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Lebewesen sind aus Zellen aufgebaut - Betrachten von Zellen am Beispiel des Zwiebelhäutchens

Lebewesen sind aus Zellen aufgebaut - Betrachten von Zellen am Beispiel des Zwiebelhäutchens
Unterrichtsentwurf
Datum: 15. September 2010 Autor: wagner_joh Kommentare: 0

Zusätzliche Informationen:

Land: Deutschland
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Fach: Biologie,
Klassenstufe: 6. Klasse
Schulform: Hauptschule

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Beschreibung:

Schriftlicher Unterrichtsentwurf zum Thema: Lebewesen sind aus Zellen aufgebaut - Betrachten von Zellen am Beispiel des Zwiebelhäutchens.


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Lebewesen sind aus Zellen aufgebaut - Betrachten von Zellen am Beispiel des Zwiebelhäutchens


Studienseminar für Lehrämter an Schulen Recklinghausen

Studienseminar für Lehrämter an Schulen

Seminar für das Lehramt GHR

Schriftlicher Unterrichtsentwurf für den zweiten

Unterrichtsbesuch im Fach Biologie

Lebewesen sind aus Zellen aufgebaut –

Betrachten von Zellen am Beispiel des Zwiebelhäutchens

Lehramtsanwärterin:

Schule:

Klasse: 6

Uhrzeit: 8.50 – 9.35 Uhr

Hauptseminarleiter:

Fachleiterin:

Schulleiter:

AKO/Fachlehrer:

1. Thema der Unterrichtsreihe

Mit dem Mikroskop reisen wir in die Welt des Kleinen.

2. Ziele der Unterrichtsreihe

Die Schülerinnen und Schüler lernen biologische Arbeitsweisen, wie das Mikroskopieren und Zeichnen von selbsterstellten Präparaten, kennen. Mit diesen Arbeitsweisen können sie in die Welt des Kleinen eindringen und Zellen als Grundbausteine aller Lebewesen sehen und verstehen. Sie erkennen, mit Hilfe der erlernten Arbeitsweisen, dass es nur geringe Unterschiede zwischen tierischen und pflanzlichen Zellen gibt.

3. Thema der Unterrichtsstunde

Lebewesen sind aus Zellen aufgebaut – Betrachten von Zellen am Beispiel des Zwiebelhäutchens

4. Ziele der Unterrichtsstunde

Die Schülerinnen und Schüler lernen das Präparieren, Mikroskopieren und Zeichnen als biologische Arbeitsweisen am Beispiel eines Zwiebelhäutchenpräparats kennen. Dabei erkennen sie Zellen und erste Zellstrukturen (Zellwand, Zellkern etc.), die sie in einer Zeichnung festhalten und möglicherweise benennen.

5. Aufbau der Unterrichtsreihe

1. Stunde: Das Mikroskop

2. Stunde: Wir üben das Mikroskopieren

3. Stunde: Wir üben das Mikroskopieren – Die Haarwurzel

4. Stunde: Lebewesen sind aus Zellen aufgebaut –

Betrachten von Zellen am Beispiel des Zwiebelhäutchens

5. Stunde: Wie ist eine Zelle aufgebaut?

6./7. Stunde: Gibt es Unterschiede zwischen tierischen Zellen und pflanzlichen

Zellen?

8./9. Stunde: Wir bauen Modelle von Zellen

6. Lernausgangslage

In der Klasse 6 A sind 22 Schülerinnen und Schüler, 14 Mädchen und 8 Jungen.

Bereits letztes Schuljahr (5. Klasse) unterrichtete ich die Klasse in Biologie. Dabei fiel mir auf, dass Sozialformen wie Gruppen- und Partnerarbeit sehr schwer einsetzbar waren. Viele Schülerinnen und Schüler wollten nicht mit anderen zusammen arbeiten, es fanden sich nur schwer Partner und die Arbeitsphasen verliefen unkonzentriert. Trotz der Schwierigkeiten wurden diese Arbeitsformen immer wieder angewandt.

In diesem Schuljahr unterrichte ich seit zwei Wochen die Schülerinnen und Schüler in Biologie im Rahmen des Ausbildungsunterrichtes. Ich stelle fest, dass sich die Situation geändert hat. Die Schülerinnen und Schüler finden schneller einen Partner, nur einzelne weigern sich noch, im Team zu arbeiten. Gruppen- und Partnerarbeit sind selbstverständlicher geworden. Nur noch hin und wieder kommt es zu Differenzen.

In den Stunden dieser Unterrichtsreihe arbeiten die Schülerinnen und Schüler mit einem festen Arbeitspartner zusammen. In den ersten Stunden der Unterrichtsreihe haben die Schülerinnen und Schüler in diesen festen Teams den Aufbau des Mikroskops kennen gelernt und erste Erfahrungen im Umgang mit dem Mikroskop gemacht. Dabei waren sie sehr motiviert und interessiert daran, die Welt des Kleinen zu entdecken.

8. Didaktische - methodische Begründung

Im Lehrplan findet sich das Thema „Mit dem Mikroskop reisen wir in die Welt des Kleinen“ im Themenkreis 5 „Aus winzigen Zellen entsteht neues Leben“ für die Jahrgangsstufen 5 und 6. Die Schülerinnen und Schüler sollen Zellen kennen lernen, mikroskopische Techniken einüben, Präparate erstellen und das mikroskopische Zeichnen als Arbeitsweise nutzen1.

In den vorherigen Stunden haben die Schülerinnen und Schüler das Mikroskop kennen gelernt und erste Erfahrungen im Umgang mit dem Mikroskop gemacht. Dabei haben sie Millimeterpapier und eigene Haare mikroskopiert und erfahren, wie sich das Verstellen der Blende und das Verschieben der Objekte auf das mikroskopische Bild auswirken.

In dieser Stunde erfahren die Schülerinnen und Schüler, dass alle Lebewesen aus Zellen bestehen, die man unter dem Mikroskop sehen kann. Aufgrund ihrer Kenntnisse im Umgang mit dem Mikroskop werden sie ausprobieren wollen, ob auch sie Zellen unter dem Mikroskop sehen können.

Natürlich könnten die Schülerinnen und Schüler eigenständig die effektivste Art zur Herstellung eines Präparats herausfinden. Doch aus Zeitgründen habe ich mich dazu entschlossen, den Schülerinnen und Schülern die genaue Anleitung für die Herstellung dieses Frischpräparats vorzugeben. Dadurch werden auch viele Misserfolgserlebnisse, die die Motivation senken könnten, verhindert. Ich denke jedoch auch mit genauer Anleitung werden einige Schülerinnen und Schüler aufgrund ihrer motorischen Fähigkeiten Probleme bei der Präparation des Zwiebelhäutchens haben, z.B. dass das Häutchen zu dick ist und man im Mikroskop wenig sieht. Hier wird Hilfestellung sehr wahrscheinlich notwendig sein.

Die Schülerinnen und Schüler arbeiten beim Mikroskopieren mit einem festen Partner zusammen. Zum einen, weil nicht genügend Mikroskope vorhanden sind, dass jeder einzeln arbeiten kann. Zum anderen können die Schülerinnen und Schüler dabei ihre Kommunikations- und Teamfähigkeit verbessern. Im Team können sie über Probleme und Schwierigkeiten bei der Präparation, beim Mikroskopieren und Zeichen sprechen und sich gegenseitig unterstützen. Wie bereits erwähnt, kennen die Schülerinnen und Schüler diese Sozialform aus den vergangenen Stunden.

9. Geplanter Unterrichtsverlauf

Phase

Lehreraktion

Geplante Schüleraktion

Sozialform/ Material

Einstieg

LAA spielt Radiobericht über Robert Hooke vor.

SuS äußern den Wunsch Zellen unter dem Mikroskop zu betrachten.

Radiobericht

UG

Arbeitsphase

LAA steht für Fragen und Hilfestellungen zur Verfügung.

SuS erstellen mit Hilfe einer Anleitung das Präparat eines Zwiebel-häutchens, mikroskopieren es und erstellen eine Zeichnung über das mikroskopische Bild.

Anleitung zum Erstellen eines Zwiebel-häutchenpräparats, Mikroskop, Zwiebel, Pinzette, Pipette, Objektträger, Deckgläschen,

Anleitung: So gehst du richtig mit dem Mikroskop um!

PA

Ergebnisdarstellung

LAA legt Zeichnungen der SuS auf den OHP

Hängt Karten mit Be-zeichnungen der Zellbestand-teile an die Tafel.

Evtl. Reflexion:

Was hat gut geklappt?

Was war schwierig?

SuS äußern, dass sie ähnliches gesehen haben.

SuS ordnen die Bezeichnungen den gezeichneten Strukturen zu.

SuS -Äußerungen

Folie: Zeichnungen der SuS

Karten mit Bezeichnungen der Zellbestandteile

Tafel

LAA: Lehramtsanwärter UG: Unterrichtsgespräch

SuS: Schülerinnen und Schüler GA: Gruppenarbeit

11. Literatur

Ministerium des Landes Nordrhein – Westfalen (HRSG.) (1989): Richtlinien und Lehrpläne für die Hauptschule in Nordrhein – Westfalen – Biologie. Ritterbach Verlag. Seite 86

Abbildungen:

Abbildungen für die Anleitung der Präparation

Biologie heute 1H Ausgabe C (1991), Schroedel Verlag GmbH, Hannover, S. 84

12. Anhang

Radiobericht

Arbeitsauftrag: Wir untersuchen ein Zwiebelhäutchen

Anleitung: Wir untersuchen ein Zwiebelhäutchen!

Anleitung: So gehst du richtig mit dem Mikroskop um!

1 {#sdfootnote1anc} Ministerium des Landes Nordrhein – Westfalen (HRSG.) (1989): Richtlinien und Lehrpläne für die Hauptschule in Nordrhein – Westfalen – Biologie. Ritterbach Verlag. Seite 86



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