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Definition und Bedeutung von Körpererfahrung und Bewegungserziehung

Definition und Bedeutung von Körpererfahrung und Bewegungserziehung
Hausarbeit
Datum: 22. Dezember 2010 Autor: paddy Kommentare: 0

Zusätzliche Informationen:

Und bedingt durch diesen Bewegungsmangel und die Unerfahrenheit über ihren eigenen Körper bekommen immer mehr Jugendliche Beschwerden, die hauptsächlich bei älteren Menschen auftreten.

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Beschreibung:

Diese Ausarbeitung behandelt das Thema "Körpererfahrung und Bewegungserziehung". Oft haben unsere Kinder zu wenig Zeit sich ausreichend zu bewegen.


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Definition und Bedeutung von Körpererfahrung und Bewegungserziehung


Definition und Bedeutung von Körpererfahrung und Bewegungserziehung

1. Einführung in das Thema

2. Definition und Bedeutung von Körpererfahrung und Bewegungserziehung

3. Wie kann ich meinen Körper erfahren?

4. Welche Ziele verfolgt die Bewegungserziehung/ Körpererfahrung?

5. Konzept nach Funke-Wieneke

5.1 Die Entwicklung der instrumentellen Funktion

5.2 Die Entwicklung der sozialen Funktion

5.3 Die Entwicklung der symbolischen Funktion

5.4 Die Entwicklung der sensiblen Funktion

6. Körpererfahrung und Bewegungserziehung im Sportunterricht

6.1 Wie kann das Konzept in den Sportunterricht integriert werden?

6.2 Perspektiven und mögliche Ansätze

7. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einführung in das Thema

Als Mensch muss man sich heutzutage vielen Problemen und Stresssituationen stellen. Der Verkehr ist hektisch, es muss alles schnell gehen und man hat kaum noch Zeit für sich und die Bedürfnisse des eigenen Körpers. Dies fängt schon sehr früh an, nämlich in der Schule. Unser Schulsystem hat sich in den letzten Jahren so verändert, dass sogar Fünftklässler heute schon drei bis vier Mal Nachmittagsunterricht haben. Eine drastische Veränderung, welche meist mit der schlecht ausgefallenen Pisastudie begründet wird. Die Kinder haben keine Zeit mehr zum draußen herumtollen, sich im Freien zu bewegen, was aber auch oft an den Umständen unter denen ein Kind aufwächst liegt. Sie haben Lernstress pur und für einen Zehnjährigen ist das sehr anstrengend und belastend. Bedingt durch diesen Bewegungsmangel und die Unerfahrenheit über ihren eigenen Körper bekommen immer mehr Jugendliche Beschwerden, die hauptsächlich bei älteren Menschen auftreten. Rückenschmerzen, Herz-Kreislaufschwächen, Koordinationsschwächen und Konzentrationsschwächen. Ein großes Problem, welches uns noch weiterhin begleiten wird. Dabei liegt die Lösung doch auf der Hand. Unsere Kinder müssen mehr Sport treiben, sich bewegen, ihren Körper erfahren.

2. Definition und Bedeutung von Körpererfahrung und Bewegungserziehung

Wenn man in diversen Lexika des Sports, wie zum Beispiel in dem sportwissenschaftlichen Lexikon (2003), recherchiert, um der Definition der Begriffe Bewegungserziehung und Körpererfahrung etwas näher zu kommen, so stellt man bald fest, dass es ziemlich schwierig ist eine gute, eindeutige und angemessene Definition zu finden. Öfter werden auch andere Begriffe wie Körperempfinden, Selbsterleben, Bewegungserfahrung und wie man es früher genannt hat Leibeserziehung benutzt, um sie zu umschreiben oder sie werden sogar mit ihnen gleichgesetzt. Daher möchte ich vorweg klären, dass es außer den Definitionen, welche ich im Folgenden vorstellen werde, noch eine ganze Fülle an anderen existiert und man sich nicht bloß von einer leiten lassen sollte. Ich habe folgende Definition gewählt, weil sie mir und meinen Vorstellungen am nächsten kommt. Doch sollte man sich vor Augen halten, dass es noch unzählig Andere gibt. So lautet meine erste Definition der Bewegungserziehung: Bewegungserziehung ist der Einsatz von Bewegungstätigkeiten mit Erziehungsabsichten
• im Sportunterricht
• im Kindergarten
• im Familiensport
• und in der vereinsgebundenen Kinder- und Jugendarbeit
(Röthig, 2003, S. 89)
Erziehen im und durch Sport. Das Erziehen ist immer Aufgabe der Erwachsenen gegenüber Kindern, um sie auf unsere Welt, welche durch Regeln und Normen bestimmt wird, vorzubereiten. Dass man durch Sport auch erziehen kann ist leicht zu erklären. Mit spielerischen Bewegungstätig-keiten im Sportunterricht wie Fangspielen oder Völkerball kann zum Beispiel Fair¬ness, Gerechtigkeit, das Miteinander und Gegeneinander gefördert werden. In der oben genannten Definition kommt der Begriff des Familiensports auf. Was bedeutet Familiensport? Familiensport meint einen Freizeit- und Breitensport, welcher sich an alle Mitglieder der Familie richtet. Bezeichnend dafür ist, dass alle Familienmitglieder zeitlich und räumlich gemeinsam ein bestimmtes Angebot für sich nutzen und Erfahrungen erleben. Denn nicht nur das körperliche Wohlergehen der Einzelpersonen, sondern auch Verständnis, Akzeptanz und Toleranz der Angehörigen untereinander sowie gegenüber Dritten sollen durch Familiensport gefördert werden (vgl. Kwiatkowski, 1987, S. 153). In allen Bereichen, in denen Bewegungserziehung betrieben wird, sei es im Familiensport, im Kindergarten, im Sportunterricht oder in der vereinsgebundenen Kinder- und Jugendarbeit ist folgendes sehr wichtig und darf niemals vergessen werden. Das Kind steht im Vordergrund. Sobald man in der Rolle des Erziehers steckt, neigt man dazu, sich selbst in die Kinder zu projizieren und ihnen keine Freiheit zu lassen sich so zu entfalten wie sie es eigentlich möchten. Man muss immer das Gespräch mit den Kindern suchen, um dann zu erfahren, wie man ihnen entgegenkommen kann. Deshalb betone ich nochmals eindringlich: Das Kind steht hierbei immer im Vordergrund, nie der Erwachsene der lehrt. Welche Bedeutung hat demnach Bewegungserziehung im Allgemeinen? Wir leben in einer Welt, in die wir uns einfinden müssen, um uns gegenseitig zu verstehen und miteinander umgehen zu können. Daher müssen wir lernen aus dem Repertoire der Bewegungen diese herauszufiltern, welche für die jeweilige Situation passend ist. Dies ist jedoch von Kultur zu Kultur verschieden. Um den Umgang mit sich und Anderen harmonisch zu gestalten bedarf es gewisser Erziehung. Die Bewegungserziehung gibt uns eine von mehreren Möglichkei¬ten dies umzusetzen.
Um Bewegungserziehung überhaupt zu realisieren, muss man seinen Körper erfahren können, ihn verstehen lernen und mit ihm arbeiten. Körpererfahrung ist die Erfahrung des Körpers und die Erfahrung mit dem Körper, die Wahr-nehmung des Körpers anderer Menschen und die Erfahrung des eigenen Körpers im Spiegel der anderen. Körpererfahrung ist immer auch Bewegungs-erfahrung, Ausdruckserfahrung, aber auch Umwelt- und Kulturerleben (Größing, 2007, S. 33). Seinen eigenen Leib zu entdecken und zu spüren fängt schon sehr früh an. Das Halten, Streicheln, Küssen und umarmt werden im frühem Kindesalter, aber auch das Zanken, Streiten, Trösten und Lieben. Und später dann in der Schule: der Sportunter¬richt. Von der Wirklichkeit entfernt, abstrakte Bewegungen wie einen Salto vorwärts. Meiner Meinung nach ist die „richtige" Körpererfahrung ab dem Zeitpunkt, da man das Licht der Welt erblickt bis hin zum Jugendalter sehr wichtig. Aber was bedeutet in diesem Zusammenhang „richtig" oder „falsch"? Präzise kann man nie sagen, dass jemand seinen Körper „richtig" erfahren hat. Jedoch wirken sich bestimmte Erfahrungen anders auf einen Menschen aus, als wenn er diese nicht erfahren hätte. Als ein Beispiel möchte ich die Liebe ansprechen. Einem Kind Liebe schenken, es umarmen, streicheln und es zu liebkosen. Wenn jemand so etwas noch nie erfahren hat, wie soll er wissen was das ist, wie sich das anfühlt und wie er damit umgehen soll. Würde er im Sportunterricht sich gleich melden um Hilfestellung zu geben oder eher schüchtern an der Seite, den Kopf nach unten gesenkt, dastehen und kein Wort sagen? Natürlich spielen viele verschiedene Faktoren in diesem Fall eine Rolle, doch bin ich mir sicher er würde eher zweiteres tun. Klar defi¬nieren lässt sich trotzdem nicht wie ein Kind seinen Körper „richtig" erfährt. Deshalb sollte man sehr vorsichtig in der Auswahl seiner Worte sein. Eines je¬doch ist sicher; dass jeder seinen Körper auf gewisse Weise wahrnimmt und erfährt und es von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist und sich auch unterschiedlich auswirkt auf sein späteres Leben.

3. Wie kann ich meinen Körper erfahren?

Der Körper ist ein hochkomplexes Gebilde. Wir als Menschen haben die Fähigkeit zu lernen, zu planen und zu erfahren. Sich berühren zu lassen, auf Kontakte einzugehen und sich selbst bewusst zu machen wie der Körper sich im Raum bewegt. Das alles sind Dinge, die wichtig für die Ausbildung eines positiven Körperschemas beitragen. Durch unsere Haut, die wie ein Mittler zwischen einem selbst und der Außenwelt fungiert, können wir Reize aufnehmen und verarbeiten. Auch das Bewusstmachen des Atmens spielt hierbei eine große Rolle (vgl. Kugelmann, 1999, S. 26). Oft werden diese Zeichen des Körpers nur unterbe¬wusst wahrgenommen oder auch falsch interpretiert, doch durch Konzentration und durch Ausschalten von gewissen Sinnesorganen, wie zum Beispiel mit verbunden Augen über eine Bank laufen, lassen uns unseren Körper bewusster wahrnehmen. So kann durch Übungen wie sich auf den Rücken legen und sich einfach mal darauf zu konzentrieren wo der Rücken am Boden aufliegt, wie die Schulterblätter den Boden berühren, wo man sich überhaupt auch räumlich gerade befindet, ob man die Beine geschlossen hat, wie der Atem den Brustkorb senken und heben lässt etc., seinen Körper bewusster erfahren. Es ist nicht schwierig diese Dinge zu beachten, doch kommt es in unserer modernen Welt immer häufiger vor, dass das Bewusstmachen der Bewegungen des eigenen Körpers ziemlich in den Hintergrund gedrängt wird (vgl. Nocon-Stoffers, 2005, S. 26/27). Die Sensibilität für diese Wahrnehmung verkümmert und wir mit ihr. Daher finde ich es sehr wichtig gerade in der heutigen Welt, wo Kinder schon in der 5ten Klasse Rückenbeschwerden haben, weil sie möglicherweise eine falsche Haltung besitzen oder sich zu wenig bewegen, darauf zu achten dass wir uns mehr mit unserem Körper auseinandersetzen, ihn verstehen lernen, um damit einer „Verkrüppelung" des Körpers entgegenzuwirken.

4. Welche Ziele verfolgt die Bewegungserziehung/ Körpererfahrung?

Sobald man sich mit einem Thema befasst, wie wir hier gerade mit der Bewegungserziehung und Körpererfahrung, so stellt sich bald die Frage, welche Ziele überhaupt angestrebt werden sollen. Wo will ich hin? Was will ich damit erreichen? Vorher hatte ich schon angesprochen, dass eines der Ziele der Körpererfahrung das harmonische Miteinander und das Umgehen mit Dritten ist. Sich auf andere einzulassen und soziale Kontakte zu knüpfen. Doch nicht nur das wird angestrebt. Man soll den Zusammenhang von Bewegungen und Wahrnehmen bewusst erfahren. Dazu eine kleine Geschichte von mir:
„Ich laufe durch eine überfüllte Stadt. Kinder schreien und von weit her höre ich noch die Straßenmusiker spielen. Ich beobachte die Menschen, welche sich hektisch ihren Weg durch die engen Gassen bahnen. Auf einmal eine Straße. Unterbewusst gebe ich durch die Augen Signale an mein Gehirn, das sie verarbeitet, weiterleitet zu den Beinen und Armen und mich anhalten lässt, weil die Ampel auf Rot steht. Diese Aktivierung und Lenkung der Wahr-nehmung auf die Sinnesebene des Sehens hat mich Gott sei Dank davor be-wahrt nicht in die fahrenden Autos hineinzulaufen."
Durch Körpererfahrung möchte man Wahrnehmung auf möglichst vielen Sin-nesebenen lenken und aktivieren. Das Tasten, Riechen und Schmecken, sowie das Sehen, Hören und Atmen. Ein positives Körperschema ausbilden durch Wahrnehmung verschiedener Körperregionen und Körperhaltungen oder Funktionswahrnehmung von Organtätigkeiten. Wie schlägt mein Herz nach einem 100 Meter Sprint? Bekomme ich kaum Luft oder erholt sich meine Lunge sofort wieder und ich bin nicht außer Atem? Ziel ist es sich dies bewusst zu machen, sich auseinanderzusetzen mit dem eigenen Körperzustand, -gefühl und Körperbedürfnis (vgl. Lange, 1992, S. 40). Auch ruhig mal erfahren, wie man sich fühlt, wenn man an seine persönlichen Leistungsgrenzen geht. Wie weit kann ich überhaupt gehen; bis mein Körper mir sagt:" Einen Schritt weiter und ich falle zu Boden und kann nicht mehr aus eigener Kraft wieder aufstehen." All diese Ziele der Körpererfahrung sind Voraussetzungen für Gesundheit und Wohlbefinden. Denn wenn man zum Beispiel nicht weiß, dass es gefährlich sein kann aus 3 Meter Höhe auf den Asphalt zu springen, weil man selbst nicht abschätzen kann, wie der Körper sich verhält und wie man ihn überhaupt einsetzen muss, kann das für die Gesundheit erhebliche Konsequenzen haben. Klar, dass ein Parcourläufer Hindernisse wie solche locker überwindet. Doch jener weiß, was er mit seinem Körper machen muss um sich nicht zu verletzten. Dass man Körperspannung braucht und beim Aufprall, um die Energie des Sprunges ab¬zufedern, eine Rolle macht, weiß ein Amateur der dies zuvor nie gemacht hat nicht und sollte das lieber mit Vorsicht genießen.
Um den Körper in verschiedenen Situationen richtig einsetzen zu können, be-darf es dem Erwerb umfassender Bewegungen. Hier erkennt man sehr gut, wie Körpererfahrung und Bewegungserziehung nicht nur in dieser Hinsicht verschmelzen und ohne einander überhaupt nicht existieren können. Damit man seinen Körper erfahren kann ist es notwendig Bewegungen zu erlernen. Man hat die Möglichkeit sich im Sport zu bewegen, aber auch in einem Spiel wie Basketball oder Handball. Man kann sich zur Musik bewegen, aber sich auch in einem Theaterstück zu wilden und verrückten Ausdruckstänzen hingeben. Daher ist ohne Frage das Ziel der Bewegungserziehung, aus jeder Sparte des Bewegens etwas zu lernen. Bei den Ureinwohnern des Dschungels wird das eher die Bewegung sein, welche man braucht, um an eine Frucht, die weit oben in den Baumkronen hängt heranzukommen, als bei den Eskimos, zu erlernen, wie man sich auf dem Eis und im Schnee bewegt. Das ist in jeder Kultur verschieden. Je nachdem, was für Bewegungen denn überhaupt nützlich für einen und in diesem Fall auch lebensnotwendig sind. Einer derjenigen, welcher sich speziell mit dem Themen Körpererfahrung und Bewegungserziehung beschäftigt hat, ist Jürgen Funke-Wieneke. Er hat ein Konzept erstellt, in dem er deutlich hervorhebt, wie man Körpererfahrung versteht und sie in die Entwicklung des Kindes einschließen könnte.

5. Konzept nach Funke-Wieneke

Jürgen Funke-Wieneke, Professor für Sportpädagogik an der Universität Hamburg, hat sich mit den Themen der Körpererfahrung und Bewegungserziehung auseinandergesetzt, wobei er beide Begriffe zusammenfasst zu dem Ausdruck des „Sich-Bewegens". Er hat das „Sich-Bewegen" in vier Funktionen eingeteilt: die instrumentelle-, soziale-, symbolische- und sensible Funktion. In der Entwicklung der instrumentellen Funktion wird ein entscheidender Schritt zur Befreiung des Handelns aus dem Befangensein in der Unmittelbarkeit der Situation heraus getan (vgl. Funke-Wieneke, 2004, S. 197) Handlungen können geplant und mittels der Phantasie zur Zukunftsvorstellung gemacht werden. Mit wachsender Bewegungsfähigkeit hat man dann die Möglichkeit etwas zu wollen, was man sich zuvor nur hat vorstellen können. Ein Mensch, der nicht laufen konnte wegen einer Behinderung und plötzlich die Möglichkeit hat, durch Prothesen wieder gehen zu können, kann nun etwas wollen wovon er vorher vielleicht nur geträumt hat.

5.1 Die Entwicklung der instrumentellen Funktion

Die Entwicklung der instrumentellen Funktion teilt Funke-Wieneke in vier Modi ein, welche schon bei ROTH 1982, erweitert durch HIRTZ 1997 erscheinen und erweitert diese. Die vier Modi lauten:
- Fortbewegung (vom Aufrichten zum Stehen, Gehen und Balancieren; vom Krabbeln und Kriechen zum Klettern; vom Gehen zum laufen, Hüpfen und Springen)
- Aneignendes Ergreifen und Halten (vom Greifen und Aufgreifen zum freien Fangen)
- Wegbewegen (vom Schlagen und Werfen und vom Werfen zum Zielen)
- Drehen (vom Umwenden zum Wälzen und Rollen)

Zu diesen Modi lassen sich nach Funke (2004) Erweiterungen der Bewegungsentwicklung hinzufügen:

- Die Erweiterung durch Fortbewegungsmittel (vom Laufen zum Rollern, Rad- und Skateboardfahren; vom Balancieren auf festen Untergründen zum Balancieren auf beweglichen Unterlagen bis zum Einradfahren; vom Kriechen zum Rutschen und vom Rutschen zum Gleiten, Rodeln, Ski- und Snowboard-Fahren; vom Herunterspringen zum fliegenden Springen von federnden Unterlagen wie Sprungbrettern und Trampolinen),
- die Erweiterung durch Greif- und Haltewerkzeugen (vom Ergreifen zum Schöpfen und Löffeln und vom Löffeln zum Graben und Schaufeln; vom Halten zum Zügeln und vom Zügeln zum Lenken windbewegter Objekte wie Drachen und Segelbooten),
- die Erweiterung durch Schlag- und Katapultiergeräte (vom Werfen zum gezielten Schlagen mit Stöcken und Schlägern; vom Zielwerfen zum Bogenschießen; vom Schlagen zum Hämmern und Beilen),
- die Erweiterung um drehende oder zum Drehen geeignete Achsen, wie sie Turngeräte anbieten (vom Rollen zum Felgen und vom Felgen zu Riesenumschwüngen; vom Wälzen zum Radschlagen und vom Radschlagen zum Rhönradfahren; vom Wiegen zum Schaukeln), (Funke-Wieneke, 2004, S. 199/200)
- die Erweiterung im Umgang mit der andersartigen Welt des Wassers (vom Waten zum Hechten und vom Hechten zum Tauchen und Schwimmen; vom Greifen zum Schöpfen und vom Schöpfen zum Paddeln und Rudern, wobei sich die Linie zum Wegbringen kreuzt, die vom Schlagen und Spritzen zum Abstoßen und Paddeln führt)
- die Erweiterung im Fortbewegen (vom Aufrichten und Stützen zum Ziehen, Halten, Hängen und Hangeln), (vgl. Funke-Wieneke, 2004, S. 199)

Es werden hier verschiedene Richtungslinien angesprochen, wobei man sich Gedanken über Arten von Bewegungen wie zum Beispiel das Reiten oder der Kontakt mit neuen Medien, wie Computer und Handy machen muss. Wo kann man das Reiten und das Umgehen mit Tieren hier wiederfinden. Es wird nicht erwähnt und ebenfalls bei der sozialen Funktion nicht angesprochen. Deshalb möchte ich den Umgang mit Tieren hinzufügen, aber nicht zur instrumentellen Funktion, denn Tiere sind meiner Meinung nach keine Objekte. Sie sind wie wir Lebewesen und deshalb gehört dies zur Entwicklung der symbolischen aber auch zur sozialen Funktion. Denn man muss sich in Tiere genauso hineinversetzen, die Zeichen ihrer Bewegungen deuten können, wie bei einem anderen Menschen, um sie zu verstehen. Als Mutter muss ich ebenfalls die Gesten meines Kindes verstehen, um auf die jeweilige Situation angemessen zu reagieren. Wenn das Kind schreit und brüllt, sich wehrt und mit den Fäusten auf den Boden schlägt, kann das mehrere Ursachen haben. Doch die Mu
tter oder der Vater muss dann, um das Kind wieder zu beruhigen, wissen wie man nun mit ihm umgehen soll.

5.2 Die Entwicklung der sozialen Funktion

Die Entwicklung der sozialen Funktion, und da stimme ich Funke-Wieneke zu, sollte hervorgehoben und nicht unterschätzt oder gar weggelassen werden. (vgl. Funke-Wieneke, 2004, S. 200/201) Man darf nie vergessen: Wir alle sind Menschen und leben in Gemeinschaften. Wir agieren und funktionieren nur gemeinsam und haben meist als Einzelgänger keine Chance in unserer Welt zu „überleben". Der Kontakt mit anderen Menschen ist sehr wichtig, denn dadurch lernt man sich selbst am besten kennen. Gerade im frühen Kindesalter ist es wichtig dem Neugeborenen Zuneigung und Liebe zu schenken. Mit sanften Berührungen dem Kind Geborgenheit geben und mit Fürsorge gemeinsam die Welt entdecken, welche durch viele Bewegungen und Erscheinungen geprägt ist. Wenn man kurz einen Abstecher in das Reich der Tiere macht, so kann man fasziniert feststellen, dass bei unseren nächsten Verwandten den Menschenaffen nichts anderes passiert. Die Neugeborenen werden meist über Monate auf dem Rücken oder am Bauch der Mutter getragen und keine Minute aus den Augen gelassen. Diese Art der Fürsorge sollte auch bei uns der Fall sein, doch muss man immer wieder erfahren, dass Eltern ihre Kinder vor den Fernseher oder den Computer setzten, um endlich ihre Ruhe vor ihnen zu haben. Da frägt man sich doch, warum so ein Mensch ein Kind zur Welt gebracht hat. Um es einfach wie ein Objekt abstellen zu können und dann herauszuholen wenn man Lust dazu hat? Man sollte dem Kind die Chance geben sich so zu entwickeln, dass es die eigenen sozialen Beziehungen erfahren und in Kontakt mit anderen Personen treten kann. Auch das im Jugendalter Herumalbern und Necken gehört zur Entwicklung der sozialen Funktion. Die Kinder fangen zwischen dem 10ten und 12ten Lebensjahr an, eine Sensibilität für zärtliche Berührungen zu entwickeln. (vgl. Funke-Wieneke, 2004, S. 206) Jeder kennt das. Entweder man hat auf einer dieser Partys mit dem ein oder anderen „Stehblues" getanzt oder saß bedrückt daneben und konnte nicht glauben, dass keiner einen zum Tanzen aufgefordert hat. Bei jedem Kind verläuft die Entwicklung der sozialen Funktion anders und man sollte dies respektieren und akzeptieren. Für uns zukünftige Lehrer bedeutet dies vor allem, dass wir lernen sollten uns in die Kinder hineinzuversetzen und uns fragen müssen, woher manchmal dieser Hass auf Sportunterricht und Bewegung an sich kommt. Wie ist dieser Mensch aufgewachsen? Was sind seine Beweggründe nicht zum Sportunterricht zu erscheinen? Wie ist das Verhältnis zwischen dem Schüler und seinen Eltern? Fragen, welche im Kontext zu der jeweiligen Situation stehen müssen. Klar, dass ein Kind, welches von seiner Mutter und seinem Vater nicht in den Arm genommen wird, sich am Anfang etwas ziert beim Basketballspielen körperlichen Kontakt mit den Mitschülern zu haben. Oder gerade anders herum, dass er dadurch die Nähe zu den Menschen sucht und anhänglich seinen Gegner bis zum gegenüberliegenden Korb verfolgt. Wir als Lehrer müssen wissen, wie wir mit solchen Schülern umgehen sollen und versuchen einen Weg zu finden, sie zu integrieren und ihnen Freude am Sport zu vermitteln.

5.3 Die Entwicklung der symbolischen Funktion

Die Entwicklung der symbolischen Funktion bedeutet, das Lernen von Bewegungen, welche ohne Worte verstanden werden können. Versuchen den Körper als Symbol zu gestalten. Sich zu artikulieren fällt einem manchmal ziemlich schwer und gerade dann kann es hilfreich sein allein durch Gesten meinem Gegenüber etwas klar zu machen. Natürlich muss man auch solche Bewegungen erst erlernen, um sie dann zu verstehen. Sie werden meist einfach nachgeahmt. Durch Nachahmung oder Imitation werden die meisten Bewegungen der jeweiligen Kultur bestimmt. So kann man ebenfalls selber nachvollziehen, was der jeweilige mit seiner Bewegung ausdrücken wollte, indem man die Bewegung einfach nachmacht. Das erste Date steht bevor. Man zieht sich schick an und freut sich auf den ersten Abend mit einem Menschen, den man gerne mag. Dann der Reinfall. Dein Gegenüber macht überhaupt keine Anstalten dir auch nur im Geringsten näher zu kommen. Aber woher weiß man so etwas, wenn der andere darüber doch kein Wort verloren hat? Ganz eindeutig. Man hat es an der Haltung und an den Gesten erkannt und über den Ausdruck des Körpers verstanden, nicht durch Worte. Klar ist, dass der Mensch seine Umgebung durch die Augen wahrnimmt und versucht Bewegungen zu entschlüsseln, um zu verstehen was überhaupt gerade „gespielt" wird.
Diese deformierende, freie, willkürliche Verwandeln der Wirklichkeit in symbolische Spiele überschreitet nach dem 4.-7. Lebensjahr seinen Höhepunkt, um sich mehr der imitativen Darstellung der Wirklichkeit zu nähern und schließlich in Rollenspiele mit Differenzierung und Präzisierung von Rollen im Sinne gemeinsamer kollektiver Symbole überzugehen. (179) Auf dieser Stufe wird dann das Denken in Bildern - statt in Operationen - in das Symbolspiel einbezogen. Bildliches Denken zeichnet sich aus durch einen logischen Wechsel von Bild zum anderen. Es bildet im symbolischen Spiel die Grundlage der Schöpferischen Phantasie, die nach PIAGET 1975 b den Pol des gesamten Denkens ausmacht und die freie Kombination und die reziproken Assimilationen der Schemata ermöglicht. (200) Die allgemeinen Funktionen der Anpassung der Wirklichkeit an die Bedürfnisse und Erfahrungen des Kindes kommt im symbolischen Spiel in drei Zügen zur Geltung. Es dient dem Kind dazu ...
- wieder erleben zu können, was es beeindruckt hat,
- beherrschen zu können, was realiter seiner Beherrschung nicht unterliegt,
- kompensieren zu können, was es erlitten hat oder nicht bewerkstelligen konnte. (198)
(Jürgen Funke-Wieneke, 2004, S. 213-214)
Nach allen Überlegungen, welche sich hier Funke-Wieneke und auch Piaget gemacht haben, bleibt die Frage nach der inhaltlichen Seite offen. Wie soll die symbolische Funktion Inhalt der Erziehung werden? Was soll dabei vermittelt werden und wie (vgl. Krüger, 2001, S. 38)?

5.4 Die Entwicklung der sensiblen Funktion

Die letzte der vier Funktionen des „Sich-Bewegens" bezeichnet Funke-Wieneke als die sensible Funktion. Der Mensch nimmt nicht nur das Äußere wahr, sondern ebenfalls das, was er spürt, was er erfährt. Er sieht den Menschen als ein Teil des Ganzen und das, was der Mensch wahrnimmt bedingt, wie er sich bewegt und umgekehrt. (vgl. Funke-Wieneke, 2004, S. 220) Hierbei spielt die Körpererfahrung eine wichtige Rolle. Durch sie haben wir die Möglichkeit uns und unseren Körper auf andere Weise wahrzunehmen und zu entdecken, um dann von der objektgebundenen Erfahrung zur Gestaltung abstrakter Bewegungen zu gelangen. (vgl. Funke-Wieneke, 2004, S. 243) Wir müssen, um andere Menschen zu verstehen, erst einmal lernen, uns selbst zu verstehen. Nur dann kann ein harmonisches Miteinander möglich werden.

6. Körpererfahrung und Bewegungserziehung im Sportunterricht

Abschließend möchte ich nun übergehen vom Theoretischen auf das Praktische. Wir haben uns nun mit den Begriffen der Bewegungserziehung und Körpererfahrung vertraut gemacht, das Konzept von Funke-Wieneke kennengelernt und teilweise uns schon Gedanken über die Umsetzung gemacht. Als angehender Lehrer muss man sich trotz dem theoretischen Teil überlegen, wie man das Gelesene in die Praxis umsetzten könnte.

6.1 Wie kann das Konzept in den Sportunterricht integriert werden?

An einer Grundschule in Göttingen bekommen die Schüler seit 2003 zusätzliche Sportstunden. Der Grund, warum man dieses Göttinger Projekt ins Leben gerufen hat war der, dass nach den aktuellen Untersuchungen 2003 (vgl. Niemann, 2003, S. 60) 20 Prozent der Schulkinder Übergewicht hatten und heute ,2008, laut der „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland" des Robert Koch Instituts (KIGGS, Zugriff am 18. Juni unter http://www.kiggs.de) 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen zwischen drei und 17 Jahren übergewichtig und 6,3 Prozent adipös sind. Dies entspricht einer Verdoppelung gegenüber den 1980er und 90er Jahren. (Zugriff am 28. April 2008 unter http://idw-online.de/pages/de/news252791) Wichtig ist, dem entgegenzuwirken. Sich bewegen, seinen Körper zu erfahren sind wichtige Bestandteile eines Schulunterrichts, um den Kindern und Jugendlichen zu zeigen was für eine Verantwortung sie gegenüber ihrem Körper haben. Dazu müssen sie ihn erst einmal kennenlernen und das kann durch die Körpererfahrung und Bewegungserziehung geschehen. Zusätzliche Sportstunden und vermehrte Bewegung sind Voraussetzungen dafür, dass die Kinder besser lernen und sich konzentrieren, aber auch, dass sie ihre Körper besser verstehen lernen und auf deren Signale eingehen können. Daher stellt sich gar nicht mehr die Frage, wie man das Konzept in den Sportunterricht integrieren könnte, sondern es wird klar, dass man das Konzept in den Sportunterricht einbinden muss, um den Bewegungsmangel bedingten Beschwerden entgegenzuwirken. Wir sind aufgefordert unseren Kindern ein positiveres Verhältnis zum eigenen Körper, Freude am Sport und Lebensfreude zu vermitteln. Körpererfahrung und Bewegungserziehung geben hierfür eine stabile Grundlage.

6.2 Perspektiven und mögliche Ansätze

Das Göttinger Modellprojekt hat gezeigt, dass durch mehr Sportunterricht, die Schüler, wie die Lehrer und Eltern gleichermaßen zufrieden sind. (Zugriff am 28. April 2008 unter http://www.stadtelternrat-hannover.de/sport.htm) Die Schüler können sich besser konzentrieren und der Alltag verläuft viel gelassener und ausgeglichener. Daher sehe ich eine Perspektive für Körpererfahrung und Bewegungserziehung in der „Bewegten Schule". Nicht nur, dass man den Kindern die Möglichkeit gibt sich zu bewegen, sondern ihnen auch zeigt, wie man durch das Erfahren des eigenen Körpers und durch Sport ein harmonisches Miteinander gestalten kann. Es sollte durchgesetzt werden, aus allen Schulen in ganz Deutschland „bewegte Schulen" zu machen. Mit vielen Freiräumen und kindgerechten Spielplätzen. In den Pausen sollte man sich ebenfalls bewegen, so genannte „Bewegungspausen" einlegen, um den Kreislauf wieder anzukurbeln. Welche Inhalte letztendlich vermittelt werden, kann man in diesem Zusammenhang nicht sagen und vorschreiben. Man sollte auf die Kinder eingehen und sie auch mitgestalten lassen. Der Sportunterricht heute ist daher in erster Linie personenorientiert und nicht sachorientiert (vgl. Funke-Wieneke, 2001, S. 47). Jeder sieht das Problem, welches wir heute mit unseren Kindern haben. Warum tun wir dann nicht das Richtige und versuchen durch die Körpererfahrung und mehr Sport unseren Kindern die Chance zu geben sich besser zu entwickeln, als sie das jetzt tun.

7. Fazit

Als ich mich an die ersten paar Zeilen meiner Hausarbeit setzte und merkte, wie schwierig es war den Anfang zu finden, begriff ich, dass dieses Thema trotz schwerem Anfang ein wunderbares Ende haben wird. Körpererfahrung betrifft jeden Menschen und daher erreicht man mit diesem Thema alle Personen von klein bis groß. Nur, dass sich die „Großen" Gedanken über die Erziehung durch Körpererfahrung und Bewegung machen müssen. Jeder hat nun hoffentlich begriffen und selbst vielleicht schon einmal erfahren, dass der Körper das wichtigste Kommunikationsmittel überhaupt ist. Sobald ich zu meinem Körper ein schlechtes Verhältnis habe, wird dass von den Menschen in meiner Umgebung wahrgenommen und verarbeitet. Sie reagieren dann je nach Aussage meiner Bewegungen auf das Wahrgenommene. Wir als Menschen haben die Fähigkeit unseren Körper bewusst wahrzunehmen und sollten dies auch tun.

Literaturverzeichnis

- Funke, J. (1983). Sportunterricht als Körpererfahrung. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Taschenbuchverlag GmbH.
- Funke-Wieneke, J. (2001). Was ist zeitgemäßer Sportunterricht? Sportpädagogik, Zeitschrift für Sport-, Spiel-, Bewegungserziehung, 44 (1), 47-51.
- Funke-Wieneke, J. (2004). Bewegungs- und Sportpädagogik Band 1: Wissenschaftstheoretische Grundlagen- zentrale Ansätze- Entwicklungspädagogische Konzeption. Baltmannsweiler: Schneiderverlag Hohengehren GmbH.
- Größing, S. (2007). Einführung in die Sportdidaktik: Lehren und Lernen im Sportunterricht. Wiebelsheim: Limpert Verlag GmbH.
- Hirtz, P. (1997). Vielfalt und Reichtum der Individualentwicklung - die motorische Ontogenese (2. Auflage). Kassel: Univ. Gesamthochschule.
- Krüger, M. (2001). Was ist zeitgemäßer Sportunterricht? Sportpädagogik, Zeitschrift für Sport-, Spiel-, Bewegungserziehung, 43 (4), 38-41.
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- Lange, R. (1992). Entspannung - Körpererfahrung - Meditation (1. Auflage). Sankt Augustin: Academia-Verl..
- Neucon-Stoffers, R. (2005). Der Körper als Sinnesorgan. Sportpädagogik, Zeitschrift für Sport-, Spiel-, Bewegungserziehung , (1), 26-31.
- Niemann, H. (2003). Modellprojekt: Göttinger Grundschüler bekommen zusätzliche Sportstunden. Sportpädagogik, Zeitschrift für Sport-, Spiel-, Bewegungserziehung, (5), 60.
- Piaget, J. (1975b). Nachahmung, Spiel und Traum. Die Entwicklung der Symbolfunktion dem Kinde. Stuttgart: Klett.
- Röthig, P., Prohl, R., u.a. (Hrsg.) (1972). Sportwissenschaftliches Lexikon. Schorndorf: Karl Hofmann.
- Roth, K. (1982). Strukturanalyse koordinativer Fähigkeiten. Bad Homburg v.d.H.: Limpert.



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