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Clustering im Deutschunterricht
Datum: 22. Januar 2012 Kommentare: 0
Zusätzliche Informationen:
Die Hausarbeit gibt einen Überblick über die Vorteile des Clusterns und stellt Einbindungsmöglichkeiten vor.
Beschreibung:
Um kreative Schreibübungen machen zu können, sollten Schülern das Hilfsmittel Cluster zur Verfügung gestellt werden

Clustering im Deutschunterricht
Einleitung
In der aktuellen Schreibforschungsdiskussion wird deutlich, dass im Deutschunterricht immer größerer Wert auf den Schreibprozess der Schüler und Schülerinnen gelegt werden soll. Der zu schreibende Text soll schrittweise entstehen, Lernende sollen Texte planen, verfassen und überarbeiten. Dabei sind ganz unterschiedliche Herangehensweisen möglich, in denen die Schüler und Schülerinnen selbsttätig und selbstständig arbeiten und einen individuellen Zugang zu dem Thema finden sollen. Auch der Erwerb von Schreibkompetenz und des Schreibhandelns findet in der Schreibforschung Beachtung. Kreativen Verfahren als Phase des Schreibprozesses als auch zur Entwicklung einer Schreibkompetenz werden immer öfter empfohlen.
Im ersten Teil der Arbeit werde ich die Verfahren Mindmapping und Clustering kurz erläutern. Um sie im Laufe der Arbeit fundiert und begründet in die unterschiedlichen Aspekte der Schreibforschung einordnen zu können, ist es unumgänglich, diese zunächst kurz vorzustellen und danach ihre Unterschiede und Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten. In diesem Zusammenhang werde ich ebenfalls kurz begründen, warum die Verfahren dem kreativen Schreiben zugeordnet werden. Erst mit diesem Vorwissen gelingt eine differenzierte Betrachtung der Thematik.
Darauffolgend werde ich mich mit der Schreibforschung beschäftigen. Diese hat sich in den letzten Jahrzehnten immer weiterentwickelt. Nach einer kurzen Einführung der Schreibforschung werde ich genauer auf die großen Teilgebiete dieser eingehen, diese zunächst allgemeiner betrachten um dann die Methoden des Mindmappings und Clusterings damit in Verbindung zu bringen.
Dabei wird es hauptsächlich um das Schreiben als Prozess und die Entwicklung der Schreibkompetenz gehen.
Die Frage, ob beide Verfahren gleichermaßen genutzt werden können und in welchen Bereichen sie differieren und ggf. aufeinander aufbauen können, soll in der abschließenden Reflexion, am Ende meiner Arbeit, geklärt werden.
Beide Methoden sind, trotz ihrer Differenzen, kreative Verfahren. Benutzt der Schreiber/ die Schreiberin diese, so wird das Gehirn auf eine besondere Weise benutzt und aktiviert. Des Weiteren wird in der aktuellen Schreibforschung deutlich, dass die Psychologie des Lernenden eine große Rolle beim Verfassen eines Textes spielt. Die Angst vor dem leeren Blatt, keine genaue Vorstellung über den fertigen Text blockieren nicht selten den Schreibprozess von Vornherein1. Im Rahmen der Einordnung von Mindmapping und Clustering in die Schreibforschung werde ich deshalb unter Anderem auf die Gehirnforschung, als auch auf die Kognitionspsychologie, eingehen.
Als Primärliteratur im Bereich des Mind Mappings habe ich das Buch von Mogens Kirckhoff „Mind Mapping. Einführung in eine kreative Arbeitsmethode“ gewählt, welches sich eingehend mit diesem Verfahren beschäftigt.
Gabriele R. Rico hat die Methode des Clusterns entworfen. Das von ihr geschriebene Buch „Garantiert schreiben lernen.“ gibt einen Überblick über Clustering und stellt somit meine Grundlage für dieses Thema dar.
Bezüglich der aktuellen Schreibforschung beziehe ich mich primär auf das von Jasmin Merz – Grötsch verfasste Buch „Schreiben als System. Schreinforschung und Schreibdidaktik.“. Die Sekundärliteratur ist nach den entsprechenden Kriterien der Themen, der Vertiefung und Erweiterung der Primärliteratur gewählt. Dabei habe ich bezüglich der Verknüpfung der beiden kreativen Verfahren mit der aktuellen Schreibforschung darauf geachtet, dass die gewählte Literatur die Themenbereiche nicht isoliert betrachtet, sondern ebenfalls unter Aspekten der Schreibforschungsdiskussion wie beispielsweise der Gehirnforschung.
Hauptteil
1 Vorstellung der Verfahren
1.1 Clustering
Die „assoziative Verknüpfung von Ideen und Vorstellungen“2 steht beim Clustern im Vordergrund.
In der Mitte des Blattes steht ein eingekreister Begriff, ein Schlüsselwort, um das Assoziationen geschrieben werden. Dabei gibt es keine Ordnung, das Thema wird nicht weiter gegliedert. Vielmehr kann zu jedem Begriff an einem Zweig wieder eine neue Assoziation notiert werden. Das Schlüsselwort in der Mitte dient als Reiz für spontane Einfälle, Ideen und Gedanken, die in einem Cluster festgehalten werden. Dabei ist jeder abgehende Zweig und somit jede Assoziation gleichwertig. Ausgehend von der Mitte notiert man eine Assoziationskette. Wenn diese beendet ist, beginnt man wieder beim Kernwort und bildet den nächsten Strang mit Assoziationen.
Beim Clustern gibt es im Grunde keine Regeln, „es gibt keine richtige und keine falsche Art, ein Cluster zu bilden.“3 Wichtig ist, dass alle Einfälle spontan notiert werden, ohne lange darüber nachzudenken.
1.2 Mind Mapping
Beim Erstellen eines Mind Maps geht es vor allem um Assoziationen zu einem bestimmten Begriff.
Ähnlich wie bei einem Cluster wird das Hauptthema relativ groß in die Mitte eines Blattes geschrieben. Danach werden alle Schlüsselwörter, die dem Schreiber dazu einfallen, um das Thema herum aufgeschrieben und mit Strichen zum Hauptbegriff verbunden. Es entstehen die Hauptäste des Mind – Maps, die das übergeordnete Thema gliedern. Von diesen gehen wiederum Zweige ab, die untereinander erneut verästelt werden dürfen.4 Die Reihenfolge ist dabei nicht relevant. Ein Mind – Map kann nur aus Wörtern bestehen, es dürfen allerdings auch Bilder verwendet werden. Auch der Gebrauch von unterschiedlichen Farben ist nicht nur erlaubt, sondern sogar sehr ratsam.
Auch wenn das Verfahren des Mind Mappings mit wenigen Regeln auskommt, so muss der Schreiber doch auf bestimmte Dinge achten. Generell gilt, dass nur Substantive verwendet werden sollten. Je öfter der Schreiber bzw. die Schreiberin Mind – Maps anfertigt, desto prägnanter werden diese. Um das eigene Mind – Map auch nach Beendigung dieses schnell überblicken und lesen zu können wird dazu geraten, ausschließlich in Großbuchstaben zu schreiben. Das Verfahren sollte auf einem weißen Blatt angewendet werden, ohne Linien oder Karos, es ist sinnvoll, denn Hauptbegriff in die Mitte des Blattes zu schreiben um genug Platz für Hauptäste und abgehende Zweige zu haben. Diese sollten zum Kernwort hin dicker werden, je weiter sie sich vom Kernwort entfernen, desto schmaler sollten sie werden. Tony Buzan, der die Methode entwickelt hat, rät zusätzlich, auch die Blockbuchstaben größer zu schreiben je näher man an das Kernwort kommt.
Zusammenfassend kann man sagen, dass das Mind – Map ein Verfahren zur Strukturierung und Sortierung von Gedanken ist, bei dem eigene Gedanken und Ideen zu einem Oberbegriff immer weiter unterteilt und gegliedert werden. Das freie Assoziieren steht dabei erst an zweiter Stelle.
1.3 Abschließender Vergleich
Auf den ersten Blick erscheinen die beiden Methoden ähnlich. Zu Beginn der Arbeit steht immer der Kernbegriff in der Mitte, um den dann Assoziationen geschrieben werden.
Nichtsdestotrotz differieren die Verfahren in grundlegender Weise. Beim Clustern steht die freie Assoziation im Vordergrund, alle notierten Wörter sind gleichwertig. Es gibt keine Regeln, kein richtig oder falsch, es soll nicht lange überlegt werden sondern einfach geschrieben werden. Auch die Wortarten der spontan notierten Einfälle sind dabei irrelevant. Adjektive, Verben, Substantive und sogar umgangssprachliche Ausdrücke, wie beispielsweise „aua!“, dürfen aufgeschrieben werden.
Beim Mind – Map sieht das anders aus. Die zu notierende Wortart ist festgelegt und es gibt einige Regeln die unbedingt beachtet werden sollten, wenn der Schreiber ein Mind – Map erstellt.
Der wohl größte und bedeutendste Unterschied findet sich im Ordnungs- und Strukturaspekt.
Bei einem Mind – Map wird das Thema direkt unterteilt. Die Schlüsselwörter auf einem Hauptast stellen die erste Gedankenebene dar, weitere Zweige, die von ihnen abgehen, die zweite Gedankenebene und so weiter. Somit wird das Thema sofort strukturiert und geordnet dargestellt.
Die Gedanken und Assoziationen bei einem Cluster werden ohne Ordnung und Struktur notiert und alle Wörter sind gleichwertig. Es ist weitaus unstrukturierter.
Es wird deutlich, dass Assoziationen sowie neue Ideen und deren Sammlung im Mittelpunkt beider Verfahren stehen. Beim kreativen Schreiben geht es darum, Routinen zu durchbrechen, die Sicht auf bereits vorhandenes Wissen zu verändern und zu erweitern. Das Schaffen von „assoziativen Brücken“5 ist demnach ein wichtiger Aspekt des kreativen Schreibens, so dass beide Methoden diesem zugeordnet werden können.
2 Schreibforschung im Kontext von Clustering und Mindmapping
2.1 Schreibforschung
Die Schreibforschung hat sich in den letzten Jahrzehnten immer weiterentwickelt. Mitte der 80er Jahre entwickelte sich die Schreibforschung in Deutschland, basierend auf den Schreibforschungen der USA in den 70er Jahren.
Die Schreibkompetenz der Bevölkerung hatte sich enorm verschlechtert. Da die Institution Schule an dem Erwerb dieser einen hohen Anteil hat, dachte man zunehmend über eine Verbesserung des Schreibunterrichts nach.
Zu Beginn der Forschungen stand ausschließlich das Produkt, der fertige Text, im Vordergrund. Dies änderte sich im Laufe der Untersuchungen und es kristallisierte sich heraus, dass es, untersucht man die Schreibkompetenz, auf viele unterschiedliche Faktoren, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schreiber und Schreiberinnen ankommt. .
Die Schreibforschung splittete sich in verschiedene Teilgebiete auf.
Ich werde mich mit der kognitiven Schreibforschung beschäftigen, die sich mit Problemen von Schreibern und Schreiberinnen und der zielgerechten Erfassung der Schreibprozesse auseinandersetzt, wobei die einzelnen Phasen dieses Prozesses analysiert und geübt werden sollten.
Dabei waren Untersuchungen von van Dijk und Kintsch im Jahre 1980 bezüglich der Textrezeption der Kognitionspsychologie für die kognitive Schreibforschung von großer Bedeutung. Es entstanden viele „Einzeluntersuchungen, die die Teilleistungen der Textproduktion näher analysierten.“6
Innerhalb der kognitiven Schreibforschung ergaben sich einzelne Untersuchungen, die sich von dort an immer wieder auf den Schreibprozess und die Schreibentwicklung bezogen. Emig entwarf Protokolle zum lauten Denken, sogenannte „Think – aloud – Protokolle“. Dabei bestätigte sich erneut die Prozesshaftigkeit des Schreibens.
Auf Grundlage ihrer Forschungen und unter systematischem Einsatz ihrer Methode, entwickelten Hayes und Flower ein Schreibprozessmodell und die kognitive Schreibforschung beschäftigte sich nunmehr mit der Schreibprozessforschung aus der sich die Entwicklung der Schreibkompetenz ergeben soll.
2.2 Schreibprozessforschung
Die Schreibprozessforschung ist in zwei große Forschungsgebiete unterteilt. Zum einen untersuchen Forscher das Schreiben prozessorientiert. Besonders im Bezug auf Modelle zum Schreibprozess ist dies wichtig.
Dabei geht es um die Textproduktion als Problemlöseprozess, zur Wissensgenerierung und – verarbeitung und um die Textproduktion im Zusammenhang prozessorientierter Schreibentwicklung.
Ein anderer Zweig forscht eher unter psychoanalytischen Gesichtspunkten und untersucht dabei, inwiefern die Textproduktion kreative Prozesse fördert und zur Identitätsförderung und Persönlichkeitsentwicklung beträgt.7
Die Betrachtung des Schreibens als Problemlöseprozess spielt eine wichtige Rolle. Hayes und Flowers Modell (1980) zum Schreibprozess stellt dabei, trotz einiger Kritik, das Basismodell dar und wurde von einigen Forschern, wie Ludwig und de Beaugrande, erweitert. Auch Hayes selber hat dies 16 Jahre später nochmal revidiert.
Hayes und Flowers Modell bezieht sich im Wesentlichen auf drei Phasen des Schreibens, die wiederum durch unterschiedliche Faktoren beeinflusst werden. Die erste Phase ist die des Planens. Dabei wird bereits vorhandenes Wissen im Langzeitgedächtnis abgerufen, auf Verwendbarkeit geprüft und bei Brauchbarkeit notiert. Es entstehen Ideen und Informationen werden geordnet.
Die Formulierung und Versprachlichung stellt in diesem Modell die zweite Phase dar. Dabei ist die Richtung des „Bottom ups“, also die Suche nach Wörtern die dann zu Sätzen zusammengefügt werden, möglich, als auch die entgegengesetzte Richtung, bei der zunächst Satzschemata ausgewählt werden, um diese dann im nächsten Schritt mit Wörtern zu füllen („Top down“). Durch diesen Prozess findet der Schreiber laut Hayes und Flower richtige Formulierungen und vermeidet Widersprüche und Wiederholungen.
Überarbeitung des Geschriebenen durch beispielsweise Ergänzungen oder Umformulierungen finden in der dritten Phase statt. Da der Schreiber/ die Schreiberin jedoch auch beim Finden einer guten Formulierung diese immer wieder Überarbeitet, hängen die zweite und dritte Phase eng zusammen und können sich durchaus überschneiden.
Ludwig bringt das Modell neben einigen Erweiterungen in einen didaktischen Bezugsrahmen, was dazu geführt hat, dass Ludwigs Modell eine hohe Relevanz für den schulischen Schreib- und Aufsatzunterricht hat.
Kinder durchlaufen einzelne Phasen beim Text schreiben. Nach Ludwig besteht dieser Prozess aus fünf Phasen. Zu Beginn steht die Motivation, einen Text zu schreiben. Es folgt die konzeptionelle Phase, in der die Idee entsteht, die Gedanken strukturiert werden und ein Schreibplan gebildet wird. Darauffolgend sind innersprachliche Prozesse entscheidend. Diese setzen sich aus der Text- und Satzbildung, sowie aus der Berücksichtigung von Konventionen, der geschriebenen Sprache zusammen. In der vierten Phase geht es um die motorischen Prozesse des Schreibers: Bildung des Bewegungsprogramms, Ausführung und Kontrolle sind dabei die entscheidenden Punkte. Die redigierende Phase stellt die letzte Phase des Schreibprozesses dar. Der Text wird gelesen, korrigiert, bearbeitet und fertig gestellt.
Alle fünf Phasen werden von situativen Bedingungen, wie zum Beispiel Schreibanlass oder Rezipient beeinflusst.8
De Beaugrande bleibt wesentlich näher am Konzept von Hayes und Flower. Er modifiziert die einzelnen Phasen, sie bleiben jedoch mit dem Basismodell vergleichbar. Wichtig ist für ihn, dass die Phasen nicht klar voneinander getrennt werden können, sondern überlappen und der Schreiber/ die Schreiberin während des Schreibprozesses immer wieder auf die einzelnen Phasen zurückgreifen kann. Auch diese Ansicht teilt er mit der von Hayes und Flower.9
Hayes selber erweitert sein Modell in der Weise, dass er den Schreiber und die Schreibumgebung mit einbezieht und somit alle Faktoren des Schreibprozesses berücksichtigt werden. Hieraus ergeben sich weitere wichtige Teilaspekte der Schreibforschung, wie beispielsweise die Motivation und kognitive Prozesse, auf die ich im weiteren Verlauf meiner Arbeit noch eingehen werde.
2.1.1 Einordnung von Clustering und Mindmapping
Aus der Zusammenfassung der aktuellen Schreibforschung geht hervor, dass das Schreiben heute als Prozess gesehen wird, der aus unterschiedlichen Phasen besteht. Bezüglich der Schreibprozessforschung kann Clustern bei Ludwigs Modell in die konzeptionelle Phase eingeordnet werden. Das kreative Schreiben ist immer mehr angeleitet, als das freie Schreiben. Meist ist ein Oberthema vorgegeben, den Schreibern und Schreiberinnen steht es jedoch frei, was sie aus diesem Thema machen. Ein Cluster kann in dieser, sehr zu Beginn des Schreibprozess stehenden, Phase helfen, eigene Gedanken und Ideen zu dem Oberthema zunächst überhaupt zu Papier zu bringen. Da ziemlich schnell deutlich werden wird, dass einige Assoziationszweige beladener sein werden als Andere und viele sehr unterschiedliche Gedanken aufgeschrieben werden, fällt es so oft leichter, die Ideen und Einfälle zu überschauen. Dadurch entstehen vielfältige Möglichkeiten für das letztendliche Thema des entstehenden Textes.
Auch die Methode des Mindmappings kann der konzeptionellen Phase zugeordnet werden. Wie im ersten Teil meiner Arbeit schon deutlich wurde, lassen sich Gedanken, Assoziationen und Ideen ebenfalls mithilfe eines Mind Maps zusammenstellen, jedoch geht es über das einfache Sammeln dieser hinaus. Die Ideen, das Vorwissen etc. wird zusätzlich direkt geordnet und sortiert. Im diesem Modell würde das Mind Map als auch das Cluster einen Teil des Schreibplans darstellen, in dem, auf inhaltlicher Ebene, genau das gemacht werden soll: Der Schreiber/ Die Schreiberin soll eine Vorstellung über eigene Ideen und Gedanken bekommen, die der Text beinhalten könnte.10 Bezüglich des Mind Maps wäre dieser Schreibplan wahrscheinlich noch genauer und aufgrund der Strukturierung schon wesentlich zielgerichteter als das Cluster.
Nach dem Anfertigen des Clusters oder des Mind Maps kann der Schreiber/ die Schreiberin während des Schreibprozesses immer wieder auf diese zurückgreifen, so dass sich beide Modelle gut in Ludwigs Modell eingliedern und dem Gesamtkonzept seines Modells entsprechen.
Das Modell von de Beaugrande ermöglicht eine differenziertere Einordnung der beiden Verfahren. Dabei kann das Clustern der Ideation, also der Ideenfindung, zugeordnet werden und das Mind Map dem darauffolgenden Conceptual development, also der konzeptionellen Entwicklung. Denkbar wäre hier z.B. auch, zunächst ein Cluster zu erstellen und dieses dann in der nächsten Phase als Grundlage für ein Mind Map zu verwenden, in dem dann die Ideensammlung strukturiert und geordnet wird.
2.2 Entwicklung einer Schreibkompetenz
Neben der Schreibprozessforschung beschäftigt sich die aktuelle Schreibforschung wie oben bereits kurz erwähnt, mit der Entwicklung einer Schreibkompetenz, die das zweite große Untersuchungsfeld der Schreibforschung darstellt.
Zunächst muss geklärt werden, was unter Schreibkompetenz generell verstanden wird. „Kompetenzen sind […] Fähigkeiten, die Personen benötigen, um bestimmte Anforderungen erfüllen zu können“11, welche Fähigkeiten der Lernende dabei bezüglich des Schreibens braucht, wird im Folgenden geklärt.
Im Bereich der Schreibkompetenz als kommunikative Kompetenz sind Fähigkeiten im Bereich Grammatik und Pragmatik beim Schreiben gefragt. Die korrekte Rechtschreibung als auch sprachliche Mittel auf Wort – und Satzebene sind bezüglich der grammatischen Kompetenz unabkömmlich. Das Planen eines Schreibziels und der Rezipientenbezug betrifft die pragmatische Kompetenz.
Psychologisch betrachtet wird Kompetenz als Lösung von Problemen angesehen. Dabei spielen die Aspekte Motivation, Kognition und Sozialverhalten eine große Rolle, da diese, wenn sie in der richtigen Situation genutzt werden, zu Problemlösungen führen. Laut M. Fix „trifft dies […] auch auf die Schreibkompetenz zu, denn diese Fähigkeit zur erfolgreichen Textproduktion erfordert genau diese Koordination […]“.12 Zu dieser Definition von Kompetenz, die auch auf die Schreibkompetenz übertragen werden kann, sollte außerdem noch deklaratives und prozeduales Wissen (Wissen über Sachverhalte und über das Zugrundeliegen von kognitiven und psychomotorischen Fähigkeiten) ergänzt werden.
Betrachtet man nun das Wissen, was der Lernende haben sollte, um ein kompetenter Schreiber zu werden, so beinhaltet es deklaratives Wissen und Sachkompetenz, im Bereich der Methodenkompetenz das prozeduale - und Problemlösungswissen sowie die Sozial- und Personalkompetenz.13 Es wird deutlich, wie vielschichtig das Wissen und die Kompetenzen sein müssen, um zu einem Schreibexperten/ einer Schreibexpertin zu werden.
Auch wenn die genannten Definitionen von Kompetenz schon unterschiedliche Bereiche abdecken, so wird trotzdem deutlich, dass diese den Begriff bezüglich der Schreibkompetenz nicht eindeutig klären. Je nach Methode und Bereich muss sie neu definiert und umgesetzt werden.
Da Clustern und Mindmapping einen oder verschiedene Teile des Schreibprozesses darstellen können und somit beim Schreibenden nicht zwingend alle genannten Kompetenzen erfordern, werde ich mich im Folgenden vorwiegend auf die benötigten Fähigkeiten beim Schreibkompetenzerwerb beziehen, die bei den Methoden relevant sind.
Bereiter und Scardamalia verglichen 1987 die Schreibprozesse von geübten und ungeübten Schreibern und Schreiberinnen um Anhaltspunkte für den Erwerb von Schreibkompetenz zu erhalten. Dabei ergab sich, dass Schreibanfänger klarere Anweisungen bezüglich Textsorten und Themen brauchen um daraus resultierend ihr im Gedächtnis gespeichertes Wissen abzurufen und Assoziationsketten zu bilden. Schon hier zeigt sich ein Hauptmerkmal dessen, was vor allem beim Clustern aber auch beim Mindmapping im Gehirn passiert. Schreibanfänger neigen dazu, diese Assoziationen einfach aufzuschreiben, solange sie in ihren Augen annähernd passen. Ihnen ist der Schreibprozess noch nicht bewusst, sie sind noch nicht in der Lage, ihr Wissen nochmal auf Kohärenz beispielsweise bezüglich Textsorte und Inhalt zu prüfen und gegebenenfalls zu überarbeiten bzw. zu korrigieren. Bereiter und Scardamalia bezeichnen dies als knowlege – telling.
Geübten Schreibern und Schreiberinnen ist das Wissen über Schreibprozesse durchaus bewusst und sie setzten es gezielt ein. Sie besitzen bereits ein Wissen über Textmuster sowie Darstellungsformen und können dies mit inhaltlichem Wissen übereinbringen. Sie verfügen somit über die oben genannten Kompetenzen nach M. Fix. Schreibexperten durchlaufen einen Problemlöseprozess, indem sie den Inhalt planen, ihn immer wieder abgleichen, überarbeiten und erweitern. Das sogenannte knowlege – transforming bildet den grundlegenden Unterschied zwischen Schreibanfängern und Schreibexperten.
Deutlich wird bei Bereiter/ Scardamalia, dass die Schreibkompetenz vor allem durch die Bewusstheit über den Schreibprozess entwickelt wird, denn genau darin bestehen die elementaren qualitativen Unterschiede zwischen geübten und ungeübten Schreibern und Schreiberinnen wie Zielbildung, Rezipientenbezug, Textüberarbeitung und die daraus entstehende Textkohärenz. 14
Welche Rolle dabei die Methoden Clustering und Mindmapping spielen, werde ich im Folgenden herausarbeiten.
Bereits bei der Erläuterung des knowlege – tellings habe ich kurz Bezug auf die beiden Verfahren genommen. Da Schreibanfänger dazu neigen, Assoziationsketten einfach aufzuschreiben ohne sie zu strukturieren oder zu überarbeiten, gleicht dies sehr dem Clustering. Für diese könnte diese Methode zu Beginn ihres Textes stehen, so dass sie ihre Ideen nicht sofort in Textform bringen, sondern zunächst um einen Kernbegriff notieren. Auch wenn das Cluster an sich keine Struktur, Wertung oder Sortierung fordert, bewirkt es häufig, dass der Schreiber/ die Schreiberin einen Überblick über seine vielen (oft ganz unterschiedlichen) Assoziationen bekommt und ihm diese bewusst werden. Es wäre ein erster Schritt zur Textplanung und somit zu einem bewussteren Einsatz eines Schreibprozesses, der Schreibanfänger zu Schreibexperten werden lässt.
Das Entwerfen eines Mind – Maps hingegen erfordert ein bisschen mehr Struktur. Es ist durchaus möglich, ein Cluster als Vorlage für ein daraus entstehendes Mind – Map zu benutzen und somit die bis dahin unstrukturierten Assoziationen in eine Ordnung zu bringen. Dies wäre schon ein weiterer Schritt der Entwicklung der Schreibkompetenz.
Erstellen Schreibanfänger zuerst ein Cluster und schreiben erst dann ihren Text, besitzt dieser meistens eine höhere Textkohärenz als ohne die Anfertigung des Clusters. Der Text wird oft interessanter und der Schreiber/ die Schreiberin wird automatisch dazu angeregt, „den Kreis zu schließen und dabei eine Vielzahl von Assoziationen zu einer inneren Einheit zu verschmelzen.“15.
Auf dem Weg zu einem kompetenten Schreiber stellt das darauffolgende Strukturieren und Sortieren der Assoziationen den nächsten Schritt dar. Hier bietet sich das Mind – Map an. Mit diesem lässt sich entweder, wie oben beschrieben, ein Cluster weiterentwickeln, aber ebenfalls lassen sich komplexe Themengebiete gliedern, sortieren und strukturiert darstellen, so dass ein „roter Faden“ entsteht.
Es wird deutlich, dass sich die Verfahren des Mindmappings als auch des Clusterings hervorragend für Teile Schreibkompetenzentwicklung anbieten und somit auch in diesen Untersuchungsaspekt der Schreibforschung einordnen lassen.
2.3 Gehirnforschung und kreatives Schreiben
Die aktuelle Schreibforschung bezieht immer wieder die Gehirnforschung mit ein. Dabei geht es fundamental darum, wie das Gehirn beim Schreiben von Texten genutzt wird und welche Bereiche vorwiegend beansprucht werden. Auch die Ursache von sogenannten Schreibblockaden wird in diesem Zusammenhang thematisiert.
Das Schreiben als Prozess lässt bereits mehr Spielraum und Handlungsmöglichkeiten für den Schreiber/ die Schreiberin, der Text wird geplant und zum Schluss darf und soll er überarbeitet werden. Verglichen mit der Schreibdidaktik Mitte des 20. Jahrhunderts, in der ausschließlich das Endergebnis betrachtet wurde, stellt dies bereits einen enormen Freiheitsgrad dar. Im Laufe der Forschungen wurde deutlich, dass vor allem kreative Methoden den Zugang zu einem Thema und dadurch letztendlich auch zu dem zu schreibenden Text erleichtern.
Beim Schreiben wird vorwiegend die linke Gehirnhälfte genutzt, die für logisches Denken, Analysen und Sprache zuständig ist. Die rechte Gehirnhälfte, zuständig für Emotionen und bildliches Denken, wird dabei verhältnismäßig wenig genutzt.
Schon unsere Sozialisation ist, was die Gehirnbeanspruchung angeht, linkslastig. Unser Gehirn arbeitet am effektivsten und erzielt die besten Ergebnisse, wenn beide Hemisphären aktiviert werden. Genau das wird durch kreative Methoden hervorgerufen. Vor allem das Veranschaulichen, aber auch das zunächst unstrukturierte Niederschreiben von Einfällen, fordert die rechte als auch die linke Hemisphäre.
Wie in der Schreibprozessforschung deutlich wurde, können kreative Methoden Teilprozesse des Schreibens darstellen. Allerdings kann das kreative Schreiben auch selber prozessorientiert sein. Dabei lässt der Schreiber sich wesentlich extremer von dem Prozess leiten und steuern. Beispielhaft dafür wäre das automatische Schreiben.
Vor allem beim Clustern werden die Hemisphären so aktiviert, dass das Gehirn sehr effizient arbeitet: Sie arbeiten miteinander und blockieren einander nicht. Das Verfahren wird mit den „Ergebnissen der Gehirnforschung begründet […]“16 und ist auf dem Gebiet eines der bekanntesten Methoden des kreativen Schreibens. 17
Jedoch ist auch das Mindmapping nach den Ergebnissen der Gehirnforschung ausgelegt und findet sich in der Schreibforschung wieder. Vor allem durch die Verwendung von Bildern und unterschiedlichen Farben wird das kreative Zentrum angeregt und die rechte Gehirnhälfte folglich aktiviert. Die gleichzeitige Strukturierung der Assoziationen regt das logische und ordnende Areal des Gehirns an, was sich in der linken Hemisphäre befindet.
Trotzdem steht das Clustern, was die effektive Zusammenarbeit von linker und rechter Gehirnhälfte betrifft, bezüglich der Gehirnforschung an erster Stelle, da dieses Verfahren keine Struktur oder Ordnung vorgibt und verlangt.
Schluss
3 Abschließende Reflektion
Es wird deutlich, dass sich der Schreibunterricht sehr gewandelt hat. Im Fokus der Schreibforschung steht nicht mehr das Produkt, der fertige Text, sondern der Prozess den ein Schreiber/ eine Schreiberin auf dem Weg dorthin durchläuft. Dabei wurden die unterschiedlichen Phasen des Prozesses untersucht und Modelle entwickelt, die diese genauer beschreiben und in eine Reihenfolge bringen. Einflussfaktoren wie Motivation, Vorwissen oder auch Schreibumgebung wurden dabei berücksichtigt und z.B. von Ludwig in das Modell von Hayes und Flower eingebunden.
Neben dem Fokus auf den Schreibprozess findet ebenfalls die Entwicklung von Schreibkompetenz Beachtung in der aktuellen Schreibforschung. Dabei wurde untersucht, was einen Schreibexperten ausmacht und über welche Fähigkeiten und Fertigkeiten er/ sie verfügen muss. Auf Grundlage dieser Untersuchungen lassen sich Unterschiede zwischen Schreibanfängern und – experten differenzierter betrachten. Da Schreibkompetenz eng mit dem Wissen des Schreibers/ der Schreiberin über den Schreibprozess und die gezielte Anwendung einzelnen Phasen wie bspw. des Überarbeitens, zusammenhängt, spannt sich der Bogen immer wieder in diesen Themenbereich.
Aus den Untersuchungen der beiden oben genannten Bereiche in der Schreibforschung ergeben sich unterschiedliche Herangehensweisen an den zu verfassenden Text. In Beiden findet kreatives Schreiben, unter Einbezug der Gehirnforschung, Beachtung.
Es wurde klar, dass mithilfe von kreativen Schreibverfahren nicht nur der Schreibprozess eingeleitet werden kann, sondern auch die Strukturierung von Themen und die daraus resultierende genauere Planung von Texten durch solche ermöglicht werden. Vor allem im Bereich der Ideensammlung zu einem Thema wird vom Schreiber/ von der Schreiberin Kreativität verlangt, für die vor allem die linke Hemisphäre zuständig ist. Kreative Schreibmethoden sind darauf ausgelegt, beide Gehirnhälften zu aktivieren, so dass diese effektiv zusammenarbeiten ohne sich gegenseitig zu blockieren. Grade Schreibnovizen fällt der Einstieg mit kreativen Verfahren in ein Thema oft leichter und die Angst vor dem leeren Blatt wird verringert.
Anhand der genaueren Betrachtung der aktuellen Schreibforschung wird deutlich, dass sich sowohl die Methode des Clusterns als auch die des Mindmappings in die verschiedenen Bereiche der Forschung einordnen lassen.
Im Bezug auf die Schreibprozessforschung stellen sie einzelne Phasen dieses Prozesses dar. Betrachtet man die Verfahren unabhängig voneinander, so lässt sich das Cluster präzise in die Phase der Ideensammlung und –findung einordnen.
Das Verfahren des Mindmappings hingegen kann mehreren Phasen zugeordnet werden. Es dient nicht nur der Ideensammlung und –findung, sondern zusätzlich noch der Strukturierung und Sortierung der Ideen. Für einen ungeübten Schreiber bietet es sich an, ein Cluster als Grundlage für seinen Text zu verwenden, ein fortgeschrittener Schreiber kann zunächst ein Cluster entwerfen um dann mithilfe eines Mind Maps die Gedankensammlung zu strukturieren. Geübte Schreiber können ihren Schreibprozess gegebenenfalls direkt mit einem Mind Map beginnen und somit die Phase des Ideensammelns und –strukturierens kombinieren.
Schreiber und Schreiberinnen mit Schreibkompetenz zeichnen sich sowohl durch das Wissen über Schreibprozesse aus, als auch durch das gezielte Anwenden der einzelnen Phasen. Sie sind in der Lage, ihre Texte zu planen, zu formulieren und gegebenenfalls zu überarbeiten. Dabei beachten sie unter Anderem die innere Schlüssigkeit ihres Textes als auch den Rezipientenbezug.
Vor allem mit der Textkohärenz haben Schreibanfänger häufig Schwierigkeiten. Verwenden sie zu Beginn des Schreibprozesses die Methode des Clustern, hat sich gezeigt, dass ihre entstandenen Texte wesentlich stimmiger sind, und somit eine höhere Kohärenz aufweisen. Folglich ist das Verfahren des Clusterns ebenfalls ein sinnvolles Mittel zur Förderung der Schreibkompetenz.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Methode des Clusterns sich in der aktuellen Schreibforschung vor allem für Schreibanfänger eignet und sich in die erste Phase des Schreibprozesses einordnen lässt.
Auch aus der Sicht der Gehirnforschung stellt das Cluster eine sinnvolle Methode zur Ideensammlung dar, da das Gehirn durch die effektive Nutzung beider Gehirnhälften vom Schreiber/ von der Schreiberin optimal genutzt wird.
Durch Mind Maps lassen dich Ideen, Gedanken und Themen strukturieren, so dass die Methode des Mindmappings ebenfalls in die konzeptionelle Phase passt. Mit dem Wissen über die Unterschiede zwischen Mind Maps und Clustern wird jedoch deutlich, dass das Verfassen eines Mind Maps vom Schreiber/ von der Schreiberin mehr abverlangt, als das Verfassen eines Clusters. Auch wenn sich beide Verfahren der gleichen Phase zuordnen lassen, bietet es sich an, innerhalb dieser Phase des Schreibprozesses noch mal zwischen dem Cluster und dem Mind – Map zu differenzieren.
Die einzuhaltenden Regeln beim Erstellen eines Mind – Maps und die höhere Komplexität erfordert vom Schreiber/ von der Schreiberin mehr Schreibkompetenz als das Erstellen eines Clusters und baut somit auf dem Clustering auf.
Das Cluster und das Mind Map bieten unterschiedliche Möglichkeiten um einen Zugang zu einem Thema zu finden. Je nach Schreibkompetenz des Autors/ der Autorin können die Verfahren einzeln oder aufeinander aufbauend genutzt werden.
1 {#sdfootnote1anc} Rica, Gabriele R.: Garantiert schreiben lernen. S. 28
2 {#sdfootnote2anc} Rica, Gabriele R.: Garantiert schreiben lernen. S. 28
3 {#sdfootnote3anc} Rica, Gabriele R.: Garantiert schreiben lernen. S. 35
4 {#sdfootnote4anc} Kirckhoff, Mogens: Mind Mapping. S. 4
5 {#sdfootnote5anc} Böttcher, Ingrid: Kreatives Schreiben. S. 11
6 {#sdfootnote6anc} Merz – Grötsch, Jasmin: Schreiben als System. S. 78
7 {#sdfootnote7anc} Merz – Grötsch, Jasmin: Schreiben als System. S. 80
8 {#sdfootnote8anc} Fix, Martin: Texte schreiben. S. 40
9 {#sdfootnote9anc} Merz – Grötsch, Jasmin: Schreiben als System. S. 96
10 {#sdfootnote10anc} Merz – Grötsch, Jasmin: Schreiben als System. S. 94
11 {#sdfootnote11anc} Fix, Martin: Texte schreiben. S. 20
12 {#sdfootnote12anc} Fix, Martin: Texte schreiben. S. 21
13 {#sdfootnote13anc} Fix, Martin: Texte schreiben. S. 22f
14 {#sdfootnote14anc} Knapp, Karlfried et al.: Angewandte Linguistik. S. 44
15 {#sdfootnote15anc} Rica, Gabriele R.: Garantiert schreiben lernen. S. 44
16 {#sdfootnote16anc} Spinner, Kasper H.: Kreativer Deutschunterricht. S. 115
17 {#sdfootnote17anc} Spinner, Kasper H.: Kreativer Deutschunterricht. S. 114f
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