Nachbarn. Die Ideen der SuS werden danach im Plenum gesammelt. Die SuS rufen sich gegenseitig durch eine Meldekette auf. Der Folienimpuls und das nachfolgende Gespräch sollen als Einstimmung auf das Thema „Gewaltdarstellungen im Fernsehen" dienen. In der vorangegangen Stunde haben wir uns bereits mit Gewalt in den Medien beschäftigt. Somit greift die Folie teilweise auf schon vorhandenes Wissen zurück und hilft bei der Verknüpfung der Unterrichtsstunden.
Hinführung
In der Hinführung erhalten die SuS visuell mit dem OHP unterstützt ihren Arbeitsauftrag. Die Gruppen sind bereits in der letzten Stunde eingeteilt worden. Die Hausaufgabe auf die heutige Stunde dient als Grundlage der Arbeitsphase. Die Hausaufgabe bestand darin zusammen mit einem Partner oder in einer kleingruppe zu einer vereinbarten Zeit einen - von der Gruppen gewählten - Sender zu schauen und die Gewaltdarstellungen mit Hilfe eines Beobachtungsbogens zu sammeln.
Der Arbeitsauftrag besagt, dass die SuS in Gruppen ihren Beobachtungsbogen als Teil einer gemeinsamen Wandzeitung aufarbeiten. Die Methode der Wandzeitung ist für die SuS recht neu, daher werde ich sie nochmals genauer erklären. Bei evtl. Nachfragen zeige ich einen „Beispielartikel", an dem sich die SuS orientieren können.
Ein S. aus jeder Gruppe holt die Arbeitsmaterialien an einer gekennzeichneten Stelle im Klassenzimmer. Die restlichen SuS richten die Gruppentische.
Arbeitsphase
In dieser Phase fertigen die SuS mit einem Partner oder in einer Kleingruppe einen Teil einer gemeinsamen Wandzeitung an, in der die Menge an Gewaltdarstellungen in den einzelnen Sendern verglichen wird. In der vorausgegangen Hausaufgabe sollten die SuS als Grundlage der Arbeitsphase einen Beobachtungsbogen zu einer Stunde im Vorabendprogramm eines festgelegten Senders erstellen. Jede Gruppe hat sich einen anderen Sender ausgesucht, so dass die gängigen Fernsehsender abgedeckt
sind. Die Gruppen vergleichen ihre Beobachtungsbögen und überlegen sich, wie sie ihre Ergebnisse anordnen und gestalten dann gemeinsam ihren „Artikel" der Wandzeitung.
Als Differenzierung habe ich für die SuS, die die Hausaufgabe nicht erledigt oder ihren Beobachtungsbogen vergessen haben, Arbeitsblätter zum Thema „Gewalt in Film und Fernsehen" vorbereitet. Dabei bekommen die SuS eine Übersicht von Filmtiteln, die als Gesprächsanlass für die SuS dienen sollen. Sie sollen über den Sinn von „Gewaltdarstellungen in Film und Fernsehen" nachdenken und anhand von Quellen darüber diskutieren. Mittels einer kurzen Präsentation stellen sie den anderen Gruppen ihre Ergebnisse vor. Wenn ich sehe, dass die Zeit zu knapp wird, werde ich diese Präsentation auf die nächste Stunde verschieben, damit die Wandzeitung fertig präsentiert werden kann.
Ergebnispräsentation im Plenum mit Diskussion
Die Teile der Wandzeitung werden an der Tafel auf einem großen Plakat zusammengefügt. Im Stehkreis vor der Tafel werden zunächst die Ergebnisse der einzelnen Gruppenarbeiten zusammengetragen und ganz kurz vorgestellt. Die SuS können entscheiden auf welche Weise sie die Teile der Wandzeitung anordnen wollen. Sie können sie z.B. nach der Härte der Gewaltdarstellungen oder auch nach der Uhrzeit ordnen, doch dies bleibt ihnen frei gestellt.
Die Gruppen werden nach der Betrachtung aller Teile der Wandzeitung ein Fazit zum Thema Gewaltdarstellung in Fernsehsendungen ziehen. Dies geschieht mit Hilfe einer Tabelle, in der die SuS ihre subjektiven Gewaltempfindungen nach Sendern „punkten". Die Verteilung der Punkte dient als Orientierungshilfe für das Fazit der Stunde.
Reflexion
Die Reflexion dient dazu, zum einen den Arbeitsprozess, aber auch das Ergebnis der Arbeitsphase und das Fazit der Präsentation zu reflektieren. Die SuS bekommen zur Hilfestellung Satzanfänge, die ihnen bei der Formulierung helfen. Danach verabschieden wir gemeinsam die Gäste.
6. Literaturverzeichnis
Literatur
Ministerium für Kultus, Jugend und Sport: Bildungsplan für die Hauptschule Baden-Württemberg. Stuttgart 2004.
Kreuzberger, Norma und Kreuzberger, Christine: Welt - Zeit - Gesellschaft 2, Baden-Württemberg Hauptschule, Lehrerband, Braunschweig: Bildungshaus Schulbuchverlage 2005.
Nebel, Jürgen (Moderator):Welt - Zeit - Gesellschaft 2, Baden-Württemberg Hauptschule, Braunschweig: Bildungshaus Schulbuchverlage 2005.
Elektronische Medien
- http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?tab=2&source=/nano/bstuecke/32490/index.html (10.12.2009) 3sat „nano"
- http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Abteilung5/Pdf-Anlagen/medien-und-gewalt-lang,property=pdf.pdf (11.12.2009) Bundesministerium für Familie, Frauen und Gewalt
- http://www.bpb.de/themen/1P1LMI,0,0,Mediengewalt_erh%F6ht_Aggressionspotenzial.html (10.12.2009) Bundezentrale für politische Bildung
- http://www.sowi-online.de/methoden/lexikon/wandzeitung_gassmann_ua.htm (10.12.2009) Sozialwissenschaften und ihre Didaktik
- http://www.mpfs.de/fileadmin/Infoset/10Gewalt.pdf (10.12.2009) Infoset „Medienkompetenz und Medienpädagogik in einer sich wandelnden Welt"
- http://www.polizei-beratung.de/vorbeugung/medienkompetenz/fernsehen_video/ (11.12.2009) Polizei-Beratung
Fußnoten:
1 vgl.: http://www.polizei-beratung.de/vorbeugung/medienkompetenz/fernsehen_video/
2 Nebel, Jürgen (Moderator):Welt - Zeit - Gesellschaft 2, Baden-Württemberg Hauptschule, Braunschweig: Bildungshaus Schulbuchverlage 2005, S. 139.
3 vgl.: http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Abteilung5/Pdf-Anlagen/medien-und-gewalt-lang,property=pdf.pdf
4 vgl.: http://www.sowi-online.de/methoden/lexikon/wandzeitung_gassmann_ua.htm
5 Ministerium für Kultus, Jugend und Sport: Bildungsplan für die Hauptschule Baden-Württemberg. Stuttgart 2004, S. 135 ff.
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