Navigation:
Wirtschaften in privaten Haushalten
Datum: 11. Mai 2011 Kommentare: 0
Zusätzliche Informationen:
Die Stunde wurde gut bewertet und hat in der Klasse gut geklappt. Vielleicht ist die Stofffülle zu groß für 45 Minuten Unterricht.
Beschreibung:
Diese Stunde wurde in einer 7ten Klasse gehalten und beschäftigt sich mit dem Thema "Wirtschaften".

Wirtschaften in privaten Haushalten
Pädagogische Hochschule Name S. Weihrauch
Ludwigsburg Semester 2 SS
Unterrichtsentwurf
im Rahmen des Studiums für das Lehramt
an Realschulen
Praktikumsart: Blockpraktikum
Unterrichtsthema: Wirtschaften/ökonomisches Prinzip
Lernbereich/Fach: EWG/Wirtschaft
Klasse: 7b
Schule: Realschule Stuttgart
Datum: 09.06.2010
Zeit: 9.25-10.10 Uhr
Lehrerin/Lehrer: Herr
Dozentin/Dozent: Her
Inhaltsverzeichnis:
Zur Ausgangslage des Unterrichts Allgemeines über die Schule Das Klassenzimmer Die Klasse 7b | S. 3-4 |
Überlegungen und Entscheidungen zum Unterrichtsgegenstand Klärung der Sache Didaktische Überlegungen | S. 5-8 |
Intention des Unterrichts | S. 9 |
Überlegungen zum Lehr-und Lernprozess | S. 10-11 |
Unterrichtsverlauf | S. 12-13 |
Literaturverzeichnis Anlagen | S. 14 S. 15-18 |
Zur Ausgangslage des Unterrichts
1.1 Allgemeines über die Schule
Die Realschule befindet sich in D., im Südosten S‘s. Die Schule ist umgeben von einem bürgerlichen Wohngebiet. Demensprechend kommen viele der Schüler und Schülerinnen1 aus Regelfamilien mit stabilen Strukturen.
Die Klassen sind 2 bzw. alle 3 Jahre 3-zügig. Die Schule zählt 415 SuS, die auf 12 Klassen verteilt sind. Der Klassenzähler liegt somit mit durchschnittlich 27.5 SuS pro Klasse über dem landesweiten Durchschnitt von 26.7 SuS pro Klasse. Die SuS werden von 29 Lehrern unterrichtet, von denen sich 2 im Referendariat befinden.
Die Realschule sticht durch ein Projekt namens "Offene Schule" hervor. Dabei öffnet die Schule jeden Mittwochnachmittag ihre Türen und stellt ihren SuS für 2,-Euro (inklusive Getränk und Nachtisch) ein leckeres Mittagessen in der neuen Cafeteria bereit, das engagierte Mütter, Großmütter und Väter aus den Töpfen zaubern. Außerdem haben die SuS an diesem Tag die Möglichkeit den PC-Raum, den Musikraum und die Sporthalle unter Aufsicht und Anleitung zu nutzen. Desweiteren werden je nach Nachfrage und Jahreszeit, z.B. Hiphop-Dancing, Klettern an der Kletterwand des Alpenvereins, Plätzchen Backen, Selbstbehauptungskurs für Mädchen ...u.a.m.2 angeboten.
In der Realschule werden die Unterrichtsfächer hauptsächlich in Einzelstunden unterrichtet. Eine solche Einzelstunde geht 45 Minuten und wird durch ein Pausenläuten beendet.
1.2 Das Klassenzimmer
Das Klassenzimmer verfügt neben dem Lehrerpult über 15 Doppeltische. Diese Doppeltische sind frontal zur Tafel hin ausgerichtet. Jeder Doppeltisch steht einzeln da, sodass die SuS maximal einen Nebensitzer haben. Eine Partnerarbeit lässt sich durch diese Tischkonstellation schnell und unkompliziert durchführen. Das Klassenzimmer ist nach Osten ausgerichtet, sodass die Mittagssonne nicht direkt in das Klassenzimmer scheint. Nichts desto trotz wird es in dem Klassenzimmer sehr schnell warm und die Luft stickig.
1.3 Die Klasse 7b
Die Klasse 7b, in der ich unterrichte, hat 29 SuS. Davon sind 14 weiblich und 15 männlich. Es gibt viele Schüler und Schülerinnen mit Migrationshintergrund, diese haben aber keine Sprachprobleme. Die SuS sind zwischen 13 und 15 Jahre alt.
Ich habe die Klasse ausschließlich in EWG und sehe sie eine Stunde von 3, die sie insgesamt pro Woche haben.
Die Mitarbeit und die Leistungen der SuS sind gut. Die SuS arbeiten gerne in Gruppen zusammen und sind für Diskussionsthemen zu begeistern. Die Schüler sind stets bereit, die Unterrichtsinhalte mit ihren eigenen Erfahrungen zu bereichern. Es gibt einzelne Schüler die durch ihre Meldungen öfter auffallen als andere. Trotzdem erscheint mir die Klasse im Bezug auf ihre Leistung homogen zu sein.
Das Wirtschaften wird in der Realschule normalerweise erst ab Klassenstufe 8 unterrichtet. Aufgrund des Tagespraktikums wurde dieses jedoch in die Klassenstufe 7 vorgezogen. Trotzdem folgen die SuS den Themen interessiert, da sie auf Inhalte stoßen, mit denen sie auch schon im realen Leben in Berührung kamen.
Überlegungen und Entscheidungen zum Unterrichtsgegenstand
2.1 Klärung der Sache:
Das Thema "Wirtschaften im privaten Haushalt/ ökonomisches Prinzip" stellt ein wichtiges Thema de Wirtschaftslehre dar. Um das Thema zu verdeutlichen müssen erst die menschlichen Bedürfnisse geklärt werden. Um diese zu Bedürfnisse zu befriedigen braucht man Güter. Unsere Bedürfnisse jedoch sind größer als die uns zur Verfügung stehende Menge an Gütern. Das wiederum zwingt die Menschen zum Wirtschaften und damit zum Handeln nach dem ökonomischen Prinzip. Die erfahrbare Welt zeichnet sich im wesentlichen durch ihre Endlichkeit aus, die zu gewissen Problemen führt. Wir stellen fest, dass sich unsere Bedürfnisse auf eine Vielzahl von Gütern richten und prinzipiell unbegrenzt sind. Im Unterschied zum Schlaraffenland sind unsere Mittel, z.B. das zur Verfügung stehende Einkommen, jedoch begrenzt. Es herrscht also eine Knappheit an Mitteln. Auch andere Ressourcen und Fähigkeiten stehen uns jeweils nur in beschränkter Weise zur Verfügung. Die Knappheit existiert allerdings nicht in erster Linie deshalb, weil einige Ressourcen endlich sind. Die Knappheit ergibt sich vielmehr aus dem Zusammentreffen von übersteigerten Wünschen der Menschen nach einigen Ressourcen, in solchen unbegrenztem Ausmaß nicht vorhanden sind. Erkennt der Einzelne die Knappheit seiner Mittel, zwingt ihn das wiederum zum Wirtschaften, d.h. wirtschaftlich zu handeln. Dies wiederum bedeute konkret, der einzelne muss sich entscheiden, er muss zwischen Alternativen wählen, er kann nicht alle Bedürfnisse vollständig und gleichzeitig erfüllen. Er muss auf Wünsche verzichten und kann andere nur zum Teil verwirklichen. Die durch eine Wahlentscheidung vernachlässigten Bedürfnisse werden von dem Individuum möglichst reduziert.3
Als konkretere Möglichkeiten wirtschaftliche Entscheidungen zu fällen gilt das ökonomische Prinzip. Dieses wird entweder umgesetzt, indem man mit gegebenen mitteln einen möglichst hohen Erfolg erzielt(Maximalprinzip), Oder ein bestimmter Erfolg soll mit dem geringstmöglichen Aufwand erreicht werden (Minimalprinzip). Diese zwei Prinzipien dienen als Richtschnur für sinnvolles wirtschaftliches Handeln. "Der wirtschaftlich handelnde Mensch muss im Einzelfall seine Situation zunächst analysieren, ehe er in Abhängigkeit von gegebenen Zielen oder Mitteln den zu minimierenden Mitteleinsatz oder den zu maximierenden Zielerreichungsgrad anstrebt."4
2.2 Didaktische Überlegungen
Eingliederung in den Bildungsplan
Das Thema "Wirtschaften im privaten Haushalt/Ökonomisches Prinzip" ist in den Rahmenrichtlinien des Bildungsplans für die Realschule BW dem Thema "Teilnehmer im Marktgeschehen"5 zuzuordnen. Die Erarbeitung des Wirtschaftlichkeitsbegriffs und des ökonomischen Prinzips folgt der Erkenntnis, dass unendliche Bedürfnisse auf knappe Mittel treffen und der Mensch so zum Wirtschaften gezwungen ist. Die SuS sollen angeregt werden über eigene wirtschaftliche Entscheidungen nachzudenken, ihre Mittel planvoll einzusetzen und ihre wirtschaftlichen Entscheidungen anhand des ökonomischen Prinzips nachzuvollziehen.
Stellung der Stunde in der Unterrichtseinheit
Vor der Unterrichtseinheit „Teilnehmer im Marktgeschehen“ haben die SuS bereits über Bedürfnisse, das Angebot und die Nachfrage sowie „die Kinder als Konsumenten“ gesprochen. In der letzten Stunde ging es darum, was die SuS mit überschüssigem Taschengeld anstellen können. Dabei wurde auf Aktien eingegangen und auf das Sparbuch. Passend dazu wird nun in meiner Unterrichtseinheit darüber gesprochen, dass das Geld normalerweise nicht reicht um einen Teil davon zu sparen und sich gleichzeitig all seine Wünsche zu erfüllen. Eine solche Situation zwingt uns zum Wirtschaften. Beim Wirtschaften werden nun die beiden Prinzipien des Wirtschaftens erörtert und abschließend ,falls noch etwas Zeit übrig ist, erarbeitet die Klasse einen kleinen Haushaltsplan, um einen Überblick über ihre „Einnahmen und Ausgaben“ zu bekommen. Von dem Handeln der Personen im privaten Haushalt wird in der darauffolgenden Stunde zum Handeln in Unternehmen übergeleitet. Dabei können die in meiner Stunde besprochenen Prinzipien des Wirtschaftens übernommen werden und in Verbindung mit dem Ziel der Gewinnmaximierung gebracht werden. Außerdem wird in dieser Stunde der Begriff „Betrieb“ geklärt.
Gegenwartsbezug und Zukunftsbezug
Gemäß des Modells nach Klafki möchte ich einen Gegenwarts- und Zukunftsbezug bei den SuS herstellen. Schon früh treten die SuS heutzutage als Konsumenten in der Wirtschaft auf. Aus eigener Erfahrung wissen die Jugendlichen, dass sie Bedürfnisse und Wünsche entwickelt haben, die sie nicht allesamt befriedigen können, da diese auf begrenzte Mittel treffen. Bedürfnisse können hier zum Beispiel der Wunsch nach einer Spielekonsole, einem Handy und einem MP3Player sein, die Mittel dafür, beispielsweise das Taschengeld, sind aber nur begrenzt vorhanden. Aus diesem Grunde ist es notwendig den SuS die Prinzipien des wirtschaftlichen Handelns näher zu bringen, bzw. Strategien zu zeigen, nach denen vernunftbetontes Handeln möglich ist. Durch das Verstehen des Minimal- und Maximalprinzips sollen die SuS in die Lage versetzt werden, eigene wirtschaftliche Entscheidungen bewusster zu reflektieren und zu hinterfragen. Desweiteren sollen die SuS auch lernen, dass der vernünftige Umgang mit Ressourcen sich nicht nur auf das Taschengeld bezieht, sondern beispielsweise auch auf Zeit, Lernaufwand, Kraft, Umwelt etc. und somit nicht nur finanzielle Entscheidung bedacht getätigt werden müssen. Womit wir auch schon bei der Wichtigkeit meines Themas für die Zukunft der Kinder wären. Es ist von Bedeutung die SuS zu vernünftigen Konsumentenverhalten zu erziehen. Ihr Leben lang werden sie auf knappe Mittel und unendliche Bedürfnisse stoßen. Allein schon im finanziellen Bereich ist es wichtig frühzeitig bei dem Thema Taschengeld den vernünftigen Umgang mit selbigem bewusst zu machen, da die SuS in späterer Zukunft auf eigenen Beinen stehen werden und mehr Geld zu Verfügung haben werden, dem aber auch mehr Bedürfnisse und Ausgaben gegenüberstehen. Mit dieser späteren, weit komplexeren finanziellen Situation, können die SuS leichter umgehen, wenn sie schon beim Taschengeld Strategien kennen lernen, mit Geld bewusster umzugehen.
Die SuS lernen das ökonomische Prinzip anhand der exemplarischen Bedeutung des Kaufs eines Handys. Die Problematik der begrenzten Mittel und der unbegrenzten Bedürfnisse werden anhand dieser Beispiele den SuS bewusst gemacht, damit die allgemeinen Gesetzmäßigkeiten anschließend herausgearbeitet werden können.
Unterrichtsprinzipien
In der Einführungsphase soll das Interesse der SuS an der kommenden Unterrichtstunde anhand einer Folie geweckt werden, indem eine Problemsituation aufgezeigt wird. Die SuS sollen das Problem erkennen und mit ihrer eigenen Erfahrung verknüpfen. (Prinzip der Lebensnähe, Prinzip der Motivation).
In der ersten Erarbeitungsphase, dem Schwerpunkt meiner Stunde, bekommen die SuS anfangs die Möglichkeit sich mit Handyangeboten auseinander zu setzen und sich so Gedanken zum Lerngegenstand zu machen (Prinzip der Schülerorientierung). Bei den Überlegungen zur Auswahl eines Angebots tauschen sich die SuS mit ihrem Nachbarn aus (Prinzip der Kommunikation, Prinzip der Aktivität). Später werden die erarbeiteteten Erkenntnisse auf das Maximalprinzip transferiert und auf der Folie fixiert (Prinzip der Ergebnissicherung).
Der zweite Teil der Erarbeitungsphase verläuft ähnlich. Die SuS überlegen sich, was sie bei dem Kauf eines teuren Gegenstandes alles beachten sollten. Es handelt sich bei dem Produkt des Begehrens um ein Handy (Prinzip der Lebensnähe, Prinzip der Motivation). Im Anschluss werden die gewonnenen Erkenntnisse auf das Minimalprinzip transferiert und ebenfalls auf der Folie fixiert (Prinzip der Ergebnissicherung).
Die auf der Folie zusammengefassten neue Begriffe werden von den SuS ins Heft übertragen, damit sie noch einmal durchgeschaut und aufgearbeitet werden können. (Prinzip der Strukturierung des Lerninhalts, Prinzip der Ergebnissicherung).
In der nächsten Phase transferieren die SuS ihr erworbenes Begriffswissen (Minimal-und Maximalprinzip) auf Beispielfälle, in dem die SuS das richtige ökonomische Prinzip durch ankreuzen zuordnen müssen.(Prinzip der Wiederholung und der Festigung). Die Ankreuzbeispiele sollten den SuS dabei aus ihrer Lebenswelt bekannt sein (Prinzip der Lebensnähe).
Intention des Unterrichts
Fachkompetenzen:
Die SuS kennen zwei Formen des wirtschaftlichen Handelns
Die SuS wissen, dass man mehr Bedürfnisse hat als zu dessen Befriedigung benötigte Mittel.
Die SuS lernen den Begriff "Wirtschaften" kennen
Personalkompetenzen:
Die SuS können das ökon. Prinzip bei ihrem alltäglichen Handeln erkennen.
Die Schüler transferieren das im Unterricht gelernte auf neue Fallbeispiel.
Sozialkompetenzen:
Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre Kompetenzen mit einem Partner zusammen zu arbeiten.
Methodenkompetenzen:
Die SuS sollen aus einer Variation aus Angeboten, das beste herauslesen, um sich so die Grundlage für das Verständnis des Maximalprinzips selbst zu erschließen.
Die SuS lernen das Minimalprinzip als Methode kennen und dieses beispielsweise in einem Preisvergleich umzusetzen.
Überlegungen zum Lehr-und Lernprozess
Nach der Begrüßung lege ich die Folie 1 auf dem Tageslichtprojektor auf (Stummer Impuls). Auf dem Tageslichtprojektor kann ich das Bild der ganzen Klasse gut sichtbar zeigen. Die SuS sollen durch das Bild motiviert werden und es anfangs beschreiben. Auf der Folie 1 ist eine Person zu sehen, die viele Wünsche hat aber nur wenig Geld. Ich gehe davon aus, dass die SuS sich mit der Person auf dem Bild identifizieren. Das wiederum soll zusätzlich motivieren, da das Problem den Jugendlichen aus dem eigenen Leben bekannt ist. Nachdem die SuS das Problem beschrieben haben, werde ich die erarbeitet Problemstellung zur Sicherung an die Tafel schreiben. Nun suchen wir nach Lösungsansätzen, wie wir diesem Problem begegnen. Auch hier sollten die SuS über eigene schon getroffene Entscheidungen reflektieren und darauf kommen, dass sie entweder mehr Geld beschaffen müssen oder Prioritäten setzen müssen, wobei wir dann schon beim planvollen Umgang mit Geld wären, also beim Wirtschaften. Dies werde ich auch so an der Tafel fixieren, wobei ich das Wirtschaften als Überschrift der Stunde hinzufügen werde. Die SuS übernehmen dann den Tafelaufschrieb in das Heft.
Vom Wirtschaften leite ich über zu den zwei Prinzipien des Wirtschaftens. Die SuS bekommen ein Arbeitsblatt, bei dem sie sich in der Aufgabe 1 für ein Handy für 100 € entscheiden sollen. Für einen Handy habe ich mich in der Aufgabenstellung deshalb entschieden, weil in einer der vorhergegangenen Stundendas Thema Handy angeschnitten wurde und nun darauf zurückgegriffen wird. Außerdem können alle SuS etwas mit dem Handybegriff anfangen und sich damit identifizieren. Für diese Aufgabe habe ich mich für eine Partnerarbeit entschieden, sodass die SuS im Team arbeiten. Eine Gruppenarbeit habe ich deshalb nicht als Sozialform gewählt, da das Umsetzen der SuS möglicherweise zu viel Unruhe erzeugen würde. Bei der Bearbeitung der Aufgabe wenden die SuS automatisch das Maximalprinzip an, indem sie für eine gewissen Preis ein bestmögliches Angebot raussuchen müssen. Dies soll einen direkten Zusammenhang zwischen der Lebenswelt der SuS und dem Thema der Stunde herstellen. Im Plenum werden anschließend die Ergebnisse besprochen und mit den SuS gemeinsam das ökonomische Prinziphergeleitet. Dies geschieht anhand eines Lückentextes auf der Folie 2, indem das eben angewandte Prinzip allgemein dargestellt werden soll. Dieser Transfer dient der Vertiefung und der Wissenssicherung. Eine Folie habe ich hier deshalb statt einem extra Arbeitsblatt als Medium gewählt, da die SuS den Inhalt der Folie zur Ergebnissicherung in ihr Heft übernehmen sollen.
Der zweite Teil der Aufgabe verläuft ähnlich. Die SuS bekommen den Auftrag ein I-Phone zu kaufen und müssen überlegen, welche Gedanken sie sich eventuell vor dem Kauf machen müssen. Sie sollten vor allem darauf kommen, dass es sich bei teureren Anschaffungen meistens lohnt Preise zu vergleichen. Bei diesem Anwendungsbeispiel, werden die SuS, vorausgesetzt sie kommen darauf Preise zu vergleichen, automatisch das Minimalprinzip anwenden, d.h. ein gegebenes Ziel mit minimalen Mitteln zu erreichen. Auch über diese Aufgabe wird im Plenum gesprochen und ein allgemeiner Lückentext auf der Folie 2 vervollständigt. Die SuS haben nun das Minimal-und Maximalprinzip in einer Folie nebeneinander stehen und sollen diese nochmals vergleichen und anschließend zur Sicherung in das Heft übernehmen.
Anschließend werden die SuS auf ihrem AB1 die letzte Aufgabe bearbeiten und dabei das ökonomische Prinzip in verschiedenen Kontexten herauslesen. Durch diesen Transfer verfestigen die SuS ihr Wissen. Sie transferieren die bisher gewonnen Erkenntnisse auf ganz neue Fälle, bei denen die SuS merken, dass dem ökonomischen Prinzip nicht nur Geld als Mittel zur Erreichung von Zielen zugrunde liegen. Die Beispiele sind lebensnah und sollen dadurch zusätzlich motivieren.
Falls die Zeit noch ausreicht, will ich am Ende noch ein ganz konkretes Beispiel des Wirtschaftens in Form eines Haushaltsplanes aufzeigen. Dabei sollen die SuS ihre monatliche Ausgaben auf die rechte Seite einer Tabelle schreiben und die Einnahmen auf die linke Seite. Beide Seiten werden am Ende aufsummiert und voneinander abgezogen. Kommt eine negative Zahl raus, sollen die SuS überlegen, wie sie diese ins positive bringen könnten.
Verlaufsplan
wurde gesondert verschickt.
6. Verwendete Literatur
Graf, Gerhard: Grundlagen der VWL 2. Auflage, Heidelberg: Physica Verlag
Weitere benutzte Quellen:
www.frlers.s.schule-bw.de/schule_o.html
Bildungsplan für das Fach EWG an Realschulen in BW
1 {#sdfootnote1anc} ab jetzt SuS gennant
2 {#sdfootnote2anc} vgl. www.frlers.s.schule-bw.de/schule_o.html
3 {#sdfootnote3anc} vgl. Graf, 2002, S. 5-8
4 {#sdfootnote4anc} Graf, 2002, S.6
5 {#sdfootnote5anc} vgl. Bildungsplan RPO 2003 für Realschulen in BW
Seite 18
Kommentare (0)
Schreibe den ersten Kommentar zu diesem Material!











