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Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund
Datum: 17. Oktober 2010 Kommentare: 0
Zusätzliche Informationen:
Vielmehr findet hier eine schwerwiegende Umstrukturierung der sozialen Verhältnisse und der Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen statt.
Beschreibung:
Weltweit sind Millionen von Menschen von Migration betroffen. Es gibt sehr viele verschiedene Gründe, die Menschen dazu bewegen ihre Heimat zu verlassen. Für all diese Migranten bedeutet dieser Umstand nicht nur die geografische Veränderung.

Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund
Migration
Inhalt:
1. Einleitung
1.1 Bereiche der Soziologie
1.2 Bereiche der Soziologie
1.2.1 Mikrosoziologie
1.2.2 Mesosoziologie
1.2.3 Makrosoziologie
2. Migration
2.1 Formen von Migration
2.2 Ursachen von Migration
2.3 Ablauf von Migration
3. Eingliederungskonzepte
3.1 Strategien
3.2 Folgen
4. Eigenes Statement
Literatur
1. Einleitung
Soziologie ist die Wissenschaft, die sich mit dem Ursprung, der Entwicklung und der Struktur der menschlichen Gesellschaft befasst. Das bedeutet, dass sie die Wechselwirkungen zwischen Individuum und Gesellschaft zu beschreiben, erklären und natürlich auch zu kritisieren versucht. Die Wissenschaft der Soziologie weist somit individuelle und gesellschaftliche Entwicklungs- und Veränderungsperspektiven auf.
Migration betrifft weltweit Millionen von Menschen. Die unterschiedlichsten Gründe veranlassen Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen. Schätzungen gehen davon aus, dass im Jahre 2000 etwa 25-30 Millionen Menschen auf der Suche nach einer Arbeit ihr Land verlassen. Ein weiterer Grund ist die zunehmende Mobilität von Arbeitnehmern im Zusammenhang mit grenzüberschreitender Konzerntätigkeit und der Ausweitung von Arbeitsmärkten, wie etwa im Zusammenhang mit der Europäischen Union und der Globalisierung. Auch für Deutschland haben diese weltweiten Wanderungsbewegungen Auswirkungen.
Die Soziologie setzt sich demnach auch mit dem Thema „Migration" auseinander. Migration bedeutet in soziologischer Hinsicht nicht nur eine bloße Ortsveränderung, sondern auch einen sozialen Einschnitt für den Betroffenen als Individuum, den Betroffenen und die Gesellschaft, aus der er kommt und die Gesellschaft, in die er aufgenommen wird. Die sozialen Ursachen, Folgen und Veränderungen für die Individuen, sowie die Gesellschaft in Bezug auf Migration werden von ihr kritisch hinterleuchtet.
1.1 Bereiche der Soziologie
Soziologie befasst sich mit allen Bereichen menschlichen Zusammenlebens und den daraus entstehenden Strukturen. Sie zeigt, wie die Gesellschaft von Geburt an damit beginnt, im Leben des Individuums eine bedeutende Rolle zu spielen. Die Soziologie versucht zu ergründen, wie der Prozess der Vergesellschaftung des Einzelnen verläuft. Dazu beschreibt und analysiert sie einerseits die Entwicklung, die uns zur Teilnahme am Gestaltungsprozess in der Gesellschaft motiviert und befähigt. Andererseits beschreibt und untersucht sie gesamtgesellschaftliche Strukturen und Prozesse, mit denen die Individuen konfrontiert sind. Eine große Bedeutung in diesem Zusammenhang haben zum Beispiel Gruppeneinflüsse, Gruppendruck und Gruppenzwänge. Die Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe ist aber eben nicht nur ärgerliche Notwendigkeit, die der Freiheit des Individuums Schranken setzt, sondern auch lebensnotwendiges Vehikel der Vergewisserung von Realität - einer Realität, die sich einer vollkommen objektiven Erkenntnis entzieht und daher immer wieder gemeinschaftlich konstruiert und gesichert werden muss. Solche Einblicke in die Beziehung zwischen Gesellschaft und Individuum, die Einsicht in die gegenseitige Bedingtheit von Individuum und Gesellschaft, also auch von Migration und deren dazugehörigen Aspekten, sind Erkenntnisinteresse der Soziologie.
1.2 Bereiche der Soziologie
1.2.1 Mikrosoziologie
Die Mikrosoziologie beschreibt den Teil der Gesellschaftswissenschaft, der sich, im Gegensatz zur Makrosoziologie, mit kleinen Gruppen, wie z.B. Familie, und grundlegenden „Feinstrukturen" im zwischenmenschlichen Verhalten befasst. Ein Beispiel hierfür wäre, wie sich Beziehungen zueinander aus kleinsten Verhaltensandeutungen entwickeln und halten.
1.2.2 Mesosoziologie
Neben der Makro- und der Mikrosoziologie wird teilweise eine Mesosoziologie als Soziologie einer intermediären Ebene, in der Handeln und soziale Systeme zusammentreffen, angeführt.
1.2.3 Makrosoziologie
Die Makrosoziologie befasst sich mit Gesetzmäßigkeiten der Entwicklung und Veränderung großer gesellschaftlicher Erscheinungen (Phänomene), zum Beispiel mit der Entwicklung eines Volkes, eines gesellschaftlichen Systems oder einer Industrie. Die Makrosoziologie erforscht Gemeinsamkeiten und Gegensätze in großen ‚sozialen Gebilden' im Gegensatz zur Mikrosoziologie. An dieser Stelle ist auch der soziologische Wert von Migration anzusiedeln. Hierbei handelt es sich nicht um die reine soziale Mobilität, sondern um die ‚ethnische soziale Mobilität'.
2. Migration
Der Begriff Migration kommt ursprünglich aus dem Lateinischen und bedeutet ‚Wanderung'. Eine allgemeine Definition besagt, dass „Migration auf Dauer angelegt ist oder zumindest einen dauerhaft werdenden freiwilligen Wechsel von einzelnen oder mehreren Menschen in eine andere Gesellschaft, bzw. in eine andere Region bedeutet." Hierbei bleiben zunächst die Aspekte der Flucht und der Vertreibung unberücksichtigt.
Zudem kann man zwischen vier Typologien der Migration unterscheiden:
a) Räumliche Aspekte der Migration
Die räumlichen Aspekte der Migration werden hier nochmals in zwei verschiedene Kategorien eingeteilt. Zum einen gibt es die interne Migration und zum anderen gibt es die externe Migration. Die interne Migration bezieht sich auf die Binnenwanderung, z.B. vom Land in die Stadt. Die externe Migration dagegen umfasst die Kontinentenwanderung, z.B. von der Türkei nach Deutschland.
b) Zeitliche Aspekte der Migration
Der zeitliche Aspekt der Migration kann ebenfalls nochmals in zwei Kategorien gegliedert werden. Einerseits gibt es temporäre Migration, z.B. Saisonarbeiter, und andererseits permanente Migration, z.B. Auswanderer.
c) Entscheidung zur Migration
Die Entscheidung zur Migration kann sowohl freiwillig, als auch erzwungen erfolgen.Zu den erzwungenen Formen der Migration gehören politische Verfolgung und die damit verbundene Flucht und Vertreibung. Zu der freiwilligen Form der Migration dagegen zählt eindeutig die Arbeitsmigration.
d) Umfang der Migration
Hierbei kann man zwischen der Individual-, der Kollektiv- und der Massenwanderung unterscheiden.
2.1 Formen von Migration
a) Kettenmigration
Unter dem Begriff der Kettenmigration versteht man, wenn ein Mitglied einer Familie in ein Land auswandert, um z.B. in der zugewanderten Region eine neue Arbeitsperspektive aufbauen zu können und später dann die Mitglieder seiner Familie durch Individualwanderung nachholt.
b) Binnenmigration
Die Binnenmigration ist eine Form der internen Migration. Das heißt, die Wanderung vom Land in die Stadt als Folge der Industrialisierung ist beispielsweise eine dieser Form.
c) Arbeitsmigration
Die Ursachen der Arbeitsmigration liegen in den schlechteren ökonomischen Bedingungen des Fortzuglandes. Da das Zuzugsland bessere Arbeitsmöglichkeiten bietet, erhoffen sich die Migranten eine Besserung der eigenen Situation und somit haben sie den Wunsch eine neue, perspektivenreiche Existenz aufzubauen. Im 19. Jahrhundert geschah dies beispielsweise durch die Industrialisierung, die hier die sogenannten ‚Gastarbeiter' arbeiten ließ.
In Deutschland hat sich aufgrund spezifischer Nachfrage in bestimmten Arbeitsmarktbereichen im Laufe der letzten Jahre ein System an vielfältigen Formen der Arbeitsmigration entwickelt. Dabei reicht das Spektrum von Saisonarbeitern, über Werkvertragsarbeitnehmern, bis hin zu der Zuwanderung von Hochqualifizierten. Auch Frauen sind dabei nicht mehr wegzudenken. Im Jahre 2003 zeigte der Vergleich, dass 439.988 Männer, aber auch 328.987 Frauen einwanderten.
Generell ist also zu sagen, dass jede Form der Zu-/Fortwanderung als Folge der Arbeitsmigration zu sehen ist. Es kann hier sowohl Überschneidungen der verschiedenen Typologien und Formen geben, aber das Hauptmotiv der Migration bleibt meist die Arbeitssuche und die damit verbundenen besseren Möglichkeiten.
2.2 Ursachen von Migration
Die Ursachen von Migration beruht auf der Ungleichheit zweier unterschiedlich entwickelter Gesellschaften. Die Benachteiligten werden sich immer an den besseren Bedingungen der Gegenpartei orientieren. Dies sorgt zwangsweise für eine soziale Spannung in der eigenen Gesellschaft und führt zu einem Orientierungskonflikt, der durch Migration abzubauen versucht wird. Dieses Prinzip nennt man auch das ‚Push-and-Pull-Modell'.
Push-Faktoren sind die im Herkunftsland vorherrschenden Bedingungen, die zur Migration ‚zwingen'. Hierzu gehören z.B. Wirtschaftskrisen, politische und religiöse Verfolgung, Kriege, Naturkatastrophen, usw.
Pull-Faktoren stellen Anreize für die Migranten dar, die vom Aufnahmeland ausgehen, wie z.B. politische Stabilität, demokratische Sozialstruktur, Glaubensfreiheit, wirtschaftliche Prosperität usw.
Es ergeben sich unterschiedliche Auswahleffekte, je nachdem, ob die Migranten durch eine negative Bewertung ihrer Lage im Herkunftsland (push) oder durch eine positive Bewertung der erwarteten Situation im Zielland (pull) bewogen werden.
Weitere Anlässe zur Migration:
- Die physische Existenz ist nicht mehr gesichert.
- Die institutionelle Struktur kann die ökonomischen Ziele nicht mehr sichern.
- Die politischen und Ideologischen werte stimmen nicht mehr überein.
- Die eigenen Lebensvorstellungen können nicht verwirklicht werden.
- Frauen fühlen sich in ihrem Herkunftsland unterdrückt.
- Unterschiedliche Wertevorstellungen und religiöse Verschiedenheit.
2.3 Ablauf von Migration
Nach Shmuel N. Eisenstadt verläuft Migration nach drei Hauptpunkten. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass er davon ausgeht, dass die Integrationsprozesse klappen.
a) Wanderungsmotivation
In der ersten Phase erfolgt die ‚Motivbildung zur Migration'. Die momentanen Lebensbedingungen erzeugen Gefühle von Unsicherheit und Unzulänglichkeit - Migration wird immer stärker als Problemlösung für möglich gehalten. In diesem Prozess wird sowohl eine materielle als auch soziokulturelle Verbesserung der Lebensbedingungen im Zielort gedanklich vorgestellt.
b) Wanderungsvorgang
In der zweiten Phase, dem ‚Wanderungsvorgang' an sich, treten grundlegende soziale Veränderungen ein, denn die gesellschaftlichen Strukturen verschwinden und alle bisherigen sozialen Rollen und Partizipationsbezüge werden aufgegeben. Dadurch werden die Migranten verunsichert. Sie müssen ihr Selbstkonzept und ihre Werthierarchie den neuen Gegebenheiten anpassen.
c) Absorption
Die dritte Phase umfasst den lang andauernden Prozess der Eingliederung der Migranten in die Aufnahmegesellschaft. Zunächst müssen die allgemein gültigen Werte, Normen und Erwartungen der Aufnahmegesellschaft kennen gelernt und das eigene Verhalten darauf eingestellt werden. Die logische Konsequenz der allmählichen Institutionalisierung des Verhaltens ist somit die Akkulturation. Voraussetzung für eine erfolgreiche ‚Absorption' in die Aufnahmegesellschaft ist, dass die Migranten auch über die Grenzen ihrer verwandtschaftlichen und ethnischen Gruppe hinaus Kontakte pflegen und am öffentlichen Leben teilhaben. Das Gelingen hängt jedoch davon ab, ob die Aufnahmegesellschaft die Anpassungsbemühungen zulässt.
3. Eingliederungskonzepte
Migration ist ein sozialer Prozess, der bestimmte Teile der sozialen Mobilität nutzt und setzt für die Integration sowohl die Eingliederungsbereitschaft, als auch die Eingliederungsfähigkeit voraus. Unter Eingliederung versteht man sowohl Übernahme politischer, als auch ökonomischer und kultureller Basiswerte.
3.1 Strategien
a) Melting Pot
Eine Strategie des Eingliederungskonzeptes ist der sogenannte ‚melting pot', der durch wechselseitige Beeinflussung eine neue Kultur entstehen lassen soll. Die ursprünglichen Kulturen gehen dabei verloren. Ein Beispiel hierfür ist das Schmelztiegelkonzept im 19. Jahrhundert, welches besagt, dass die USA eine Bildung einer neuen Nation wollte.
b) Cultural Pluralism
Eine andere Strategie zur Eingliederung war die des ‚cultural pluralism'. Diese entstand Anfang des 20. Jahrhunderts aus Kritik an der Strategie des melting pots, dass die Einzelkulturen verloren gehen. Der cultural pluralism dagegen geht von einer Vielfalt in der Einheit aus und versucht dadurch das Prinzip einer multikulturellen Gesellschaft zu etablieren. Ein solches Modell hat die Schweiz versucht, zu durchzuführen.
c) Assimilation
Eine letzte Strategie beruht auf dem Prinzip der ‚Assimilation'. Hierbei handelt es sich um die vollständige Eingliederung (Sprache, Leitkultur, ...) der Einwanderer. Die Eingliederung soll so geschehen, dass nicht mehr wahrnehmbar ist, dass es sich um einen Migranten handelt. Schließlich beschreibt ‚Dispersion' den Prozess der Eingliederung, in dem die Immigranten in die verschiedenen institutionellen Bereiche der Aufnahmegesellschaft eindringen und damit verschmelzen, was zum Verlust der ethnischen Gruppenidentität und zur vollständigen Absorption führt.
Bei diesen Strategien handelt es sich um Idealvorstellungen. Sie funktionieren in der Praxis nicht so, wie sie idealerweise gedacht waren. Dies liegt daran, dass die Prinzipien einer Art der „Unterwerfungsstrategie" unterliegen und somit einlinear sind. Integration ist jedoch erstens als Prozess und nicht als Zustand zu verstehen und zweitens als ein Prozess, an dem mindestens zwei Parteien aktiv beteiligt sein müssen. Es geht um gleiche Rechte und Pflichten, um Chancengleichheit, um Partizipation und nicht zuletzt um Toleranz, Akzeptanz und beiderseitiges Verstehen. Ein Problem ist zudem, dass es sich um einen komplexen Prozess der Eingliederung handelt (politisch, ökonomisch und kulturell) und die Zugänglichkeit zu Institutionen und Organisationen nicht optimal umgesetzt werden kann.
3.2 Folgen
Die Folgen von Migration sind vielseitig. Sie beziehen sich nicht nur auf das Individuum selbst, sondern auch auf die abgebenden, die aufnehmenden Gesellschaften und die einzelnen Mitglieder der aufnehmenden Gesellschaften.
a) Die abgebende Gesellschaft
Die abgebenden Gesellschaften, in der vorher massive Orientierungskonflikte für einen Spannungsaufbau in der eigenen Gesellschaft gesorgt haben, haben nach der Migration die Möglichkeit, diese Spannungen wieder abzubauen.
b) Der Migrant
Migranten befinden sich während und nach der Wanderung in einer Art ‚Zwischenwelt'. Sie haben keine kulturelle Orientierung mehr und die in der eigenen Heimat aufgebauten Deutungsmuster funktionieren in der neuen Gesellschaft nicht mehr. Dieser Schock der Entfremdung reißt sie zwischen der alten und neuen Kultur hin und her.
Zudem ist die Wanderung im Vergleich zu der alten Gesellschaft ein Erfolg in Hinsicht auf die Arbeitsperspektiven, jedoch bedeutet es im gleichen Atemzug eine niedrigere Stellung in der neuen Gesellschaft. Dies spiegelt sich z.B. in der Stellung auf dem Arbeitsmarkt, in der Schule, bei der Gesundheit und Wohnungssuche wider. Ein weiterer Aspekt ist der rechtliche Status des Nicht-Staatsbürgers - die elementare Kategorisierung der Staatsbürgerschaft. Im positiven Fall kann sich der Migrant aber auch als Pionier der Verständigung ansehen und somit zur Verständigung der Völker beitragen.
c) Die aufnehmende Gesellschaft
Für die aufnehmende Gesellschaft entsteht, im Gegensatz zu der abgebenden Gesellschaft, ein Spannungsaufbau. Zudem kommt es zu demographischen Veränderungen - Konsequenzen für Wirtschaft und Gesellschaft.
d) Die Mitglieder der aufnehmenden Gesellschaft
Auch für die Individuen der aufnehmenden Gesellschaft ergeben sich Folgen. Diese sind meist negativ geprägt, da sie Angst vor der Bedrohung der Kultur durch Überfremdung, Angst vor Extremismus und vor allem Angst vor der Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt haben.
Einige dieser Faktoren führen zwangsläufig darauf hinaus, dass die Mitglieder der Gesellschaft sich zu den Einwanderern abgrenzen wollen. Diese Abhängigkeit aufgrund von Machzuschreibung und Ressentiments nutzt die untere Schicht und schreibt sich einen höheren Status zu, als den Migranten. Da die Unterschicht sich jedoch nicht durch besondere Leistung oder Qualifikation abgrenzen kann, geschieht dies durch die ethnische Zugehörigkeit, die als Vorwand vorgeschoben wird.
4. Eigenes Statement
Ich komme zu dem Schluss, das Migration längst kein neues Phänomen mehr ist. Migration ist heutzutage ein ständig stattfindender Prozess. Dabei müssen die Befindlichkeiten beider Seiten, der Zuwanderer und der Einheimischen, Beachtung finden. In einer Zeit bedrohlicher und zunehmend feindlicher Einstellung gegenüber Minderheiten in weiten Teilen unserer Bevölkerung ist es notwendig, auf allen politischen Ebenen und mit allen erdenklichen Mitteln diesem Trend zu begegnen. Dabei gilt es sowohl strukturelle Ursachen für Diskriminierung zu beseitigen, als auch bei jedem und jeder Einzelnen Vorbehalte, Vorurteile, Ressentiments, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus abzubauen. Dazu bedarf es des Einsatzes aller Menschen.
Literatur
Monographien:
Han, Petrus: Soziologie der Migration. Stuttgart: Lucius & Lucius 2000.
Heckmann, Friedrich: Ethnische Minderheiten, Volk und Nation. Stuttgart: Ferdinand Enke Verlag 1992.
Treibel, Annette: Migration in modernen Gesellschaften. Soziale Folgen von Einwanderung und Gastarbeit. Weinheim/München: Juventa Verlag 1990.
Internetliteratur:
http://www.bamf.de/template/index_statistik.htm
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