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Designer - Von Coco Chanel bis Karl Lagerfeld
Datum: 17. Oktober 2010 Kommentare: 0
Zusätzliche Informationen:
Die Kinder werden in Gruppenarbeit die Geschichte des Modehauses Chanel an einem Zeitstrahl vorstellen.
Beschreibung:
In dieser Hausarbeit geht es darum, den Schülerinnen und Schülern eines der bedeutendsten Modehäuser des 20. Jahrhunderts vorzustellen.

Designer - Von Coco Chanel bis Karl Lagerfeld
Designer - Von Coco Chanel bis Karl Lagerfeld
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Chanel - Lagerfeld - H&M, die Geschichte eines Modehauses
2.1 Fachwissenschaftlicher Teil
2.1.1 Sachanalyse
2.2 Fachdidaktischer Teil
2.2.1 Vorbemerkung / Methodische Überlegung
2.2.2 Lernziele
2.2.3 Arbeitsaufträge
2.2.4 Materialien und Medien
3. "Chanel-News"
3.1 Fachdidaktischer Teil
3.1.1 Vorbemerkung / Methodische Überlegung
3.1.2 Lernziele
3.1.3 Arbeitsaufträge
3.1.4 Materialien und Medien
4. Modedesigners - ein Traumberuf?!
4.1 Fachwissenschaftlicher Teil
4.1.1 Sachanalyse
4.2 Fachdidaktischer Teil
4.2.1 Vorbemerkung / Methodische Überlegung
4.2.2 Lernziele
4.2.3 Arbeitsaufträge
4.2.4 Materialien und Medien
5. Logo designen
5.1 Fachwissenschaftlicher Teil
5.1.1 Sachanalyse
5.2 Fachdidaktischer Teil
5.2.1 Vorbemerkung / Methodische Überlegung
5.2.2 Lernziele
5.2.3 Arbeitsaufträge
5.2.4 Materialien und Medien
6. Abbildungsverzeichnis
7. Anhang
7.1 Literaturverzeichnis
7.2 Internetverzeichnis
7.2.1 Chanel News
7.2.2 Berufsbild Modedesigner
7.2.3 Logo
1. Einleitung
Als Thema dieser Arbeit habe ich das Modehaus Chanel gewählt. Dies gibt mir die Möglichkeit, durch Karl Lagerfeld und seine Kollektion bei H&M, einen Bezug zu der Alltagswelt der Schülerinnen und Schüler herzustellen. Desweiteren stellt das Modehaus Chanel eines der größtes Modeunternehmen unserer Zeit dar, mit dessen Erfindungen wir auch heute noch konfrontiert werden (Modeschmuck, das „kleine Schwarze", Parfum Chanel N° 5 etc.).
Die Bausteine habe ich für die Sekundarstufe 1, etwa 8. Klasse geplant. In diesem Alter beginnen die Kinder sich ihre Kleidung selbst zu kaufen und entwickeln dadurch ein eigenes Modebewusstsein. Mit diesem Thema möchte ich die Schülerinnen und Schüler auch einen Einblick in das Berufsbild und den Tätigkeitsbereich des Modedesigners geben, da in diesem Alter eine erste Berufsorientierung beginnt.
2. Chanel - Lagerfeld - H&M, die Geschichte eines Modehauses
2.1 Fachwissenschaftlicher Teil
2.1.1 Sachanalyse
Coco Chanel wurde am 19. August 1883 in Saumur als Gabrielle Bonheur Chasnel geboren. Nach dem Tod der Mutter schickte der Vater Gabrielle und ihre Schwestern in ein Waisenhaus in die Obhut von Nonnen. Dort lernte sie den Beruf der Näherin. Ihre erste Anstellung folgte wenige Zeit später in einem Wäsche- und Brautausstattungsgeschäft in Moulins. Bald darauf begann sie nach Feierabend für einen Schneider zu arbeiten.
Ihren Spitznamen „Coco" erhielt sie, als sie einige Zeit als Sängerin in einem Nachtlokal arbeitet und Lieder wie „Co Co Ri Co" und „Qui qu´a vu Coco" sang.[1]
1904 lernte sie Etienne Balsan kenn. Er führte sie in die Gesellschaft ein und ermöglichte es ihr mit einem Kredit ihre eigene Hutboutique zu eröffnen. In den folgenden Jahren eröffnete sie weitere Geschäfte in Paris und Deauville.
1912 begegnete sie Arthur Capel. Die Liaison mit ihm war ausschlaggebend für ihren beruflichen Werdegang. Er erkannte, wie wichtig die Mode für Chanel war. Und so ermutigte er sie, ihre beruflichen Pläne und Träume zu verwirklichen. „Er hat mich geformt und verborgene Talente in mir gefördert, die einzigartig waren."[2]
Seit 1915 entwarf sie schlichte, einfache Kleider aus Baumwoll-Jersey und erschuf somit eine neue funktionale Mode mit klaren Linien aber ohne die üblichen Verzierungen. 1916 sprach die französische Vogue von ihrer Mode als „Inbegriff der Eleganz".
1939 gab sie die Haute Couture auf und konzentrierte sich nur auf ihre Boutique und die Parfumherstellung.
Da sie während der Besatzungszeit durch die Deutschen in Frankreich eine Affäre mit einem deutschen Offizier hatte, wurde sie nach dem zweiten Weltkrieg als Kollaborateurin verhaftet und lebte daraufhin einige Zeit im Schweizer Exil.
1953 eröffnete sie ihr Modehaus wieder in der Rue Cambon 31, wo sich auch heute noch der Hauptsitz des Modeunternehmens Chanel befindet.
Am 10. Januar 1971 starb Coco Chanel bei der Vorbereitung für eine neue Kollektion in Paris.
Nach 1971 stand das Haus unter der künstlerischen Leitung von Yvonne Dudel. Lange Jahre hatte das Modehaus den Ruf, Mode für alte, reiche Damen herzustellen.
Dies änderte sich als Karl Lagerfeld 1983 die Leitung der Firma übernahm. Lagerfeld wurde 1938 in Hamburg geboren. Seit 1964 arbeitete er als freier Designer unter anderem für Krizia, Fendi und Chloé. 1979 - 1981 war er Professor an der Akademie für angewandte Kunst in Wien. 1983 übernahm er die Haute Couture Kollektion bei Chanel und seit 1984 arbeitet er auch für die Prêt-à-Porter Linie. Er führte die Firma zu altem Glanz zurück.
Aufsehen in der Modewelt erregte Lagerfeld, als er 2004 für das schwedische Modehaus H&M (Hennes und Mauritz) eine exklusive und kostengünstige Modelinie für Damen und Herren entwarf.
Am 1. Dezember 2005 wurde er mit dem "Bambi" in der Kategorie "Kreativität" ausgezeichnet.
2.2 Fachdidaktischer Teil
2.2.1 Vorbemerkung / Methodische Überlegung
In diesem Baustein geht es darum, den Schülerinnen und Schülern eines der bedeutendsten Modehäuser des 20. Jahrhunderts vorzustellen. Die Kinder werden in Gruppenarbeit die Geschichte des Modehauses Chanel an einem Zeitstrahl vorstellen.
Dazu erhalten die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe, sich anhand von Fachliteratur und Internetrecherche, über Coco Chanel und Karl Lagerfeld zu informieren. Die Textausschnitte und Bilder, die sie für wichtig erachten, können sie sich zum Bearbeiten ausdrucken bzw. kopieren.
In der Erarbeitungsphase sollen die Schülerinnen und Schüler sich dann intensiv mit dem Werdegang des Modehauses Chanel vertraut machen. Ihre Ergebnisse werden, nachdem sie gegliedert und sortiert wurden, auf ein Plakat, worauf ein Zeitstrahl abgebildet ist, übertragen. Die einzelnen Zeitepochen werden zusammengefügt, von den Schülerinnen und Schülern vorgestellt und dann in der Klasse aufgehängt.
2.2.2 Lernziele
Die Schülerinnen und Schüler sollen
• selbsttätig im Internet und in Fachliteratur recherchieren und entscheiden, welche Informationen von Bedeutung sind
• die einzelnen Epochen (1883-1910, 1910-1919, 1919-1939,1939-1953, 1953-1971, 1971-1983, 1983-2000, 2000-heute) des Modehauses Chanel mit Hilfe des Internets und der Fachliteratur selbst erarbeiten
• die wichtigsten Daten der jeweiligen Epoche gliedern und dann auf ein Plakat in einen Zeitstrahl eintragen
• ihre Ergebnisse der Klasse präsentieren
2.2.3 Arbeitsaufträge
Findet euch in Gruppen von ca. 5 Kindern zusammen.
Informiert euch mit den bereitgestellten Büchern oder über das Internet über die euch zugeteilte Epoche.
Kopiert euch Textausschnitte oder Bilder, die ihr auf das Plakat kleben wollt, oder zum Bearbeiten braucht.
Gliedert die Punkte, die euch am wichtigsten erscheinen, zeitlich und übertragt sie dann auf den Zeitstrahl.
Zur Verdeutlichung könnt ihr Bilder oder Zeichnungen hinzufügen.
Überlegt euch, wie ihr euren Ausschnitt euren Mitschülerinnen und Mitschülern vorstellen wollt.
Präsentiert euren Teil des Zeitstrahls der Klasse.
2.2.4 Materialien und Medien
• PC mit Internetanschluss
• Fachliteratur (Edmonde Charles-Roux: „Coco Chanel, ihr Leben in Bildern", Janet Wallach: „Coco Chanel, Eleganz und Erfolg ihres Lebens", Ingrid Loschek: „Reclams Mode- und Kostümlexikon")
• Vorbereiteten Zeitstrahl mit angegeben Anfangs- und Enddatum
• Schere, Kleber und Stifte um das Plakat zu gestalten
Zeitstrahl mit vorgegebenen Epochen:
3. "Chanel-News"
3.1 Fachdidaktischer Teil
3.1.1 Vorbemerkung / Methodische Überlegung
In diesem Baustein geht es darum, dass die Schülerinnen und Schüler eine Klassenzeitung über das Modehaus Chanel erstellen. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler sich in Gruppen einteilen und jede Gruppe erarbeitet Informationen über ein charakteristisches Kleidungsstück oder Accessoire aus der Chanel Kollektion, sowie über die Personen Coco Chanel oder Karl Lagerfeld. Diese Artikel werden gebunden und als Informationszeitschrift für jede Schülerin, jeden Schüler der Klasse kopiert. Es werden 11 Gruppen gebildet, in denen etwa zwei bis drei Schülerinnen und Schüler arbeiten. Zur Informationsbeschaffung können sie an einem PC mit Internetzugang arbeiten, sowie die Fachliteratur nutzen, die die Lehrkraft zur Verfügung stellt.
Folgende Gruppen werden gebildet:
• Chanel Kostüm
• Hemdblusenkleid
• Modeschmuck
• Parfum N° 5
• Chanel Make-up
• Das „kleine Schwarze"
• Das Logo
• Eine Frau... Coco Chanel
• Ein Mann... Karl Lagerfeld
• Chanel in der Werbung
• Lagerfeld für Chanel
Die Informationen, die die Schülerinnen und Schüler während der Erarbeitungsphase sammeln und zusammenstellen, sollen dann bis zur nächsten Stunde in einem Artikel zusammengefasst und der Lehrperson abgegeben oder als Dokument per Email zugeschickt werden. Diese kopiert die Texte für die ganze Klasse und teilt sie in einer der folgenden Stunden aus. Dieses Informationsheft dient den Schülern, um sich einen Überblick über die wichtigsten Elemente der Chanel Kollektionen zu verschaffen und als Lernhilfe für einen eventuell anstehenden Test.
3.1.2 Lernziele
Die Schülerinnen und Schüler sollen
• selbsttätig im Internet und in Fachliteratur recherchieren und entscheiden, welche Informationen von Bedeutung sind
• eine Charakterisierung / einen Artikel eines Kleidungsstückes, eines Accessoires oder von Coco Chanel bzw. Karl Lagerfeld anfertigen, die eine DinA4 Seite ausfüllt
• den Artikel im Windows Programm "Word" schreiben und ihrer Lehrerin / ihrem Lehrer zukommen lassen
3.1.3 Arbeitsaufträge
Findet euch in Arbeitsgruppen zu je 2-3 Schülerinnen und Schülern zusammen.
Ihr erhaltet ein spezielles Thema zur Stundeneinheit „Chanel".
Recherchiert im Internet oder in der bereitgestellten Fachliteratur über euer Spezialgebiet.
Sammelt Informationen und wählt dann aus, welche die wichtigsten sind.
Fertigt eine Vorschrift eures Artikels an.
Nachdem ihr euch den Artikel noch mal durchgelesen habt (Kann man alles verstehen, auch wenn man die Quellen nicht gelesen hat? Sind zu viele/zu wenige Informationen enthalten? Ist es gut verständlich geschrieben? Sind keine Rechtschreibfehler enthalten?), tippt den Artikel auf dem Computer ab.
Schickt den Artikel als Worddokument an eure Lehrerin / euren Lehrer.
3.1.4 Materialien und Medien
Jede Gruppe erhält ihr Thema mit einem dazugehörigen charakteristischen Bild.
Die Ausgabe der Informationszeitschrift wird das Format DinA4 haben. Die hier abgebildeten Bögen stellen jeweils eine Doppelseite in dem Magazin dar.
Desweiteren haben die Schülerinnen und Schüler Zugriff auf PCs mit Internetanschluss und sie bekommen Fachliteratur zur Verfügung gestellt. (Edmonde Charles-Roux: „Coco Chanel, ihr Leben in Bildern", Janet Wallach: „Coco Chanel, Eleganz und Erfolg ihres Lebens", Ingrid Loschek: „Reclams Mode- und Kostümlexikon")
4. Modedesigners - ein Traumberuf?!
4.1 Fachwissenschaftlicher Teil
4.1.1 Sachanalyse
Der Beruf des Modedesigners ist für viele Jugendliche ein Traumberuf. Um Modedesigner zu werden, wird neben Kreativität und dem handwerklichen Geschick an den Ausbildungshochschulen auch das Abitur oder zumindest die mittlere Reife vorausgesetzt. Wegen des großen Andrangs werden oft Auswahlverfahren mit Aufnahmetest sowie das Vorlegen einer Mappe mit künstlerischen Arbeiten verlangt. Eine vorausgegangen Schneiderlehre kann die Aufnahmechancen verbessern, zum Teil wird sie sogar vorausgesetzt. Empfehlenswert ist jedenfalls ein Praktikum in einer Modefirma.[3]
Die Bundesagentur für Arbeit unterscheidet bei der Suche nach dem Beruf Modedesigner vier verschiedene Berufsbezeichnungen:
• Assistent/in - Mode und Design
• Designer/in (staatl. gepr.) - Mode
• Dipl. Designer/in (FH/Uni) - Mode
• Modedesigner/in (staatl. gepr./FH/Uni)[4]
Während die ersten beiden Berufe Ausbildungsberufe sind, die an einer Berufsfachschule gelehrt werden, werden die beiden unteren Berufe nur an einer Universität oder Fachhochschule gelehrt.
Designer/in, Diplom Designer/in und Modedesigner/in sind sowohl für Planung und Entwurf der Mode zuständig, als auch für deren Entwicklung. Das Arbeitsfeld umfasst die Bekleidungsindustrie, Modeateliers, Einzel- und Versandhandelsunternehmen sowie auch Film und Fernsehproduktionen sowie das Theater. Als Diplom Designer/in bietet sich außerdem die Möglichkeit für Modemagazine zu arbeiten, Entwürfe für namenhafte Firmen anzufertigen oder auch an einer Fachhochschule oder Universität zu lehren.
Die/der Assistent/in im Bereich Mode und Design hingegen ist für die Lösung kreativer, handwerklich-technischer und organisatorischer Aufgaben zuständig. Das Arbeitsfeld ist auch hier in der Bekleidungsindustrie, aber auch in Fertigungsbetrieben für (Kunst-) Lederbekleidung.
Die Ausbildung für Modeassistenten/innen und Designer/innen beträgt zwischen zwei und drei Jahren; vier Jahre an privaten Modeschulen.
Die Ausbildungszeit an einer Fachhochschule beträgt ca. acht Semester, an einer Universität etwa zehn.
4.2 Fachdidaktischer Teil
4.2.1 Vorbemerkung / Methodische Überlegung
Dieser Baustein dient den Schülerinnen und Schülern als Information über die Ausbildung und den Tätigkeitsbereich des Modedesigners. Zu diesem Zwecke werden ein bis zwei Studentinnen/Studenten aus einem höheren Fachsemester der staatlichen Modeschule aus Stuttgart (http://www.modeschule-stuttgart.de) eingeladen.
Zur Vorbereitung auf diesen Besuch wird ein Brainstorming mit den Kindern durchgeführt. Dadurch soll geklärt werden, welche Informationen die Schülerinnen und Schüler bereits über diesen Beruf haben. Weitere Fragen, die entstehen, werden gesammelt, um diese dann später den Studentinnen/Studenten zu stellen.
Mit den Studentinnen/Studenten wird im Vorfeld geklärt, welches Vorwissen die Schülerinnen und Schüler bereits haben. Darauf aufbauend sollen Bilder der Arbeit und Berichte aus dem Alltag eines Modedesigners die Schülerinnen und Schüler weiter informieren.
In einer abschließenden Fragerunde können weitere Fragen gestellt und Kommentare abgegeben werden. Die Schülerinnen und Schüler sind dabei angehalten, wichtige Informationen mitzuschreiben.
Aus diesen Niederschriften werden dann Informationsbögen zu dem Berufsfeld des Modedesigners erstellt, die an einer allgemein zugänglichen Stelle im Schulhaus aufgehängt werden. Diese Informationsbögen sollen mindestens über die Bereiche Vorraussetzungen, Ausbildung und Tätigkeitsfeld informieren. Desweiteren sollen die Schülerinnen und Schüler auch ein Feedback geben, welchen Eindruck sie von diesem Beruf haben.
4.2.2 Lernziele
Die Schülerinnen und Schüler sollen
• sich im Vorfeld über das Tätigkeitsfeld eines Modedesigners informieren
• Fragen formulieren, die sie dem Experten stellen
• sich während des Gespräches Notizen machen
• ihre Ergebnisse zusammentragen und diese in Kleingruppen besprechen
• ihr Profil des Berufes „Modedesigner" in einem Informationsbogen eintragen. Dabei gilt, dass mindestens die Bereiche Vorraussetzungen, Ausbildung und Tätigkeitsfeld erläutert werden
4.2.3 Arbeitsaufträge
Was wisst ihr bereits über den Beruf des Modedesigners?
Heute bekommen wir Besuch von zwei Studentinnen der Modeschule Stuttgart. Sie werden euch einiges über ihre Ausbildung und den Beruf des Modedesigners erzählen. Ihr habt euch ja bereits Fragen überlegt. Im Anschluss an ihren Vortrag könnt ihr eure Fragen stellen. Macht euch während dem Vortrag Notizen über das, was ihr als Information über diesen Beruf als wichtig erachtet.
Geht zu dritt oder zu viert in Gruppen zusammen und sprecht über eure Eindrücke und Notizen.
Erstellt in eurer Gruppe ein Berufsprofil, mit dem sich eure Mitschülerinnen und Mitschüler über den Beruf informieren können.
4.2.4 Materialien und Medien
• Fotos, Werkproben etc. aus dem Arbeitsbereich des Modedesigners (mitgebracht von den Studentinnen/Studenten)
• Informationsbögen
5. Logo designen
5.1 Fachwissenschaftlicher Teil
5.1.1 Sachanalyse
Ein Logo (in der Fachsprache auch Signets genannt) ist die öffentliche Visitenkarte einer Firma. Daher soll es leicht verständlich, unverwechselbar und einprägsam sein. Es kann aus einzelnen Buchstaben, einem Bild oder auch einer Kombination dieser Elemente bestehen.
Während Firmen wie „International Business Machines" mit Abkürzungen ihres Firmennamens werben (IBM), nutzen Modefirmen die Namen ihrer Gründer. Dies häufig auch in vollständiger Form. Namenskürzel treten nur selten auf (J.Lo für Jennifer Lopez, YSL für Yves Saint Laurent). Jedoch gibt es auch Ausnahmen, bei denen der Name für eine Modefirma nichts mit dem Gründer zu tun hat (z.B. „Wunderkind" gegründet von Wolfgang Joop).
Da man ein Firmenlogo gut reproduzieren können muss, ist darauf zu achten, dass es auch in einer Breite von 20 mm noch deutlich zu erkennen und lesen ist.
Daher gilt in der Logoentwicklung besonders die Devise „weniger ist mehr".[5]
5.2 Fachdidaktischer Teil
5.2.1 Vorbemerkung / Methodische Überlegung
Grundlage für diesen Baustein bietet das Logo von Coco Chanel mit den beiden ineinander verschlungen „C". Die Schülerinnen und Schüler sollen nun ein Logo für ihren eigenen Namen entwerfen.
Zur Inspiration werden Logos von verschiedenen Designern auf den Tageslichtprojektor aufgelegt, betrachtet und besprochen. Welches sind die am häufigsten auftretenden Merkmale bei den Logos? Was ist sonst besonders auffällig? Wie kann man die Logos klassifizieren? Welches Logo spricht euch von der Gestaltung besonders an? Warum?
Nachdem einige Logos untersucht wurden beginnen die Schülerinnen und Schüler mit Entwürfen für ein eigenes Logo. Dabei sollen sie mindestens fünf verschiedene Entwürfe anfertigen.
Diese vielfältigen Logos sollen dann später auf ein großes Plakat (ca. 2m x 1m) aufgetragen werden. Dieses Plakat wird als Schmuck in der Klasse aufgehängt.
5.2.2 Lernziele
Die Schülerinnen und Schüler sollen
• sich mit dem Aushängeschild der Designer - dem Logo - intensiv beschäftigen (Klassifizieren nach Namenskürzel, vollen Namen oder nur Nachnamen, Symbolen, Farbauswahl, Schrifttyp)
• aus ihrem Namen oder Namenskürzel ein eigenes Logo entwickeln und mindestens 5 Gestaltungsentwürfe anfertigen
• sich für einen Entwurf entscheiden und diesen auf ein großes Plakat übertragen
5.2.3 Arbeitsaufträge
Ich habe euch hier einige Logos von berühmten Designern mitgebracht.
• Welche kennt ihr?
• Woher kennt ihr sie?
• Welches sind die am häufigsten auftretenden Merkmale bei den Logos?
• Was ist sonst besonders auffällig?
• Wie kann man die Logos klassifizieren?
• Welches Logo spricht euch von der Gestaltung besonders an?
• Warum?
Nun habt ihr einige Beispiele gesehen. Versucht nun euer ganz persönliches Logo zu entwerfen. Ihr könnt euch dabei an den hier gezeigten Beispielen orientieren oder auch etwas ganz Anderes machen. Fertigt mindestens fünf verschiedene Entwürfe an. Achtet dabei nicht nur auf die Anordnung der Namen oder Buchstaben, sondern auch auf Farbkombinationen.
Wenn ihr euch für ein Logo entschieden habt, übertragt es auf das Plakat.
5.2.4 Materialien und Medien
• Verschiedene Designerlogos auf Folie
• Plakat in ca. 2m x 1m
6. Abbildungsverzeichnis
| Seite | Titel des Bildes | Quelle |
| 11 | Coco Chanel | http://www.chane l.com/ |
| 11 | Karl Lagerfeld | http://www.vogue.de/vogue/5/1/ content/ 00743/index.php |
| 12 | Logo – Chanel | http://www.sitedesmarques.com/ magasins-agences-points-de-vente/marque-chanel-635.htm |
| 12 | Chanel Kostüm | http://www1.folha.uol.com.br/ folha/turismo/europa/franca-paris-bio-chanel.shtml |
| 13 | Des kleine Schwarze | http://www.npr.org/ templates/story/ story.php?storyId=4630900 |
| 13 | Chanel N° 5 | http://www.escentual.co.uk /chanel/ chanel_no5/chanelno520.html |
| 14 | Modeschmuck von Chanel | http://www.lemondeduvo yage.com/le-monde-du-voyage.fr/chanel/coco-chanel/bijoux-chanel/default.htm |
| 14 | Chanel Make up Linie | http://www.shoppingblo g.com/travel/ |
| 15 | Chanel Werbung | http://www.chinadail y.com.cn/english/doc/2004-12/02/content_396727.htm |
| 15 | Das Hemdblusenkleid | Eingescannt aus Wallach, Janet: Coco Chanel, S. 41 |
| 16 | Lagerfeld für Chanel | http://pics.jp.dk/nybillede/ default.asp?id=2261 &pixid=31947 |
| 23 | Logo – Burberry | http://www.monpharmaci en.fr/catalog/ Lunettes+de+Soleil |
| 23 | Logo – Chloé | http://www.chl oe.com/version_en/ home/index.html |
| 23 | Logo – Dolce & Gabanna | http://membe rs.lycos.nl/eeviej09060911/hpbimg/D&G-logo.jpg |
| 23 | Logo – Dior | http://www.monph armacien.fr/catalog/ Lunettes+de+Soleil |
| 23 | Logo – Givenchy | http://www.logodes ignworks.com/logo-designs/logo-design-g/logo-design-g-19.htm |
| 23 | Logo – Gucci | http://www.monphar macien.fr/catalog/ Lunettes+de+Soleil |
| 23 | Logo – Jean Paul Gaultier | http://www.logodesig nworks.com/logo-designs/logo-design-j/logo-design-j-7.htm |
| 23 | Logo – Jil Sander | http://www.vog ue.com.au/fashion_central/ companies/beauty/jil_sander |
| 23 | Logo – Jennifer Lopez | http://mychannel.pcho me.com.tw/channel/class/ show_preview.php3/?d=2006-01-20&enname=y0075&t=.htm&fn=main&view=1 |
| 23 | Logo – Tommy Hilfiger | http://www.onl ine-rathaus30.de/mapl30/project_data/metzingen/ unternehmen/logo_152.gif |
| 23 | Logo – Hugo Boss | http://www.busi nessmasters.de/img/ logo_boss.gif |
| 23 | Logo – Stella Mc Cartney | http://www.opt iek-beelen.be/pic/logo_stm.gif |
| 23 | Logo – Ralph Lauren | http://www.monph armacien.fr/catalog/ images/polo%20logo.jpg |
| 23 | Logo – Sean John | http://www.stree tlifeclothing.co.uk/catalog/ images/seanjean_logo.jpg |
| 23 | Logo – Versace 1 | http://www.rosent hal.de/images/global/00/logo-versace_150x170.gif |
| 23 | Logo - Versace 2 | http://www.tux iu.com/logos/logos_V.asp |
| 23 | Logo – Yves Saint Laurent | http://www.tux iu.com/logos/logos_Y.asp |
(Die Internetseiten der oben aufgeführten Bilder wurden nicht separat ausgedruckt, da lediglich die Abbildungen jedoch nicht die Texte verwendet wurden.)
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7. Anhang
7.1 Literaturverzeichnis
- Charles-Roux, Edmonde (2005): Chanel, ihr Leben in Bildern, Knesebeck GmbH & Co Verlag KG, München
- Loscheck, Ingrid (1988): Reclams Mode- und Kostümlexikon, Reclam Verlag, Ditzingen
- Wallach, Janet (1999): Coco Chanel, Eleganz und Erfolg ihres Lebens, Kabel Verlag, München
7.2 Internetverzeichnis
7.2.1 Chanel News
http://www.whoswho.de/templ/te_bio.php?PID=681&RID=1
7.2.2 Berufsbild Modedesigner
http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/tips/mode/65278/ index.html
http://infobub.arbeitsagentur.de/berufe/resultList.do?resultListItemsValues=8458_8447&suchweg=null&doNext= forwardToResultShort
http://infobub.arbeitsagentur.de/berufe/resultList.do?resultListItemsValues=28906&suchweg=null&doNext= forwardToResultShort
http://infobub.arbeitsagentur.de/berufe/resultList.do?resultListItemsValues=14319_8453&suchweg=null&doNext= forwardToResultShort
http://infobub.arbeitsagentur.de/berufe/resultList.do?resultListItemsValues=8460_8451&suchweg=begriff&doNext= forwardToResultShort
7.2.3 Logo
http://de.wikipedia.org/wiki/Firmenlogo# Gestaltungsregeln
Fußnoten:
[1] Vgl. Wallach, Janet (1999): Coco Chanel, S 17
[2] Chanel, zit. nach Wallach, Janet (1999): Coco Chanel, S 27
[3] Vgl. http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/tips/mode/65278/index.html (19.12.2006)
[4] http://infobub.arbeitsagentur.de/berufe/simpleSearch.do (27.11.2006)
[5] Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Firmenlogo#Gestaltungsregeln
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