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Die Pfadfinderschaft St. Michael
Datum: 17. Oktober 2010 Kommentare: 0
Zusätzliche Informationen:
In dieser Hausarbeit werden diese Parallelen aufgezeigt und ausführlich beschrieben.
Beschreibung:
Vergleicht man die Geschichte und den Aufbau der weltweiten Pfadfinderschaft mit der Pfadfinderschaft St. Michael, fallen einige Parallelen auf.

Die Pfadfinderschaft St. Michael
Die Pfadfinderschaft St. Michael
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Quellen
2.1 Quellenbeschreibung
2.2 Ergänzende Informationen zu den Quellen
3. Die evangelische Pfadfinderschaft St. Michael
3.1 Struktur und Aufbau
3.2 Werte und Erziehung
4. Einordnung in den historischen Kontext: Die Geschichte der Pfadfinderbewegung und ihre weltweite Strukturen
4.1 Baden Powell - Der Begründer der Pfadfinderbewegung
4.2 Scouting for boys - Das Pfadfinderbuch
4.3 Struktur und Aufbau der weltweiten Pfadfinderbewegung
4.4 Pfadfinderverbände in Deutschland
4.5 Einflüsse der Wandervogelbewegung und der bündischen Jugend
5. Résumé
6. Anmerkungen
7. Quellenverzeichnis
Hinweis: Die Namen wurden z.T. mit XXX anonymisiert. Der ursprünglingliche Anhang enthält zusätzlich den E-Mail-Schriftverkehr mit Freunden meines Vaters, aus dem in dieser Arbeit zitiert wird.
1.Einleitung
Auf der Suche nach einem geeignetem Thema zu einer familiengeschichtlichen Quelle kamen für mich zwei Themen in Betracht: Das Wirken meiner Großeltern im 2. Weltkrieg und die Pfadfinderzeit meines Vaters. Die Themenwahl hängt einerseits mit der verfügbaren Literatur zu Hintergrundinformationen zusammen und andererseits mit meinem persönlichem Interesse: Der zweite Weltkrieg wurde in meiner Schulzeit mehr als erschöpfend behandelt und ist zudem auch im öffentlichen Bewusstsein allgegenwärtig. Zu den Pfadfindern (deren 100jähriges Bestehen dieses Jahr gefeiert wurde) hingegen wusste ich bis dato sehr wenig. Mein Vater Wolfgang Stork († 1995) erzählte mir nie etwas von seiner Pfadfinderzeit. Zur Erinnerung an ihn schenkte meine Mutter uns Kindern ein Fotoalbum mit Bildern von ihm. Zwei Bilder aus seiner Pfadfinderzeit weckten mein Interesse und ließen mich weitere Nachforschungen anstellen. Die meisten Informationen stammen von seinem besten Freund XXX, dessen Freundschaft zu meinem Vater bei der Pfadfinderschaft entstanden ist war.
2. Quellen
2.1 Quellenbeschreibung
Bild 1 zeigt zwei (männliche) Jugendliche, die auf einem Weg gehend eine Holzkiste mit Nahrungsmitteln tragen. Die Nahrungsmittel lassen sich nur schwer näher bestimmen. Sie befinden sich zum Teil in Dosen und Gläsern.
Beide tragen ein hellgraues Hemd, ein blaues1 Halstuch mit einem Lederknoten am Hals sowie eine (hier kurze) Lederhose. Auf der Hemdtasche ist das Erkennungszeichen der Pfadfinder zu sehen: eine stilisierte Lilie. Auf dem Taschenverschluss ist eine Deutschlandfahne mit dem Bundestagsadler in der Mitte aufgenäht.1 Beide tragen neben einer Armbanduhr am linken Handgelenk einen Rucksack auf dem Rücken, deren Träger vorne zu sehen sind. Der Jugendliche rechts trägt zusätzlich eine Tasche, die er über die rechte Schulter gehängt hat. Sein verwehtes Halstuch lässt vermuten, dass es windig gewesen ist.
An dem Schatten hinter den beiden Jugendlichen lässt sich erkennen, dass die Sonne (aus Richtung des Fotografen) schien. Im Hintergrund sieht man einen Campingplatz - eine Wiese in Waldnähe (ggf. eine Lichtung) mit Autos, einem Wohnwagen (links) und Zelten. Außerdem sind eine Frau, die einen Rock trägt und ein Kind im Hintergrund vage erkennbar. Der Rock, die kurzen Hosen, die Sonne und die dicht mit Blättern behangenen Bäume weisen auf eine warme Jahreszeit hin.
Bild 2 zeigt einen der Jugendlichen aus Bild 1 (links) beim Heben von Wasser aus einen Schacht. Er benutzt hierzu einen Blechtopf, der an einer Kette befestigt ist. Der Schacht ist quadratisch und im sichtbaren Bereich aus langen Steinen angefertigt. Ein Metalldeckel, der an einer dicken Kette gehalten wird, ist ebenfalls (als Ausschnitt) erkennbar. Der Jugendliche trägt dieselbe Kleidung die auch auf Bild 1 zu sehen ist. Zusätzlich sieht man hier dunkle Schuhe und Socken.
Die Beschriftung auf der Rückseite von Bild 1 lautet „Evang. Pfadfinderschaft / St. Michael / Vogesen-Fahrt / Sommer 1967 / mit Steffen Raßmann".
2.2 Ergänzende Informationen zu den Quellen
Die Jugendlichen auf Bild 1 sind mein Vater Wolfgang Stork (links) sowie XXX (ein weiterer Pfadfinder aus der Gruppe). Aufgenommen wurde das Bild 1967 auf einem Campingplatz in den Vogesen (Mittelgebirge in Ostfrankreich).
Die Gruppe „trampte" damals vierzehn Tage lang mit Zelten durch die Vogesen.
Die Identität der Frau und des Kindes auf Bild 1 ist nicht bekannt. Sie gehören nicht zur Gruppe.2 (Die Pfadfinderschaft bestand ausschließlich aus männlichen Jugendlichen.)
Die Bauart der Autos auf dem Campingplatz weisen auf auf das Entstehungsjahr(zehnt) des Bildes hin; die Modelle werden heute nur noch sehr selten gefahren.2
Die Beschriftung von Bild 1 stammt von meiner Mutter, die das oben beschriebene Fotoalbum erstellt hat.
Das Bild 2 stammt von einem Zeltplatz am Col de la Schlucht (Gebirgspass in den Vogesen) und zeigt meinen Vater. Das Wasser wurde aus der öffentlichen Wasserversorgung geklaut.2
Beide Fotos sind schwarz/weiß-Aufnahmen; Farbbildkameras waren noch nicht sehr verbreitet. Der Fotograf der Bilder ist nicht mehr bekannt. In Bild 1 fällt auf, dass XXX (rechts) schärfer abgebildet ist als Wolfgang. Dies liegt die Vermutung nahe, dass Wolfgang sich zum Zeitpunkt der Aufnahme mehr bewegt hat, als XXX. Bild 2 zeigt besonders in der rechten Bildhälfte sichtbare Streifen; dies könnte mit der (ggf. privaten) Entwicklung (bzw. Belichtung) des Fotos zusammenhängen. Beide Bilder sind vermutlich Schnappschüsse (vgl. die gewählten Bildausschnitte), während Wolfgang auf Bild 2 vermutlich nicht wusste, dass er fotografiert wurde.
Beide Bilder weisen zunächst durch die Tracht von Wolfgang und XXX auf die Pfadfinderschaft hin. Zur Tracht gehörten laut Ordnung: „Pfadfinderhemd, Halstuch, Pf.- Koppel, Jungenschaftsbluse, Pfadf.-Hose kurz oder lang; bei Festversammlungen Festhemd und weiße Socken"1b. Das Lagern im Freien gehört zum festen Bestandteil der Pfadfinderschaft.3 XXX und Wolfgang bildeten einer der Zweiergruppen, die in der Pfadfinderschaft St. Michael üblich waren. Die auf den Fotos abgebildetet Beschaffung von Nahrung und Trinkwasser ist ein wichtiger Dienst für die Pfadfinder-Gemeinschaft.
3. Die evangelische Pfadfinderschaft St. Michael
3.1 Struktur und Aufbau
Die Pfadfinderschaft St. Michael wurde ca. 19554 von Otto Fritz, einem Sport- und Religionslehrer an der Ziehen-Schule in Frankfurt-Eschersheim, gegründet. Otto Fritz leitete zuvor die evangelische Pfadfindergruppe Nordost in Frankfurt am Main. Da es hier zu Streitigkeiten kam, machte sich Herr Fritz mit der Pfadfinderschaft St. Michael eigenständig. (Die Pfadfinderschaft St. Michael gehörte keinen Dachverbänden an, wie es bei den meisten Pfadfinderbünden üblich ist; vgl. hierzu auch die Ausführungen zur weltweiten Pfadfinderbewegung weiter unten.)
Die Pfadfinderschaft wurde in Sippen aufgeteilt, die verschieden Altersgruppen zusammenfasste. Es bestanden durchschnittlich 4-5 Sippen (die je einer Jahrgangsstufe entsprachen) mit je 10 Pfadfindern. Die Sippen wurden von je einem Jugendlichen im Alter von 17-20 Jahren angeführt. Innerhalb der Sippen wurden Zweiergruppen zusammengefasst, die als Team zusammenarbeiten sollten. Die Leitung der Pfadfinderschaft unterlag während der gesamten Zeit dem Begründer Otto Fritz. Da die Pfadfinder alle von der Ziehen-Schule (einem Gymnasium) waren, hing die Größe der Pfadfinderschaft von dem Interesse der dortigen Schüler sowie dem weiteren Werdegang nach dem Schulabschluss ab. Bei großer Nachfrage entstand jedes Schuljahr eine neue Sippe (die häufig eine sich gerade auflösende Sippe ablöste.) Die Sippen trafen sich einmal wöchentlich zur Pfadfinderstunde in einem Gartenhaus, dass auf einem Grundstück nahe der Schule errichtet wurde. Das Grundstück wurde eigens zu diesem Zweck von Herrn Fritz angemietet. Während der Pfadfinderstunde gab es eine Bibellesung und Pfadfinderunterricht. Zusätzlich wurden (Pfadfinder-)Lieder und manchmal auch Spiele gelernt. Neben der Pfadfinderstunde gab es während des Jahres Tagesausflüge, z.B. Wanderungen in den Taunus (Gebirgszug in Hessen). Darüber hinaus waren größere Zeltlager in den Pfingst- und Sommerferien von Bedeutung, an dem alle Sippen teilnahmen.
Herr Fritz erwarb in der 50er Jahren das sog. Hexenhäusschen, ein am Waldrand gelegenes Haus (in der Nähe von Friedberg / Hessen), dass als Landheim für die Pfadfinder genutzt wurde. Zu den Zeltlagern in den Sommerferien gehörte auch das Trampen durch die Vogesen. Stationen waren unter anderem: Obernai, Hochkönigsburg, Lac Blanc, Hohneck (ein Berg), Col de la Schlucht, Le Bonhomme , großer Belchen, Munster.2
Anfang der 70er-Jahre wurde die Pfadfinderschaft an den Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM) überführt: Der Leiter Otto Fritz verstarb 1970 61-jährig an einem Magenkrebsleiden.
3.2 Werte und Erziehung
"Herr Fritz hat uns einmal erzählt, dass er im Krieg zu Gott gebetet hat, eine christliche Jugendarbeit aufbauen zu wollen, wenn er heil aus dem Krieg kommt. Er war ein gläubiger Christ mit einem pietistischen und auch etwas fundamentalgläubigem Einschlag. [...] Ich glaube, Herr Fritz nahm das Pfadfindern, mit dem man damals Jungens noch begeistern konnte, als Aufhänger für seine christliche Erziehung. Aber daneben ging es ihm überhaupt um die Erziehung junger Menschen."2
Aus dem Zitat wird deutlich, dass der christliche Glaube im Mittelpunkt der Erziehung zum Pfadfinder stand. Wichtige Werte waren in diesem Zusammenhang unter anderen Anständigkeit, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit2. Eine erledigte Aufgabe sollte beispielsweise (auch aus organisatorischen Gründen) immer durch eine Rückmeldung bestätigt werden.
Das Einbringen eigener Ideen und Rückmeldungen seitens der Pfadfinder war an die Prämisse „mitreden darf nur, wer auch Verantwortung und Aufgaben übernimmt"2 gebunden.
Weitere Werte finden sich im Pfadfindergesetz, das Otto Fritz in einer Kurzform zusammengefasst hat. Genannt werden hier: Wahrhaftigkeit, Treue, Hilfsbereitschaft, Kameradschaft, Ritterlichkeit, Schutz von Pflanzen und Tieren, Zucht und Gehorsam, Standhaftigkeit, Sparsamkeit, Reinheit, Ordnung und Bescheidenheit.2b
Als Ziel der Pfadfinderschaft beschreibt Herr Fritz „Christen der Tat" zu werden.
"Damit wollen wir uns gegen den Zeitgeist behaupten, der der Bildung der Persönlichkeit und der echten Gemeinschaft abträglich ist."2c
Indem man als Pfadfinder lernt, „dem Srom entgegenzuschwimmen"2d, soll eine Freiheit erworben werden, die jedoch zugleich durch die Gebundenheit an Gott wieder kompensiert wird:
"Das Ziel ist daher ein doppeltes: wir wollen nach Maßgabe unserer Kraft und Zeit den Jungen das ganze Jungenland geben, zum anderen wollen wir das Unsere tun, daß die Jungen ein Eigentum des Königs Jesus Christus werden."2d
Durch den bereits durch Jesus vermittelten Wert der Selbstlosigkeit entstand darüber hinaus die Bindung an die Gruppe. In Gegenzug gab es die Erfahrung des Angenommenseins durch Gott - unabhängig von erbrachten Leistungen. Konkret vermittelt wurde diese Haltung durch Herrn Fritz:
"Unser Leiter, Herr Fritz war ein tiefgläubiger und auch glaubhafter Mensch. Manchmal war er etwas umständlich. Aber er hat sich für uns eingesetzt und uns vermittelt, dass Gott uns mag - auch ohne dass wir bestimmte Leistungen erbringen. Jeder hat das in die Gruppe eingebracht, was er konnte. [...] Es war ein Geben und Nehmen. Jeder war so angenommen wie er war - und musste für die Gruppe das geben, was er konnte. Dieses verhalten hat auch Wolfgang sehr geprägt. Man ist zuerst für die Gruppe da, dann erst für sich selbst."2e
Wer sich zu diesen Werten und Zielen bekannte, konnte nach und nah verschieden Stände erreichen: Noch ohne Anmeldung begann man als Gast, nach der Aufnahme wurde man Wölfling, anschließend konnte man nach bestandener Prüfung Jungpfadfinder, dann Knappe dann Späher und schließlich Kreuzpfadfinder werden.2d Für jeden Stand gab es ein Abzeichen, dass auf dem Pfadfinderhemd angesteckt wurde.
Um besser nachvollziehen zu können, woher die organisatorischen und ethischen Prinzipien der ev. Pfadfinderschaft St. Michael stammen, soll im Folgenden ein Abriss zur Geschichte und Struktur der weltweiten Pfadfinderbewegung gegeben werden.
4. Einordnung in den historischen Kontext:
Die Geschichte der Pfadfinderbewegung und ihre weltweite Strukturen
4.1 Baden Powell - Der Begründer der Pfadfinderbewegung
Robert Stephenson Smyth Baden-Powell war britischer General und begründete durch seine Bücher „Aids to scouting" und „Scouting for boys" sowie durch sein erstes experimentelles Pfadfinderlager (1907) die Pfadfinderbewegung.
Baden-Powell wurde im Februar 1857 in London als zwölftes von vierzehn Kindern geboren. Sein Vater war anglikanischer Pfarrer und starb, als Robert drei Jahre alt war.5-22
Bereits in der Schul(internats)zeit beschäftigte sich Baden-Powell (im Folgenden BP8) viel mit dem Lesen von Tierspuren und der nahen Waldumgebung. Nach der Schulzeit bewarb er sich entgegen der Familientradition (die ein Studium an der Oxford-University für ihn vorsah) für einen Ausbildungsplatz als Offizier bei der britischen Armee. Aufgrund seiner hervorragend bestandenen Aufnahmeprüfung wurde BP sofort zum Unterleutnant befördert. Bald wurde er mit dem 13. Husarenregiment (einer berittenen Soldatengruppe) in Indien eingesetzt6. Da er nicht nur militärische Talente sondern auch Talent zur Unterhaltung besaß, wurde ihm die Ausbildung der Scouts7 übertragen.
"Bei seinen Kameraden war er sehr beliebt. Vor allen Dingen zeigte sich seine Begabung die gelangweilten Militärs zu unterhalten: Er sang im Offizierskasino, arrangierte Theateraufführungen, schrieb die Stücke und die Lieder selbst und brachte so Leben in die Bude. [...] Ein Mann wie er, der es einerseits verstand, andere Soldaten bei Laune zu halten und von Langeweile zu befreien, der andererseits die Wildnis wie seine Hosentasche kannte und die Geheimnisse der Natur zu entschlüsseln imstande war, bot sich für besondere Führungsaufgaben gerade zu an."5-24
BP sammelte während dieser Ausbilderzeit wichtige Erfahrungen, die er in seinem Buch „Aids to Scouting" (Anleitung zum Kundschafterdienst) zusammentrug. Das Manuskript hierzu verfasste er 1897 während eines (auf die Ausbildungszeit folgenden) Einsatzes in Südafrika, wo er von befreundeten Ureinwohnern weitere Methoden zur Jagd, dem Spurenlesen, der Orientierung, der Urwaldmedizin und vielem mehr lernte.
Veröffentlicht wurde das Manuskript 1899 in England. Während BP im südafrikanischen Burenkrieg -der im gleichen Jahr ausbrach- zur Verteidigung der Stadt Mafeking eingesetzt wurde, empfahl der englische Generalstab sein Buch als „allgemeine Ausbildungslektüre für Offiziere"5-26. Als BP 1901 nach England zurückkehrte, wurde er von zahlreichen Jugendlichen überrascht, die ihn als Nationalheld feierten, sein Buch bereits gelesen hatten und vielerorts sein „Pfadfinderspiel" spielten. Hintergrund waren seine Erlebnisse und Erfolge in Mafeking, von denen Tag für Tag in der englischen Presse berichtet wurde. Mafeking mit seinen rund 700 Soldaten und 300 Zivilisten wurde von etwa 9000 Buren umzingelt. BP täuschte jedoch mit diversen Tricks eine viel größere Zahl an Verteidigern vor, so dass sich die Buren nicht trauten, anzugreifen. Über 217 Tage gelang BP dieses Manöver, bis die Stadt im Mai 1900 von einem britischen Einsatzkommando befreit wurde. Während der Belagerungszeit rekrutierte BP für den Ernstfall Jungen aus Mafeking für leichtere militärische Aufgaben (als Sanitäter, Meldegänger und für Spähtrupps)vgl. 5-28.
"Dabei stellte Baden-Powell zu seiner Verblüffung fest, dass die Jungen durchaus fähig waren, Verantwortung zu übernehmen, Gefahren zu bestehen und Strapazen zu ertragen - wenn man ihnen nur Vertrauen schenkte und ihnen freie Hand ließ für selbständige, improvisierte Entscheidungen!"5-28
Geprägt von diesen Erfahrungen und der großen Resonanz seines Wirkens bei der englischen Jugend, wollte sich BP vermehrt der Erziehung von (jugendlichen) Kindern widmen und eine kindgemäße Fassung seines für Soldaten geschriebenen Buches „Aids for scouting" schreiben. 6 Jahre lang dauerten seine weiteren Einsätze für die Armee bis er sich mit 50 Jahren „frühpensionieren" ließ. Um weitere Erfahrungen für sein neues Buch zu sammeln, organisierte er 1907 das erste experimentelle Pfadfinderlager auf den englischen Brownsea-Inseln11. An dem zehntägigen Lager nahmen 22 Jungen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten teil. Das Lager und das darauf erscheinende Buch „Scouting for Boys" gelten bis heute als die Ursprünge der Pfadfinderbewegung.
4.2 Scouting for boys - Das Pfadfinderbuch
„Scouting for Boys" erschien zunächst Kapitel für Kapitel in der Londoner Jugendzeitung "The Scout", die ein Verleger in Zusammenarbeit mit BP extra gegründet hat. Später wurden die Artikel in einem Buch zusammengefasst und im Laufe der Jahre in etliche Sprachen der Welt übersetzt. Für den Erfolg seines Buches war von Bedeutung, dass BP von der Praxis für die Praxis schrieb. Inhaltlich wechseln sich lehrreiche Erfahrungsberichte von BP mit praktischen Tipps und Tricks zur Bewältigung diverser Aufgaben und Schwierigkeiten eines Pfadfinders ab. Da es ein „erzieherisches" Werk ist, geht es BP besonders um die Vermittlung von Werten und Einstellungen. Das Hauptziel BP's, das er mithilfe der Pfadfindermethode erreichen möchte ist die „Erziehung zum Friedenspfadfinder"8-7. Gerade aufgrund seiner vielen Erfahrungen im Krieg geht es ihm um den Frieden und die Achtung vor dem Vaterland:
"Mein Land und das deine sind nicht von selbst geworden, was sie sind. Sie wurden von Männern und Frauen durch harte Arbeit und schwere Kämpfe, oft durch das Opfer ihres Lebens aufgebaut. [...] denkt immer zuerst daran, wie ihr dem allgemeinen Wohl von Nutzen sein könnt."8-36
BP rät, jeden Tag eine gute Tat zu tun. Neben dem Zusammenhang zum Nutzen für das allgemeine Wohl, schreibt der Autor Walter Hansen der Hilfsbereitschaft zusätzlich eine psychologische Begründung zu: „sie formt auch die Persönlichkeit desjenigen, der sie ausübt."5-34
Darüber hinaus weist BP auf die Vorbildfunktionen der eigenen Handlungen hin: Handlungen werden durch Geschichten weitererzählt und werden (oft ungewollt) immitiert.vgl.8-39
Im Folgenden sollen das Pfadfindergesetz, das Pfadfinderversprechen und die Pfadfindermethode zitiert werden. Sie dienen weltweit allen Pfadfindern als zentrale Handlungsorientierung und prägen daher bis heute das Selbstverständnis der Pfadfinderbewegung.
Das Pfadfindergesetz:
1. Auf die Ehre eines Pfadfinders ist Verlaß!
2. Der Pfadfinder ist treu.
3. Der Dienst des Pfadfinders ist: nützlich zu sein und anderen helfen.
4. Der Pfadfinder ist ein Freund zu allen und ein Bruder zu jedem anderen Pfadfinder.
5. Ein Pfadfinder ist höflich!
6. Ein Pfadfinder ist Freund zu den Tieren!
7. Ein Pfadfinder befolgt die Anordnungen seiner Eltern, Kornetts9 oder Pfadfinderleiter aus freiem Willen!
8. Ein Pfadfinder lacht und pfeift in allen Schwierigkeiten!
9. Ein Pfadfinder ist sparsam!
10. Ein Pfadfinder ist rein in Gedanke, Wort und Tat!8-45
Das Pfadfinderversprechen
Bei meiner Ehre verspreche ich, daß ich mein bestes tun werde, Gott und meinem Vaterland zu dienen; anderen Menschen jederzeit zu helfen; das Pfadfindergesetz zu befolgen.8-42
Die Pfadfindermethode
Die pfadfinderische Methode ist ein System fortschreitender Selbsterziehung durch:
- ein Versprechen und Gesetz
- Lernen durch Tun
- Mitgliedschaft in kleinen Gruppen (z.B. Sippensystem) [...]
- Fortschreitende und anregende Programme verschiedener Aktivitäten [...]8-45
Das Gesetz, das Versprechen und die Methode haben immer eine Doppelfunktion: die Vermittlung von Werten und Tugenden auf der einen Seite und die konkrete Handlungsorientierung auf der anderen Seite. Mit dem Versprechen soll zunächst sichergestellt werden, dass das Gesetz eingehalten wird, während die Methode zusätzlich Anregungen gibt, wie Gesetz und Versprechen umgesetzt werden können.
Ein weiteres Element des Pfadfindertums ist der Wahlspruch „Allzeit bereit!"
BP differenziert hier hier geistige und körperliche Bereitschaft:
"Geistig „allzeit bereit" bist du, wenn du dich so weit in der Hand hast, daß du jeder Anordnung gehorchst und ebenso alles was du tust, gründlich überdenkst, um im richtigen Augenblick das Richtige zu tun.
Körperlich „allzeit bereit" bist du, wenn du dich stark, gelenkig und fähig erhälst, im richtigen Augenblick das Richtige zu tun und es dann auch wirklich tust."8-42
In dem vorliegenden Kapitel habe ich mich bewusst auf die („geistigen") Kernelemente der Pfadfinderschaft beschränkt und eine Aufzählung der praktischen Empfehlungen aus dem Pfadfinderbuch vermieden. Der Vollständigkeit halber habe ich das Inhaltsverzeichnis dem Anhang beigefügt. Abschließend sei darauf hingewiesen, dass BP trotz der vielen Regeln und Empfehlungen das Pfadfindertum als Spiel betrachtete:
"Pfadfinden ist ein vortreffliches Spiel, wenn wir unsere ganze Kraft hineinlegen und es richtig und mit echter Begeisterung anpacken. Wenn wir es so spielen, so werden wir, so wie bei anderen spielen, merken, daß wir dabei Kraft gewinnen an Körper, Geist und Seele."8-304
4.3 Struktur und Aufbau der weltweiten Pfadfinderbewegung
Die meisten Pfadfindergruppen sind weltweit in zwei Dachverbänden zusammengeschlossen:
- der World Association of Girl Guides and Girl Scouts (WAGGGS) und
- der World Organization of the Scout Movement (WOSM).
In diesen beiden Weltverbänden wirken ca. 38 Millionen Pfadfinder.12 Pro Land wird je ein Verband in der WAGGGS oder der WOSM aufgenommen.
1909 fand in London das erste große Pfadfindertreffen mit rund 11.000 Teilnehmern statt.
BP war erstaunt, dass auch Mädchen zu dem treffen kamen, da er sich sein Erziehungskonzept nur an Jungen richtete. Als Pendant zu der 1908 bereits gegründeten Boy Scout Association wurde darauf hin 1910 die Girl Guides (in den USA Girls Scouts) gegründet. Aus der Boy Scouts Association und den Girl Guides entwickelten sich in den 20er Jahren die oben genannten Dachverbände. Während sich das Selbstverständnis der WOSM primär auf eine globale Erziehungsbewegung begründet, versteht sich die WAGGGS eher als Emanzipationsbewegung, die „großes Gewicht auf die rechtliche und reale Gleichstellung der Frau (legt)"13. Beide Verbände arbeiten inzwischen koedukativ - Verbände des jeweils anderen Geschlechts werden also auch aufgenommen.
Nach dem ersten Weltkrieg fand 1920 das erste Weltpfadfindertreffen (Jamboree14) statt. Seitdem werden die Jamborees (mit wenigen Ausnahmen) alle vier Jahre gefeiert.
2007 wurde gleichzeitig das 100jährige Bestehen der Pfadfinderschaft gefeiert.
4.4 Pfadfinderverbände in Deutschland
In Deutschland sind zunächst vier Ringverbände zu nennen, die sich zum Ring Deutscher Pfadfinderinnen-verbände und dem Ring Deutscher Pfadfinderverbände zusammengschlossen haben:
- Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP, ca. 30.000 Mitglieder12, katholisch)
- Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP, ca. 52.000 Mitglieder, evangelisch)
- Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG, ca. 10.000 Mitglieder, interkonfessionell)
- Deutsche Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (DPSG, ca. 95.000 Mitglieder, interkonfessionell)
Beide Ringe haben einen katholischen, einen evangelischen und einen interkonfessionellen
Pfadfinderverband:
Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG)
Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP)
Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP)
? Ring Deutscher Pfadfinderinnenverbände
Deutsche Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (DPSG)
Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP)
Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP)
? Ring Deutscher Pfadfinderverbände
Mit Ausnahme der PSG sind alle Ringverbände koedukativ. Neben diesen vier Ringverbänden gibt es noch über 140 weitere Verbände in Deutschland.
Zu den größten unter ihnen zählen:
- der Deutsche Pfadfinderverband (DPV, ca. 29.000 Mitglieder)
- die Christlichen Pfadfinder Royal Rangers (RR, ca. 14.500 Mitglieder)
- die Christlichen Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Adventjugend (CPA, ca. 10.000 Mitglieder)
- die Chrisliche Pfadfinderschaft Deutschlands (CPD, ca. 4.200 Mitglieder)
- der Ring Evangelischer Gemeindepfadfinder (REGP, ca. 4.100 Mitglieder)
- der Deutsche Pfadfinderbund (DPB, ca. 2.500 Mitglieder)
4.5 Einflüsse der Wandervogelbewegung und der bündischen Jugend
Die Wandervogelbewegung und die bündische Jugend sind Teil der Jugendbewegung, die sich im ausgehenden 19. und beginnendem 20. Jahrhundert in Deutschland entwickelte.
Im Rahmen dieser Hausarbeit kann lediglich ein kurzer Abriss zu den Hintergründen der Jugendbewegung sowie den Einflüssen auf die Pfadfinderbewegung gegeben werden.
Eine ausführliche Darstellung bietet Siefert (1961) in den „Untersuchungen zur Entstehung und Frühgeschichte der bündischen Jugend"15.
Die Wandervogelbewegung entstand ab 1896 mit dem Streben nach Selbsterziehung und Selbstgestaltung innerhalb der jugendlichen Gemeinschaften. Volkstanz und -musik, Führerauslese, besondere Kleidung, Lagerleben und Wanderfahrten waren Mittel, um einen eigenen Lebensstil herauszubilden. Während die Wandervögel den Anfang der Jugendbewegung in Deutschland bildeten, lässt sich die bündische Jugend einer -nach dem Ersten Weltkrieg beginnenden- zweiten Phase zuordnen, in der die Ideen der Wandervögel und der Pfadfinder das Gedankengut neuer Gruppierungen ausmachte. 1926 vereinigten sich Kerngruppen der bündischen Jugend zum Bund der Wandervögel und Pfadfinder (später Deutsche Freischar). Was die Ursprünge der Wandervogel- und der Pfadfinderbewegung betrifft, sollte erwähnt werden, dass die Motivation zur Selbsterziehung und Selbstgestaltung auf Seiten der Wandervögel aus sich selbst heraus entstand, während sie auf Seiten der Pfadfinderbewegung vom Staat intendiert wurde. Konsequenterweise hat der Erste Weltkrieg die Pfadfinderbewegung in Deutschland von Grund auf erschüttert:
"Wenn aber nun [...] die bestehende Ordnung nicht nur in Frage gestellt wird, sondern in Trümmer geht, verliert eine Erziehung, die ihre Prinzipien aus dieser Ordnung geholt hatte, ihre Glaubwürdigkeit."4-23
Vor diesem Hintergrund ist eine Neuausrichtung der Pfadfinderbewegung und die Kooperation mit der bündischen Jugend nicht weiter verwunderlich. Der Nationalsozialismus bewirkte kurzzeitig nochmals eine verstärkte Kooperation der damals existierenden Gruppierungen. 1933 gab es einen Zusammenschluss vieler Bünde mit insgesamt etwa 50.000 Mitgliedern zum Großdeutschen Bund. Dies geschah in dem (vergeblichen) Bemühen, sich dem Nationalsozialismus zu widersetzen und eine Eingliederung in die Hitlerjugend zu verhindern. Zusammenfassend soll hervorgehoben werden, dass die Pfadfinderbewegung in Deutschland durch die Einflüsse der Wandervogelbewegung, der bündischen Jugend und darüber hinaus die beiden Weltkriege eine besondere Ausprägung erfahren hat, mit der sie sich durch ideelle, strukturelle und rituelle Merkmale von Pfadfindergruppen anderer Nationen unterscheidet:
Aus der deutschen Jugendbewegung beziehungsweise der Bündischen Jugend kommen zum Beispiel:
- die Verwendung von Kohten und Jurten,
- die Jungenschaftsjacke
- eine spezifische Singkultur mit einem charakteristischen Liedgut,
- das Auf-Fahrt-Gehen,
- das Stammesprinzip, bei dem Gruppen aller Altersstufen eines Ortes in einem Stamm (statt ursprünglich „Trupp") zusammengeschlossen sind,
- die Verstärkung des Prinzips „Jugend führt Jugend" durch eine weitgehende Autonomie der
- Kleingruppe Sippe (statt ursprünglich „Patrouille"),
Insgesamt hat sich dadurch in der deutschen Pfadfinderbewegung ein stärkerer Bezug auf Arbeit in der Natur und Abenteuer als in anderen Ländern erhalten.16
5. Résumé
Vergleicht man die Geschichte und den Aufbau der weltweiten Pfadfinderschaft mit der Pfadfinderschaft St. Michael, fallen einige Parallelen auf. Grundsätzlich wird deutlich, das der (christliche) Glaube zu Gott bereits in der Geschichte der Pfadfinderbewegung seine Wurzel hat. Unterscheiden tun sich die Gruppen vielmehr in der Ausprägung des Glaubens. BP und Herr Fritz waren beide gläubige Menschen. Beide zogen ihre Motivation zur Pfadfinderarbeit aus den negativen Kriegserlebnissen und dem Wunsch, die Erde ein Stückchen besser zu hinterlassen als sie vorgefunden wurde.vgl. 10-306
Trotz der Unabhängigkeit von Herrn Fritz's Pfadfindergruppen von anderen Verbänden sind grundlegende Bestandteile wie die Pfadfinderkluft, die Einteilung in Sippen, die Abzeichen, das Pfadfindergesetz und vieles mehr aus der Pfadfindertradition übernommen. Dies liegt natürlich auch in vorherigen Leitung von Herrn Fritz der ev. Pfadfinderschaft Nordost begründet. Wie bereits erwähnt wurde die Gruppe nach seinem Tod dem CVJM überführt.
In dem Trägerverein des „Hexenhäuschens" sind (neben einigen neuen) noch 12 ehemalige Pfadfinder tätig. Was die Person meines Vaters betrifft, hat mir die Hausarbeit geholfen, ihn ein ganzes Stück weit mehr zu verstehen. Im Anschluss an die Pfadfinderzeit lebte er über 10 Jahre in einer christlichen Wohngemeinschaft, die Anfang der 80er-Jahre zusammen brach. In den Werten und Zielen, die für seine Pfadfindergruppe formuliert waren, entdecke ich vieles von dem wieder, was er uns (der Familie) vorgelebt hat.
Beim Schreiben der Hausarbeit bereute ich anfangs, dass mir mein Vater nie etwas von seiner Pfadfinderzeit erzählt hat. Ich glaube, dass er mich als Kind dazu hätte begeistern können. Andererseits stehe ich (heute) dem Konflikt zwischen Autonomie und Dependenz im Zusammenhang mit christlichen Lebensformen (zu denen m.E. auch die Pfadfinderschaft gehört) sehr kritisch gegenüber.
6. Anmerkungen:
0In den Anmerkungen sind z.T. Verweise auf die Zitatquellen enthalten: 10-306 bezieht sich auf Seite 306 der unter Anmerkung 10 angegebenen Quelle (hier: das Pfadfinderbuch von BP).
1Informationen zu Farbe und Form der Kleidungsstücke bzw. Aufnähte sind den mündlichen Überlieferungen bzw. dem weiteren Bildmaterial (siehe Anhang) entnommen.
1b„Unsere Ordnung", Absatz 7
2(vgl.) E-Mail von XXX
2bvgl. hierzu den Anhang, der einen Auszug aus der Ordnung enthält (A5: Das Pfadfindergesetz)
2c„Unsere Ordnung" A3: Name und Ziel (siehe Anhang)
2d„Unsere Ordnung" A 10b: Wie wird man Pfadfinder?
2eaus dem E-Mail-Kontakt mit XXX
3vgl. Brockhaus (2006): Pfadfinder-Artikel
4XXX schreibt zum Entstehungsjahr 1956-1960; das genaue Jahr ist nicht zu belegen.
5Das große Pfadfinderbuch (W. Hansen)
6vermutlich zur Verteidigung der britischen Kolonien (vgl. indischer Unabhängigkeitskampf) Die Internetquelle http://www.dpsgwegberg.de/baden.php#Soldatenzeit gibt für den Einsatz des Husarenregiments den Zeitraum 1876-1884 an; eine verlässlische Bestätigung für diese Angaben konnte ich jedoch nicht finden.
7Späher zur Auskundschaftung des gegnerischen Lagers
8Baden-Powell unterzeichnete selbst mit den Initialen "BP" die er synonym für den Ausdruck „be prepared" (sei vorbereitet; allzeit bereit) verwendete.
9an der Südküste Englands, etwa 180 km südwestlich von London
10Baden-Powell: Pfadfinder
11Kornett: Gruppensprecher bei den Pfadfindern
12Aufgrund unterschiedlicher Zählweisen und Mitgliedschaftskriterien gelten genaue Mitgliederzahlen (besonders unter den Verbänden) als umstritten. Der Stand ist das Jahr 2007. Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Pfadfinder#Deutschland
13Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Pfadfinder#Weltweite_Strukturen
14Der genaue Ursprung des Wortes „Jamboree" ist nicht geklärt; Pfadfinder assoziieren ihn mit der (angeblich) aus dem Indianischen stammenden Übersetzung "friedliches Treffen aller Stämme"
15Siefert, H. (1961): Untersuchungen zur Entstehung und Frühgeschichte der Bündischen Jugend. Erlangen-Nürnberg: Eigenverlag? (Dissertation)
16Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Pfadfinder# Besondere_Einfl.C3.BCsse_in_Deutschland
7. Quellenverzeichnis
Baden-Powell, R. (2005): Pfadfinder.Neuss: Georgsverlag
Brockhaus (2006): Pfadfinder. Leipzig-Mannheim: Bibliographisches Institut & F. A.
Brockhaus AG
Hansen, Walter (2007): Das große Pfadfinderbuch. Wien: Ueberreuter-Verlag
Hansen, Walter (2007): Der Wolf, der nie schläft. Neuss: Georgsverlag
Siefert, H. (1961): Untersuchungen zur Entstehung und Frühgeschichte der Bündischen
Jugend. Erlangen-Nürnberg: Eigenverlag? (Dissertation)
E-Mail-Kontakt / Besuche mit (bei) XXX
Brockhaus (2007):
http://www.ub.uni-heidelberg.de /cgi-bin/db-onl.cgi?app=brockhausOnl
? Artikel: Pfadfinder, Baden-Powell, Wandervogel (eingesehen am 15.09.2007)
Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/
wiki/Pfadfinder (eingesehen am 15.09.2007)
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