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Welche Möglichkeiten bietet die Sendung 'Löwenzahn' zur Medienerziehung im Sachunterricht?
Datum: 02. Januar 2011 Kommentare: 0
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Ausarbeitung zum Thema 'Die Sendung Löwenzahn im Sachunterricht im dritten Schuljahr' - Medienerziehung.

Welche Möglichkeiten bietet die Sendung 'Löwenzahn' zur Medienerziehung im Sachunterricht?
Das audiovisuelle Medium Fernsehen im dritten Schuljahr in der Grundschule - Welche Möglichkeiten bietet die Sendung 'Löwenzahn' zur Medienerziehung im Sachunterricht?
1. Einleitung
In unserer heutigen demokratischen Gesellschaft gelten Medien als „vierte Gewalt" und sind so eine wichtige Bezugsquelle für Kinder und Schüler. Sie dienen als Ersatz für originale Begegnungen und dementsprechend ist die Kommunikation nur einseitig. Die Kinder werden durch das Fernsehen geprägt und müssen oft ihre Eindrücke und Wahrnehmungen ohne Hilfe von Erziehern verarbeiten.
Daher ist es wichtig, dass die Lehrperson neben den Eltern Medienkompetenz vermittelt. Bei den Kindern bzw. Schülern soll sich neben Medienkunde, Mediennutzung und Mediengestaltung auch Medienkritik manifestieren. Dabei gilt, dass die Erziehung zur Medienkompetenz auch als Erziehung zur Vernunft angesehen wird.
Doch welche Möglichkeiten bietet das audiovisuelle Medium Fernsehen im Unterrichtsgeschehen? Diese Arbeit soll Möglichkeiten der Medienerziehung in der Grundschule aufzeigen. Dabei wird der Fokus auf die Sendung „Löwenzahn" gerichtet. Anhand dieser Sendung soll analysiert werden, welche Möglichkeiten das audiovisuelle Medium Fernsehen in der Grundschule im dritten Schuljahr bietet. Das dritte Schuljahr der Grundschule wurde aufgrund eigener Praxiserfahrungen ausgewählt. Da schon selbst Erfahrungen in dieser Schulstufe gemacht wurden, kann besser analysiert werden, inwiefern Ausschnitte der Sendung die Schüler über- bzw. unterfordern würden. Eine Durchführung in der ersten oder zweiten Klasse wäre wahrscheinlich zu anspruchsvoll, da in dieser Schulstufe kognitive Aspekte kaum vorhanden sind.
Die Arbeit befasst sich zunächst mit der theoretischen Grundlage. Nachdem eine Definition von Medien eingeführt wird, wird vor allem Bezug auf die Medienerziehung und die Mediendidaktik gelegt, die für die Lehrkraft von Bedeutung sind. Im weiteren Verlauf wird auf die Fernseherziehung eingegangen. Dabei werden Auswahlkriterien bezüglich einer Analyse für Kindersendungen für Lehrpersonen benannt. Auch curriculare Vorgaben werden bei der Fernseherziehung im Unterricht berücksichtigt.
Des Weiteren wird im praktischen Bereich die Sendung „Löwenzahn", deren Prinzipien, Strukturen und Themenauswahl verdeutlicht. Die Filmanalyse „Geheimnisvolle Bäume - Schatzsuche im Gehölz" bezieht sich auf eine Folge dieser Sendung und versucht deren Konzept zu veranschaulichen. Der Aspekt „Relevanz für den Sachunterricht" nimmt Stellung zu einzelnen Filmsequenzen und überprüft, ob diese für den Unterricht geeignet sind. Abschließend wird eine mögliche Unterrichtseinheit zu dem Thema „Geheimnisvolle Bäume - Lebensraum der Tiere im Wald" vorgestellt. Dabei sollen die vorher analysierten Filmsequenzen sinnvoll in das Unterrichtsgeschehen eingebunden werden. Die vorliegende Unterrichtseinheit ist lediglich eine Grobplanung. Die im Unterricht eingeführten Filmsequenzen werden im Hinblick auf Lernziele genauer analysiert.
Im Fazit wird Stellung zur Ausgangsfragestellung genommen.
2. Medien
Im 21. Jahrhundert nehmen Medien einen großen Platz in unserem Leben ein. Doch was sind Medien überhaupt und wie können sie definiert werden? Um zunächst einen Überblick zu gewährleisten, soll auf die Definition des Begriffs Medium im „Duden" eingegangen werden:
1. (Plural, selten auch ...ia) vermittelndes Element
2. (Plural ...ia; selten) (sprachwissenschaftlich) Mittelform zwischen Aktiv und Passiv (bes. im Griechischen; im Deutschen reflexiv ausgedrückt)
3. physikalischer oder chemischer Vorgänge
4. (Plural ...ien)
a) (parapsychologisch) jmd, der für Verbindungen zum übersinnlichen Bereich besonders befähigt ist;
b) jmd., an dem sich aufgrund seiner körperlichen, seelischen Beschaffenheit Experimente, bes. Hypnoseversuche, durchführen lassen
5. (meist Plural)
a) (Plural selten auch: ...ia) Einrichtung, organisatorischer und technischer Apparat für die Vermittlung von Meinungen, Informationen oder Kulturgütern; eines der Massenmedien Film, Funk, Fernsehen, Presse
b) (Plural selten auch: ...ia) Unterrichts[hilfs]mittel, das der Vermittlung von Informationen und Bildung dient
c) (Plural meist ...ia) für die Werbung genutztes Kommunikationsmittel, Werbeträger[1].
Schon hier zeigt sich, dass der Duden unterschiedliche Bedeutungen kennt. Auch in der Literatur wird dieser Begriff oft unklar verwendet, so dass eine Präzisierung notwendig ist.
Zunächst ist für die im folgenden Verlauf gezeigte Analyse der im fünften bereich im „Duden" angesprochene Schwerpunkt zu setzen. Dies reicht für eine detaillierte Aussage über Medien jedoch nicht aus.
Daher soll nachfolgend auf den pädagogischen Zusammenhang eingegangen werden. In der Literatur und in der pädagogischen Diskussion tritt der Begriff Medien in den unterschiedlichsten Zusammenhängen auf. Immer wieder wird darauf verwiesen, dass Medien das Lernen bei Kindern unterstützen und zu einem heimlichen Erzieher geworden sind. Denn vor allem Kinder werden durch Medien und insbesondere das Fernsehen geprägt. „Das Fernsehen erhält seine große Bedeutung dadurch, dass es permanent verfügbar ist und seinen verschiedenen Programmen ein große Anzahl unterschiedlicher Lebensentwürfe in einer Gesellschaft darstellt."[2] heißt es in dieser These von Mikos.
Das wichtigste Medium sei die Lehrperson, die demnach eine Verbindung zwischen Kind und Medien schaffen müsse. Die Lehrkraft müsse daher über eine medienerzieherische Ausbildung verfügen. „Multimedia" könne so zu schulischen Innovationen beitragen.[3]
Die Medienkompetenz soll als Idealisierung bei dem Kind erreicht werden. Durch die Medienkompetenz kann eine Sozialisation und Identitätsfindung unterstützt werden. Für Jugendliche zählen im Bereich der Sozialisation neben den Medien das Elternhaus, die Schule und die Peergroup[4] zu den vier Instanzen. Dabei sollte ein ausgewogenes Verhältnis der Sozialisationsinstanzen vorherrschen, dass eine angemessene soziale, psychische und ethisch-moralische Entwicklung des Kindes stattfinden kann.[5] Grundlegend für die folgende Arbeit sind hier Schule und Medien. Diese Beiden Instanzen sollen verzahnt dargestellt werden.
Der Aspekt der Sozialisationsinstanz macht es notwendig, dass die Medienkompetenz in übergeordnete Kompetenzdimensionen eingeordnet wird: Medienkritik, Medienkunde, Mediennutzung und Mediengestaltung.[6] Die Medienkritik muss in dreifacher Weise gesehen werden
a) analytisch (gesellschaftliche Prozesse sollen angemessen erfasst werden)
b) reflexiv (analytisches Wissen sollte auf sich selbst und sein Handeln angewandt werden)
c) ethisch (das analytische Denken und der reflexive Rückbezug sollte als sozial verantwortet definiert sein)
Die Medienkunde umfasst das Wissen über heutige Medien und Mediensysteme. Sie kann zweifach ausdifferenziert werden.
a) informative Dimension (greift klassische Wissensbestände auf)
b) instrumentell-qualifikatorische Dimension (Fähigkeit der Bedienung der Geräte)
Medienkritik und -kunde umfassen die Dimensionen der Vermittlung. Die Mediennutzung und -gestaltung beschreiben die Dimensionen der Zielorientierung.
Die Mediennutzung kann
a) rezeptiv-anwendend (Programm-Nutzungskompetenz) oder
b) interaktiv anbietend (Tele-Banking, Tele-Shopping) sein
Die Mediengestaltung kann
a) innovativ (Weiterentwicklung des Mediensystems) oder
b) kreativ (Betonung ästhetischer Varianten) sein.
Diese vier Dimensionen müssen gegeben sein, damit Medienkompetenz bei dem Kind aufgebaut werden kann.
Für die Lehrkraft ist jedoch auch die Vermittlung von Medienkompetenz von Bedeutung, die durch die Medienpädagogik beschrieben wird. Daher ist der Begriff der Medienpädagogik für diese Arbeit unerlässlich. Nach Baacke ist es die Aufgabe der Medienpädagogik Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Hinblick auf Medien zu bilden und zu erziehen. Diese Bildungsaufgabe bezieht sich auf „kulturelle Interessen und Entfaltungsmöglichkeiten, Wachstums- und Entwicklungschancen, sowie (auf) soziale und politische Ausdrucks- und Partizipationsmöglichkeiten."[7] Die Medienpädagogik umfasst nach Baacke die Bereiche Medienerziehung, Mediendidaktik, Medienkunde und Medienforschung. Die Medienerziehung will die oben angesprochene Medienkompetenz vermitteln. Das Medium als Element der Unterrichtstechnologie wird als Mediendidaktik verstanden. Bei der Medienkunde soll Wissen über das Medium vermittelt werden. Etwa die Bedienung von Video oder Dvd-Rekorder. Die Medienforschung analysiert die Verhältnisse zwischen Massenmedien und Individuen der Gesellschaft, aber auch medienpädagogisch reformierte Konzepte. Für diese Arbeit kann die Medienkunde und die Medienforschung in den Hintergrund gestellt werden. Der Schwerpunkt liegt auf der Medienerziehung und der -didaktik.
2.1 Gegenstand der Medienerziehung
Bei der Medienerziehung ist es von Bedeutung, dass der Pädagoge „medienkundliche Grundkenntnisse über kommunikationstheoretische, organisatorische, ökonomische, technische, historische und juristische Medienstrukturen"[8] besitzt. . Sie sollte dem Schüler eine kritische Distanz zu den Unterhaltungsangeboten vermitteln. Weiterhin muss für die Schüler deutlich werden, dass in den Informationssendungen und Zeitungen dargestellte Realität nicht deckungsgleich mit der Realität ist, sondern nur einen Aspekt des Geschehens zeigt.[9] Gute Erziehungsarbeit setzt demnach gute Information des Erziehenden selbst voraus.
Medienerziehung kann nach Schorb aus zwei Perspektiven betrachtet werden. Es gibt die Erziehung zur reflektierten Mediennutzung und die Erziehung durch die Medien selbst. Dabei kann der letzte Aspekt eingeteilt werden in die Sozialisation durch die Medien (Vermittlung von Medienkompetenz) und die intentionale Medienerziehung (beabsichtigte Erziehung und Bildung durch Medien selbst) bzw. die nichtintentionale Medienerziehung, welche schwerwiegende Konsequenzen mit sich bringen könnte (z.B. Gewalt).[10] Gerade der Aspekt der nichtintentionalen Medienerziehung muss dem Lehrer bewusst sein. Schüler kommen häufig außerhalb des Unterrichtes mit Medien (vor allem dem Fernsehen) in Kontakt und verarbeiten diese Eindrücke oft ohne, dass im Elternhaus darüber gesprochen wird. Diese Erlebnisse sollte der Lehrer aufgreifen und zum Thema machen, wenn es darum geht sich mit Medien in der Schule auseinanderzusetzen. So erlernen die Kinder einen vernünftigen und kritischen Umgang mit Medien.
2.2 Gegenstand der Mediendidaktik
„Mediengewohnheiten, die unsere Schüler/innen im Alltag erworben haben, gewinnen zunehmend an Bedeutung für den unterrichtlichen Medieneinsatz und müssen als Lernvoraussetzung in die Medienplanung einbezogen werden." so erläutert Maier in seinem Studien- und Arbeitsbuch zur Medienpädagogik. Nach Sacher dürfen die Unterrichtsmedien die Dominanz der Lehrperson nicht ersetzen.[11] Daher muss die Lehrkraft vorher ausreichend Informationen über das jeweilige Medium besitzen. Die Medien sollen im Unterricht unterstützend, begleitend oder verbessernd tätig sein. Daher wird im Folgenden auf die Mediendidaktik in der Grundschule verwiesen.
2.2.1 Mediendidaktik in der Grundschule
Als gute Voraussetzung dafür, dass Schüler Medienkompetenz erlangen, sollte sein, dass sich die Kinder schon vor dem Eintritt in die Grundschule mit Medien beschäftigen und sich bewusst mit ihnen auseinandersetzen. Das Elternhaus oder der Kindergarten sollte dabei positiver Begleiter und Vorbild sein. Gerade das Elternhaus vernachlässigt diese Aufgabe jedoch häufig, so dass es in der Grundschule zu einer großen Heterogenität in Bezug zur Medienkompetenz kommen kann. „Medienerziehung in der Grundschule soll bewusst machen, dass wir in einer vermittelten Welt leben und dass der kritische Umgang mit den Medien in der Aktualität gesellschaftlichen Bezugs gelernt werden muss, wenn wir nicht ihrem universellen Missbrauch ausgeliefert werden wollen."[12] Der Unterricht sollte diesen kritischen Umgang mit den Medien vermitteln und unterstützen. Die Medien sollten vom Lehrer so eingesetzt werden, dass in bestimmten Unterrichtsphasen ein Interesse am Unterricht geweckt und geschaffen wird. So kann durch Medien eine Motivation im Unterricht erregt werden. „Visuelle Medien z.B. können Betroffenheit auslösen, Interesse und Neugier wecken und aufrechterhalten und Anreize für eine Problemlösung schaffen."[13] Für die Vertiefung oder Wiederholung eines Lerninhaltes zeigen Medien unterschiedliche Perspektiven auf. Außerdem können Medien der Kontrollfunktion dienen.[14] Weiterhin können Medien neben der Information von Sachverhalten und der Intensivierung der Wahrnehmung den schülerzentrierten, individualistischen und handlungsorientierten Selbstlernprozess aktivieren.[15]
3. Fernseherziehung
Das Fernsehen stellt neben dem Hörfunk eine Form des Rundfunks (broadcasting) dar. „Es ist heute das zentrale Medium der gesellschaftlichen Selbstverständigung und der individuellen Orientierung in der Welt."[16] Das Fernsehen ist ähnlich wie das Radio Programmmedium und stellt sich als eine Art „Fluss" dar, an dem man als Zuschauer an beliebiger Stelle und zu jeder Zeit ein- und aussteigen kann.[17]
Viele Kinder betrachten das Fernsehen als ein alltägliches Medium, welches zum Leben dazu gehört wie das Essen und Trinken. Erzieher wie Eltern und Lehrer befürchten daher oft, dass das Fernsehen schädliche Wirkung auf die Kinder haben kann. So könne es zu Konzentrationsschwächen oder Verschlechterung der Schulleistungen kommen. Auch auf das soziale Verhalten könne sich hoher Fernsehkonsum. etwa in Form von Gewalttätigkeiten, auswirken. Das Medium Fernsehen sollte jedoch nicht als „gut oder schlecht" beurteilt werden.[18]
Es kommt auch immer darauf an wie viel und wie lange sich ein Kind mit diesem Medium befasst und inwiefern der Erzieher eine sinnvolle Verknüpfung zwischen Fernsehen und Kind schafft, so dass Medienkompetenz aufgebaut werden kann.
3.1. Wirkungen des Fernsehens auf Kinder
Das Fernsehen gilt für viele Kinder als „Fenster zur Welt". Durch dieses Medium werden die unterschiedlichsten Themen abgedeckt. Dabei handelt der Zuschauer nur passiv, da er dem Medium Fernsehen keine Rückmeldung geben kann. Kinder nehmen also das Bild des Fernsehens auf. Es entsteht jedoch keine Kommunikation zwischen den zwei Interaktionspartnern.
Für die spätere Analyse der Sendung „Löwenzahn" ist es daher wichtig die Wirkungen des Fernsehens auf Kinder zu betrachten.
Zunächst lassen sich Wirkungen als Veränderungen beschreiben, „die durch Inhalte von Aussagen eines Mediums oder durch seine bloße Existenz und Nutzungen entstehen."[19] Um eine bessere Übersicht über die Arten der Wirkungen zu gewährleisten, kann man sie nach Barthelmes/ Herzberg/ Nissen in bestimmte Bereiche ordnen:
1. Veränderungen im Wissen
2. Veränderungen im Verhalten und der Einstellungen
3. Veränderungen im emotionalen Bereich
Um auf diese vier Aspekte im Folgenden einzugehen, muss betont werden, dass eine Darstellung nicht immer einfach gehandhabt werden kann, da Veränderungen in dem einen Bereich auch mit Veränderungen im anderen Bereich verbunden sind. Weiterhin geht der Forschungsansatz von einem Interesse des Forschers aus, der „seine" Ergebnisse hervorbringt. Außerdem sind Wirkungen des Fernsehens auch von der Menge des Konsums abhängig. Natürlich muss dabei beachtet werden, welche Programme gewählt werden. Denn viele Sendungen für Kinder dienen ausschließlich der Unterhaltung, so dass Informationen in den Hintergrund gedrängt werden. Neue Informationen erlangen die Kinder daher nur bedingt, wenn sie auch das passende Programm wählen.
Veränderungen im Wissensbereich (1. Veränderungen im Wissen) werden als positive kognitive Wirkungen bezeichnet. Durch das Fernsehen werden Informationen vermittelt und Zusammenhänge deutlich gemacht, so dass ein Lernprozess stattfinden kann. Die wichtigsten kognitiven Wirkungen sind neben der Erweiterung der Sprachfähigkeit und des Wortschatzes auch die Förderung der Allgemeinbildung.
Der zweite Bereich „Veränderungen im Verhalten und der Einstellung" geht davon aus, dass das Fernsehen als Sozialisationsinstanz Einfluss auf das Kind nimmt.[20] Bezeichnet man die Sozialisation im weitesten Sinne auch als soziales Lernen können Aspekte wie soziales Verhalten, Konfliktbewältigung und Rollenlernen unterstützt werden. So können durch Diskussionen oder Probleme, die im Fernsehen angesprochen werden, Kinder auf Problemlösemöglichkeiten hingewiesen werden. Sie erlernen kompromissfähig zu sein und auf diverse Situationen passend zu reagieren.
Der dritte Aspekt geht von Veränderungen im emotionalen Bereich aus. Dabei handelt es sich um Gefühlsregungen, die zu einem späteren Zeitpunkt konstant bleiben und (im Gegensatz zu dem Bereich der Veränderungen im Wissen) nicht korrigiert oder vergessen werden.
Die drei dargestellten Bereiche können nicht nur positive, sondern auch negative Wirkungen mit sich bringen.
So kann es bei der Veränderung im Wissen im kognitiven Bereich zu einer Reizüberflutung kommen. Die Aufnahme und Verarbeitung neuer Lernangebote zum Beispiel in der Schule kann durch das Fernsehen gestört werden.
Bei dem Aspekt der Veränderungen im Verhalten und der Einstellung wird in der Literatur immer wieder auf die Gewaltbereitschaft verwiesen. So gilt die These, dass Gewaltdarstellungen als weiterer Faktor für aggressives Verhalten angesehen werden kann weder als bestätigt, noch als revidiert.
Das Fernsehen zeigt sich in Sendungen oder Serien durch vorgefertigte Rollenmuster. Schwierigkeiten können dabei sein, dass sich das Kind mit diesen Rollen identifiziert und die realen gesellschaftlichen Vorgänge nicht mehr beachtet werden.[21] Bei zu langer Beschäftigung mit dem Fernsehen, haben die Schüler keine Möglichkeit Verhaltensweisen selbst einzuüben; zum Beispiel: Kreativität, Freundschaften pflegen Auseinandersetzung mit Problemen und Ansprüchen. Reale Kommunikationspartner werden ersetzt. Dadurch kann eine soziale Isolation und Passivität entstehen.[22] Es treten jedoch nicht nur psychische Veränderungen im Verhalten auf, sondern auch physische. Bei zu langem Schauen wird der Körper des Kindes nicht mehr belastet. Die Folge kann sein, dass die Koordination der Kinder nicht mehr angesprochen wird.[23]
Veränderungen im emotionalen Bereich können negative Wirkungen haben, wenn es wie bei den Veränderungen im Wissen zu einer Reizüberflutung kommt. Die Folgen sind neben Nervosität und Schlaflosigkeit auch Konzentrationsschwäche.
Das Fernsehen kann nach den drei dargestellten Bereichen positive ebenso wie negative Wirkungen bei Kindern hervorrufen. Der Erzieher stellt demnach eine wichtige Person dar, deren Aufgabe es ist, Kindern das Fernsehen so nahe zu bringen, dass Medienkompetenz entwickelt werden kann. Durch die Medienerziehung soll der Schüler eine kritische Distanz zu den Unterhaltungsangeboten entwickeln.
3.2. Vorüberlegung der Lehrkraft
Für den Einsatz des Mediums Film im Unterricht müssen unterschiedliche Vorgaben beachtet werden. Neben dem Curriculum muss auch noch die Auswahl der Sendung oder des Films beachtet werden. Dabei sind nicht nur der Inhalt des Films oder der Sendung von Bedeutung, sondern auch die optische Gestaltung, die Sprache oder die Dauer. Ein Kriterienkatalog kann dem Lehrer helfen, eine Analyse von Kindersendungen durchzuführen. Der Filmeinsatz bedarf einer Planung, die bei der Auswahl des geeigneten Materials beginnt. Hierzu stelle ich ein paar Kriterien nach Schrenk[24] auf und verbinde diese mit den Auswahlkriterien von Maier[25]:
Inhalte / Lernziele:
- Der klassische Unterrichtsfilm des FWU[26] benennt Zielvorstellungen in den Begleitheften; bei Unterrichtsmaterial (Kaufvideos oder Fernsehmitschnitten) sind Lernziele erst nach einer Analyse erkennbar die wie folgt lauten können:
- Es wird eine angemessene Summe von Informationen dargeboten
- Wesentliche Teilthemen oder Inhaltsbereiche werden dargeboten
- Die Sendung enthält keine sachlichen Mängel
- Es wird ein geschlossenes Weltbild vermittelt
- Realität wird rekonstruiert
Methodisches Vorgehen:
- Allgemein:
- Wahrscheinlich neue Inhalte werden mit wahrscheinlich bekannten Inhalten verknüpft
- Es wird versucht einen Bezug zur alltäglichen Lebenswelt von Kindern herzustellen
- Die dargebotenen Informationen sind vielfältig miteinander verknüpft
- Motivation (Adressatenbezug: Kind):
- Es wird intrinsisch motiviert, so dass die Neugier auf den Inhalt besteht
- Es wird extrinsisch motiviert
- Es wird ein Spannungsbogen aufgebaut
- Kombination von Information und Unterhaltung ist gelungen
- Information sind in Spielhandlung eingebunden
- Kinder bekommen Anregungen, wie sie das Thema selbständig vertiefen und weiterverfolgen können
- Informationen:
- Informationen werden nicht tendenziös präsentiert; Darsteller / Autoren machen jedoch eigenen Standpunkt deutlich
- Informationen sind eindeutig, aktuell, bedeutsam und hinreichend präsentiert
- Repräsentation von Situationen:
- Die Darstellung von Situationen reizt zum Mitdenken, Stellungnehmen und Reagieren an (Anforderungscharakter)
- Die Repräsentationen berücksichtigen den Stand der kognitiven Entwicklung der Zielgruppe (z.B. Empathievermögen, Bildwahrnehmung)
- Es wird auf Szenen verzichtet, die Kinder ängstigen können
- Bildgestaltung:
- Die Filmszenen visualisieren die Kernaussagen des Films
- die Filmszenen sind klar, deutlich und übersichtlich gestaltet
- Verschiedene filmgestaltende Mittel wie Original-, Trick-, Comic-, Zeitlupe-, Zeitraffer-, Mikroskop- und andere Aufnahmeverfahren werden sinnvoll eingesetzt
- Die Filmgestaltung vermittelt keine falschen Vorstellungen über die Realität
- Verständlichkeit der Sprache:
- Die Sprache ist klar, einfach und verständlich
- Fachbegriffe und Fremdwörter werden sparsam eingesetzt und kindgerecht erläutert
- Die Sprache ergänzt die Bilder und ist genau auf diese abgestimmt
- Es werden anregende Fragen gestellt
Anknüpfend an diese Kriterien gibt es weitere Regeln an die die Lehrkraft denken sollte. Hierbei geht es nicht um den Film selbst, sondern um die Unterrichtsgestaltung.
Die Lehrkraft sollte sich zunächst die negativen Effekte des Filmeinsatzes im Unterricht bewusst machen. Die Arbeit mit Medien kann, anstatt sie zu entmythologisieren, deren Bewunderung verstärken.[27]
Weiterhin können ausführliche und langwierige Analysen der Filmgattung die Motivation für eine kritische Auswahl des eigenen Medienkonsums abbauen. Die Analyse anspruchsvoller Spielfilme könnte den Eindruck erwecken, dass Filme kaum zu entschlüsselnde Aussagen transportieren.[28]
Übungen zur eigenen Anfertigung von Filmen (Formulierung von Nachrichten etc.) könnte den Eindruck erwecken, dass die Sache zu schwierig für die Schüler sei, als dass sie selbst in der Lage wären einen Film zu drehen.
Diese unterschiedlichen Probleme führen dazu, dass die Lehrer bei dem Film im Unterricht überlegt vorgehen müssen. So sollten Informationen über Medien dosiert vermittelt werden, so dass eine Reizüberflutung vermieden wird.
Die Informationen sollten demnach eine Orientierung geben. Übungen und Analysen zum Thema Film sollten angemessen aufgebaut werden, so dass die Schüler in der Lage sind kritisch über Filmgattungen zu urteilen.
Darauf aufbauend ist es auch von Bedeutung, dass Schüler Erfolgserlebnisse sammeln. Sie sollten ein Gefühl für das Medium bekommen.
3.4.1. Curriculare Vorgaben
Da die sich die folgende Analyse auf den Einsatz des Mediums Film im dritten Schuljahr bezieht, werden die curricularen Vorgaben in Bezug auf Medien lediglich für das dritte Schuljahr untersucht.
Den Schülern sollen in der Grundschule Orientierungen und Hilfen zum Verständnis, zur Erschließung und Mitgestaltung ihrer eigenen Lebenswelt gegeben werden. Selbstständiges Lernen, individuelles und gemeinsames Planen, Durchführen und Abschließen von Vorhaben sowie kritisches Reflektieren der Lernergebnisse und der Lernwege sollen erworben werden. Prinzipien der Unterrichtsgestaltung bestehen aus der Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler, aus der handelnden Auseinandersetzung, der Methode des aktiven Wissenserwerbs, der Reflexion und Dokumentation von Ergebnissen, den außerschulischen Bezügen, den Medien im Sachunterricht und dem fächerübergreifenden und problemorientierten Lernens. Die verbindlichen Aufgabenschwerpunkte in allen Klassen werden für die Klassen 1/2 und 3/4 zugeordnet und sind folgendermaßen gegliedert:[29]
1. Natur und Leben
2. Technik und Arbeitswelt
3. Raum und Umwelt
4. Menschen und Gemeinschaft
5. Zeit und Kultur
In Bezug auf Medien lassen sich aus den Richtlinien erkennen, dass Medien schon als Unterpunkt zu dem Thema Lernen und Lehren in der Grundschule angesprochen werden. Hierbei handelt es sich um allgemeine Bedingungen (sei es in Bezug auf den Mathematik-, Deutsch-, Sachunterricht oder ähnlichem), die beachtet werden müssen, damit das Lernen und Lehren unterstützt wird.
In der Grundschule sollen Medien (Informations- und Kommunikationstechnologien ebenso wie traditionelle Medien) als Hilfsmittel des Lernens und Gegenstand des Unterrichts dienen. „Der Unterricht in der Grundschule vermittelt den Schülerinnen und Schülern demnach eine Orientierung über wichtige Informationsmöglichkeiten und leitet sie an, die Informations- und Kommunikationsmedien sinnvoll zu nutzen."[30] Medien werden im Unterricht selbst zum Gegenstand der Arbeit. So erfahren die Schülerinnen und Schüler Möglichkeiten und Beschränkungen einer durch Medien geprägten Lebenswirklichkeit. Medienkompetenz wird durch die systematische Arbeit mit Medien der Schülerinnen und Schüler zu entwickelt.[31]
In Bezug auf Medien im Sachunterricht sollen Schüler neben einer Orientierung über wichtige Informationsmöglichkeiten, Gestaltungsmöglichkeiten kennen lernen, die die neuen Medien für die Verarbeitung und Präsentation von Informationen und für die Gestaltung von eigenen Produkten bieten.
4. „Löwenzahn"
Für Kinder stellt das Medium Fernsehen eine große Anziehungskraft dar. Wie schon im Duden erläutert,[32] vermitteln Medien auch Meinungen. Gerade Kinder werden durch das Fernsehen im Hinblick auf die eigene Identität geprägt. Sie wollen Gegenstände entdecken und verstehen. Auch die Natur wollen Kinder erforschen und Phänomene wie den Regenbogen erklären.
„Löwenzahn" war die erste Sendung, die sich diesen naturwissenschaftlichen Fragen der Kinder annahm und versuchte kindgerecht Antworten zu geben. Dabei ist der Mittelpunkt jeder Geschichte der Moderator Fritz Fuchs, der sich einer Ausgangsfrage stellt. Durch seine Entdeckerlust gelangt er zu immer mehr Wissen, bei dem ihm meist Experten Sachverhalte näher bringen. Durch diesen Ablauf der Sendung, der möglichst nah an der Lebenswirklichkeit der Kinder anknüpfen soll, werden die Kinder aufgefordert, selbst an ihrer Umwelt teilzuhaben und umweltbewusst zu handeln.[33]
4.1. Das Konzept von „Löwenzahn"
Das Fernsehen bietet den Schülern eine Antwort auf ihre Fragen. Sie wollen dabei Neues kennen lernen. Dabei darf die Unterhaltung jedoch nicht zu kurz kommen.[34]
Das Konzept von „Löwenzahn" möchte die Entdeckung der Natur mit der Unterhaltung verbinden. „Löwenzahn" beschäftigt sich daher mit den Themenschwerpunkten Natur, Umwelt und Technik.
Das ZDF führte ein eigentliches Kinderprogramm erst im Jahre 1972/73 mit dem Programmschema „Kinder und Jugend" ein. Unter dieses Schema fiel auch die Bildungssendung im Nachmittagsprogramm „Pusteblume", mit der Erstausstrahlung am 07.01.1979 mit insgesamt 20 Folgen. Es folgte die Sendung „Löwenzahn", welche am 14. Oktober 1981 erstmals ausgestrahlt wurde. Beide Sendungen moderierte Peter Lustig (Peter Fritz Willi Lustig) mit über 200 Folgen bis 2005. Gerade die in den 80er Jahren auftretende Sensibilität für die Umweltproblematik und das dadurch resultierende größere Interesse für die Umwelt steuerte dazu bei, dass sich die Sendung fest im Kinderprogramm etablieren konnte.[35]
Im August 2005 wurde die Sendung von Fritz Fuchs (Guido Hammesfahr) mit seinem Hund Keks übernommen.
„Löwenzahn" war die erste Kindersendung, welche sich mit der ökologischen Komplexität auseinandersetze und die Beziehung zwischen Umwelt und Technik zum Thema machte.[36] Das Prinzip geht davon aus, dass an den unmittelbaren Erfahrungen der Kinder selbst angeknüpft werden muss. „Löwenzahn" will aufgreifen, wie die Kinder ihre natürliche und soziale Umwelt wahrnehmen.[37]
Der Alltag stellt die Kinder vor große Fragen, die beantwortet werden wollen. „Wie entsteht ein Magnet?" oder „Warum hat der Regenborgen so viele Farben?" sind nur einige von den natürlichen Fragen, die sich Kinder stellen und die für sie oft unbeantwortet bleiben.
Aufbauend auf die Erfahrungen und Fragen der Kinder, möchte die Sendung „Löwenzahn" Wissen vermitteln, dass sich auch im späteren Verhalten als Erwachsener ausprägen kann. „Wenn sie als Kinder ihre Umwelt und die Natur als bewundernswert erfahren, um so eher können sie auch als Erwachsene respektvoll mit ihr umgehen und sich für ökologisch Erhaltenswertes einsetzen."[38]
Zielgruppe der Sendung sind Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren, die an ihre Umwelt gerade im Hinblick auf ökologische Aspekte (Natur und Technik) Fragen haben. Fritz Fuchs versucht als immer wiederkehrende Vertrauensperson, diese Fragen stellvertretend für die Kinder zu lösen und Neues zu entdecken. Als Mittelpunkt der Sendung versucht der Moderator, Fritz Fuchs, den Blick der Kinder aufzugreifen, so dass der Zuschauer über seine Sinne beobachtet, hört und sieht.[39] Die eigentlichen Erklärungen überlässt Fritz Fuchs den Experten, so dass er nicht als Lehrender oder Besserwisser auftritt. So soll der Moderator als eine Bezugsperson für Kinder auftreten, die Lernen als ein natürliches und lustbetontes Bedürfnis beschreibt und die dennoch ein Erwachsener ist.[40]
Auch der Bauwagen, der in jeder Sendung eine Rolle spielt, besitzt symbolischen Charakter. „Er steht für Aufbruch, Bescheidenheit und Naturverbundenheit auf der Grenze zwischen sozialem Zusammenleben und unanpassbarem Individualismus."[41]
Damit die Aufmerksamkeit kleinerer Kinder gegenüber Sachinformationen nicht zu sehr strapaziert wird, wurde die Magazinform gewählt. Innerhalb der 25-minütigen Sendung wird versucht den Spannungsbogen zu einem durchlaufenden Thema aufrechtzuerhalten. Dieser Spannungsbogen soll in Form dokumentarischer Belege, Trickdarstellungen, kleiner märchenhafter Episoden oder auch in Liedern fortgesetzt werden[42]
Zunächst wird von einem Alltagsproblem oder einem Widerspruch ausgegangen, der dicht an der Erfahrungswelt der Kinder anknüpft. Durch die konkrete Erfahrung wird der Zugang zu den Kindern eröffnet. Die Nachforschungen erweitern sich im Verlauf der Sendung kreisförmig. Das bedeutet, dass zunächst von einem kleinen Problem ausgegangen wird, dass weitere Fragen aufwirft. So kommt es zu einer Ausweitung des Ausgangspunktes. Am Ende sollen den Kindern die Zusammenhänge klar geworden sein.[43] Dadurch, dass ganz zum Schluss der Moderator die Frage aufwirft „Ich weiß ja nicht was ihr macht? Aber ich..." wird der Aufforderungscharakter der Sendung deutlich. Die Kinder sollen selbst ihre Natur bewusst wahrnehmen und dementsprechend handeln.
Die Sendung soll bei den Kindern das Gefühl vermitteln, dass die Natur erhaltenswert ist. Dabei sollen Folgen vermieden werden, bei denen die Kinder das Gefühl haben könnten, dass sie selber nichts gegen bestimmte Umweltsituationen (wie z.B. Verkehrsverschmutzung) tun können.[44]
4.2. Filmanalyse - Die Sendung „Geheimnisvolle Bäume - Schatzsuche im Gehölz"
„Eine Schnitzeljagd im Bärstädter Wald! Fritz Fuchs legt die Spur und ist schnell auf Abwegen: Die alte Eiche da, sieht doch aus wie eine knorrige Hexe. Und dieser alte Baumstumpf - nee, "tot" ist der nun wirklich nicht. Hinter einer Borke krabbeln und surren viele kleine Lebewesen. Und auch große Tiere spürt Fritz auf; Waschbär und Wildkatze leben im Unterholz und finden dort Unterschlupf und Versteck."[45]
Unter dieser Beschreibung wird die Sendung im Internet angekündigt. Für eine Übersicht und die anschließende Interpretation ist es zunächst sinnvoll ein Filmprotokoll anzufertigen, welches neben dem Filminhalt, die zeitlichen Abschnitte, Kameraeinstellungen und Tonakustik wiedergibt.[46]
Jede Sendung beginnt mit dem Einführungslied. Dabei wird zunächst die Entstehung eines Löwenzahnes mit Hilfe eines Trickfilmes dargestellt. Schon hier wird die Struktur der Sendung deutlich. Ausgegangen wird von einer Blume die symbolisch für ein Alltagsproblem steht. Dann entstehen weitere Pusteblumen die symbolisch für die Ausweitung dieses Alltagsproblem stehen. Am Ende des Liedes sieht man eine Straße und Häuser mit zahlreichen Blumen. Hier wird auf die kreisförmige Ausweitung des Problems verwiesen. Weiterhin kann sich die Pusteblume trotz der von Menschen geschaffenen Straße einen Lebensraum in dieser Umgebung schaffen. Die Natur (hier als Symbol des Löwenzahns) kann und soll somit trotz des Menschen (in Form der Straße) erhalten bleiben.
Im weiteren Verlauf wird der Bauwagen in einer Vogelperspektive gezeigt. Als Einführung in die Folge begrüßt Fritz Fuchs seine Zuschauer „persönlich" indem er in die Kamera lacht. Dabei soll durch die wiederkehrende Vertrauensperson[47] bei dem Kind, dem Zuschauer, Emotionen in Form von Freude und Interesse geweckt werden. Die Kinder sehen, dass der Protagonist backt. Es wird jedoch nicht sofort erklärt, was genau der Moderator anfertigt. Er berichtet seinem Hund Keks, dass er „etwas ganz ganz besonderes backt." So wird die Spannung aufrechterhalten.
Fritz Fuchs' Freund Till kommt unangekündigt zu Besuch. Er erklärt, dass sein Sohn Geburtstag hat und eine Schnitzeljagd gemacht wird, die Fritz Fuchs durchführen soll. Schon zu Beginn der Folge wird der Charakter von Fritz Fuchs deutlich. Er begrüßt seinen Freund nur mit dem Vornamen (wie es Kinder auch machen würden) und bleibt trotz der sehr spontanen Bitte seines Freundes, bei der Schnitzeljagd zu helfen, freundlich und hilfsbereit. Die Entdeckerlust wird gleich zu Anfang erkennbar, indem er die Schnitzeljagd als interessantes Ereignis darstellt. Die Kinder können sich so schnell in diesen Charakter hineinversetzen. Auch die Schnitzeljagd, von der der Akteur gleich begeistert ist, dient der Identifikation für die Kinder.
Die Frage, ob der Protagonist arbeiten muss, wird gar nicht erst aufgeworfen, da Fritz Fuchs nicht als typischer Erwachsener präsentiert wird.
Fritz geht auf die Bitte seines Freundes ein und erhält von Till die notwendigen Materialen. Nun wird ein Rückbezug auf den Anfang der Sendung deutlich, da die Schokolade überkocht. Der Hauptdarsteller erklärt seinem Freund, dass er Baumkuchen macht. Hier wird das Thema der Sendung noch einmal ersichtlich: Im Mittelpunkt steht der Baum mit der Rahmenhandlung einer Schnitzeljagd.
Fritz Fuchs steht im nächsten Schnitt vor dem Waldstück, und erklärt den Zuschauern, dass hier die Schnitzeljagd beginnen soll. Er bindet um einen Baum bunte Bänder und entdeckt dabei gleich einen Pilz und ein Spinnennetz. Durch die die Nahaufnahme des Pilzes und der Spinne mit dem Gesicht von Fritz Fuchs im Hintergrund soll gezeigt werden, dass man gerade im Wald auf kleine Details achten muss und dabei viel entdecken kann. Im Folgenden erläutert der Akteur die erste Aufgabe für die Kinder. Dabei sollen sie herausfinden, welche Rinde zu welchem Baum gehört. Fritz Fuchs erklärt selbst noch einmal die Lösungen (zum Beispiel: Rotbuche hat eine glatte Rinde, Birke hat eine schwarz-weiße Rinde). Die Rindenstücke liegen alle an einem Platz und um jeden Baum hängt ein Band. Gerade die Darstellung, dass Fritz Fuchs Aufgaben für die Schnitzeljagd vorbereitet, wird mit den kindlichen Zuschauern verbunden. Untermalt wird diese Situation von Toneffekten mit Geräuschen aus dem Wald.
In den nächsten Szenen wird de Hauptdarsteller gezeigt, wie er den Wald erlebt: Mit Sägespänen bereitet er den Weg für die Schnitzeljagd vor und schwingt sich mit einem Seil über einen kleinen Bach. Hier sollen die Kinder selbst Lust bekommen den Wald zu entdecken.
Bei der zweiten Aufgabe zeigt Fritz Fuchs einen Baumstumpf. Dort sollen die Kinder die Jahresringe zählen und schätzen wie alt der Baum ist. Der Akteur erklärt jedoch nicht genau, was die Jahresringe bedeuten und wie man sie am Baumstumpf zählen kann. Auch im späteren Verlauf der Sendung, wird die Lösung des Problems nicht mehr angesprochen.
Die dritte Aufgabe für die Kinder behandelt das tote Holz. Die Kinder sollen raten, welches Tier im toten Holz lebt. Dabei steckt Fritz Fuchs verschiedene Karten mit Tieren in das Holz, aus denen die Kinder auswählen sollen. Jedoch wird nur kurz eine richtige Lösung angesprochen und dann auf ein Tier verwiesen, welches nicht bei den möglichen Antworten dabei ist. Der Zuschauer kann durch diese Situation verwirrt werden, gerade weil Fritz Fuchs bei der Fragestellung das Wort „oder" benutzt. Daher geht der Zuschauer von einer richtigen Antwort aus. Es gibt aber anscheinend mehrere richtige Antworten, da Fritz Fuchs nur eine Antwort ausschließt. Es wird hier zusätzlich der Lebensraum der Tiere am Boden erklärt. So geben die Tiere Kot ab. Dadurch bilden sich neue Pilze und Bakterien. Das Holz fällt in sich zusammen und wird zu Humus, aus dem neue Bäume wachsen.
In der nächsten Szene findet Fritz Fuchs eine Höhle in einem Baum, in welchem er den Schatz für die Kinder versteckt. Er geht weiter und entdeckt einen riesigen Baum mit dem Schild „Hexeneiche". An diesen Baum legt er sich und überlegt, was der Baum wohl alles erlebt hat. Während er darüber nachdenkt, schläft er ein.
Ein Trickfilm beginnt. Unterschiedliche Variationen der Erzählmöglichkeiten zu dem Thema Wald sollen den Spannungsbogen der Sendung aufrechterhalten. Der Trickfilm thematisiert das Leben eines Baumes bzw. das Leben des Baumes, an dem Fritz Fuchs schläft. So entsteht der Baum durch das Eichhörnchen, welches zunächst eine Eichel vergraben hat. Der Baum wird immer größer und älter und dementsprechend wird die Welt „bunter". Der 400 Jahre alte Baum muss auch Situationen wie einen Blitzeinschlag, Kriege, Verkehrsstaub oder Pilzbefall bewältigen. Hier wird der Baum fast personifiziert, so dass sich die Kinder in das Leben eines Baumes hineinversetzen können. Als Lebensraum und Schutz für Tiere wird noch einmal die Funktion eines Baumes deutlich gemacht. Am Ende der Trickdarstellung versteckt wieder ein Eichhörnchen eine Eichel. Hier wird auf den Kreislauf verwiesen, dass alte Bäume absterben, aber auch neue Bäume nachwachsen.
Fritz Fuchs wird dadurch geweckt, dass eine Frau über seine Beine stolpert. Sie verliert ihre Notizzettel und erklärt Fritz Fuchs beim Sammeln der Zettel, dass sie zum Verein für Schutz alter Bäume gehört und alle zwei Jahre eine Bestandsaufnahme der Bäume durchführt. Auch hier wird wieder der Charakter des Akteurs erkennbar, der gefällig und interessiert der Frau beim Sammeln ihrer Notizen hilft.
Die nächste Szene zeigt eine Art Dokumentation. Fritz Fuchs und seine Bekanntschaft erläutern, welche Tiere in einem Baum leben. „Mit dem Specht fängt alles an"[48]; so erklärt der Hauptdarsteller den Zuschauern die Lebensräume der Tiere in dem Baum. Vom Eichhörnchen, zu den Mäusen, bis hin zu Waschbären und Luchsen. Untermalt wird diese Art von Dokumentation mit den Bewegungen der Kamera. Ein Sprung eines Eichhörnchens wird beispielsweise in Zeitlupe erfasst. Auch Detailaufnahmen und Zoom zeigen kleine Lebewesen wie Blattläuse. Schließlich kommt Fritz Fuchs zu dem Schluss, dass im toten Holz „immer was los" ist.
Nach dieser Dokumentation bemerkt der Akteur, dass er vergessen hat nach dem Schatz zu schauen und rennt mit der Forscherin los, um bei dem Baum mit den Süßigkeiten nachzuschauen, ob diese noch vorhanden sind. Unterwegs erzählt die Forscherin so viel über den Verein, dass sie nicht bemerkt, wie Fritz Fuchs stolpert und auf den Boden fällt. Bei dieser Szene sollen die Kinder, gerade nach der Dokumentation, wieder aufgemuntert werden. Sie brauchen der Sendung nicht die volle Aufmerksamkeit schenken, um wichtige Informationen mitzukriegen. Am Baum angekommen, bemerken die Beiden, dass die Süßigkeiten von Waschbären aufgefressen wurden. Damit die Kinder an dem Baum nicht den leeren Schatz vorfinden, schlägt die Frau vor, an der „Siebenbrücke-Eiche" weiterzumachen. Fritz verabschiedet sich und an den Eichen angekommen, heftet er an jedem Baum eine Zahl. Diese Szene wird im Zeitraffer gezeigt, da es sonst zu unnötigen Wiederholungen (Fritz Fuchs läuft zu jedem Baum und heftet Nummer an den Baum) kommen würde. Für den Zuschauer ist allerdings nicht ganz klar, was genau Fritz mit den Zahlen an den Bäumen vorhat. Es wird weder in der Situation noch später aufgeklärt.
Während er die Zahlen an die Bäume heftet, erzählt der Akteur mit Hilfe der Dokumentation über die unterschiedlichsten Bäume, die es auf der Welt gibt (zum Beispiel Affenbrotbäume, Mammutbäume etc.). Dabei wird die Kameraeinstellung der Totalen angewandt. Hiermit sollen nicht die Details gezeigt werden, sondern ausschließlich die Bäume.
Bei dem nächsten Schauplatz ist Fritz nicht mehr im Wald, sondern vor einem Kiosk. Er streut Sägespäne und wird von seiner Bekannten Jasmin angesprochen. Er erläutert, dass er einen „Schatz" braucht. Mit Hilfe dieses Synonyms wird wieder eine humorvolle Situation hergestellt. Jasmin bezieht das Wort Schatz auf sich. Fritz bemerkt dies jedoch nicht und redet von den Süßigkeiten. Jasmin gibt Fritz (enttäuscht als sie bemerkt, dass nicht sie gemeint ist) Schokogoldtaler, die er als Schatz benutzen kann.
Die Schluss-Szene spielt wieder am Bauwagen. Fritz Fuchs sitzt in seinem Bauwagen und versteckt einen Zettel im Baumkuchen, den er noch am Morgen gebacken hat. Die Kinder und Till kommen und Fritz gratuliert dem Geburtstagskind. In dem Kuchen entdeckt das Kind den Zettel mit der Aufschrift: Löse das Seil an der Eiche. Die Kinder haben nun schon im Wald die unterschiedlichen Bäume kennen gelernt und können die Aufgabe lösen. So rieselt es Goldtaler vom Baum. Hier könnte indirekt auf das Märchen „Frau Holle" hingewiesen werden. Fritz Fuchs erklärt Till, dass er nun mit seinem Hund Keks spazieren geht und ihm Bäume zeigen möchte. Diese Aussage besitzt Aufforderungscharakter, der durch die in jeder Folge wiederkehrende Abschlussaussage von Fritz Fuchs „Ich weiß ja nicht was ihr macht..." unterstützt wird. Die Kinder sollen selber den Wald und die Tiere dort entdecken.
Am Ende der Sendung spaziert Fritz Fuchs mit seinem Hund Keks über eine Lichtung.
4.2.1 Relevanz für den Sachunterricht
Es stellt sich nun die Frage, inwiefern diese Sendung für den Sachunterricht in einer dritten Klasse in der Grundschule relevant sein kann. Hierzu soll die Sendung nach den Auswahlkriterien nach Schrenk und Maier untersucht werden.[49]
Lernziele werden in dem Film folgendermaßen berücksichtig: Es wird eine angemessene Summe von Informationen ebenso wie die wesentlichen Teilthemen dargeboten. Die Kinder als Zuschauer werden nicht überfordert. Gerade für Schüler der dritten Klasse im Alter von acht bis neun Jahren sind die Informationen nicht zu komplex. Die Sendung enthält keine sachlichen Mängel. Ein geschlossenes Weltbild wird vermittelt. Generell stimmen also die Auswahlkriterien positiv mit der Folge überein.
Auch Allgemein werden die dargebotenen Informationen vielfältig miteinander verknüpft. Wahrscheinlich neue Inhalte (wie zum Beispiel die Kurzdokumentation über die unterschiedlichen Bäume) werden mit wahrscheinlich bekannten Inhalten verknüpft (Kinder kennen wahrscheinlich schon einen Großteil der Tiere, die in einem Baum leben). Die dargebotenen Informationen werden mit Hilfe der unterschiedlichen formalen Erzählmöglichkeiten (Tricksendung, Dokumentation etc.) verknüpft. Auch der Bezug zur alltäglichen Lebenswelt ist erkennbar. Fritz Fuchs geht von einer Schnitzeljagd aus. Dieses Spiel werden die meisten Kinder kennen.
Bei der Motivation wird eine intrinsische Motivation angesteuert. Die Sendung zielt darauf ab, dass die Zuschauer eine Neugier entwickeln. Sie möchten die Sendung weiter verfolgen. Zum Beispiel backt Fritz Fuchs zu Anfang „etwas ganz, ganz besonderes". Die meisten Kinder werden den Baumkuchen noch nicht kennen. Erst später weist Fritz Fuchs darauf hin, dass es ein Baumkuchen ist. So wird nicht nur ein Spannungsbogen aufgebaut, sondern auch intrinsisch motiviert. Die Kombination von Informationen und Unterhaltung ist in der Folge sehr gut gelungen. Innerhalb der Sendung kommt es zu vielen, lustigen Situationen, die auch die Kinder verstehen können. So zum Beispiel die Situation, bei der sich Fritz Fuchs von der Forscherin verabschiedet und ihr den Rat gibt, nicht mehr rückwärts durch den Wald zu gehen. Die Frau bedankt sich und stolpert. Diese Situation ist als unterhaltendes Element innerhalb der Informationssendung zu sehen. Die Informationen sind in die Spielhandlung eingebunden. besonders gut gelungen ist die Situation, in der sich Fritz Fuchs an den Baumstamm legt und einschläft. Hier gibt es eine gute Möglichkeit die Kinder durch unterschiedliche Erzählmöglichkeiten mit Informationen zu versorgen. Auch der darauf folgende Trickfilm verbindet diese Informationen mit der Unterhaltung.
Eine extrinsische Motivation wird jedoch nicht geboten. Die Kinder am Fernseher bekommen keine Belohnung oder dergleichen dafür, dass sie sich umweltbewusst verhalten. Da die Kommunikation auch nur einseitig stattfindet, kann demnach auch so gut wie keine extrinsische Motivation stattfinden. Auch die Anregungen fehlen für die Zuschauer, wie sie selber das Thema Wald behandeln können. Zwar wird ihnen mitgeteilt, dass sie im Wald viel entdecken können, jedoch müssten sie das alles ohne Experten (im Gegensatz zu Fritz Fuchs, der eine Forscherin an seiner Seite hatte) tun. Ein Aufforderungscharakter ist zwar gegeben; dieser steht jedoch mehr im Sinne von Wald erleben, weniger unter dem Aspekt neue, unbekannte Tiere entdecken und den Wald zu verstehen. Erst wenn sich das Kind zusätzliches Material beschafft oder Eltern bzw. Lehrer sich mit dem Thema befassen, kann das Kind auch neues zu diesem Thema lernen. Diese Möglichkeit wird in der Sendung jedoch nicht angesprochen. Diesen Aspekt könnte die Lehrperson allerdings übernehmen und die Kinder informieren.
Das Auswahlkriterium Informationen stimmt an drei Szenen nicht mit dem Aspekt der Eindeutigkeit überein. Eine nicht hinreichend präsentierte Situation lässt sich an der zweiten Aufgabe, die die Kinder bearbeiten sollen, feststellen. Die Schüler sollen bei dieser Aufgabe die Jahresringe eines Baumstumpfes schätzen.[50] Es wird jedoch weder die Hinführung zur Lösung noch die Lösung selbst vorgestellt. Die Jahresringe werden zu kurz und zu früh angesprochen, sodass die Kinder diese Fragestellung wahrscheinlich am Ende der Sendung vergessen haben.
Eine nächste, nicht eindeutige Szene, ergibt sich bei der dritten Aufgabe. So möchte Fritz Fuchs bei der dritten Aufgabe von den Kindern wissen, welche Tiere in totem Holz leben (Aufforderung an die Zuschauer die Frage zu beantworten)[51]. Als Antwortmöglichkeiten steckt Fritz Fuchs vier Karten in das Holz: Heuschrecke, Regenwurm, Borkenkäfer oder Libelle. Mit dem Wort „oder" geht der Zuschauer zunächst davon aus, dass es sich nur um ein Tier handelt. Fritz Fuchs antwortet aber mit der Aussage: „Richtig, die Libelle lebt nicht in totem Holz." Die Kinder wissen nun nicht, ob alle anderen Tiere nun in dem toten Holz leben. Fritz Fuchs geht auf die verschiedenen Möglichkeiten nicht mehr genau ein und erklärt in der nächsten Szene den Balkenschröter. Die Zuschauer wissen nicht, in welcher Beziehung er zu den möglichen Antworten steht.
Auch die vierte und letzte Aufgabe für die Kinder scheint nicht schlüssig zu sein.[52] Fritz Fuchs heftet sieben Zahlen (für die sieben Kinder) an sieben verschiedene Bäume. Er erklärt jedoch nicht wie die Fragestellung für die Kinder lautet. Auch der Zuschauer erfährt nichts mehr über die Aufgabe oder dessen Lösung. In der nächsten Szene ist Fritz Fuchs schon wieder am Bauwagen.
Dennoch sind einige Szenen vorhanden, die gerade für Kinder gut gelungen sind. So haben viele Szenen Aufforderungscharakter. Gerade die Aufgaben, die die Kinder lösen sind von der Idee sehr gut geeignet, um Kinder in der Zuschauerposition aufzufordern, selbst Dinge zu entdecken und Spaß am lernen zu haben. Die Informationen, die dargestellt werden berücksichtigen den Stand der kognitiven Entwicklung, da sehr nah an der Lebenswirklichkeit und der Wahrnehmung der Zuschauer angeknüpft wird. Weiterhin wird auf Szenen verzichtet, die Kinder ängstigen könnten. Zwar werden bei einigen Szenen Toneffekte verwendet, die zusätzlich Spannung aufbauen, jedoch wirken die Bilder zu dieser Musik nicht beängstigend für Kinder.
Hinsichtlich der Bildgestaltung sind die Filmszenen klar, deutlich und übersichtlich gestaltet. Vor allem zu einigen Tierbildern werden gelungene Detailbilder gezeigt.[53] Verschiedene filmgestaltende Mittel werden thematisiert. So werden die Trickaufnahme[54], die Zeitlupenaufnahme[55] und die Zeitrafferaufnahme[56] sinnvoll eingesetzt. Sie erzeugen in den jeweiligen Momenten Spannung (Zeitlupe) oder verkürzen einen unnötig längeren Ablauf der Sendung (Zeitraffer). Die Filmgestaltung vermittelt außerdem keine falsche Vorstellung über die Realität und die Visualisierung ist angemessen.
Die Verständlichkeit der Sprache ist nach den Auswahlkriterien von Schrenk und Maier klar, einfach und verständlich. Dabei werden Fremdwörter sparsam eingesetzt und kindgerecht erläutert. Einige Tiere könnten die Kinder nicht kennen (z.B. den Balkenschröter). Diese werden aber mit Hilfe von filmgestaltenden Mitteln gut erläutert. Daran lässt sich auch erkennen, dass die Sprache die Bilder ergänzt und sind genau aufeinander abgestimmt. Anregende Fragen werden in dem Sinne gestellt, dass Fritz Fuchs die Fragen, die eigentlich für die Kinder die die Schnitzeljagd machen gedacht sind, an die Zuschauer stellt.
Nach den fünf verschiedenen Auswahlkriterien Methodisches Vorgehen, Motivation, Informationen, Bildgestaltung und Verständlichkeit der Sprache lässt sich die Sendung als gelungen einstufen. Lediglich die Aspekte Informationen und Motivation weisen Mängel auf, die jedoch nicht ausschlaggebend für eine negative Bewertung sind.
Gerade der Aspekt der Informationen, der inhaltlich nicht eindeutig genug sind, können im Unterricht aufarbeitet werden. Kinder können bei einem Einsatz im Unterricht direkt Fragen an die Lehrkraft stellen, so dass diese Fragen nicht unbeantwortet bleiben.
Es gibt jedoch neben den Auswahlkriterien weitere Regeln, die die Lehrkraft beachten sollte. Diese beziehen sich vor allem auf die Unterrichtsgestaltung im Zusammenhang mit dem Aufbau von Medienkompetenz.[57] Für den Unterricht, gerade in der dritten Klasse, wäre es sinnvoll, dass der Film nicht zu anspruchsvoll ist. Die Zielgruppe mit Kindern im Alter von fünf bis zehn passt demnach gut in das Schema. Eine Reizüberflutung im Hinblick auf zu langwierige Filme sollte vermieden werden. Die Informationen sollten demnach dosiert vermittelt werden. Da die Sendung 25 Minuten dauert kann es gut möglich sein, dass die Schüler nach kurzer Zeit nicht mehr alles genau mitverfolgen können. Daher wäre es sinnvoll bei der Unterrichtsdurchführung nicht den ganzen Film zu zeigen, sondern nur wichtige Informationen, die eine Orientierung geben. Einzelne Filmausschnitte und Sequenzen könnten im Unterricht angemessen eingebracht werden.
Außerdem sollte beachtet werden, ob die Sendung in die curricularen Vorgaben der dritten und vierten Klasse passt. Die analysierte Folge passt vor allem in die beiden Bereiche Natur und Leben und zum anderen Raum und Umwelt. In dem Bereich Natur und Leben kann das Thema Wald zu den Aufgabenschwerpunkten Pflanzen und Tiere und natürliche und gestaltende Lebensräume zugeordnet werden. Unterrichtsgegenstände sind dabei Zusammenhänge zwischen Lebensräumen und Lebensbedingungen für Menschen, Tiere und Pflanzen erkennen und Pflanzen und Tiere in ihrer Entwicklung beobachten.[58] Auch im Bereich Raum und Umwelt kann das Thema Wald mit den Aufgabenschwerpunkten Umweltschutz zu Hause und in der Schule und Umweltschutz als gesellschaftliche Aufgabe eingeordnet werden. Dabei sind Themenschwerpunkte die Bedeutung von Ressourcen (Wasser, Energie, Boden, Luft) und ihre Nutzung erkunden und Wege eines sparsamen Umgangs mit Ressourcen erproben und reflektieren.[59]
Die Lehrkraft muss nun zusätzlich zu den Aufgaben- und Themenschwerpunkte das Thema Medien und Medienkompetenz beachten. Eine sinnvolle Eingliederung der Folge in die jeweiligen Bereiche ist von Nöten.
5. Didaktische Analyse - Konzeptentwurf zum Thema „Geheimnisvolle Bäume - Lebensraum der Tiere im Wald"
Im Folgenden soll eine didaktische Analyse erstellt werden. Hier steht im Vordergrund, wie man den Film in das Unterrichtsgeschehen zu dem Thema Wald einbinden könnte. Dabei darf die Lehrperson das Medium Film nicht außer Acht lassen und muss überlegen, wie der Themenschwerpunkt Wald mit Medienerziehung in Verbindung gebracht werden kann.
Eine Analyse hat bereits gezeigt, dass die Schüler sich nicht zu lange mit dem Medium Film beschäftigen sollten. Daher wäre es sinnvoll nur einzelne Sequenzen des Films zu zeigen. Dabei muss genau beachtet werden, welche Ausschnitte sinnvoll für die Einbindung in den Unterricht ist. Drei Szenen wurden vorgestellt, die nicht eindeutig im Hinblick auf die Informationen sind. Zwei dieser Szenen sind auch nicht angebracht im Unterricht zu zeigen. So ist die Szene mit den Jahresringen viel zu kurz um den Kindern einen Ausschnitt zu zeigen. Die dritte nicht eindeutige Szene (Fritz heftet Zahlen von eins bis sieben an die Bäume) ist ebenso ungeeignet, da es sich nicht um eine Lernsituation für die Kinder handelt.
Die zweite nicht hinreichend erklärte Sequenz ist zwar von den Informationen her irreführend, jedoch kann dies im Unterricht aufgearbeitet werden.[60] Der Filmausschnitt bei dem Fritz erklärt, welchen Lebensraum ein Baum für Tiere bietet, wäre für einen Unterrichtsbesprechung hingegen sinnvoll.[61] Ebenso sinnvoll wäre die Erklärung unterschiedlicher Arten von Bäumen.[62]
Diese drei Ausschnitte weisen alle gute Informationen auf. Je nachdem in welchem Bereich der Unterricht stattfindet, sind die unterschiedlichen Ausschnitte sinnvoll einzusetzen.
Im folgenden Verlauf findet nun eine knappe Möglichkeit der Einbindung der Ausschnitte in den Unterricht statt. Es wird eine kurze Unterrichtseinheit präsentiert, die zeigen will, wie die Sequenzen sinnvoll in den Unterricht eingebunden werden.
5.1. Thema der Unterrichtseinheit
„Gehölze verbessern das Stadtklima, spenden Sauerstoff, verbrauchen Kohlendioxid, filtern Staub, geben Schatten und befeuchten die Luft. Doch Bäume brauchen auch Platz. Baumscheiben mit offenem Boden sollten mindestens so groß wie die Krone sein und nicht als Parkplatz dienen."[63]
Das Thema der Unterrichtseinheit lautet ähnlich wie der Titel der Sendung „Löwenzahn" „Geheimnisvolle Bäume - Lebensraum der Tiere im Wald". Die Schüler sollen sich mit der Thematik Baum und im weiteren Sinne auch mit dem Wald und den dort lebenden Tieren beschäftigen.
Sie sollen umweltbewusstes Handeln aufbauen. Dabei sollen sie durch die aktive Auseinandersetzung in der freien Natur und durch den Einsatz von Medien geprägt werden. Anschaulicher Unterricht soll so gewährleistet werden.
Die Thematik steht unter dem Gesichtspunkt des Aufbaus von Medienkompetenz. Dabei tritt in den einzelnen Stunden immer wieder die Folge „Geheimnisvolle Bäume - Schatzsuche im Gehölz" der Sendung „Löwenzahn" in den Vordergrund. Der Grund dafür, ist das immer wiederkehrende Schema der Sendung „Löwenzahn". Es ist zwar nicht in jedem Filmausschnitt Fritz Fuchs zu sehen, dennoch können die SuS Fritz Fuchs' Stimme, die Lichteinstellungen etc. erkennen und den Protagonisten als Vertrauensperson wahrnehmen. Die drei Ausschnitte, die in den insgesamt fünf Stunden gezeigt werden sollen, dienen zunächst der Informationsgewinnung. Gerade diese Sequenzen zeigen anschaulich, welche unterschiedlichen Baumarten es gibt (in unserer Region, aber auch in anderen Ländern) und welche Tiere im Baum leben. Auch hier soll, anlehnend an die Sendung, ein kreisförmiger Verlauf stattfinden. So sollen die SuS zunächst die Bäume der Umgebung kennen lernen. Hierzu haben sie einen Lebensbezug. Später sollen sie über die Bäume, die es in Deutschland gibt hinaus andere Baumarten kennen lernen. Dadurch wird der Blick der Kinder erweitert, so dass sie über die eigene Lebenswirklichkeit hinaus anderes kennen lernen.
5.1.2 Richtlinienbezug
„Die Aufgabe des Sachunterrichtes in der Grundschule ist es, den Schülerinnen und Schülern Orientierungen und Hilfen zu geben."[64] Durch den Unterricht wird eine Grundlage geschaffen, welche für das weiterführende Lernen von Bedeutung ist, so dass ein Interesse für die folgenden Bereiche geweckt wird:
§ Natur und Leben
§ Technik und Arbeitswelt
§ Raum und Umwelt
§ Menschen und Gemeinschaft
§ Zeit und Kultur
Der Sachunterricht soll den Schülern Fähigkeiten und Fertigkeiten, Kenntnisse sowie Einstellungen und Haltungen vermitteln.[65]
Das Thema „Geheimnisvolle Bäume - Lebensraum der Tiere im Wald" kann dabei folgendermaßen in die curricularen Vorgaben eingebunden werden:
„Der Sachunterricht orientiert sich sowohl an den Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler, an ihren Fragen, Interessen und Lernbedürfnissen als auch an Problemstellungen und Wissensbeständen der Wissenschaften".[66] Dabei wird bei der Thematik Wald versucht an die Lebenserfahrung der Kinder anzuknüpfen, indem entdeckendes Lernen im Vordergrund steht.
Die Unterrichtsreihe fügt sich in verschiedene Bereiche des Faches ein. Dabei wird im Bereich Natur und Leben von dem Aufgabenschwerpunkt Pflanzen und Tiere ausgegangen, mit dem Unterrichtsgegenstand Zusammenhänge zwischen Lebensräumen und Lebensbedingungen für Menschen, Tiere und Pflanzen erkennen. Auch der Bereich Raum und Umwelt mit dem Aufgabenschwerpunkt Umweltschutz zu Hause und in der Schule und dem Unterrichtsgegenstand der Bedeutung von Ressourcen (Wasser, Energie, Boden, Luft) und ihre Nutzung erkunden, sind ausschlaggebend.[67]
5.1.3 Groblernziele
In der Unterrichtsreihe gibt es verschiedene Lernziele, die die SuS der dritten Klasse erlernen sollen.
Die SuS sollen zunächst für das Ökosystem Wald sensibilisiert werden. Dabei sollen sie durch das entdeckende Lernen im Wald begreifen und erlernen, wie sie verantwortungsvoll mit der Umwelt und der Natur umgehen können. Sie sollen insbesondere die Tiere des Waldes erkennen und benennen und deren Lebensräume im Schichtenaufbau des Baumes einordnen können.
Die SuS sollen sich mit den Zusammenhängen des Waldes auseinanderzusetzen, Entdeckungsfreude und Neugier soll geweckt werden. Weiterhin sollen sie die Natur mit fast allen Sinnen erleben (Hören, Riechen, Fühlen, Sehen).
Die SuS sollten Kleintiere im Hinblick auf Körperbau erkennen und sie der richtigen Klassifikation (wirbellose und Wirbeltiere) zuordnen können.
Weiterhin sollten die SuS sich mit den Laubbäumen des Waldes auseinandersetzen, sie benennen und erkennen können. Dafür sollen sie Blätter, Rinden, Rindenabdrücke, Bilder der Bäume und Früchte richtig zuordnen.
Es gibt zudem einige pädagogischen Lernziele, die die Schüler durch diese Unterrichtsreihe lernen sollen. Die Arbeit des Themengebietes des Waldes findet unter anderem in Gruppenarbeit statt, womit das gemeinsame Erarbeiten von Problemaufgaben erzielet werden soll. Die Kinder sollen eigenständig Aufgaben bearbeiten und die Ergebnisse später vorstellen. Sie sollen sich in der Gruppenarbeit organisieren und gemeinsam ein produktives Ergebnis aufstellen. Dabei sollen sie lernen Meinungen anderer Schüler zu akzeptieren, aber auch seinen eigenen Standpunkt mit in die Arbeit einzubringen. Durch das spätere Vorstellen der Ergebnisse sollen die Kinder ihren Mitschülern aufmerksam zuhören und somit das Gruppenverhalten lernen.
Insbesondere für die drei gezeigten Filmausschnitte sind einige Lernziele wichtig.[68]
Die SuS sollen erkennen und benennen, welche Tiere in einem Baum leben. Zusätzlich sollen sie Tiere des Waldes von anderen Tieren(z.B. Haustiere) abgrenzen. Weiterhin sollen sie unterscheiden können, welche Tiere in welchem der drei Bereiche eines Baumes (Krone, Stamm, Wurzel) lebt.
Die SuS sind in der Lage Tiere, welche in totem Holz leben zu erkennen. Sie sollen sie von den selbst mitgebrachten Tieren abgrenzen und nach jeweiligen Klassifikationen unterscheiden.
Die SuS sind weiterhin in der Lage andere, ungewöhnliche Baumarten mit Hilfe der Sendung Löwenzahn, außerhalb der eigenen Lebenswirklichkeit, zu erkennen.
5.1.4 Grobplanung der Stunden
1. Stunde: Einführung in das Thema: Tiere im Wald
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§ Einführung in das Thema: Mit Hilfe von Tonbandaufnahmen werden Geräusche von Tieren im Wald gezeigt: Ø Äußert euch mal spontan zu dem, was ihr gehört habt |
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§ SuS sollen sich spontan äußern was sie hören können; Beim Begriff Wald wird dieser an die Tafel geschrieben § Es wird besprochen was alle Tiere, die man gehört hat gemeinsam haben à Leben im Wald § Kinder bekommen Zettel mit unterschiedlichen Tieren, die abgebildet sind. Außerdem ein Blatt mit einem abgebildeten Baum § Im Anschluss wird der Filmausschnitt von Fritz Fuchs gezeigt, wo er erläutert, welche Tiere ihren Lebensraum im Baum haben[69] § Schüler müssen genau aufpassen und nach dem Film die abgebildeten Tiere den jeweiligen Bereich des Baumes zuordnen (nicht alle Tiere leben im Wald)[70] § Tiere werden besprochen und auf die Blätter geklebt |
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§ Kinder vorbereiten auf die nächsten beiden Stunden; SuS sollten wetterfeste Kleidung anziehen, Einmachglas, Tüte, Stift und Zettel mitnehmen |
2., 3. Stunde: Exkursion im Wald
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§ Vorbereitung für die Exkursion (haben alle wetterfeste Kleidung, Einmachglas, Tüte, Stift und Zettel) |
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§ SuS erhalten vor dem Wald ihren Arbeitsauftrag (Arbeitsblatt wird jedem Kind gereicht): § Sammele unterschiedliche Blätter und Früchte und leg sie in die Tüte § Zeichne mit den leeren Zettel die Baumrinde ab (Rindenabdruck) § Sammele im Einmachglas kleine Tiere. Achte darauf, dass du vorsichtig mit ihnen umgehst. Lege vielleicht noch ein Blatt hinzu § Untersuche den Wald mit möglichst vielen Sinnen: Riechen unterschiedliche Früchte anders? Wie Fühlen sich die jeweiligen Rinden, Früchte, Blätter an? Was kann man alles im Wald hören und sehen? Schreibe auf, was dir zu diesen Fragen einfällt § Beachte folgendes (Zerstör nichts, verhalte dich ruhig, bewege dich vorsichtig) § Falls vorhanden, sollte ein Expertengespräch ( z.B. mit einem Förster, Umweltexperte etc.) stattfinden |
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§ Rückweg zur Schule: § Tiere sollten in der Klasse besprochen und angeschaut werden. Kinder sollen Körperbau beschreiben § Unterschiedliche Blätter, Früchte sollten besprochen und angeschaut werden § Tiere sollten am Ende der Stunde freigelassen werden § Hausaufgabe: Untersuche die Blätter, Früchte und gezeichnete Rinde zu Hause und überlege dir, zu welchem Baum sie passen könnten |
5. Stunde: Kleintiere im Wald
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§ Lehrer bringt selber vorher gesammelte Kleintiere mit (Regenwürmer, Schnecke, Käfer) und zeigt sie in der Klasse § SuS und Lehrer überlegen gemeinsam wo die Tiere leben § Ausschnitt der Sendung Löwenzahn wird gezeigt (Welches Tier lebt in totem Holz?)[71] § Genaue Betrachtung der einzelnen Tiere und ihre Unterscheidung feststellen (gibt es Überschneidungen/Unterschiede mit den in der Sendung gezeigten Tieren?) § Klasse von Tieren an die Tafel zeichnen (Wirbellose und Wirbeltiere) § Kinder sollen diese Klassifikation abzeichnen |
4. Stunde: Baumarten
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§ Kinder bringen Blätter, Früchte, Rindenabdruck mit Ø Vor einiger Zeit haben wir uns ja den Wald und seine Bäume selbst angeschaut. Heute wollen wir untersuchen, welche Bäume bei uns im Wald wachsen, wie die Rinde aussieht, welche Früchte an den Bäumen hängen. |
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§ Lehrer bringt unterschiedliche Rinden, Blätter, Frucht, Bilder und Beschreibungen von Bäumen mit § Um in die Gruppenarbeit einzuführen, wird von der Sendung Löwenzahn ein Ausschnitt gezeigt (Aufgabe 1 für Zuschauer: zu Welcher Rinde gehört welcher Baum?[72]) § SuS setzen sich in Gruppen zusammen und bekommen alle unterschiedliche Rinden, Blätter, Triebe und Bilder. Zusätzlich haben sie noch ihre eigenen Materialien dabei § Jede Gruppe hat einen anderen Arbeitsauftrag und soll zu einem vorgegebenen Baum die jeweilige Rinde, Rindenabdruck, die Frucht, die Blätter und die Bilder raussuchen à Dabei sollen sie eine Art Steckbrief entwerfen § SuS kleben ihre Ergebnisse auf Plakate und präsentieren dies später in der Klasse (Kinositz) § Plakate werden in der Klasse aufgehängt |
5. Stunde: Baumarten
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§ Als Einführung soll sich jedes Kind noch einmal die angefertigten Steckbriefe anschauen § Es wird wieder die Folge der Sendung Löwenzahn gezeigt. diesmal der Ausschnitt, bei dem Fritz unterschiedliche Arten von Bäumen in den unterschiedlichen Ländern erklärt[73] § Zum Abschluss der Einheit werden Arbeitsbögen ausgeteilt, aus denen die Schüler ein Memory-Spiel basteln können. Dabei müssen sie den jeweiligen Namen des Baumes (Deutsche Bäume, aber auch unbekannte ausländische Bäume aus dem Film) mit der Frucht, dem Blatt oder einem Bild des Baumes verbinden[74] § SuS können das Memory-Spiel ausschneiden und zu zweit spielen |
6. Fazit
Als Fazit stellt sich nun die Ausgangsfrage: Welche Möglichkeiten bietet die Sendung „Löwenzahn" zur Medienerziehung im Sachunterricht?
Nachdem zunächst allgemein auf die Medien, insbesondere die Medienerziehung und Mediendidaktik, eingegangen wurde, konnte festgestellt werden, dass die Medienerziehung generell einen immer größeren Einfluss auf den Grundschulunterricht nimmt und nehmen soll. Die Ferseherziehung spielt dabei eine große Rolle, da Wirkungen des Fernesehens auf Kinder neben positiven Aspekten vor allem auch negative Wirkungen haben können. Die Lehrperson muss sich daher der Fernseherziehung annehmen und die Schüler und Schülerinnen versuchen zu Medienkompetenz zu erziehen. Gerade das familiäre Umfeld, welches in dieser Arbeit nicht berücksichtigt wurde spielt dabei eine große Rolle.
Für die Thematik der Sendung „Löwenzahn" konnten sehr gute Ansätze für die Einbringung in den Unterricht gefunden werden. Nachdem für die Sachinformationen nur bestimmte Sequenzen in Frage kommen, konnten diese adäquat in eine Unterrichtseinheit eingefügt werden. Eine Auswertung der Umsetzung im Rahmen der unterrichtlichen Praxis würde die vorgegeben Länge der Thematik überschreiten.
7. Quellen- und Literaturverzeichnis
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- BAACKE, Dietrich 1997: Medienpädagogik. Tübingen: Niemeyer
- LUTZ-SAAL, Bärbel 1995: Vom Vorschulprogramm zu den Kleinen Reihen. 20 Jahre Programmgeschichte im ZDF (143-158) In: Erlinger, Hans Dieter/ Eßer, Kerstin/ Hollstein, Birgit /Klein, Bettina/ Mattusch, Uwe (Hg.:Handbuch des Kinderfernsehens. Konstanz
- BARTHELMES, Jürgen/ HERZBERG, Irene/ NISSEN, Ursula: Medienpäda- gogische Aus- und Fortbildung von Erziehern, oder: Ein Plädoyer für die Arbeit mit Medien in Kindertagsstätten. In: Rabe-Kleberg, (Hrsg.): Qualifikationen für die Erzieherarbeit. Band 2. München 1983
- BIEGER, Eckhardt 1980: Praxis der Medienpaedagogik: Grundlagen und Konzepte für die Unterrichtsplanung. Düsseldorf: Schwann
- DUDEN 2001: Das Fremdwörterbuch. Band 5. Mannheim, Leipzig, Wien und Zürich: Dudenverlag Band 5.
- ERLINGER, Hans Dieter/ KALUPKE, Manuela 1995: Dokumentarische Formen im Fernsehen für Kinder (249-266). In: Erlinger, H. D./ Eßer, Kerstin/ Hollstein, Birgit /Klein, Bettina/ Mattusch, Uwe (Hg.:Handbuch des Kinderfernsehens. Konstanz
- GANGLOFF, Tilmann P. 1994: Liebe, Tod und Lottozahlen: Fernsehen in Deutschland: Wer macht es? Was bringt es? Wie wirkt es? Hamburg [u.a.]:
Steinkopf
- GROEBEL, Prof. Dr. Jo 2006: Infoset: „Medienkompetenz und Medienpädagogik in einer sich wandelnden Welt": Fernsehen. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest: Universität Utrecht
http://www.mpfs.de/fileadmin/Infoset/10Fernsehen.pdf; Stand: 09.08.07
- HICKELTHIER, Knut 2005: Fernsehen, in Hüther, Jürgen/Schorb, Bernd (Hrsg.): Grundbegriffe Medienpädagogik. München: kopead
- MAIER, Wolfgang 1998: Grundkurs Medienpädagogik, Mediendidaktik. Ein Studien- und Arbeitsbuch. Weinheim und Basel: Beltz
- SCHRENK, Marcus 1996: Kindersendungen im Fernsehen und ihre Bedeutung für den Sachunterricht. in Meier, Richard/ Unglaube, Henning/ Faust-Siehl, Gabriele (Hrsg.): Sachunterricht in der Grundschule. Frankfurt am Main
- MIKOS, Lothar 2004: Medienkompetenz im 21. Jahrhundert, in: Bergmann, Susanne (Hg.): Medienkompetenz: Modelle und Projekte. Bonn:
- Ministerium für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Richtlinien und Lehrpläne zur Erprobung für die Grundschule in Nordrhein-Westfalen. Sachkunde. Frechen: Ritterbach Verlag 2003.
- NEUBAUER, Wolfgang 1980: Medienerziehung in der Grundschule. Köln: Verlagsgesellschaft Schulfernsehen, 1. Auflage
- SACHER, Werner 1994: Audivisuelle Medien und Medienerziehung in der Schule. München
- SCHORB, Bernd 2005: Medienerziehung, in Hüther, Jürgen/Schorb, Bernd (Hrsg.): Grundbegriffe Medienpädagogik. München: kopead
- THEUNERT, Helga/ LENSSEN, Margrit/ SCHORB, Bernd 1995: ''Wir gucken besser fern als ihr!'': Fernsehen für Kinder. München: KoPäd-Verlag
- ZDF: TIVI Homepage; http://www.tivi.de/tivi/erwachsene/artikel/15780/index.html; Stand: 07.08.07
- TULODZIECKI, Gerhard/HERZIG, Bardo 2004: Handbuch Mediepädagogik. Band 2. Stuttgart: Klett-Cotta.Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich: Dudenverlag, 7. Auflage,
- ARNOLD, Martina/ LENSSEN, Margrit: Zäh und unverwüstlich oder: Was hat ein Löwenzahn mit Programmqualität für Kinder zu tun? in: Aufenanger, Stefan (Hrsg.): Handbuch Medien: Medienkompetenz
Anhang
I . Filmprotokoll
|
Nr. Inhalt |
Bild |
Text |
Ton |
Montage/ Kamera/ Art der Aufnahme |
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1 (00:00 - 00:38)
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Entstehung Löwenzahn, Straße, Häuser, viele weitere Löwenzahn-Blumen wachsen |
Entstehung des Löwenzahn, dann langsamer Fokus auf die ganze Straße à Hinweis auf das Konzept der Sendung (Siehe S. 17: kreisförmige Erweiterung) |
Filmmusik (Kontinuität wird verdeutlicht) |
Einstellung: von Nah zur Totalen Perspektive: Normalsicht Bewegung: Zoom |
|
2 Einleitung (00:39 - 03:20) |
Innere des Bauwagens wird gezeigt; Fritz Fuchs wird backend (Baumkuchen) in der Küche gezeigt (Augenkontakt mit Kameraà Begrüßung der Kinder);
Freund Till kommt;
Schokolade kocht über
|
Erklärt seinem Hund, dass er „was ganz ganz besonderes" macht (à Neugierde der Kinder wecken)
Till erklärt, dass sein Sohn Geburtstag hat und eine Schnitzeljagd gemacht werden soll. Gibt Fritz während der Erklärung nötigen Materialien (à Fritz versteht zunächst nicht, dass er Schnitzeljagd vorbereiten soll); Fritz willigt ein
Fritz erklärt, dass er Baumkuchen macht (Rückbezug auf den Anfang) |
Unterhaltsame Hintergrundmusik
Toneffekte |
Einstellung: Totale, Halbtotal Perspektive: Aufsicht, Normalsicht Bewegung: Stand, Schwenk
Einstellung: Halbtotal, Nah Perspektive: Normalsicht Bewegung: Stand, Schwenk
Einstellung: Nah, Halbtotal Perspektive: Normalsicht Bewegung: Stand |
|
3. Wald (03:20 - 10:12) |
Fritz im Wald (Augenkontakt mit Kamera);
Entdeckt gleich Pilze und Spinnen
Bindet Bänder um Baumstämme |
Fritz erklärt, welche Rinde zu welchem Baum gehört: Rotbuche, Kiefer, Birke(1. Aufgabe für Kinder) |
Toneffekte (Rascheln, spannende Geräusche passend zum Wald) |
Einstellung: Halbtotal, Detail (Spinnennetz), Nah Perspektive: Aufsicht, Normalsicht Bewegung: Stand, Schwenk |
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Fritz streut Späne durch den Wald, Schwingt sich mit Seil über den Bach, klettert auf einem umgestürzten Baum über den Bach |
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Toneffekte |
Einstellung: Halbtotal Perspektive: Normalsicht, Aufsicht Bewegung: Stand, Zeitlupe (Spannungsaufbau während Fritz über den Bach fliegt) |
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Schaut sich einen Baumstumpf an |
Kinder sollen bei der 2. Aufgabe Jahresringe erkennen |
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Einstellung: Halbtotal, Nah Perspektive: Normalsicht, Bewegung: Stand |
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Fritz entdeckt einen abgestorbenen Baum auf dem Boden |
3. Aufgabe für die Kinder: Welches Tier lebt in totem Holz? (keine Eindeutigkeit) Fritz erklärt wie der Kreislauf im Wald funktioniert: Nach schweren Stürmen fällt Baum umà Rinde bricht auf à Pilze bilden sich à Nährboden für Tiere wie Schnecken, Spinnen, Asseln etc. à Tiere zersetzen Äste zu Humus |
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Einstellung: Halbtotal, Nah Perspektive: Normalsicht Bewegung: Stand |
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Fritz findet in einem Baum eine Höhle und versteckt dort den Schatz für die Kinder
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Spannende Toneffekte während er in den hohlen Baum leuchtet |
Einstellung: Nah, Halbtotal Perspektive: Normalsicht, Aufsicht Bewegung: Stand, Fahrt
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Er entdeckt einen riesigen Baum mit dem Schild Hexeneiche
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Einstellung: Halbtotal Perspektive: Normal, Untersicht (um Höhe des Baumes zu zeigen) Bewegung: Fahrt |
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Fritz legt sich an den Baum und schläft ein |
Fritz fragt sich, was der Baum wohl schon erlebt hat |
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Einstellung: Halbtotal, Nah Perspektive: Normal Bewegung: Stand |
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4. „Leben des Baumes" (Trickfilm) (10:13 - 12: 21)
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Baum wächst aus Eichel, welche Eichhörnchen im Boden vergessen hat; Baum wird immer größer; Schnelldurchlauf des Leben Baumes wird gezeigt (500 Jahre); Eichhörnchen versteckt Eichel (Bezug auf Kreislauf des Waldes)
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Menschen rücken immer näher zusammen; Baum übersteht Kriege, Pilzbefall, Blitzeinschlag und Verkehrsschmutz; Welt wird immer „bunter"; Baum als Lebensraum und Schutz für Tiere |
Voice Over: Erzählstimme, die die Bilder des Films unterlegt, Hintergrundmusik
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Einstellung: Halbtotal, Nah, Total Perspektive: Normalsicht Bewegung: Stand, Fahrt, Zoom |
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6. Wald (12:22 - 13:32)
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Frau stolpert über Fritz Fuchs und verliert ihre Notizen |
Die Frau erklärt Fritz, dass sie zum Verein für den Schutz alter Bäume gehört und eine Bestandsaufnahme macht |
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Einstellung: Halbtotal, Nah Perspektive: Normalsicht, Aufsicht Bewegung: Stand, Fahrt |
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7. Tiere und ihr Leben im Baum (13:33 - 16:14)
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Fritz erklärt, wo Tiere ihren Lebensraum haben |
Der Specht „verletzt" den Baum, indem er Nisthöhlen baut; Baum verliert Äste; Äste sind Heimat und Nährboden für Waldbewohner wie Ameisen, Blattläuse, Eichhörnchen, Feuersalamander, Mäuse, Fledermäuse, Waschbären etc. à „Immer was los im toten Holz" (bei Tag und bei Nacht) |
Voice Over: Erzählstimme, die die Bilder des Films unterlegt
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Einstellung: Detail, Nah (z.B. um Blattläuse zu zeigen) Perspektive: Normalsicht, Aufsicht Bewegung: Stand, Zeitlupe (springendes Eichhörnchen) |
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7. Wald (16:15 - 18: 37)
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Fritz rennt mit der Frau zum Baum, indem er die Süßigkeiten für die Kinder versteckt hat;
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Fritz hat die Schnitzeljagd vergessen und will nun zurück zum Schatz; Während des Rückwegs erzählt die Frau über ihre Arbeit (à bemerkt nicht, dass Fritz stolpert, witzig für Kinder) |
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Einstellung: Halbtotal, Nah Perspektive: Normalsicht, Aufsicht Bewegung: Stand, Fahrt |
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Süßigkeiten wurden von Waschbären aufgegessen
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Fritz sucht nach einer Lösung, um Zeit zu gewinnen, da die Süßigkeiten weggegessen wurden, Frau gibt ihm einen Tipp und die beiden verabschieden sich |
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Einstellung: Nah, Halbtotal, Total Perspektive: Normalsicht Bewegung: Schwenk, Stand
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Verabschiedung von der Forscherin
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Fritz Fuchs verabschiedet sich von der Forscherin mit den Worten, dass sie nicht mehr Rückwärts durch den Wald gehen solle, da sie sonst hinfallen würde. Beim Rückwärts gehen stolpert die Forscherin (à Witz für Zuschauer) |
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Einstellung: Halbtotal, Total Perspektive: Normalsicht Bewegung: Fahrt, Stand
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An der „sieben Brüder Eiche" heftet Fritz Fuchs Zahlen von 1-7 an die Eichen (4. Aufgabe für Kinder)
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Toneffekte |
Einstellung: Halbtotal, Total Perspektive: Untersicht (um die Größe der Bäume zu zeigen), Normalsicht Bewegung: Zoom, Fahrt, Stand, Zeitraffer |
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8. Bäume in anderen Ländern (18:38 - 20:11) |
Unterschiedliche Bäume aus unterschiedlichen Ländern werden gezeigt
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Fritz Fuchs erklärt die unterschiedlichen Arten von Bäumen (zum Beispiel Mammutbäume, Würgefeige, Affenbrotbäume) |
Voice Over: Erzählstimme, die die Bilder des Films unterlegt
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Einstellung: Total (hier nur Totale Ansicht um alle Bäume und ihr Panorama grob zu zeigen) Perspektive: Aufsicht (um die Größe der Bäume zu zeigen), Normalsicht Bewegung: Zoom, Schwenk |
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9. Kiosk - Gespräch mit Jasmin (20:12 - 21:08) |
Fritz Fuchs trifft auf Jasmin, die im Kiosk arbeitet
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Fritz Fuchs erklärt Jasmin, dass er einen Schatz braucht (à Verständnisproblem Jasmin bezieht Aussage auf sich, witzig für Kinder); Jasmin gibt Fritz Fuchs Süßigkeiten für Kinder |
Toneffekte |
Einstellung: Halbtotal, Nah Perspektive: Aufsicht, Normalsicht Bewegung: Schwenk, Stand |
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10. Geschenk für das Geburtstagskind (21:09 - 22:52) |
Fritz Fuchs ist wieder Am Bauwagen (rundet die Geschichte ab) und fertigt Baumkuchen für die Kinder an; Till und Kinder kommen, ziehen an einem Seil an der Eiche und es fallen Goldtaler als Süßigkeiten herunter
Fritz Fuchs mit Till am Bauwagen; |
Fritz gratuliert dem Geburtstagkind; Till bedankt sich für die Arbeit bei Fritz Fuchs
Fritz Fuchs erklärt Till, dass er nun mit Keks in den Wald geht und ihm Bäume zeigt; |
Toneffekte |
Einstellung: Halbtotal, Nah Perspektive: Untersicht (Geldtaler fallen auf Kinder), Normalsicht Bewegung: Schwenk, Stand |
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11. Spaziergang über die Wiese (22:53 - 23:16) |
Fritz Fuchs geht mit seinem Hund Keks über eine Wiese
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Wendet sich am Ende zu den Kindern um sich zu verabschieden („Ich weiß ja nicht was ihr macht..." à Aufforderung an die Kinder auch etwas zu entdecken) |
Filmmusik (Kontinuität wird verdeutlicht) |
Einstellung: Total Perspektive: Untersicht, Normalsicht Bewegung: Stand |
[1] Duden 2001: S.240
[2] Mikos 2004: S.26
[3] Vgl. Tulodziecki/Herzig 2004: S.12
[4] Gruppe von Gleichaltrigen, die ab der Einschulung als Bezugsgruppe im Rahmen von Normen, Werten und Rollen fungiert.
[5] Vgl. Mikos 2004: S.27
[6] Die folgenden Definitionen beziehen sich auf Baacke 1998: S.54
[7] Baacke 1997: S. 5
[8] Neubauer 1980: S. 9
[9] Vgl. Bieger 1980: S. 95
[10] Vgl. Schorb 2005: S.240-243
[11] Vgl. Sacher 1994: S.12
[12] Neubauer 1980: S.10
[13] Maier 1998: S.25
[14] zum Beispiel computergesteuerte Lernsysteme für Schüler. Aber auch Lehrer können mit Medien (etwa durch Aufnahme des eigenen Unterrichtes) selbstkritische Analysen durchführen.
[15] Vgl. Maier 1998: S.26
[16] Hückelthier 2005: S. 88
[17] Vgl. ebd: S. 93
[18] Vgl. Groebel 2006 http://www.mpfs.de/fileadmin/Infoset/10Fernsehen.pdf; Stand: 09.08.07
[19] Siehe Barthelmes/ Herzberg/ Nissen 1983: S. 49
[20] Sozialisation bezogen auf das Fernsehen kann nach Maletzke (1997 S. 55) auf drei Wege erfolgen: a) durch Nachahmen der im Fernsehen dargebotenen Verhaltensweisen, b) durch Internalisieren von Verhaltensmustern, die über den Bildschirm vermittelt werden und c) durch Gespräche über das im Fernsehen erlebte
[21] Vgl. Barthelmes/ Herzberg/ Nissen 1983: S. 16
[22] Vgl. Gangloff 1994: S.150
[23] vgl. Neubauer 1980: S. 16
[24] Vgl. Schrenk 1996 S. 322-324
[25] Vgl. Maier 1998 S. 89-91
[26] Das FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht produziert Medien für den Einsatz in Schulen und für die außerschulische Bildung
[27] Vgl. Bieger 1980: S. 39
[28] ebd. S. 39
[29] Vgl. Ministerium für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen 2003: S.13-59
[30] Ministerium für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen 2003: S.18
[31] Vgl. ebd S. 58
[32] Vgl. S. 3
[33] Vgl. Vgl. Lutz-Saal 1995: S.149
[34] Vgl. Theunert/ Lenssen/ Schorb 1995 S. 24
[35] Vgl. Erlinger/ Kalupke 1995: S. 257-259
[36] Vgl. Lutz-Saal 1995: S.149
[37] ebd. S. 149
[38] Vgl. Tivi Homepage http://www.tivi.de/tivi/erwachsene/artikel/15780/index.html; Stand 07.08.07
[39] Vgl. Erlinger/ Kalupke S. 258
[40] Vgl. Lutz-Saal S. 150
[41] Siehe Erlinger, Kalupke S. 258
[42] Vgl. Lutz Saal S. 150
[43] Vgl. Tivi Homepage http://www.tivi.de/tivi/erwachsene/artikel/15780/index.html; Stand 07.08.07
[44] Vgl. Arnold/ Lenssen 1999: S.25
[45] Vorschau Tivi Homepage. http://www.tivi.de/fernsehen/loewenzahn/artikel/01289/index.html; Stand: 07.08.07
[46] Vgl. Anhang S. 1-5
[47] Vgl. S. 15
[48] Vgl. Anhang S. 3 Nr. 7
[49] Hierzu wird ein Vergleich der Auswahlkriterien von S. 10-11 mit der Sendung vorgenommen
[50] Vgl. Anhang S. 2 Nr. 3
[51] Vgl. Anhang S. 2 Nr. 3
[52] Vgl. Anhang S. 4 Nr. 7
[53] Vgl. Anhang. Montage/ Kamera/ Art der Aufnahme: S.2 Nr. 3(Spinnennetz) & S. 3 Nr. 7 (Blattläuse)
[54] Vgl. Anhang S. 3 Nr. 4
[55] Vgl. Anhang S. 2 Nr. 3
[56] Vgl. Anhang S. 5 Nr. 7
[57] Vgl S. 12
[58] Vgl. Ministerium für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen 2003: S.60
[59] Vgl. Ministerium für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen 2003: S.61
[60] Vgl. Anhang S. 2 Nr. 3
[61] Vgl. Anhang S. 3 Nr. 7
[62] Vgl. Anhang S. 5 Nr. 8
[63] Siehe Unterrichtshilfe für die Grundschule zum Thema Umwelt. 2.Baustein: Boden S. 44
[64] Siehe Ministerium für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen. Richtlinien und Lehrpläne zur Erprobung für die Grundschule in Nordrhein-Westfalen, S.55
[65] Vgl. S. 12-13
[66] Siehe Ministerium für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen. Richtlinien und Lehrpläne zur Erprobung für die Grundschule in Nordrhein-Westfalen, S.56
[67] Für die spezielle Thematik der Medienerziehung wurde bereits auf Seite 25 eingegangen.
[68] Aufgrund der Analyse der Sendung Löwenzahn werden diese drei im Unterricht angewandten Filmsequenzen genauer analysiert.
[69] Vgl. Anhang S. 3 Nr. 7
[70] Arbeitsblätter Siehe Anhang S. 6, 7. Der Baum kann evtl. noch vergrößert werden
[71] Vgl. Anhang S. 2 Nr. 3
[72] Vgl. Anhang S. 2 Nr. 3
70 Vgl. Anhang S. 4 Nr. 7
71 Vgl. Anhang S. 8
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