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Streets of London
Datum: 03. November 2007 Kommentare: 0
Zusätzliche Informationen:
Beschreibung:
Das allseits bekannte und beliebte englische Lied "Streets of London" wurde in diesem Unterrichtsentwurf für den Englischunterricht aufgearbeitet. Die Unterrichtsstunde zielt dabei auf das Hörverstehen der Schüler und Schülerinnen ab. Zudem wird die Verwendung der Satzstruktur "I can see..." angewendet und geübt. Durchgeführt in einer 7. Klasse.

Streets of London
Streets of London
Inhalt:
1. Einbettung der Sequenz in die Planungseinheit
2. Zielbestimmungen
2.1 Stundenziel
2.2 Zielpräzisierung
3. Klärungen und Begründungen
3.1 Bezug zum Bildungsplan
3.2 Fachliche Wissensbasis
3.3 Mögliche Methoden und Zugangswege
3.4 Bedeutung des Lerngegenstandes
4. Methodische Analyse mit didaktischem Kommentar
5. Strukturskizze
6. Medien und Material
6.1 Bild, Denkblase
6.2 Lückentext, Arbeitsblatt, Satzstreifen
6.3 Arbeitsaufträge
Literatur
1. Einbettung der Sequenz in die Planungseinheit
14.09.2007 (2) Map of London; Telling the way
17.09.2007 (1) Telling the way
19.09.2007 (1) Methodentraining: Preparing a presentation
21.09.2007 (2) Partnerarbeit an Präsentation: Stichwortzettel erstellen, Plakat gestalten, Redebeitrag üben
24.09.2007 (1) Präsentation „Sights in London“
28.09.2007 (2) London Underground
01.10.2007 (1) Story „Don’t give up!“
05.10.2007 (2) Nationalhymne GB; Role play: Buying an entrance ticket
08.10.2007 (1) Präsentation Role play; some & any
09.10.2007 (1) Wortschatzarbeit
12.10.2007 (3) Streets of London; Stationsarbeit Wiederholung „London“
17.10.2007 (1) Story „The Life of a DJ“; Wdh. simple present – present progressive
19.10.2007 (2) Wiederholung simple present – present progressive
22.10.2007 (1) 1. Englischarbeit
24.10.2007 (1) Rückgabe und Besprechung 1. Englischarbeit
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2. Zielbestimmungen
2.1 Stundenziel
Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihr Hörverstehen, indem sie einem Lied Information entnehmen und die Intention des Sängers durch verschiedene Aufgaben nachvollziehen können.
2.2 Zielpräzisierung
Die Schülerinnen und Schüler:
- erweitern ihr soziokulturelles Wissen, indem sie die Nationalhymne von Großbritannien mit Hilfe eines Textblattes mitsingen können.
- wenden die Satzstrukturen „I can see…“ an, indem sie Personen und Gegenstände eines Bildes näher bezeichnen und beschreiben.
- nehmen den Text hörend und lesend auf, indem sie während einer akustischen Liedbegegnung Wörter heraushören und in einen Lückentext einsetzen
- erschließen den Text inhaltlich, indem sie unbekannte Vokabeln erfragen und mit Hilfe gelenkter Fragen Aussagen über den Grobinhalt des Liedes machen können
- erweitern ihre Methodenkompetenz, indem sie den Liedtext grob mit Hilfe des Kontextes und durch Erfragen unbekannter Vokabeln erschließen.
- erweitern ihre methodischen Fähigkeiten, indem sie einen Arbeitsauftrag mit einem Partner gemeinsam ausführen
- schulen ihre Empathiefähigkeit, indem sie mögliche Gedanken einer fiktiven Person in einer Denkblase festhalten.
- drücken sich in der Fremdsprache aus, indem sie das Lied begleitend zu der Lehrerin mitsingen können
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3. Klärungen und Begründungen
3.1 Bezug zum Bildungsplan
In der heutigen Stunde liegt der Schwerpunkt auf dem Hörverstehen. Der Bildungsplan von 2004 sieht vor, dass die Schüler „komplexere (…) Aussagen verstehen.“ (S. 93). Dies ist auch durch den sprachlich relativ anspruchsvollen Text, der zudem von einem Muttersprachler gesungen wird, gegeben.
Auch der Forderung nach Erschließung der „Bedeutung unbekannter sprachlicher Elemente aus dem Kontext“ wird nachgekommen, da den Schülern nicht alle Vokabeln bekannt sein werden. So schließen sie auch „aufgrund des Stimmeinsatzes zusammen mit Gestik und Mimik (…) auf die Befindlichkeit und Absichten“ des Sängers, vorgestellt durch die Lehrerin (S.93).
Das Hörverstehen wird durch Verwendung des lückenhaften Liedtextes gestützt, indem die Schüler die fehlenden Wörter aus dem Lied heraus hören. Der Bildungsplan 2004 fordert von ihnen einen kompetenten Umgang mit Texten ein. Dem wird Rechnung getragen, indem die Schüler den Liedtext „hörend oder lesend aufnehmen“, „inhaltlich erschließen und dabei Schlüsselwörter (…) heraussuchen und wiedergeben.“ (S. 94)
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3.2 Fachliche Wissensbasis
Das Lied „Streets of London“ von Ralph McTell setzt sich aus vier Strophen und dem Refrain zusammen.
McTell wendet sich in seinem Song von 1967 an Menschen, die unzufrieden mit ihrem Leben sind und dabei nicht erkennen, dass es anderen viel schlimmer geht. Er spricht sie direkt an und nimmt sie mit auf eine Reise durch die Straßen Londons damit sie erkennen, dass es ihnen besser ergeht als anderen.
Die Melodie ist eingängig, variiert in den Strophen allerdings leicht, da die Textmenge etwas unterschiedlich ist.
Das Lied ist im Präsens geschrieben, das present perfect tritt zu Beginn von drei Strophen in der Form von „have you seen…“ auf. Der Text ist umgangssprachlich formuliert. So wird newspaper mit paper abgekürzt, she has findet sich als she’s wieder. Bei der present progressive- Konstruktion old man sitting wurde die Form von to be weggelassen. Eine weitere umgangssprachliche Eigenart findet sich in der Verneinung von the sun don’t shine, die nicht wie sonst üblich mit doesn’t gebildet wurde.
„Streets of London“ beinhaltet einige Vokabeln, die sich nicht im aktiven Wortschatz der Schüler befinden. Substantive wie pride, rags, rim, memory und hero sind leicht auszusprechen. Auch in längeren Wendungen wie worn-out shoes, change your mind, keep on doing sth., he is on his own, seamen’s mission und medal ribbons haben keinen hohen phonetischen Anspruch. Die Schwierigkeiten liegen eher bei der Verwendung in ganzen Sätzen vor, vor allem bei der Konjugation der Verben.
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3.3 Mögliche Methoden und Zugangswege
Jugendliche hören in ihrer Freizeit gerne und viel Musik. Oft bezieht sich diese Vorliebe auf aktuelle Popsongs aus den Charts.
Die Verwendung von Liedern im Fremdsprachenunterricht hat daher einen hohen Motivationscharakter für die Schüler. Allerdings unterscheidet sich das Hören von Liedern im privaten von dem im schulischen Bereich erheblich. Während zu Hause die Musik eher rezeptiv wahrgenommen wird, ist die Behandlung von Liedern im Unterricht mit aktiven Zuhören gekoppelt. Dies wird durch pre-, while- und post-listening activities gewährleistet und unterstützt.
Die Schüler der 7. Klasse sind Liedern im Englischunterricht kaum begegnet. Deshalb habe ich mit der Liedarbeit erst vor kurzem begonnen. Da die Schüler etwas unsicher sind, habe ich das Singen der Nationalhymne Großbritanniens zu Beginn der Stunde als neues Ritual eingeführt.
Lieder sind sehr emotional und können Sinn- und Wertvorstellungen anregen oder verändern. „Streets of London“ wurde genau aus diesem Grund geschrieben.
Da der Text einige für die Schüler unbekannte Wörter enthält ist es wichtig, dass sie die Grundaussage des Liedes verstehen. Um die Intention des Sängers nachvoll-ziehen zu können habe ich ein Bild gewählt, auf dem eine Szene des Songs dargestellt ist. Somit sind die Schüler emotional auf die Thematik eingestimmt.
Da das zweckgerichtete Hören mit Liedern geschult werden soll, sollten die Schüler während des Hörens eine Aufgabe bearbeiten. Bei der Erarbeitung der Nationalhymne wurden bereits Satzstreifen geordnet. In dieser Stunde sollen die Schüler nicht Satzmuster erkennen, sondern gezielt Wörter heraus hören. In der anschließenden Ergebnissicherung stelle ich dann Verständnisfragen um sicher zu gehen, dass der Grobinhalt des Liedes verstanden wurde. (vgl. Klippel 2000: 196-198)
Abschließend erfolgt eine weitere Beschäftigung mit dem Inhalt des Liedes. Die Schüler sollen sich in die Person hineinversetzen, die wirklich einsam ist. Ihre Aufgabe ist es, die Gedanken des Mannes aufzuschreiben, während Passanten an ihm achtlos vorbei eilen. Die Sammlung dieser Ideen dient in der folgenden Unterrichtsstunde noch als Anlass für vielfältige Klassengespräche.
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3.4 Bedeutung des Lerngegenstandes
Jeder kennt Situationen, in denen er sich schon einmal schrecklich oder alleine gefühlt hat. Für die Schüler werden diese Gefühle in der nächsten Zeit mit der einsetzenden Pubertät noch zunehmen. Freunde sind der wichtigste Ansprech-partner, man möchte zu einer bestimmten Gruppe dazugehören und akzeptiert werden. Stößt man auf Ablehnung, kann dies zu Unsicherheiten führen.
„Streets of London“ ist kein Hit, der derzeit in den Charts zu finden ist. Er dürfte den wenigsten Schülern bekannt sein. Die Thematik ist aber nach wie vor aktuell.
Selbst wenn ein Schüler sich bisher noch nicht in einer Situation befunden hat, in der er sich einsam und allein gefühlt, dann ist es umso wichtiger sich in eine eben solche Person hineinversetzen zu können. Dies ist der Anspruch des Liedes, der die Empathiefähigkeit fördern und weiterentwickeln will.
Lieder haben wie bereits erwähnt einen hohen motivierenden Charakter. Da sie für Schüler von sich aus interessant sind, werden neue Vokabeln eher unbewusst wahrgenommen und gelernt. Durch die Melodie des Songs und die Visualisierung der einzelnen Liedteile in der Hausaufgabe werden so mehrere Kanäle angesprochen. Das Wort steht nicht für sich alleine, sondern ist in einen Kontext eingebunden. Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass neue Wörter auch von schwächeren Schülern besser behalten und abgerufen werden können.
4. Methodische Analyse mit didaktischem Kommentar
Einstieg
Nachdem ich die Schüler und die Gäste begrüßt habe, hänge ich ein Bild der britischen Königin Elisabeth II. an die Tafel. Den Schülern ist dieses Ritual bekannt. Sie holen ihr Textblatt hervor, stehen auf und singen mit mir gemeinsam die Nationalhymne Großbritanniens. Da sich diese Vorgehensweise in den letzten Stunden ritualisiert hat, möchte ich darauf nicht verzichten.
Hinführung
In der anschließenden Phase verwende ich einen stillen Impuls, indem ich ein Bild an die Tafel hänge. Es beschreibt eine Straßenszene, in der ein einsamer, alter Mann auf dem Gehweg läuft. An ihm vorbei läuft eine Gruppe Touristen, die fröhlich miteinander reden ohne von ihm Notiz zu nehmen. Die Stadt kann als London identifiziert werden, da im Hintergrund Big Ben zu erkennen ist.
Die Aufgabe der Schüler ist es, das Bild genauer zu beschreiben. Sollten sie auf den Mann, der die zentrale Aussage des Bildes darstellt, nicht genauer eingehen, werde ich versuchen die Schüler mit gelenkten Fragen auf ihn aufmerksam zu machen. („Are there differences between the people in the picture? Have a look at their faces. Is the man happy?“)
Sollte von einem Schüler angenommen werden, bei dem alten Mann handele es sich um einen Bettler, werde ich nachfragen wie er auf diese Idee gekommen ist („Why do you think the man is a beggar?“)
Alternativ hätte ich mit den Schülern auch eine Mindmap zum Thema „lonely“ an der Tafel erstellen können. Einsamkeit ist das zentrale Thema des Liedes, so wären die Schüler auf die inhaltliche Thematik von „Streets of London“ eingestimmt gewesen. Ich finde allerdings einen Bildimpuls spannender und erhoffe mir davon einige gute Sprachbeiträge. Es bietet deutlich mehr Sprechanlässe als eine Mindmap, und selbst schwächere Schüler können Aussagen treffen. Die Dinge, die auf dem Bild zu sehen sind, sind greifbarer und erfordern von den Schülern keine so hohe Abstraktionsfähigkeit.
Ich leite zur nächsten Phase über, indem ich den Schülern erzähle, dass es nicht nur das London gibt, wie es die Touristen und auch die Schüler selbst kennen. Von genau diesem London handelt das Lied, das ich nun abspielen werde.
Erarbeitung
Zunächst spiele ich das Lied von CD ab. Anschließend bitte ich die Schüler mir zu berichten, was sie verstanden haben („What did you understand? What do you remember?) Erst jetzt teile ich das Arbeitsblatt aus und erkläre den Arbeitsauftrag. („Read the text. Listen carefully. Fill in the missing words.“) Die Aufgabe wird von einem Schüler auf Deutsch wiederholt, um sicher zu stellen, dass jeder genau weiß, was er zu tun hat. Ich habe die Lückentexte in ihrer Schwierigkeit variiert, um sowohl den schwächeren als auch den stärkeren Schülern der Klasse gerecht zu werden. Ich lasse den Schülern daher kurz Zeit, den Text und die eventuell an der Seite abgedruckten Wörter zu überfliegen, um sich einen Gesamteindruck verschaffen zu können. Ich werde das Lied zwei Mal vorspielen, damit die Schüler das richtige Wort einsetzen können. Sollte ich bemerken, dass noch ein weiterer Durchgang benötigt wird, werde ich die CD noch ein drittes Mal abspielen.
Es gibt eine Fülle von while-listening activities. Da die Schüler den Umgang mit Liedern allerdings nicht gewöhnt sind, möchte ich sie nicht überfordern. Denkbar wäre auch die Sortierung von Schüttelsätzen gewesen. Allerdings haben wir damit bereits bei der Nationalhymne gearbeitet.
Ergebnissicherung
Nachdem ich sicher gestellt habe, dass die meisten Schüler den Lückentext ausgefüllt haben, teile ich ihnen das Textblatt aus. Die Schüler werden gebeten, ihre Lösungen zu vergleichen und wenn nötig zu verbessern („This is the original text. Compare the words.“) Anschließend wird der Text auf unbekannte Wörter hin untersucht. Im Anschluss stelle ich Verständnisfragen, um sicher zu gehen, dass der Inhalt des Liedes grob verstanden wurde. Von meiner ursprünglichen Idee, den Text Strophe für Strophe vorzulesen und durchzugehen, bin ich abgekommen. Ich möchte die Schüler zu selbstständigem Arbeiten erziehen und lasse sie daher den Lückentext selbst kontrollieren. Da ich im Anschluss das Lied selbst mit der Gitarre vortrage, verzichte ich auf eine Übung der genauen Aussprache, da ich den Song etwas langsamer und deutlicher singen werde. Die unbekannten Wörter sind sprachlich wenig anspruchsvoll und können so von den Schülern leicht imitiert werden. Mir ist es sehr wichtig, den Schülern „Streets of London“ persönlich präsentieren und nicht nur von CD abspielen zu können. Denn ich habe die Möglichkeit, mein Tempo anzupassen und die Melodie in manchen Bereichen ein wenig zu vereinfachen. Der wichtigste Punkt ist allerdings, dass ich einen Vorbildcharakter habe. Da ich die musikalischen Voraussetzungen habe, brauche ich mich nicht zu verstecken und kann so die Schüler ermutigen selbst zu singen. Schon bei der Nationalhymne hatte sich das als Vorteil erwiesen.
Schriftliche Weiterführung/ Hausaufgabe
Nun wenden sich die Schüler wieder dem Inhalt des Liedes zu. Sie erhalten den Arbeitsauftrag, sich mit ihrem Partner zusammen zu überlegen, was der alte Mann auf dem Bild an der Tafel denken könnte. Ich teile ihnen Denkblasen aus, in denen sie ihre Ideen festhalten sollen. (Pointing at the picture: „What does the man think? Work with your partner. Write down your ideas.“) Dieser Arbeitsauftrag könnte von den Schülern auch alleine bearbeitet werden. Allerdings befinden sich einige schwächere Schüler in der Klasse, die ihre Ideen alleine nur schlecht zu Papier bringen können. Bei der Arbeit mit einem Partner schulen sie gleichzeitig auch ihre soziale Kompetenz, indem sie ihre Ideen mitteilen, sich aber für eine Variante entscheiden müssen.
Bevor die Schüler die Möglichkeit haben, ihre Denkblase kurz an der Tafel vorzustellen, teile ich ihnen die Hausaufgabe mit. Dies hat den Vorteil, dass ich den Arbeitsauftrag in aller Ruhe stellen, erklären und wiederholen lassen kann. Somit umgehe ich die Gefahr, von der Schulglocke unterbrochen zu werden und habe noch genügend Zeit Rückfragen zu klären.
Jeder Schüler erhält einen Satzstreifen, auf dem zwei Zeilen des Songs abgedruckt sind. Ihre Aufgabe besteht nun darin, zu diesen Zeilen ein Bild zu malen und einen eigenen Satz dazu zu formulieren. Schwächere Schüler können sich stark an dem originalen Wortlaut orientieren. Ziel der Aufgabe ist es, sich noch einmal mit dem Inhalt des Liedes auseinander zu setzen und eigene Gefühle anhand eines Bildes auszudrücken. Es wäre auch denkbar gewesen, die Schüler eine kurze Geschichte aus der Sicht des alten Mannes schreiben zu lassen. Allerdings hätte hier im Vorfeld das Schreiben von eigenen Texten geübt werden müssen.
Schluss/ Puffer
Die Stunde möchte ich mit dem gemeinsamen Singen des Liedes beenden, um einen runden Abschluss zu gewährleisten. Sollte jedoch nicht genügend Zeit vorhanden sein, werde ich bereits nach der schriftlichen Weiterführung abbrechen.
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5. Strukturskizze
| Phase | geplantes Lehrerverhalten | erwartetes Schülerverhalten | Sozialform | Medien |
| Die Lehrerin... | Die SchülerInnen... | |||
| Begrüßung | Die L. stellt die Gäste vor. | Die S. begrüßen die Gäste. | Plenum | |
| Hinführung | Die L. hängt ein Bild an die Tafel. „Describe the picture, please.“ | „I can see…“ | Lehrer- Schüler- Gespräch | Bild |
| Erarbeitung | Die L. spielt das Lied von CD vor. Sie teilt den S. das Arbeitsblatt aus. Nennung des Arbeitsauftrages. Die L. spielt das Lied zweimal vor. | Die S. hören sich das Lied an. Die S. lesen sich den Lückentext durch. Ein S. übersetzt den Arbeitsauftrag ins Deutsche. Die S. hören sich das Lied an und versuchen die fehlenden Wörter zu ergänzen. Drei Differenzierungen: bei schwächeren S. sind alle Wörter auf dem Seitenende/ die Wörter strophenweise abgedruckt. | Einzelarbeit | CD, Arbeitsblatt |
| Ergebnis- sicherung | Die L. teilt den S. das Textblatt aus. Klärung unbekannter Vokabeln. Die L. stellt Verständnisfragen. Die L. spielt das Lied auf der Gitarre. | Die S. kontrollieren ihren Lückentext. Die S. erfragen ihnen unbekannte Wörter und beantworten die Fragen. Gemeinsames Singen des Liedes. | Plenum | Textblatt Gitarre |
| Schriftliche Weiterführung | Die L. teilt Denkblasen aus. Sie zeigt auf das Bild an der Tafel: „What does the man think?“ | Die S. füllen mit dem Partner die Denkblasen aus. Einige S. lesen ihre Ergebnisse vor und heften sie neben das Bild. | Partnerarbeit | Bild, Denkblase |
| Hausaufgabe | Die L. erklärt die Hauaufgabe und teilt Satzstreifen aus. | Ein S. übersetzt den Arbeitsauftrag. Die S. nehmen ihren Satzstreifen in Empfang. | Frontal | Satzstreifen |
| Schluss | Die L. spielt „Streets of London“ auf der Gitarre und singt dazu. Verabschiedung der Gäste. | Die S. stimmen in den Gesang mit ein. Verabschiedung der Gäste. | Plenum | Textblatt, Gitarre |
6. Medien und Material
Alle Materialien sind von mir selbst erstellt worden (mit Ausnahme des Bildes „Streets of London“ und der CD).
6.1 Bild, Denkblase
Das Bild ist ein Clipart von Microsoft, das ich vergrößert habe. Es ist wichtig, dass Elemente aus dem Song sich darin wieder finden, um beide Medien nebeneinander ergänzend verwenden zu können. Daher habe ich einen alten Mann gezeichnet und ihn auf das Bild geklebt.
Die Denkblase ist ebenfalls ein Clipart aus der Sammlung von Microsoft Word.
6.2 Lückentext, Arbeitsblatt, Satzstreifen
Den Songtext habe ich von einer Kopiervorlage abgetippt. Die Cliparts und weitere grafische Details habe ich mit Microsoft Word eingefügt.
Der Lückentext besteht aus dem Originaltext, aus dem ich einige Wörter entfernt bzw. an den Seitenrand geschrieben habe.
Die Satzstreifen der Hausaufgabe ergeben zusammen die Strophen des Liedes in doppelter Ausführung.
6.3 Arbeitsaufträge
Die Arbeitsaufträge sind kurz und verständlich formuliert. Trotzdem lasse ich sie von einem Schüler auf Deutsch wiederholen, damit alle Schüler die genaue Aufgabenstellung verstanden haben.
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Streets of London by Ralph McTell
Have you seen the old man
In the closed-down market
Kicking up the paper,
with his worn out shoes?
In his eyes you see no pride
And held loosely at his side
Yesterday's paper telling yesterday's news
So how can you tell me you're lonely,
And say for you that the sun don't shine?
Let me take you by the hand and lead you through the streets of London
I'll show you something to make you change your mind
Have you seen the old girl
Who walks the streets of London
Dirt in her hair and her clothes in rags?
She's no time for talking,
She just keeps right on walking
Carrying her home in two carrier bags.
Chorus
In the all night cafe
At a quarter past eleven,
Same old man is sitting there on his own
Looking at the world
Over the rim of his tea-cup,
Each tea last an hour
Then he wanders home alone
Chorus
And have you seen the old man
Outside the seaman's mission
Memory fading with
The medal ribbons that he wears.
In our winter city,
The rain cries a little pity
For one more forgotten hero
And a world that doesn't care
Chorus
Literaturverzeichnis:
· Diehl, Riener, Petilliot-Becker, Ilse: Englisch: London. 1999
· Klippel, Friederike: Englisch in der Grundschule. 2000
· Ministerium für Kultus, Jugend und Sport (Hrsg.): Bildungsplan für die Hauptschule. 2004
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