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Ausführlicher Unterrichtsentwurf Rolle vorwärts

Ausführlicher Unterrichtsentwurf Rolle vorwärts
Unterrichtsentwurf
Datum: 27. Januar 2011 Autor: esthergr Kommentare: 0

Zusätzliche Informationen:

Sachanalyse, Didaktische Analyse, Bildungsplan, Lernziele, Methodenbeschreibung, Strukturskizze, Literatur

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Beschreibung:

Ausführlicher Unterrichtsentwurf im Rahmen des Fachpraktikums Sport mit Stationskärtchen zum Thema: Rolle vorwärts


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Ausführlicher Unterrichtsentwurf Rolle vorwärts


Ausführlicher Unterrichtsentwurf zum Fachpraktikum Sport

Thema der Stunde: Rolle vorwärts

Pädagogische Hochschule Heidelberg

Fach: Sport

Klasse: 2a

Schule:

Datum:

Zeit: 7.45 – 8.30 (45 Minuten)

Mentor:

Name d. Studentin:

Email:

Abbildung

INHALTSVERZEICHNIS

1. Bedingungsanalyse…………………………………………………………………………………………. 2

1.1. Institutionelle Voraussetzungen……………………………………………………………………….. 2

1.2. Lernvoraussetzungen…………………………………………………………………………………………. 2

2. Sachanalyse……………………………………………………………………………………………………. 3

3. Didaktische Analyse……………………………………………………………………………………….. 4

4. Bezug zum Bildungsplan……………………………………………………………….………………… 6

5. Lernziele………………………………………………………………………………………………….……… 6

5.1. Stundengrobziel……………..…….…………………………………………………………………………... 6

5.2. Feinziele………………………………………………………………………………………………………..…... 6

6. Methodenbegründung und Verlaufsplanung……………………………………..…………… 7

6.1. Einstiegsphase: Begrüßung und Fangspiel: „Igelfangen“……………………………………. 7

6.2. Hauptphase: Stationsarbeit…………………………………………………………………….…………. 7

6.3. Schlussphase: Reflexion und Ballmassage………………………………..………………………… 9

7. Strukturskizze ………………………………………………..………………………………………………. 10

8. Literatur…………………………………………………………………………………………………….…… 11

9. Anhang…………………………………………………………………………………………………………… 12

Bedingungsanalyse

Institutionelle Voraussetzungen

Lernvoraussetzungen

Sachanalyse

Im bewegungstheoretischen Sinne lässt sich das Rollen bestimmten Bereichen zuordnen. Rollbewegungen existieren sowohl in Schiff- und Luftfahrt, als auch im Bereich des Sports, insbesondere im Bereich des Turnens. Im sporttheoretischen Sinne ist gemäß Baumann und Diener (1999, Seite 109) das Rollen „als kontinuierliche Fortbewegung des gekrümmten Körpers bei gleichzeitiger Rotation um momentane Drehachsen auf verschiedenen Flächen“ zu spezifizieren.

Die kontinuierliche Fortbewegung, die auch als Translation bezeichnet werden kann (d.h. die geradlinige Bewegung eines Körpers), wird bei gekrümmtem Körper unter gleichzeitiger Vollführung einer Drehbewegung vorgenommen. Die Drehachse ist hierbei jeweils derjenige Punkt, an dem sich die unterliegende Fläche und der Rollende berührt. Da der Körper sich, wie einleitend beschrieben, in Bewegung befindet, existieren verschiedene Drehachsen auf unterschiedlichen Flächen.

Die einleitende Stellung der Rolle vorwärts ist die Hockstellung mit geschlossenen Beinen. Die Hände werden hierbei schulterbreit und mit ausgestreckten Armen vor die Zehenspitzen gesetzt. Der Körperschwerpunkt wird anschließend durch das Ausstrecken der Beine zu den Händen hin verlagert. Vor dem eigentlichen Rollvorgang muss der Rollende die Kinn auf das Brust setzen und den drehachsenrelevanten Bereich des Hinterkopfes zwischen den Händen auflegen. Schließlich kann über den gekrümmten Rücken mit angezogenen Beinen gerollt werden und durch Ausnutzung des Schwungs der Rollenbewegung wieder in den Stand gelangen. Die Beine bleiben derweil solange angezogen, bis die Füße parallel zur Rollfläche stehen. Somit wird das Aufstehen durch Ausnutzung des Schwungs erst ermöglicht.

Beim Rollen gilt, dass der Schwung der Bewegung mit dem Grad der Körperkrümmung ansteigt. Laging (1990, Seite 80) beschreibt hierzu, dass „Anfangs- (Roll-) Energie durch einen hohen Körperschwerpunkt zu gewinnen und diese in eine kontinuierlich sich entwickelnde Rollbewegung umzusetzen“ ist. Der Rollende kann darüber hinaus durch eine Schwingbewegung der Hände zusätzlichen Schwung beim Aufstehen erhalten. (siehe Abbildung 2)

Eine ordnungsgemäß durchgeführte Rolle vorwärts wird als „schwungvolle Bewegung“ oder auch „weiche und leise Bewegung“ (Baumann/Diener, 1999, Seite 109) wahrgenommen, da die Bewegung zum Großteil durch die Ausnutzung von Schwung durchgeführt wird. Eine nicht ordnungsgemäße Ausführung dieses Bewegungsablaufes liegt zumeist an zu schwachem Abdrücken der Beine, dem Aufsetzen des Oberkopfes, ungleichmäßiges Stützen der Hände, eine fehlende Krümmung des Rücken, sowie der Nichtanziehung der Beine und zu frühes Aufklappen am Ende der Rollbewegung (vgl. Baumann / Diener, 1999, Seite 109).

Die ordnungsgemäße Ausführung einer Rolle ist vor allem für Anfänger wegen des kurzen Orientierungs- und Gleichgewichtverlustes und den dadurch auftretenden Schwindel besonders schwierig.

Didaktische Analyse

Heutzutage wird es immer schwieriger für Kinder, vielfältige Bewegungen auf natürliche Art und Weise zu erfahren. Zum Einen geht die Straßenspielkultur immer mehr verloren, zum Anderen ersetzen künstlich geschaffene Bewegungsräume natürliche Spielräume.

Turnen bietet den Schülern die Möglichkeit, wichtige Bewegungserfahrungen und –erlebnisse zu erschließen und dadurch ein eigenes Körperbewusstsein zu entwickeln. Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper gewinnen die Kinder zunehmend Sicherheit in den eigenen Bewegungen.

Rollbewegungen gehören zu den natürlichen „Grundtätigkeiten der Alltagsmotorik“ von Kindern (Knirsch, 2001, Seite 28). Einfache Formen des Rollens (Purzelbaum, wälzen) kann man bereits bei Kindern im Vorschulalter beobachten. Beim Purzelbaum handelt es sich um Vor- und Rückwärtsbewegungen, beim Wälzen um seitliche Bewegungen im Liegen.

Die turnerischen Elemente der „Rolle vorwärts“ bzw. „Rolle rückwärts“ gelten als die Grundlegenden im Bodenturnen. Daher ist es erforderlich, dass diese Elemente schon frühzeitig vermittelt werden. Die SchülerInnen der 2. Klasse befinden sich in einem guten motorischen Lernalter, was die effiziente Vermittlung koordinativer und konditioneller Fähigkeiten besonders ermöglicht.

Die Vorerfahrungen der Schüler im Bereich des Bodenturnens sind mir leider nicht bekannt, da Frau Holzner die Klasse erst seit diesem Schuljahr unterrichtet. Ich gehe jedoch davon aus, dass jeder SchülerIn schon Rollerfahrungen gesammelt hat, z.B. durch einen Purzelbaum. Leider ist es mir im Rahmen des Praktikums nicht möglich, diese Unterrichtsstunde in eine Unterrichtseinheit einzuordnen. Daher habe ich die Stationen so gewählt, dass die SchülerInnen diese auch ohne Vorerfahrungen im Bodenturnen selbstständig durchlaufen können.

Damit jedem SchülerIn eine möglichst lange Bewegungszeit gewährleistet wird, habe ich mich dazu entschieden, die Stationen vor der Stunde selbst auf- und auch selbst wieder abzubauen.

Um das oft unbeliebte Thema „Bodenturnen“ möglichst attraktiv zu gestalten, ist ein motivierender Stationsaufbau unumgänglich. Dadurch, dass die Stationen bereits aufgebaut wurden, wird die Neugier der Kinder beim Betreten der Halle geweckt. Durch die Metaphorisierung des Themas mit Hilfe des Igels werden die Kinder weiterhin motiviert und vom vermeintlich langweiligen Thema „abgelenkt“.

Das Gerätearrangement dient jedoch nicht nur zur Motivierung, sondern auch, um Unfälle zu vermeiden. Denn Angst und Hemmungen sind beim Erlernen der Rolle vorwärts ein Aspekt, der unbedingt berücksichtigt werden muss. Nicht zu sehen „wo es hin geht“, verhindert das Einklappen des Kopfes und das schwungvolle Abstoßen und ist somit eine hohe Belastung für die Wirbelsäule. (vgl. Baumann/Diener, 1999, 109) Um diese typischen „Fehler“ zu verhindern, liegen bei jeder Station Bohnensäckchen, die sich die Kinder zwischen Kinn und Brust klemmen können. Bei Station 2 (Schau unter die Bank, kleiner Igel) müssen die SchülerInnen ein Bild unter der Bank erkennen und sind dadurch gezwungen, den Kopf einzuklappen. Die schiefen Ebenen bei den anderen Stationen erleichtern das Rollen zusätzlich. Bei Station 6 werde ich selbst durch einfache Helfergriffe den Hinterkopf unterstützen und gebe somit den SchülerInnen Sicherheit.

Bezug zum Bildungsplan

Legitimiert wird die Unterrichtsstunde „Rolle vorwärts“ durch die Rahmenrichtlinien des Bildungsplans Baden-Württemberg im Punkt 2.3. :

„Sich-Bewegen am Boden, an Großgeräten und in der natürlichen Umgebung.“ Neben der Auseinandersetzung mit Großgeräten und Gerätekombinationen sollen die SchülerInnen „innerhalb von Bewegungsgruppen wie Drehen/Rollen, Springen/Schweben/Überschlagen, Schwingen/Schaukeln, Balancieren/Klettern grundlegende Erfahrungen sammeln“ (Bildungsplan Ba-Wü, 2004, 113).

Lernziele

Stundengrobziel

Das Stundenlernziel lautet: Die SuS sollen an diversen schiefen und flachen Ebenen die Rolle vorwärts üben bzw. die Bewegungsausführung der Rolle vorwärts verbessern.

Feinziele

Die SuS sollen…

Fachlich-Sachliche Kompetenzen

Methodische Kompetenzen

Soziale

Kompetenzen

Personale Kompetenzen

den Bewegungsablauf der Rolle beschreiben und selbstständig durchzuführen

die Rolle vorwärts auf einer schiefen Ebene ausführen

ihre Bewegungsqualität verbessern

den Unterschied zwischen Anspannen und Entspannen erfahren

aufmerksam die Erklärungen des L. verfolgen

sich gegenseitig helfen und verbessern

aufeinander achten (Ballmassage)

sich eigenständig für ein Übungsangebot gemäß ihrem Vermögen entscheiden (Kür)

verantwortungsvoll mit dem eigenen Körper umgehen

6.Methodenbegründung und Verlaufsplanung

Einstiegsphase: Begrüßung und Fangspiel: „Igelfangen“

Verlauf

Methodenbegründung – Alternativen - Differenzierung

L. begrüßt die SuS im Sitzkreis und erklärt ihnen das heutige Thema: „Wir sind heute alle Igel im Rollladen“.

L. erklärt das Aufwärmspiel „Igelfangen“, ein normales Fangspiel, bei dem sich die SuS durch fünf Rückenschaukeln (rund machen wie ein Igel) auf einer Matte befreien können.

L. bittet die SuS, die Stationen ohne Erlaubnis noch nicht zu betreten.

Die Begrüßung ist ritualisiert und ein Zeichen für den offiziellen Stundenbeginn.

Sus bekommen durch die Lernzieltransparenz Orientierung.

Duch die Metaphorisierung des Themas werden die SuS motiviert.

Die Rückenschaukel gibt mir die Möglichkeit zu beobachten, welche SuS Schwierigkeiten bei der Rolle vorwärts haben könnten, außerdem bereitet sie die SuS auf die kommenden Rollbewegungen und damit Belastungen vor und dient zugleich zum Aufwärmen.

Die bereits aufgebauten Stationen laden zum Turnen und Klettern ein.

Um Unfälle zu vermeiden, dürfen die SuS ohne Erlaubnis die Stationen nicht betreten.

6.2.Hauptphase: Stationsarbeit

Station 1: „Der Igel rollt bergab“

Material: 2 Sprungbretter, 4 Matten, Bohnensäckchen

Bei noch nicht ausreichend eingerolltem Rumpf erleichtert die Schräge das Rollen.

Das Bohnensäckchen hilft zusätzlich, den Kopf einzuklappen.

Station 2: „Schau unter die Bank, kleiner Igel“

Material: 2 Bänke, Bilder, Matten

Das Bild unter der Bank fordert ein verstärktes Einklappen des Kopfes.

Station 3: „Der Igel rollt vom Kasten runter“

Material: 2 Kästen, 1 Kein, 1 Sprungbrett, 4 Matten, Bohnensäckchen

Die Schräge erleichtert das Rollen, Kopf kann durch Bohnensäckchen unterstützt werden.

Station 4: „Igellrolle hoch und runter“

Material: 2 Bänke, 2 Weichbodenmatten

Die Weichbodenmatte entlastet die Wirbelsäule und die Schräge erleichtert das Rollen.

Station 5: „Der Igel schaukelt“

Material: 2 Kastendeckel, 2 Gymnastikmatten

Die Rückenschaukel fördert das Anbeugen der Unterschenkel in der zweiten Rollphase.

Außerdem dient die Station als Hinführung zur Rolle rückwärts.

Station 6: „Igel-Rolle vorwärts“

Material: 3 Matten

Die Rolle vorwärts wird ohne Unterstützung geturnt. Lehrer gibt Hilfestellung bei Bedarf.

Verlauf

Methodenbegründung – Alternativen - Differenzierung

L. bittet die SuS erneut in den Sitzkreis und erörtert mit ihnen gemeinsam die Merkmale der Rolle vorwärts und die Stationsregeln.

L. teilt die SuS in 6 gleichgroße Gruppen ein.

L. geht mit den SuS durch die Stationen 1-6 und erklärt sie.

L. bittet einen SuS, die Station vorzuturnen, L. erklärt.

L. erklärt, dass es zu jeder Station eine „Kür“ gibt.

L. bittet die SuS, nach jeder Station den Nacken zu lockern.

L. gibt Signal zum Stationswechsel.

L. ist bei Station 6, kann von dort aus alles beobachten und gibt Hilfestellung.

L. bittet alle SuS am Ende zu Station 6.

SuS dürfen entweder die Rolle vorwärts demonstrieren oder einen Handstand mit Hilfestellung versuchen.

SuS können sich durch den Igel die Rollbewegung besser vorstellen, da dieser sich „rund“ macht und „den Kopf einzieht“.

Diese Merkmale werden aus Sicherheitsgründen mehrmals wiederholt.

Bei der Einteilung achte ich darauf, dass sich SuS mit Turnerfahrung und bessere SuS gerecht auf die Gruppen verteilen, um als Hilfsschüler zu fungieren.

Um Unfälle und Unklarheiten zu vermeiden, werden die Stationen sowohl verbalisiert als auch durch einen Hilfsschüler visualisiert.

Die SuS hätten auch ohne Erklärung beginnen können, da es bei jeder Station Kärtchen mit Beschreibung und Bildern gibt, habe mich aber dagegen entschieden, da ich die Klasse und ihre Vorerfahrungen mit Rollbewegungen zu wenig kenne und um Unfälle zu vermeiden.

Ein Kind als Vorturner gibt den SuS Sicherheit, Motivation und Bestätigung.

SuS können nach dem ersten Versuch selbst entscheiden, ob sie die schwierigere Aufgabe lösen möchten oder nicht.

Differenzierung für stärkere SuS, sowie Motivation und Herausforderung.

Es kann vorkommen, dass es den SuS schwindelig wird, daher nach jeder Station Lockerung der Muskulatur.

Die SuS haben an jeder Station 2 Minuten Zeit.

SuS bekommen Wertschätzung, indem sie ihr Können unter Beweis stellen können

Differenzierung: Handstand.

Schlussphase: Reflexion und Ballmassage

Verlauf

Methodenbegründung – Alternativen - Differenzierung

L. bittet die SuS erneut in den Sitzkreis und stellt Fragen nach den verschiedenen Erfahrungen beim Rollen.

L. sammelt erneut die Merkmale beim Rollen.

L .bittet die SuS zu Zweit zusammen und erklärt die „Igelmassage“ und bittet, nicht zu hart und nicht auf der Wirbelsäule zu rollen.

SuS bekommen Gelegenheit, sich über gemachte Erfahrungen zu äußern und bekommen dadurch Wertschätzung.

SuS wiederholen die Merkmale

Abrundung und Wiederaufgreifung des Themas, Merkmale werden verinnerlicht.

SuS dürfen mit ihrem besten Freund/In zusammen gehen.

SuS entspannen und erfahren das Erlebnis eines „Cool-Downs“, was im Sportunterricht aus Zeitmangel leider zu kurz kommt.

Außerdem merken sie, dass der L. die Belastung des Rückens berücksichtigt und bekommen so Wertschätzung.

Strukturskizze

Schule:

Praktikant:

Mentor :

Datum: 26.01.11

Fach: Sport

Zeit: 45 Minuten ( 9.25 Uhr – 10.10 Uhr )

Thema: „Im Rollcenter“: Wir erlernen und üben die Rolle vorwärts

Ziel: SuS sollen an diversen schiefen und flachen Ebenen die Rolle vorwärts üben bzw. die Bewegungsausführung der Rolle vorwärts verbessern.

Zeit /Phase

Schüler – Lehrer – Interaktion

Sozialform

Medien

ca. 2 Min.

Vorphase

Begrüßung und L erklärt den Inhalt und Ziel der Stunde.

Stationen aus Zeitmangel vom L. vorher aufgebaut, da Demonstration notwendig

Sitzkreis

5 Min.

Hinführung/Aufwärmspiel

„Schaukelfangen“: Es gibt 2 Fänger. Die gefangenen SuS können sich befreien, indem sie 5 mal auf einer Matte die Rückenschaukel durchführen (L. demonstriert vorher die Rückenschaukel)

Gruppenarbeit

Gymnastikmatten

ca. 20 Min.

Hauptphase

L. bittet SuS wieder in den Sitzkreis und teilt SuS in 6 Gruppen à 3 SuS ein

L. bittet SuS mit Turnerfahrung zur Hilfe und erklärt die Stationen und die „Roll-Regeln“

1. Station: Bergab rollen mit Säckchen zwischen Kinn und Brust

2. Station: Von einer Bank abrollen und ein Bild unter der Bank erkennen

3. Station: Von kleiner Anhöhe hinabrollen

4. Station: Von Weichbodenmatte hinabrollen

5. Station: Rückenschaukel mit Aufstehen

6. Station: Rolle vorwärts auf Matten

Zu jeder Station gibt es eine Differenzierung (Kür) auf den Stationskärtchen.

Die SuS gehen selbstständig durch die Stationen und können im 2. Versuch die Kür wählen

L. gibt ggf. Hilfestellung

Gruppenarbeit

Stationsarbeit

Sprungbretter, Matten, Weichbodenmatte, Bohnensäckchen,

Bänke, Bilder,

Kl. Kasten, Gr. Kasten, Kastendeckel

ca. 3 Min

Schlussphase

„Tennisballmassage“: Sus gehen zu Zweit zusammen und massieren sich abwechselnd mit einem Tennisball den Rücken

Partnerarbeit

Tennisbälle

Gymnastikmatten

2 min.

Reflexionsphase

SuS kommen in den Sitzkreis und schildern ihre Erfahrungen beim Rollen.

Sitzkreis

Literatur

Baumann, H. / Diener, H. (1999): Turnen. Bd. I: Turnen spielend erleben. Frankfurt a.M.: Diesterweg.

Knirsch, Kurt/Krecké, Raymond/Laumanns, Sonja/Mack, Harald (2001): Turnen in der Schule: Bewegung, Spiel und Sport in der Schule. Stuttgart: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport.

Laging, R. (1990): Stundenblätter Turnen. Bewegungsgelegenheiten zum Erkunden, Lernen, Gestalten. Stuttgart.

Internetquellen:

Abbildungsverzeichnis:

Abbildung 1: http://www.oeft.at/oelta/bilder/boden11.gif {http://www.oeft.at/oelta/bilder/boden11.gif}

Abbildung 2: http://www.bundesjugendspiele.de/photos/Geraetturnen_UE1/neu/RolleVorwaerts.gif

Station 1

Der Igel rollt bergab

Beginne auf der schrägen Matte.

Turne aus dem Hockstand eine Rolle vorwärts die Schräge hinunter und halte dabei das Säckchen mit dem Kinn auf der Brust fest. Stehe auf, ohne die Hände auf der Matte abzustützen.

**Kür**

Beginne vor der schrägen Matte. Turne eine Rolle vorwärts die Schräge hinunter. Stehe auf, ohne die Hände auf der Matte abzustützen.

Station 2

Schau unter die Bank, kleiner Igel

Beginne im Hocksitz auf der Bank.

Setze die Hände auf die Matte und rolle dich so weit ein, dass du das Bild unter der Bank sehen kannst.

Turne die Rolle und stehe auf, ohne die Hände auf die Matte zu setzen.

**Kür**

Turne die Rolle wie oben beschrieben und lass deine Füße so lange wie möglich auf der Bank (Beine lang machen)

Station 3

Der Igel rollt vom Kasten runter

Beginne im Hocksitz auf dem kleinen Kasten.

Setze die Hände auf die Matte und turne die Rolle. Stehe

auf, ohne die Hände auf die Matte zu setzen.

**Kür**

Turne die Rolle wie oben beschrieben und lass aber deine Füße so lange wie möglich auf dem Kasten (Beine lang machen)

Station 4

Igelrolle hoch und runter

Klettere die Sprossenwand hoch und beginne oben auf der Weichbodenmatte.

Setze die Hände auf die Matte und turne die Rolle. Stehe auf, ohne die Hände auf die Matte zu setzen.

**Kür**

Versuche, bergauf zu rollen!

Station 5

Der Igel schaukelt

Stelle dich mit dem Rücken an den Kastendeckel.

Gehe in den Hockstand und rolle zurück (Beine hinter den Kopf).

Nun rolle wieder vor und setze die Füße auf den Boden.

Stehe auf ohne dich mit den Händen auf dem Kasten abzustützen.

**Kür**

Beginne im Hockstand auf dem Kastendeckel und überprüfe den Abstand zum Ende des Deckels. Turne eine Rolle, setze die Füße auf den Boden und richte dich schnell auf ohne dich dabei mit den Händen auf dem Kasten abzustützen.

Station 6

Igelrolle vorwärts

Turne eine Rolle vorwärts

Achte dabei auf:

- beide Hände aufsetzen

- Kinn auf die Brust

- Hinterkopf aufsetzen

- runder Rücken

- auf beiden Füßen landen

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