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Unterrichtsentwurf
Datum: 18. März 2010 Autor: anita.semadeni Kommentare: 0

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Beschreibung:

Hierbei handelt es sich um einen Lernanlass zum Thema Werbung, wenn man eine Schülerzeitung mit der Klasse macht. Durchgeführt in einer 5. Klasse.


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Beschreibung des Lernanlasses: Egal, wo wir uns bewegen, ob auf dem Weg in die Schule oder nur ein Blick in unsere morgendliche Zeitung, werden wir mit Werbung konfrontiert. Ob wir wollen oder nicht, werden wir von ihr beeinflusst. Die Schüler und Schülerinnen sollen erfahren, wie allgegenwärtig die Werbung in unseren Zeitschriften ist und sich damit intensiv auseinandersetzen. Sie sollen für sich selber herausfinden, was eine gute Werbung ausmacht und sich so einen eigenen Standpunkt suchen. Sie lernen den kreativen Umgang mit Text und Bild und erstellen als Endprodukt ein Werbeplakat.

 

Sache klären: Die Kinder lernen Zeitschriften aus dem Blickwinkel der Werbung kennen und können so ihre eigene Position in der Welt der Werbung finden. Durch die Auseinandersetzung mit Gefühlen, Text und Bild in Bezug auf die Werbung soll in Gruppen ein Werbeplakat entstehen. Sie erkennen die Vielfältigkeit des Umgangs mit Text, Wörter und Gestaltung. Auch werden Ihnen die Aufgaben und Funktionen der Werbung für unsere Gesellschaft näher gebracht. Sie können Werbeartikel kritisch hinterfragen und reflektieren, deren Bedeutung und Konsequenzen einschätzen.

 

Bedingungen klären: Sprachübungen wie die Weglass- und Ersatzprobe sowie die Reduktion und Syntax wurden bereits im Unterricht behandelt und sind Voraussetzung. Mit Zeitungen sind sie sich schon vertraut. Medien an sich wurden so noch nie angesprochen.

 

Bedeutung und Sinn klären: Im Lernanlass steht der kreative Umgang mit Text und Gestaltung im Vordergrund. Die Schüler und Schülerinnen sollen erfahren, wie komplex die Werbung ist und wie man damit beeinflussen kann.

 

Umfang des Lernanlasses: 8 Lektionen

1. Lektion

 

Unterrichtsverlauf

Ziele

Lernstrategien

Technik und Wissen

Begleitung

Die Schülerinnen und Schüler vergleichen als Einführung Werbungen aus verschiedenen Zeitungen, die sie auch selber mitgebracht haben. Dabei soll festgehalten werden, was auffällt, die Grösse der Werbung, für was geworben wird usw. Für diesen Teil erhalten die Schüler eine Checkliste (siehe Anhang).

 

In kleinen Gruppen wird zusammengetragen, was herausgefunden wurde.

 

 

Zum Abschluss der Lektion reflektieren wir das eigene Verhalten. Dabei nehmen wir Bezug auf Kleidung, Spielsachen oder Genussmittel. Dabei werden Fragen wie: „Habe ich bereits etwas gekauft, dass ich in der Werbung gesehen habe? Was möchte ich unbedingt haben? Was hat mich animiert, etwas Bestimmtes zu tun...?" in die Runde geworfen.

Die SuS sollen Ihre eigene Position finden. Auch lernen Sie so, andere Meinungen zu akzeptieren. Das Vorwissen der Kinder wird aktiviert.

 

 

 

 

 

Die SuS sollen erkennen, dass Werbung das eigene Verhalten beeinflussen kann.

Die Kinder gehen bei dieser Aufgabe problemlöseorientiert vor. Zur Überprüfung, ob sie allen Fragen nachgegangen sind, verwenden die SuS die Checkliste.

 

Die Kinder üben sich im kooperativen Lernen. Es findet ein dialogischer Austausch statt.

 

Durch Reflexion des eigenen Verhaltens in Bezug zur Werbung lernen sie sich selbst besser kennen.

 

 

 

 

Die SuS wissen, was eine Werbung ist und können sie von anderen Texten unterscheiden.

Auch sind sie sich bewusst, dass jeder eine individuelle Meinung haben kann und nicht nur eine Auffassung stimmt.

Die SuS wissen, dass man jeden zu Wort lassen kommen soll.

 

 

 

Die SuS wissen, dass Werbung auf jede Person einen individuellen Eindruck machen kann.

In Gesprächsrunden sind sie geübt.

Die LP stellt verschiedene Zeitschriften zur Verfügung. Sie erteilt den Arbeitsauftrag und führt die Checkliste ein. Sie hilft individuell.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die LP achtet darauf, dass alle Kinder im Gespräch miteinbezogen werden.

Die LP leitet die Gesprächsrunde.

 

 

2. Lektion

Unterrichtsverlauf

Ziele

Lernstrategien

Technik und Wissen

Begleitung

Anhand von ausgewählter Werbung soll in Gruppenarbeit erarbeitet werden, welche Gefühle beim Betrachten und Lesen ausgelöst werden.

 

 

Entspricht das Produkt, für welches geworben wird der Darstellung in der Werbung?

Anhand von Anschauungsmaterial zur Werbung soll der Begriff „Werbung" differenziert werden: Wichtig sind dabei die Fachbegriffe „Manipulation, Übertreibung und Realität".

 

Als Abschluss teilt jede Gruppe mit, was sie über ihr Produkt herausgefunden haben.

Die SuS lernen Strategien der Beeinflussung kennen und zu durchschauen.

 

 

 

 

Die SuS kennen die Begriffe „Manipulation, Übertreibung und Realität".

 

 

 

 

 

 

 

 

Die SuS lernen von den Erfahrungen der Mitschülerinnen und Mitschüler.

Die Kinder reflektieren ihre eigenen Gefühle und Emotionen.

 

 

 

 

 

Die Kinder stellen Vergleiche auf und verwenden ihr Vorwissen.

Es könnte sein, dass einige der Kinder an ihre Grenzen stossen.

 

 

 

 

 

 

Die SuS prüfen kritisch, was herausgefunden wurde und stellen Fragen.

Die SuS wissen, dass jeder aufgrund seiner Erfahrungen Werbeanzeigen anders wahrnehmen kann.

 

 

 

Sie erfahren, dass nicht alles stimmen muss, was in der Werbung steht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Kinder wissen um den individuellen Eindruck Bescheid.

Die LP erklärt den Auftrag und das Ziel der Stunde. Sie geht von Gruppe zu Gruppe, liefert Gesprächsstoff, gibt Inputs und hilft bei Schwierigkeiten.

 

Die LP stellt das Anschauungsmaterial zur Verfügung.

 

Bei Schwierigkeiten gibt sie den Kindern die nötigen Inputs.

 

 

 

 

 

 

Die LP ergänzt, falls nötig und gibt Aufschluss.

 

3. und 4. Lektion (Doppellektion)

Unterrichtsverlauf

Ziele

Lernstrategien

Technik und Wissen

Begleitung

Die Schülerinnen und Schüler schneiden Werbetexte auseinander und fügen Wörter oder Satzteile zu neuen Aussagen zusammen. So können lustige, unsinnige oder auch irreführende Sätze entstehen.

 

Die entstandenen Texte werden auf ein Klassenplakat geklebt, das den anderen Kindern gezeigt wird und als Anregung zum Ergänzen dient.

 

Die SuS setzen sich kreativ mit Wörtern und Texten auseinander.

 

Der spielerische Umgang mit Werbung fördert auch das Erkennen von Werbetexten.

 

 

 

Die SuS gestalten in der ganzen Klasse ein Plakat mit ihren Wortspielen.

 

 

 

 

 

Spielend lernen die Kinder mit den Texten und Wörtern umzugehen.

Durch die Selbstkontrolle planen, überwachen und bewerten sie ihre produzierten Texte.

 

 

 

Dialogisch- kooperativ können die Kinder voneinander lernen.

Die SuS wissen über die Satzlehre Bescheid und können sie anwenden.

 

Die Kinder wissen mit Schere und Leim umzugehen.

 

 

 

 

Sie wissen, dass es unendlich viele Möglichkeiten gibt mit Text und Wort umzugehen.

 

 

 

 

Nach einem Input über die Lektion steht die LP als individuelle Hilfe zur Verfügung.

Sollten mehrere Kinder Mühe haben Slogans zu erfinden, kommen alle zusammen und die LP zeigt mögliche Strategien vor.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5. und 6. Lektion (Doppellektion)

Unterrichtsverlauf

Ziele

Lernstrategien

Technik und Wissen

Begleitung

Als Einführung geht es um die Gestaltung von Werbungen mit Farbe oder Formen. Die SuS suchen verschiedene Werbungen, welche sich in der Gestaltung unterscheiden und kleben sie auf grosse Plakate.

Anschliessend wird verglichen.

 

In Gruppenarbeit geht es nun darum, ein eigenes Werbeplakat ihrer Wahl zu einem eigenen Thema (Vereine, Musikinstrumente, Haustiere, Stars, Lehrperson...) zu erstellen und für etwas zu werben.

 

Sie konnten sich bereits auf diese Lektion Gedanken über ein eigenes Thema machen. Wichtig ist dabei, dass die SuS einen persönlichen Bezug zum Werbethema haben.

 

Die Schülerinnen und Schüler erkennen vie unterschiedlich im Bereich Werbung gestaltet wird.

 

 

 

Die Kinder erstellen und gestalten frei und kreativ ein Werbeplakat.

 

Sie wenden die gelernten Strategien und Techniken an.

 

Die SuS suchen Vergleiche und benennen diese.

 

 

 

 

 

 

Die SuS wenden ihr Vorwissen an. Sie arbeiten kooperativ und lernen voneinander.

 

 

Sie müssen sich innerhalb der Gruppe organisieren können, um das zu visualisieren was sie erreichen wollen.

 

 

Die Kinder können verschiedene Gestaltungsmöglichkei-ten voneinander unterscheiden.

 

 

 

 

Die SuS wissen wie man mit Text und Gestaltung ein Werbeplakat erstellen kann. Auch können sie die Wirkung steuern.

 

 

 

 

 

 

Die LP erteilt den Auftrag und begleitet individuell.

 

 

 

 

 

 

 

Die LP unterstützt und begleitet die SuS bei ihrem Lernprozess.

 

 

 

Bereits zu Beginn der Lektion wird ein Verbot für Beleidigungen jeglicher Art oder unpassenden Slogans aufgestellt.

 

7. und 8. Lektion (Doppellektion)

Unterrichtsverlauf

Ziele

Lernstrategien

Technik und Wissen

Begleitung

Die SuS arbeiten weiter an Ihren Plakaten.

 

Als Abschluss präsentiert jede Gruppe ihr Plakat. Dazu gibt es einen kleinen Apéro. Die kleinen Werbemacher tauschen sich über ihre Erfahrungen, Gedanken und Produkte aus.

 

 

 

Die SuS erlangen durch die Reflexion Bewusstsein über ihr eigenes Verhalten. Sie lernen, sich Feedback zu geben.

 

 

 

Durch die Reflexion lernen sich die Kinder selbst besser kennen und können bewusst von ihren Erfahrungen profitieren.

 

 

 

Die SuS können sich konstruktiv Feedback geben.

 

 

 

 

 

 

 

Die LP leitet die Schlussrunde.

 

 

 

 

 

 

 

 



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