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Gewalt im Nibelungenlied - Darstellung in Form der Gewaltspirale in Kriemhilds Rache
Datum: 01. Januar 2011 Kommentare: 0
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Beschreibung:
Hausarbeit im Seminar 'Aussatz, Wunden, Minneleid' für Mediävistik. Thema: Gewalt im Nibelungenlied. Darstellung in Form der Gewaltspirale in Kriemhilds Rache.

Gewalt im Nibelungenlied - Darstellung in Form der Gewaltspirale in Kriemhilds Rache
Gewalt im Nibelungenlied - Darstellung in Form der Gewaltspirale in Kriemhilds Rache
1. Einleitung
Bei der Themenfindung für diese Hausarbeit habe ich mich zuerst recht schwer getan, weil es viele interessante Angebote gab, die mich dennoch nicht überzeugen konnten, darüber eine Hausabreit zu schreiben. Erst durch einen Vortrag eines Studenten angeregt, entschied ich mich, das Thema der Gewalt im Nibelungenlied näher zu betrachten. Gewalt ist nämlich ein immer aktuelles Thema, alle modernen Actionfilme leben davon und leider müssen dazu viele Menschen im realen Leben Gewalt erleben, wie das jüngste Beispiel des Amoklaufs eines 17- jährigen Schülers wieder zeigt. Es ist also ein aktuelles Thema der Gegenwart, das ich in meiner Arbeit gern auf die Vergangenheit, besser gesagt, auf das Mittelalter beziehen will, denn damals schon spielte Gewalt eine große Rolle. Da das Thema auch mit dem Seminarthema „Aussatz, Wunden, Minneleid“ konform sein sollte, ist die Gewalt und die Gewaltspirale im Nibelungenlied eine gute Wahl, da Gewalt, vor allem körperliche Gewalt, Wunden zurücklässt und diese Gewalt teilweise weg n Minneleid entstand. Doch wo äußert sich diese Gewalt? Wie spitzt sie sich am Ende der Handlung zu? Wer ist verantwortlich dafür, dass so viel Gewalt ausgeübt wird?
Diese und andere Fragen sollen in dieser Arbeit eine Antwort finden.
2. Inhaltliche Übersicht
Wenn man die Handlung des Nibelungenliedes anschaut, wird man feststellen, dass die treibende Kraft über den handelnden Menschen das Schicksal ist. Aus kleinsten, banalen Anlässen heraus entwickelt sich das Verhängnis bis zum grauenhaften Ende aller, sodass sich aus falschen Verhaltensweisen die Verfehlungen und Verstrickungen, die Handlungen und Gegenhandlungen ergeben, die dich immer stärker gegenseitig vorantreiben, sodass am Ende alle furchtbar untergehen.[1] Schon am Anfang wird auf Grund eines Traumes, den Kriemhild hat, die Gewalt, die sich dann durch das ganze Epos zieht, deutlich: Sie träumt, wie sie einen Falken abrichtet, der dann plötzlich von zwei Adlern geschlagen und zerfleischt wird. Dieser Traum fügt ihr schon großes Leid zu.[2] Daran sehe ich, dass Gewalt immer untrennbar mit Leid verbunden ist, was sich auch durch die ganze Handlung des Nibelungenliedes zieht.
Die Gewalt wird in diesem Epos erstaunlicherweise nicht nur von Männern, sondern zusätzlich von Frauen ausgeführt und teilweise repräsentiert. So hat beispielsweise Brünhild übernatürliche Kräfte, die der Stärke von 12 Männern entsprechen und die sie gern gewaltsam einsetzt, welche sie aber nach einem harten Kampf mit dem unsichtbaren Siegfried im ihrem Schlafgemach verliert, als sie sich Gunther hingibt. Andererseits führt Kriemhild ihre grausame Rache als Frau durch, wobei sie Anweisungen und Befehle erteilt und schlussendlich Hagen selbst enthauptet.
Neuzeitlich wird Gewalt als jeder vermeidbare Angriff auf menschliche Grundbedürfnisse und das Leben im Allgemeinen definiert, während das Wort Gewalt im Mittelalter noch einen erweiterten Begriffsumfang hatte: es leitet sich von dem Verb waltan ab und bedeutet soviel wie ‚Kraft haben‘, ‚über etwas verfügen‘ oder ‚herrschen‘. Die heutige Bedeutung des Begriffs war folglich nur ein Teilaspekt.[3] Wenn man also im Mittelalter von Gewalt spricht, muss man diese Bedeutungen unbedingt in die Betrachtung mit einbeziehen.
Die Gewalt wird, wie gesagt, durch kleine Ereignisse, unscheinbare Angelegenheiten ausgelöst. Da ist als erstes die List Siegfried zu nennen, als er sich bei der Werbung Gunthers um Brünhild als sein Lehnsherr ausgibt, wobei er das Pferd für Gunther dient, ihm hilft und ihm so dient.[4] Sie nächste List, die Siegfried an Brünhild begeht, ist das Besiegen in ihren Kampfdisziplinen, bei denen er mit Hilfe der Tarnkappe unsichtbar ist und Gunther sozusagen gewinnt. Doch schon bei der Doppelhochzeit wird Brünhild skeptisch und will aufgeklärt werden, weshalb sie sich Gunther auch verweigert. An dieser Stelle wird sie erneut betrogen: Siegfried setzt wiederholt seine Tarnkappe ein und überwältigt Brünhild im harten Kampf, so dass sie sich Gunther hingibt.[5] Er verhält sich gegenüber Gunther ganz treu, begeht aber den schwerwiegenden Fehler, dass er Kriemhild in diese Geschehnisse einweiht und ihr den Gürtel und Ring, die er Brünhild gestohlen hat.[6] Brünhild ist immer noch unruhig und verwundert, dass Siegfried so wenige Dienstleistungen zu erbringen hat. Deshalb lädt sie Siegfried und Kriemhild ein. Doch dabei kommt es zu einem Streit zwischen den beiden Frauen, da Brünhild auf Siegfrieds sich auf Siegfrieds ersten betrug bezieht und Siegfried ja Gunthers Mann sei. Daraufhin hält Kriemhild ihre Schwägerin an, solche Behauptungen zu unterlassen. Dieser Streit steigert sich auch deshalb, weil beide davon überzeugt sind, dass ihre Männer die Wahrheit verkörpern. Brünhild ist zutiefst beleidigt, dass Hagen, Ortwin und Gernot Rache schwören und somit Siegfrieds Tod abmachen. Kriemhild wurde entehrt und durch den Tod Siegfrieds wird sie noch mehr entehrt. Dieser Mord an Siegfried, durch Hagens Gewalt ausgelöst, erfordert Rache. Dass Hagen der Kriemhild dazu noch den Hort raubt, beleidigt sie noch mehr und erfordert erneut Rache und Gegenwehr erfordert. Die Möglichkeit dazu wird Kriemhild dadurch gegeben, dass sie die Werbung Etzels annimmt. Damit erlangt sie nicht nur wieder Ehre und Machtstellung, sondern auch das, was ihr angetan wurde, zu rächen. Jetzt wiederholt Kriemhild eine Handlung Brünhilds: wie diese damals Siegfried und Kriemhild einlud, lädt sie nun die Burgunden zu sich ein. Hagen warnt noch, die Reise nicht anzutreten, da er sich bewusst ist, dass Kriemhild auf Rache sinnt, aber ihm vorgeworfene Feigheit und die Rettung seiner und der Königen Ehre zwingt ihn, doch ins Hunnenland zu reisen. Hier steigert sich die Gewalt dann zunehmend. Hagen ermordet Kriemhilds und Etzels Sohn, er wird schlussendlich von Kriemhild selbst mit dem Balmung-Schwert enthauptet, was dazu führt, dass sie selbst durch das Schwert Hildebrands getötet wird.
Der Erzähler resümiert, dass alle, außer Dietrich und Etzel, von denen es sich zu erzählen lohnte, nun tot sind. Alle Überlebenden weinen.[7] Damit ist jede höfische Ordnung, die sonst von Freude gekennzeichnet ist, nun zerstört ist und der Erzähler deshalb nichts mehr zu berichten wisse.[8]
3. Nicht-körperliche Gewalt
Gewalt im Nibelungenlied ist immer nur körperliche Gewalt, sondern ebenso diskursive Gewalt. [9] Generell werden die Frauen, vor allem Kriemhild und Brünhild, als Damen höfischer Abstammung beschrieben und großer Wert auf die Beschreibung ihrer außerordentlichen Schönheit gelegt. Kriemhild wird als vorbildliche höfische Dame eingeführt, die eine ausnehmende Schönheit, edle Herkunft, Tugendhaftigkeit und Ehre kennzeichnet.[10] Auch Brünhild wird als unbeschreiblich schöne Königin und ungewöhnlich große Kraft besitzend, dargestellt. [11]
Damit wird deutlich, dass Adel und Schönheit den Wert und die Attraktivität einer Frau damals ausmachten. Eine Frau musste ihre ehelichen Pflichten erfüllen, dem Mann eine Zierde sein und ihm Söhne gebären, wodurch sie zum Heiratsobjekt degradiert und damit auf ihren Funktionswert reduziert wird.
Sobald Brünhilds körperliche Gewalt erwähnt und Kriemhild im Zusammenhang mit ihrer Rache beschrieben wird, verschwinden positive Beschreibungen der Frauen. Brünhild wird beispielsweise als edel (V. 393), schoene (V. 417) oder minneclîche (V. 435) beschrieben. Doch als die Beschreibung ihrer überdimensionalen Kampfgegenstände beginnt (V. 436), wird sie nicht mehr mit solch positiven Attributen bedacht, sondern sogar als tíuvéles wîp (V. 438) beschrieben. Ähnlich verhält es sich auch bei Kriemhild, die im ersten Teil hauptsächlich mit édel (V. 2), minneclîchen (V. 3), hôhgemüete (V. 45), schoene (u.a. V. 225), lobelîch (V. 305) und anderen beschrieben wird. Als sie im zweiten Teil Frau, die auf Rache sinnt, dargestellt wird, verschwinden diese positiven Beigaben fast vollständig.[12]
Diskursive Gewalt äußert sich außerdem in den für das Nibelungenlied typischen epischen Vorausdeutungen. In diesen wird den Frauen schon Schuld für späteres Leid und Gewalt zugesprochen, so z. B. in der 1., 5. oder 13. Aventiure [13], oder sie werden als Verursacherinnen dieses Leids bezeichnet. Daran wird deutlich, dass die Schuld den Frauen zugeschoben wird, während jedoch an keiner Stelle wird die Werbung der Männer oder die damit verbundenen eingesetzten Listen in Zusammenhang mit zukünftigen Ereignissen gebracht.[14]
4. Ursachen für die Gewalt
Gewalt wird immer dann eingesetzt, wenn es um die Wiederherstellung von Ehre oder Recht geht. Ein Beispiel dafür ist Hagen, der alle davor warnt, ins Hunnenland zu reisen, weil er die Rache Kriemhilds befürchtet (V. 1461), aber aus Angst, seine Ehre zu verlieren, dann doch mitreist (V. 1464). Ein anderes Beispiel, wo verletzte Ehre Gewalt auslöst, ist Rüdiger. Als ihm von einem Krieger der Hunnen vorgeworfen wird, dass er in diesem Kampf noch keinen nennenswerten Hieb geschlagen hat, bringt er den hunnischen Krieger sofort mit nur einem Hieb um.15 Außerdem empfindet er das Tragische an dieser ganzen Situation und arg um sein Ansehen, die Reue und seine höfische Erziehung besorgt.16 Kriemhilds Rache wird, wie schon einmal erwähnt, insgesamt von einer Reihe Beleidigungen und ihrer Entehrung durch den Mord an ihrem Mann ausgelöst. Zuerst kränken sich Brünhild und Kriemhild gegenseitig, wobei Brünhild ihre Schwägerin mit eigen diu (V. 838) beschimpft und Kriemhild mit mannes kebse (V. 839) kontert und damit bekr ftigt, dass sie Brünhild ihren Ring zeigt (V. 847). Damit ist Brünhild in der Öffentlichkeit gedemütigt und entehrt. Siegfried leistet noch den Eid, dass Kriemhilds Behauptungen nicht der Wahrheit entsprechen, aber da mit Brünhild das ganze Burgundenland beleidigt ist, wird Siegfrieds Tod ja beschlossen. Weiterhin wurde Brünhild auch durch ihre Überwältigung von Siegfried entehrt.
Kriemhild wird durch den Vorwurf entehrt, ihr Mann sei dem König nicht gleichgestellt. Durch den Mord an ihrem Mann verliert sie nicht nur ihn, sondern vor allem Ansehen und ihre Machtstellung. Durch den Raub des Nibelungenhortes erfährt sie eine zusätzliche, gesteigerte Schmähung. Da es aber für sie noch unehrenhafter wäre, den Tod Siegfrieds und den Raub des Hortes ungesühnt zu lassen, ist sie zur Wiederherstellung ihrer eigene Ehre nahezu zur Rache verpflichtet. Deshalb nimmt sie auch Etzels Werbung an, wodurch ihr die Möglichkeit geboten wird, ihre Ehre wieder herzustellen und das, was ihr angetan wurde zu vergelten.
Daran wird ganz deutlich, dass fast alle Gewalt, die vorrangig am Ende der Handlung des Nibelungenliedes steht, aus der Pflicht, die eigene Ehre zu retten und wieder herzustellen, entstand.
5. Augenscheinliche Gewalt
5.1 Gewaltszenen vor der endgültigen Rache Kriemhilds (bis 32. Aventiure)
Schon bei der Werbung Siegfrieds um Kriemhild kommt Gewalt ins Spiel. Er will um sie werben und wenn er es im Guten nicht erreicht, ist er auch bereit, Gewalt anzuwenden und ihnen Land und Leute gewaltsam zu nehmen.[17] Doch sein Vater rät ihm davon ab und ist davon überzeugt, dass niemand Kriemhild mit Gewalt erobern könne. Er erblickt Kriemhild zum ersten Mal, als er sich in dem von den Dänen und Sachsen erklärten Krieg besonders hervortut. Siegfried bietet Gunther an, ihm zu helfen. In der 4. Aventiure wird ausführlich beschrieben, wie Siegfried, der Held, gewaltig den Sieg für Gunthers Reich herbeiführte. Siegfried führt beispielsweise einen solchen Schlag aus, dass das ganze Feld davon widerhallte und aus dem Feld feuerrote Funken stiebten.[18] Ab diesem Vers wird dieser Krieg ausführlich beschrieben. Siegfried errang einen Sieg, weil er dem König drei tiefe Wunden durch dessen Rüstung hindurch geschlagen hatte (V. 187f.). Außerdem erschlug er 29 Angreifer und der Kampf wird anschaulich beschrieben, z. . „lascten ime strîte vil maneges helmes schîn mit vlíezéndem bluote“ (V. 201) oder „dô hôrte man von hurte erdiezen manegen rant, und ouch von scärpfen swerten, der man dâ vil geslouc.“ (V. 202). Des Weiteren ist auch von klaffenden Wunden und über Sättel fließendem Blut die Rede.[19] Die Beschreibung setzt sich mit „man mohte kiesen vliezen den blúotígen bach“ (V. 205), der von Siegfrieds schwerbewaffneter Hand ausgeht, fort, was darin gipfelt, dass der Kampf mit durchlöcherten Helmen und breiten Schilden endet und alles blutrot ist.[20]
Bei der Werbung um Brünhild, dem Sieg in den drei Wettkampfkategorien und ihrer Überwältigung, damit sie sich Gunther hingibt, finden sich die nächsten Gewaltszenen. In den Versen 668 bis 677 wird ausdrucksvoll berichtet, wie Siegfried, unsichtbar durch die Tarnkappe, für Gunther Brünhild überwältigt. Sie fügt ihm heftige Schmerzen zu (V. 669) und klemmt ihn kräftig zwischen einer Truhe und der Wand ein (V. 672). Überdies „druht‘ [si] im sîne hende, daz ûz den nageln spranc daz blout im von ir krefte.“ (V. 675). Doch schließlich drückt Siegfried sie so fest aufs Bett, dass es sie schmerzt und sie Gunthers Frau wurde. Für Gunther ist dieser Akt von zentraler Bedeutung, da damit zum Einen seine Ehe mit Brünhild vollzogen wird und andererseits Brünhilds Stärke und Willen gebrochen werden. Daran zeigt sich einmal mehr, dass Gewalt die einzig adäquate Antwort auf Brünhilds Verhalten gegenüber Gunther ist, der dadurch erniedrigt wurde und eine gewaltfreie Lösung von Anfang nicht in Betracht gezogen wird.[21]
Eine weitere Szene, in der Gewalt angewendet wird, ist der Mord an Siegfried. Hagen schmiedet ja seinen Racheplan auf Grund des verletzten Stolzes und Ehrgefühls einiger Burgunden, allen voran Brünhild. Seine Absicht, Siegfried etwas anzutun, beruht eigentlich nur auf der (unzutreffenden) Behauptung [22] Kriemhilds, die besagt, dass Siegfried mit Brünhild geschlafen habe. Auch der Erzähler betont, dass Siegfried „âne schulde“ (V. 869) sei. Hagen handelt also hinterhältig, als er Kriemhild fragt, wo ihr Mann verwundbar sei, um ihn besser beschützen zu können. Auf der Jagd werden Gunther und Siegfried vom Durst geplagt. Sie entdecken eine Quelle und als Gunther bereits getrunken hatte, beugt sich dazu Siegfried über die Quelle. Genau in diesem Moment schießt Hagen den Speer durch das von Kriemhild auf die Kleidung genähte Kreuz, nachdem er Siegfried auch schon den Bogen und das Schwert fortgetragen hat. Viel Blut sprang vom Herzen Siegfrieds bis an Hagens Kleidung, weil der Speer im Herzen steckte.[23] Siegfri d versucht sich noch zu rächen, indem er Hagen mit dem Speer anrannte, aber da er sein Schwert nicht zur Hand hatte, den Feind nicht töten konnte.[24] Kurz bevor er stirbt, sagt er noch zu den anderen Kriegern, dass sie Schande mit dieser Tat über das ganze Geschlecht bringen.[25]
Vor dem großen Finale, welches die endgültige Rache Kriemhilds ist, stehen noch ein paar Gewaltszenen, die man als Vorschatten auf diese grausamen Gewaltszenen am Ende des Nibelungenliedes sehen könnte. So z.B. die, in der Hagen dem Fährmann den Kopf abschlägt [26], oder wie der kühne Dankwart dem Ritter Gelfrat einen tödlichen Schlag mit seinem scharfen Schwert versetzt und noch weitere Bayern fallen [27]. Als weitere Beispiele kann ich die Szene nennen, in der Volker einem geckenhaft herausgeputzten Hunnen den Speer durch den Leib rammt und ihn damit tötet[28] oder wie Dankwart gleich zu Beginn der 32. Aventiure Blödel mit einem schnellen Schwertschlag den Kopf abhaut [29] und er sich allein durch den Festsaal der Hunnen kämpft und dabei 9000 tote Knappen zurücklässt [30].
5.2 Gewaltspirale der Rache Kriemhilds (ab 33. Aventiure)
Die sogenannte „Gewaltspirale“, in welcher sich die Gewalt abspielt, beginnt, meiner Meinung nach etwa mit der 33. Aventiure. Ich verwende den Begriff deshalb, da sich die Form der Gewalt immer mehr zunimmt, immer mehr Menschen umkommen und die Aufeinanderfolge der Gräueltaten immer dichter wird. Außerdem wird der Kreis um die berühmten Krieger herum immer kleiner ähnlich einer Spirale. Das ganze Geschehen spitzt sich immer mehr zu.
Dankwart ist schon zu Beginn dieser Aventiure blutüberströmt von dem hinter ihm liegenden Kampf (V. 1951). Im weiteren Verlauf dieser Aventiure wird beschrieben, wie die Burgunden und die Hunnen gegeneinander kämpfen. Eine Schlüsselsituation ist, dass Hagen das Kind Ortlieb enthauptet, den Sohn Etzels und Kriemhilds, sodass sein Kopf in Kriemhilds Schoß landet (V. 1961). Diese Situation ist ein weiterer Auslöser für Kriemhilds Grausamkeit, denn durch den Tod ihres Sohnes werden sie erneut entehrt. Daraufhin beginnt unter den Rittern ein grässliches und großes Morden (V. 1961). Es ist ein förmliches Blutbad. Da der Kampf nicht mehr abwendbar ist, kämpfen nun auch Gunther, Giselher und Gernot mit, die wirklich „frumte[ e …] vil manegen vallen in daz bluot“ (V. 1971). Auffällig ist, dass zuerst der Kampf von Seiten der Burgunden aus beschrieben wird und danach kurz die Gegenwehr der Hunnen in V. 1972ff., wiederholt gefolgt von Berichten darüber, wie die Burgunden sich schlugen. Kriemhild fürchtet zu diesem Zeit unkt schon sehr um ihr Leben [31] und bittet deshalb Dietrich von Bern um Hilfe. Er hilft ihr und dank dieser Hilfe können Kriemhild und Etzel den Saal verlassen. In der 34. Aventiure findet sich ausnahmsweise weniger Gewalt, da beschrieben wird, wie die Hunnen die Toten aus dem Saal warfen. Der Kampf findet eher auf der gesprochenen Ebene zwischen Hagen, Volker und Etzel mit Kriemhild statt. Hagen beschimpft Kriemhild in aller Öffentlichkeit, weil er Etzel unterstellt, dass dieser Pläne gegen Hagen schmiede.[32]
In der 35. Aventiure will Iring, Markgraf von Dänemark, die Hunnen unterstützen und gegen Hagen kämpfen. Dabei wollen ihn sogar Irnfried von Thüringen, Hawart und 1000 andere Krieger unterstützen, doch er tritt Hagen, Volker, Gunther und Gernot allein gegenüber, weil er nach Ruhm strebte.[33] Während der Kämpfe gegen Hagen, Volker und Gunther wurde niemand verwundet, da alle von ihren Rüstungen geschützt wurden, doch bei Gernot „ daz fiwer ûz den ringen er houwen im began“ (V. 2043). Dadurch wird Giselher so wütend, dass er Iring anrennt und ihn so schlägt, dass dieser liegen bleiben muss, aber Iring ist unversehrt. Daraufhin rennt er Hagen nochmals an und schlägt auf ihn ein, sodass Hagen sogar verwundet ist. Hagen verfolgt ihn daraufhin, doch Iring kehrt unversehrt zu seinen Leuten zurück. Sie gehen aber erneut aufeinander los, wodurch Iring von Hagen heftig verwundet wird [34] und schlussendlich tötet Hagen den dänischen Krieger, indem er ihm einen Speer durch den Kopf jagt. Außerdem stirbt auch noch Irnfried durch einen Hieb eines Spielmanns.[35]
In der 36. Aventiure bricht erneut ein neuer Kampf, der bis zum Abend dauert. Plötzlich baten die drei burgundischen Könige Gunther, Gernot und Giselher bei Etzel um Frieden, den dieser jedoch ablehnt, da er so große Kriegsnot, arge Verluste und Schande erlitten hat.[36] Noch einmal wird betont, welche Entehrung Hagen der Kriemhild zugefügt hat und deshalb eine Aussöhnung mit den Burgunden ganz unmöglich sei. Kriemhild befiehlt deshalb ihren Kriegern, das ihr angetane Leid zu rächen und den Saal an allen vier Seiten anzuzünden, was auch geschieht.[37] Um jedoch zu überleben, wenden die Burgunden folgende Strategie an: sie trinken das Blut ihres Feindes, da sie vom Rauch des Feuers gequält werden und es wird dem zusätzlich eine magische Bedeutung beigemessen, da Blut viel besser als Wein ist.[38] Sie überleben die Nacht, sodass es wieder zu einem Gemetzel zwischen 1200 Männern kam, wobei „des sach man vlíezén das blout“ (V. 2133) und „die bíderben stúrben alle dem rîchen künege hêr.“ (V. 2134).
In der 37. Aventiure setzt sich das Kampf nach einigen Gesprächen und Unterbrechungen fort. Weil Rüdiger von einem Hunnen vorgeworfen wird, er sei gleichgültig dem Kampf ferngeblieben, rennt er den Hunnen an und tötet ihn mit dem Schwert.[39] Rüdiger gerät außerdem in eine ausweglose Situation, da Etzel und Kriemhild die Erfüllung seiner Lehnsdienste erfordern, seine Bindungen an die Burgunden dies aber nicht erlauben. Letztlich gehorcht er dem Gebot der Lehnspflicht und löst alle freundschaftlichen Banden zu den Burgunden, woraufhin wieder ein harter Kampf beginnt, an welchem sich Volker und Hagen nicht beteiligen. Rüdiger und Gernot kämpfen direkt gegeneinander mit sehr scharfen Schwertern, sodass sie sich beide gegenseitig erschlagen.[40] Daraufhin wird laute Totenklage erhoben. Da Dietrich Hildebrand bittet, ihm Einzelheiten über den Grund der Trauer zu nennen, soll Hildebrand die Burgunden ersuchen, ihm Rüdigers Leichnam herauszugeben, was diese aber ablehnen. So entsteht ein Streit, der vor allem von W lfhart angefacht wird, sodass er wiederholt zu harten Kämpfen kommt.[41] Teilweise wird sehr anschaulich beschrieben, wie die Kämpfe ablaufen: z. B. „von ir zweier swerten gie der fiwerrôter wint“ (V. 2275), „den blúotégen bach hiu ûz herten ringen“ (V. 2284) oder „Des fiwers ûz den ringen hiuwen si genuoc“ (V. 2278). Das Wort Feuer wird sehr oft dafür gebraucht, das Blut zu beschreiben, wobei der Autor verdeutlichen will, dass es ein hitziger Kampf ist und das Blut aus den Wunden herausschießt, wie auch Flammen in die Höhe schießen. Der Hass, der viele Krieger antreibt wird hier deutlich benannt [42] und bewirkt, dass die Ritter wie tobelîche (V. 2280) oder alsam er wuote (V. 2282). In diesem Kampf tötet Hildebrand den tapferen Volker. Teilweise habe ich an dieser Stelle den Eindruck, dass der Erzähler manchmal gar nicht mehr weiß, wie er das Leid, was die Hunnen und die Burgunden sich gegenseitig zufügten, noch beschreiben soll, da er doch immer wieder ähnliche Adjektive im Wechsel gebraucht, grimme (V. 22 5, V. 2298) oder harte (V. 2289). Nachdem sich alle viele tiefe Wunden zugefügt hatten, einander mit fürchterlichen Hieben erschlagen hatten und sich gegenseitig den furchtbaren Tod gegeben hatten, waren alle Gefolgsleute Gunthers, ausgenommen Hagen und auch Dietrichs, außer Hildebrand gefallen. [43] Ende dieser Aventiure schlagen Hildebrand und Hagen aufeinander ein, jedoch wird Hagen im Gegensatz zu Hildebrand, der infolgedessen flieht, nicht verwundet. So beklagt Dietrich den Verlust seiner Freunde tief bewegt.
5.3 Die letzte Aventiure
Da ich die Gewaltszenen dieser letzten Aventiure teilweise interpretieren werde, behandle ich sie gesondert.
Durch die Klage über seine verlorenen Männer gewinnt Dietrich wieder Heldenmut, sodass er beginnt, sich abermals zu bewaffnen, was Hagen beobachtet. Er bemerkt: „Jane dúnket sich von Berne der herre Ditetrîch nie sô starc des lîbes und ouch sô gremelîch, und will erz an uns rechen, daz im ist getân […] ich tar in rehte wol bestân.“ (V. 2327). Dietrich fragt verständnislos, warum man ihm so viel Leid zugefügt habe und fordert die beiden auf, sich als Geiseln zu ergeben, um ihr Leben zu retten.[44] Er verspricht ihnen sogar Treue und guten Willen und sie ehrenhaft zu behandeln. Hagen lehnt jedoch zornig ab und mit einem Kampf mit Dietrich beantwortet. Hagen sprang von der Treppe auf ihn zu. Die beiden kämpften miteinander, dass das gute Nibelungenschwert auf Dietrichs Rüstung klirrte (vgl. V. 2348) und was er auch fürchtete (vgl. V. 2350). Schließlich bezwingt Dietrich den Mann vom Rhein doch, denn „er sluoc im eine wunden, diu was tief unde lanc.“ (V. 2350) und bezwingt ihn auch, indem er seine Arme um ihn sc lingt (vgl. V. 2352) und ihn gefesselt der Königin mit der ausdrücklichen Bitte, sein Leben zu schonen, übergibt (vgl. V. 2353 und 2355). Direkt danach muss Dietrich sich noch im Kampf gegen Gunther bewähren, der „sô sêre erzürnet und ertobt“ (V. 2358) war, denn er war nun Dietrichs „herzevîent“ (V. 2358). Doch Dietrich geht auch aus diesem Kampf siegreich hervor und fügt Gunther Wunden zu, sodass „daz bluot man durch die ringe dem helde vliezen sach“ (V. 2360). Er übergibt ihn, mit der gleichen Bitte und genau wie Hagen, an Kriemhild. Sie verlangt von Hagen die Rückgabe des Hortes, sodass er mit seinem Leben davon kommen könnte. Doch Hagenweist auf seine Eid hin, nichts über den Verbleib des Hortes verraten zu dürfen, solange einer der Könige am Leben sei. „Dô hiez si ir bruoder nehmen den lîp.“ (V. 2369) und zeigt Hagen Gunthers Kopf. Hagens letzter Triumph ist, dass er nun allein auf der ganzen Welt den Verbleib des Hortes kennt. Kriemhild will wenigstens Siegfrieds Schwert behalten und zieht es aus der Scheide. „si huob ez mit ir handen, daz houpt si im ab slouc.“ (V. 2373) Das ist das Ende Hagens, getötet von einer Frau. Der Erzähler berichtet diese Tat mit nur einem Satz, ganz nüchtern, ohne Wertung, sei sie positiv oder negativ. Warum dieser Tod auch für Hagen so unehrenhaft ist, sagt Etzel im darauffolgenden Vers: „wie ist nu tôt gelegen von eines wîbes handen der aller beste degen, der íe kóm ze sturme oder íe schílt getruoc!“ (V. 2374). Er war der allerbeste Ritter und wird von einer im Kampf gänzlich unerfahrenen Frau enthauptet. Das war damals ein vollkommen unehrenhafter Tod für einen so guten Ritter.
Hildebrand reagiert darauf, indem er den Tod des tapferen Tronjers rächen muss, um die Ehre doch noch irgendwie wieder herzustellen: „Hildebrant mit zorne zuo Kriemhilde spranc, er slouc der küneginne einen swaeren swertes swanc […und] ze stücken was gehouwen dô das edele wîp.“ (V. 2376f.). Damit war auch Kriemhild tot und Dietrich und Etzel blieb nur noch, die Verwandten und Gefolgsleute zu betrauern.
5.4 Resultat der Gewalt
Die ganze Gewalt, die eben beschrieben wurde, hat in ganzer Linie Leid zur Folge. Leid bedeutete damals ja auch nicht nur, dass was wir heute unter diesem Begriff verstehen, sondern es bezog auch Beleidigung und Verlust der Ehre mit ein, denn in diesem Sinne wird es auch am häufigsten gebraucht.[45] Alle Überlebenden am Ende können nur noch trauern und weinen vor Jammer und Elend. Das Leid, das Kriemhild bis zu ihrem tragischen Ende erfährt, verändert sie von Grund auf. Es ist nicht nur, dass ihre persönliche Rachsucht und ihre Habgier dadurch zum Vorschein treten, sondern dass sie so auch charakterlich immer tiefer sinkt. So nimmt sie beispielsweise unter anderen Gründen genau deshalb an, weil sie so hofft, den Tod Siegfrieds rächen zu können. Es entsteht, wie auch schon erwähnt, vor allem aus dem Bedürfnis, die eigene Ehre zu retten bzw. wieder herzustellen. Man kann im Verlauf der ganzen Handlung des Weiteren sehr gut feststellen, dass Leid immer wieder neues Leid hervorruft, jeder Tod wieder gerächt werd n muss, um die Ehre zu erhalten, bis wirklich alle tot sind. Kriemhild geht zwar im Gegensatz zu Hagen und Rüdiger nicht in freier Entscheidung ihrem Schicksal entgegen, aber muss es zwangsläufig unter der Wirkung ihrer Auffassung von Ehre und Leid tun und kann sich ihm nicht entziehen.
6. Schluss
Am Ende meiner Hausarbeit kann ich sagen, dass ich alle Fragen vom Anfang beantwortet habe. Ich habe herausgefunden, dass die Gewalt hauptsächlich deshalb stattfindet, weil jemandes Ehre verletzt wurde oder ihm Beleidigung zu Teil wurde. Es gibt immer wieder einen Anlass, nämliche die eigene Ehre zu erhalten, den Tod eines Menschen zu rächen, wodurch weitere sterben und das ganze Geschehen immer neues Leid hervorruft. Am Ende bewirkt dieses Ehrverständnis, dass, bis auf zwei, alle guten Ritter sterben und den Hinterbliebenen nur noch die Trauer bleibt.
Ich muss zudem feststellen, dass die Arbeit mit diesem Thema sehr interessant war, mir die Handlung des Nibelungenliedes wieder vertraut ist. Dennoch habe ich mich gar nicht so sehr auf die Wunden konzentriert, sondern eher das Subjekt der Gewalt betrachtet und diese Szenen analysiert. Abschließend bleibt also zu sagen, dass dies eine interessante Aufgabe war und mich dazu gebracht hat, mich einmal mehr mit mittelalterlicher Literatur zu beschäftigen.
7. Literaturverzeichnis
- Das Nibelungenlied. Mittelhochdeutsch/ Neuhochdeutsch. Nach dem Text von Karl Bartsch und Helmut de Boor. Philipp Reclam jun., Stuttgart, 2002.
- Frank, Petra: Weiblichkeit im Kontext von potestas und violentia: Untersuchungen zum Nibelungenlied (Doktorarbeit). Würzburg, 2004.
- Maurer, Friedrich: Leid. Studien zur Bedeutungs- und Problemgeschichte, besonders in den großen Epen der staufischen Zeit. Francke Verlag, Berlin und München, 1969.
- Müller, Jan-Dirk: Spielregeln für den Untergang. Die Welt des Nibelungenliedes. Max Niemeyer Verlag, Tübingen, 1998.
- Scheuble, Robert: mannes manheit, vrouwen meister. Männliche Sozialisation und Formen der Gewalt gegen Frauen im Nibelungenlied und in Wolframs von Eschenbach Parzival. Peter Lang, Europäische Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main, 2005.
Fußnoten:
[1] Vgl. F. Maurer, 1969, S. 16
[2] Vgl. Nibelungenlied, 1. Aventiure, Vers 13
[3] P. Frank, 2004, S. 6f.
[4] Vgl. Nibelungenlied, 7. Aventiure, V. 397
[5] Vgl. Nibelungenlied, 10. Aventiure, V. 663 - 677
[6] Vgl. Nibelungenlied, 10. Aventiure, V. 680
[7] Vgl. Nibelungenlied, 39. Aventiure, V. 2377
[8] Vgl. J.-D. Müller, Tübingen, 1998, S. 117
[9] Vgl. R. Scheuble, Frankfurt a./M., 2005, S. 113
[10] Vgl. Nibelungenlied, 1. Aventiure, V. 2 - 3
[11] Vgl. Nibelungenlied, 6. Aventiure, V. 326
[12] Vgl. R. Scheuble, Frankfurt a./M., 2005, S. 113
[13] „dar umbe muosen degene vil verliesen den lîp.“ (V. 2); „dar umbe sît der küene lac vil jæmerlîche tôt.“ (V.324); „diu líebe wart sît gescheiden: daz frumte groezlîcher nît.“ (V. 812)
[14] Vgl. R. Scheuble, Frankfurt a./M., 2005, S. 115
[15] Vgl. Nibelungenlied, 37. Aventiure, V. 2138 - 2142
[16] Vgl. Nibelungenlied, 37. Aventiure, V. 2153
[17] Vgl. Nibelungenlied, 3. Aventiure, V. 55
[18] Vgl. Nibelungenlied, 4. Aventiure, V. 186
[19] Vgl. Nibelungenlied, 4. Aventiure, V. 203
[20] Vgl. Nibelungenlied, 4. Aventiure, V. 218
[21] Vgl. R. Scheuble, Frankfurt a./M., 2005, S. 131
[22] Vgl. ebd. S. 142
[23] Vgl. Nibelungenlied, 16. Aventiure, V. 981f.
[24] Vgl. Nibelungenlied, 16. Aventiure, V. 986
[25] Vgl. Nibelungenlied, 16. Aventiure, V. 989f.
[26] Vgl. Nibelungenlied, 25. Aventiure, V. 1560 - 1562
[27] Vgl. Nibelungenlied, 26. Aventiure, V. 1613ff.
[28] Vgl. Nibelungenlied, 31. Aventiure, V. 1889
[29] Vgl. Nibelungenlied, 32. Aventiure, V. 1927
[30] Vgl. Nibelungenlied, 32. Aventiure, V. 1936
[31] Vgl. Nibelungenlied, 33. Aventiure, V. 1983
[32] Vgl. Nibelungenlied, 34. Aventiure, V. 2023
[33] Vgl. Nibelungenlied, 35. Aventiure, V. 2035
[34] Vgl. Nibelungenlied, 35. Aventiure, V. 2062
[35] Vgl. Nibelungenlied, 35. Aventiure, V. 2072
[36] Vgl. Nibelungenlied, 36. Aventiure, V. 2095
[37] Vgl. Nibelungenlied, 36. Aventiure, V. 2111
[38] Vgl. Nibelungenlied, 36. Aventiure, V. 2114
[39] Vgl. Nibelungenlied, 37. Aventiure, V. 2141f.
[40] Vgl. Nibelungenlied, 37. Aventiure, V. 2218 - 2221
[41] Diese beginnen ab V. 2275
[42] Vgl. Nibelungenlied, 38. Aventiure, V. 2278
[43] Vgl. Nibelungenlied, 38. Aventiure, V. 2298f.
[44] Vgl. Nibelungenlied, 39. Aventiure, V. 2337
[45] Vgl. F. Maurer, 1969, S. 25ff.
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