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Fantasiereise- Einführung

Fantasiereise- Einführung
Unterrichtsentwurf Arbeitsmaterial enthalten
Datum: 28. Januar 2013 Autor: zicke085 Kommentare: 0

Zusätzliche Informationen:

Konzipiert für eine dritte Klasse, jedoch für jede Klassenstufe in der Grundschule anwendbar. Arbeitsmaterial beigefügt.

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Beschreibung:

Verlaufsplan zur Einführung der Fantasiereise am Beispiel der Fantasiereise Meine Maus. Die Schüler lernen Fantasiereisen kennen.


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Fantasiereise- Einführung


Zeit

Phase/ Inhalt

Methode/ Sozialform

Medien

1 Min.

Begrüßung

LiV begrüßt die Kinder

10 Min.

Einstieg:

Fantasiereise zu den Sinnen (Hör-, Geruchs-, Tast-, Geschmacks- und Sehsinn) des menschlichen Körpers

Gruppentische:

LiV fordert Kinder auf sich entspannt hinzusetzten

LiV liest die Fantasiereise vor

Fantasiereise

Musik, CD-Player

20 Min.

Erarbeitungsphase:

Besprechung der Fantasiereise sowie

Bennenug der fünf Funktionen der Sinnesorgane (sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen)

Lehrerimpuls:

Wie konntest du merken, dass der Apfel saftig und süß war?

Woran konntest du feststellen, dass die Blume angenehm duftet?

Die Blumen, Käfer, Schmetterlinge auf der Wiese konntest du….

Die Wärme auf deiner Haut konntest du….

Benennung der Sinnesorgane zu der entsprechenden Funktion

Lehreräußerung:

Womit hast du denn gerochen, gesehen, gefühlt, geschmeckt und gehört?

Funktionen und Sinnesorgane werden dem menschlichen Körper zugeordnet

Lehreräußerung:

Könnt ihr denn die Wortkarten dem Baby zuordnen?

Die fünf verschiedenen Sinne kennenlernen, benennen und zuordnen

Sitzkreis

Liv fordert Kinder auf, Eindrücke der Fantasiereise zu schildern

LiV legt Wortkarten zu den Funktionen der Sinne in die Mitte des Sitzkreises, sobald eine Funktion durch den Schüler geäußert wird

Kinder geben Antworten und LiV legt Wortkarten in die Mitte des Sitzkreises

LiV legt Bild mit Baby in die Mitte und fordert die Kinder auf die Funktionen und Sinnesorgane zu zuordnen

Kinder legen die Sinne an die entsprechenden Sinnesorgane

Wortkarten Funktionen

Wortkarten Sinnesorgane

Babybild

Wortkarten Sinne

9 Min.

Arbeitsphase:

Wiederholung der Sinne, der Sinnesorgane und deren Funktion

Lehreräußerung:

Was denkt ihr, was ihr bei dem Arbeitsblatt tun sollt?

Differenzierung:

Didaktische Reserve:

Bearbeitung des Rätsel zu den Sinnen

LiV fordert Kinder sich an die Gruppentische zu setzen

LiV teilt Kindern Arbeitsblatt aus

Kinder schildern Arbeitsauftrag

Kinder bearbeiten das Arbeitsblatt

LiV bringt

Wortkarten mit Bild an die Tafel

Arbeitsblatt

Sinne allgemein

Arbeitsblatt

Rätsel

5 min

Ergebnissicherung/ Reflexion

Besprechung des Arbeitsblattes

Gruppentische

Kinder tragen ihre Ergebnisse vor

Liv gibt Ausblick auf die nächste Stunde

Arbeitsblatt

Sachanalyse

"Die Schöpfung hat dem Menschen zur Wahrnehmung die fünf Sinne geschenkt:
Tastsinn, Gehörsinn, Gesichtssinn, Geruchssinn, Geschmackssinn.
Die Menschen haben im Verlaufe ihrer Existenz auf der Erde die folgenden fünf noch hinzu addiert: Unsinn, Schwachsinn, Blödsinn, Stumpfsinn, Wahnsinn."1

(Willy Meurer, (*1934))

Der Mensch besitzt fünf Sinne, mit denen er die Reize der Umwelt sowie Veränderungen im Körperinneren wahrnehmen kann. Zu den fünf wichtigsten Sinnen gehören der Tast-, Gehör-, Seh-, Geruchs- und Geschmackssinn.

Für jeden Sinn benötigen wir spezielle Sinnesorgane um die verschiedenen Reize aufnehmen zu können, diese Sinnesorgane sind über das Nervensystem mit dem Gehirn verbunden. Dort findet die eigentliche Verarbeitung der Reize statt.2

Den einzelnen Sinnen kann man verschiedene Funktionen sowie Organe zuordnen:

Hörsinn:

Der Hörsinn (auditive Sinn), dient der Interpretation und Aufnahme von Schallwellen.3

Wenn auf das Ohr eine Schallwelle trifft, nimmt die Ohrmuschel dies auf, da sie als Schalltrichter wirkt. Anschließend wird das Trommelfell in Schwingungen versetzt. Diese Schwingungen werden weitergeleitet über die Schnecke, bis hin zum Gehörnerv. Dieser Nerv leitet die auditiven Eindrücke zum Gehirn. 4

Das Ohr kann sowohl sehr leise wie auch sehr laute Töne wahrnehmen.

Ebenso hat es eine Selektionsfunktion, dies bedeutet, dass es einzelne Töne aus vielen herausfiltern kann.5

Sehsinn:

Der Sehsinn (visuelle Sinn), ist der Sinn, über den die Menschen die meiste Wahrnehmung erhalten,

Das Sinnesorgan, das die visuellen Reize aufnimmt, ist das Auge.6

Der Vorgang des Sehens dient der Aufnahme visueller Reize über das menschliche Auge. Durch die Interpretation der Sinneseindrücke im Gehirn entstehen Bilder. 7

Das Bild erscheint auf der Netzhaut im Inneren des Auges, jedoch steht dies auf dem Kopf.8

„Das Auge ist ein kompliziert aufgebautes Sinnesorgan, das auf die Wahrnehmung von Lichtreizen spezialisiert ist.“9

Das Auge bildet aus den drei Grundfarben, rot, gelb und blau alle anderen Farben. Die räumliche Wahrnehmung kann nur funktionieren, wenn man mit beiden Augen sieht.10

Geschmackssinn:

Der Geschmackssinn dient der Nahrungskontrolle und ist eng verbunden mit dem Geruchssinn.

Der Mensch hat fünf Geschmacksqualitäten, diese wären, süß, sauer, salzig, bitter sowie umami.

Umami ist eine Geschmacksrichtung, die fleischig,

herzhaft schmecken kann. Dies wird durch Glutamat ausgelöst. 11

In der Schleimhaut der Zunge, befinden sich kleine Erhebungen, diese Erhebungen sind die Geschmackspapillen, in diesen Papillen liegen die Geschmacksknospen, die den Geschmack feststellen.12

Die Papillen liegen auf der Zunge an verschiedenen Positionen, an der Zungenspitze, liegen die Geschmacksknospen für den süßen und salzigen Geschmack. An den seitlichen Zungenrändern, kann man den Geschmack von sauren Speisen schmecken.

Der hintere Bereich der Zunge schmeckt, ob etwas bitter ist.13

Literatur:

Umbach Sandra, Kormann Peter, Knauf Tassilo ( 2006): Wahrnehmung, Wahrnehmungsstörungen und Wahrnehmungsförderung im Grundschulalter. Kohlhammer. Stuttgart

Mench Nicole (2003): Biologie, Anatomie, Physiologie. Urban & Fischer. München

Pfeiffer Karin (2002): Der menschliche Körper- Basiswissen Lernen. Stolz Verlag. Stuttgart

Schmidt Robert F., Schaible Hans-Georg ( 2006): Neuro- und Sinnesphysiologie, Springer. Berlin

1 {#sdfootnote1anc} http://www.orange-sinne.de/ {http://www.orange-sinne.de/}, Stand 27.11.2012, 13.30

2 {#sdfootnote2anc} Vgl. Menche Nicole ( 2003): Biologie, Anatomie, Physiologie, S. 186

3 {#sdfootnote3anc} Vgl. Umbach Sandra, Kormann Peter, Knauf Tassilo ( 2006): Wahrnehmung, Wahrnehmungsstörungen und Wahrnehmungsförderung im Grundschulalter, S. 39

4 {#sdfootnote4anc} Vgl. Pfeiffer Karin (2002): Der menschliche Körper- Basiswissen Lernen, S. 23

5 {#sdfootnote5anc} Vgl. Vgl. Umbach Sandra, Kormann Peter, Knauf Tassilo ( 2006): Wahrnehmung, Wahrnehmungsstörungen und Wahrnehmungsförderung im Grundschulalter, S. 40

6 {#sdfootnote6anc} Vgl. Umbach Sandra, Kormann Peter, Knauf Tassilo ( 2006): Wahrnehmung, Wahrnehmungsstörungen und Wahrnehmungsförderung im Grundschulalter, S. 37

7 {#sdfootnote7anc} Vgl. http://www.orange-sinne.de/ {http://www.orange-sinne.de/}

8 {#sdfootnote8anc} Vgl. Pfeiffer Karin (2002): Der menschliche Körper- Basiswissen Lernen, S. 22

9 {#sdfootnote9anc} Menche Nicole ( 2003): Biologie, Anatomie, Physiologie, S. 185

10 {#sdfootnote10anc} Vgl. Pfeiffer Karin (2002): Der menschliche Körper- Basiswissen Lernen, S. 22

11 {#sdfootnote11anc} Vgl. Schmidt Robert F., Schaible Hans-Georg ( 2006): Neuro- und Sinnesphysiologie, S. 330

12 {#sdfootnote12anc} Vgl. Ebenda, S. 329

13 {#sdfootnote13anc} Vgl. Pfeiffer Karin (2002): Der menschliche Körper- Basiswissen Lernen, S. 24



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