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Vertiefende Einführung in die Spielsportart Basketball

Vertiefende Einführung in die Spielsportart Basketball
Unterrichtsentwurf
Datum: 08. September 2010 Autor: KoraEllen Kommentare: 0

Zusätzliche Informationen:

Land: Deutschland,
Bundesland: Sachsen-Anhalt,
Klassenstufe: 5
Schulform: Realschule
Material: Unterrichtsentwurf

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Beschreibung:

Festigen der Grundtechniken und Ausbau der Spielfähigkeit mit abschließender Leistungskontrolle. Für die Thematik stehen 7 Unterrichtsstunden zur Verfügung.


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Vertiefende Einführung in die Spielsportart Basketball


Bodenturnen

Große Unterrichtsvorbereitung einer Unterrichtseinheit

anlässlich des Hauptpraktikums

Fach: Sport

Zeitraum: 24.11.2008 – 09.12.2008

Unterrichtsstunden: 7

Schule:

Klasse: 5a

Raum: Sporthalle

Mentorin:

Thema der Unterrichtseinheit:

Vertiefende Einführung in die Spielsportart Basketball – Festigen der Grundtechniken und Ausbau der Spielfähigkeit mit abschließender Leistungskontrolle

Inhaltsverzeichnis

Seite

Bedingungen des Unterrichts und Analyse der Lerngruppe 2

Sachanalyse 4

Sachanalyse in Form eines Strukturdiagrams 5

Inhalt der Unterrichtseinheit 6

Didaktisch-methodische Vorüberlegung 7

Aufbau und methodische Begründung der Unterrichtsstunden 9

Lernziele 17

Stundenverlaufspläne 18

Literaturverzeichnis

Anhang: Zahlenkarten für das Telefonnummern-Dribbling

1. Bedingung des Unterrichts und Analyse der Lerngruppe

Der Sportunterricht wird in der Sporthalle der Sekundarschule absolviert. Bodenturnen wird grundsätzlich in Sporthalle erlernt, da Materialien, wie Turnmatten ausschließlich in einer Sporthalle vorzufinden sind. Die zur Verfügung stehende Sporthalle ist klein (22m x 11m) und ist somit für viele Sportspiele bei ihrer Umsetzung nicht optimal. Ein Kleinfeld-Basketball steht zur Verfügung, so wie 16 verwendbare Basketbälle und vier verschiedenfarbliche Leibchensätze mit ca. 8 Leibchen. Durch die minimale Größe der Sporthalle muss methodisch so agiert werden, dass alle SuS1 {#sdfootnote1sym} in Bewegung kommen und bleiben. Ein korrekt ausgeführtes Basketballspiel mit 2x5 Spielern und einer Feldgröße von 28m x 15m ist nicht möglich, so dass entsprechend den situativen Bedingungen in einer abgewandelten Variante gespielt werden muss (2x3 Spieler), die sich mit dem Spielniveau einer 5. Klasse deckt.

Die Klassenstufe 5 hat laut Stundenplan drei Sportstunden in der Woche.

Die Lerngruppe setzt sich aus 12 Mädchen und 5 Jungen der Klasse 5a der G.-W.- Leibnitz – Sekundarschule zusammen, die in dem Alter zwischen 10 und 12 Jahren sind. In dieser Klasse lernen 17 SuS verschiedener Nationalitäten, 9 SuS weisen einen Migrationshintergund auf. Sprachliche Probleme gibt es nicht. Die Klasse wird koedukativ unterrichtet.

Dem Sportunterricht stehen die meisten SuS aufgeschlossen gegenüber. Jedoch konnten bei einigen SuS ein von stofflichen Inhalten abhängiges sportliche Interesse festgestellt werden.

Das Leistungsvermögen und die Leistungsbereitschaft sind allgemein in der Klasse mit „gut“ einzuschätzen. Die SuS der Klasse 5a bewegen sich gerne und sind gerade bei Erwärmungsspiel sehr motiviert. Sollen jedoch Übungen, die eine hohes Maß an Konzentration vordern durchgeführt werden, werden einige SuS unruhig und unkonzentriert, fangen an herum zu albern und sich und ihre Mitschüler abzulenken. Probleme gibt es häufig bei der Gruppen- oder Paareinteilung. Die Mädchen möchten nicht mit den Jungen zusammen spielen und die Jungen nicht mit den Mädchen. Das zeichnet sich besonders zu Beginn ab, wenn die SuS sich auf den Bänken versammeln sollen. Die Jungs auf der rechten Seite, die Mädchen in der Mitte. Diese Trennung geht jedoch hauptsächlich von den Jungen aus. Bei den Mädchen gibt es eher untereinander Probleme, einige Mädchen möchten nur mit bestimmten anderen Mädchen in einer Gruppe sein und die Schülerin K. wird von einigen SuS gemieden, bzw. nur mit Argwohn in die Gruppe aufgenommen, da K. öfters xxx aufweist. Insgesamt herrscht aber unter den SuS dieser Klasse ein für eine 5. Klasse normales soziales Klima. Streitigkeiten, Unstimmigkeiten unter den Mädchen und gegenseitige Ablenkungen bei den Jungen sind öfters zu beobachten. Auch der Klassenzusammenhalt dieser Klasse ist noch nicht sehr stark entwickelt, Grund dafür ist meiner Meinung nach die Situation, dass die SuS erst vor ein paar Montan aus mehreren Grundschulen zu einer Klasse zusammengefasst worden und somit noch nicht zu einer Klasse zusammen gewachsen sind.

In den vergangen Sportstunden gab Fr. XY mehrfach Hinweise zur Einhaltung der Disziplin und verwies auf wesentliche Regeln des ordentlichen sozialen Umgangs miteinander. Um dem Nachdruck zu verleihen, wurden einzelne SuS zeitweise auf die Bank geschickt, damit das Arbeitstempo nicht all zu sehr unter den Störungen litt. Dem versuche ich anzuschließen und erhoffe mir, dass die SuS mir mit dem gleichen Respekt gegenüber treten und meinen Forderungen folge leisten.

Leider wird das Sportzeug immer von mindestens einem Schüler/einer Schülerin vergessen, sodass ich passive SuS immer für den Ab-/ bzw. Aufbau mit einplanen kann.

Das Vorwissen der SuS zu dem Themengebiet Basketball ist sehr unterschiedlich, die Jungen spiel viel in ihrer Freizeit oder in den Pausen wohingegen einige Mädchen bisher sehr selten mit einem Ball in Berührung gekommen sind. Da die SuS von unterschiedlichen Grundschulen gekommen sind, haben einige bereits dort erste Erfahrungen mit dem Sportspiel Basketball gesammelt, für andere wiederum ist dies eine neu noch fremde Sportart. Bei Frau XY wurden die SuS bereits an den Basketball gewöhnt, daher schätze ich das Dribbling größtenteils als sehr sicher ein. Auch das Passen und Fangen der Bälle macht den SuS keine großen Schwierigkeiten, ich würde sagen, dass das dem Leistungsniveau einer 5ten Klasse entspricht.

Auffällige Schwierigkeiten hat die Schülerin A., sie ist sehr klein und zierlich und hat nicht die nötige Kraft und zusätzlich die falsche Technik den Ball hoch und weit zu werfen. Dieses Defizit gleicht sie durch ihren Willen, ihre Motivation und Ausdauervermögen aus, sie ist stets bei der Sache und nimmt jede Hilfestellung dankend an. Auffällig im Bereich der Sportlichkeit ist unter anderem V., er ist ein eher ruhiger Schüler, der jede Übung kommentarlos und ordentlich erledigt und sich nur selten von den anderen Jungen ablenken lässt. Durch seine Art ist er in der Klasse sehr anerkannt und für einige ein Vorbild. V. Sportlichkeit ist sehr umfangreich, er spielt regelmäßig auf dem Schulhof Streetball und ist im Umgang mit dem Ball sehr geschickt.

Die SuS sind vertraut mit verschieden Unterrichtsformen, wie zum Beispiel; Einzel-, Partner- oder Gruppenübungen, Stationstraining und auch Mannschaftsspiele.

2. Sachanalyse

Basketball ist ein Mannschaftsspiel aus dem Bereich der großen Sportspiele, deren zentraler Spielgedanke darin besteht, den Ball in den Korb der gegnerischen Mannschaft zu werfen oder zu legen und den eigenen Korb gegen Treffer des Gegners zu verteidigen. Der Ball darf nur mit den Händen gespielt werden (vgl. Steinhöfer 1982, S. 26). Die Popularität des Sportspiel Basketball wächst überall auf der Welt. Die Spieler werden schneller, springen höher und somit wird das Spiel immer attraktiver und spektakulärer. Auch in Deutschland erlebt die Sportart Basketball einen Boom.

Die Regeln im Basketball sind nicht einfach und wurden daher im Sportunterricht den Bedürfnissen des Schulsports angepasst. Im Laufe dieser Unterrichtseinheit werden 9 Grundregeln aufgestellt, die ein faires und situativ angepasstes Spiel ermöglichen sollen. Beim Basketball gibt es, wie auch bei den anderen Sportspielarten, bestimmte Grundtechniken, die es zu erlernen gilt:

Dribbling

Schrittstellung (beim Rechtshänder ist das linke Bein vorgestellt); Knie sind gebeugt; Oberkörper ist leicht nach vorne geneigt; Kopf ist gerade, Blick geht nicht auf den Ball; Ball wird von oben mit breitgefächerten Fingern zum Boden gedrückt, bis auf die Handwurzel berührt die vollständige Hand den Ball; Nachdrücken der Finger aus dem Handgelenk; der Unterarm schwingt harmonisch nach; Finger „saugen“ den nach oben springenden Ball an; der Rückschwung des Unterarms bremst den Ball ab; Ball sollte auf max. Hüfthöhe und seitlich am Körper geführt werden. (Vgl. Schröder/Bauer 2001(2), S. 89 ff.)

Passen und Fangen

Basketballgrundstellung; hüftbreite, parallele Fußstellung, leicht gebeugte Knie; Ball wird mit beiden Händen vor der Brust gefangen und gehalten; Finger zeigen nach oben, Daumen zueinander („W“), die Ellenbogen zeigen locker nach außen; kraftvolle Streckung der Arme nach vorne, um den Ball zu passen, anschließendes Nachklappen der Hände, Daumen zeigen zum Boden; der ankommende Ball wird durch die Fingerkuppen entgegengenommen und über die Finger bis zur Handwurzel weitergeleitet; durch leichtes Beugen der Arme wird der Ball abgebremst, bis er vor der Brust in stabiler Grundstellung gehalten werden kann. (Vgl. Schröder/Bauer 2001(2), S. 74 ff.)

Des weiteren gehört zum Profil des Basketballspiels der Korbwurf aus dem Stand und aus der Bewegung und das Verteidigen.

3. Inhalt der Unterrichtseinheit

Mir stehen für die Einheit „Vertiefende Einführung in die Spielsportart Basketball – Festigen der Grundtechniken und Ausbau der Spielfähigkeit mit abschließender Leistungskontrolle“ stehen 7 Unterrichtsstunden zur Verfügung.

Technik-Parcour - Überblick zum Leistungsstand 1. Stunde

Einführung Korbwurf aus dem Laufen 2. Stunde

Verbesserung des Dribbling 3. Stunde

Wiederholung; Korbwurf aus dem Stand 4. Stunde

Leistungskontrollen:

Korbwurf aus dem Stand 5. Stunde

Korbwurf aus der Bewegung 6. Stunde

Spielfähigkeit 7. Stunde

4. Didaktisch-methodische Vorüberlegung

Das Sportspiel Basketball und seine informellere Variante Streetball gehört zu den beliebtesten sportlichen Freizeitaktivitäten bei Jugendlichen. Das athletische, schnelle Spiel übt große Anziehungskraft aus, die durch die Präsenz der Sportart in den Medien und den Erfolg deutscher Mannschaften (z.B. Nationalmannschaft, ALBA Berlin) sowie deutscher Athleten (z.B. Dirk Nowitzki) noch gesteigert wird. (Vgl. www.laspo.de/images/basketball_aktuell.pdf)

Auf Grund der motivationalen Ausgangslage seitens der SuS bieten sich vielfältige Möglichkeiten, im und durch Basketball wichtige Lernziele des Sportunterrichts umzusetzen.

Lernbereich Gesundheit:

Basketball vermittelt durch seine intensive Belastung vielseitige körperliche Erfahrungen. Die SuS erleben unmittelbar die Bedeutung der motorischen Grundlagen Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Flexibilität. Das Erlernen unterschiedlicher Techniken mit dem Ball, aber auch besonders das Treffen des Korb mit dem Ball, erfordert Gewandtheit und motorische Kreativität und verschafft den SuS intensive Bewegungserfahrungen und Erfolgserlebnisse. Auf diesen Erfahrungen aufbauend, werden den SuS wichtige Aspekte des Sports, wie das Auf- und Abwärmen einsichtig.

Lernbereich Fairness und Kooperation:

Gerade ein komplexes Mannschaftsspiel wie Basketball ist ohne ein entsprechendes Regelwerk nicht durchführbar. Daher erfahren die SuS stets die Notwendigkeit des regelgeleitenden Handelns um ein faires und soziales Miteinander im Sportunterricht zu gewährleisten. Gemeinsames Üben in den Mannschaften erfordert Eingehen auf Bedürfnisse der Mitspieler und die Unterstützung der Spielpartner.

Lernbereich Leisten, Gestalten, Spielen:

Die Popularität des Basketballspiels begünstigt die Auseinandersetzung der Schüler mit den Anforderungen der Sportart. Hohe allgemeine und spezielle Koordinationsleistungen kennzeichnen zusammen mit Kraftfaktoren wie zum Beispiel der Sprungkraft ,das Profil der Sportart. Grundlage dafür ist ein hohes Maß an aerober Ausdauer. Die SuS erkennen die Bedeutung dieser Leistungsfaktoren und werden dadurch zum Training motiviert.

Lernbereich Freizeit und Umwelt:

Die Möglichkeit, Basketball im Freiein auf dem Schulhof oder außerschulischen Sportplätzen ausüben zu können, weist dem Schulsport eine besondere Bedeutung im Hinblick auf eine sinnvolle Freizeiterziehung zu. Die SuS sollen im Sportunterricht Anregungen und Tipps erhalten, wie und wo sie das Basketballspiel auch in ihrer Freizeit ausüben können. Denn nur so kann die Motivation zu Bewegung und Spiel über die Sportstunde hinaus erhalten werden.

Die Unterrichtseinheit gliedert sich in 7 Unterrichtsstunden, die jeweils in einen einleitenden Teil, in einen Hauptteil und einen abschließenden Teil gegliedert sind.

Der einleitende Teil wird jeweils zur Begrüßung, zur Vermittlung der Motivierung/ Zielorientierung und zur allgemeinen bzw. zur sportartspezifischen Erwärmung der SuS genutzt. Nach der morgendlichen Begrüßung wird in jeder Stunde der bevorstehende Stundeninhalt den SuS vorgetragen und eine Einweisung in den Aufbau der Turnmatten gegeben (Je nach Stundenverlauf vor oder nach der Erwärmung). Die Erwärmung wurde so ausgesucht, dass eine hohe Intensität durch Beschäftigung aller SuS gegeben ist. Die allgemeine Erwärmung sollte in erster Linie folgendem Ziel dienen; die Erwärmung der Herz-Kreislauf-Funktionen des Körpers und damit einhergehend die Ganzkörpererwärmung der SuS. Jedoch darf es nicht zur Ermüdung kommen und die SuS sollen für die bevorstehenden Unterrichtsinhalte motiviert werden.

In der Klasse 5a haben sich besonders Fangspiele wie „Kettenfangen“ herausfavorisiert, dieses und ähnliche Fang-Spiel-Varianten werden in den folgenden Unterrichtsstunden zur allgemeinen Erwärmung dienen.

Der Hauptteil dient hauptsächlich dem Erlernen und Üben von Techniken der Spielsportart Basketball, die, die SuS erlernen sollen, sowie dem Spielen.

Doch worum geht es beim Erlernen von Techniken?

Es geht um spezifische Spielfähigkeit, in diesem Fall um die Vermittlung des Basketballspiels. Im Rahmen dieser Zielsetzung gilt es, offen zu sein für unterschiedliche Schwerpunktsetzungen etwa mehr freizeitorientierter oder leistungsorientierter Art. Das Zielspiel soll so spielerisch wie möglich, aber auch so strukturgerecht wie nötig vermittelt werden. Je nach Schwerpunktsetzung und Voraussetzung der Adressanten werden zwei spielmethodische Konzepte unterschieden die Direkte und die Indirekte Spielmethode.

Für die Schule erscheint es mir als sinnvoll, das Basketball-Vermittlungskonzept so anzulegen, dass es beide Spielmethoden kombiniert. Leitlinie dabei sollte sein: Spiele werden spielend erlernt. Da Spielen allein nicht ausreicht, gilt folgendes zu ergänzen: Das Spielerlebnis bildet die Grundlage, auf der spieltechnische Fertigkeiten und spieltaktische Verhaltensweisen geschult und angewendet werden. Ganzheitliches und zergliederndes Vorgehen ergänzen sich. Neben dem Spiel, haben Lernen und Üben einen nicht zu unterschätzenden Stellenwert. Aber das Erlernen und Einüben von technischen und taktischen Elementen darf zu keinem Zeitpunkt das Spielen in den Hintergrund drängen.

Im abschließenden Teil haben die SuS die Möglichkeit die Unterrichtsstunde und ihre methodischen und didaktischen Inhalte nachzuvollziehen und selbstkritisch ihre Leistungssteigerung zu reflektieren.

4.1 Aufbau und methodische Begründung der Unterrichtsstunden

1. Stunde:

Stundenthema: Technik-Parcour - Überblick zum Leistungsstand

Erwärmung: Parteiball (Einstieg in die Manndeckung)

Hauptphase 1: Technik-Schulung (Technik-Parcour)

Korbwurf aus dem Stand (vereinfachte Form vom Hocker)

Dribbel-Slalom

Passen (Druckpass) und Fangen

Korbwurf aus dem Lauf

Angriff gegen passiven Verteidiger mit anschließendem Korbwurf

Hauptphase 2: Regelkunde (9 Grundregeln)

Abschlussspiel: BB-Spiel mit modifizierten Regeln

Parteiball:

In dem Spielfeld (Volleyballfeld) befinden sich 2 Mannschaften. Die Spieler der ballbesitzenden Mannschaft passen sich den Ball unter Beachtung der Schrittregel zu. Dabei muss der Ball von mind. 3 unterschiedlichen SuS hintereinander berührt werden. Die gegnerische Mannschaft versucht, sie daran, ohne Körperkontakt, zu hindern. Wenn es der verteidigenden Mannschaft gelingt, den Ball abzufangen, oder der Ball ins Aus geht, dann gelangt die verteidigende Mannschaft in Ballbesitz und die andere Mannschaft muss verteidigen. Gelingt es einer Mannschaft 10 aufeinanderfolgende Pässe zu spielen, so erhält diese einen Punkt und es wird gewechselt.

Ziel: Welche Mannschaft erreicht am meisten Punkte

Lernziele: Regel- und spielgerechtes Verhalten in Angriff und Verteidigung -> Einstieg in die Verteidigung; Passen und Fangen, sowie Freilaufen; Hinführen zu Grundlagen mannschaftlichen Verhaltens.

Technikschulung:

Durch diese Übungen (aus fast allen Technik-Bereichen) will ich mir eine Übersicht über den Leistungsstand der einzelnen SuS schaffen, um so ihre Vorkenntnisse, ihr Können und ihre Schwierigkeiten in meiner weiteren Planung mit zu berücksichtigen.

1. (beidhändiger) Korbwurf aus dem Stand (vereinfachte Form):

Der beidhändige Standwurf hat im Wettkampfbasketball keine Bedeutung mehr.

Jedoch im Anfängerbereich, vor allem für körperlich verhältnismäßig schwache SuS bietet er eine gute Alternative zum einhändigen Wurf.

Der Hocker dient als methodische Hilfe, da die Körbe nicht höhenverstellbar sind und gerade für Anfänger (besonders in den jüngeren Klassen) die Korbhöhe zu hoch ist.

Der Werfer stellt sich auf den Hocker und soll auf folgende Techniken achten:

Der Ball wird über der Stirn gehalten

Der Ball muss weich ans Brett geworfen werden

Die Handgelenke sind beim Wurf locker

Die Wurfbewegung wird durch ein leichtes Strecken der Beine begleite

Fehler, die häufig auftreten:

Ellenbogen sind zu weit nach außen, zeigen nicht in Richtung Korb

Ungleichmäßiges Strecken der Arme

Ungleichmäßiger letzter Impuls durch stärkeren Einsatz einer Hand

Lernziele: Wurfgewöhnung, Erlernen der Grobform des beidhändigen Standwurfes aus naher Entfernung , Anstreben einer mittelhohen Flugkurve

2. Dribbel-Slalom:

Die SuS dribbeln eine Strecke im Slalom um die Markierungen herum und geradeaus zurück. Anschließend erfolgt die Ballübergabe an den Partner. Es wird nicht festgelegt, ob nur mit einer Hand oder im Wechsel gedribbelt wird, die Aufgabe soll schließlich den Leistungsstand der SuS wiedergeben.

Folgende Techniken sind zu beachten:

Impuls kommt aus dem gesamten Unterarm

Hand ist leicht gewölbt

Neben dem Körper auf Hüfthöhe dribbeln

Fehler, die häufig auftreten:

Tippen des Balls mit den Fingerspitzen

Schlagen des Balls mit der Handfläche

Steifes Hand- und Ellenbogengelenk

Zu aufrechte Körperhaltung

Dribbeln vor dem Körper

Lernziele: sicheres und möglichst schnelles Dribbeln mit aufeinanderfolgenden kurzen Richtungsänderungen

3. Passen und Fangen (Druckpass):

Die SuS stehen sich in einem Abstand von 3m gegenüber und passen sich den Ball mit einem Druck-/Brustpass zu.

Folgendes gilt für die SuS zu beachten:

Der Ball sollte möglichst geradlinig gespielt werden

Der Ball sollte den Partner auf Brusthöhe erreichen

Häufig auftretende Fehler:

Zu wenig Druck auf dem Ball, fehlendes Eindrehen der Hände

Arme nicht genug gestreckt

Falsche Handhaltung im letzten Moment des Abspiels, so dass der letzte Impuls durch die Daumen erfolg

Unsicherer Stand durch steife Knie

Zu weicher Pass

Lernziele: Verbessern der Fang- und Passtechnik, Festigung des Druck-/Brustpasses.

4. Korbwurf aus dem Lauf:

Die SuS sollen mit dem Ball aus dem Laufen heraus auf den Korb werfen. Schrittregeln oder ähnliches sind nicht zu beachten. Ob sie den Ball dribbeln, ist freigestellt.

Dennoch sollen sie folgendes beachten:

Möglichst nicht abstoppen und aus dem Stand werfen

Den Ball aus der Bewegung heraus in den Korb werfen

Lernziele: Erste Gewöhnung an Würfe aus dem Gehen oder Laufen (für die SuS, die noch keine Erfahrungen im BB gesammelt haben); Einsicht in die Notwendigkeit des methodischen Übens dieser Technik.

5. Angriff gegen passiven Verteidiger mit anschließendem Korbwurf:

Ein Schüler steht als passiver Verteidiger 2m vor dem Korb. Sein Partner dribbelt zu ihm hin und soll nun um ihn herum Richtung Korb dribbeln und mit einem Korbwurf abschließen.

Die SuS müssen beachten:

Der passiver Verteidiger

darf seinen Standpunkt nicht verlassen

soll jedoch den Gegner, wenn er zu nah heran dribbelt, mit leichten Armbewegungen irritieren.

Der Angreifer

bestimmt das Tempo der Übung (langsames Nacheinanderausführen des Ablaufes)

darf nicht zu dicht aufdribbeln

muss seinen Körper schützend zwischen Ball und Gegner positionieren

kann mit einer Hand dribbeln, die freie Hand wiederum zur Abwehr nutzen

anschließend den Ball so kontrollieren, dass ein Korbwurf, mit ausreichend Abstand zum Korb, möglich wird

Diese Übung ist sehr komplex und fordert bereits einen guten und sicheren Umgang mit dem Ball, unter Bedrängnis eines Gegenspielers. Ich denke viele SuS werden bei dieser Aufgabe Schwierigkeiten haben, denn Ball unter Kontrolle zu halten. Dennoch habe ich mich für diese Übung entschlossen, um zum Einen den erfahrenden SuS zu zeigen, dass auch bei ihnen noch Übungsbedarf ist und zum Anderen den unerfahrenden SuS zu vermitteln, dass man selbst schwierige Aufgaben mit Konzentration und in dem eigenen Tempo lösen kann.

Lernziele: Sicher Umgang mit dem Ball unter Bedrängnis; Hinführung zum Sternschritt.

9 Grundregeln:

Fairness ist oberstes Gebot

Kein Körperkontakt mit dem Gegenspieler

Kein Doppeldribbeln

Maximal 2 Schritte ohne zu Dribbeln

Spiel beginnt mit Sprungball

Einwurf von der Seitenlinie nach Foul und Ausball

Einwurf von der Endlinie nach Korberfolg

Jeder Treffer 2 Pkt.

Nach jedem Angriffsversuch muss der Ball aus der 3-Pkt. Linie heraus

Basketball-Spiel (mit modifizierten Regeln):

Die SuS sollen 3 gegen 3 spielen, damit sie Platz für Lauf- und Passwege haben. Außerdem müssen alle SuS der angreifenden Mannschaft den Ball einmal gespielt haben, bevor es zu einem Korbwurf kommt. Mit dieser Regelung soll ausgeschlossen werden, dass weniger gute SuS aus dem Spiel ausgeschlossen werden und dass alle SuS mit nach vorne laufen müssen.

2. Stunde:

Stundenthema: Einführung Korbwurf aus dem Laufen

Erwärmung: Allgemeine Erwärmung; Einlaufen

BB-spezifisches Aufwärmen; Passen und Nachlaufen

Hauptphase: Korbwürfe aus dem Stand und Einführung aus dem Laufen

Erprobung von Korbwürfen aus dem Laufen

Korbwürfe nach Angehschritt

Zweierkontakt ohne Ball

Abschlussspiel: BB-Spiel 3 gegen 3

Einlaufen:

SuS laufen sich mehrere Runden ein, es werden verschiedene Übungen angesagt:

Rückwärtslaufen

Richtungswechsel

5 Strecksprünge

Hopsalauf

Kniehebelauf

Seitgalopp

Passen und Nachlaufen:

Es bilden sich 2 Gruppen von etwa 5-8 SuS (je nach Anz.), die sich in einem Kreis mit einem Durchmesser von etwa 5m aufstellen. Jeder Gruppe besitzt einen Ball, der von einer Position zur gegenüberliegenden Position mit einem Druck-/Brustpass gespielt wird. Der Werfer läuft dem Ball nach und alle SuS wechseln so ihre Plätze.

Wettkampfform: Welche Gruppe erzielt in festgelegter Zeit die meisten Pässe.

Lernziele: Verbessern der Pass- und Fangtechnik; schnelle Pässe; Spiel ohne Ball, d.h. Bewegung nach jedem Pass; Vorbereitung des Laufweges

Außerdem erfordert diese Übung viel Konzentration, damit sie gut und schnell gelingt.

Erprobung von Korbwürfen aus dem Laufen:

Die SuS sollen mit dem Ball aus dem Laufen heraus auf den Korb werfen. Schrittregeln oder ähnliches sind nicht zu beachten. Allerdings darf der Ball nicht gedribbelt werden.

Dennoch sollen sie folgendes beachten:

Kein Abstoppen und aus dem Stand werfen

Den Ball aus der Bewegung heraus in den Korb werfen

Lernziele: Erste Gewöhnung an Würfe aus dem Gehen oder Laufen; Einsicht in die Notwendigkeit des methodischen Übens dieser Technik.

Korbwürfe nach Angehschritt:

Die SuS starten etwa 1,50m seitlich vom Korb aus der Parallelstellung. Der Rechtshänder macht aus der Parallelstellung einen Schritt mit links zum Korb und wirft. Der Linkshänder startet mit einem Schritt mit rechts.

Lernziele: Hinführung zum Korbleger aus dem Zweier-Kontakt durch isoliertes Üben der für den Wurf entscheidenden Phase.

Zweierkontakt ohne Ball:

Aufbau: Der Abstand zwischen den hintereinander gelegten Reifen bzw. gestellten Bänken beträgt etwa 2m (ja nach Schrittlänge der SuS). Die SuS überlaufen bzw. überspringen die Hindernisse im mittelschnellen Tempo.

SuS sollen für sich einen Rhythmus finden, der immer wieder kehrt. Das heißt, dass die SuS immer mit dem selben Bein abspringen müssen.

Wie in 1. nur mit dem anderen Bein.

Die Landung erfolgt mit beiden Beinen

Lernziele: Rhythmusschulung; Einüben des Zweier-Kontakts (rechts-links und links-rechts) über flache Hindernisse; Vorbereitung des Absprungs und der beidbeinigen Landung beim Korbleger.

Abschlussspiel:

Basketball-Spiel 3 gegen 3

3. Stunde:

Stundenthema: Verbesserung des Dribbling

Erwärmung: Allgemeines Aufwärmen; Kettenfangen

BB-spezifisches Aufwärmen; Telefonnummer-Dribbling

Hauptphase: Dribbling-Slalom (Technikschulung)

Abschlussspiel: Karten-Staffel (Wendestaffel)

Kettenfangen:

Zwei Fänger halten sich an den Händen und müssen alle anderen SuS ticken, wer getickt wurde, wird zu einem Glied der Kette. Am Ende entsteht eine große Kette. Alternative; Sobald die Kette aus 4 Kettenglieder (4 SuS) besteht, eilt sie sich -> am Ende sind mehrere Ketten entstanden.

Telefonnummer-Dribbling:

Die Zahlen 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 0 hängen in der Halle verteilt an der Wand (Vorlagen siehe Anhang). Die SuS sollen vom Mittelpunkt aus zu jeder einzelnen Ziffer ihrer Telefonnummer dribbeln und anschließend vom Mittelpunkt neu starten. Schwierigkeit; alle SuS laufen gleichzeitig los und dürfen sich nicht nur auf ihren Ball konzentrieren, sondern müssen sich auch in der Umgebung umschauen, um Zusammenstöße zu vermeiden.

Lernziele: sicheres Dribbling auf engen Raum, dabei den Blick vom Ball abwenden; ausweichen während des Dribbling.

Dribbling-Parcour:

Die SuS dribbeln im Parcour hintereinander weg unter Berücksichtigung der Techniken. Der Patcour besteht aus zwei Slalom-Strecken und 2 „Reifen-Felder“ in denen die SuS sich im Kreis drehen müssen und dabei mit der hinteren Hand dribbeln sollen. Die SuS sollen zügig den Parcour durchlaufen aber das Augenmerk auf die Technik legen.

Aufbau: 8 Hüttchen und 2 Reifen

Folgende Techniken sind zu beachten:

Impuls kommt aus dem gesamten Unterarm

Hand ist leicht gewölbt

Neben dem Körper auf Hüfthöhe dribbeln

Beim Kreisdribbeln ist die hintere Hand die ballführende Hand

Fehler, die häufig auftreten:

Tippen des Balls mit den Fingerspitzen

Schlagen des Balls mit der Handfläche

Steifes Hand- und Ellenbogengelenk

Zu aufrechte Körperhaltung

Dribbeln vor dem Körper

Lernziele: sicheres und möglichst schnelles Dribbeln mit aufeinanderfolgenden kurzen Richtungsänderungen, Hinführung Dribbeln um den Gegner -> Dribbeln im Kreis

Kartenstaffel:

Die SuS werden in 4 Gruppen eingeteilt, und erhalten pro Gruppe einen Ball. Anschließend bekommt jede Gruppe eine Farbe zugeordnet (Herz, Kreuz, Karo oder Pik). Dann läuft einer aus der Gruppe zur Zeit zum anderen Ende der Halle, wo alle Karten verkehrt herum auf den Boden liegen, dann wird eine Karte gezogen, ist es die eigene Farbe, so darf der S diese mit nehmen. Ist jedoch eine gegnerische Farbe, so muss er die Karte wieder umgedreht hinlegen und muss ohne Karte „nach Hause“ dribbeln.

Ziel: Die Mannschaft, die zuerst alle 5 Karten der eigenen Farbe eingesammelt hat, hat gewonnen.

Lernziele: schnelles Dribbling; sicheres Dribbling unter Belastung

4. Stunde:

Stundenthema: Wiederholung; Korbwurf aus dem Stand

Erwärmung: Softball-Abwurf

Einschub (in Anknüpfung an die letzte Stunde): Dribbling um passiven Verteidiger

Hauptphase: Freiwürfe mit Einsatz und Wurfwettkampf

Abschlussspiel: BB-Spiel 3gegen 3

Softball-Abwurf:

Alle SuS laufen in der Halle durcheinander. Ein S startet und wirft einen anderen S mit dem Softball ab, der Abgeworfene ist nun der neue Werfer, bis er einen anderen S abgeworfen hat.

Wiederholung zum Dribbling um passiven Verteidiger:

Die SuS sollen sich in Paaren zusammen finden und erhalten pro Paar einen Ball. Sie sollen abwechselnd Angreifer und Verteidiger sein. Der Verteidiger steht am Platz und darf nur durch Armbewegungen den angreifenden S stören. Der Angreife kommt aus etwa 2-3m Entfernung angedribbelt und springt kurz vor dem Verteidiger mit einer ½ Drehung um, um sich zwischen den Ball und Verteidiger zu stellen, damit dieser den Ball nicht abschlagen kann. Dann dribbelt der Angreifer im Halbkreis um den Verteidiger herum.

Lernziel: Hinführung zur 1:1 Situation; eventuell nötiger Handwechsel (je nach Kreisrichtung); Umspringen während des Dribblings.

Freiwurf mit Einsatz:

Ein S wirf vom Hocker auf den Korb. Alle anderen SuS setzen vor dem Wurf auf Erfolg (re. Vom Werfer aufstellen) oder Misserfolg (li. Vom Werfer aufstellen). Wer falsch getippt hat. Sprintet dribbelnder Weise zur anderen Hallenseite und wieder zurück. Wechsel des Werfers nach jedem Wurf. Trifft der Werfer selbst nicht muss er ebenfalls laufen.

Lernziele: Technikorientiertes Werfen unter Anspannung, Werfen nach vorheriger Belastung (Dribbelsprint)

Wurfwettkampf:

SuS teilen sich in 5er Gruppen ein und versammeln sich an „ihrem“ Korb. Jede Gruppe erhält einen Ball. Vor jedem Korb wird ein Hocker gestellt, von dem die SuS würfen können, d.h. sie können auch von unten, bzw. seitlich des Korbes werfen. Die SuS werfen nacheinander und passive SuS (Die ihr Sportzeug vergessen haben) zählen die Punkte. Es gibt für jeden Korb 2 Pkt. und für jeden Ringtreffer 1 Pkt..

Ziel: Welche Mannschaft schafft als erste 12 Punkte.

Lernziele: Schulung der Wurfgenauigkeit aus verschiedenen Positionen; sofortiges Nachsetzten, Fangen der abprallenden Bälle (Hinführung „Rebound“).

5. Stunde: Leistungskontrolle Korbwurf aus dem Stand

6. Stunde: Leistungskontrolle Korbwurf aus der Bewegung

7. Stunde: Leistungskontrolle Spielfähigkeit

5. Lernziele:

Themenbezogenen Lernziele nach den Rahmenrichtlinien

des Landes Sachsen – Anhalt:

Die SuS können:

Verbesserte koordinative und konditionelle Fähigkeiten, besonders Differenzierungsfähigkeit und Wurfkraft nutzen,

grundlegende spielmotorische Fertigkeiten anwenden,

einfache technisch-taktische Anforderungen im Spiel realisieren,

grundlegende Regeln und Schiedsrichterzeichen beachten,

im Spiel kooperatives und spielsituatives Handeln nachweisen,

Freude am gemeinschaftlichen Spiel empfinden und

bei fairem Verhalten Einsatzbereitschaf zeigen.

Techniken, die zu erlernen sind:

Ballführung -> Dribbling

Ballabgabe -> beidhändiger Brustpass, beidhändiger Bodenpass, Überkopf-Pass (aus dem Stand und in Bewegung)

Ballannahme -> beidhändiges Fangen im Stand und in der Bewegung

Korbwurf aus dem Stand (beidhändig)

Korbwurf aus dem Laufen (Hinführung zum Korbleger) grobes Einhalten von Schrittrhythmus und Timing

Verteidigen

Spielsituation:

1:1 passive Abwehr

1:1 aktive Abwehr

3:3

Spielregeln (9 Grundregeln)

Daraus ergeben sich folgende Ziele, auf die meine Unterrichtseinheit hin abzielt:

SuS sollen ein besseres Ballgespür erlangen, im Fangen und Werfen sicherer werden und die richtigen Techniken für den Korbwurf lernen. Auf das genau Einhalten der Technik werde ich jedoch nicht bestehen, da ich dies für eine 5. Klasse noch nicht für altersgemäß halte. Mir ist es wichtig, dass die SuS Spaß am BB-Spiel entwickeln und das Gefühl für sich mitnehmen etwas gelernt zu haben (z.B den Korb zu treffen, oder einen guten und sicheren Pass zu spielen).

6. Stundenverlaufspläne

der 1. und 2. Unterrichtsstunde

1. Unterrichtsstunde Mo. 24.11.08 Zeit: 11:20 –12:05 (5.Std.)

Zeit

Phase/Teilziel

Lehreraktion

Schüleraktion

Orga.-Form

Medien

2 min

Begrüßung

L wartet bis alle SuS in der Halle sind, begrüßt die SuS und gibt einen kurzen Überblick zur Stunde

SuS sammeln sich auf den Bänken, stellen sich davor auf und begrüßen den L

SuS auf Bankreihe an der Wand

Bänke

5 min

Erwärmungsphase:

Parteiball

L erklärt die Regeln für das Parteiball-Spiel und teilt die SuS in 2 Mannschaften (Abzählen)

Schiedsrichter

SuS versuchen 10 Pässe innerhalb ihrer Mannschaft zu erzielen

Einführung: Bänke

Spiel: frei in dem Spielfeld

BB-Ball, Feldlinien

15 min

Hauptphase 1:

Basketball-Parcour

(5 Stationen)

L versammelt die SuS und erläutert die nächste Aufgabenstellung, passive SuS bekommen Aufbau-Anweisungen L macht die einzelnen Übungen an den Stationen vor um zu verdeutlichen, worauf zu achten ist (Technik) und läst die SuS paarweise zusammen finden, L gibt Korrektur während der Durchgänge

Passive SuS (ohne Sportzeug und Attest) bauen auf, finden sich paarweise zusammen und durchlaufen gemeinsam die Stationen

Passive SuS bauen ab

Einführung: Bänke

Stationstraining

1 Hocker, 5 Hüttchen, 3 BB-Körbe, ca. 8 Bälle

8 min

Hauptphase 2:

Regelkunde (9 Grundregeln)

L fragt nach den wichtigsten Regeln, stellt mit den SuS gemeinsam auf, welche zu beachten sind, u.a. modifizierte Regel („Mannschafts-Ball“)

SuS erläutern die Regeln die sie bereits kennen, passive SuS sind in dieser Phase der Regelerarbeitung aktiv beteiligt

SuS sitzen auf den Bankreihen, L sitzt vor ihnen

Bänke

10 min

Abschlussspiel:

BB-Spiel

L teilt die SuS in 2 Mannschaften ein, lässt Leibchen verteilen und agiert als Schiedsrichter

Jeweils 4 SuS einer Mannschaft sind aktiv, die anderen werden durch den L eingewechselt

BB-Spielfeld (ganze Halle)

BB-Ball

2. Unterrichtsstunde Mi. 15.11.08 Zeit: 8:20 – 9:05 (2. Std.)

Zeit

Phase/Teilziel

Lehreraktion

Schüleraktion

Orga.-Form

Medien

2 min

Begrüßung

L begrüßt die SuS und gibt einen kurzen Überblick zur Stunde

SuS sammeln sich auf den Bänken, begrüßen den L

SuS auf Bankreihe

5 min

Erwärmungsphase 1:

Allg. Erwärmung: Einlaufen + Übungen

L gibt während des Einlaufens verschiede Aufgaben vor (rw. Laufen, Hopserlauf, Richtungswechsel,…)

SuS laufen sich ein und machen die vorgegebenen Übungen

Kreis (Nutzung der gesamten Halle)

8 min

Erwärmungsphase 2:

BB-spezifische Erwärmung mit Ball

L teilt die SuS in Gruppen (je 5-8 SuS) ein und erklärt die nächste Übung (Passen und Nachlaufen) und worauf zu achten ist (Passtechnik, Laufen,…)

L geht herum und korrigiert

SuS teilen sich in die Gruppen auf und folgen der Aufgabe

Je 5-8 SuS in einer Gruppe, Kreisformation

Pro Gruppe ein BB

20 min

Hauptphase:

Wdh. Korbwürfe aus dem Stand und Einführung aus dem Laufen

L gibt Übungen vor:

1. Standwürfe gegen pass. Verteidiger

2. Erprobung Würfe aus dem Laufen

3. Korbwürfe nach Angehschritt

4.Zweier-Kontakt ohne Ball

korrigiert die SuS in ihrer Ausführung

SuS teilen sich auf und machen die Übungen

Mehrere Gruppen (4 BB-Körbe vorhanden)

BB-Bälle, BB-Körbe, Matten (6), Bänke (3)

5 min

Abschlussspiel: BB-Spiel

L teilt die SuS in 2 Mannschaften und gibt Anweisungen, worauf zu achten ist (Regeln einhalten, Technik beachten)

SuS spielen

2 Mannschaften

Leibchen

3. Unterrichtsstunde Mo. 01.12.08 Zeit: 11:20 –12:05 (5.Std.)

Zeit

Phase/Teilziel

Lehreraktion

Schüleraktion

Orga.-Form

Medien

5 min

Begrüßung

L begrüßt die SuS und gibt einen kurzen Rückblick der letzten Std. (Ermahnt die SuS ordentlich mit zu machen -> Einführung der Strafliste) Überblick zur Stunde

SuS sammeln sich auf den Bänken, stehen auf und begrüßen den L

Die passiven SuS führen die Strafliste während der gesamten Std.

SuS auf Bankreihe

Bänke

5 min

Allg. Aufwärmen:

Kettenfangen mit einer Kette

Erwärmung des HKS

L erklärt das Aufwärmspiel (mit der neuen Variante: 1 Kette)

SuS laufen verteilt durch die Halle, 2 SuS starten als eine Kette und müssen die andern fangen.

Freies Bewegen in der Halle

7 min

Spez. Aufwärmen:

Telefonnummer – Dribbling

Sicheres Dribbling unter Bedrängnis und mit Blick nach vorn

L weist die SuS in die nächste Übung ein, gibt vor, worauf zu achten und korrigiert die Dribbling-Technik einzelner SuS

SuS dribbeln von der Mitte der Hall zu der ersten Ziffer ihrer Tel.Nr. (Ziffern hängen an den Wänden), dann zur Mitte und anschließend zu 2. Ziffer, … Die SuS sollen unter Berücksichtigung der Dribbling-Technik, auf ihre Mitschüler achten und die richtige Ziffer suchen

Freies Bewegen in der Hallle

Ziffern-Kärtchen (0-9)

Ca. 16 BB-Bälle

10 min

Hauptphase:

Dribblingslalom

L lässt den Slalom aufbauen und erklärt den SuS die nächste Aufgabe. Während die SuS den Slalom durchlaufen gibt der L Korrekturhilfen

Die SuS durchlaufen nacheinander den Slalom, der Kreisförmig aufgebaut ist und folgen den Anweisungen des L

„im Strom“

hintereinander weg

3 Reifen, 10 Hüttchen, ca. 16 Bälle

6 min

Abschlussspiel:

Kartenstaffel

Dribbling-Wettkampf

Dribbling unter Zeitdruck

L teilt die SuS in 3 Gruppen auf (Herz, Pik, Kreuz) und erläutert die Regeln.

Fungiert als Schiedsrichter

SuS müssen so schnell wie mögl. den Dribbelslalom durchqueren und eine Karte aufdecken, ist die richtige Farbe, darf die Karte mitgenommen werden. Wer ist am schnellsten?

3 Mannschaften, Wendestaffel

12 Hüttchen, 3 Bälle, 3x 5 Karten einer Farbe

2 min

Abschluss:

Reflektion, Verabschiedung

L lässt die SuS die Stunde reflektieren, gibt einen kurzen Ausblick und verabschiedet die SuS

SuS reflektieren ihre Leistung in der heutigen Stunde, gehen sich umziehen.

SuS auf Bankreihe, L steht vor ihnen

Bänke

4. Unterrichtsstunde Di. 02.12.08 Zeit: 13:15 – 14:00 (7. Std.)

Zeit

Phase/Teilziel

Lehreraktion

Schüleraktion

Orga.-Form

Medien

2 min

Begrüßung

L begrüßt die SuS und gibt einen kurzen Ausblick zu dieser Stunde

SuS sammeln sich auf den Bänken, stehen auf und begrüßen den L

SuS auf Bankreihe

Bänke

5 min

Allg. Aufwärmen:

Softball-Abwurf

Erwärmung des HKS

L erklärt das Aufwärmspiel und gibt den Ball frei

SuS laufen verteilt durch die Halle, wer vom Ball getroffen ist, ist neuer Fänger

Freies Bewegen in der Halle

1 Softball

5 min

Wdh zur vorherigen Stunde:

Dribbling während einer Körperdrehung (Hinf. Zum Sternschritt)

L weist die SuS in die nächste Übung ein erklärt, was in der letzten Std. falsch gemacht wurde und zeigt vor, wie es geht (hintere And führt den Ball). Gibt Korrekturanweisungen

SuS finden sich paarweise zusammen und üben die Übung nach Anweisung des L aus und achten auf die „richtige“ Hand

Paarweise verteilen in der Halle

Ca. 8 Bälle

5 min

1. Hauptphase:

Freiwurf mit Einsatz

Korbwurf unter erhöhtem nervl. Druck

L erklärt die nächste Aufg. Und fungiert als Schiedsrichter

Die SuS müssen einzelnd an die Freiwurflinie (auf Hocker) und werfen, während die andern tippen, ob der Ball in den Korb geht. Wer falsch liegt macht ein Dribbling-Sprint

Ein S zur Zeit am Korb, alle andern stehe dahinter

Ca. 16 Bälle, ein Hocker, ein Korb

8 min

2. Hauptphase:

Wurfwettkampf „12“

Korbwurf auf Schnelligkeit und Genauigkeit

L teilt die SuS in 4 Gruppe ein, erläutert die Regeln und fungiert als Schiedsrichter

SuS müssen so schnell wie mögl. versuchen 12 Pkt. zu erzielen; es gibt 2 Pkt für einen Korb und 1 Pkt. für einen Ringtreffer.

Die passiven SuS fungieren ebenfalls als Schiedsrichter

4 Mannschaften jede an einem Korb

Ca. 16 Bälle und 4 Körbe

10 min

Abschlussspiel:

BB-Spiel 3 gegen 3

Spielfähigkeit

L lässt die SuS die 9 Grundregeln wdh. und teilt die SuS in 2 Mannschaften mit Auswechselspiel ein.

Schiedsrichter

SuS wdh. die Grundregeln und versuchen diese im Spielverlauf zu beachten.

6 SuS auf dem Feld, die anderen werden eingewechselt

Ca. 8 Leibchen, 1 Ball und ein BB-Feld

2 min

Abschluss:

Reflektion (Spiel)

L. reflektiert gem. mit den SuS den Spielverlauf und entlässt sie

SuS geben an, was ihnen beim Spiel aufgefallen ist.

SuS auf Bankreihe, L davor

Bänke

In der 5., 6. und 7. Unterrichtsstunde wurden die Leistungskontrollen von Frau B. und mir durchgeführt. Die SuS haben zu Beginn jeder Stunde ein Aufwärm-Spiel gespielt und wurden dann unter den Vorgaben der Leistungskontrollen für das Land Sachsen – Anhalt, Bereich Sekundarschule von uns eingeschätzt und bewertet.

Literaturverzeichnis

Basketball. Training - Technik – Taktik, L. Waldowski, Reinbek, 1978.

Basketball in der Schule. Spielend geübt - übend gespielt, D. Steinhöfer, Berlin, 1982

Basketball trainieren und spielen, J. Schröder und Ch. Bauer, rowohlt Verlag, Reinbek, 2001(2)

Basketball in der Schule. Spielerisch und spielgemäß vermitteln, H. Remmert und D. Steinhöfer, philippka Sportverlag, Münster, 2004

Praxisideen (Band 4). Sportspiel Basketball. Genetisches Lehren und Lernen. Spielen, erfinden, erleben, verstehen. J. Loibl, Karl Hofmann Verlag, Scharndorf, 2001

Rahmenrichtlinien des Landes Sachsen-Anhalt, Sekundarschule Förderstufe, Halle, 1997

Internetadressen:

http://www.basketball-bund.de/dbb/index.cfm?NavID= 3660&CoID=6399

http://www.basketball-bund.de/dbb/index.cfm?NavID= 3486&CoID=5882

http:// Vgl. www.laspo.de/images/basketball_aktuell.pdf {http://www.laspo.de/images/basketball_aktuell.pdf}

Anhang

1 {#sdfootnote1anc} Um eine bessere Lesbarkeit zu gewährleisten, benutze ich die Abkürzung SuS für Schülerin und Schüler.



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