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Herstellen von einem Kunststoffschaum

Herstellen von einem Kunststoffschaum
Strukturskizze Arbeitsmaterial enthalten
Datum: 16. Januar 2011 Autor: Anonym Kommentare: 0

Zusätzliche Informationen:

Diese Strukturskizze inklusive Arbeitsblatt kann im Chemieunterricht 10. Klasse verwendet werden.

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Beschreibung:

"Herstellen von einem Kunststoffschaum" ist das Thema dieser Chemiestunde. Die SchülerInnen sollen erkennen, dass durch das Zusammengeben von zwei bestimmte Flüssigkeiten ihre Teilchen durch Umgruppierung unter Gasbildung zu einem Kunststoffschaum reagieren.


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Herstellen von einem Kunststoffschaum


Fach: Chemie
Thema: „Herstellen von einem Kunststoffschaum“
Lernziel: Die SchülerInnen sollen erkennen, dass durch das Zusammengeben von zwei bestimmte Flüssigkeiten ihre Teilchen durch Umgruppierung unter Gasbildung zu einem Kunststoffschaum reagieren.
Zeit / Phase geplanter
Unterrichtsverlauf
Sozialform / Medien
Didaktisch-methodischer Kommentar Lernziel
9.55 Uhr

Einstieg

Erschließung der Versuchsausgangslage auf phänomenologischer und teilchenbezogener Ebene
Begrüßung

LA zeigt die beiden Flüssigkeiten und ein dazugehöriges Teilchenmodell.

S. stellen Vermutungen zu Versuchsdurchführung und Umgruppierung der Teilchen an.
Klassenunterricht

Chemikalienflaschen

Overheadprojektor

Teilchenmodell aus bunten Folienstücken
Die S. haben große Schwierigkeiten die abstrakte Teilchenebene in ihre Überlegungen mit einzubeziehen und sehen darin erst recht keine Notwendigkeit, wenn der Versuch erst einmal abgeschlossen ist. 1

2
10.05 Uhr

Versuchsdurchführung und -beobachtung
LLA und S. setzen gemeinsam den Versuch mehrfach an.

S. beobachten zu zweit auf ihren Plätzen.

LA einige fertig ausgehärtete Produkte aus.
Stehhalbkreis

Partnerarbeit

Versuchsmaterial

Zusätzliches Anschauungsmaterial
Die S. können zusätzlich zu den beiden Flüssigkeiten ihren Versuchsansatz noch mit Eosin oder obaltblau anfärben. Da ein blaues oder rotes Produkt eine höhere Motivation erzielt. Es muss allerdings deutlich sein, dass der Farbstoff für die Versuchserklärung keine Rolle spielt. 3
110.15 Uhr

Erarbeitung einer Versuchserklärung
S. formulieren Versuchsbeobachtung und Erklärung LA notiert beides an der Tafel und gibt Arbeitsblatt aus.

S. übertragen den Tafelanschrieb auf ihr Arbeitsblatt.
Klassenunterricht

Einzelarbeit

Reaktionsprodukte

Tafel

Arbeitsblatt
Den S. könnte es Schwierigkeiten machen zu erkennen, ass ein Gas entstanden ist. Wenn dies so ist, kann man als Impuls ein Gasteilchen aus dem Teilchenmodell anzeichnen. 3
110.27 Uhr
Ergebnissicherung und Vertiefung Bezug zur Teilchenebene

10.40 Uhr

Stundenende
S. übertragen die Versuchserklärung auf das Teilchenmodell vom Stundenanfang.

S. vergleichen tatsächliches Produkt mit dem Modell.

S. zeichnen das Teilchenmodell vom Versuchsergebnis ohne Vorlage auf ihr Arbeitsblatt.
Klassenunterricht

Einzelarbeit

Overheadprojektor

Folienstücke vom Einstieg Arbeitsblatt
Sollten die S. zwischen dem Modell und der Realität keinen Bezug hergestellt haben, können sie natürlich weder Vor- noch Nachteile im Modell erkennen. Der Projektor wird zum zeichnen ausgestellt, damit kein reines Abzeichnen von Unverstandenem stattfindet. Das Zeichnen des Versuchsergebnisses auf Teilchenebene kann bei Zeitmangel auch als Hausaufgabe geschehen. 4

5

Thema der Einheit:

„Eigenschaften, Herstellung und Verarbeitung von Kunststoffen" (8)

Aufbau der Einheit:

1) Kunststoffgegenstände im Alltag - Vorteilhafte Eigenschaften von Kunststoffen (1)
2) Experimentelle Unterscheidung der Kunststoffgruppen - Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere. (2)
3) Was haben Kleber und Nagellack mit Kunststoff zu tun? - Nicht nur Hitze kann Kunststoffen etwas anhaben. (1)
4) Herstellung eines Kunststoffes - Zwei Flüssigkeiten reagieren zu einem Kunststoffschaum - Kunststoffe auf der Teilchenebene (1)
5) Verarbeitung von Kunststoffen - Aufschäumen von Polystyrol und Umformung eines Yoghurtbechers. (2)
6) Nachteile von Kunststoffen - Abfallentsorgung (1)

Feinziele:

Die SchülerInnen sollen...
1) ...erkennen, dass die beiden vorgestellten Flüssigkeiten aus unterschiedlichen kleinsten Teilchen bestehen, indem sie die beiden Flaschen in Verbindung mit einer Visualisierung zur Teilchenebene betrachten.
2) ...erkennen, dass man die zwei veranschaulichten Teilchen zu zwei neuen „Teilchensorten" umgruppieren kann.
3) ...feststellen, dass bei dem Versuch ein Kunststoff und ein Gas, welches den Kunststoff aufschäumt, entsteht, indem sie den Versuch durchführen, beobachten und auswerten.
4) ...ihre Versuchsbeobachtung und -Erklärung auf die Teilchenebene übertragen, indem sie die Reaktion nochmal an der Visualisierung nachvollziehen.
5) ...erkennen, dass die Visualisierung der Teilchenebene des Versuches „nur" ein Modell ist.



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