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Hanni - der Katastrophenchemiker

Hanni - der Katastrophenchemiker
Kurzgeschichte
Datum: 22. September 2010 Autor: hasenrahm Kommentare: 0

Zusätzliche Informationen:

Anfangsunterricht 8. Klasse, zum selbstständigen erarbeiten von Sicherheitsvorschriften im Chemieunterricht.

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Beschreibung:

Kleine Geschichte zur Sicherheit in der Chemie: Hanni - der Katastrophenchemiker!


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Hanni - der Katastrophenchemiker


Hanni - der Katastrophenchemiker

Hanni darf im Chemieunterricht selbst experimentieren. Zunächst hängt er seine Jacke über den Stuhl, krempelt die Hemdsärmel hoch und bindet sich einen großen Berberschal um den Kopf, damit sein zwar kurzes, aber sehr gepflegtes Haar geschützt ist. Seine Tasche stellt er griffbereit unter den Tisch, denn auf dem Experimentiertisch ist außer für die von ihm benö-tigten Chemikalien und Geräte kein Platz mehr, mit Ausnahme einer kleinen Ecke. Dort brei-tet Hanni sein Frühstücksbrot aus.
Hanni liest flüchtig die Versuchsbeschreibung. Er weiß, dass die Experimentierstunden nur allzu schnell vorbei sind und nimmt sich deshalb vor, so schnell wie möglich zu arbeiten. Er besorgt sich in Windeseile alle verfügbaren Chemikalien und Geräte. Die Chemikalienfla-schen stellt er an die Tischkante, denn er benötigt den restlichen Platz zum Experimentieren. Geschickt stellt er alle Flaschen so, dass die Etiketten von ihm wegzeigen. So ist gewährleis-tet, dass die Etiketten beim Benutzen der Flaschen stets sauber bleiben. Da Hanni relativ viele Chemikalien benötigt, öffnet er vorsorglich alle Behälter und erspart sich damit während der Versuchsdurchführung unnötige Zeitverluste. Leider hat er von einem Stoff viel zu viel dem Behälter entnommen. Da die Schule nicht üppig mit Chemikalien ausgestattet ist, schüttet er den Rest in den Behälter zurück.
Hanni hält seinen Chemielehrer für einen ziemlich ängstlichen Typen, deshalb weicht er ruhig von der Versuchsvorschrift ab und experimentiert mit größeren Mengen als vorgesehen. Bis-her hat der Lehrer noch nichts bemerkt und was er nicht weiß .....!
Nachdem Hanni den Bunsenbrenner angeschlossen hat, beginnt er mit seinen Experimenten. Die Schutzbrille setzt Hanni bewusst nicht auf. Oft genug hat er das schon getan und sich damit dem Gelächter seiner Klassenkameraden ausgesetzt. Er sieht auch wirklich selten blöd mit der Brille aus. Außerdem ist noch nie etwas passiert, was eine Schutzbrille gerechtfertigt erscheinen ließ.
Jetzt wird die Substanz im Reagenzglas erhitzt. Sie soll kurz aufkochen, doch es dauert und dauert, allmählich wird es langweilig. Hanni überbrückt die Wartezeit damit, dass er sich sein längst verdientes Frühstücksbrot mit der linken Hand einverleibt, während er mit der rechten Hand das Reagenzglas über die Brennerflamme hält.
Plötzlich blubbert es im Reagenzglas. Hanni lässt das Brot fallen, das zum Glück nicht auf den Boden, sondern auf den Deckel einer offenen Chemikalienflasche fällt. Er überlegt, was zu tun ist, schnuppert an der Reagenzglasöffnung, und ehe er sich versieht ...
Es ist nicht alles ganz richtig, was Hanni macht.

1. Kennzeichne die Stellen im Text, an denen Hanni nach Deiner Meinung einen Fehler macht!
2. Begründe, warum Hanni etwas falsch macht!
3. Notiere, was Du anders gemacht hättest!


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