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Moses Berufung am brennenden Dornbusch
Datum: 11. Januar 2009 Kommentare: 1
Zusätzliche Informationen:
Beschreibung:
Die SchülerInnen sollen Moses Reaktionen auf den Auftrag von Gott nachvollziehen und seine Empfindungen formulieren. Durchgeführt in einer 3. Klasse.

Moses Berufung am brennenden Dornbusch
| Fach: | Religion |
| Thema: | Moses Berufung am brennenden Dornbusch |
| Lernziele: | Die Schülerinnen und Schüler sollen Moses Reaktionen auf den Auftrag von Gott nachvollziehen und seine Empfindungen formulieren. |
| Zeit | Phase | Unterrichtsgeschehen | Arbeits- und Sozialform | Didaktisch-methodischer Kommentar | Material / Medien |
| 9.05 | Begrüßung | - Begrüßung der SuS und Vorstellung des Besuchs - Ritual: Singen eines Liedes | Frontal | - Gibt den SuS Orientierung und Verlässlichkeit. - Hilft den SuS sich auf den Religionsunterricht einzustimmen. | Liedblatt, Flöten |
| 9.10 | Einstieg | - Die SuS kommen in den Sitzkreis und fassen kurz zusammen, was sie in der vorangegangenen Stunde über Mose erfahren haben. - Im Anschluss daran, liest die LAin Moses Geschichte weiter (Mose am brennenden Dornbusch), lässt aber den Schluss (Moses Entscheidung) weg. | Sitzkreis | - Anknüpfung an die letzte Stunde und Wiederaufnahme des Themas - Der Schluss der Geschichte wird weggelassen, da in der Vertiefungsphase darauf eingegangen wird. | Egli-Puppe, Tuch, Dornbusch |
| 9.20 | Erarbeitung | - Die SuS äußern sich zu der Geschichte und versuchen nachzuempfinden, wie sich Mose in der Situation gefühlt hat. | Sitzkreis, LAin-SuS-Gespräch | - Hineinfühlen in eine andere Person, Empathiefähigkeit üben - Formulieren eigener Gedanken | Egli-Puppe |
| 9.25 | Arbeitsphase | - Arbeitsauftrag: Die SuS sollen auf bereitgestellte Kärtchen schreiben, was Mose bei der Berufung Gottes gedacht und möglicherweise gefühlt hat. - Sobald die Musik angeht, werden die SuS langsam fertig und kommen mit ihren beschriebenen Kärtchen wieder in den Sitzkreis. | Einzel- oder Partnerarbeit | - Vertiefung des Übens in Empathiefähigkeit - Formulierung und Verschriftlichung eigener Gedanken - Differenzierung: Die leistungsstärkeren SuS können mehrere Kärtchen beschreiben. Für die leistungsschwächeren SuS stehen bei Bedarf „Tippkärtchen“ mit Schreibanregungen zur Verfügung. - Die LAin geht herum und hilft gegebenenfalls weiter. - Die Musik dient als Zeichen zum Abschluss der Arbeitsphase. -> kein abruptes Beenden -> SuS können ihren Gedanken noch zu Ende schreiben | Kärtchen in Flammenform, Tippkärtchen, Entspannungs-Musik |
| 9.35 | Vertiefung | - Wer möchte, darf seine Karte vorlesen und sie in den Dornbusch hängen. - Die SuS sollen Überlegungen anstellen, wie sich Mose entschieden hat und ihre Meinung begründen. - Es wird nochmal auf den Gottesnamen ICH BIN DA und dessen Bedeutung eingegangen. Dabei sollen die SuS erkennen, dass Mose im Vertrauen auf Gott handelt. - Der Gottesname wird zu den Kärtchen in den Dornbusch gehängt. | Sitzkreis, Gelenktes LAin-SuS-Gespräch | - Die Geschichte bzw. vor allem die Empfindungen Mose werden automatisch immer wieder mit den eigenen verknüpft. Diese Übertragung geht wahrscheinlich fließend ineinander über und lässt sich nicht wirklich planen. - Als Zeichen für die Zuversicht Moses und für das Vertrauen zu Gott wird der Gottesname in den Dornbusch gehängt. | Dornbusch, beschriebene „Flammen“ |
| 9.45 | Abschluss | - Ausblick auf die nächste Stunde und Verabschiedung |
Didaktische Reserve: Lied „Ich bin da“ (siehe Anhang)
1. Stellung der Stunde innerhalb der Einheit:
1. Stunde: Das Leben des Volkes Israel in Ägypten
2. Stunde: Moses Geburt und seine Rettung
3. Stunde: Moses Flucht und die neue Heimat
4. Stunde: Moses Berufung am brennenden Dornbusch
5. Stunde: Mose vor dem Pharao
6. Stunde: Israels Flucht I: Die Plagen
7. Stunde: Israels Flucht II: Das Wunder am Schilfmeer
8. Stunde: Israels Flucht III: Gott sorgt für sein Volk in der Wüste
9. Stunde: Israels Flucht IV: Die zehn Gebote
10. Stunde: Israels Flucht V: Das goldene Kalb
11. Stunde: Israels Flucht VI: Die Bundeslade
12. Stunde: Israels Flucht VII: Die Überquerung des Jordans
2. Einordnung der Unterrichtsstunde in das Kerncurriculum:
Inhaltsbezogene Kompetenzen:
„Die Schülerinnen und Schüler können die Vielfalt des biblischen Gottesbildes vor dem Hintergrund unterschiedlicher menschlicher Erfahrungen beschreiben.“ Sie erfahren in dieser Stunde, dass sich Gott dem Menschen (Mose) durch einen brennenden Dornbusch offenbart. (Bereich „Nach Gott fragen).
Prozessorientierte Kompetenzen:
Die Schüler und Schülerinnen hören die Geschichte von Mose und dem brennenden Dornbusch und üben sich im Formulieren eigener Gedanken, um sie ihren Mitschülern in verständlicher Form zunächst mündlich mitzuteilen und dann zu verschriftlichen. (Bereich „Wahrnehmen und Beschreiben“).
Sie können die Geschichte und das darin vorkommende Gottesbild deuten und eine Empathiefähigkeit entwickeln, indem sie Moses Gedanken nachvollziehen. (Bereich „Verstehen und Deuten“).
3. Literatur
Baur, Katja / Petri, Dieter (Hrsg.): Kursbuch Religion 5/6. Stuttgart: Calwer (1997).
Bücken, Eckart / Ehrhardt, Markus / u.a. (Hrsg.): Bibelhits: 100 Kinderlieder zum Alten Testament und Neuen Testament. Lippstadt: Kontakte Musikverlag (22004).
Freudenberg, Hans (Hrsg.): Religionsunterricht praktisch. Unterrichtsentwürfe und Arbeitshilfen für die Grundschule. 3. Schuljahr. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht (1991).
Niedersächsisches Kultusminesterium (Hrsg.): Kerncurriculum für die Grundschule Schuljahrgänge 1-4: Evangelische Religion. Niedersachsen. Hannover (2006).
Pakulat, Dorothee / Thomas, Sonja: Die Bibel entdecken – Das Alte Testament. Band II. Kempen: BVK Buch Verlag Kempen e.K. (2005).
Weth, Irmgard: Neukirchener Kinder-Bibel. Mit Bildern von Kees de Kort. Neukirchen-Vluyn: Kalenderverlag des Erziehungsvereins 12 2000.
Kommentare (1)
Ich finde die Idee, die Vermutungen, Gefühle und GEdanken auf "Flammenkärtchen" zu schreiben und an einen Busch zu hängen einfach super ! :)











