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Josefs Reise ins Ungewisse - nach Ägypten
Datum: 11. Oktober 2010 Kommentare: 0
Zusätzliche Informationen:
Konzipiert für:
Land: Deutschland
Schulform: Grundschule
Für den Religionsunterricht 3. Klasse.
Beschreibung:
Geschichte zu der Unterrichtseinheit "Josef und seine Brüder". Thema der Geschichte: "Josefs Reise ins Ungewisse - nach Ägypten".

Josefs Reise ins Ungewisse - nach Ägypten
Josefs Reise ins Ungewisse mit der Karawane
36 Aber die Midianiter verkauften ihn nach Ägypten, an Potiphar, einen Kämmerer5 des Pharao, den Obersten der Leibwache.
Josef in Potifars Haus
1 Josef wurde hinab nach Ägypten geführt, und Potifar, ein ägyptischer Mann, des Pharao Kämmerer und Oberster der Leibwache, kaufte ihn von den Ismaelitern, die ihn hinabgebracht hatten. 2 Und der HERR war mit Josef, sodass er ein Mann wurde, dem alles glückte. Und er war in seines Herrn, des Ägypters, Hause. 3 Und sein Herr sah, dass der HERR mit ihm war; denn alles, was er tat, das ließ der HERR in seiner Hand glücken, 4 sodass er Gnade fand vor seinem Herrn und sein Diener wurde.
Oft dachte Josef an seinen Vater und seine Brüder. „Wozu soll das Ganze gut sein? Nun bin ich hier unterwegs, lasse mir tagsüber die Sonne auf den Kopf scheinen, und friere nachts. Kaum spricht mit mir! Wie es wohl meinem Vater geht..."
Es war eine Reise ins Ungewisse.
Vom vielen Laufen war er schon richtig schwach. Immer wieder sah er Oasen. Und wenn er näher kam, lösten sie sich in NICHTS auf. Nach vielen Tagen sah er hinter den Bergen ganz klare Spitzen auftauchen. Ob das wohl wieder eine Fata Morgana war?
„Hey - da sind sie - die Pyramiden. Die Kunde verbreitete sich schnell unter den Mitreisenden."
Da waren sie endlich. Klar und hell sah man sie weit entfernt.
Unruhe kam in die Karawane. Die Menschen fingen an, sich mehr zu unterhalten. Vorfreude erfüllte alle.
Auch Josef fühlte sich besser. Zum ersten Mal in seinem Leben sah er die Pyramiden. Bald würde die lange Tortur ihr Ende haben. Da. Sie kamen näher an eine Stadt. Unterschiedliche Gerüche erfüllten die Luft. Obst, Gemüse, Brot und getrocknetes Fleisch konnte man bis hier riechen.
Die Stimmen der Menschen aus der Stadt waren bis hier zu hören.
Was würde mit Josef hier passieren. Ihn ergriff eine leichte Unruhe - aber er wusste ja, er war nicht allein. Er hatte nicht sterben müssen in der Zisterne. Mal sehen, was Gott jetzt für ihn bereit hielt.
Die Karawane zog zu einem Marktplatz. Hier wurden Sklaven gehandelt und Josef sollte verkauft werden.
Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie dieser Handel vonstatten ging.
(Ggf. an dieser Stelle in Gruppenarbeit kurze Pantomime oder Rollenspiele erarbeiten lassen zum Thema Verkaufsverhandlungen....)
Neuer Sklave aus Kanaan! Jung und Kräftig! Gute Zähne! Gebildet! Kann sogar rechnen!
... Alle schrien durcheinander.
Da schob sich auf einmal ein Mann durch die Menge. Seine Kleidung ließ auf Reichtum schließen. Wer das wohl war?
Er sah mächtig aus. Die Menschen machten ihm Platz.
Josef musterte ihn interessiert aber vorsichtig. Er war sich nicht sicher, wie man sich in solch einer Situation zu benehmen hatte.
Ich brauche einen Sklaven" sagte der Mann. Er schaute sich um und entdeckte Josef.
„Was ist mit dem?" Der Karawanenführer erzählte ihm, was er wusste und so handelten die beiden über den Preis.
Nach einiger Zeit war der Handel perfekt.
Josef hatte großes Glück. Er kam zu dem reichen Potifar. Das war ein Ägypter, der dem ägyptischen König, dem Pharao diente. Er war dessen Kämmerer (Finanzverwalter) und Oberster der Leibwache des Pharao.
Gott war immer noch mit Josef. Er hatte es gut getroffen. Alles gelang ihm bei Potifar und so dauerte es nicht lange, bis dieser Vertrauen fasste.
So wurde Josef nach einiger Zeit der persönliche Diener des Potifar.
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