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Lehrprobe Sicherheit im Technikunterricht

Lehrprobe Sicherheit im Technikunterricht
Unterrichtsentwurf
Datum: 06. November 2010 Autor: taletz Kommentare: 0

Zusätzliche Informationen:

Einfach alle Sicherheitsschilder abfotografieren und benennen lassen. Gefährliche Werkzeuge bereitlegen und eventuelle Gefahren benennen lassen. Was können wir präventiv tun?

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Beschreibung:

Der Verlauf befasst sich mit der Sicherheit im Werkraum. Welche Gefahren können wie umgangen werden und wie werden wir darauf hingewiesen.


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Lehrprobe Sicherheit im Technikunterricht


Inhaltsverzeichnis:

Pädagogisches Fachseminar

Laufbahnprüfung 2009

Prüfung der Lehrfähigkeit in: WAG/ Technik

Name, Vorname: Hummel, A. Kurs: 2c

Thema: Sicherheitsvorschriften / sicherheitsbewusstes Verhalten im Technikraum

Schule: in:

Datum: 05. Mrz. 2009 Uhrzeit : 07.50- 8:36 Uhr

Verlauf der Stunde und besondere Vorkommnisse ( ggf. Fortsetzung auf der Rückseite ):

Begründung der Note ( ggf. Fortsetzung auf der Rückseite ):

Inhaltsverzeichnis:

Deckblatt

1. Bedingungsanalyse

Situation der Klasse

Verhalten der Schüler/ Stand der Klasse

Räumliche Situation

2. Methodische Analyse

2.1 Überlegungen zum Stundenbeginn

2.2 Überlegungen zum weiteren Verlauf

2.3 Überlegungen zur Methodenauswahl und Sozialform

3. Didaktische Analyse

3.1 Forderungen des Bildungsplanes

3.2 Methodisch/ Didaktische Überlegungen

4. Sachanalyse

5. Quellenangaben

6. Deckblatt mit Stundenskizze und Infoblättern

Bedingungsanalyse

Die Situation der Klasse

Der WAG- Unterricht in der Klasse 7 der GHS Weilheim, findet jeden Donnerstag von 7:50Uhr bis 10:25Uhr statt. In der Klasse, die momentan von den Seminarfachkräften unterrichtet wird, befinden sich 14 SuS.

Im Umgang untereinander lassen sich keine Auffälligkeiten feststellen. Kulturelle Schwierigkeiten oder gar religiöse Konflikte sind daher in dieser Klasse unwahrscheinlich. Es sind zwar verschiedene Nationalitäten vorhanden, jedoch ist dies kein Konfliktthema. Da die ausländischen Schüler alle gut Deutsch sprechen, gibt es auch keine Verständnisschwierigkeiten.

Verhalten der SuS im Unterricht

Die Schüler der Klassenstufe 7 sind im Alter von 12 bis 14 Jahren. Der Schüler S. und dessen Nebensitzerin D. sind in der Entwicklung den anderen Schülern etwas voraus. Sie haben sich in den vergangenen WAG- Stunden immer gut am Technikunterricht beteiligt und somit auch ihre Mitschüler mitgezogen. S. ist zudem auch ein zuverlässiger Werkzeugdienst. R. und R. (ebenfalls Nebensitzer) lenken sich gerne gegenseitig ab. Sie lassen sich dennoch motivieren am Unterricht mitzumachen. Der Schüler H. lässt sich auch gerne ablenken, jedoch wenn er eine Aufgabe hat, ist er immer bemüht diese Gewissenhaft zu lösen. Zu S. ist noch zu sagen, dass er im Bezug auf seine Mitarbeit einer der besten Schüler ist. Die anderen Schüler sind eher Verhaltensneutral. Zu erwähnen ist aber noch, dass die Schüler alle gut zu motivieren sind und bisher stets die Anweisungen des Lehrers befolgt haben.

Die Schüler gewöhnten sich schnell an die außergewöhnlichen Rahmenbedingungen und die neue Situation, die durch das Unterrichten der Fachlehreranwärter entstand. Sie sind daran gewöhnt, dass jede Unterrichtseinheit von einer anderen Lehrkraft gehalten wird und das die Themen variieren können.

Trotz der Tatsache, dass der Unterricht Donnerstag morgens stattfindet, ist die Klasse sehr motiviert. Ein überdrehtes oder müdes Verhalten ist mir noch nicht aufgefallen.

Die Schüler sind aufmerksam und gewillt, den Unterricht mitzugestalten. Auf die Meldung mit Handzeichen muss gelegentlich hingewiesen werden.

Folgen für den Unterricht:

Um jedoch einen guten Unterricht in Klasse 7 zu gestalten, sind eine Motivationsphase und eine Einbindung der Schüler zur Erarbeitung des Themas am Beginn der Stunde zu platzieren, um auch zusätzlich die Aufmerksamkeit und Mitarbeit der Schüler zu gewährleisten. Die Theorie sollte möglichst kurz gehalten werden und das praktische Arbeiten, sowie Aufgabenstellungen oder selbstständiges lösen von Problemen in den Vordergrund gestellt werden. Arbeitsschritte klar und verständlich formulieren, um so Unsicherheiten und Unkonzentriertheit seitens der Schüler zu vermeiden.

Vorerfahrungen der Schüler:

Haben schon mit der Ständerbohrmaschine gearbeitet

Hatten in Klasse 5 Verhalten im Werkraum als Stundenthema

Kennen einige Sicherheitshinweise aus dem Alltag

Haben schon mit allen im Unterricht vorkommenden Werkzeugen gearbeitet.

Räumliche Situation

Die Technikräume der GHS Weilheim befinden sich im Erdgeschoss. Der Hauptraum ist unterteilt in einen Werkraum und einen Maschinenraum. Er besitzt einen direkten Ausgang ins freie. Der Werkraum beinhaltet ein Lehrerpult, mit einer dahinter aufgehängten Tafel. Direkt vor dem Lehrerpult befindet sich ein großer Versammlungstisch, an dem man alle Schüler zur gemeinsamen Besprechung versammeln kann. Der Tageslichtprojektor muss aus dem Nebenraum geholt werden. Links vom Pult, neben den Fenstern, stehen auf einer kurzen Arbeitsplatte drei Tischständerbohrmaschinen nebeneinander. Des weiteren sind auf der rechten und linken Seite des Pults die Werkbänke der Schüler hintereinander aufgereiht. Am hinteren Ende des Technikraums befindet sich eine Tür, die in den Maschinenraum führt. Diese Tür ist verschlossen und wird nur durch eine Lehrkraft aufgeschlossen. Im Maschinenraum befinden sich eine Kreissäge, Schleifmaschine, Ständerbohrmaschine und Hobelmaschine, die an eine Absauganlage angeschlossen sind. Zusätzlich befindet sich im Maschinenraum ein Regal, in dem sich verschiedene Holzreste befinden. Die Werkzeugschränke befinden sich vom Pult aus rechts an der Wand. Der Schlüssel befindet sich in der obersten Schublade unter dem Pult. Neben den Werkzeugschränken ist ein Waschtisch befestigt. Zwischen dem Waschtisch und der Eingangstür des Maschinenraums befindet sich noch eine zusätzliche Arbeitsplatte. Die Werkstücke sowie die Kisten der Schüler sind in einem Schubsystem an der hinteren Wand des Technikraums angeordnet. Bohrer und spezielle Werkzeuge sind in einem Schubladensystem unter dem Lehrerpult zu finden.

2. Methodische Analyse

2.1 Überlegungen zum Stundenbeginn

Die SuS hängen ihre Jacken an die Gardarobe, ihren Ranzen an den Haken und kommen mit dem Stuhl an den Versammlungstisch. Ich achte darauf, dass alle diese Grundregeln einhalten. Nach dem sich alle Schüler gesetzt haben, begrüße ich die Schüler mit Guten Morgen. Die Schüler erheben sich und erwidern den Gruß. Herr B. wird mir eine Entschuldigung übereichen, die ich sogleich öffnen, durchlesen und laut vorlesen werde. In der Entschuldigung, entschuldigt eine Elternteil seinen Sohn L. für den heutigen Unterricht, da dieser sich in der letzten Stunde verletzt hat und genäht werden musste. Dies soll bei den Schülern eine persönliche Betroffenheit auslösen. Alle SuS erfahren diese Botschaft gleichzeitig. Durch die Frage:“ könnte bei uns im Technikraum so etwas noch mal passieren“? sollen die SuS angeregt werden, sich Gedanken über eventuelle Gefahren im Unterricht machen und somit sich mit dem Thema gedanklich auseinander setzen. Sie nennen Beispiele über mögliche Gefahren und sind somit schon im Thema drin. Ich mache den SuS deutlich, dass es ein sehr wichtig ist, die Sicherheit im Technikraum zu verbessern, damit keine Unfälle mehr vorkommen. Dies mache ich verbal mit ernstem Ton. Die Schüler sollen merken, dass mit Gefahr nicht zu spaßen ist. Ich öffne die Tafel. Dort steht mittig : „im Unterricht“ geschrieben. Davor hefte ich das Wort Sicherheit mit 4 Pflastern, so dass Sicherheit im Technikunterricht als Überschrift an der Tafel steht. Dies soll die SuS für das ernste und wichtige Thema sensibilisieren. Auf der rechten Tafelseite befindet sich die Stundenübersicht. Sie zeigt den SuS, welche Überpunkte in der heutigen Stunde bearbeitet werden. Daraus geht für die SuS ebenso hervor, dass wir heute eine Gruppenarbeit machen werden. Ich teile die SuS in drei Gruppen ein.

Gruppeneinteilung:

Gruppe 1:

Gruppe 2:

Gruppe 3:

Ich habe die Gruppen gezielt gemischt und nach folgenden Kriterien ausgewählt.

In jeder Gruppe soll mindestens ein starker Schüler sein. Die Schüler sollen geschlechtergemischt sein, so dass immer mindestens 2 Mädchen oder Jungen sind.

2.2 Überlegungen zum weiteren Verlauf

Die Schüler werden von mir per Postit in die jeweiligen Gruppen eingeteilt. Gruppe 1 erhält rote, Gruppe 2 erhält gelbe und Gruppe 3 erhält grüne Postits. An den Gruppentafeln befinden sich ebenfalls Postits. Die Gruppen begeben sich an den jeweiligen Arbeitsplatz und lesen sich den Arbeitsauftrag durch. Dann beginnen sie mit dem Arbeiten. Die Arbeitsplätze sind so gewählt, dass die Gruppen sich nicht behindern und kurze Wege zu den jeweiligen Gerätschaften haben. Die Aufteilung in der Gruppe habe ich bewusst offen gelassen, da die SuS sich selbst organisieren sollen. Ich stehe während der gesamten Arbeitszeit mit Rat zur Verfügung und werde den Gruppen, wenn notwendig Gedankenanstöße geben. Wenn die Gruppen ihre Arbeit abgeschlossen haben, beginnt die Gruppe 1 mit der Präsentation ihrer Ausarbeitung am Versammlungstisch. Sie heften ihr Plakat an die linke Tafelhälfte und präsentieren wie es im Arbeitsauftrag gefordert wurde. Sie zeigen die Werkzeuge und Maschinen, entnehmen ihnen die jeweiligen Kärtchen mit den Gefahren und ordnen diese den Bildern auf ihrem Plakat zu. Das Plakat erhalten sie erst zu Beginn der Präsentation, da die Bilder auf dem Plakat die Aufgabe zu sehr vereinfachen würde. Wenn keine Fragen mehr sind, beginnt die Gruppe 2 mit der Präsentation. Sie stellt die Symbole vor, und erklärt kurz deren Bedeutung. Ein Schüler der Gruppe zeigt immer, wo sich diese Symbole oder Einrichtungen befinden, indem er die Postits wieder holt, die die Gruppe vorher dort angebracht hat. Das Plakat der Gruppe hängt in der Tafelmitte. Die Gruppe 3 hängt ihr Plakat an den Schrank rechts neben der Tafel, da es zu lang ist. Sie zeigen ihren Mitschülern an Hand der Bilder evtl. Fehlverhalten und die passende Regel, die sie dazu gefunden haben. Ich werde immer wieder auf Zusammenhänge zwischen den Gruppen hinweisen. Z.B Sollte sich ein Schüler verletzen, dann finden wir den Verbandskasten im Vorbereitungsraum. Er ist mit einem weißen Kreuz auf grünem Hintergrund gekennzeichnet.

2.3 Überlegungen zur Methodenwahl und Sozialform

Ich habe mich für die Gruppenarbeit entschieden, weil ich weis, dass die Klasse sehr konzentriert arbeitet. Ich habe die Klasse in drei Gruppen eingeteilt, weil ich der Meinung bin, dass das Thema Sicherheit damit beginnt 1. Gefahren zu erkennen, 2. Regeln aufzustellen um den Gefahren entgegenzuwirken und 3. für den Notfall gerüstet zu sein. Die Gruppen arbeiten jeweils ein Thema ab und präsentieren es am Ende der Stunde ihren Mitschülern. Da die Gruppen sich selbst organisieren müssen findet ein Austausch auf sozialer Ebene statt. Ich habe die Gruppe aber gezielt ausgewählt, damit dieser soziale Austausch auch zu einem Lernerfolg führt. Präsentiert wird am Versammlungstisch vor der ganzen Klasse. Dadurch soll das Selbstbewusstsein beim präsentieren gestärkt werden, denn die Plakate sind so vorgearbeitet, dass die Schüler eine klare Struktur haben und somit mehr Sicherheit beim Präsentieren haben.

3 Didaktische Analyse

3.1 Forderungen des Bildungsplans

Im Bildungsplan werden in den Leitgedanken zum Kompetenzerwerb für den Fächerverbund MNT und WAG zentrale Aufgaben beschrieben. Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Alltagsbewältigung und zur verantwortungsbewussten Lebensgestaltung. Bilden dafür eine Grundlage. Naturwissenschaftliche und technische Bildung, die sich am aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik und deren Zukunftsfähigkeit orientiert, in Verbindung mit einem Verständnis grundlegender Zusammenhänge und reflektiertem Handeln. Der mehrperspektivische Unterricht im Fächerverbund fordert und fördert somit die Entfaltung der handwerklichen Fähigkeiten und vielfältigen Bewegungs- und Ausdrucksformen sowie die Persönlichkeitsbildung. Handlungsspielräume sind durch Regeln und persönliche Voraussetzungen bestimmt. Dadurch lernen die SuS Freiräume zu gestalten und Grenzen zu akzeptieren.

mehrperspektivische Zugangsweisen und selbstständige Erschließung

Grundfertigkeiten zur Erkenntnisgewinnung

Auseinandersetzung mit Problemstellungen und Ableitung analytischer Fragestellungen

Hypothesen und Lösungsansätze bilden

Selbstständige Auswertung

Erwerb sachstruktureller Kenntnisse und Einsichten

Handlungsfähigkeit

Bewertung technischer Mittel und Verfahren

Angemessene Förderung naturwissenschaftlichen und technischen Denkens, Wissens und Handelns

Grundlagen für anschlussfähiges Wissen

Das Thema Sicherheitsvorschriften/ sicherheitsbewusstes Verhalten im Technikraum ist im Bildungsplan WAG Klasse 7 verankert. So sieht der Kompetenzbereich Arbeit- Produktion- Technik die Auseinandersetzung mit Gesetzen, Vorschriften und Maßnahmen zum Schutz der arbeitenden vor.

Die Schülerinnen und Schüler

Kennen Gesetze, Vorschriften und Maßnahmen zum Schutz der arbeitenden und berücksichtigen diese in ihrem Umfeld.

Stundenziele:

Kognitive Ziele

Die SuS sollen Aufgaben durchlesen, ausführen und die Ergebnisse notieren.

Die SuS sollen lernen Ergebnisse zu präsentieren

Die SuS sollen Zusammenhänge zwischen den einzelnen Gruppen erkennen

Emotional/ affektive Ziele

Die SuS sollen Erfahrungen im präsentieren sammeln

Die SuS sollen durch das Nachvollziehen anschaulicher Medien, Freude am fairen und sicheren Handeln im Werkraum haben

Handlungsbezogene Ziele

Die SuS sollen die Gefahren im Technikraum kennen

Die SuS sollen die Verhaltensregeln (Sicherheitsvorschriften) im Technikraum kennen lernen

Die SuS sollen die Sicherheitseinrichtungen und Sicherheitshinweise (unterrichtsrelevante Gefahrensymbole) im Technikraum und ihre Kennzeichnung kennen und wissen wo diese sich befinden

Soziale Ziele

Die SuS sollen zusammen arbeiten

Die SuS sollen untereinander und mit dem Lehrer kommunizieren

Die SuS sollen erarbeitete Aufgaben anderen SuS verständlich präsentieren können.

3.2 Methodisch/ Didaktische Überlegungen

Da das Thema Sicherheitsvorschriften und sicherheitsbewusstes Verhalten sehr offen gestellt ist, habe ich mich auf den Technikraum begrenzt. Die Berufsorientierung an der Weilheimer HS findet erst ab Klassenstufe 8 statt. Deshalb finde ich es viel wichtiger die Sicherheitsvorschriften im eigenen Technikraum zu kennen und sie zu befolgen, damit man sicher arbeiten kann. Mit dem Einstieg über die Entschuldigung, sollen die SuS etwas erschreckt werden. Da Schüler generell bei Unfällen sehr neugierig sind, denke ich sie so motivieren zu können. Da aus dieser Entschuldigung nicht hervorgeht, wie der Unfall passiert ist, noch was genau passiert ist, kann ich die SuS für das Thema sensibilisieren. Da dies ein Fall aus der eigenen Schule ist, fühlen sich die Schüler persönlich betroffen. Auf die Frage, ob dies bei uns im Technikraum auch passieren könnte haben die SuS viele beispiele parat.

Durch das öffnen der Tafel und das anheften des Wortes SICHERHEIT werden die Schüler direkt mit dem Unterrichtsthema verbunden. Der Stundenverlauf auf der rechten Tafelseite, gibt Aufschluss über die heutigen Stundenziele. Somit können sich die Schüler voll auf die Stunde einstellen. Das einteilen der Gruppen erfolgt wie beschrieben über die Farb- Postits und erfolgt reibungslos, da jeder Schüler sofort weis, in welcher Gruppe er ist. Die Arbeitsaufträge liegen an den Arbeitsplätzen. Dies hat den Vorteil, dass sich die Gruppen untereinander nicht stören. Die erste Gruppe hat verschiedene den Schülern bekannte Werkzeuge auf dem Tisch liegen. Sie haben die Aufgabe, den Werkzeugen mögliche Gefahren zuzuordnen und diese auf ein Kärtchen zu schrieben und an den Gegenstand zu heften. Dadurch sind sie gezwungen, den Gegenstand bei der Präsentation wieder aufzunehmen um das Kärtchen zu entfernen. Dabei können alle SuS den Gegenstand sehen und den Gedankengang des Präsentierenden nachvollziehen. Das Vorgefertigte Plakat erhält die Gruppe erst am Schluss. Dort kleben sie dann bei der Präsentation ihre Ergebnisse zu den passenden Bildern dazu. Die Bilder auf dem Plakat zeigen die Werkzeuge in Aktion, kurz vor einem möglichen Unfall. Damit die Aufgabe nicht zu leicht wird, gibt es das Plakat erst am Schluss. Die Gruppe 2 hat Bilder mit Symbolen und Einrichtungen aus dem Technikraum auf ihrem Plakat. Sie sollen diese Abbildungen im Raum suchen und mit einem Postit kennzeichnen. So kann ich überprüfen ob sie die Abbildungen tatsächlich gefunden haben und dadurch, dass die Schüler die Postits bei der Präsentation wieder holen müssen, zeigen sie ihren Mitschülern gleich, wo sich diese Symbole und Einrichtungen befinden. Sie sortieren die Begriffsdefinitionen und kleben diese auf. Somit weis jeder Schüler was die Symbole bedeuten und kann jederzeit auf dem Plakat nachschauen. Die 3 Gruppe bekommt Bilder Szenen, in denen sich Schüler falsch verhalten. Diese sollen sie erkennen und notieren. Dann haben sie die Aufgabe aus den Unvollständigen Regelsätzen den passenden auszusuchen und ihn zu ergänzen. So lernen die SuS Sätze zu formulieren und über ein Bewusstmachen des Fehlers die Regel zu definieren.

Ich bin der Meinung, dass Gefahren erst erkannt, dann die Verhaltensfehler durch Regeln abgestellt und das Wissen über eventuelle Notfall oder Vorbeugemaßnahmen verbessert werden muss.

Ich bin auch der Meinung, dass die Schüler lernen sollten, Dinge vor der Klasse vorzutragen und zu lernen frei zu sprechen und Sätze zu formulieren.

In der Folgestunde werde ich mit den Schülern einen Vertrag aufsetzen, den jeder unterzeichnen muss und sich dadurch verpflichtet sich an die Regeln zu halten oder bei Verstoß Sanktionen erhält.

Die Plakate werden nach der Stunde im Technikraum aufgehängt. So ist jeder SuS zu jeder Zeit über die Gefahren, die Verhaltensregeln und die Sicherheitsmaßnahmen informiert.

4. Sachanalyse

Als Grundlage meiner Sachanalyse, dient die allgemeine Werkstattordnung des GUV.

Diese Besagt, dass Werkräume nur in Begleitung eines Lehrers betreten werden dürfen.

Keine Losen Kleidungsstücke, wie z.B. Schals oder ähnliches im Unterricht getragen werden dürfen.

Werkzeug sach- und fachgemäß eingesetzt werden muss und kein Spielzeug ist.

Ordnung im Werkraum das oberste Prinzip ist

Man sich selbst und andere nicht in Gefahr bringen soll

Der Werkraum stets sorgfältig aufgeräumt werden muss.

5. Quellenangaben

Bildungsplan 2004

Fachbuch Erlebnis Natur und Co 1 Schroedel

Fachbuch Mensch/ Technik/ Umwelt 5 und 6 Handwerk/ Technik

Fachbuch Umwelt Technik 1 Klett

GUV Ein Handbuch für Lehrkräfte



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