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Das Abenteuer der kleinen Giraffe Gerti

Das Abenteuer der kleinen Giraffe Gerti
Kurzgeschichte
Datum: 05. Oktober 2010 Autor: nico Kommentare: 0

Zusätzliche Informationen:

Im Anschluss daran kann man ein Arbeitsblatt eingesetzen (Bilder ordnen und Bild und Wort in gleicher Farbe anmalen).

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Beschreibung:

Kurzgeschichte für eine Unterrichtsstunde anlässlich des Kindergartenbesuchs zum 'G'. Habe die Geschichte erzählt und verschiedene 'G'-Bilder zum Wiederholen sortieren lassen.


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Das Abenteuer der kleinen Giraffe Gerti


Das Abenteuer der kleinen Giraffe Gerti

Mitten in der Wüste Gobi lebte glücklich und mit vielen Freunden die kleine Giraffe Gerti. Die Giraffenherde zog von Grassteppe zu Grassteppe, fraßen sich den Bauch voll und die kleinen Giraffen spielten, tobten und ärgerten die großen Giraffen während diese sich erholen wollten.

An einem sehr heißen Tag, waren alle müde und sogar Gerti und seine Freunde hatten keine Lust zum Toben. Bald waren alle eingeschlafen. Sie schliefen den ganzen Tag und sogar die nächste Nacht hindurch. Am nächsten Morgen weckten die Alten ihre Jungen in aller Frühe, denn das Gras war verzehrt. So zog die Herde weiter zu einer neuen Grasweide.


Nur Gerti hatte sich etwas abseits in den Schutz eines großen Gebüschs gelegt und die Weckrufe nicht gehört. Als er erwachte, war er allein. Alles Suchen und Rufen half nichts. Niemand hörte ihn. Er war traurig und fing an zu weinen.

Dicke Tränen fielen auf einen Grashalm und Gerti bemerkte nicht, wie er sich verwandelte, denn plötzlich stand ein kleiner grüner Geist vor ihm, rief ihm zu: „He du, was tropfst du hier mit dem kostbaren Wasser rum. Nimm erst mal einen Schluck Wasser.“ und reichte ihm ein Glas.
Gerti beruhigte sich, doch nur kurz. Als Gerti wieder anfing zu weinen fragte ihn der Geist: „Was kann ich nur tun, damit du aufhörst zu weinen?“ Gerti schluchzte: „Meine Familie ist fort und Gras finde ich auch keins alleine!“

Da hob der Geist einen goldenen Nagel und murmelte: „Gundelei und Gurkenbrei, goldene Gans komm schnell herbei!“

Gerti wusste nicht, wie ihm die goldene Gans helfen sollte, doch als sie ihre Flügel ausbreitete und in die Lüfte stieg, stieß ihm der grüne Geist den Nagel ganz leicht in den Po. Gerti rannte erschrocken los und hörte den Geist rufen: „Nun lauf schnell, folge ihr und vertraue mir!“

Und tatsächlich stand Gerti schon bald in einem riesigen Garten saftigen Gräsern. Er konnte sein Glück kaum fassen als er seine Familie nicht weit von ihm grasen sah. Nacheinander richteten sich ihre langen Hälse auf und als sie ihn sahen, fingen sie laut an zu singen.



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