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Eigenständige Entwicklung einer Spielform mit dem Rugbyball aus dem Grundspiel Basketball
Datum: 16. Januar 2011 Kommentare: 0
Zusätzliche Informationen:
Inklusive Arbeitsblatt für passiv am Sport teilnehmende SchülerInnen. Zum Thema "Entwicklung einer Spielform mit dem Rugbyball".
Hauptschule
Klasse 5
Beschreibung:
In dieser Unterrichtsstunde entwickeln die SchülerInnen aus dem Grundspiel Basketball eine Spielform mit dem Rugbyball, indem sie die Basketballregeln auf ihre Tauglichkeit für das neue Spielgerät hin in mehreren Reflexionsphasen überprüfen und sinnvoll abwandeln.

Eigenständige Entwicklung einer Spielform mit dem Rugbyball aus dem Grundspiel Basketball
| Fach: | Sport |
| Thema: | Eigenständige Entwicklung einer Spielform mit dem Rugbyball aus dem Grundspiel Basketball. |
| Lernziel(e)/ Kompetenzen der Stunde: | Die S. entwickeln aus dem Grundspiel Basketball eine Spielform mit dem Rugbyball, indem sie die Basketballregeln auf ihre Tauglichkeit für das neue Spielgerät hin in mehreren Reflexionsphasen überprüfen und sinnvoll abwandeln. Dabei soll ihnen besonders ihre gegenseitige Verantwortung für Wohlergehen und Spielfreude der gesamten Gruppe innerhalb der Spielphasen deutlich werden (Förderung der sozialen Kompetenz). |
| Stufung/Zeit | Feinziele | Unterrichtsverlauf/ Inhalt | Raum/Geräte/ Ordnungsrahmen | Didaktisch- methodische Bemerkung |
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| Die Schüler und Schülerinnen ... |
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| Einlass- u. Umkleidephase
11:30 - 11:35 (5´) |
S. ziehen sich um. L. händigt Arbeitsaufträge an passive S. aus. Passive S. geben Basketbälle heraus. |
Arbeitsaufträge für passive S., Basketbälle |
Die passiven S. werden sinnvoll in den Sportunterricht integriert. |
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| Stundeneröffnung und -einstieg
11:35 - 11:45 (10´) |
... stellen sich auf den Unterrichtsverlauf ein.
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Passive S. weisen die aktiven S. auf Schmuck etc. hin. L. lässt Bänke im Viereck aufstellen und kontrolliert Anwesenheit, Schmuck, Kaugummis. L. informiert über das geplante Vorhaben in der heutigen Stunde und gibt das Ziel der Stunde bekannt. Dabei macht sie deutlich, dass der gegenseitigen Verantwortung zur Wahrung von Wohlergehen und Spielfreude aller heute eine besondere Bedeutung zukommt. L. weist gesondert auf den Beobachtungsauftrag der passiven S. hin, falls es keine gibt, übernimmt sie diesen selber. |
Bankaufstellung im Viereck, Hocker
Anwesenheitsliste, |
S., die sich schneller umziehen, können sich gleich bewegen und müssen nicht noch warten. S. können dem ersten Bewegungsdrang nachgehen.
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| Phase der allgemeinen Erwärmung
11:45 - 11:55 (10´) |
... erwärmen ihre Muskulatur. ... bereiten ihren Kreislauf auf die Belastung vor. |
1. »Schlangenspiel" Alle S. bilden eine Schlange und umfassen jeweils die Hüfte des Vordermanns. Der vorderste versucht, den hintersten zu erwischen. Variante: Schlange A fängt Schlange B und umgekehrt. 2. »Menschenslalom« |
1 Schlange halbe Halle kann genutzt werden 2 Schlangen (je die halbe S.-Anzahl) 2 Kolonnen (jeweils die Hälfte der S.) |
Körperkontakt für das spätere rugbyähnliche Spiel wird angebahnt. Dieser stellte in der ersten Unterrichtsstunde ein Problem dar (einige S. wollten sich und andere nicht anfassen (lassen)), weshalb eine Thematisierung vor dem eigentlichen Rugbyspiel angebracht erscheint.
Basketballspezifische allgemeine Erwärmung, |
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| Erarbeitungsphase I (Basketball)
11:55 - 12:05 (10´) |
... einigen sich auf ein Regelwerk. ... führen die Spielform durch. |
Sportspiel Basketball a) Regeln von Lernenden festlegen lassen b) Basketball spielen Passive Lernende führen ihren Beob-achtungsauftrag aus. |
Sitzkreis Spiel 3:3 auf 2 Basketballfeldern |
Dieses dient der Rückbesinnung auf das Sportspiel Basketball und soll später die Findung von Regelalternativen erleichtern Kleine Mannschaften haben sich als günstiger in dieser Lerngruppe erwiesen, da besonders die schwächeren S. eher animiert werden, sich zu beteiligen. |
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Erarbeitungsphase II (Rugbyball) |
... führen die zweite Spielform aus. ... beobachten problematische Spielsituationen. |
- Rugbyball wird anstatt des Basketballs eingesetzt - S. erproben das Basketballspiel mit dem neuen Spielgerät - Beobachtungsauftrag an alle: Gibt es Probleme/Schwierigkeiten beim Einsatz des neuen Spielgerätes? Wo liegen diese genau? |
Spiel 3:3 auf 2 Basketballfeldern 2 Rugbybälle |
Lenkung der Konzentration der S. auf die Aufgabenstellung. |
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| ... kooperieren durch intensiven Austausch innerhalb der Klasse miteinander, um Regelalternativen zu finden und diskutieren diese. | 1. Kognitive Phase a) Problemerkennung Dribbeln ist nicht mehr möglich. b) Problemlösung und 1. Regel Ball muss getragen werden (1. Regel aufschreiben) |
Unterrichtsgespräch (UG) im Halbkreis
Regelplakat, Pins, Stifte |
Die kognitiven Phasen sind nicht festgeschrieben, was bedeutet, dass die Vorschläge der S. so aufgegriffen werden, wie sie kommen. Es wird seitens der L. kein Vorgehen vorgegeben, somit ist der Verlauf der Regelfindung hier nur als eine Möglichkeit zu deuten. |
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| Erarbeitungsphase III
12:15 - 12:25 (10´) |
... führen die Spielform mit abgewandelten Regeln durch. ... beobachten weitere problematische Spielsituationen. |
Übungsphase Erste Regel wird in das Spiel aufgenommen. |
Spiel 3:3 auf 2 Basketballfeldern 2 Rugbybälle |
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| ... kooperieren durch intensiven Austausch innerhalb der Klasse miteinander, um Regelalternativen zu finden und diskutieren diese. | 2. Kognitive Phase a) Problemerkennung Treffen der Basketballkörbe sehr schwierig b) Problemlösung Ball ablegen auf Turnermatten (weitere Lösungsvorschläge: werfen auf Handballtor, Brett des Basketballkorbes treffen etc.) 2. Regel: Ball ablegen ? Punkt (Versuch) |
UG im Halbkreis
Regelplakat |
Die Anzahl der kognitiven Phasen richtet sich ebenfalls nach den Impulsen der S. L. wird ggf. durch ihre Frage, wie viele Regeln auf einmal umgesetzt werden sollen, auf die Problematik aufmerksam machen, dass zu viele Regeländerungen auf einmal zu ungünstiger Reflexionsmöglichkeit bezüglich ihrer Eignung führen könnten. | ||
| Erarbeitungsphase IV
12:25 - 12:35 (10´) |
... führen die Spielform mit abgewandelten Regeln durch. ... beobachten weitere problematische Spielsituationen. |
Übungsphase Anwendung des neuen Elements. |
Spiel 3:3 auf 2 Basketballfeldern 2 Rugbybälle |
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| ... kooperieren durch intensiven Austausch innerhalb der Klasse miteinander, um Regelalternativen zu finden und diskutieren diese. | 3. Kognitive Phase a) Problemerkennung: Der Ballträger läuft durch und kann nicht abgewehrt werden b) Problemlösung: Ballträger wird „getoucht" (1) (weitere Lösungsvorschläge: Gegner festhalten, Schrittregel einführen etc.) 3. Regel Ballträger darf „getoucht" werden (3-Schritte nach dem Touch). |
UG im Halbkreis
Regelplakat |
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| Phase der Ergebnispräsentation
12:35 - 12:45 (10´) |
... führen die End-Spielform mit allen neuen Regeln durch. |
Anwendung aller neuen Elemente: Spielphase „Touch-Rugby" 1. Ball muss getragen werden 2. Ball ablegen (Punkt/Versuch) 3. Ballträger darf „getoucht" werden Ball darf in alle Richtungen gespielt werden |
Spiel 6:6 auf 1 Basketballfeld 1 Rugbyball |
Das Abschlussspiel soll mit größeren Mannschaften durchgeführt werden, um den S. einen Eindruck von diesem Mannschaftsspiel zu vermitteln und den Aspekt der „Übungsphase", den kleinere Mannschaften eher haben, auszuschalten. Zudem sollte der Abschluss der gemeinsa-men Regelfindungsphase auch durch ein gemeinsames Spielerlebnis „gekrönt" werden. | |
| Reflexionsphase
12:45 - 12:50 (5´) |
... reflektieren ihr Vorgehen bezüglich der Regelfindung und die Umsetzung im Spiel in Bezug auf das Stundenziel. ... reflektieren ihr Sozial- und Arbeitsverhalten, indem sie von passiven S. (bzw. L.) ein Feedback erhalten. |
Reflexion über den Ablauf der Stunde und die Umsetzung des Stundenzieles, ein neues Spiel zu entwickeln, an dem alle Freude haben. Passive S. geben Rückmeldung über ihren Beobachtungsauftrag. L. gibt Rückmeldung und erläutert ggf. rugbyähnliche Spielform. |
UG im Halbkreis Regelplakat |
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| Stundenabschluss (10') |
L. gibt einen kurzen Ausblick auf die nächste Stunde, die (passiven) S. räumen die Geräte weg, sofern noch nicht geschehen und ziehen sich um. | UG im Halbkreis | S. bekommen eine Übersicht über die geplanten Inhalte. S. lernen verantwortungsvoll mit den Lehrmaterialien umzugehen. |
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| Didaktische Reserve |
... beurteilen das Vorgehen in der Stunde bezüglich dessen Transfermöglichkeit auf andere außersportliche Inhalte. | L.: stellt die Frage, ob den S. Anwendungsalternativen für dieses Vorgehen (Problem in Gemeinschaft diskutieren und so lange Alternativen/Variationen vornehmen, bis alle mit dem Ergebnis zufrieden sind und leben können) denkbar wären. | UG im Halbkreis |
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